(19)
(11) EP 0 643 226 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
15.03.1995  Patentblatt  1995/11

(21) Anmeldenummer: 94111345.8

(22) Anmeldetag:  21.07.1994
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6F04D 17/04, F04D 29/58, F04D 29/60
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE FR GB IT LI NL

(30) Priorität: 30.08.1993 DE 4328945

(71) Anmelder: LTG LUFTTECHNISCHE GMBH
D-70435 Stuttgart (DE)

(72) Erfinder:
  • Schips, Karl
    D-73660 Urbach (DE)
  • Fichter, Rolf
    D-70736 Fellbach (DE)

(74) Vertreter: Grosse, Rainer, Dipl.-Ing. et al
Gleiss & Grosse Patentanwaltskanzlei, Maybachstrasse 6A
70469 Stuttgart
70469 Stuttgart (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
   
       


    (54) Einschub-Querstromventilator


    (57) Die Erfindung betrifft einen Querstromventilator mit einer Antriebseinrichtung, einem mit der Antriebseinrichtung in Drehmitnahme verbundenen Laufrad und einer dem Laufrad zugeordneten Luftleiteinrichtung. Es ist die Ausbildung als Einschubeinheit (15) vorgesehen mit einem fliegend gelagerten Laufrad (3) und mit einem im Bereich zwischen der Antriebseinrichtung (2) und dem Laufrad (3) liegenden Montageflansch (10).




    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Querstromventilator mit einer Antriebseinrichtung, einem mit der Antriebseinrichtung in Drehmitnahme verbundenen Laufrad und einer dem Laufrad zugeordneten Luftleiteinrichtung.

    [0002] Querstromventilatoren sind in unterschiedlichen Ausführungsformen auf dem Markt erhältlich. Sofern sie als Einbauteil für technische Einrichtungen, beispielsweise einen Heißluftofen, ausgebildet sind, ist ein Gehäuse vorgesehen, dem die mit dem Laufrad zusammenwirkende Luftleiteinrichtung zugeordnet ist. Innerhalb des Gehäuses ist das Laufrad gelagert und an einer Stirnseite des Gehäuses die vorzugsweise als Elektromotor ausgebildete Antriebseinrichtung befestigt. Das Gehäuse ist mit einer Befestigungseinrichtung, beispielsweise mit Lochblechfüßen versehen, um den Querstromventilator an seinem Einsatzort montieren zu können. Diese einzubauenden Querstromventilator-Einheiten sind mit beidseitig gelagertem Lüfterrad ausgebildet.

    [0003] Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf Querstromventilatoren, die als Baueinheit einem weiteren Gerät oder einer Anlage beziehungsweise einem Gehäuse zugeordnet werden können. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, derartige Querstromventilatoren einfach auszubilden sowie eine einfache Montagemöglichkeit beziehungsweise Austauschbarkeit zu schaffen. Vorzugsweise soll ferner eine optimale Abdichtung zwischen dem Bereich der Antriebseinrichtung und der Förderzone des Querstromventilators geschaffen werden.

    [0004] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Ausbildung als Einschubeinheit mit einem fliegend gelagerten Laufrad und mit einem im Bereich zwischen der Antriebseinrichtung und dem Laufrad liegenden Montageflansch. Der Montageflansch erlaubt im Zusammenhang mit der Ausbildung als Einschubeinheit einen sehr einfachen Aufbau und eine hohe Montage- und Servicefreundlichkeit. Da der Montageflansch zwischen Antriebseinrichtung und Laufrad liegt, bildet er einen quasi integralen Bestandteil des Querstromventilators, so daß er kein zusätzliches Teil ist, das nur die Aufgabe der Befestigung übernimmt, sondern an dem auch die Baugruppen des Querstromventilators befestigt sind. Auftretende Kräfte werden somit direkt über den Montageflansch abgeleitet. Bei der Installation eines Querstromventilators beziehungsweise bei seinem Austausch wird die Geräteeinheit lediglich axial in Montageposition eingeschoben, bis der Montageflansch auf die Montagestelle trifft. Dort kann er -je nach Erfordernis- mit oder ohne Dichtungen befestigt werden. Soll der erwähnte Austausch erfolgen, so sind die Befestigungsmittel zu lösen, wodurch der Montageflansch freigegeben wird, und mit ihm zusammen kann aufgrund der Ausbildung als Einschubeinheit die Gesamtanordnung axial herausgezogen werden. Um dann einen neuen Querstromventilator zu installieren, wird dieser axial eingeschoben und der Montageflansch mit dem Montageort verschraubt. Unzugängliche Bereiche, in denen eine Montage des Querstromventilators erfolgen soll, bilden somit kein Hindernis mehr und erfordern auch keine aufwendigen Zerlegearbeiten der Gesamtapparatur. Der Montageflansch schafft ferner einen sehr einfach abdichtbaren Bereich zwischen Förderbereich und Umwelt. Damit kann die Innenatmosphäre eines Geräts oder einer Anlage, das beziehungsweise die mit dem Querstromventilator versehen ist, zur Umweltatmosphäre abgedichtet werden. Dies hat auch Vorteile bei der Temperaturisolierung zwischen Förderzone und Antriebszone. Das Laufrad ist fliegend gelagert. Dies bedeutet, daß eine einseitige Lagerung des Laufrades vorgenommen ist, das heißt, nur das der Antriebseinrichtung zugewandte Ende des Laufrades ist gelagert, nicht jedoch das andere Laufradende des Querstromventilators.

    [0005] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Montageflansch als Montageplatte ausgebildet ist. Vorzugsweise handelt es sich dabei um eine Metallplatte, die einen viereckigen Grundriss aufweisen kann. In den Eckbereichen sind Montagelöcher ausgebildet, wobei diese Eckbereiche die übrige Peripherie des Querstromventilators überragen, so daß die Befestigungsstellen für die Montage des Querstromventilators am Außenbereich des Montageflansches liegen, während andere Baugruppen des Querstromventilators, die mit dem Montageflansch verbunden sind, nicht bis in diesen Außenbereich ragen. Hierdurch bildet der Außenbereich des Montageflansches eine Anschlagfläche (und -falls erforderlich- eine Dichtfläche), die die Einschubbewegung bei der Montage begrenzt. Der Montageflansch, der insbesondere als Montageplatte ausgebildet ist, verläuft quer, insbesondere rechtwinklig zur Längserstreckung der Welle des Laufrads beziehungsweise der Welle der Antriebseinrichtung. Alternativ kann der Montageflansch auch eine kreisförmige Grundfläche aufweisen. Dies ist im Falle einer Abdichtung besonders günstig. Die Befestigung des Montageflanschs kann vorzugsweise nach Art eines Renkverschlusses (Bajonettverschlusses) oder mittels Gewinde erfolgen.

    [0006] Bei gasdichten Ausführungen kann der Montageflansch als Präzisionsteil ausgeführt sein, das eine leckfreie Dichtung zwischen Förderzone und Außenatmosphäre schafft.

    [0007] An dem Montageflansch kann vorzugsweise die Luftleiteinrichtung befestigt sein. Insbesondere ist vorgesehen, daß an dem Montageflansch die Luftleiteinrichtung fliegend befestigt ist. Somit dient der Montageflansch nicht nur der Befestigung des Querstromventilators am Einbauort, sondern bildet gleichzeitig einen Träger für die Luftleiteinrichtung, die erforderlich ist, um die radial das Laufrad durchsetzende Luftströmung herbeizuführen. Diese Luftleiteinrichtung kann aber auch als integrierter Bestandteil des Einbauortes vorgesehen werden.

    [0008] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß an dem Montageflansch die Antriebseinrichtung befestigt ist. Auch diese kann fliegend befestigt sein.

    [0009] Kombiniert man die vorstehend erwähnten Ausführungsformen, so kommt man zu einer Ausbildung, bei der an der einen Seite der Montageplatte die Luftleiteinrichtung fliegend befestigt und an der anderen Seite der Montageplatte die Antriebseinrichtung fliegend angeordnet ist. Dies führt zu einem sehr einfachen und rationellen Aufbau.

    [0010] Vorteilhaft ist ferner, wenn die Antriebseinrichtung als Elektromotor ausgebildet ist. Alternativ kann jedoch auch vorgesehen sein, daß die Antriebseinrichtung als auf der Welle des Laufrads angeordnete Riementriebscheibe oder Kettentriebscheibe ausgebildet ist. Dies setzt voraus, daß für den Betrieb des Querstromventilators ein separater Motor verwendet wird, der einen Riemen oder eine Kette antreibt, welche über die Riementriebscheibe beziehungsweise die Kettentriebscheibe verläuft.

    [0011] Es ist vorteilhaft, wenn die Antriebseinrichtung zwei axial voneinander beabstandete Lager aufweist, die ebenfalls als alleinige Lagerung des Laufrads dienen. Handelt es sich beispielsweise bei der Antriebseinrichtung um den erwähnten Elektromotor, so ist dessen Rotor beidseitig gelagert, wobei diese Lager ebenfalls als Lagerung des Laufrads dienen, das heißt, an dem Rotor befindet sich in fliegender Anordnung das Laufrad.

    [0012] Vorteilhaft ist es ferner, wenn bei einem derartig ausgebildeten Elektromotor der Wellenstummel eine Länge aufweist, die so groß ist, daß der Wellenstummel in einstückiger Ausbildung gleichfalls die Welle des Laufrads bildet. Bei dieser Ausgestaltung sind Verbindungsmittel vermieden, die die Welle des Laufrads mit der Welle des Elektromotors kuppeln.

    [0013] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Montageflansch ein Laufrad-Wellenlager aufweist. Bei dieser Ausgestaltung ist somit das Laufrad am Montageflansch beziehungsweise im Bereich des Montageflansches gelagert, wobei mindestens ein weiteres Lager von der Antriebseinrichtung gebildet ist.

    [0014] Um mit dem erfindungsgemäßen Querstromventilator heiße oder auch kalte Gasströme beziehungsweise Luftströme zu fördern, ist vorzugsweise der dem Montageflansch zugewandten Stirnseite des Laufrads eine radial verlaufenden Sperrwand gegenüberliegend angeordnet, die unter Ausbildung einer Luft-Wärmebeziehungsweise -Kälte-Isolierraumzone mit Abstand zum Montageflansch angeordnet ist. In dieser Isolierzone wird ein ruhendes Luftpolster beziehungsweise Gaspolster ausgebildet, das dazu beiträgt, daß die vom Fördergasstrom kommende Hitze beziehungsweise Kälte nicht die Lager beziehungsweise die Antriebseinrichtung beschädigt. Durch diese Maßnahme wird mittels der radial verlaufenden Sperrwand der Förderbereich des Nutzluftstroms des Querstromventilators gegenüber der Lager- und/oder Antriebseinrichtung abgeschottet. Auch die Montageplatte bildet quasi eine Sperrwand aus, so daß zwischen den so ausgebildeten Sperrwänden das ruhende Luft- beziehungsweise Gaspolster dafür sorgt, daß keine zu hohen beziehungsweise zu niedrigen Temperaturen Beschädigungen herbeiführen. Nach einer weiteren Ausführungsform ist es möglich, daß mehrere, voneinander axial beabstandete Sperrwände in der Isolierzone angeordnet sind. Das Wort "axial" ist auf die Welle von Laufrad beziehungsweise Antriebseinrichtung bezogen. Zwischen den einzelnen Sperrwänden werden jeweils Isoliergaspolster ausgebildet. Die Sperrwand beziehungsweise die Sperrwände können bevorzugt am Flansch und/oder an der Luftleiteinrichtung befestigt sein. Dies führt zu einer feststehenden Anordnung der Sperrwände, das heißt, sie müssen von der sich drehenden Welle des Laufrads durchdrungen werden. Hierzu sind entsprechende Durchbrüche vorgesehen. Alternativ ist es jedoch auch möglich, daß die Sperrwand beziehungsweise die Sperrwände an der Welle der Antriebseinrichtung und/oder des Laufrads (mitdrehend) befestigt sind. Als weitere Ausgestaltung können die Sperrwände sowohl feststehend, als auch mitdrehend in Labyrinth-Anordnung angeordnet sein. Vorzugsweise wechselt alternierend eine feststehende mit einer mitdrehenden Sperrwand ab.

    [0015] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist einseitig des Förderbereichs des Nutzluftstroms des Laufrads ein Verlängerungsbereich des Laufrads vorgesehen, das heißt, das Laufrad erstreckt sich in axialer Richtung über den Förderbereich hinaus. Dies erfolgt auf der der Antriebseinrichtung zugekehrten Seite. Hierdurch erstrecken sich die Laufschaufeln des Laufrads bis in eine zwischen dem Förderbereichsende und dem Montageflansch liegende Luft-Wärme- beziehungsweise -Kälte-Isolierraumzone (Isolierzone) hinein.

    [0016] Unabhängig von den bis jetzt erwähnten Ausführungsformen besteht auch die Möglichkeit, die Luftleiteinrichtung und/oder die Sperrwände mit den sich dabei bildenden Luftpolstern -Isolierzonen- als integrierte Bestandteile des Einbauortes vorzusehen. Die Querstromventilatoreinheit besteht dann aus zwei Teilen
    • den ortsfesten Einbauten mit Luftleiteinrichtung am Einbauort
    • dem Einschub-Querstromventilator ohne Leiteinrichtung.


    [0017] Dieser Querstromventilator besteht dann im wesentlichen aus der Montageplatte (mit Dichtelementen), bei der auf der einen Seite das auf der Antriebseinheit fliegend gelagerte Laufrad herausragt, wobei sich auf der anderen Seite der Montageplatte die Antriebseinheit befindet.

    [0018] Wenn im Zuge dieser Anmeldung von Luft-Wärme- beziehungsweise -Kälte-Isolierraumzone die Rede ist, so soll das Wort "Luft" nicht beschränken, sondern alle gasförmigen Medien zulassen.

    [0019] Das Laufrad kann bei der mit Verlängerungsbereich versehenen Ausführungsform im Abschnitt des Förderbereichendes eine radial verlaufende Sperrwand aufweisen. Es können auch mehrere, voneinander beabstandete Sperrwände in der Isolierzone am Laufrad angeordnet sein. Hierdurch werden entsprechende Gasisolierzonen ausgebildet. Sofern ortsfeste Sperringe hinzutreten, die mit den mitdrehenden Sperrwänden in axialer Überlappungsposition stehen, so wird eine Labyrinth-Abdichtung geschaffen.

    [0020] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist ein Einströmluftweg (beziehungsweise Einströmgasweg) am Querstromventilator ausgebildet, durch den die Luft in die Isolierzone axial in das Innere des Laufrads einströmt und radial aus dem Laufrad austritt. Damit liegt also eine Axialströmung im Verlängerungsbereich des Laufrads vor, die dort einen Wärme- beziehungsweise Kälteschutz ausbildet. Das Laufrad wirkt in diesem Bereich nicht als Querstrom-, sondern ähnlich wie ein Trommelläufer.

    [0021] Das Laufrad kann eine von seiner Stirnseite ausgehende Welle aufweisen und ansonsten freitragend als Käfigkonstruktion ausgebildet sein. Alternativ ist es jedoch auch möglich, daß das Laufrad eine sich über dessen Gesamtlänge erstreckende, durchgehende Welle besitzt. Auf dieser Welle sind dann entsprechende Stützscheiben oder dergleichen angeordnet, die die sich axial erstreckenden Luftschaufeln tragen.

    [0022] Als zusätzliches Kühlmittel ist vorgesehen, in den Bereich zwischen dem Montageflansch und der Antriebseinrichtung sich mitdrehende Kühlflügel zu installieren.

    [0023] Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und zwar zeigt:
    Figur 1
    eine Seitenansicht (teilweise im Schnitt) auf einen Querstromventilator,
    Figur 2
    eine Stirnansicht auf den Querstromventilator gemäß Figur 1,
    Figur 3
    eine Seitenansicht auf einen Querstromventilator nach einem anderen Ausführungsbeispiel,
    Figur 4
    eine Stirnansicht auf den Querstromventilator gemäß Figur 3,
    Figur 5
    eine Seitenansicht auf einen Querstromventilator nach einem weiteren Ausführungsbeispiel,
    Figur 6
    eine Stirnansicht auf den Querstromventilator der Figur 5,
    Figur 7
    eine Seitenansicht auf einen Querstromventilator nach einem weiteren Ausführungsbeispiel,
    Figur 8
    eine Seitenansicht auf einen Querstromventilator nach einem weiteren Ausführungsbeispiel,
    Figur 9
    eine Seitenansicht auf einen Querstromventilator nach einem weiteren Ausführungsbeispiel,
    Figur 10
    eine Seitenansicht auf zwei sich axial gegenüberstehende Querstromventilatoren,
    Figur 11
    eine Detailansicht eines Querstromventilators im Bereich der Laufrad-Lagerung,
    Figur 12
    eine Detailansicht eines Querstromventilators im Bereich der Laufradlagerung,
    Figur 13
    eine Seitenansicht auf einen Querstromventilator nach einem weiteren Ausführungsbeispiel,
    Figur 14
    eine Seitenansicht auf einen Querstromventilator nach einem weiteren Ausführungsbeispiel,
    Figur 15
    eine Seitenansicht auf einen Bereich eines Querstromventilators nach einem weiteren Ausführungsbeispiel,
    Figur 16
    eine Detailansicht des Ausführungsbeispiels der Figur 15,
    Figur 17
    eine Detailansicht des Ausführungsbeispiels der Figur 15 und
    Figur 18
    eine Detailansicht im Bereich des Montageflansches eines Querstromventilators.


    [0024] Gemäß Figur 1 weist der Querstromventilator 1 eine Antriebseinrichtung 2, ein Laufrad 3, sowie eine Luftleiteinrichtung 4 auf.

    [0025] Die Antriebseinrichtung 2 ist als Elektromotor 5 ausgebildet, der einen Wellenstummel 6 aufweist, der über eine Kegelverbindung 7 drehfest mit einer Stirnwand 8 des Laufrads 3 verbunden ist. Hierdurch wird das Laufrad 3 fliegend auf dem Wellenstummel 6 des Elektromotors 5 gelagert. Der Elektromotor 5 weist in üblicher Weise zwei Rotorlager auf, die - gemäß der beschriebenen Konstruktion- gleichfalls die Lager für das Laufrad 3 bilden.

    [0026] Der Elektromotor 5 besitzt einen Flansch 9, der mit einem Montageflansch 10 verschraubt ist. Der Montageflansch 10 ist als im Grundriß rechteckige Montageplatte 11 ausgebildet, deren Abmessungen derart groß gegenüber den übrigen Bauteilen des Querstromventilators 1 sind, daß sie die übrigen Bauteile radial überragt. Die Ebene der Montageplatte 11 verläuft senkrecht zur Längserstreckung des Wellenstummels 6 beziehungsweise zur Längserstreckung der Laufrads 3. Der Montageflansch 10 befindet sich -in der Seitenansicht der Figur 1 gesehen- zwischen der Antriebseinrichtung 2 und dem Laufrad 3. Mit ihm erfolgt die Montage des Querstromventilators 1 an seinem Einsatzort.

    [0027] Wie bereits erläutert, ist auf der einen Seite der Montageplatte 11 mittels des Flansches 9 die Antriebseinrichtung 2 befestigt. Die Montageplatte 11 weist einen Durchbruch 12 auf, der von dem Wellenstummel 6 durchsetzt wird. Auf der anderen Seite der Montageplatte 11 ist die Luftleiteinrichtung 4 befestigt. Diese weist -gemäß Figur 2- eine Leitwand 13 sowie ein Keilprofil 14 auf. Aus der Figur 2 ist ebenfalls deutlich erkennbar, daß die rechteckig ausgebildete Montageplatte 11 die übrige Peripherie des Querstromventilators 1 überragt. Hierdurch ist der Querstromventilator 1 als Einschubeinheit 15 ausgebildet, das heißt, er kann bei seiner Montage in Richtung des in der Figur 1 eingetragenen Pfeiles 16 in den Einbauort axial eingeschoben werden, beispielsweise in einen Durchbruch einer Tragplatte einer Einrichtung (beispielsweise eines Heißluftofens), wodurch die Außenbereiche 17 des Montageflansches 10 gegen die Tragplatte treten. Mittels geeigneter Befestigungsmittel erfolgt dort dann die Festlegung. Als Befestigungsmittel können beispielsweise Gewindeschrauben eingesetzt werden, die Befestigungslöcher 18, die in den Eckbereichen der Montageplatte 11 angeordnet sind, durchgreifen.

    [0028] Mit gestrichelter Linie ist in der Figur 2 eine weitere Ausführungsform dargestellt, die einen Montageflansch aufweist, der eine kreisförmige Grundfläche besitzt. Über den Umfang verteilt sind Befestigungslöcher vorgesehen. Die dort wiedergegebene kreisförmige Montageplatte eignet sich insbesondere für dichtende Ausführungsformen, das heißt, der Montageflansch wirkt als Dichtung; er schirmt den Förderbereich des Ventilators gegenüber der äußeren Atmosphäre ab. Hierdurch wird ferner ein Temperaturaustausch zwischen dem Förderbereich und den Lagern beziehungsweise der Antriebseinrichtung erschwert, was insbesondere bei einer Heißgasförderung von Vorteil ist. Vorzugsweise können Dichtungen verwendet werden, die sich zwischen Montageflansch und dem Randbereich einer Montageöffnung befinden, so daß dadurch eine Gasdichtigkeit erzeugt werden kann.

    [0029] Gemäß Figur 1 liegt dem freien Ende 19 des Laufrads 3 eine Stirnwand 20 der Luftleiteinrichtung 4 gegenüber, an der -mittels Schrauben 21- ein Zentrierdorn 22 befestigt ist, der in eine Öffnung 23 einer Endplatte 24 des Laufrads 3 mit radialem Spiel eingreift. Dieser Zentrierdorn 22 bildet eine Transportsicherung, die es verhindert, daß bei Stoßbelastungen und dergleichen das Laufrad 3 unzulässig weit aus seiner Stellung verschwenkt. Auch ist während des Betriebs des Querstromventilators mittels des Zentrierdorns 22 dafür gesorgt, daß bei stoßartigen Belastungen stets die Stellung des Laufrads 3 innerhalb bestimmter Grenzen erhalten bleibt, so daß es nicht zu einem unrunden Lauf kommt. Insoweit ist eine Fangeinrichtung gebildet, die insbesondere auch im normalen, kritischen und überkritischen Betrieb -sofern erforderlich- zentrierend wirkt. Bei besonders kurzen Laufrädern wird auf die Transportsicherung beziehungsweise Fangeinrichtung verzichtet.

    [0030] Das Laufrad 3 kann als geschweißte Kontruktion, als rollierte Kontruktion oder als gefügte Konstruktion ausgebildet sein. Vorzugsweise ist es "weich" ausgebildet, so daß es sich im überkritischen Betrieb selbst zentriert. Die Materialwahl ist derart getroffen, daß es auch für sehr tiefe oder sehr hohe Temperaturen des zu fördernden Gases geeignet ist. Dies gilt selbstverständlich auch für die übrigen Teile des Querstromventilators 1, insbesondere auch für die Luftleiteinrichtung 4.

    [0031] Aus der Figur 1 ist erkennbar, daß der dem Montageflansch 10 zugewandten Stirnseite 25 des Laufrads 3 eine radial verlaufende Sperrwand 26 gegenüberliegt, die unter Ausbildung einer Luft-Wärme- beziehungsweise -Kälte-Isolierraumzone (Isolierzone) 27 mit Abstand zum Montageflansch 10 angeordnet ist. Die Sperrwand 26 bildet eine Seitenwand der Luftleiteinrichtung 4. Ein Durchbruch 28 von ihr wird von einem Hülsenteil der Kegelverbindung 7 durchdrungen, wobei mittels einer schleifenden Dichtung 29 eine Abdichtung zum Förderbereich des Querstromventilators 1 erfolgt. Die Dichtung kann in hochwertiger Ausführung so gut wie gasdicht ausgebildet sein.

    [0032] Gemäß der Figur 1 ist die Isolierzone 27 im oberen Bereich der Figur anders als im unteren Bereich der Figur ausgebildet. In dieser Figur werden somit zwei verschiedene Ausführungsbeispiele dargestellt. Zunächst sei auf den oberen Bereich der Figur 1 eingegangen, bei dem in der Isolierzone 27 drei weitere, axial von einander beabstandete Sperrwände 30 angeordnet sind, die mittels einer Befestigungseinrichtung 31 mit der Luftleiteinrichtung 4 verbunden sind. Hierzu erstreckt sich die Sperrwand 26 unter Ausbildung einer C-Profilierung mittels eines Axialabschnittes 32 bis zur Montageplatte 11, auf der sie mit einem abgewinkelten Bereich 33 aufliegt. Die Befestigungseinrichtung 31 kann beispielsweise als Gewindebolzen ausgebildet sein, der Löcher in der Montageplatte 11, dem abgewinkelten Bereich 33, den Sperrwänden 26 sowie 30 durchsetzt und auf den Abstandsstücke 34 aufgefädelt sind, die die Sperrwände 30 in Position halten. Mittels Muttern ist der Gewindebolzen zwischen Sperrwand 26 und Montageplatte 11 verschraubt. Mehrere derartige Befestigungseinrichtungen 31 sind winkelversetzt um die Drehachse des Querstromventilators herum vorgesehen. Auf diese Art und Weise sind -abgetrennt durch die Sperrwände 30- in der Isolierzone 27 ruhende Gas- beziehungsweise Luftpolster geschaffen, die eine Wärme- beziehungsweise Kälte-Isolierung zwischem dem Förderbereich des Querstromventilators 1 und der Antriebseinrichtung 2 und damit auch der Lager bilden.

    [0033] Im unteren Bereich der Figur 1 ist die Anordnung derart getroffen, daß die Sperrwand 26 keinen Axialabschnitt 32 und auch keinen abgewinkelten Bereich 33 aufweist. Vielmehr wird mittels (nicht dargestellter) Befestigungseinrichtungen 31 die Sperrwand 26 und auch die Sperrwände 30 gehalten, wobei an der Sperrwand 26 die Leitwand 13 befestigt ist. Eine radiale Abdichtung der Isolierzone 27 erfolgt mitteles geeigneter Ausbildung einer Wandung 35 des Einsatzortes. An dieser Wandung 35 kann vorzugsweise auch der Montageflansch 10 zur Befestigung des Querstromventilators festgeschraubt werden.

    [0034] Auf dem Wellenstummel 6 lagert -gemäß Figur 1- eine Kühleinrichtung 40, die Kühlflügel 41 aufweist und dazu dient, zu hohe Temperaturen an der Antriebseinrichtung 2 zu verhindern.

    [0035] Die Figuren 3 und 4 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Querstromventilators 1, der sich lediglich in einigen Details vom Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 unterscheidet. Im Nachstehenden wird daher nur auf die Unterschiede eingegangen; im übrigen wird auf die Beschreibung zu dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und 2 verwiesen.

    [0036] Der als Elektromotor 5 ausgebildeten Antriebseinrichtung 2 ist ein Zwischenflansches 36 zugeordnet. Der Zwischenflansch 36 lagert mittels zweier Lager 37 und 38 eine Verbindungswelle 39, die an einem Ende mit dem Wellenstummel 6 des Elektromotors 5 und mit dem anderen Ende mit dem Laufrad 3 drehfest gekuppelt ist. Auf der Verbindungswelle 39 ist eine Kühleinrichtung 40 angeordnet, die Kühlflügel 41 aufweist und zur Kühlung der Lager 37 und 38 und auch der Antriebseinrichtung 2 dient. Mittels elastischer Elemente 36', die zum Beispiel als Gummistopfen ausgebildet sein können, wird zwischen Elektromotor 5 und Zwischenflansch 36 eine Verdrehsicherung gebildet. Die elastischen Elemente 36' stellen sicher, daß der Elektromotor 5 sein Antriebsmoment übertragen kann, ermöglichen jedoch andererseits Fluchtungsfehler zwischen der Verbindungswelle 39 und dem Wellenstummel 6 auszugleichen. Wie die Figur 3 zeigt, ist an einem Ende der Verbindungswelle 39 das Laufrad 3 fliegend gelagert und am anderen Ende der Verbindungswelle 39 der Elektromotor 5 fliegend angeordnet. Die elastischen Elemente 36' greifen an einem Zwischenflansch 5' des Elektromotors 5 an.

    [0037] Wie der Figur 3 zu entnehmen ist, wird zwischen Laufrad 3 und Montageflansch 10 eine Isolierzone 27 ausgebildet, wobei jedoch keine Zwischen-Sperrwände vorgesehen sind.

    [0038] Die Figuren 5 und 6 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel, das im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel der Figuren 3 und 4 entspricht. Allerdings ist im Unterschied zum Ausführungsbeispiel der Figuren 3 und 4 die Antriebseinrichtung nicht als Elektromotor, sondern als Riementriebscheibe 42 ausgebildet, die drehfest mit der Verbindungswelle 39 verbunden ist. Mittels eines nicht dargestellten Antriebs, beispielsweise mittels eines Elektromotors, sowie einem Treibriemen kann die Riementriebscheibe 42 angetrieben werden, das heißt, diese Ausführungsform benötigt eine separate Antriebsquelle.

    [0039] Im Ausführungsbeispiel der Figur 5 -wie auch bei den anderen relevanten Ausführungsbeispielen dieser Patentanmeldung- kann der Durchbruch der Sperrwand 26 mit einer nicht dargestellten, schleifenden Dichtung versehen sein. Dies gilt auch für den entsprechenden Durchbruch für die Verbindungswelle 39 im Bereich des Montageflansches 10. Diese Dichtungen können sogar im wesentlichen gasdicht abdichten, wodurch die Förderzone des Querstromventilators gegenüber der umgebenden atmosphärischen Luft abgedichtet ist, wenn er gasdicht mittels des Flansches 10 in einer entsprechenden Aufnahme eines Geräts oder dergleichen montiert ist. Bei der schleifenden Dichtung kann zum Beispiel eine Kupferscheibe verwendet werden; die Dichtung im Bereich des Montageflansches 10 kann -je nach Anforderungals Radialwellendichtring oder als Schleifringdichtung ausgebildet sein. Die Abdichtung des Montageflansches 10 gegenüber seiner Befestigung kann mittels eines umlaufenden O-Ringes abgedichtet werden.

    [0040] In der Figur 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Querstromventilators 1 gezeigt, bei dem der Elektromotor 5 als Sondermotor ausgebildet ist. Dieser Sondermotor weist einen überlangen "Wellenstummel" 6 auf, das heißt, der Wellenstummel 6 verläuft einstückig über die Gesamtanordnung,also auch über die gesamte Länge des Laufrads 3. Die Lager des Rotors des Elektromotors 5 dienen somit ebenfalls als Lager des fliegend gelagerten Laufrads 3. Der Wellenstummel 6 kann als Vollwelle oder -aus thermischen Gründen- auch als Hohlwelle ausgebildet sein. Auf ihm sind Stützscheiben 43 in axialem Abstand zueinander angeordnet, an denen die axial verlaufenden Luftschaufeln des Laufrads 3 befestigt sind. Die Figur 7 ist ohne Transportsicherung gezeichnet. Dies bedeutet, daß bei genügend Eigensteifigkeit des Laufrades auch auf eine Transportsicherung verzichtet werden kann. Ansonsten gelten die Ausführungen zu den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen.

    [0041] In der Figur 8 ist ein weiteres Ausführungsbeipiel eines Querstromventilators 1 dargestellt, bei dem eine dem Ausführungsbeispiel der Figur 1 entsprechende Bauform vorliegt. Es besteht jedoch der Unterschied, daß das Laufrad 3 einen Verlängerungsbereich 44 aufweist, das heißt, die Luftschaufeln erstrecken sich in die Isolierzone 27 hinein. Insofern wird dort -im Gegensatz zu den vorstehenden Ausführungsbeispielen- kein ruhendes Gaspolster, sondern eine Turbulenz erzeugt, die zur Kühlung beiträgt. Die Sperrwand 26 weist demzufolge einen Durchbruch 45 auf, durch den das Laufrad 3 in die Isolierzone 27 hineinragt. Im Innern des Laufrads 3 bildet eine Abschlußwand 46 eine Sperre zur Isolierzone 27. Die Abschlußwand 46 fluchtet mit der Sperrwand 26. In der Figur 8 ist ferner angedeutet, daß das Laufrad 3 eine sich mitdrehende Stützscheibe 46' aufweisen kann, die mit der Sperrwand 26 eine Labyrinth-Dichtung bildet. Die Position der Stützscheibe 46' ist in der Figur 8 lediglich schematisch angedeutet.

    [0042] Das Ausführungsbeispiel der Figur 9 zeigt einen Querstromventilator, der im wesentlichen dem Ausführungsbeispiel der Figur 8 entspricht. Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel der Figur 8 ist beim Ausführungsbeispiel der Figur 9 jedoch in der Isolierzone 27 eine Unterteilung mittels axial beabstandet zueinander angeordneter Sperrwände 30 vorgesehen. Ebenso wie beim Ausführungsbeispiel der Firgur 8 ist das Innere des Laufrads 3 -fluchtend zur Sperrwand 26- mit einer Abschlußwand 46 versehen. Die Sperrwände 26 sowie 30 weisen entsprechende Durchbrüche auf, in die das Laufrad 3 hineinragt. Zusätzlich kann -zur Ausbildung einer Labyrinth-Dichtung 47- zwischen den einzelnen Sperrwänden 26, 30 Sperrwände 48 am Laufrad 3 vorgesehen sein, die sich somit mit dem Laufrad 3 mitdrehen und -axial gesehen- in Überlappungsposition zu den Sperrwänden 26, 30 stehen. Es alterniert -in axialer Richtung betrachtet- jeweils eine feststehende Sperrwand mit einer sich mitdrehenden Sperrwand.

    [0043] Das Ausführungsbeispiel der Figur 10 zeigt zwei Querstromventilatoren 1, die sich mit fluchtenden Laufrädern 3 axial derart gegenüberstehen, daß sich die Antriebseinrichtungen 2 jeweils außen befinden und die freien Enden 19 der beiden Laufräder 3 einander gegenüber liegen. Diese Ausgestaltung erlaubt eine sehr breite Nutz-Luftstromzone, wobei -aufgrund der Ausbildung der Querstromventilatoren jeweils als Einschubeinheit- bei der Montage in diese Zone der eine Querstromventilator von der einen und der andere Querstromventilator von der anderen Seite montiert wird. Soll eine Demontage oder eine Auswechslung erfolgen, so werden lediglich die Montageflansche 10 gelöst, die Einheiten herausgenommen und neue Einheiten eingeschoben und wieder befestigt. Entgegen dem in Figur 10 dargestellten Ausführungsbeispiel ist es selbstverständlich auch möglich, daß die beiden dort dargestellten Querstromventilatoren keine durchgehenden Wellen aufweisen, so daß die Laufräder 3 nur einseitig an ihren Stirnwänden mit Kupplungseinrichtungen für das Verbinden mit der jeweiligen Welle der Antriebseinrichtungen versehen sind.

    [0044] Schließlich zeigt die Figur 11 eine Detailansicht eines Querstromventilators 1 mit einem Laufrad 3, das einen Verlängerungsbereich 44 aufweist, der in eine Isolierzone 27 hineinragt. Eine Sperrwand 26, die dem Montageflansch 10 gegenüberliegt, weist eine Einströmdüse 49 auf, die mittig von der Welle 3' des Laufrads 3 durchsetzt wird. Die Einströmdüse 49 wird dadurch gebildet, daß der Montageflansch 10 einen von der Welle 3' mittig durchdrungenen Durchbruch 49' aufweist, wobei im äußeren Randbereich des Durchbruchs 49' ein ringförmiges Führungsblech 49'' mit gewölbter Kontur in den Durchbruch 49' hineinragt und auf diese Art und Weise die Einströmdüsenkontur schafft. Die Sperrwand 26 weist radial verlaufende Bereiche 26' auf, die mit einer mitrotierenden Sperrwand 55 des Laufrads 3 zusammenwirken. Axiale Bereiche 26'' der Sperrwand 26 schließen die Isolierzone 27 nach außen hin ab und verlaufen bis zum Montageflansch 10. Der Montageflansch 10 weist im Bereich der äußeren Peripherie der Isolierzone 27 Durchbrüche 10' auf. Zwei beabstandete Lager 50, die die Welle 3' des Laufrads 3 lagern, sind in einem Lagerflansch 50' angeordnet, der über Stege 51 am Montageflansch 10 befestigt ist. Die Stege 51 stören den in die Einströmdüse 49 eintretenden Luftstrom 52 nur unwesentlich. Aufgrund dieser Ausgestaltung ist somit ein Einströmluftweg 53 geschaffen, durch den die Außenatmosphäre beziehungsweise Luft oder Gas von außen her axial in die Isolierzone 27 gefördert wird. Das hierdurch geförderte Kühlmedium tritt dann in den Verlängerungsbereich 44 des Laufrad 3 ein und wird radial aus dem Laufrad 3 (Pfeil 54) wieder hinausbefördert und tritt dann durch die Durchbrüche 10' des Montageflansches 10 hindurch wieder nach außen. In diesem Bereich wirkt der Querstromventilator somit quasi als Trommelläufer, wobei eine optimale Kühlung erzielt wird.

    [0045] Im oberen Bereich der Figur 11 liegt die sich mitdrehende Sperrwand 55 der feststehenden Sperrwand 26 unter Ausbildung eines geringen Spalts 56 gegenüber, wodurch eine hinreichende Abdichtung erfolgt. Im unteren Bereich der Figur 11 ist eine andere Art der Abdichtung dargestellt. Dort befindet sich eine schleifende Dichtung 57, die von der Sperrwand 26 ausgeht und an der sich mitdrehenden Sperrwand 55 anliegt. Hierzu überragt die Sperrwand 55 die übrige Peripherie des Laufrads 3.

    [0046] Auf dem freien Ende der Welle 3' des Laufrads 3 ist -gemäß Figur 11- eine Riementriebscheibe 42 drehfest angeordnet, so daß der Antrieb des in der Figur 11 gezeigten Ausführungsbeispiels eines Querstromventilators 1 mittels Riementrieb erfolgen muß.

    [0047] In der Figur 12 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, das viele Gemeinsamkeiten mit dem Ausführungsbeispiel der Figur 11 aufweist, auf die verwiesen wird. Abweichend ist, daß als Antriebseinrichtung 2 ein Elektromotor 5 verwendet wird, der mittels eines Zwischenflansches 5' am Lagerflansch 50' befestigt ist, der selbst jedoch keine Lager trägt. Vielmehr weist der Elektromotor 5 einen relativ langen Wellenstummel 6 auf, der mittels Axialverschraubung 60 mit dem Laufrad 3 drehfest verbunden ist. Hierzu weist das Laufrad 3 an seinem Stirnende eine Aufnahmebuchse 61 mit Kegelbohrung 62 auf, in die ein entsprechend ausgeformter Abschnitt des Wellenstummels 6 eingreift. Die Stege 51 gehen endseitig in Befestigungsabschnitte 63 über, die die Düsenform zur Ausbildung der Einströmdüse 49 herbeiführen.

    [0048] Die Figur 13 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Querstromventilators 1, bei dem die als Elektromotor 5 ausgebildete Antriebseinrichtung 2 mittels eines Flansches 9 am Montageflansch 10 befestigt ist. Die Ausführungsform des Laufrades 3 weist einen Verlängerungsbereich 44 auf, der in eine Isolierzone 27 hineinragt, welche zwischen dem Montageflansch 10 und einer feststehenden Sperrwand 26 sowie einer mitdrehenden Abschlußwand 46 ausgebildet ist. An der Sperrwand 26 ist die Luftleiteinrichtung 4 des Querstromventilators 1 befestigt. Am Einbauort des Querstromventilators 1 ist eine Öffnungskontur 64 derart ausgebildet, daß der Montageflansch 10 gegen eine Anschlagfläche 65 der Öffnungskontur 64 tritt. Mit einer Ringwandung 66 wird die Isolierzone 27 in radialer Richtung abgedichtet. Mittels einer Verstelleinrichtung 67, auf die nachstehend in den Figuren 15 bis 17 noch näher eingegangen wird, läßt sich die Luftleiteinrichtung 4 relativ zum Laufrad 3 ausrichten. Am Flansch 10 ist eine Wellendichtung 68 befestigt, die mit der Welle des Laufrad 3 zusammenwirkt.

    [0049] Das Ausführungsbeispiel der Figur 14 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel der Figur 13 dadurch, daß an der Sperrwand 26 eine rohrförmige Trennwand 69 in dem Laufrad 3 gegenüberliegender Lage befestigt ist. In axialer Richtung erstreckt sich die Trennwand 69 entweder (Figur 14 oben) bis zum Montageflansch 10 und dichtet dort gegebenenfalls unter Verwendung von nicht wärmeleitender Dichtungsmasse ab oder -nach einem anderen Ausführungsbeispiel (Figur 14 unten)- besteht zwischen dem Montageflansch 10 und der Trennwand 69 ein Spalt 70, der einen geringen Luftaustausch herbeiführt. Durch die Trennwand 69 werden im Bereich der Isolierzone 27 drei Kammern 71, 72 und 73 ausgebildet, wobei die Kammer 71 zwischen der endseitigen Stirnwand 8 des Laufrads 3 und der Abschlußwand 46 des Laufrads 3 liegt, die zweite Kammer 72 zwischen der Außenkontur des Laufrads 3 und den Innenseiten der Trennwand 69 sowie des Monatageflansches 10 ausgebildet ist und die Kammer 73 zwischen dem Montageflansch 10 und der Sperrwand 26 sowie der Trennwand 69 und der Ringwandung 66 liegt. In der Kammer 71 bildet sich ein rotierendes jedoch in sich zusammengehaltenes Luftpolster aus; auch in den Kammern 72 und 73 ist aufgrund der abgeschlossenen Kammerstrukturen nur eine sehr geringer Luftaustausch gegeben. Diese Luftpolster bilden Temperatur-Isolierzonen.

    [0050] Figur 14: Der freie Endbereich (freies Ende 19) des Laufrads 3 greift in eine Öffnung 74 der Stirnwand 20 der Luftleiteinrichtung 4 mit geringem Abstand ein, wodurch eine weitere Ausführungsform einer Transportsicherung und Fangsicherung im Betrieb gebildet ist.

    [0051] In der Figur 15 wird die Verstelleinrichtung 67 in ihrer Wirkung näher erläutert. Vorzugsweise ist die Luftleiteinrichtung 4 mittels vier einzelnen, auf der Kontur eines Rechtecks angeordneten Justiergliedern 75 an dem Montageflansch 10 gehalten. Dadurch, daß durch Verstellen der einzelnen Justierglieder 75 der Abstand a zwischen dem Montageflansch 10 und der Sperrwand 26 individuell eingestellt werden kann, ist es möglich, die Spaltweite x zwischen Laufrad 3 und Luftleiteinrichtung 4 in gewünschter Weise einzustellen. Dies kann so erfolgen, daß die Spaltweite x über die gesamte Länge des Querstromventilators 1 gleichmäßig eingestellt wird, das heißt Laufrad 3 und Luftleiteinrichtung 4 verlaufen "parallel" zueinander oder aber es wird eine bewußte Schrägstellung herbeigeführt, um eine Luftstrahllenkung vorzunehmen. Die Verstellmöglichkeit ist mittels der Pfeile 76 in Figur 15 angedeutet.

    [0052] Gemäß Figur 16 weist jedes Justierglied 75 eine Abstandshülse 76 auf, die von einer Gewindebohrung 77 durchsetzt wird. Mittels eines Fortsatzes 78, der einen Gleitstein bildet, greift die Abstandshülse 76 in ein Langloch 79 (siehe auch Figur 17) in der Sperrwand 26 ein. Mittels einer Gewindeschraube 80, die in die Gewindebohrung 77 eingeschraubt ist, kann die Abstandshülse 76 an der Sperrwand 26 festgelegt werden. Eine Bohrung 80' im Montageflansch 10 wird von einer Gewindeschraube 81 durchsetzt, die ebenfalls in die Gewindebohrung 77 eingeschraubt ist. Auf die Gewindeschraube 81 ist eine Kontermutter 82 aufgeschraubt, mit der die Drehstellung der Gewindeschraube 81 am Montageflansch 10 gesichert werden kann.

    [0053] Soll der Abstand a zwischen Sperrwand 26 und Montageflansch 10 verändert werden, so wird bei gelöster Kontermutter 82 die Gewindeschraube 81 solange verdreht, bis der gewünschte Abstand a eingestellt ist. Diese Stellung wird dann mittels der Kontermutter 82 gesichert. Durch Lösen der Gewindeschraube 80 läßt sich aufgrund der Gleitsteinausbildung des Fortsatzes 78 die Sperrwand 26 und damit die Luftleiteinrichtung 4 verstellen. Ist die gewünschte Position erreicht, so wird die Gewindeschraube 80 wieder angezogen. Diese Verstellung erfolgt -in der Figur 15 gesehen- nach oben beziehungsweise nach unten, das heißt, hiermit läßt sich die Spaltbreite x insgesamt variieren. Wird beispielsweise mittels der einzelnen Justierglieder 75 eine Parallelität zwischen Laufrad 3 und Luftleiteinrichtung 4 geschaffen, so daß der Spalt x überall gleich groß ist, so kann anschließend durch Lösen der Gewindeschrauben 80 und Parallelverschiebung der Luftleiteinrichtung 4 die Größe des Spalts eingestellt werden.

    [0054] Die Figur 18 zeigt einen Abschnitt des Montageflansches 10, der vorzugsweise als im Grundriß kreisförmige Montageplatte 11 ausgebildet ist. Mittels einer Ringstufe 83, die am Montageflansch 10 ausgebildet ist, erfolgt die Befestigung an einem Tragteil 84 am Einbauort. Das Tragteil 84 greift in die Ringstufe 83 ein. In der Grundfläche 85 der Ringstufe 83 befindet sich eine Ringnut 86, in die ein elastischer O-Ring 87 eingelegt ist. Dieser dichtet beim Festspannen des Montageflansches 10 an dem Tragteil 84 die Verbindungsstelle gasdicht ab. Dadurch wird der Vorderbereich des Querstromventilators 1 hermetisch gegenüber der atmosphärischen Umwelt abgedichtet.

    [0055] Vorzugsweise kann das Laufrad 3 ein großes Durchmesser-Längenverhältnis aufweisen.

    [0056] Dieses Verhältnis d : l = 1 : 5 (d = Durchmesser, l = Länge) ist versuchstechnisch abgesichert und führt zu sehr guten Ergebnissen. Es ist möglich, Betriebspunkte im überkritischen Bereich bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten zu fahren.

    [0057] Je nach Verhältnis d : l des Laufrades 3 ergeben sich besonders vorteilhafte Direkteinschaltmöglichkeiten mit Elektromotoren im 6, 4, 2-poligem Betrieb. Auch größere Verhältnisse, nämlich d : l bis etwa 1 : 8 sind möglich bei Senkrechtbetrieb, das heißt, die Längserstreckung des Laufrades verläuft etwa parallel mit der Gravitationskraft. Eventuell erfolgt der Einsatz von zentralen Hohl- oder Vollwellen im Laufrad. Bei den erfindungsgemäßen Querstromventilatoren, insbesondere wenn sie als Heißgasventilatoren ausgebildet sind und ein großes Durchmesser-Längenverhältnis aufweisen, bietet die vorstehend beschriebene Fangeinrichtung Sicherheit bei kritischen Betriebszuständen.


    Ansprüche

    1. Querstromventilator mit einer Antriebseinrichtung, einem mit der Antriebseinrichtung in Drehmitnahme verbundenen Laufrad und einer dem Laufrad zugeordneten Luftleiteinrichtung, gekennzeichnet durch die Ausbildung als Einschubeinheit (15) mit einem fliegend gelagerten Laufrad (3) und mit einem im Bereich zwischen der Antriebseinrichtung (2) und dem Laufrad (3) liegenden Montageflansch (10).
     
    2. Querstromventilator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageflansch (10) als Montageplatte (11) ausgebildet ist.
     
    3. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageflansch (10) als Dichtflansch ausgebildet ist.
     
    4. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageflansch (10) mit einer Dichtung versehen ist.
     
    5. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageflansch (10) eine Ringnut (86) aufweist, in der ein die Dichtung bildender O-Ring (87) einliegt.
     
    6. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageflansch (10), insbesondere die Montageplatte (11), quer, insbesondere rechtwinklig, zur Längserstreckung der Welle des Laufrads (3) beziehungsweise der Welle der Antriebseinrichtung (2) verläuft.
     
    7. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Montageflansch (10) die Luftleiteinrichtung (4) befestigt ist.
     
    8. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Montageflansch (10) die Luftleiteinrichtung (4) fliegend befestigt ist.
     
    9. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Montageflansch (10) die Antriebseinrichtung (2) befestigt ist.
     
    10. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Montageflansch (10) die Antriebseinrichtung (2) fliegend befestigt ist.
     
    11. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen Seite der Montageplatte (11) die Luftleiteinrichtung (4) fliegend befestigt ist und daß an der anderen Seite der Montageplatte (11) die Antriebseinrichtung (2) fliegend befestigt ist.
     
    12. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (2) als Elektromotor (5) ausgebildet ist.
     
    13. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (2) als auf der Welle des Laufrads (3) angeordnete Riementriebscheibe (42) oder Kettentriebscheibe ausgebildet ist.
     
    14. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (2) zwei axial voneinander beabstandete Lager aufweist, die ebenfalls als alleinige Lager des Laufrads (3) dienen.
     
    15. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (5) einen derart langen Wellenstummel (6) aufweist, daß er in einstückiger Ausbildung gleichfalls die Welle des Laufrads (3) bildet.
     
    16. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageflansch (10) ein Laufrad-Wellenlager aufweist.
     
    17. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Montageflansch (10) zugewandten Stirnseite des Laufrads (3) eine radial verlaufende Sperrwand (26) gegenüber liegt, die unter Ausbildung einer Luft-Wärme- beziehungsweise -Kälte-Isolierraumzone (Isolierzone 27) mit Abstand zum Montageflansch (10) angeordnet ist.
     
    18. Querstromventilator nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, voneinander axial beabstandete Sperrwände (30) in der Isolierzone (27) angeordnet sind.
     
    19. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrwände (26, 30) am Montageflansch (10) und/oder an der Luftleiteinrichtung (4) (feststehend) befestigt sind.
     
    20. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrwände (46, 48) an der Welle der Antriebseinrichtung (2) und/oder des Laufrads (3) (mitdrehend) befestigt sind.
     
    21. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrwände (26, 30, 46, 48) sowohl feststehend als auch mitdrehend in Labyrinth-Anordnung (47) angeordnet sind.
     
    22. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einseitig des Förderbereichs des Nutzluftstroms des Laufrads (3) dieses einen Verlängerungsbereich (44) aufweist, in den hinein sich die Luftschaufeln des Laufrads (3) bis in eine zwischen dem Förderbereichsende und dem Montageflansch (10) liegende Luft-Wärme- beziehungsweise -Kälteisolieraumzone (Isolierzone 27) erstrecken.
     
    23. Querstromventilator nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (3) im Abschnitt des Förderbereichendes eine radial verlaufende Sperrwand (46) aufweist.
     
    24. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad mehrere, voneinander beabstandete Sperrwände (46, 48) in der Isolierzone (27) aufweist.
     
    25. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die mitdrehenden Sperrwände (46, 48) zusammen mit ortsfesten Sperrwänden (26, 30) eine Labyrinth-Abdichtung bilden.
     
    26. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche 19 bis 22, gekennzeichnet durch einen Einström-Luftweg (53), durch den Luft im Bereich der Isolierzone (27) axial in das Innere des Laufrads (3) einströmt und radial aus dem Laufrad (3) austritt.
     
    27. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (3) eine von dessen Stirnseite ausgehende Welle aufweist.
     
    28. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (3) eine sich über dessen Gesamtlänge erstreckende, durchgehende Welle aufweist.
     
    29. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zwischen dem Montageflansch (10) und der Antriebseinrichtung (2) sich mitdrehende Kühlflügel (41) angeordnet sind.
     
    30. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Verstelleinrichtung (67) mit der die Luftleiteinrichtung (4) gegenüber dem Laufrad (3) ausrichtbar ist.
     
    31. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (67) die Luftleiteinrichtung (4) mit dem Montageflansch (10) verbindet.
     
    32. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (3) ein Durchmesser-Längen-Verhältnis von maximal etwa d : l = 1 : 10, vorzugsweise etwa d : l = 1 : 5, aufweist (d = Durchmesser des Laufrads, l = Länge des Laufrads).
     




    Zeichnung














































    Recherchenbericht