[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine gesteuerte, mehrflügelige Durchgangstür,
insbesondere für Personenschleusen, mit mindestens einem an einer ortsfesten Schwenkachse
angelenkten Haupttürflügel, welcher mit mindestens einem Faltflügel ausgerüstet ist,
wobei der Faltflügel über eine Schwenkachse derart mit dem Haupttürflügel schwenkverbunden
ist, dass die beiden beim Verschwenken zwischen zwei Endlagen satt übereinanderliegend
im offenen und relativ zueinander aufgeklappt im geschlossenen Zustand sich in unterschiedlichen
synchronisierten Drehrichtungen bewegen.
[0002] Derartige Durchgangstüren sind in vielfältigen Ausführungen bekannt. Die Verriegelungsmechanismen
werden dabei z.B. über eine Elektronik so gesteuert, dass nach Ueberprüfung der Durchgangsberechtigung
einer Person das Türsystem freigegeben, geöffnet und wieder geschlossen und verriegelt
wird.
[0003] Eine solche gesteuerte mehrflügelige Durchgangs türe, welche mit einem bzw. zwei
Haupttürflügeln, welche je mit einem Faltflügel ausgerüstet sind und welche die weiteren
vorgenannten Merkmale aufweisen, ist durch die DE-A-25 07 967 offenbart.
[0004] Solche Durchgangstüren sind aufwendig im Aufbau und eignen sich kaum für nachträglichen
Einbau in eine "normale" Türöffnung, d.h. um eine solche Lösung zu realisieren, müsste
mit einem relativ hohen Aufwand gerechnet werden.
[0005] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Durchgangstür der eingangs
definierten Art zu schaffen, welche eine einwandfreie Sicherheit bezüglich Grundaufgabe
und Betrieb gewährleistet und welche ohne besonderen Aufwand problemlos in jeden bestehenden
Durchgang eingebaut werden kann. Gleichzeitig soll damit nach Möglichkeit ein schnelleres
Passieren der Schleuse gewährleistet werden.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäss dem kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 gelöst.
[0007] Die Erfindung wird anschliessend beispielsweise anhand einer Zeichnung erläutert.
[0008] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Darstellung einer zweiflügeligen Durchgangstür mit je einem Haupttürflügel
und je einem Faltflügel in geschlossener Lage;
- Fig. 2
- eine Ausführung analog derjenigen gemäss Fig. 1 mit nur einer Durchgangstür bzw. einem
Haupttürflügel, kombiniert mit einem Faltflügel;
- Fig. 3
- eine Darstellung der Durchtrittsphasen von Personen von der Innenseite nach der Aussenseite;
- Fig. 4
- das Ablauf schema des Durchtrittes von Personen von der Aussenseite nach der Innenseite;
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung einer zweiflügeligen Durchgangstür mit Faltflügel
in geöffnetem Zustand;
- Fig. 6 bis 8
- die schematische Darstellung der Koppelung des Faltflügels an den Haupt flügel in
Oeffnungs-, Mittel- und Schliesslage in schematischer Aufsicht auf eine einflügelige
Durchgangstür;
- Fig. 9
- eine schematische Darstellung der Koppelung der Faltflügel an die Hauptflügel in Oeffnungs-,
Mittel- und Schliesslage in schematischer Aufsicht auf eine zweiflügelige Durchgangstür;
- Fig. 10
- eine weitere Ausführung analog derjenigen gemäss den Fig. 6 bis 8;
- Fig. 11
- eine im Aufbau der Fig. 10 entsprechende Konstruktion einer zweiflügeligen Durchgangstür,
analog derjenigen gemäss Fig. 9.
[0009] Die Fig. 1 und 2 zeigen rein schematisch den Aufbau einer erfindungsgemässen Durchgangstür
in geschlossenem Zustand. Sowohl die zweiflügelige Durchgangstür 27 der Fig. 1 als
auch einflügelige Durchgangstür 28 gemäss der Fig. 2 sind in geschlossenem Zustand
dargestellt. Beide sind in einen bestehenden Türstock 1a, 1b, welcher die Türöffnung
festlegt, eingebaut. Diese Ausführungen einer Durchgangstür eignen sich zum nachträglichen
Einbau, ohne dass dabei bauliche Veränderungen an bestehenden Bauwerken vorgenommen
werden müssen.
[0010] Die in Fig. 1 dargestellten zwei Durchgangstüren, welche das Türsystem 27 bilden,
bestehen aus je einem Haupttürflügel 4a, 4b und einem dazu gehörenden Faltflügel 4c
und 4d. Haupttürflügel und Faltflügel sind zwecks synchronisierter Bewegung in später
erläutertem Sinne miteinander verbunden. Die Haupttürflügel 4a und 4b sind um örtlich
feste Schwenkachsen 5 und 6 schwenkbar, während sie an ihren Enden über Schwenkachsen
5' mit ihren Faltflügeln 4c und 4d verbunden sind.
[0011] In geschlossenem Zustand trennen somit diese Türsysteme 27 bzw. 28 den Innenraum
15 vom Aussenraum 16.
[0012] Wie Fig. 1 zeigt, bilden die zwei Doppelflügeltüren 4a/4b und 4c/4d ein Türsystem
27. Die Doppelflügeltüren sind so angeordnet, dass durch Bewegen der Faltflügel 4c,
4d das Türsystem geschlossen bzw. geöffnet werden kann.
[0013] Erfolgt der Druck von innen nach aussen, d.h. vom Raum 15 nach dem Raum 16 auf die
Faltflügel 4c, 4d, wird das Türsystem geöffnet. Durch Betätigung der Faltflügel 4c,
4d vom Aussenraum 16 her wird das Türsystem 27 geschlossen. Die Faltflügel bewegen
sich synchron mit den Hauptflügeln.
[0014] Die Bewegung der Faltflügel 4c, 4d wird auf die Hauptflügel 4a, 4b mechanisch übertragen.
Die beiden Hauptflügel 4a, 4b können über Hebel und eine Schubstange so miteinander
verbunden werden, dass die Hauptflügel synchron öffnen bzw. schliessen und nie gleichsinnig
geschwenkt werden können (Fig. 5).
[0015] Das Doppelflügelsystem 27 kann mit einem zweiten Türsystem einen Schleusenraum bilden.
Die beiden Türsysteme können mechanisch gekoppelt werden.
[0016] Das Türsystem 27 hat in einer Durchgangsrichtung vom Innenraum 15 zum Aussenraum
16 die Tendenz zum Oeffnen, womit sie den Fluchtweg freigibt, und bei umgekehrter
Durchgangsrichtung die Tendenz zum Schliessen, was einen Schutz vor Vandalismus und
unerlaubtem Zutritt bildet.
[0017] Eine einzelne Person kann das Türsystem 27 von beiden Seiten öffnen bzw. schliessen.
[0018] Fig. 2 zeigt ein analoges Türsystem 28, jedoch nur mit Doppelflügeltür 4b, 4d.
[0019] Fig. 3 zeigt den Durchtritt von Personen von der Innenseite 15 nach der Aussenseite
16 (Flucht von innen nach aussen bei geschlossenem Türsystem).
Skizze 1:
[0020] Türsystem 27 ist geschlossen. Die Person oder die Personen bewegen sich von innen
15 nach aussen 16. Die Faltflügel 4c, 4d werden durch die Personen in Bewegungsrichtung
gedrückt. Ist das Türsystem 27 nicht fest verriegelt, so kann durch die Kraft der
Person in Bewegungsrichtung die Tür aufgedrückt werden.
Skizze 2:
[0021] Durch die Kraft in Bewegungsrichtung der Person wurde das Türsystem geöffnet. Durch
die Kraftübertragung zwischen Faltflügel und Hauptflügel wird die Kraft in Bewegungsrichtung
der Person in eine Kraft in eine Oeffnungsrichtung der Türflügel übertragen. Durch
das Uebersetzungsverhältnis der Kraftübertragung (1 : 4) wird trotz des kürzeren Hebelarmes
(1 : 2) die Kraft zum Oeffnen der Tür verstärkt. Nachdrängende Personen verstärken
den Druck in Bewegungsrichtung - das Türsystem muss sich zwangsweise weiter öffnen.
Skizze 3:
[0022] Das Türsystem ist weitgehend geöffnet, und durch die Kraft in Bewegungsrichtung der
Personen von innen nach aussen wird das Türsystem weiter geöffnet.
Skizze 4:
[0023] Das Türsystem ist ganz geöffnet. Die Personen können das Türsystem ungehindert passieren.
[0024] Fig. 4 zeigt den Durchtritt von Personen von der Aussenseite 16 nach der Innenseite
15 (Schutz vor Vandalismus).
Skizze 1:
[0025] Das Türsystem 27 ist offen. Die Person oder die Personen bewegen sich von aussen
16 nach innen 15. Das Türsystem wird motorisch und bei Stromausfall durch ein Federsystem
in Richtung Schliessen gedrückt.
Skizze 2:
[0026] Durch die Kraft des Schliessmechanismus wird das Türsystem 27 weiter geschlossen.
Die Bewegung der Falttürflügel 4c, 4d verläuft in Bewegungsrichtung der eindringenden
Person. Uebt die Person in Bewegungsrichtung eine Kraft auf die Falttürflügel 4c,
4d aus, wird diese Kraft durch die Kraftübertragung zwischen Falttürflügel 4c, 4d
und Haupttürflügel 4a, 4b in eine Kraft in Schliessrichtung der Türflügel übertragen.
Durch das Uebersetzungsverhältnis der Kraftübertragung (1 : 4) wird trotz des kürzeren
Hebelarmes (1 : 2) die Kraft zum Schliessen des Türsystems verstärkt. Nachdrängende
Personen verstärken den Druck in Bewegungsrichtung - das Türsystem muss sich zwangsweise
schliessen.
Skizze 3:
[0027] Das Türsystem ist weitgehend geschlossen. Durch die Krafteinwirkung der Personen
in Bewegungsrichtung wird das Türsystem weiter geschlossen.
Skizze 4:
[0028] Das Türsystem ist ganz geschlossen, z.B. mechanisch, und gesperrt. Personen können
das Türsystem nicht mehr passieren.
[0029] Fig. 5 zeigt in perspektivischer Darstellung die geöffneten Haupttürflügel 4a und
4b mit den Faltflügeln 4c und 4d in entsprechender Lage. Eine grundsätzliche Möglichkeit
der Synchronisation der Haupttürflügel und der Faltflügel in jeweils entgegengesetzter
Schwenkrichtung wird beispielsweise durch die beiden Hebel 30 und eine dazwischengeschaltete
Schubstange 31 ermöglicht. Ein derartiges Synchronisieren ist auch mittels einer gekreuzten
Kette oder entsprechender Massnahmen möglich.
[0030] Die beiden besprochenen Türsysteme 27 und 28 weisen konventionelle elektronisch gesteuerte
Verriegelungsmechanismen auf (nicht dargestellt), welche die Türflügel in der geschlossenen
bzw. gegebenen teilgeöffneten Stellung verriegeln können. Um aber bei Stromausfall
das ganze Oeffnungs- und Schliesssystem nicht zu blockieren, sind die besprochenen
Massnahmen durch menschliche Kräfte durchführbar vorgesehen.
[0031] In den Fig. 6 bis 8 ist eine Möglichkeit einer Koppelung des Faltflügels an den Hauptflügel
schematisch dargestellt. Fig. 6 zeigt den geöffneten Zustand der Durchgangstür, Fig.
7 einen Mittelzustand und Fig. 8 den geschlossenen Zustand. Die synchrone mechanische
Koppelung des Hauptflügels 4b mit dem Faltflügel 4d erfolgt über eine Lastkette 19,
die an zwei festen Punkten 20, 21, beispielsweise des Türrahmens, aufgehängt ist.
Ueber ein Kettenrad 18, das exzentrisch zum Drehpunkt 6' des Faltflügels 4d angeordnet
ist, sind Haupt flügel 4b und Faltflügel 4d mechanisch miteinander verbunden. Die
geometrischen Orte 20, 21 der festen Aufhängung der Lastkette 19 sind durch das Uebersetzungsverhältnis
der Drehbewegung zwischen Hauptflügel 4b und Faltflügel 4d (1 : 4) dem wirksamen Durchmesser
des Kettenrades 18 und dem Winkel α zwischen "offen" (Fig. 6) und "geschlossen" (Fig.
8) bestimmt. Zum Längenausgleich der Kette 19 bei der Bewegung zwischen "offen" und
"geschlossen" ist das Kettenrad exzentrisch gelagert. Bewegt sich der Hauptflügel
z.B. um 30°, so dreht sich der Faltflügel um 120° relativ zum Hauptflügel. Dies entspricht
einer Bewegung zwischen den Stellungen "offen" und "geschlossen" des Türsystems.
[0032] Die Fig. 9 zeigt eine den Fig. 6 bis 8 aufbauähnliche Konstruktion, wobei an den
Haupttürflügeln 4a und 4b ein Kreuzbalken 35, 35' angeordnet ist, an dessen freien
Enden sich zwei Kettenräder 36, 36' und 37, 37' befinden, die frei drehend sind. Zu
jedem Flügel gehört ein Fixpunktpaar 20, 21 bzw. 20', 21', welche durch eine Kette
19, 19' über die Kettenräder 37, 37', 36, 36' und 38, 38' miteinander verbunden sind.
[0033] Durch Betätigung der Faltflügel 4c und 4d führen die übrigen Teile Bewegungen aus,
wie sie in der Mittel- und der Schliesslage der Fig. 9 ersichtlich sind.
[0034] In Fig. 10 ist eine einflügelige Durchgangstür in offener, halbgeschlossener und
geschlossener Lage ersichtlich. Hier ist der Faltflügel 4d mit einem Winkelarm 40
versehen. Ausser dem Festpunkt 6 ist ein weiterer Ortsfestpunkt 43 vorgesehen, welcher
über Streben 42 mit weiteren Gelenken 41 verbunden ist. Beim Oeffnen der Tür führen
diese Streben 42 entsprechende Schwenkbewegungen aus, wie dies aus der Mittel- und
der Schliesslage ersichtlich ist.
[0035] Fig. 11 zeigt eine ähnliche Konstruktion wie Fig. 10, jedoch für eine zweiflügelige
Durchgangstür. Hier sind die beiden Haupttürflügel-Festpunkte 5 und 6 ortsfest. Ein
weiterer ortsfester Festpunkt 43 ist vorgesehen, während die Gelenkpunkte 41 sowie
die sie verbindenden Streben 42 während des Schliessprozesses der Durchgangstür ihre
Lage, wie dargestellt, ändern.
[0036] Die dargestellten Verbindungen der Türflügel miteinander erfolgt, je nach den gegebenen
baulichen Umständen, durch entsprechende Schienen, wie die erläuterten Ausführungen
zeigen.
[0037] Die beschriebene erfindungsgemäss gesteuerte, mehrflügelige Durchgangstür schafft
somit einen Abschluss, der grundsätzlich verriegelt ist, für ein Personenidentifikationssystem
geöffnet werden kann, einen kontrollierten Durchgang gewährleistet, eine Vereinzelung
ermöglicht bzw. verlangt und den Fluchtweg gewährleistet.
[0038] Zudem können Brandschutzvorschriften und andere Schutzanliegen erfüllt werden. Wesentlich
ist insbesondere der nachträgliche Einbau, welcher bei minimalen baulichen Veränderungen
trotz Vereinzelung eine optimale Durchgangsfrequenz von mindestens acht Personen pro
Minute erlaubt und kostengünstig ist.
1. Gesteuerte, mehrflügelige Durchgangstür, insbesondere für Personenschleusen, mit mindestens
einem an einer ortsfesten Schwenkachse (6) angelenkten Haupttürflügel (4a; 4b), welcher
mit mindestens einem Faltflügel (4c; 4d) ausgerüstet ist, wobei der Faltflügel (4c;
4d) über eine Schwenkachse (6') derart mit dem Haupttürflügel (4a; 4b) schwenkverbunden
ist, dass die beiden beim Verschwenken zwischen zwei Endlagen satt übereinanderliegend
im offenen und relativ zueinander aufgeklappt im geschlossenen Zustand sich in unterschiedlichen
synchronisierten Drehrichtungen bewegen, dadurch gekennzeichnet, dass die koordinierte
Verschwenkbewegung durch manuelle bzw. durch motorische Krafteinwirkung jeweils auf
den Faltflügel (4c; 4d) bzw. auf den Hauptflügel (4a; 4b) bewerkstelligt wird, indem
Mittel zur Herstellung einer kinematischen Verbindung zwischen dem Faltflügel (4c;
4d), dem mit dem Faltflügel (4c; 4d) schwenkverbundenen Hauptflügel (4a; 4b) und Festpunkten
(20, 21; 43) am Türstock vorgesehen sind.
2. Durchgangstür nach Anspruch ,1 dadurch gekennzeichnet, dass die kinematische Verbindung
über eine Kette (23) und mindestens ein Kettenrad (18; 36 ,37, 38) erfolgt.
3. Durchgangstür nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Kettenrad (18) bezüglich
Schwenkgelenkachse (6') zwischen Hauptflügeltür (4a; 4b) und Faltflügel (4c; 4d) exzentrisch
auf dieser Achse (6') gelagert ist.
4. Durchgangstür nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die
vom Kettenrad (18) ablaufenden Trum (23, 24) an ihren freien Enden, z.B. am Türrahmen,
fixiert sind.
5. Durchgangstür nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchgangstür
zweiflügelig (4a; 4b) ausgebildet ist und deren Bewegungen zu gegenläufigem Verschwenken
mittels Verbindungsorganen, z.B. einer gekreuzten Kette, eines Schubstangensystems
(30, 31) oder Streben, synchronisiert sind.
6. Durchgangstür nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Oeffnen
und Schliessen der Durchgangstür bei Stromausfall durch mechanische und/oder hydraulische
Mittel gesichert ist.
1. A controlled, multiple-wing passage door, particularly for person access locks, having
at least one main wing (4a; 4b) equipped with at least one folding wing (4c; 4d) hinged
to a stationary swivel axis (6), said folding wing (4c; 4d) being swivellingly hinged
by means of a swivel axis (6') to said main wing (4a; 4b) so that both wings when
moved between the two end positions, firmly overlying in the open state and hingedly
opened each with respect to the other in the closed state, move in different synchronized
directions of rotation, characterized in that the coordinated swivelling movement
is caused by manual or motor driven commitment of forces either on the folding wing
(4c; 4d) or on the main wing (4a; 4b), by providing means for establishing a kinematic
connection between said folding wing (4c; 4d), said main wing (4a; 4b) swivellingly
hinged to said folding wing (4c; 4d) and fixed points (20, 21; 43) on the door posts.
2. Passage door according to claim 1, characterized in that said kinematic connection
is established by means of a chain (23) and at least one chain-wheel (18; 36, 37,
38).
3. Passage door according to claim 2, characterized in that said chain wheel (18) is
mounted eccentrically with respect to the swivelling axis (6') between said main wing
(4a; 4b) and said folding wing (4c; 4d) on said swivelling axis (6').
4. Passage door according to any of claims 2 or 3, characterized in that the chain stringers
(23, 24) parting from said chain wheel (18) have their free ends fixed, e.g. to the
door frame.
5. Passage door according to any of claims 1-4, characterized in that the passage door
is a door with two wings (4a, 4b), whereby their movements for swivelling the wings
in opposite directions are synchronized by means of connection elements, e.g. a crossed
chain, a push rod system (30, 31) or bars.
6. Passage door according to any of claims 1 to 5, characterized in that opening or closing
of the door in case of failure in current supply is safeguarded by mechanical and/or
hydraulical means.
1. Porte de passage commandée à battant multiples, notamment pour sas d'entrée pour personnes
habilitées, comprenant au moins un battant principal (4a; 4b) équipé d'au moins un
battant repliable (4c; 4d) et articulé sur un axe de pivotement stationnaire (6),
ledit battant repliable (4c; 4d) étant articulé par un axe de pivotement (6') sur
le battant principal (4a; 4b) de telle manière que les deux battants, lorsqu'ils sont
pivotés entre les deux positions terminales, superposés dans l'état d'ouverture et
ouverts par pliage l'un par rapport à l'autre dans l'état de fermeture, se déplacent
par des mouvements de rotation synchronisés dans des directions opposées, caractérisée
en ce que le mouvement de pivotement coordonné est effectué par l'application d'une
force manuelle ou motrice soit sur le battant repliable (4c; 4d) soit respectivement
sur le battant principal (4a; 4b) par l'intermédiaire de moyens établissant une connexion
cinématique entre le battant repliable (4c; 4d), le battant principal (4a; 4b) articulé
de manière à pouvoir pivoter avec le battant repliable (4c; 4d) et des points fixes
(20, 21; 43) sur les montants de la porte.
2. Porte de passage selon la revendication 1, caractérisée en ce que la connexion cinématique
se fait par l'intermédiaire d'une chaîne (23) et d'au moins une roue à chaîne (18;
36, 37, 38).
3. Porte de passage selon la revendication 2, caractérisée en ce que la roue à chaîne
est montée excentriquement par rapport à l'axe de pivotement (6') entre le battant
principal (4a, 4b) et le battant repliable (4c, 4d) sur ledit axe de pivotement (6').
4. Porte de passage selon l'une des revendications 2 ou 3, caractérisée en ce que les
brins de chaîne (23, 24) partant de ladite roue à chaîne (18) sont fixés à leurs extrémités,
par exemple au cadre de la porte.
5. Porte de passage selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que la porte
est une porte à deux battants (4a, 4b) et en ce que leurs mouvements pour leur pivotement
dans des directions opposées sont synchronisés au moyen d'éléments de connexion, comme
par exemple d'une chaîne croisée, d'un système de poussoirs ou de jambes de force.
6. Porte de passage selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'ouverture
ou la fermeture de la porte est assurée lors d'une panne de courant par des moyens
mécaniques et/ou hydrauliques.