[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Druckmaschine mit einem Bedienungspanel, bei
der das Gehäuse o.dgl. eine Panelaufnahme zur Aufnahme des abnehmbaren Bedienungspanels
aufweist, wobei das Bedienungspanel über ein Kabel oder mindestens einen Infrarotsender
kabellos mit den zu steuernden Komponenten der Druckmaschine verbunden ist.
[0002] Aus der JP-A-63 276 582 ist eine Druckmaschine gattungsgemäßer Art bekannt geworden,
bei der ein mittels eines Kabels angeschlossenes Bedienungspanel innerhalb einer Aussparung
des Gehäuse angeordnet und aus letzterem herausnehmbar gestaltet ist.
[0003] Als nachteilig ist dabei anzusehen, daß keine Fixierung der Tastatur im Gehäuse beschrieben
wird, so daß sie sich beispielsweise beim Transport unerwünschterweise von der Schreibmaschine
lösen kann.
[0004] Es liegt infolgedessen die Aufgabe vor, eine Druckmaschine mit einem Bedienungspanel
so auszubilden, daß es nicht aus seiner Panelaufnahme herausfallen kann.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die Druckmaschine
mit einem Bedienungspanel gemäß dem kennzeichnenden Teil des Anspruchs 1 ausgebildet
ist.
[0006] Die Erfindung kennzeichnet sich dadurch, daß das Bedienungspanel mittels wenigstens
eines Magneten zumindest in Ausziehrichtung in der Panelaufnahme fixiert ist. Wenn
man das abgenommene Bedienungspanel in die Panelaufnahme einsteckt, so werden bei
Erreichen der Montageendlage die magnetischen Kräfte wirksam und sie halten dann das
Bedienungspanel zumindest in Einsteckrichtung rüttelfest an seinem Platz. Andererseits
sind die Magnetkräfte so gewählt, daß man das Bedienungspanel leicht abnehmen kann.
Im übrigen sind Magnetbefestigungen nicht nur preiswert und einfach in der Handhabung,
sondern auch sehr robust. Nachdem man nun bei dieser Druckmaschine das Bedienungspanel
abnehmen und die Druckmaschine an einem von der Druckmaschine separaten Ort bedienen
kann, ist immer gewährleistet, daß alle Tasten u.dgl. des Bedienungspanels stets gut
zugänglich sind und alle Ablesungen optimal vorgenommen werden können. Andererseits
kann man aber bei optimaler Aufstellung der Druckmaschine das Bedienungspanel in der
Druckmaschine belassen und diese in gleicher Weise bedienen wie eine Druckmaschine
mit fest integriertem Bedienungspanel. Dabei bilden das Gehäuse der Druckmaschine
und das Bedienungspanel optisch eine Einheit. Um das Bedienungspanel magnetisch in
der Panelaufnahme halten zu können, sieht die Erfindung vor, daß bei einer aus Kunststoff
oder Aluminium bestehenden Panelaufnahme im Bereich jedes Magneten des Bedienungspanels
ein Metalleinsatz aus ferromagnetischem Material in den Kunststoff oder das Aluminium
der Panelaufnahme eingebettet ist. Vorzugsweise handelt es sich dabei um jeweils ein
Plättchen, dessen Größe auf die Abmessungen des zuzuordnenden Magneten abgestimmt
ist. Dieses Metall- oder Eisenplättchen kann bündig in den Kunststoff eingelassen
werden oder von diesem sogar noch etwas überzogen sein soweit dies die magnetische
Haftung nicht beeinträchtigt.
[0007] Wenn man mit abgenommenem Bedienungspanel arbeitet, so kann man die Daten, welche
man über die Bedienung dieses Panels eingibt, entweder über ein entsprechendes Kabel
an die Druckmaschine weiterleiten oder in der bei Fernbedienung bekannten Art über
zumindest einen Sender, insbesondere Infrarotsender übermitteln. Im letzteren Falle
muß natürlich in der Druckmaschine mindestens ein entsprechender Empfänger vorhanden
sein.
[0008] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung ergibt sich aus Anspruch 2. Wenn man demgemäß
den oder die Permanentmagnete am Boden des kastenförmiges Bedienungspanels anbringt,
so hat dies den Vorteil, daß man das Panel überall dort "anheften" kann, wo ein ferromagnetischer
Untergrund ist. Dies bezieht sich bspw. auch auf die vorerwähnten Service- oder Reparaturarbeiten.
Falls sich an der Seite oder an der Rückwand der Druckmaschine während dieser Arbeiten
eine geeignete Stelle zum Anheften des Bedienungspanels befindet, so kann man es dort
bis zur Beendigung der Arbeiten anbringen. Denkbar ist stattdessen auch das Festhalten
des Bedienungspanels an irgendeinem metallenem Gestell o.dgl., auf welchem die Druckmaschine
steht. Auf jeden Fall kann der Monteur dieses Bedienungspanel immer günstig plazieren
und sich dadurch seine Arbeit sehr erleichtern bzw. diese schneller durchführen.
[0009] Aus verschiedenen Gründen, insbesondere auch aus Kostengründen, ist es von besonderem
Vorteil, daß jeder Permanentmagnet aus einer Magnetfolie besteht. Solche Magnetfolien
sind käuflich erwerbbar und bedürfen somit keiner näheren Erläuterung. Auf jeden Fall
haben sie den Vorteil einer preisgünstigen Montage und sie können auch leicht durch
neue ersetzt werden.
[0010] Gemäß Anspruch 4 ist es in zweckmäßiger Weise möglich entweder die Magnete am Boden
des Bedienungspanels bündig einzulassen oder aber zur Bildung von Füßen die Magnete
über den Boden vorstehen zu lassen.
[0011] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ergibt sich aus Anspruch 5.
Demnach ist die Panelaufnahme ein hohler Kasten, der gewissermaßen durch die Vorderseite
des eingesetzten Bedienungspanels verschlossen wird. Aus montagetechnischen Gründen
ist es aber sehr vorteilhaft, wenn diese Panelaufnahme entweder einen umlaufenden
Befestigungsrand aufweist oder aber zumindest zwei nach entgegengesetzten Seiten vorstehende
Befestigungsränder oder - lappen. An diesen befinden sich bspw. Durchgangsbohrungen
zum Anbringen von Befestigungsschrauben mit deren Hilfe die Panelaufnahme am Gestell
o.dgl. der Druckmaschine befestigt wird. Außerdem kann man den oder die Befestigungsränder
so dimensionieren, daß auch eine optisch günstige Anpassung an die Druckmaschine vorgenommen
werden kann. Über den rückwärtigen Kabeldurchbruch wird das Kabel des Bedienungspanels
ins Innere der Druckmaschine geführt.
[0012] Eine weitere Ausgestaltung der Erfindung beschreibt Anspruch 6. Das dort erwähnte,
im wesentlichen quaderförmige Gehäuse kann je nach Empfindlichkeit der einzelnen Komponenten
mehr oder weniger dicht geschlossen sein. Auf jeden Fall muß es eine ausreichende
Stabilität aufweisen damit es ggf. auch einem rauhen Betrieb widersteht.
[0013] Sofern man auf eine kabellose Übertragung verzichtet und stattdessen die Verbindung
der Druckmaschine und des Bedienungspanels über ein Kabel vorsieht, so muß dieses,
um die Vorteile der erfindungsgemäßen Ausbildung voll ausschöpfen zu können, eine
gewisse Mindestlänge von bspw. 80 bis 100 cm aufweisen. In manchen Fällen bspw. wenn
man das Bedienungspanel bei Servicearbeiten an einer Seitenwand oder der Rückseite
der Druckmaschine "anheftet", reicht natürlich ein wesentlich kürzeres Kabel aus.
Das Einsetzen des Bedienungspanels in die Panelaufnahme gestaltet sich aber um so
schwieriger je länger das Kabel ist. Insofern ist es von ganz besonderem Vorteil,
daß am Boden des Bedienungspanels in dessen Randbereich ein sich über wenigstens drei
Seiten erstreckender Kabelkanal vorhanden ist. In diesem Kabelkanal kann man das Kabel
oder auch nur eine Teillänge bspw. die halbe Länge des Kabels unterbringen, so daß
man in den Fällen, in denen man das Bedienungspanel in unmittelbarer Nähe der Druckmaschine
bedient, lediglich eine Teillänge aus der Druckmaschine herauszieht. Dadurch wird
einerseits das Arbeiten durch das Kabel nicht behindert und andererseits das Kabel
geschützt. Desweiteren ist das Zurückbringen des Bedienungspanels bei lediglich teilweise
herausgezogenem Kabel besonders einfach.
[0014] Es stellt eine wesentliche Verbesserung dieser Ausgestaltung dar, daß sich gemäß
Anspruch 8 an jedem der mindestens drei Teilstücke des Kabelkanals wenigstens eine
quer vorstehende Warze, Haltezunge o.dgl. für das Kabel befindet. Das Kabel wird in
den Kabelkanal eingelegt und im Bereich jeder Haltezunge unter diese geschoben. Sie
verhindert dann das Herausfallen des Kabels durch dessen Eigengewicht. Andererseits
läßt sich aber das Kabel, falls man dessen gesamte Länge benötigt, leicht an den Haltezungen
vorbei aus dem Kabelkanal herausnehmen.
[0015] Wenn das Bedienungspanel herausgenommen und an geeigneter Stelle angesetzt worden
ist, so muß das Kabel seitlich am Gehäuse austreten, damit das Anheften mit Hilfe
der Magnete problemlos vorgenommen werden kann. Andererseits ist es aber nicht besonders
praktisch, wenn beim Zurückbringen des Bedienungspanels in die Panelaufnahme das Kabel
seitlich austritt. Um nun auch insoweit eine Verbesserung zu schaffen, sieht eine
Weiterbildung gemäß Anspruch 9 vor, daß eine Gehäuseöffnung des Bedienungspanels für
das Kabel zur Datenübertragung teilweise mindestens einer der Seitenwände und teilweise
dem Boden zugeordnet ist. Beim externen Benutzen des Bedienungspanels kann das Kabel
somit seitlich aus dessen Gehäuse austreten, während beim Zurückbringen des Bedienungspanels
in die Panelaufnahme das Kabel etwas verschwenkt wird, so daß es nunmehr an der Rückseite
des Bedienungspanel-Gehäuses austritt.
[0016] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung, in der die Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert wird. Die
Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Hierbei stellen dar
Figur 1 eine Druckmaschine mit eingesetztem Bedienungspanel von vorne gesehen,
Figur 2 eine dementsprechende Darstellung mit herausgenommenem und an der Vorderwand
angeheftetem Bedienungspanel,
Figur 3 eine Ansicht der Panelaufnahme aus Figur 2 in vergrößertem Maßstab,
Figur 4 einen Schnitt entlang der Linie IV-IV gemäß der Figur 3,
Figur 5 eine Draufsicht auf das abgenommene Bedienungspanel,
Figur 6 eine Seitenansicht des Bedienungspanels und
Figur 7 eine Ansicht der Rückseite des Bedienungspanels gemäß Figuren 5 und 6.
[0017] Bei der Druckmaschine 1 der Figuren 1 und 2 handelt es sich um einen sog. Thermotransferdrucker.
Er besitzt ein relativ kompaktes quaderförmiges Gehäuse. Am unteren Ende dieses Gehäuses
befindet sich beim Ausführungsbeispiel ein Bedienungspanel 2, welches zumindest beim
Transport aber auch in vielen Benutzungsfällen der Druckmaschine in einer Panelaufnahme
3 befindet. Es ist versenkt in der Panelaufnahme 3 untergebracht und steht beim Ausführungsbeispiel
über dessen vorderste Fläche 4 (Figur 4) nicht vor, sondern schließt damit außen bündig
ab. Zugleich ist auch eine bündige Anordnung mit der Vorderfläche 5 des Gehäuses 6
der Druckmaschine 1 vorgesehen. Gemäß Figur 1 ist beim Ausführungsbeispiel der Druckmaschine
1 der Großteil dieser Vorderfläche 5 als Klappe ausgebildet, welche um obere Lager
7 und 8 hochschwenkbar ist.
[0018] Gemäß Figur 5 befinden sich an der Vorderseite oder Bedienseite des Bedienungspanels
2 bspw. Bedienelemente, Anzeigeelemente und ein Display. Die genaue Ausstattung des
Bedienungspanels 2 richtet sich nach den Erfordernissen und Möglichkeiten der Druckmaschine
1.
[0019] Bei aus der Drukmaschine 1 bzw. der Panelaufnahme 3 herausgenommenem Bedienungspanel
2 können die dort eingegebenen Befehle entweder drahtlos bspw. über Infrarotwellen,
oder wie beim Ausführungsbeispiel vorgesehen, über ein Kabel 9 an die zugehörigen
Stell- und Schalteinrichtungen der Druckmaschine 1 übermittelt werden. Im Zusammenhang
mit der erfindungsgemäßen Ausbildung kommt es hierauf im einzelnen nicht an.
[0020] Das Bedienungspanel 2 trägt an seiner Rückseite wenigstens einen, vorzugsweise aber
gemäß Figur 7 zwei Permanentmagnete 10. Sie gewährleisten ein rüttelfestes Halten
des Bedienungspanels 2 in der Panelaufnahme 3 und damit auch an der Druckmaschine
1. Da die Panelaufnahme 3 aus Kunststoff oder zumindest aus keinem ferromagnetischem
Material besteht, wird das Anheften des Bedienungspanels 2 am Boden 11 der Panelaufnahme
3 mit Hilfe zweier Metalleinsätze 12 gewährleistet. Sie sind entsprechend den Permanentmagneten
10 relativ zueinander angeordnet. Sie können in das Material des Bodens 11 bündig
eingelassen sein oder falls dies erwünscht ist, auch etwas vorstehen. Das erwähnte
Festhalten des Bedienungspanels 2 durch die Permanentmagnete 10 bezieht sich zumindest
im wesentlichen nur auf die Demontagerichtung. Ansonsten steckt das Bedienungspanel
2 einigermaßen paßgenau in der Panelaufnahme 3, so daß insoweit kein zusätzliches
Festhalten oder Arretieren gegenüber Querbewegungen notwendig ist. Am Boden 11 der
Panelaufnahme 3 ist noch ein Kabeldurchbruch 13 vorgesehen, über welchen die Kabelverbindung
ins Innere der Druckmaschine erfolgt.
[0021] Die Permanentmagnete 10 sind gemäß Figur 6 am Boden 14 des Bedienungspanels 2 bündig
eingelassen. Stattdessen können sie über diesen Boden auch vorstehen und dadurch Magnetfüße
bilden. Hierbei ist es dann zweckmäßig, wenn man eine andere Anordnung wählt als sie
aus Figur 7 hervorgeht, bspw. kann man jeder Ecke einen solchen Permanentmagneten
10 zuordnen. Beim Ausführungsbeispiel besteht jeder Permanentmagnet 10 bevorzugterweise
aus einer an sich bekannten Magnetfolie.
[0022] Aus Figur 6 ergibt sich desweiteren, daß das im wesentlichen quaderförmige Gehäuse
des Bedienungspanels 2, welches allerdings an der Bedienungsseite einen seitlich vorstehenden
Rand aufweisen kann, im Bereich des Kabelaustritts so gestaltet ist, daß bei extern
anhaftendem Bedienungspanel 2 das Kabel 9 seitlich über die Wand 15 oder gemäß der
Darstellung mit gestrichelten Linien (Figur 6) nach hinten aus der Rückseite dieses
Gehäuses austreten kann, wozu zweckmäßigerweise ein über die Ecke 16 geführter Schlitz
im Gehäuses vorgesehen ist.
[0023] Die Länge und Breite des Bedienungspanel-Gehäuses entspricht mit dem üblichen Spiel
der lichten Weite der Höhlung 17 der Panelaufnahme 3 in Längs- und Querrichtung gemessen.
Die Dicke des Bedienungspanels 2 ist so festgelegt, daß dessen Frontfläche 18 über
die vorderste Fläche 4 der Panelaufnahme 3 nicht vorsteht, sondern damit bündig verläuft.
Damit ist der Platzbedarf insoweit genau derselbe als bei einer Druckmaschine 1 mit
fest eingebautem Bedienungspanel 2.
[0024] Beim Ausführungsbeispiel befinden sich an zwei gegenüberliegenden Kastenwänden oder
genauer gesagt an den Kastenquerwänden 19 und 20 je ein quer abstehender Befestigungsrand
21 bzw. 22. Gemäß Figur 1 erhält die Panelaufnahme 3 dadurch eine Breite, welche derjenigen
des Gehäuses 6 der Druckmaschine 1 entspricht. An jedem Befestigungrand 21 bzw. 22
ist beim Ausführungsbeispiel eine Durchgangsbohrung 23 vorgesehen, durch welche hindurch
man die Panelaufnahme 3 am Gehäuse oder Gestell der Druckmaschine 1 anschrauben kann.
[0025] Aus Figur 7 ergibt sich, daß an der Außenseite des Bodens 14 des im wesentlichen
quaderförmigen Gehäuses 24 des Bedienungspanels 2 ein Kabelkanal 25 angebracht ist.
Er erstreckt sich beim Ausführungsbeispiel zumindest über die beiden Längsseiten und
die vom Kabelaustritt abgewandte Querseite. Dieser Kabelkanal 25 kann beim Ausführungsbeispiel
etwa die Hälfte des Kabels 9 aufnehmen. Damit dieses aus dem Kanal 25 nicht herausfallen
kann, ist an jedem der drei Teilstücke dieses Kabelkanals 25 mindestens eine quer
vorstehende Haltezunge 26 vorgesehen, insbesondere angeformt. Das Kabel 9 kann an
der betreffenden Stelle federelastisch unter diese Zunge 26 gedrückt werden. Wenn
jedoch die gesamte Kabellänge gebraucht wird, so läßt es sich leicht unter den Haltezungen
26 wieder herausziehen.
[0026] Die Vorderfläche 5 des Gehäuses 6 der Druckmaschine 1 besteht, wie vorstehend ausgeführt
wurde, größtenteils aus einem um eine obere horizontale Achse klappbaren Deckel. Er
schließt außen bündig mit der verbleibenden feststehenden Vorderfornt ab. Um diesen
Deckel hochklappen zu können, befindet sich an seinem unteren Ende eine Grifföffnung
27 oder Griffmulde. Weil gemäß Figur 4 die Längsseitenwände 28 und 29 der Panelaufnahme
3 kürzer sind als die Querwände 19 und 20, kann man über diese Grifföffnung 27 auch
das Bedienungspanel 20 oben erfassen. Entsprechendes ist auch an der Unterseite möglich.
Auf diese Weise kann man das Bedienungspanel 2 festhalten und bei Bedarf aus dem Gehäuse
6 der Druckmaschine 1 herausziehen. Auch für das Einsetzen sind die verkürzten Längsseitenwände
28 und 29 zweckmäßig.
[0027] Stattdessen kann man in anderer, nicht gezeigter Weise an der Vorderfront des Bedienungspanels
ausklappbare oder ausziehbare Griffe vorsehenen mit deren Hilfe man die Demontage
und Montage des Bedienungspanels 2 vornehmen kann. Eine andere Möglichkeit der Herausnahme
des Bedienungspanels 2 aus der Panelaufnahme kann bspw. dadurch vorgesehen werden,
daß man das Bedienungspanel 2 geringfügig kippbar in der Panelaufnahme 3 unterbringt,
so daß man bspw. durch Drücken auf den unteren Bereich die Magnethaftung überwindet
und das Bedienungspanel 2 dann aus der gekippten Stellung heraus abnimmt.
1. Druckmaschine (1) mit einem Bedienungspanel (2), bei der das Gehäuse (6) o.dgl. eine
Panelaufnahme (3) zur Aufnahme des abnehmbaren Bedienungspanels (2) aufweist, wobei
das Bedienungspanel über ein Kabel (9) oder mindestens einen Infrarotsender kabellos
mit den zu steuernden Komponenten der Druckmaschine (1) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienungspanel (2) mittels wenigstens eines Magneten (10) zumindest in
Ausziehrichtung in der Panelaufnahme (3) fixiert ist, daß die Panelaufnahme (3) aus
Kunststoff oder Aluminium besteht, und daß im Bereich jedes Magneten (10) des Bedienungspanels
(2) ein Metalleinsatz (12) aus ferromagnetischem Material in den Kunststoff bzw. das
Aluminium eingebettet ist.
2. Druckmaschine mit Bedienungspanel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich am Boden (11) des kastenförmigen Bedienungspanels (2) mindestens ein Permanentmagnet
(10) befindet.
3. Druckmaschine mit Bedienungspanel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Permanentmagnet (10) aus einer Magnetfolie besteht.
4. Druckmaschine mit Bedienungspanel nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Magnete (10) am Boden (14) des Bedienungspanels (2) bündig eingelassen sind
oder zur Bildung von Füßen über den Boden (14) vorstehen.
5. Druckmaschine mit Bedienungspanel nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Panelaufnahme (3) kastenartig ausgebildet ist, wobei sich an wenigstens
zwei gegenüberliegenden Kastenwänden (19,20) je ein quer abstehender Befestigungsrand
(21,22) befindet und am Kastenboden (11) ein Kabeldurchbruch (13) vorgesehen ist.
6. Druckmaschine mit Bedienungspanel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Bedienungspanel (2) ein im wesentlichen quaderförmiges Gehäuse (24) aufweist
mit einem umlaufenden seitlich vorstehenden Rand an der Bedienungsseite, dessen Außenabmessungen
etwa denjenigen der Höhlung (17) der Panelaufnahme (3) am Mündungsbereich entsprechen.
7. Druckmaschine mit Bedienungspanel nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß außen am Boden (14) des Bedienungspanels (2) ein sich über wenigstens drei Seiten
erstreckender Kabelkanal (25) angeordnet ist.
8. Druckmaschine mit Bedienungspanel nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich an jedem der mindestens drei Teilstücke des Kabelkanals (25) wenigstens
eine quer vorstehende Haltezunge (26) o.dgl. für das Kabel (9) befindet.
9. Druckmaschine mit Bedienungspanel nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gehäuseöffnung des Bedienungspanels (2) für das Kabel (9) zur Datenübertragung
teilweise mindestens einer der Seitenwände (15) und teilweise dem Boden (14) zugeordnet
ist.
1. A printing machine (1) having a control panel (2), where the housing (6) or suchlike
has a panel holding fixture (3) to hold the removable control panel (2), whereby the
control panel is connected by way of a cable (9), or without a cable by way of at
least one infrared transmitter, to the components of the printing machine (1) which
are to be controlled, characterized in that the control panel (2) is fixed in the
panel holding fixture (3) by means of at least one magnet (10) at least in the withdrawal
direction, in that the panel holding fixture (3) consists of plastics or aluminium,
and in that in the region of each magnet (10) of the control panel (2) a metal insert
(12) of ferromagnetic material is embedded in the plastics or the aluminium.
2. A printing machine having a control panel according to claim 1, characterized in that
there is at least one permanent magnet (10) on the floor (11) of the box-type control
panel (2).
3. A printing machine having a control panel according to claim 1 or 2, characterized
in that each permanent magnet (10) consists of a magnetic foil.
4. A printing machine having a control panel according to at least one of claims 1 to
3, characterized in that the magnets (10) are inlaid on the floor (14) of the control
panel (2) in a flush manner or project from the floor (14) to form feet.
5. A printing machine having a control panel according to at least one of the preceding
claims, characterized in that the panel holding fixture (3) is constructed like a
box, whereby at at least two opposing box walls (19, 20) in each case there is a transversely
protruding fastening edge (21, 22) and at the box floor (11) a cable opening (13)
is provided.
6. A printing machine having a control panel according to claim 5, characterized in that
the control panel (2) has a substantially square housing (24) with a circumferential,
laterally projecting edge at the operating side, the outer dimensions of which correspond
approximately to those of the cavity (17) of the panel holding fixture (3) in the
region of the opening.
7. A printing machine having a control panel according to claim 6, characterized in that
on the outside on the floor (14) of the control panel (2) a cable channel (25) is
arranged which extends over at least three sides.
8. A printing machine having a control panel according to claim 7, characterized in that
at each of the at least three sections of the cable channel (25) there is at least
one transversely projecting holding tongue (26) or suchlike for the cable (9).
9. A printing machine having a control panel according to one of claims 7 or 8, characterized
in that a housing opening of the control panel (2) for the cable (9) for data transmission
is allocated in part to at least one of the side walls (15) and in part to the floor
(14).
1. Machine d'impression (1) avec tableau de commande (2), dans laquelle le boîtier (6)
ou analogue comprend un logement de tableau (3) pour recevoir le tableau de commande
amovible (2), le tableau de commande étant relié aux composants à commander de la
machine d'impression (1) par l'intermédiaire d'un câble (9) ou au moins d'un émetteur
à infrarouge sans câble, caractérisée en ce que le tableau de commande (2) est immobilisé
dans le logement de tableau (3), tout au moins dans la direction d'extraction, au
moyen d'au moins un aimant (10), en ce que le logement de tableau (3) est réalisé
en matière synthétique ou en aluminium, et en ce qu'une pièce métallique rapportée
(12) en matériau ferromagnétique est encastrée dans la matière synthétique ou l'aluminium
dans la zone de chaque aimant (10) du tableau de commande (2).
2. Machine d'impression avec tableau de commande selon la revendication 1, caractérisée
en ce qu'au moins un aimant permanent (10) se trouve sur le fond (11) du tableau de
commande en forme de coffret (2).
3. Machine d'impression avec tableau de commande selon la revendication 1 ou 2, caractérisée
en ce que chaque aimant permanent (10) est constitué d'une pellicule magnétique.
4. Machine d'impression avec tableau de commande selon au moins une des revendications
1 à 3, caractérisée en ce que les aimants (10) sont encastrés au ras du fond (14)
du tableau de commande (2) ou dépassent au-dessus du fond (14) pour former des pieds.
5. Machine d'impression avec tableau de commande selon au moins une des revendications
précédentes, caractérisée en ce que le logement de tableau (3) est conçu en forme
de coffret, un rebord de fixation en saillie transversale (21, 22) se trouvant au
moins sur chacune des deux parois opposées (19, 20) du coffret, et un passage de câble
(13) étant prévu sur le fond (11) du coffret.
6. Machine d'impression avec tableau de commande selon la revendication 5, caractérisée
en ce que le tableau de commande (2) comporte un boîtier sensiblement parallélépipédique
(24) avec un rebord périphérique en saillie latérale sur la face de commande, dont
les dimensions extérieures correspondent sensiblement à celles de l'évidement (17)
du logement de tableau (3) dans la zone débouchante.
7. Machine d'impression avec tableau de commande selon la revendication 6, caractérisée
en ce qu'une conduite de câble (25) s'étendant sur au moins trois côtés est prévue
à l'extérieur dans le fond (14) du tableau de commande (2).
8. Machine d'impression avec tableau de commande selon la revendication 7, caractérisée
en ce qu'une languette de retenue ou analogue en saillie transversale (26) destinée
au câble (9) se trouve sur chacun des segments, au nombre d'au moins trois, de la
conduite de câble (25).
9. Machine d'impression avec tableau de commande selon l'une des revendications 7 et
8, caractérisée en ce qu'un orifice de boîtier du tableau de commande (2) destiné
au câble (9) de transmission de données se trouve en partie au moins sur une des trois
parois latérales (15) et en partie sur le fond (14).