[0001] Die Erfindung betrifft einen Querstromventilator mit einer Antriebseinrichtung, einem
mit der Antriebseinrichtung in Drehmitnahme verbundenen Laufrad und einer dem Laufrad
zugeordneten Luftleiteinrichtung.
[0002] Querstromventilatoren sind in unterschiedlichen Ausführungsformen auf dem Markt erhältlich.
Sofern sie als Einbauteil für technische Einrichtungen, beispielsweise einen Heißluftofen,
ausgebildet sind, ist ein Gehäuse vorgesehen, dem die mit dem Laufrad zusammenwirkende
Luftleiteinrichtung zugeordnet ist. Innerhalb des Gehäuses ist das Laufrad gelagert
und an einer Stirnseite des Gehäuses die vorzugsweise als Elektromotor ausgebildete
Antriebseinrichtung befestigt. Das Gehäuse ist mit einer Befestigungseinrichtung,
beispielsweise mit Lochblechfüßen versehen, um den Querstromventilator an seinem Einsatzort
montieren zu können. Diese einzubauenden Querstromventilator-Einheiten sind mit beidseitig
gelagertem Lüfterrad ausgebildet.
[0003] Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf Querstromventilatoren, die als Baueinheit
einem weiteren Gerät oder einer Anlage beziehungsweise einem Gehäuse zugeordnet werden
können. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, derartige Querstromventilatoren
einfach auszubilden sowie eine einfache Montagemöglichkeit beziehungsweise Austauschbarkeit
zu schaffen. Vorzugsweise soll ferner eine optimale Abdichtung zwischen dem Bereich
der Antriebseinrichtung und der Förderzone des Querstromventilators geschaffen werden.
[0004] Diese Aufgabe wird gelöst durch die Ausbildung als Einschubeinheit mit einem fliegend
gelagerten Laufrad und mit einem im Bereich zwischen der Antriebseinrichtung und dem
Laufrad liegenden Montageflansch. Der Montageflansch erlaubt im Zusammenhang mit der
Ausbildung als Einschubeinheit einen sehr einfachen Aufbau und eine hohe Montage-
und Servicefreundlichkeit. Da der Montageflansch zwischen Antriebseinrichtung und
Laufrad liegt, bildet er einen quasi integralen Bestandteil des Querstromventilators,
so daß er kein zusätzliches Teil ist, das nur die Aufgabe der Befestigung übernimmt,
sondern an dem auch die Baugruppen des Querstromventilators befestigt sind. Auftretende
Kräfte werden somit direkt über den Montageflansch abgeleitet. Bei der Installation
eines Querstromventilators beziehungsweise bei seinem Austausch wird die Geräteeinheit
lediglich axial in Montageposition eingeschoben, bis der Montageflansch auf die Montagestelle
trifft. Dort kann er -je nach Erfordernis- mit oder ohne Dichtungen befestigt werden.
Soll der erwähnte Austausch erfolgen, so sind die Befestigungsmittel zu lösen, wodurch
der Montageflansch freigegeben wird, und mit ihm zusammen kann aufgrund der Ausbildung
als Einschubeinheit die Gesamtanordnung axial herausgezogen werden. Um dann einen
neuen Querstromventilator zu installieren, wird dieser axial eingeschoben und der
Montageflansch mit dem Montageort verschraubt. Unzugängliche Bereiche, in denen eine
Montage des Querstromventilators erfolgen soll, bilden somit kein Hindernis mehr und
erfordern auch keine aufwendigen Zerlegearbeiten der Gesamtapparatur. Der Montageflansch
schafft ferner einen sehr einfach abdichtbaren Bereich zwischen Förderbereich und
Umwelt. Damit kann die Innenatmosphäre eines Geräts oder einer Anlage, das beziehungsweise
die mit dem Querstromventilator versehen ist, zur Umweltatmosphäre abgedichtet werden.
Dies hat auch Vorteile bei der Temperaturisolierung zwischen Förderzone und Antriebszone.
Das Laufrad ist fliegend gelagert. Dies bedeutet, daß eine einseitige Lagerung des
Laufrades vorgenommen ist, das heißt, nur das der Antriebseinrichtung zugewandte Ende
des Laufrades ist gelagert, nicht jedoch das andere Laufradende des Querstromventilators.
[0005] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Montageflansch als
Montageplatte ausgebildet ist. Vorzugsweise handelt es sich dabei um eine Metallplatte,
die einen viereckigen Grundriss aufweisen kann. In den Eckbereichen sind Montagelöcher
ausgebildet, wobei diese Eckbereiche die übrige Peripherie des Querstromventilators
überragen, so daß die Befestigungsstellen für die Montage des Querstromventilators
am Außenbereich des Montageflansches liegen, während andere Baugruppen des Querstromventilators,
die mit dem Montageflansch verbunden sind, nicht bis in diesen Außenbereich ragen.
Hierdurch bildet der Außenbereich des Montageflansches eine Anschlagfläche (und -falls
erforderlich- eine Dichtfläche), die die Einschubbewegung bei der Montage begrenzt.
Der Montageflansch, der insbesondere als Montageplatte ausgebildet ist, verläuft quer,
insbesondere rechtwinklig zur Längserstreckung der Welle des Laufrads beziehungsweise
der Welle der Antriebseinrichtung. Alternativ kann der Montageflansch auch eine kreisförmige
Grundfläche aufweisen. Dies ist im Falle einer Abdichtung besonders günstig. Die Befestigung
des Montageflanschs kann vorzugsweise nach Art eines Renkverschlusses (Bajonettverschlusses)
oder mittels Gewinde erfolgen.
[0006] Bei gasdichten Ausführungen kann der Montageflansch als Präzisionsteil ausgeführt
sein, das eine leckfreie Dichtung zwischen Förderzone und Außenatmosphäre schafft.
[0007] An dem Montageflansch kann vorzugsweise die Luftleiteinrichtung befestigt sein. Insbesondere
ist vorgesehen, daß an dem Montageflansch die Luftleiteinrichtung fliegend befestigt
ist. Somit dient der Montageflansch nicht nur der Befestigung des Querstromventilators
am Einbauort, sondern bildet gleichzeitig einen Träger für die Luftleiteinrichtung,
die erforderlich ist, um die radial das Laufrad durchsetzende Luftströmung herbeizuführen.
Diese Luftleiteinrichtung kann aber auch als integrierter Bestandteil des Einbauortes
vorgesehen werden.
[0008] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß an dem Montageflansch
die Antriebseinrichtung befestigt ist. Auch diese kann fliegend befestigt sein.
[0009] Kombiniert man die vorstehend erwähnten Ausführungsformen, so kommt man zu einer
Ausbildung, bei der an der einen Seite der Montageplatte die Luftleiteinrichtung fliegend
befestigt und an der anderen Seite der Montageplatte die Antriebseinrichtung fliegend
angeordnet ist. Dies führt zu einem sehr einfachen und rationellen Aufbau.
[0010] Vorteilhaft ist ferner, wenn die Antriebseinrichtung als Elektromotor ausgebildet
ist. Alternativ kann jedoch auch vorgesehen sein, daß die Antriebseinrichtung als
auf der Welle des Laufrads angeordnete Riementriebscheibe oder Kettentriebscheibe
ausgebildet ist. Dies setzt voraus, daß für den Betrieb des Querstromventilators ein
separater Motor verwendet wird, der einen Riemen oder eine Kette antreibt, welche
über die Riementriebscheibe beziehungsweise die Kettentriebscheibe verläuft.
[0011] Es ist vorteilhaft, wenn die Antriebseinrichtung zwei axial voneinander beabstandete
Lager aufweist, die ebenfalls als alleinige Lagerung des Laufrads dienen. Handelt
es sich beispielsweise bei der Antriebseinrichtung um den erwähnten Elektromotor,
so ist dessen Rotor beidseitig gelagert, wobei diese Lager ebenfalls als Lagerung
des Laufrads dienen, das heißt, an dem Rotor befindet sich in fliegender Anordnung
das Laufrad.
[0012] Vorteilhaft ist es ferner, wenn bei einem derartig ausgebildeten Elektromotor der
Wellenstummel eine Länge aufweist, die so groß ist, daß der Wellenstummel in einstückiger
Ausbildung gleichfalls die Welle des Laufrads bildet. Bei dieser Ausgestaltung sind
Verbindungsmittel vermieden, die die Welle des Laufrads mit der Welle des Elektromotors
kuppeln.
[0013] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Montageflansch ein
Laufrad-Wellenlager aufweist. Bei dieser Ausgestaltung ist somit das Laufrad am Montageflansch
beziehungsweise im Bereich des Montageflansches gelagert, wobei mindestens ein weiteres
Lager von der Antriebseinrichtung gebildet ist.
[0014] Um mit dem erfindungsgemäßen Querstromventilator heiße oder auch kalte Gasströme
beziehungsweise Luftströme zu fördern, ist vorzugsweise der dem Montageflansch zugewandten
Stirnseite des Laufrads eine radial verlaufenden Sperrwand gegenüberliegend angeordnet,
die unter Ausbildung einer Luft-Wärmebeziehungsweise -Kälte-Isolierraumzone mit Abstand
zum Montageflansch angeordnet ist. In dieser Isolierzone wird ein ruhendes Luftpolster
beziehungsweise Gaspolster ausgebildet, das dazu beiträgt, daß die vom Fördergasstrom
kommende Hitze beziehungsweise Kälte nicht die Lager beziehungsweise die Antriebseinrichtung
beschädigt. Durch diese Maßnahme wird mittels der radial verlaufenden Sperrwand der
Förderbereich des Nutzluftstroms des Querstromventilators gegenüber der Lager- und/oder
Antriebseinrichtung abgeschottet. Auch die Montageplatte bildet quasi eine Sperrwand
aus, so daß zwischen den so ausgebildeten Sperrwänden das ruhende Luft- beziehungsweise
Gaspolster dafür sorgt, daß keine zu hohen beziehungsweise zu niedrigen Temperaturen
Beschädigungen herbeiführen. Nach einer weiteren Ausführungsform ist es möglich, daß
mehrere, voneinander axial beabstandete Sperrwände in der Isolierzone angeordnet sind.
Das Wort "axial" ist auf die Welle von Laufrad beziehungsweise Antriebseinrichtung
bezogen. Zwischen den einzelnen Sperrwänden werden jeweils Isoliergaspolster ausgebildet.
Die Sperrwand beziehungsweise die Sperrwände können bevorzugt am Flansch und/oder
an der Luftleiteinrichtung befestigt sein. Dies führt zu einer feststehenden Anordnung
der Sperrwände, das heißt, sie müssen von der sich drehenden Welle des Laufrads durchdrungen
werden. Hierzu sind entsprechende Durchbrüche vorgesehen. Alternativ ist es jedoch
auch möglich, daß die Sperrwand beziehungsweise die Sperrwände an der Welle der Antriebseinrichtung
und/oder des Laufrads (mitdrehend) befestigt sind. Als weitere Ausgestaltung können
die Sperrwände sowohl feststehend, als auch mitdrehend in Labyrinth-Anordnung angeordnet
sein. Vorzugsweise wechselt alternierend eine feststehende mit einer mitdrehenden
Sperrwand ab.
[0015] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist einseitig des Förderbereichs des Nutzluftstroms
des Laufrads ein Verlängerungsbereich des Laufrads vorgesehen, das heißt, das Laufrad
erstreckt sich in axialer Richtung über den Förderbereich hinaus. Dies erfolgt auf
der der Antriebseinrichtung zugekehrten Seite. Hierdurch erstrecken sich die Laufschaufeln
des Laufrads bis in eine zwischen dem Förderbereichsende und dem Montageflansch liegende
Luft-Wärme- beziehungsweise -Kälte-Isolierraumzone (Isolierzone) hinein.
[0016] Unabhängig von den bis jetzt erwähnten Ausführungsformen besteht auch die Möglichkeit,
die Luftleiteinrichtung und/oder die Sperrwände mit den sich dabei bildenden Luftpolstern
-Isolierzonen- als integrierte Bestandteile des Einbauortes vorzusehen. Die Querstromventilatoreinheit
besteht dann aus zwei Teilen
- den ortsfesten Einbauten mit Luftleiteinrichtung am Einbauort
- dem Einschub-Querstromventilator ohne Leiteinrichtung.
[0017] Dieser Querstromventilator besteht dann im wesentlichen aus der Montageplatte (mit
Dichtelementen), bei der auf der einen Seite das auf der Antriebseinheit fliegend
gelagerte Laufrad herausragt, wobei sich auf der anderen Seite der Montageplatte die
Antriebseinheit befindet.
[0018] Wenn im Zuge dieser Anmeldung von Luft-Wärme- beziehungsweise -Kälte-Isolierraumzone
die Rede ist, so soll das Wort "Luft" nicht beschränken, sondern alle gasförmigen
Medien zulassen.
[0019] Das Laufrad kann bei der mit Verlängerungsbereich versehenen Ausführungsform im Abschnitt
des Förderbereichendes eine radial verlaufende Sperrwand aufweisen. Es können auch
mehrere, voneinander beabstandete Sperrwände in der Isolierzone am Laufrad angeordnet
sein. Hierdurch werden entsprechende Gasisolierzonen ausgebildet. Sofern ortsfeste
Sperringe hinzutreten, die mit den mitdrehenden Sperrwänden in axialer Überlappungsposition
stehen, so wird eine Labyrinth-Abdichtung geschaffen.
[0020] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist ein Einströmluftweg (beziehungsweise Einströmgasweg)
am Querstromventilator ausgebildet, durch den die Luft in die Isolierzone axial in
das Innere des Laufrads einströmt und radial aus dem Laufrad austritt. Damit liegt
also eine Axialströmung im Verlängerungsbereich des Laufrads vor, die dort einen Wärme-
beziehungsweise Kälteschutz ausbildet. Das Laufrad wirkt in diesem Bereich nicht als
Querstrom-, sondern ähnlich wie ein Trommelläufer.
[0021] Das Laufrad kann eine von seiner Stirnseite ausgehende Welle aufweisen und ansonsten
freitragend als Käfigkonstruktion ausgebildet sein. Alternativ ist es jedoch auch
möglich, daß das Laufrad eine sich über dessen Gesamtlänge erstreckende, durchgehende
Welle besitzt. Auf dieser Welle sind dann entsprechende Stützscheiben oder dergleichen
angeordnet, die die sich axial erstreckenden Luftschaufeln tragen.
[0022] Als zusätzliches Kühlmittel ist vorgesehen, in den Bereich zwischen dem Montageflansch
und der Antriebseinrichtung sich mitdrehende Kühlflügel zu installieren.
[0023] Die Zeichnungen veranschaulichen die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und
zwar zeigt:
- Figur 1
- eine Seitenansicht (teilweise im Schnitt) auf einen Querstromventilator,
- Figur 2
- eine Stirnansicht auf den Querstromventilator gemäß Figur 1,
- Figur 3
- eine Seitenansicht auf einen Querstromventilator nach einem anderen Ausführungsbeispiel,
- Figur 4
- eine Stirnansicht auf den Querstromventilator gemäß Figur 3,
- Figur 5
- eine Seitenansicht auf einen Querstromventilator nach einem weiteren Ausführungsbeispiel,
- Figur 6
- eine Stirnansicht auf den Querstromventilator der Figur 5,
- Figur 7
- eine Seitenansicht auf einen Querstromventilator nach einem weiteren Ausführungsbeispiel,
- Figur 8
- eine Seitenansicht auf einen Querstromventilator nach einem weiteren Ausführungsbeispiel,
- Figur 9
- eine Seitenansicht auf einen Querstromventilator nach einem weiteren Ausführungsbeispiel,
- Figur 10
- eine Seitenansicht auf zwei sich axial gegenüberstehende Querstromventilatoren,
- Figur 11
- eine Detailansicht eines Querstromventilators im Bereich der Laufrad-Lagerung,
- Figur 12
- eine Detailansicht eines Querstromventilators im Bereich der Laufradlagerung,
- Figur 13
- eine Seitenansicht auf einen Querstromventilator nach einem weiteren Ausführungsbeispiel,
- Figur 14
- eine Seitenansicht auf einen Querstromventilator nach einem weiteren Ausführungsbeispiel,
- Figur 15
- eine Seitenansicht auf einen Bereich eines Querstromventilators nach einem weiteren
Ausführungsbeispiel,
- Figur 16
- eine Detailansicht des Ausführungsbeispiels der Figur 15,
- Figur 17
- eine Detailansicht des Ausführungsbeispiels der Figur 15 und
- Figur 18
- eine Detailansicht im Bereich des Montageflansches eines Querstromventilators.
[0024] Gemäß Figur 1 weist der Querstromventilator 1 eine Antriebseinrichtung 2, ein Laufrad
3, sowie eine Luftleiteinrichtung 4 auf.
[0025] Die Antriebseinrichtung 2 ist als Elektromotor 5 ausgebildet, der einen Wellenstummel
6 aufweist, der über eine Kegelverbindung 7 drehfest mit einer Stirnwand 8 des Laufrads
3 verbunden ist. Hierdurch wird das Laufrad 3 fliegend auf dem Wellenstummel 6 des
Elektromotors 5 gelagert. Der Elektromotor 5 weist in üblicher Weise zwei Rotorlager
auf, die - gemäß der beschriebenen Konstruktion- gleichfalls die Lager für das Laufrad
3 bilden.
[0026] Der Elektromotor 5 besitzt einen Flansch 9, der mit einem Montageflansch 10 verschraubt
ist. Der Montageflansch 10 ist als im Grundriß rechteckige Montageplatte 11 ausgebildet,
deren Abmessungen derart groß gegenüber den übrigen Bauteilen des Querstromventilators
1 sind, daß sie die übrigen Bauteile radial überragt. Die Ebene der Montageplatte
11 verläuft senkrecht zur Längserstreckung des Wellenstummels 6 beziehungsweise zur
Längserstreckung der Laufrads 3. Der Montageflansch 10 befindet sich -in der Seitenansicht
der Figur 1 gesehen- zwischen der Antriebseinrichtung 2 und dem Laufrad 3. Mit ihm
erfolgt die Montage des Querstromventilators 1 an seinem Einsatzort.
[0027] Wie bereits erläutert, ist auf der einen Seite der Montageplatte 11 mittels des Flansches
9 die Antriebseinrichtung 2 befestigt. Die Montageplatte 11 weist einen Durchbruch
12 auf, der von dem Wellenstummel 6 durchsetzt wird. Auf der anderen Seite der Montageplatte
11 ist die Luftleiteinrichtung 4 befestigt. Diese weist -gemäß Figur 2- eine Leitwand
13 sowie ein Keilprofil 14 auf. Aus der Figur 2 ist ebenfalls deutlich erkennbar,
daß die rechteckig ausgebildete Montageplatte 11 die übrige Peripherie des Querstromventilators
1 überragt. Hierdurch ist der Querstromventilator 1 als Einschubeinheit 15 ausgebildet,
das heißt, er kann bei seiner Montage in Richtung des in der Figur 1 eingetragenen
Pfeiles 16 in den Einbauort axial eingeschoben werden, beispielsweise in einen Durchbruch
einer Tragplatte einer Einrichtung (beispielsweise eines Heißluftofens), wodurch die
Außenbereiche 17 des Montageflansches 10 gegen die Tragplatte treten. Mittels geeigneter
Befestigungsmittel erfolgt dort dann die Festlegung. Als Befestigungsmittel können
beispielsweise Gewindeschrauben eingesetzt werden, die Befestigungslöcher 18, die
in den Eckbereichen der Montageplatte 11 angeordnet sind, durchgreifen.
[0028] Mit gestrichelter Linie ist in der Figur 2 eine weitere Ausführungsform dargestellt,
die einen Montageflansch aufweist, der eine kreisförmige Grundfläche besitzt. Über
den Umfang verteilt sind Befestigungslöcher vorgesehen. Die dort wiedergegebene kreisförmige
Montageplatte eignet sich insbesondere für dichtende Ausführungsformen, das heißt,
der Montageflansch wirkt als Dichtung; er schirmt den Förderbereich des Ventilators
gegenüber der äußeren Atmosphäre ab. Hierdurch wird ferner ein Temperaturaustausch
zwischen dem Förderbereich und den Lagern beziehungsweise der Antriebseinrichtung
erschwert, was insbesondere bei einer Heißgasförderung von Vorteil ist. Vorzugsweise
können Dichtungen verwendet werden, die sich zwischen Montageflansch und dem Randbereich
einer Montageöffnung befinden, so daß dadurch eine Gasdichtigkeit erzeugt werden kann.
[0029] Gemäß Figur 1 liegt dem freien Ende 19 des Laufrads 3 eine Stirnwand 20 der Luftleiteinrichtung
4 gegenüber, an der -mittels Schrauben 21- ein Zentrierdorn 22 befestigt ist, der
in eine Öffnung 23 einer Endplatte 24 des Laufrads 3 mit radialem Spiel eingreift.
Dieser Zentrierdorn 22 bildet eine Transportsicherung, die es verhindert, daß bei
Stoßbelastungen und dergleichen das Laufrad 3 unzulässig weit aus seiner Stellung
verschwenkt. Auch ist während des Betriebs des Querstromventilators mittels des Zentrierdorns
22 dafür gesorgt, daß bei stoßartigen Belastungen stets die Stellung des Laufrads
3 innerhalb bestimmter Grenzen erhalten bleibt, so daß es nicht zu einem unrunden
Lauf kommt. Insoweit ist eine Fangeinrichtung gebildet, die insbesondere auch im normalen,
kritischen und überkritischen Betrieb -sofern erforderlich- zentrierend wirkt. Bei
besonders kurzen Laufrädern wird auf die Transportsicherung beziehungsweise Fangeinrichtung
verzichtet.
[0030] Das Laufrad 3 kann als geschweißte Kontruktion, als rollierte Kontruktion oder als
gefügte Konstruktion ausgebildet sein. Vorzugsweise ist es "weich" ausgebildet, so
daß es sich im überkritischen Betrieb selbst zentriert. Die Materialwahl ist derart
getroffen, daß es auch für sehr tiefe oder sehr hohe Temperaturen des zu fördernden
Gases geeignet ist. Dies gilt selbstverständlich auch für die übrigen Teile des Querstromventilators
1, insbesondere auch für die Luftleiteinrichtung 4.
[0031] Aus der Figur 1 ist erkennbar, daß der dem Montageflansch 10 zugewandten Stirnseite
25 des Laufrads 3 eine radial verlaufende Sperrwand 26 gegenüberliegt, die unter Ausbildung
einer Luft-Wärme- beziehungsweise -Kälte-Isolierraumzone (Isolierzone) 27 mit Abstand
zum Montageflansch 10 angeordnet ist. Die Sperrwand 26 bildet eine Seitenwand der
Luftleiteinrichtung 4. Ein Durchbruch 28 von ihr wird von einem Hülsenteil der Kegelverbindung
7 durchdrungen, wobei mittels einer schleifenden Dichtung 29 eine Abdichtung zum Förderbereich
des Querstromventilators 1 erfolgt. Die Dichtung kann in hochwertiger Ausführung so
gut wie gasdicht ausgebildet sein.
[0032] Gemäß der Figur 1 ist die Isolierzone 27 im oberen Bereich der Figur anders als im
unteren Bereich der Figur ausgebildet. In dieser Figur werden somit zwei verschiedene
Ausführungsbeispiele dargestellt. Zunächst sei auf den oberen Bereich der Figur 1
eingegangen, bei dem in der Isolierzone 27 drei weitere, axial von einander beabstandete
Sperrwände 30 angeordnet sind, die mittels einer Befestigungseinrichtung 31 mit der
Luftleiteinrichtung 4 verbunden sind. Hierzu erstreckt sich die Sperrwand 26 unter
Ausbildung einer C-Profilierung mittels eines Axialabschnittes 32 bis zur Montageplatte
11, auf der sie mit einem abgewinkelten Bereich 33 aufliegt. Die Befestigungseinrichtung
31 kann beispielsweise als Gewindebolzen ausgebildet sein, der Löcher in der Montageplatte
11, dem abgewinkelten Bereich 33, den Sperrwänden 26 sowie 30 durchsetzt und auf den
Abstandsstücke 34 aufgefädelt sind, die die Sperrwände 30 in Position halten. Mittels
Muttern ist der Gewindebolzen zwischen Sperrwand 26 und Montageplatte 11 verschraubt.
Mehrere derartige Befestigungseinrichtungen 31 sind winkelversetzt um die Drehachse
des Querstromventilators herum vorgesehen. Auf diese Art und Weise sind -abgetrennt
durch die Sperrwände 30- in der Isolierzone 27 ruhende Gas- beziehungsweise Luftpolster
geschaffen, die eine Wärme- beziehungsweise Kälte-Isolierung zwischem dem Förderbereich
des Querstromventilators 1 und der Antriebseinrichtung 2 und damit auch der Lager
bilden.
[0033] Im unteren Bereich der Figur 1 ist die Anordnung derart getroffen, daß die Sperrwand
26 keinen Axialabschnitt 32 und auch keinen abgewinkelten Bereich 33 aufweist. Vielmehr
wird mittels (nicht dargestellter) Befestigungseinrichtungen 31 die Sperrwand 26 und
auch die Sperrwände 30 gehalten, wobei an der Sperrwand 26 die Leitwand 13 befestigt
ist. Eine radiale Abdichtung der Isolierzone 27 erfolgt mitteles geeigneter Ausbildung
einer Wandung 35 des Einsatzortes. An dieser Wandung 35 kann vorzugsweise auch der
Montageflansch 10 zur Befestigung des Querstromventilators festgeschraubt werden.
[0034] Auf dem Wellenstummel 6 lagert -gemäß Figur 1- eine Kühleinrichtung 40, die Kühlflügel
41 aufweist und dazu dient, zu hohe Temperaturen an der Antriebseinrichtung 2 zu verhindern.
[0035] Die Figuren 3 und 4 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Querstromventilators
1, der sich lediglich in einigen Details vom Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und
2 unterscheidet. Im Nachstehenden wird daher nur auf die Unterschiede eingegangen;
im übrigen wird auf die Beschreibung zu dem Ausführungsbeispiel der Figuren 1 und
2 verwiesen.
[0036] Der als Elektromotor 5 ausgebildeten Antriebseinrichtung 2 ist ein Zwischenflansches
36 zugeordnet. Der Zwischenflansch 36 lagert mittels zweier Lager 37 und 38 eine Verbindungswelle
39, die an einem Ende mit dem Wellenstummel 6 des Elektromotors 5 und mit dem anderen
Ende mit dem Laufrad 3 drehfest gekuppelt ist. Auf der Verbindungswelle 39 ist eine
Kühleinrichtung 40 angeordnet, die Kühlflügel 41 aufweist und zur Kühlung der Lager
37 und 38 und auch der Antriebseinrichtung 2 dient. Mittels elastischer Elemente 36',
die zum Beispiel als Gummistopfen ausgebildet sein können, wird zwischen Elektromotor
5 und Zwischenflansch 36 eine Verdrehsicherung gebildet. Die elastischen Elemente
36' stellen sicher, daß der Elektromotor 5 sein Antriebsmoment übertragen kann, ermöglichen
jedoch andererseits Fluchtungsfehler zwischen der Verbindungswelle 39 und dem Wellenstummel
6 auszugleichen. Wie die Figur 3 zeigt, ist an einem Ende der Verbindungswelle 39
das Laufrad 3 fliegend gelagert und am anderen Ende der Verbindungswelle 39 der Elektromotor
5 fliegend angeordnet. Die elastischen Elemente 36' greifen an einem Zwischenflansch
5' des Elektromotors 5 an.
[0037] Wie der Figur 3 zu entnehmen ist, wird zwischen Laufrad 3 und Montageflansch 10 eine
Isolierzone 27 ausgebildet, wobei jedoch keine Zwischen-Sperrwände vorgesehen sind.
[0038] Die Figuren 5 und 6 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel, das im wesentlichen
dem Ausführungsbeispiel der Figuren 3 und 4 entspricht. Allerdings ist im Unterschied
zum Ausführungsbeispiel der Figuren 3 und 4 die Antriebseinrichtung nicht als Elektromotor,
sondern als Riementriebscheibe 42 ausgebildet, die drehfest mit der Verbindungswelle
39 verbunden ist. Mittels eines nicht dargestellten Antriebs, beispielsweise mittels
eines Elektromotors, sowie einem Treibriemen kann die Riementriebscheibe 42 angetrieben
werden, das heißt, diese Ausführungsform benötigt eine separate Antriebsquelle.
[0039] Im Ausführungsbeispiel der Figur 5 -wie auch bei den anderen relevanten Ausführungsbeispielen
dieser Patentanmeldung- kann der Durchbruch der Sperrwand 26 mit einer nicht dargestellten,
schleifenden Dichtung versehen sein. Dies gilt auch für den entsprechenden Durchbruch
für die Verbindungswelle 39 im Bereich des Montageflansches 10. Diese Dichtungen können
sogar im wesentlichen gasdicht abdichten, wodurch die Förderzone des Querstromventilators
gegenüber der umgebenden atmosphärischen Luft abgedichtet ist, wenn er gasdicht mittels
des Flansches 10 in einer entsprechenden Aufnahme eines Geräts oder dergleichen montiert
ist. Bei der schleifenden Dichtung kann zum Beispiel eine Kupferscheibe verwendet
werden; die Dichtung im Bereich des Montageflansches 10 kann -je nach Anforderungals
Radialwellendichtring oder als Schleifringdichtung ausgebildet sein. Die Abdichtung
des Montageflansches 10 gegenüber seiner Befestigung kann mittels eines umlaufenden
O-Ringes abgedichtet werden.
[0040] In der Figur 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Querstromventilators 1
gezeigt, bei dem der Elektromotor 5 als Sondermotor ausgebildet ist. Dieser Sondermotor
weist einen überlangen "Wellenstummel" 6 auf, das heißt, der Wellenstummel 6 verläuft
einstückig über die Gesamtanordnung,also auch über die gesamte Länge des Laufrads
3. Die Lager des Rotors des Elektromotors 5 dienen somit ebenfalls als Lager des fliegend
gelagerten Laufrads 3. Der Wellenstummel 6 kann als Vollwelle oder -aus thermischen
Gründen- auch als Hohlwelle ausgebildet sein. Auf ihm sind Stützscheiben 43 in axialem
Abstand zueinander angeordnet, an denen die axial verlaufenden Luftschaufeln des Laufrads
3 befestigt sind. Die Figur 7 ist ohne Transportsicherung gezeichnet. Dies bedeutet,
daß bei genügend Eigensteifigkeit des Laufrades auch auf eine Transportsicherung verzichtet
werden kann. Ansonsten gelten die Ausführungen zu den vorstehend beschriebenen Ausführungsbeispielen.
[0041] In der Figur 8 ist ein weiteres Ausführungsbeipiel eines Querstromventilators 1 dargestellt,
bei dem eine dem Ausführungsbeispiel der Figur 1 entsprechende Bauform vorliegt. Es
besteht jedoch der Unterschied, daß das Laufrad 3 einen Verlängerungsbereich 44 aufweist,
das heißt, die Luftschaufeln erstrecken sich in die Isolierzone 27 hinein. Insofern
wird dort -im Gegensatz zu den vorstehenden Ausführungsbeispielen- kein ruhendes Gaspolster,
sondern eine Turbulenz erzeugt, die zur Kühlung beiträgt. Die Sperrwand 26 weist demzufolge
einen Durchbruch 45 auf, durch den das Laufrad 3 in die Isolierzone 27 hineinragt.
Im Innern des Laufrads 3 bildet eine Abschlußwand 46 eine Sperre zur Isolierzone 27.
Die Abschlußwand 46 fluchtet mit der Sperrwand 26. In der Figur 8 ist ferner angedeutet,
daß das Laufrad 3 eine sich mitdrehende Stützscheibe 46' aufweisen kann, die mit der
Sperrwand 26 eine Labyrinth-Dichtung bildet. Die Position der Stützscheibe 46' ist
in der Figur 8 lediglich schematisch angedeutet.
[0042] Das Ausführungsbeispiel der Figur 9 zeigt einen Querstromventilator, der im wesentlichen
dem Ausführungsbeispiel der Figur 8 entspricht. Im Gegensatz zum Ausführungsbeispiel
der Figur 8 ist beim Ausführungsbeispiel der Figur 9 jedoch in der Isolierzone 27
eine Unterteilung mittels axial beabstandet zueinander angeordneter Sperrwände 30
vorgesehen. Ebenso wie beim Ausführungsbeispiel der Firgur 8 ist das Innere des Laufrads
3 -fluchtend zur Sperrwand 26- mit einer Abschlußwand 46 versehen. Die Sperrwände
26 sowie 30 weisen entsprechende Durchbrüche auf, in die das Laufrad 3 hineinragt.
Zusätzlich kann -zur Ausbildung einer Labyrinth-Dichtung 47- zwischen den einzelnen
Sperrwänden 26, 30 Sperrwände 48 am Laufrad 3 vorgesehen sein, die sich somit mit
dem Laufrad 3 mitdrehen und -axial gesehen- in Überlappungsposition zu den Sperrwänden
26, 30 stehen. Es alterniert -in axialer Richtung betrachtet- jeweils eine feststehende
Sperrwand mit einer sich mitdrehenden Sperrwand.
[0043] Das Ausführungsbeispiel der Figur 10 zeigt zwei Querstromventilatoren 1, die sich
mit fluchtenden Laufrädern 3 axial derart gegenüberstehen, daß sich die Antriebseinrichtungen
2 jeweils außen befinden und die freien Enden 19 der beiden Laufräder 3 einander gegenüber
liegen. Diese Ausgestaltung erlaubt eine sehr breite Nutz-Luftstromzone, wobei -aufgrund
der Ausbildung der Querstromventilatoren jeweils als Einschubeinheit- bei der Montage
in diese Zone der eine Querstromventilator von der einen und der andere Querstromventilator
von der anderen Seite montiert wird. Soll eine Demontage oder eine Auswechslung erfolgen,
so werden lediglich die Montageflansche 10 gelöst, die Einheiten herausgenommen und
neue Einheiten eingeschoben und wieder befestigt. Entgegen dem in Figur 10 dargestellten
Ausführungsbeispiel ist es selbstverständlich auch möglich, daß die beiden dort dargestellten
Querstromventilatoren keine durchgehenden Wellen aufweisen, so daß die Laufräder 3
nur einseitig an ihren Stirnwänden mit Kupplungseinrichtungen für das Verbinden mit
der jeweiligen Welle der Antriebseinrichtungen versehen sind.
[0044] Schließlich zeigt die Figur 11 eine Detailansicht eines Querstromventilators 1 mit
einem Laufrad 3, das einen Verlängerungsbereich 44 aufweist, der in eine Isolierzone
27 hineinragt. Eine Sperrwand 26, die dem Montageflansch 10 gegenüberliegt, weist
eine Einströmdüse 49 auf, die mittig von der Welle 3' des Laufrads 3 durchsetzt wird.
Die Einströmdüse 49 wird dadurch gebildet, daß der Montageflansch 10 einen von der
Welle 3' mittig durchdrungenen Durchbruch 49' aufweist, wobei im äußeren Randbereich
des Durchbruchs 49' ein ringförmiges Führungsblech 49'' mit gewölbter Kontur in den
Durchbruch 49' hineinragt und auf diese Art und Weise die Einströmdüsenkontur schafft.
Die Sperrwand 26 weist radial verlaufende Bereiche 26' auf, die mit einer mitrotierenden
Sperrwand 55 des Laufrads 3 zusammenwirken. Axiale Bereiche 26'' der Sperrwand 26
schließen die Isolierzone 27 nach außen hin ab und verlaufen bis zum Montageflansch
10. Der Montageflansch 10 weist im Bereich der äußeren Peripherie der Isolierzone
27 Durchbrüche 10' auf. Zwei beabstandete Lager 50, die die Welle 3' des Laufrads
3 lagern, sind in einem Lagerflansch 50' angeordnet, der über Stege 51 am Montageflansch
10 befestigt ist. Die Stege 51 stören den in die Einströmdüse 49 eintretenden Luftstrom
52 nur unwesentlich. Aufgrund dieser Ausgestaltung ist somit ein Einströmluftweg 53
geschaffen, durch den die Außenatmosphäre beziehungsweise Luft oder Gas von außen
her axial in die Isolierzone 27 gefördert wird. Das hierdurch geförderte Kühlmedium
tritt dann in den Verlängerungsbereich 44 des Laufrad 3 ein und wird radial aus dem
Laufrad 3 (Pfeil 54) wieder hinausbefördert und tritt dann durch die Durchbrüche 10'
des Montageflansches 10 hindurch wieder nach außen. In diesem Bereich wirkt der Querstromventilator
somit quasi als Trommelläufer, wobei eine optimale Kühlung erzielt wird.
[0045] Im oberen Bereich der Figur 11 liegt die sich mitdrehende Sperrwand 55 der feststehenden
Sperrwand 26 unter Ausbildung eines geringen Spalts 56 gegenüber, wodurch eine hinreichende
Abdichtung erfolgt. Im unteren Bereich der Figur 11 ist eine andere Art der Abdichtung
dargestellt. Dort befindet sich eine schleifende Dichtung 57, die von der Sperrwand
26 ausgeht und an der sich mitdrehenden Sperrwand 55 anliegt. Hierzu überragt die
Sperrwand 55 die übrige Peripherie des Laufrads 3.
[0046] Auf dem freien Ende der Welle 3' des Laufrads 3 ist -gemäß Figur 11- eine Riementriebscheibe
42 drehfest angeordnet, so daß der Antrieb des in der Figur 11 gezeigten Ausführungsbeispiels
eines Querstromventilators 1 mittels Riementrieb erfolgen muß.
[0047] In der Figur 12 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel dargestellt, das viele Gemeinsamkeiten
mit dem Ausführungsbeispiel der Figur 11 aufweist, auf die verwiesen wird. Abweichend
ist, daß als Antriebseinrichtung 2 ein Elektromotor 5 verwendet wird, der mittels
eines Zwischenflansches 5' am Lagerflansch 50' befestigt ist, der selbst jedoch keine
Lager trägt. Vielmehr weist der Elektromotor 5 einen relativ langen Wellenstummel
6 auf, der mittels Axialverschraubung 60 mit dem Laufrad 3 drehfest verbunden ist.
Hierzu weist das Laufrad 3 an seinem Stirnende eine Aufnahmebuchse 61 mit Kegelbohrung
62 auf, in die ein entsprechend ausgeformter Abschnitt des Wellenstummels 6 eingreift.
Die Stege 51 gehen endseitig in Befestigungsabschnitte 63 über, die die Düsenform
zur Ausbildung der Einströmdüse 49 herbeiführen.
[0048] Die Figur 13 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Querstromventilators 1,
bei dem die als Elektromotor 5 ausgebildete Antriebseinrichtung 2 mittels eines Flansches
9 am Montageflansch 10 befestigt ist. Die Ausführungsform des Laufrades 3 weist einen
Verlängerungsbereich 44 auf, der in eine Isolierzone 27 hineinragt, welche zwischen
dem Montageflansch 10 und einer feststehenden Sperrwand 26 sowie einer mitdrehenden
Abschlußwand 46 ausgebildet ist. An der Sperrwand 26 ist die Luftleiteinrichtung 4
des Querstromventilators 1 befestigt. Am Einbauort des Querstromventilators 1 ist
eine Öffnungskontur 64 derart ausgebildet, daß der Montageflansch 10 gegen eine Anschlagfläche
65 der Öffnungskontur 64 tritt. Mit einer Ringwandung 66 wird die Isolierzone 27 in
radialer Richtung abgedichtet. Mittels einer Verstelleinrichtung 67, auf die nachstehend
in den Figuren 15 bis 17 noch näher eingegangen wird, läßt sich die Luftleiteinrichtung
4 relativ zum Laufrad 3 ausrichten. Am Flansch 10 ist eine Wellendichtung 68 befestigt,
die mit der Welle des Laufrad 3 zusammenwirkt.
[0049] Das Ausführungsbeispiel der Figur 14 unterscheidet sich von dem Ausführungsbeispiel
der Figur 13 dadurch, daß an der Sperrwand 26 eine rohrförmige Trennwand 69 in dem
Laufrad 3 gegenüberliegender Lage befestigt ist. In axialer Richtung erstreckt sich
die Trennwand 69 entweder (Figur 14 oben) bis zum Montageflansch 10 und dichtet dort
gegebenenfalls unter Verwendung von nicht wärmeleitender Dichtungsmasse ab oder -nach
einem anderen Ausführungsbeispiel (Figur 14 unten)- besteht zwischen dem Montageflansch
10 und der Trennwand 69 ein Spalt 70, der einen geringen Luftaustausch herbeiführt.
Durch die Trennwand 69 werden im Bereich der Isolierzone 27 drei Kammern 71, 72 und
73 ausgebildet, wobei die Kammer 71 zwischen der endseitigen Stirnwand 8 des Laufrads
3 und der Abschlußwand 46 des Laufrads 3 liegt, die zweite Kammer 72 zwischen der
Außenkontur des Laufrads 3 und den Innenseiten der Trennwand 69 sowie des Monatageflansches
10 ausgebildet ist und die Kammer 73 zwischen dem Montageflansch 10 und der Sperrwand
26 sowie der Trennwand 69 und der Ringwandung 66 liegt. In der Kammer 71 bildet sich
ein rotierendes jedoch in sich zusammengehaltenes Luftpolster aus; auch in den Kammern
72 und 73 ist aufgrund der abgeschlossenen Kammerstrukturen nur eine sehr geringer
Luftaustausch gegeben. Diese Luftpolster bilden Temperatur-Isolierzonen.
[0050] Figur 14: Der freie Endbereich (freies Ende 19) des Laufrads 3 greift in eine Öffnung
74 der Stirnwand 20 der Luftleiteinrichtung 4 mit geringem Abstand ein, wodurch eine
weitere Ausführungsform einer Transportsicherung und Fangsicherung im Betrieb gebildet
ist.
[0051] In der Figur 15 wird die Verstelleinrichtung 67 in ihrer Wirkung näher erläutert.
Vorzugsweise ist die Luftleiteinrichtung 4 mittels vier einzelnen, auf der Kontur
eines Rechtecks angeordneten Justiergliedern 75 an dem Montageflansch 10 gehalten.
Dadurch, daß durch Verstellen der einzelnen Justierglieder 75 der Abstand a zwischen
dem Montageflansch 10 und der Sperrwand 26 individuell eingestellt werden kann, ist
es möglich, die Spaltweite x zwischen Laufrad 3 und Luftleiteinrichtung 4 in gewünschter
Weise einzustellen. Dies kann so erfolgen, daß die Spaltweite x über die gesamte Länge
des Querstromventilators 1 gleichmäßig eingestellt wird, das heißt Laufrad 3 und Luftleiteinrichtung
4 verlaufen "parallel" zueinander oder aber es wird eine bewußte Schrägstellung herbeigeführt,
um eine Luftstrahllenkung vorzunehmen. Die Verstellmöglichkeit ist mittels der Pfeile
76 in Figur 15 angedeutet.
[0052] Gemäß Figur 16 weist jedes Justierglied 75 eine Abstandshülse 76 auf, die von einer
Gewindebohrung 77 durchsetzt wird. Mittels eines Fortsatzes 78, der einen Gleitstein
bildet, greift die Abstandshülse 76 in ein Langloch 79 (siehe auch Figur 17) in der
Sperrwand 26 ein. Mittels einer Gewindeschraube 80, die in die Gewindebohrung 77 eingeschraubt
ist, kann die Abstandshülse 76 an der Sperrwand 26 festgelegt werden. Eine Bohrung
80' im Montageflansch 10 wird von einer Gewindeschraube 81 durchsetzt, die ebenfalls
in die Gewindebohrung 77 eingeschraubt ist. Auf die Gewindeschraube 81 ist eine Kontermutter
82 aufgeschraubt, mit der die Drehstellung der Gewindeschraube 81 am Montageflansch
10 gesichert werden kann.
[0053] Soll der Abstand a zwischen Sperrwand 26 und Montageflansch 10 verändert werden,
so wird bei gelöster Kontermutter 82 die Gewindeschraube 81 solange verdreht, bis
der gewünschte Abstand a eingestellt ist. Diese Stellung wird dann mittels der Kontermutter
82 gesichert. Durch Lösen der Gewindeschraube 80 läßt sich aufgrund der Gleitsteinausbildung
des Fortsatzes 78 die Sperrwand 26 und damit die Luftleiteinrichtung 4 verstellen.
Ist die gewünschte Position erreicht, so wird die Gewindeschraube 80 wieder angezogen.
Diese Verstellung erfolgt -in der Figur 15 gesehen- nach oben beziehungsweise nach
unten, das heißt, hiermit läßt sich die Spaltbreite x insgesamt variieren. Wird beispielsweise
mittels der einzelnen Justierglieder 75 eine Parallelität zwischen Laufrad 3 und Luftleiteinrichtung
4 geschaffen, so daß der Spalt x überall gleich groß ist, so kann anschließend durch
Lösen der Gewindeschrauben 80 und Parallelverschiebung der Luftleiteinrichtung 4 die
Größe des Spalts eingestellt werden.
[0054] Die Figur 18 zeigt einen Abschnitt des Montageflansches 10, der vorzugsweise als
im Grundriß kreisförmige Montageplatte 11 ausgebildet ist. Mittels einer Ringstufe
83, die am Montageflansch 10 ausgebildet ist, erfolgt die Befestigung an einem Tragteil
84 am Einbauort. Das Tragteil 84 greift in die Ringstufe 83 ein. In der Grundfläche
85 der Ringstufe 83 befindet sich eine Ringnut 86, in die ein elastischer O-Ring 87
eingelegt ist. Dieser dichtet beim Festspannen des Montageflansches 10 an dem Tragteil
84 die Verbindungsstelle gasdicht ab. Dadurch wird der Vorderbereich des Querstromventilators
1 hermetisch gegenüber der atmosphärischen Umwelt abgedichtet.
[0055] Vorzugsweise kann das Laufrad 3 ein großes Durchmesser-Längenverhältnis aufweisen.
[0056] Dieses Verhältnis d : l = 1 : 5 (d = Durchmesser, l = Länge) ist versuchstechnisch
abgesichert und führt zu sehr guten Ergebnissen. Es ist möglich, Betriebspunkte im
überkritischen Bereich bei hohen Umfangsgeschwindigkeiten zu fahren.
[0057] Je nach Verhältnis d : l des Laufrades 3 ergeben sich besonders vorteilhafte Direkteinschaltmöglichkeiten
mit Elektromotoren im 6, 4, 2-poligem Betrieb. Auch größere Verhältnisse, nämlich
d : l bis etwa 1 : 8 sind möglich bei Senkrechtbetrieb, das heißt, die Längserstreckung
des Laufrades verläuft etwa parallel mit der Gravitationskraft. Eventuell erfolgt
der Einsatz von zentralen Hohl- oder Vollwellen im Laufrad. Bei den erfindungsgemäßen
Querstromventilatoren, insbesondere wenn sie als Heißgasventilatoren ausgebildet sind
und ein großes Durchmesser-Längenverhältnis aufweisen, bietet die vorstehend beschriebene
Fangeinrichtung Sicherheit bei kritischen Betriebszuständen.
1. Querstromventilator mit einer Antriebseinrichtung, einem mit der Antriebseinrichtung
in Drehmitnahme verbundenen Laufrad und einer dem Laufrad zugeordneten Luftleiteinrichtung,
gekennzeichnet durch die Ausbildung als Einschubeinheit (15) mit einem fliegend gelagerten Laufrad (3)
und mit einem im Bereich zwischen der Antriebseinrichtung (2) und dem Laufrad (3)
liegenden Montageflansch (10).
2. Querstromventilator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageflansch (10) als Montageplatte (11) ausgebildet ist.
3. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageflansch (10) als Dichtflansch ausgebildet ist.
4. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageflansch (10) mit einer Dichtung versehen ist.
5. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageflansch (10) eine Ringnut (86) aufweist, in der ein die Dichtung
bildender O-Ring (87) einliegt.
6. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageflansch (10), insbesondere die Montageplatte (11), quer, insbesondere
rechtwinklig, zur Längserstreckung der Welle des Laufrads (3) beziehungsweise der
Welle der Antriebseinrichtung (2) verläuft.
7. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Montageflansch (10) die Luftleiteinrichtung (4) befestigt ist.
8. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Montageflansch (10) die Luftleiteinrichtung (4) fliegend befestigt ist.
9. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Montageflansch (10) die Antriebseinrichtung (2) befestigt ist.
10. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Montageflansch (10) die Antriebseinrichtung (2) fliegend befestigt ist.
11. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen Seite der Montageplatte (11) die Luftleiteinrichtung (4) fliegend
befestigt ist und daß an der anderen Seite der Montageplatte (11) die Antriebseinrichtung
(2) fliegend befestigt ist.
12. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (2) als Elektromotor (5) ausgebildet ist.
13. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (2) als auf der Welle des Laufrads (3) angeordnete Riementriebscheibe
(42) oder Kettentriebscheibe ausgebildet ist.
14. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebseinrichtung (2) zwei axial voneinander beabstandete Lager aufweist,
die ebenfalls als alleinige Lager des Laufrads (3) dienen.
15. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromotor (5) einen derart langen Wellenstummel (6) aufweist, daß er
in einstückiger Ausbildung gleichfalls die Welle des Laufrads (3) bildet.
16. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Montageflansch (10) ein Laufrad-Wellenlager aufweist.
17. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Montageflansch (10) zugewandten Stirnseite des Laufrads (3) eine radial
verlaufende Sperrwand (26) gegenüber liegt, die unter Ausbildung einer Luft-Wärme-
beziehungsweise -Kälte-Isolierraumzone (Isolierzone 27) mit Abstand zum Montageflansch
(10) angeordnet ist.
18. Querstromventilator nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere, voneinander axial beabstandete Sperrwände (30) in der Isolierzone (27)
angeordnet sind.
19. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrwände (26, 30) am Montageflansch (10) und/oder an der Luftleiteinrichtung
(4) (feststehend) befestigt sind.
20. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrwände (46, 48) an der Welle der Antriebseinrichtung (2) und/oder des
Laufrads (3) (mitdrehend) befestigt sind.
21. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche 14 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrwände (26, 30, 46, 48) sowohl feststehend als auch mitdrehend in Labyrinth-Anordnung
(47) angeordnet sind.
22. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß einseitig des Förderbereichs des Nutzluftstroms des Laufrads (3) dieses einen
Verlängerungsbereich (44) aufweist, in den hinein sich die Luftschaufeln des Laufrads
(3) bis in eine zwischen dem Förderbereichsende und dem Montageflansch (10) liegende
Luft-Wärme- beziehungsweise -Kälteisolieraumzone (Isolierzone 27) erstrecken.
23. Querstromventilator nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (3) im Abschnitt des Förderbereichendes eine radial verlaufende
Sperrwand (46) aufweist.
24. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad mehrere, voneinander beabstandete Sperrwände (46, 48) in der Isolierzone
(27) aufweist.
25. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche 19 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß die mitdrehenden Sperrwände (46, 48) zusammen mit ortsfesten Sperrwänden (26,
30) eine Labyrinth-Abdichtung bilden.
26. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche 19 bis 22, gekennzeichnet durch einen Einström-Luftweg (53), durch den Luft im Bereich der Isolierzone (27) axial
in das Innere des Laufrads (3) einströmt und radial aus dem Laufrad (3) austritt.
27. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (3) eine von dessen Stirnseite ausgehende Welle aufweist.
28. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (3) eine sich über dessen Gesamtlänge erstreckende, durchgehende
Welle aufweist.
29. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich zwischen dem Montageflansch (10) und der Antriebseinrichtung (2)
sich mitdrehende Kühlflügel (41) angeordnet sind.
30. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine Verstelleinrichtung (67) mit der die Luftleiteinrichtung (4) gegenüber dem Laufrad
(3) ausrichtbar ist.
31. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstelleinrichtung (67) die Luftleiteinrichtung (4) mit dem Montageflansch
(10) verbindet.
32. Querstromventilator nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufrad (3) ein Durchmesser-Längen-Verhältnis von maximal etwa d : l = 1
: 10, vorzugsweise etwa d : l = 1 : 5, aufweist (d = Durchmesser des Laufrads, l =
Länge des Laufrads).