[0001] Die Erfindung betrifft eine Straßenverkehrsbake mit einem am Bakenkopf angebrachten
Signalmittel, insbesondere einer Warn- und/oder Blinkleuchte sowie einem einteiligen,
aus Kunststoff bestehenden Bakenkörper, an dessen vertikal oberem Ende das Signalmittel
angeordnet ist, sowie einer Spannungsversorgungseinrichtung zum Betrieb der Straßenverkehrsbake,
wobei die das Signalmittel versorgende Spannungsversorgungseinrichtung derart im Bakenkörper
aufgenommen wird, daß sie in den Bakenkörper lösbar einsteckbar ist.
[0002] Straßenverkehrsbaken dieser Art, die zur Kennzeichnung von Baustellen, Straßenverengungen,
Umleitungen und dergl. verwendet werden, sind seit langem bekannt (DE-U-85 09 372)
und werden zu diesen Zwecken seit langem eingesetzt. Diese Baken, die ursprünglich
einmal lediglich aus einer Bakentafel bestanden, die mit den zur Kennzeichnung üblichen
Schrägstreifen versehen sind, wurden über einen in der Regel aus Metall bestehenden
Ständer mit einem Bakenfuß verbunden. Diese Straßenverkehrsbaken haben sich im massenweisen
Einsatz zu den oben genannten Zwecken als nicht unproblematisch erwiesen, da im Falle
eines Auffahrens eines Kraftfahrzeugs auf eine derartige Bake bisweilen schwere Unfälle
mit schweren Unfall folgen bis hin zur Tötung von Verkehrsteilnehmern die Folge waren.
Aufgrund dieses Umstandes sind Baken dieser Art nahezu vollständig aus Kunststoff
ausgebildet worden, um die durch Metall bestandteile im wesentlichen verursachten
Unfallfolgen zukünftig zu vermeiden. Derartige, neuerdings verwendete Straßenverkehrsbaken
sind in bezug auf ihren prinzipiellen Aufbau eingangs oben beschrieben worden.
[0003] Straßenverkehrsbaken dieser Art werden für die oben genannten Zwecke nicht nur auf
Landstraßen, Autobahnen oder sonstigen nichtstädtischen bzw. nichtörtlichen Zwecken
eingesetzt, sondern vielfach auch zu diesen Zwecken im örtlichen oder städtischen
Bereich. Beim Einsatz dieser Straßenverkehrsbaken im städtischen Bereich wurde beobachtet,
daß diese eigentlich als relevantes Sicherungsmittel eingesetzten Baken außer Funktion
gesetzt wurden, d.h., daß von jugendlichen Personen oder auch aufgrund allgemeiner
Zerstörungswut nicht nur jugendlicher Personenkreise die aufgestellten Straßenverkehrsbaken
außer Funktion, ggf. sogar zerstört wurden, indem die bisher im Bakenfuß angeordnete
Stromversorgungseinrichtung herausgerissen, beschädigt oder sogar zerstört worden
war. Es versteht sich von selbst, daß eine derart beeinträchtigte Straßenverkehrsbake
insbesondere bei Dunkelheit ihre bestimmungsgemäße Funktion nicht mehr erfüllen kann,
was wiederum dazu geführt hat, daß kraftfahrzeugführende Personen die Bakenabsperrungen
bzw. die Bakenleitwege nicht rechtzeitig erkannt haben und so in Baustellen und dergl.
geraten sind, was wiederum schwere Unfälle mit erheblichen Unfallfolgen zur Folge
hatte.
[0004] Offensichtlich aus Sicherheitsgründen wird bei der aus der DE-U-85 09 372 bekannten
Straßenverkehrsbake eine Batterie in einen Hohlkörper, der im Bakenkörper ausgebildet
ist, durch Einschieben in diesen Hohlkörper aufgenommen. Es besteht aufgrund des bekannten
konstruktiven Aufbaus die Möglichkeit, daß die Batterie zum Betrieb der Straßenverkehrsbake,
wenn beispielsweise der Bakenkörper gekippt wird oder auf sonstige Weise beispielsweise
zum Transport zu einer nächsten Baustelle angehoben oder auf ein Transportfahrzeug
gelegt wird, undefiniert im Bakenkörper hin- und herrutschen kann, was zu einer Beschädigung
des Bakenkörpers sowie der Batterie und der im Bakenkörper angeordneten Signalmittel
und Kabel führen kann.
[0005] Aus der DE-U-88 01 671 ist eine Fußplatte für Bakenständer und dergleichen bekannt,
in der eine Ausnehmung ausgebildet ist, in die ein Batteriekasten einsetzbar ist.
Diese Batterie dient als Spannungsversorgungseinrichtung beispielsweise zum Betrieb
eines Signalmittels, das gesondert an einer Straßenverkehrsbake, die in der Fußplatte
aufgenommen werden kann, angebracht werden kann.
[0006] Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Straßenverkehrsbake der eingangs
genannten Art zu schaffen, bei der bei allen möglichen Arten der Handhabung der Straßenverkehrsbake,
d.h. zum Transport, beim Abbauen und Aufbauen der Straßenverkehrsbake am Einsatzort
und beim bestimmungsgemäßen Einsatz am Einsatzort, fortwährend eine sichere Aufnahme
der Spannungsversorgungseinrichtung möglich ist, und die es dem Betreiber zudem ermöglicht,
ohne großen Montageaufwand zu Wartungs- und Auswechselzwecken die Spannungsversorgungseinrichtung
der Straßenverkehrsbake zu entnehmen bzw. in diese hineinzusetzen, wobei dieses auch
durch technisch ungeübte Hilfspersonen einfach durchführbar sein soll.
[0007] Gelöst wird die Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch, daß die Spannungsversorungseinrichtung
eine Einrichtung zum lösbaren Verriegeln mit dem Bakenkörper aufweist.
[0008] Die erfindungsgemäße Lösung hat den wesentlichen Vorteil, daß durch die Verriegelungseinrichtung
die Spannungsversorungseinrichtung im Zustand des Eingebrachtseins im Bakenkörper
mit diesem fest verbunden ist, d.h. während des Transports, des Aufbaus sowie des
bestimmungsgemäßen Betriebes kein Verrücken der Spannungsversorgungseinrichtung gegenüber
dem Bakenkörper bzw. in ihm möglich ist, was insgesamt die bestimmungsgemäß anzustrebende
Funktionssicherheit des Bakenkörpers sicherstellt.
[0009] Die lösungsgemäße Verriegelungseinrichtung hat zudem noch den sehr großen Vorteil,
daß sie praktisch ohne Einsatz von Werkzeugen betätigt werden kann, d.h. die Ver-
und Entriegelung kann praktisch per Hand durchgeführt werden, so daß für die vorangehend
beschriebenen Wartungs- und Austauschzwecke nicht einmal Fremdwerkzeuge benötigt werden.
Auch ist es von Vorteil, daß die Verriegelungseinrichtung sowohl beim Einschieben
vom vertikal unteren Ende der Spannungsversorgungseinrichtung in den Bakenkörper als
auch bei seitlichem Einschieben in den Bakenkörper ohne weiteres Verwendung finden
kann.
[0010] Auch können zerstörungsbereite Personen zumindest im ersten Augenblick nicht erkennen,
wo die Spannungsversorgungseinrichtung in der Straßenverkehrsbake untergebracht ist,
da der Bakenfuß, der bisher für die Unterbringung der Spannungsversorgungseinrichtung
herangezogen worden war, erfindungsgemäß nicht mehr dazu dient. Ein weiterer wesentlicher
Vorteil besteht darin, daß die im Bakenkörper aufgenommene Spannungsversorgungseinrichtung
selbst wiederum durch den aus Kunststoff bestehenden Bakenkörper geschützt ist, wodurch
gleichzeitig ein guter Aufprallschutz erreicht wird und leichtere Kollisionen mit
Kraftfahrzeugen weder zu einer Zerstörung noch zu einer Beschädigung der Spannungsversorgungseinrichtung
der Straßenverkehrsbake führen. Zudem wird vorteilhafterweise durch den die Spannungsversorgungseinrichtung
umhüllenden Bakenkörper ein sehr gut wirksamer Schutz gegen Umwelt- und Witterungseinflüsse
auf einfache Weise erreicht. Schließlich ist es von Vorteil, daß erfindungsgemäß eine
sehr gute Vorkonfektionierbarkeit der Straßenverkehrsbake in einer Werkstatt erreicht
wird, d.h. die Straßenverkehrsbake kann vollständig fertig montiert werden und braucht
am Einsatzort nicht mehr wie bisher mit einer im Bakenfuß angeordneten Spannungsversorgungseinrichtung
verbunden zu werden, was wiederum den Vorteil hat, daß störanfällige Kupplungseinrichtungen
zwischen Bake und Bakenfuß entbehrlich sind.
[0011] Durch die erfindungsgemäß vorgeschlagene Lösung wird auch eine sehr gute Austauschbarkeit
der Straßenverkehrsbake insgesamt bei Störungen, bei einem Ausfall der Straßenverkehrsbake
oder auch für Wartungsarbeiten eine gute Austauschbarkeit gewährleistet.
[0012] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der Straßenverkehrsbake wird der Bakenkörper
im wesentlichen hohl ausgebildet, wobei die Spannungsversorgungseinrichtung in diesem
Hohlraum aufgenommen wird. Zwar ist es grundsätzlich auch möglich, den Bakenkörper
massiv aus Kunststoff herzustellen, die Ausbildung in Form eines hohlen Körpers gestattet
jedoch einerseits bei sogar erhöhter Stabilität des Bakenkörpers eine beträchtliche
Gewichtsverminderung, wodurch Kollisionen eines Kraftfahrzeuges mit der Straßenverkehrsbake
nicht die gravierenden nachteiligen Folgen haben wie bei massiv ausgebildeten Bakenkörpern.
Zum anderen ist der automatisch im Innenraum des Bakenkörpers gebildete Hohlraum ein
guter Aufnahmeort der Spannungsversorgungseinrichtung.
[0013] Um zu verhindern, daß die Spannungsversorgungseinrichtung von außen überhaupt sichtbar
ist, ist vorteilhafterweise die Spannungsversorgungseinrichtung vom vertikal unteren
Ende des Bakenkörpers aus in diesen lösbar einsteckbar.
[0014] Bei einer anderen vorteilhaften Ausgestaltung der Straßenverkehrsbake ist die Spannungsversorgungseinrichtung
aus den gleichen Gründen seitlich in den Bakenkörper lösbar einsteckbar. Um jedoch
auch bei einer derartigen Ausgestaltung der Straßenverkehrsbake dafür zu sorgen, daß
eine Erkennbarkeit der Spannungsversorgungseinrichtung im Bakenkörper auf ein Minimum
reduziert wird, ist der Bakenkörper im Bereich der Eintrittsöffnung für die Spannungsversorgungseinrichtung
derart geschlitzt ausgebildet, daß der die Eintrittsöffnung abdeckende Bereich des
Bakenkörpers wenigstens teilweise abklappbar ist. Auf diese Weise wird bei eingesteckter
Spannungsversorgungseinrichtung der Eindruck aufrecht erhalten, daß außer dem Bakenkörper
keine weiteren Elemente in ihm aufgenommen sind, so daß kein Anlaß zur Beschädigung
oder gar Zerstörung des Bakenkörpers gegeben wird.
[0015] Insbesondere dann, wenn die Spannungsversorgungseinrichtung vom vertikal unteren
Ende des Bakenkörpers aus diesen lösbar einsteckbar ausgebildet ist, ist der Bakenkörper,
der über einen Ständer mit einem Bakenfuß lösbar verbindbar ist, vorteilhafterweise
über eine am Ständer ausgebildete Gelenkverbindung kippbar, so daß erst im gekippten
Zustand die Spannungsversorgungseinrichtung in den Bakenkörper eingeführt bzw. aus
ihm entnommen werden kann. Dadurch wird eine zusätzliche Sicherheit gegen eine Entwendung
bzw. Beschädigung oder Zerstörung der Spannungsversorgungseinrichtung geschaffen.
[0016] Bei dieser Ausgestaltung, bei der ein Ständer, über den der Bakenkörper mit einem
Bakenfuß lösbar verbindbar ist, vorhanden ist, ist der Ständer in einer den Bakenfuß
eingesteckten Endstellung mit einem Sicherungsmittel sicherbar, so daß Unbefugte die
vorangehend beschriebene Kippbewegung nicht ausführen können und somit die im Bakenkörper
aufgenommene Spannungsversorgungseinrichtung vor unbefugtem Zugriff gesichert ist.
Das Sicherungsmittel kann beispielsweise ein Verriegelungsstift oder ein Schloß sein,
die geeignet entriegelt- bzw. gelöst werden können.
[0017] Die Spannungsversorgungseinrichtung selbst wird vorteilhafterweise in Form einer
Einheit in einem Gehäuse aufgenommen, wobei das Gehäuse ebenfalls vorzugsweise wiederum
aus Kunststoff besteht.
[0018] Die vom Gehäuse umschlossene Einheit mit der Spannungsversorgungseinrichtung ist
vorzugsweise an der Gehäuseseite, die vom Bakenfußäußeren aus, ggf. auch noch in den
Bakenfuß eingesteckten Zustand, sichtbar ist, derart gestaltet, daß sie sich nicht
vom Bakenkörper unterscheidet. Vorteilhaft ist es dabei auch, daß im Gehäuse der Spannungsversorgungseinrichtung
die Einrichtung zum lösbaren Verriegeln des Gehäuses mit dem Bakenkörper angeordnet
ist, wobei diese Verriegelungseinrichtung beispielsweise vorteilhafterweise aus einem
mit dem Gehäuse verbundenen federnd schwenkbaren Arm ausgebildet ist, an dessen freiem
Ende ein stiftartiger Vorsprung ausgebildet ist, der in ein entsprechendes Loch im
Bakenkörper im Bereich der Eintrittsöffnung des Gehäuses der Spannungsversorgungseinrichtung
lösbar einrasten kann.
[0019] Die Spannungsversorgunseinrichtung selbst kann vorteilhafterweise wenigstens einen
wiederaufladbaren Akkumulator umfassen, die Spannungsversorgungseinrichtung selbst
kann aber auch lediglich durch wenigstens ein Primärspannungsversorgungselement, das
nicht wiederaufladbar ist, ausgebildet sein.
[0020] Schließlich ist es vorteilhaft, die Spannungsversorgungseinrichtung derart auszugestalten,
daß eine Möglichkeit eines Anschlusses an ein örtliches Spannungsversorgungsnetz besteht,
beispielsweise für den Fall, daß die verwendeten Primärelemente entladen und dadurch
unbrauchbar geworden sind, oder aber zum Wiederaufladen der wiederaufladbaren Akkumulatoren
bzw. zum Puffern der wiederaufladbaren Akkumulatoren. Schließlich kann die Straßenverkehrsbake
vorzugsweise aber auch nur über den Anschluß zum örtlichem Spannungsversorgungsnetz
betrieben werden, beispielsweise bei einem Defekt der Akkumulatoren bzw. einem Defekt
der Primärelemente. Ein entsprechendes Netzteil kann somit integraler Bestandteil
der Spannungsversorgungseinrichtung sein.
[0021] Die Erfindung wird nun unter Bezugnahme auf die nachfolgenden schematischen Zeichnungen
anhand eines Ausführungsbeispieles im einzelnen beschrieben. Darin zeigen:
- Fig. 1
- eine Vorderansicht der Straßenverkehrsbake, die über einen Ständer von einem Bakenfuß
gehalten wird,
- Fig. 2
- eine Draufsicht auf die Darstellung von Fig. 1,
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der Darstellung von Fig. 1 und
- Fig. 4
- in vergrößertem Maßstab im Schnitt ein Gehäuse zur Aufnahme der Spannungsversorgungseinrichtung,
wobei das Gehäuse in den in den Figuren 1 bis 3 dargestellten Bakenkörper lösbar einsetzbar
ist.
[0022] Die Straßenverkehrsbake 10 besteht im wesentlichen aus einem einteiligen, aus Kunststoff
bestehenden hohlen Bakenkörper 13, an dessen oberem Ende 16 bzw. am Bakenkopf 11 ein
Signalmittel 12 angeordnet ist, und aus einem Ständer 19, der mit dem Bakenkörper
13 verbunden ist, und der in einen Bakenfuß 20 an sich bekannter Bauweise einsteckbar
ist. Die dem Verkehr zugewandte bzw. abgewandte Seite des Bakenkörpers 13 ist auf
bekannte Weise mit den an sich üblichen Schrägstreifen versehen, die sich in dieser
Farbkombination alternierend abwechseln. Diese einzelnen Bakentafeln bestehen neuerdings
aus entsprechend bedruckten, ebenfalls an sich bekannten Folien, die, entsprechend
dem jeweiligen Aufstellungsort der Straßenverkehrsbake 10, von links unten nach rechts
oben bzw. von links oben nach rechts unten schräg verlaufen.
[0023] Wie insbesondere aus Fig. 1 ersichtlich ist, ist im Hohlraum 15 des Bakenkörpers
13 eine in einem Gehäuse 22, vergl. Fig. 4, aufgenommene Spannungsversorgungseinrichtung
14 angeordnet, die aus dem Bakenkörper 13 lösbar und entfernbar ist. Die Spannungsversorgungseinrichtung
14 bzw. das die Spannungsversorgungseinrichtung 14 aufnehmende Gehäuse 22 wird im
Hohlraum 15 des Bakenkörpers 13 aufgenommen, d. h. der Bakenkörper 13 wird durch einen
hohlen Körper, der aus Kunststoff hergestellt ist, gebildet. Der Kunststoff ist dabei
beispielsweise Hochdruck-Polyethylen (HDPE).
[0024] Das die Spannungsversorgungseinrichtung 14 umgebende Gehäuse 22 kann, obwohl hier
im einzelnen nicht dargestellt, von einer in der unteren Seite des Bakenkörpers 171
ausgebildeten Eintrittsöffnung 18 in den Hohlraum 15 des Bakenkörpers 13 eingeführt
werden, es ist aber auch möglich, das Gehäuse 22 von der Seite 17 oder 170 des Bakenkörpers
in den Hohlraum 15 einzuführen. Bei einer seitlichen Einführbarkeit des Gehäuses 22
kann der Bakenkörper im Bereich der Eintrittsöffnung für das Gehäuse 22 derart geschlitzt
ausgebildet sein, daß der die Eintrittsöffnung 18 abdeckende Bereich des Bakenkörpers
wenigstens teilweise abklappbar ist. Es wird dadurch quasi ein aus dem Bakenkörper
13 bestehendes Scharnier geschaffen, daß die Eintrittsöffnung 18 abdeckt. Insofern
hat der Beobachter von Außen den Eindruck, als das auch in diesem Bereich der Bakenkörper
13 integral ausgebildet ist.
[0025] Bei der Ausgestaltung der Straßenverkehrsbake 10, bei der das Gehäuse 22 von der
unteren Seite 171 in den Bakenkörper 13 einführbar ist, kann bei der Straßenverkehrsbakenausgestaltung,
wie sie in den Figuren dargestellt ist, das Gehäuse, konstruktiv bedingt, nicht ohne
weiteres, wie ersichtlich, in den Hohlraum 15 eingeführt bzw. aus diesem entnommen
werden. Um das Gehäuse 22 in den Hohlraum 15 einzuführen bzw. diesem zu entnehmen,
muß somit der Bakenkörper 13 entweder mit dem Ständer 19 bzw. ohne den Ständer 19
soweit vom Bakenfuß 20 entfernt werden, daß das Gehäuse 22 ohne Schwierigkeiten eingeführt
bzw. entnommen werden kann. Diese konstruktionsbedingte Problematik hat somit den
Vorteil, das der Ständer 19, über den der Bakenkörper 13 mit dem Bakenfuß 20 lösbar
verbindbar ist, in seiner in den Bakenfuß 20 eingesteckten Endstellung ein Sicherungsmittel
gegen einen unbefugten Zugriff zum Gehäuse 22 bzw. zu der darin aufgenommen Spannungsversorgungseinrichtung
14 ist. Um aber dennoch für befugte Personen für Austauschzwecke, Wartungs- und Reparaturzwecke
einen schnell Zugriff zum Gehäuse 22 bzw. zur Spannungversorgungseinrichtung 14 zu
gewährleisten, ist der Ständer 19 im Bereich zwischen dem Bakenkörper 13 und dem Bakenfuß
20 kippbar, beispielsweise über eine dort ausgebildete, hier nicht dargestellte Gelenkverbindung.
[0026] Durch die kippbare Ausgestaltung des Ständers 19 kann somit der Bakenkörper 13 relativ
zum Bakenfuß 20 gekippt werden, so daß die Eintrittsöffnung 18 an der unteren Seite
171 des Bakenkörpers 13 zugänglich ist und somit das Gehäuse 22 bzw. die im Gehäuse
aufgenommene Spannungsversorgungseinrichtung 14 in den Hohlraum 15 eingeführt bzw.
aus diesem entnommen werden kann.
[0027] Nachfolgend kann der Bakenkörper 14 wiederum in eine vertikale Stellung überführt
werden, wie sie in Fig. 1 dargestellt ist, so daß dann in dieser Endstellung der Ständer
19 beispielsweise mit hier lediglich schematisch dargestellten Sicherungsmitteln 21
vor einem umbefugten Herausziehen aus dem Bakenfuß 20 oder auch vor einem umbefugten
Kippen um die Gelenkverbindung gesichert werden kann. Ein Zugriff zur Spannungsversorgungseinrichtung
14 ist somit dann weitgehend ausgeschlossen.
[0028] Wie aus Fig. 4 ersichtlich ist, besteht das Gehäuse 22 zur Aufnahme der hier in den
schaltungstechnischen Einzelheiten nicht gesondert dargestellten versorgungseinrichtung
14 aus einem quarderförmigen Kasten, im dem beispielsweise wiederaufladbare Akkumulatoren,
nicht wiederaufladbare Primärelemente und ggf. ein elektrisches Netzteil zum Anschluß
an ein örtliches Spannungsversorgungsnetz aufgenommen werden. Hier nicht gesondert
dargestellte elektrische Kupplungseinrichtungen, die integral mit dem Gehäuse 22 ausgebildet
sein können, können in entsprechend im Hohlraum 15 des Bakenkörpers 13 positionierte
Kupplungsgegenstücke greifen, so daß beim Einführen des Gehäuses 22 in den Hohlraum
15 automatisch eine elektrische Verbindung zwischen der Spannungsversorgungseinrichtung
14 und dem Signalmittel 12, das am Bakenkopf 11 befestigt ist, hergestellt werden
kann.
[0029] Um auf einfache Weise das Gehäuse 22 im Hohlraum 15 fixieren zu können, das Gehäuse
22 aber auch schnell, ohne den aufwendigen Einsatz von Werkzeug vorsehen zu müssen,
entnehmen zu können, ist das Gehäuse 22 mit einer Verriegelungseinrichtung 23 versehen.
Die Verriegelungseinrichtung 23 ist an einem vorsprungartig ausgebildeten Ende des
Gehäuses 22 angeordnet und besteht aus einem federgelenkig mit dem Gehäuse 22 verbundenen
Sicherungsarm 230. Die gestichelte Linie in Fig. 4 zeigt schematisch den möglichen
Bewegungsweg des Sicherungsarms 230, an dessen freien Ende ein stiftartiger Vorsprung
231 vorgesehen ist. Der stiftartige Vorsprung 231 rastet in eine entsprechende, hier
nicht dargestellte Öffnung des Bakenkörpers 13 ein, die benachbart zur Eintrittsöffnung
18 im Bakenkörper 13 ausgebildet ist.
[0030] Beim Einschieben des Gehäuses 22 in den Hohlraum 15 rastet somit der stiftartige
Vorsprung 231 in die Öffnung ein und sichert das Gehäuse 22 relativ zum Bakenkörper
13, wobei zum Entfernen des Gehäuses 22 der stiftartige Vorsprung 231 aus der Öffnung
beispielsweise per Hand herausgedrückt wird, so daß die Verriegelungseinrichtung 23
relativ zum Bakenkörper 13 frei kommt und das Gehäuse 22 aus dem Hohlraum 15 herausgezogen
werden kann.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 10
- Straßenverkehrsbake
- 11
- Bäkenkopf /oberes Ende
- 12
- Signalmittel
- 13
- Bakenkörper
- 14
- Spannungsversorgungseinrichtung
- 15
- Hohlraum
- 16
- Bakenkörper /unteres Ende
- 17
- Seite Bakenkörper
- 170
- Seite Bakenkörper
- 171
- unter Seite Bakenkörper
- 18
- Eintrittsöffnung
- 19
- Ständer
- 20
- Bakenfuß
- 21
- Sicherungsmittel
- 22
- Gehäuse
- 23
- Verriegelungseinrichtung
- 230
- Sicherungsarm
- 231
- stiftartiger Vorsprung
1. Straßenverkehrsbake (10) mit einem am Bakenkopf (11) angebrachten Signalmittel (12),
insbesondere einer Warn- und/oder Blinkleuchte, sowie einem einteiligen, aus Kunststoff
bestehenden Bakenkörper (13), an dessen vertikal oberem Ende das Signalmittel (12)
angeordnet ist, sowie einer Spannungsversorgungseinrichtung (14) zum Betrieb der Straßenverkehrsbake
(10), wobei die das Signalmittel (12) versorgende Spannungsversorgungseinrichtung
(14) derart im Bakenkörper (13) aufgenommen wird, daß sie in den Bakenkörper (13)
lösbar einsteckbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannungsversorgungseinrichtung
(14) eine Einrichtung (23) zum lösbaren Verriegeln mit dem Bakenkörper (13) aufweist.
2. Straßenverkehrsbake nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bakenkörper (13)
im wesentlichen hohl ausgebildet ist und die Spannungsversorgungseinrichtung (14)
im Hohlraum (15) aufgenommen wird.
3. Straßenverkehrsbake nach einem oder beiden der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannungsversorgungseinrichtung (14) vom vertikal unteren Ende (16) des Bakenkörpers
(13) in diesep lösbar einsteckbar ist.
4. Straßenverkehrsbake nach einem oder beiden der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannungsversorgungseinrichtung (14) seitlich (17) in den Bakenkörper (13)
lösbar einsteckbar ist.
5. Straßenverkehrsbake nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bakenkörper (13)
im Bereich der Eintrittsöffnung (18) für die Spannungsversorgungseinrichtung (14)
derart geschlitzt ausgebildet ist, daß der die Eintrittsöffnung (18) abdeckende Bereich
des Bakenkörpers (13) wenigstens teilweise abklappbar ist.
6. Straßenverkehrsbake nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß der Bakenkörper (13), der über einen Ständer (19) mit einem Bakenfuß (20) lösbar
verbindbar ist, über eine im Ständer (19) ausgebildete Gelenkverbindung kippbar ist.
7. Straßenverkehrsbake nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Ständer (19), über den der Bakenkörper (13) mit einem Bakenfuß (20) lösbar
verbindbar ist, in einer in den Bakenfuß (20) eingesteckten Endstellung mit einem
Sicherungsmittel (21) sicherbar ist.
8. Straßenverkehrsbake nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannungsversorgungseinrichtung (14) in einem Gehäuse (22) aufgenommen ist.
9. Straßenverkehrsbake nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß am Gehäuse (22) der
Spannungsversorgungseinrichtung (14) die Einrichtung (23) zum lösbaren Verriegeln
des Gehäuses (22) mit dem Bakenkörper (13) angeordnet ist.
10. Straßenverkehrsbake nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannungsversorgungseinrichtung (14) im wesentlichen wenigstens einen wiederaufladbaren
Akkumulator umfaßt.
11. Straßenverkehrsbake nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannungsversorgungseinrichtung (14) wenigstens ein Netzteil zum Anschluß
an ein Spannungsversorgungsnetz umfaßt.
12. Straßenverkehrsbake nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß die Spannungsversorgungseinrichtung (14) im wesentlichen wenigstens ein Primärelement
umfaßt.
1. Road traffic signal (10) having a signal means (12), in particular a warning light
and/or flashing light, mounted on the signal head (11), and having a one-piece signal
body (13) which consists of plastic and at whose vertically upper end the signal means
(12) are arranged, and having a voltage supply device (14) for operating the road
traffic signal (10), whereby the voltage supply device (14) supplying the signal means
(12) is accommodated in the signal body (13) in such a way that it can be releasably
inserted into the signal body (13), characterized in that the voltage supply device
(14) has a device (23) for releasable locking to the signal body (13).
2. Road traffic signal according to Claim 1, characterized in that the signal body (13)
is of substantially hollow configuration and the voltage supply device (14) is accommodated
in the hollow space (15).
3. Road traffic signal according to one or both of Claims 1 and 2, characterized in that
the voltage supply device (14) can be releasably inserted into the signal body (13)
from its vertically lower end (16).
4. Road traffic signal according to one or both of Claims 1 and 2, characterized in that
the voltage supply device (14) can be releasably inserted laterally (17) into the
signal body (13).
5. Road traffic signal according to Claim 4, characterized in that the signal body (13)
has, in the region of the inlet opening (18) for the voltage supply device (14), a
slotted configuration of such a nature that the region of the signal body (13) covering
the inlet opening (18) can be at least partially folded down.
6. Road traffic signal according to one or more of Claim 1 to 5, characterized in that
the signal body (13), which can be releasably connected to a signal base (20) by means
of a column (19), can be tipped by means of a linkage connection formed in the column
(19).
7. Road traffic signal according to one or more of Claims 1 to 6, characterized in that
the column (19), by means of which the signal body (13) is releasably connected to
a column base (20), can be secured by a securing means (21) in an end position inserted
into the signal base (20).
8. Road traffic signal according to one or more of Claims 1 to 7, characterized in that
the voltage supply device (14) is accommodated in a casing (22).
9. Road traffic signal according to Claim 8, characterized in that the device (23) for
the releasable locking of the casing (22) to the signal body (13) is provided on the
casing (22) of the voltage supply device (14).
10. Road traffic signal according to one or more of Claims 1 to 9, characterized in that
the voltage supply device (14) is substantially composed of at least one rechargeable
accumulator.
11. Road traffic signal according to one or more of Claims 1 to 10, characterized in that
the voltage supply device (14) is composed of at least one network part for connection
to a voltage supply network.
12. Road traffic signal according to one or more of Claims 1 to 9, characterized in that
the voltage supply device (14) is substantially composed of at least one primary cell.
1. Balise de signalisation routière (10) munie, à son sommet (11), d'un moyen de signalisation
(12), notamment un feu d'avertissement ou intermittent, ainsi que d'un corps de balise
(13) tout d'une pièce en matière synthétique, sur l'extrémité supérieure duquel est
placé le moyen de signalisation (12), ainsi que d'un dispositif d'alimentation électrique
(14) faisant fonctionner la balise de signalisation routière (10), dans laquelle le
dispositif d'alimentation électrique (14) alimentant le moyen de signalisation (12)
est logé dans le corps de balise (13) de façon à pouvoir être enfiché dans le corps
de balise (13) de manière amovible, caractérisée en ce que le dispositif d'alimentation
électrique (14) comporte un dispositif (23) servant à le verrouiller de manière amovible
sur le corps de balise (13).
2. Balise de signalisation routière selon la revendication 1, caractérisée en ce que
le corps de balise (13) est essentiellement creux, et en ce que le dispositif d'alimentation
électrique (14) est logé à l'intérieur de la région creuse (15).
3. Balise de signalisation routière selon la revendication 1 ou la revendication 2, ou
les deux, caractérisée en ce que le dispositif d'alimentation électrique (14) peut
être enfiché de manière amovible dans le corps de balise (13) à l'extrémité inférieure
(16) de ce dernier.
4. Balise de signalisation routière selon la revendication 1 ou la revendication 2, ou
les deux, caractérisée en ce que le dispositif d'alimentation électrique (14) peut
être enfiché de manière amovible dans le corps de balise (13) sur un côté (17) de
ce dernier.
5. Balise de signalisation routière selon la revendication 4, caractérisée en ce que
le corps de balise (13) est entaillé au voisinage de l'orifice donnant accès (18)
au dispositif d'alimentation électrique (14), de sorte que la zone du corps de balise
(13) recouvrant l'orifice d'accès (18) puisse être relevée au moins partiellement.
6. Balise de signalisation routière selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 5,
caractérisée en ce que le corps de balise (13), qui peut être assujetti de manière
amovible sur un pied de balise (20) au moyen d'un montant (19), peut basculer autour
d'une liaison à pivot fixée sur le montant (19).
7. Balise de signalisation routière selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 6,
caractérisée en ce que le montant (19), au moyen duquel le corps de balise (13) peut
être assujetti de manière amovible sur un pied de balise (20), peut être protégé,
grâce à un moyen de protection (21), dans une butée enfichée dans le pied de balise
(20).
8. Balise de signalisation routière selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 7,
caractérisée en ce que le dispositif d'alimentation électrique (14) est logé dans
un boîtier (22).
9. Balise de signalisation routière selon la revendication 8, caractérisée en ce que
le dispositif (23) servant au verrouillage amovible du boîtier (22) du dispositif
d'alimentation électrique (14) dans le corps de balise (13) est placé sur le boîtier
(22).
10. Balise de signalisation routière selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 9,
caractérisée en ce que le dispositif d'alimentation électrique (14) contient essentiellement
au moins un accumulateur rechargeable.
11. Balise de signalisation routière selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 10,
caractérisée en ce que le dispositif d'alimentation électrique (14) contient au moins
un bloc d'alimentation électrique servant à la connexion à un réseau d'alimentation
électrique.
12. Balise de signalisation routière selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 9,
caractérisée en ce que le dispositif d'alimentation électrique (14) contient essentiellement
au moins une pile primaire.