(19)
(11) EP 0 645 742 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
14.04.1999  Patentblatt  1999/15

(21) Anmeldenummer: 94111369.8

(22) Anmeldetag:  21.07.1994
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6G07D 13/00, G07D 1/00

(54)

Kassentresor mit einer wahlweisen von zwei Kassierern zu bedienenden Tresoreinheit

Cash desk, the safe of which is selectively operable by two cashiers

Guichet, dont le coffre-fort peut être actionné sélectivement par deux caissiers


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE ES FR GB IT LI NL SE

(30) Priorität: 23.09.1993 DE 9314341 U

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
29.03.1995  Patentblatt  1995/13

(73) Patentinhaber: ASCOM AUTELCA AG
3073 Gümligen (CH)

(72) Erfinder:
  • Zwahlen, Fritz
    CH-3257 Ammerzwil (CH)
  • Brügger, Robert
    CH-3018 Bern (CH)

(74) Vertreter: Roshardt, Werner Alfred, Dipl.-Phys. et al
Keller & Partner Patentanwälte AG Zeughausgasse 5 Postfach
3000 Bern 7
3000 Bern 7 (CH)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 157 012
GB-A- 2 219 120
US-A- 4 854 452
GB-A- 2 026 220
US-A- 4 820 909
US-A- 5 062 598
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft einen Kassentresor mit einer wahlweise von zwei Kassierern zu bedienenden Tresorbedieneinheit mit nur einer einzigen Banknotenausgabeeinheit.

    [0002] Unter einem Kassentresor wird ein Gerät verstanden, welches zum Bezug von Zahlungsmitteln, insbesondere von Banknoten bestimmt ist. Vorzugsweise sind Kassentresore in den Schalterräumen von Bankinstituten aufgestellt und stellen nach Eingabe eines Sicherheits-Codes eine gewünschte Geldmenge zur Verfügung. Je nach Sicherheitsvorkehrungen in den Schalterräumen ist eine maximal vorgegebene Geldmenge in einem Geldspeicher innerhalb des Kassentresors eingelagert. Die Kassentresore können nun vom Bankkunden direkt oder von Bankangestellten bedient werden. Der nachfolgend beschriebene Kassentresor wird wahlweise von zwei Bankangestellten bedient, könnte aber auch von zwei Bankkunden gleichzeitig bedient werden.

    [0003] In der GB-A 2 026 220 ist ein Kassentresor beschrieben, der von einem links und einem rechts von ihm stehenden Bankangestellten bedienbar ist. Damit nicht bei nahezu gleichzeitiger Geldanforderung der beiden Bankangestellten der eine irrtümlicherweise die für den anderen bereitgestellten Banknoten dem Kassentresor entnimmt, weist die einzige Banknotenausgabeöffnung in einer vertikalen Wand des Kassentresors einen rechten und einen linken Schieber auf. Der rechte Schieber wird herausgeschoben, wenn der bereitgestellte Betrag für den links stehenden Bankangestellten bestimmt ist. Analoges gilt für die linken Schieber.

    [0004] Ein weiterer, jedoch gattungsfremder Kassentresor ist aus der US-A 4,854,452 bekannt. Dieser Kassentresor weist lediglich eine einzige Öffnung auf, welche sowohl zurBanknoteneinwie auch zur -ausgabe dient. Dieser Kassentresor ist nicht für die Bedienung zweier Kassierer mit eindeutiger Banknotenzuweisung ausgerüstet und auch nicht ausrüstbar.

    [0005] Die Erfindung löst die Aufgabe, einen Kassentresor mit einer ergonomisch ausgebildeten, designschönen Tresorbedieneinheit mit nur einer einzigen Geldscheinausgabe für zwei Bankangestellte zu schaffen, bei der eine einwandfreie Zuordnung des für einen der beiden Bankangestellten bereitgestellten Geldbetrags gegeben ist. Der zweite Bankangestellte kann auch bei Unachtsamkeit nicht das für den ersten Bankangestellten bereitgestellte Banknotenbündel ergreifen. Auf Servicefreundlichkeit wurde bei der Ausgestaltung der Tresorbedieneinheit besonderes Schwergewicht gelegt.

    [0006] In der GB-A 2 026 220 ist die Banknotenausgabeöffnung in einer vertikalen Stirnwand angeordnet; der Kassierer muß somit immer in eine nicht einblickbare Öffnung hineingreifen. Bei der Erfindung hingegen ist die Ausgabeöffnung der Ausgabeeinheit durch eine zweiteilige Abdeckung abgedeckt, wobei jeweils die betreffende Teilabdeckung geöffnet wird, welche dem Bankangestellten am nächsten ist, für den die bereitgestellten Banknoten bestimmt sind.

    [0007] In bevorzugter Weise wird die Abdeckung derart angeordnet, daß im geschlossenen Zustand der Abdeckung die Ober-, Seitenwände und Kanten der Tresorbedieneinheit optisch ohne nennenswerten Unterbruch weitergeführt sind.

    [0008] Da die Ausgabeöffnung bei geöffneter Teilabdeckung von oben gut einsehbar und nicht wie bei der GB-A 2 026 220 nur seitlich ertastbar ist, ist ein sicherer Zugriff der Bankangestellten möglich. Dieser sichere und schnelle Zugriff wird zusätzlich noch durch die trapezförmige Gestaltung der Ausgabelängsöffnung verbessert.

    [0009] Durch die Möglichkeit die Tresorbedieneinheit auf einfache Art und Weise von der Oberseite der den Geldspeicher beinhaltenden Tresorgrundeinheit zu entfernen, konnte eine besondere Servicefreundlichkeit bei der Behebung eines eventuell vorkommenden Banknotenstaus erzielt werden. Die Tresorgrundeinheit weist an ihrer Oberseite nur einen schmalen Schlitz auf, durch den die Banknoten vom Geldspeicher kommend herausgeschoben bzw. hineingeschoben werden, um in diesem abgelegt zu werden. D. h. bei abgenommener Tresorbedieneinheit ist ausreichender Schutz gegen unbefugten Zugriff auf den Banknotenspeicher gegeben. Die Bereitstellung der Banknoten für die Fördereinrichtung erfolgt im Inneren des Banknotenspeichers. Servicehandlungen an der Tresorbedieneinheit können somit ohne Sicherheitsrisiko jederzeit, auch bei Publikumsverkehr in der Schalterhalle, vorgenommen werden.

    [0010] Durch die vorteilhafte Ausgestaltung eines um seine Längsachse schwenkbaren, barrenförmigen Wegewahlelements für die Banknoten, welches von zwei Längsschlitzen durchzogen ist, kann eine einfache Führung zur gewünschten Destinationen und Aussortierung der Banknoten vorgenommen werden. Auch können Anpassungen an unterschiedliche Blechstärken der oberen Abdeckung der Tresorgrundeinheit einfach vorgenommen werden.

    [0011] Durch die Ausgestaltung der Abdeckung der Eingabeeinheit mit einer Hebelanordnung, welche eine Banknotenandruckplatte senkrecht zu einer Anlageplatte für die Banknoten verschiebt, ist ein einwandfreies Andrücken der eingegebenen Banknoten während des Schließens der Abdeckung an eine eine Banknotenvereinzelungsrolle aufweisende Seitenwand gegeben. Mit nur wenigen mit der Abdeckung zusammenwirkenden mechanischen Elementen wird das Andrücken und die Freigabe eines Weiterführungsschlitzes für die vereinzelten Banknoten ausgeführt.

    [0012] Im folgenden werden Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Kassentresors anhand von Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
    Fig. 1
    einen Kassentresor in einem Schalterraum mit zwei Dateneingabeeinrichtungen für je einen Bankangestellten,
    Fig. 2
    eine Seitenansicht einer Tresorbedieneinheit des Kassentresors,
    Fig. 3
    einen Längsschnitt durch die Tresorbedieneinheit des Kassentresors,
    Fig. 4
    eine schematische Darstellung eines Querschnitts durch den Kassentresor,
    Fig. 5
    einen Querschnitt durch ein Wegewahlelement des Kassentresors, um die Banknoten aus der Tresorgrundeinheit des Kassentresors in die Ausgabeeinheit der Tresorbedieneinheit bzw. von deren Eingabeeinheit direkt zu deren Ausgabeeinheit bei fehlerhaften Banknoten zu leiten, wobei in der hier gezeigten Stellung des Wegewahlelements die Banknoten von der Eingabeeinheit sowie vom Geldspeicher zur Ausgabeeinheit geleitet werden können,
    Fig. 6
    das in Figur 5 dargestellte Wegewahlelement in einer Stellung, in der die Banknoten von der Eingabeeinheit in den Geldspeicher geleitet werden können und
    Fig. 7
    einen Längsschnitt durch die Banknoteneingabeeinheit der Tresorbedieneinheit des Kassentresors.


    [0013] In Figur 1 ist ein von zwei Bankangestellten 4a und 4b als Kassier zu bedienender Kassentresor 1 dargestellt. Der Kassentresor 1 ist durch einen Tresen 3 von den Bankkunden getrennt. Die beiden Bankangestellten 4a und 4b stehen rechts und links neben dem Kassentresor 1. Jeder der beiden Bankangestellten 4a und 4b hat ein Terminal 5a bzw. 5b für die datenelektronische Bedienung des Kassentresors 1, zur Durchführung von Abbuchungen, Banknotenaus- und -eingabe, etc.

    [0014] Der Kassentresor 1 hat oben eine zu Servicezwecken abnehmbare, in Figur 2 in größerer Darstellung gezeigte Tresorbedieneinheit 7, deren vorderer Teil 9 getrennt vom hinteren Teil 10 abnehmbar ist, um aus Platzersparnisgründen den Kassentresor 1 teilweise unter den Tresen 3 schieben zu können.

    [0015] Auf der Oberseite des hinteren Teils 10 der Tresorbedieneinheit 7 ist eine Ausgabeeinheit 11 und eine Eingabeeinheit 39 für Banknoten angeordnet. Die Ausgabeeinheit 11 ist mit einer zweiteiligen Abdeckung 13a und 13b vollständig verschließbar. Die rechte Teilabdeckung 13a ist von der linken 13b unabhängig aufmachbar und schließbar. In Figur 1 ist die rechte Abdeckung 13a geschlossen und die linke Teilabdeckung 13b geöffnet dargestellt. Der auf der linken Seite des Kassentresors 1 stehende Bankangestellte 4b hat von oben links freien Zugriff zu dem in der Ausgabeeinheit 11 für die Ausgabe bereitgestellten Banknotenbündel 12. Da die rechte Teilabdeckung 13a der Ausgabeeinheit 11 geschlossen ist, hat der auf der rechten Seite des Kassentresors 1 stehende Bankangestellte 4a keinen Zugriff in die Ausgabeeinheit 11 hinein.

    [0016] In Figur 2 ist zum besseren Verständnis die linke Teilabdeckung 13 vollständig geschlossen und die rechte Teilabdeckung 13a teilweise geöffnet dargestellt. Eine teilweise Öffnung ist im Betrieb nicht vorgesehen. Mit der Darstellung in Figur 2 soll nur die Funktion der Teilabdeckungen 13a und 13b sowie deren Zweiteiligkeit gezeigt werden.

    [0017] Die Ausgabeeinheit 11 ist aus ergonomischen Gründen als horizontal quer verlaufende trapezförmige Längsöffnung mit offenen Stirnseiten oben auf der Tresorbedieneinheit 7 ausgebildet. Die Abdeckung der Tresorbedieneinheit 7 reicht aus gestalterischen Gründen knapp über die Oberkante einer Tresorgrundeinheit 15. In der Tresorgrundeinheit 15 ist ein in Figur 4 angedeuteter Banknotenspeicher 35 angeordnet.

    [0018] Die Tresorbedieneinheit 7 ist mittels einer in Figur 3 dargestellten Halteeinheit 17 abnehmbar auf der Tresorgrundeinheit 15 gehalten. Der freie Abstand der Halteeinheit 17 von einer oberen Wandung 23 der Tresorgrundeinheit 15 richtet sich nach der Dicke dieser Wandung 23. Diese Dicke kann je nach geforderten Sicherheitsauflagen des Bankinstitutes unterschiedlich sein. Aufgrund dieser unterschiedlichen Dicken muß der Abstand der Halteeinheit 17 von der Innenseite der Wandung 23 bzw. von einer zur Innenseite in einem wohl definierten Abstand angeordneten Referenzplatte 24 bei der Montage des Kassentresors 1 exakt eingestellt werden, damit eine einwandfrei Banknotenübergabe vom Banknotenspeicher 35 zur Tresorbedieneinheit 7 erfolgen kann. Zur Höheneinstellung der Halteeinheit 17 werden vier zylinderförmige Montagebolzen 19 (es sind nur zwei in Figur 3 sichtbar) bei aus der Tresorgrundeinheit 15 herausgezogenem Banknotenspeicher 35 verwendet. Die Montagebolzen 19 weisen einen verbreiterten Oberteil 20 auf. Sie werden mit ihrem dünnen Querschnitt zuerst durch eine Durchgangsbohrung 18a in der Wandung 23 und einer Durchgangsbohrung 18b in der Referenzplatte 24 gesteckt. Die Montagebolzen 19 ruhen nun auf ihrem Übergang vom dünnen Querschnitt zum dickeren Oberteil 20 auf dem Bohrlochrand der Referenzplatte 24. Über jeden Oberteil 20 wird nun eine Distanzhülse 26 gesteckt. Die Höhe der Distanzhülse 26 ist ein Maß für den Abstand der Halteeinheit 17 von der Tresorwandung 23, d. h. von der Referenzplatte 24. An den mit der Bezugszahl 25 bezeichneten Stellen sind auf der Wandung 23 nicht dargestellte Gewindebolzen angeordnet. Es werden insgesamt vier Gewindebolzen verwendet. Auf diesen Gewindebolzen wird nun eine ebenfalls nicht dargestellte erste Mutter aufgeschraubt. Nun wird die Halteeinheit 17 auf die Montagebolzen 19 gesetzt. Sie ruht nun auf der oberen Stirnseite der Distanzhülsen 26. Die ersten Muttern auf den Gewindebolzen an der Stelle mit der Bezugszahl 25 werden von der Seite des Kassentresors 1 aus mit einem Steckschlüssel soweit nach oben geschraubt bis der Boden der Halteeinheit 17 gerade auf ihnen aufliegt, ohne von der oberen Stirnseite der Distanzhülsen 26 abzuheben. Anschließend wird die Halteeinheit 17 wieder abgenommen, die Montagebolzen 19 mit aufgesteckter Distanzhülse 26 entnommen und die Halteeinheit 17 wieder auf die ersten Muttern auf den Gewindebolzen an den Stellen 25 aufgesetzt. Eine an den Stellen 25 in Figur 3 dargestellte zweite Mutter wird auf die Gewindebolzen aufgeschraubt und gegen die erste verspannt. Die Halteeinheit 17 ist nun in richtiger horizontaler und vertikaler Lage zur Tresorgrundeinheit 15 montiert. Die richtige horizontale Lage ergibt sich durch die Position von für die Gewindebolzen im Boden der Halteeinheit 17 bestimmten (nicht dargestellten) Durchgangsbohrungen. Die Position der aufsteckbaren Tresorbedieneinheit 7 zur Halteeinheit 17 wird über drei Paßstifte 21 festgelegt, von denen nur zwei in Figur 3 dargestellt sind. Nach Entnahme der Montagebolzen 19 kann auch der Banknotenspeicher 35 wieder eingefahren werden, da diese nicht mehr in dessen Freiraum anwesend sind.

    [0019] Jede der Abdeckungen 13a und 13b ist durch ein an seinen Seiten angreifendes Reibrad 27 zum Öffnen und Schließen horizontal verschiebbar. Jedes der Reibräder 27 wird durch einen sie federnd gegen die betreffende Abdeckung drückenden Elektromotor 29 angetrieben. Jeder Elektromotor 29 wird über eine (nicht dargestellte) Treiberstufe von einem mit den Terminals 5a und 5b verbundenen (nicht dargestellten) Computer gesteuert. Jede Abdeckung 13a und 13b ist an ihrer unteren Seite mit zwei Führungselementen 31a und 31b an einer an der Halteeinrichtung 17 angeordneten Führungsschiene 33 horizontal verschiebbar gelagert.

    [0020] Eine schematische Querschnittsdarstellung durch den gesamten Kassentresor 1 ist in Figur 4 dargestellt. Aus dem in der Tresorgrundeinheit 15 angeordneten Banknotenspeicher 35 werden die Banknoten mit einer Fördereinrichtung 36 zur Tresorbedieneinheit 7 nach oben transportiert und dort von einem Ablagerad 37 in der Ausgabeeinheit 11 unter Bildung des Bündels 12 abgelegt. Banknoten, welche in eine Eingabeeinheit 39 in der Tresorbedieneinheit 7 eingegeben werden, werden, wenn sie fehlerhaft sind, nach Prüfung durch eine (nicht dargestellte) Prüfeinheit zur Ausgabeeinheit 11 transportiert oder falls sie fehlerfrei sind, mit der Fördereinrichtung 36 im Banknotenspeicher 35 abgelegt. Ein Banknotenspeicher dieser Art mit den dazugehörenden Fördereinrichtungen ist z. B. in der EP-A 0 290 731 beschrieben.

    [0021] Die Wegewahl der Banknoten erfolgt mit einem in den Figuren 5 und 6 dargestellten Wegewahlelement 41. Das Wegewahlelement 41 ist ein um seine Längsachse 43 mit einem (nicht dargestellten) Antrieb drehbarer Kreiszylinder. Der Kreiszylinder ist von zwei axial verlaufenden Längsschlitzen 45a und 45b durchzogen. Die Längsschlitze 45a und 45b durchtrennen den Kreiszylinder unter Bildung von drei Zylinderlängsteilstücken 47a, 47b und 47c, welche in nicht dargestellter Weise jeweils am Zylinderboden und/oder - kopf mechanisch zusammengehalten sind.

    [0022] Die beiden Längsschlitze 45a und 45b sind an einer Stelle des Zylindermantels unter Bildung eines geschwungenen V's zusammengeführt. Die Enden der V-Schenkel der Längsschlitze 45a und 45b sind im Querschnitt trichterförmig erweitert, um einen guten Einlauf der Banknoten zu gewährleisten.

    [0023] In Figur 5 befindet sich das Wegewahlelement 41 in einer Stellung, in der Banknoten, kommend von der Eingabeeinheit 39 - angedeutet durch einen Pfeil mit der Bezugszahl 39 - geführt von den Führungsrollen 49a und 49b und zusätzlich geleitet durch Einlaufshilfselemente 51a und 51b in den Längsschlitz 45a eingeführt werden und diesen dann in Richtung Ausgabeeinheit 11 verlassen. Die Führung zur Ausgabeeinheit 11 erfolgt über trichterförmig angeordnete Leitbleche 53a und 53b und einen Bandförderer, wobei nur dessen Rollen 55a und 55b dargestellt sind. Die Banknoten werden von der Eingabeeinheit 39 wieder zur Ausgabeeinheit 11 transportiert, wenn die Banknoten von einer nicht dargestellten Prüfeinheit als nicht der Norm entsprechend beurteilt werden. Auf die lineare Förderung der Banknoten wird nicht weiter eingegangen, da lineare Banknotenförderungen bekannt sind.

    [0024] Aus dem Banknotenspeicher 35 werden die Banknoten mit einer nicht näher beschriebenen Bandfördereinrichtung 36 durch den Schlitz 22 in der oberen Tresorwand der Tresorgrundeinheit 15 und durch den Längsschlitz 45b im Wegwahlelement 41 hindurch ebenfalls zur Ausgabeeinheit 11 transportiert.

    [0025] Sollen die Banknoten von der Eingabeeinheit 39 in den Banknotenspeicher 35 transportiert werden, so wird das Wegewahlelement 41 derart geschwenkt, daß die trichterförmige Öffnung des Längsschlitzes 45b, wie in Figur 6 dargestellt, von der Eingabeeinheit 39 kommende Banknoten aufnehmen kann.

    [0026] Der Vorteil des kompakt als Kreiszylinder ausgebildeten Wegewahlelements 41 liegt in seiner einfachen Gestaltung und damit Störunempfindlichkeit gegenüber Wegewahlelementen, welche aus einer Vielzahl von als Weichen ausgebildeten Umlenkblechen zusammengesetzt sind. Das Wegewahlelement 41 kann als "Dreiwegeventil" für blattförmiges Gut bezeichnet werden. Dieses Wegewahlelement 41 kann nicht nur bei der Auswahl von Förderwegen bei Banknoten eingesetzt werden, es läßt sich auch bei anderen blattförmigem Gut zur Auswahl verschiedener Transportwege einsetzen. Es kann überall dort verwendet werden, wo schnelle Sortieranweisungen befolgt werden müssen. Die Schnelligkeit des Umschaltens richtet sich nur nach dem Trägheitsmoment des Wegewahlelements, welches sich u. a. durch die Wahl des Gewichts (insbesondere durch die Wahl des verwendeten Materials) und dem Zylinderdurchmesser beeinflussen läßt. Der verwendete Durchmesser hängt einerseits von der Steifigkeit des Materials ab - steife Blattmaterialien benötigen einen größeren Durchmesser - und andererseits von der Anzahl Verzweigungspunkte. Anstelle von zwei Längsschlitzen kann nur ein einziger oder auch mehrere verwendet werden. Auch können die Zylinderlängsteilstücke hohl sein. Es kann auch nur ein "Gerippe" der Führungen 45a und 45b verwendet werden.

    [0027] Die Eingabeeinheit 39, wie sie in Figur 7 dargestellt ist, ist mit einem aufklappbaren Deckel 57 als Abdeckung verschließbar. Die geöffnete Deckelstellung ist in Figur 7 gestrichelt und der geschlossene Deckel 57 ausgezogen dargestellt. Der Deckel 57 ist um das Deckelscharnier 59 in einer Seitenwand 61 der Eingabeeinheit 39 schwenkbar angeordnet. Am Deckel 57 ist ein gerader Hebel 63 schwenkbar gelagert, der am seinem Lager 64 abgewandten Endbereich 66 von der Geraden weg kreisbogenförmig gebogen ist und dort eine gebogenen Führungsnut 65 aufweist. An der Seitenwand 61 ist ein gerader Hebel 67 mit einem Schwenklager 69 schwenkbar befestigt. Der Hebel 67 ist in seinem dem Schwenklager 69 abgewandten Endbereich 71 mit einem zum Hebelende offenen Schlitz 73 versehen. Oberhalb des Schlitzgrunds ist ein Nocken 75 angeordnet, der in die Führungsnut 65 des Hebels 63 greift. In den Schlitz 73 greift ein rechteckiger Nocken 77 einer Banknotenandruckplatte 79 an. Der Nocken 77 ist in einem Längsschlitz 81 einer mit der Seitenwand 61 fest verbundenen Platte 82 geführt. Der Längsschlitz 81 verläuft senkrecht zu einer um ein Lager 83 in der Seitenwand 61 schwenkbaren Anlageplatte 84, gegen die die Banknoten mit der Banknotenandruckplatte 79 andrückbar sind. Durch die rechteckige Ausgestaltung des Nockens 77 ist die Banknotenandruckplatte 79 lagestabil verschiebbar. Der Hebel 67 wird mit einer an der Anlagewand 84 befestigten Feder 85 vorgespannt und zieht somit die Banknotenandruckplatte 79 in Richtung auf die Anlageplatte 84. Die Anlageplatte 84 wird mit einer Feder 87 gegen einen Anschlag 89 gedrückt. Die Anschlagplatte 84 weist eine Ausnehmung 91 auf, in der eine Rolle 92 zum Vereinzeln der an sie anzudrückenden Banknoten angeordnet ist. Der Deckel 57 weist eine Nase 93 auf, welche derart angeordnet ist, daß bei geschlossenem Deckel 57 die Anlageplatte 84 gegen die Kraft der Feder 87 weggedrückt wird und einen Schlitz 95 freigibt, durch den die Rolle 92 die Banknoten vereinzelt zur Verarbeitung durch die Prüfeinheit und anschließender Abspeicherung bzw. Ausgabe schiebbar sind.

    [0028] Durch die Bewegung des Deckels 57 von der Öffnungslage zur Schließlage werden die in die Eingabeeinheit 39 eingelegten Banknoten gegen die Anlageplatte 84 angepreßt, wobei der Anpreßvorgang durch die immer parallel zur Oberfläche der Anlageplatte 84 stehende Banknotenandruckplatte 79 mit einer Preßkraft immer senkrecht zur Oberfläche der Andruckplatte vorgenommen wird. Die Parallelität zwischen Banknotenandruckplatte 79 und Anlageplatte 84 bezieht sich auf die Lage der Anlageplatte 84 in ihrer durch die Nase 93 ausgelenkten Position. Ferner wird erst bei Schließung des Deckels 57 der Schlitz 95 freigegeben, durch den dann die Banknoten vereinzelt geführt werden. Der Abstand der Banknotenandruckplatte 79 zur Anlageplatte 84 bei geschlossenem Deckel 57 ist durch die Dicke des Banknotenbündels 12 bestimmt.

    [0029] Anstelle eines einzigen Schlitzes 22 durch die obere Wandung der Tresorgrundeinheit 15 können auch, wie bereits oben erwähnt, zwei voneinander getrennte Schlitze 22a/b angebracht werden, wobei dann durch den einen Schlitz die Banknoten in den Banknotenspeicher eingebracht und durch den anderen herausbefördert werden.

    [0030] Anstelle die Fördereinrichtung 36 durch den einzigen Schlitz 22 hindurchzuschieben, kann auch der Schlitz so schmal gemacht werden, daß nur einzelne Banknoten durchschiebbar sind. In diesem Fall darf jedoch die obere Wandung der Tresorgrundeinheit 15 eine Dicke von 15 mm nicht überschreiten, da ansonsten ein einwandfreies Durchschieben nicht mehr gegeben ist.


    Ansprüche

    1. Kassentresor (1) mit nur einer einzigen wahlweise von zwei Kassierern (4a, 4b) zu bedienenden Banknotenausgabeeinheit (11) einer Tresorbedieneinheit (7), und einer Banknoteneingabeeinheit (39), und gekennzeichnet durch eine zweiteilige Abdeckung (13a, 13b) der Banknotenausgabeeinheit (11), mit der deren Ausgabeöffnung verschließbar ist und zur Banknotenausgabe jeweils nur der Öffnungsteil der Banknotenausgabeeinheit (11) durch jeweils eine der Teilabdeckungen (13a, 13b) der zweiteiligen Abdeckung freigebbar ist, welche dem betreffenden gerade bedienenden Kassierer (4a, 4b) benachbart ist.
     
    2. Kassentresor (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabeeinheit (11) an der Oberseite des Kassentresors (1) angeordnet ist und von den Kassierern (4a, 4b) von oben links bzw. oben rechts bedienbar ist.
     
    3. Kassentresor (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabeöffnung der Ausgabeeinheit (11) als horizontal verlaufende, bevorzugt als trapezförmige Längsöffnung mit offenen Stirnseiten ausgebildet ist.
     
    4. Kassentresor (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckungen (13a, 13b) horizontal und senkrecht zur Längsöffnung verschiebbar sind sowie eine dem Querschnitt der Längsöffnung entsprechende Ausnehmung aufweisen.
     
    5. Kassentresor (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Tresorbedieneinheit (7) von der, einen Banknotenspeicher (35) beinhaltenden Tresorgrundeinheit (15) des Kassentresors (1), in bevorzugter Weise ohne Verwendung von Werkzeugen abnehmbar und die der Tresorbedieneinheit (7) benachbarte Oberseite der Tresorgrundeinheit (15) bis auf wenigstens einen Schlitz voilständig geschlossen ist, der bzw. die so schmal ausgebildet ist bzw. sind, daß lediglich einzelne Banknoten aus bzw. zu dem Banknotenspeicher (35) hindurch beförderbar sind.
     
    6. Kassentresor (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch ein um seine Längsachse (43) drehbares, barrenförmiges Wegewahlelement (41), welches von wenigstens einem Längsschlitz (45a, 45b) durchzogen ist, damit die Banknoten wahlweise von einer Banknoteneingabeeinheit (39) kommend in Richtung zum Banknotenspeicher (35) in der Tresorgrundeinheit (15) oder zur Ausgabeöffnung der Ausgabeeinheit (11) oder vom Banknotenspeicher (35) kommend zur Ausgabeöffnung führbar sind.
     
    7. Kassentresor (1) nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch zwei Längsschlitze (45a, 45b), welche unter Bildung eines im Querschnitt senkrecht zur Längsachse (43) des Wegewahlelements (41) geschwungenen V's zusammengeführt und in bevorzugter Weise einen trichterförmigen Einlauf aufweisen.
     
    8. Kassentresor (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, gekennzeichnet durch eine aufklappbare Abdeckung (57) zum Verschließen der Eingabeöffnung der Eingabeeinheit (39), eine Anlageplatte (84), an welche die Banknoten nach der Eingabe zum Vereinzeln durch eine zweiarmige Hebelanordnung (63, 67), deren eine Hebel (63) an der Abdeckung (57) gelagert ist, bei geschlossener Abdeckung (57) andrückbar sind, eine Banknotenandruckplatte (79) zum Zusammendrücken der Banknoten sowie wenigstens ein Führungselement (91) für die Banknotenandruckplatte (79), mit dem die Banknotenandruckplatte (79) senkrecht zur Anlageplatte (84) während des Schließvorgangs der Abdeckung führbar ist.
     


    Claims

    1. A cashier's safe (1) having a safe operating unit (7) with only a single banknote dispensing unit (11) for selective use by two cashiers (4a, 4b), and a banknote receiving unit (39), characterised by the banknote dispensing unit (11) having a two-part cover (13a, 13b) by which a dispensing opening thereof can be closed, and, for dispensing banknotes, only the opening part of the banknote dispensing unit (11) can be uncovered by that one of the cover parts (13a, 13b) of the two-part cover which is adjacent to the relevant cashier (4a, 4b) using the cashier's safe at the time.
     
    2. A cashier's safe (1) according to claim 1, characterised in that the dispensing unit (11) is arranged on the upper side of the cashier's safe (1) and can be used by the cashiers (4a, 4b) from top left or top right.
     
    3. A cashier's safe (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the dispensing opening of the dispensing unit (11) is constructed in the form of a horizontally extending, preferably trapezoidal, elongate opening with open sides.
     
    4. A cashier's safe (1) according to claim 3, characterised in that the covers (13a, 13b) are displaceable horizontally and transversely relative to the elongate opening and have a recess corresponding to the cross-section of the elongate opening.
     
    5. A cashier's safe (1) according to any one of claims 1 to 4, characterised in that the safe operating unit (7) is removable, preferably without the use of tools, from the safe base unit (15) of the cashier's safe (1), which base unit (15) contains a banknote store (35), and the upper side of the safe base unit (15), adjacent to the safe operating unit (7), is completely closed except for at least one slot which is so narrow that only single banknotes can be conveyed therethrough from or to the banknote store (35).
     
    6. A cashier's safe (1) according to any one of claims 1 to 5, characterised by a bar-shaped route-selecting element (41) which is rotatable about its longitudinal axis (43) and through which at least one longitudinal slot (45a, 45b) extends so that the banknotes can be conveyed selectively, when coming from a banknote receiving unit (39), in a direction towards the banknote store (35) in the safe base unit (15) or towards the dispensing opening of the dispensing unit (11) or, when coming from the banknote store (35), towards the dispensing opening.
     
    7. A cashier's safe (1) according to claim 6, characterised by two longitudinal slots (45a, 45b) which are brought together to form in cross-section perpendicular to the longitudinal axis (43) of the route-selecting element (41) a curved "V" and which, preferably, have a funnel-shaped inlet.
     
    8. A cashier's safe (1) according to any one of claims 1 to 7, characterised by a hinged cover (57) for closing the receiving opening of the receiving unit (39), a support plate (84) against which, when the cover (57) is closed, the banknotes can be pressed, after insertion, for separation by a two-armed lever arrangement (63, 67) one lever (63) of which is mounted on the cover (57); a banknote pressing plate (79) for pressing the banknotes together, and at least one guide element (91) for the banknote pressing plate (79) with which the banknote pressing plate (79) can be guided at right angles to the support plate (84) during closing of the cover.
     


    Revendications

    1. Guichet à coffre-fort (1), comprenant dans une unité d'actionnement de coffre-fort (7) une unité de distribution de billets (11) qui peut être actionnée sélectivement par un seul de deux caissiers (4a, 4b), et une unité d'entrée de billets (39), caractérisé par une couverture en deux parties (13a, 13b) de l'unité de distribution de billets (11), au moyen de laquelle son ouverture de distribution peut être refermée, et en vue de la distribution de billets seule la partie d'ouverture respective de l'unité de distribution de billets (11) peut être libérée respectivement par celle des couvertures partielles (13a, 13b) de la couverture en deux parties qui est voisine du caissier concerné (4a, 4b) qui l'actionne à ce moment.
     
    2. Guichet à coffre-fort (1) selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'unité de distribution (11) est agencée à la face supérieure du guichet à coffre-fort (1), et est susceptible d'être actionnée par les caissiers (4a, 4b) depuis en haut à gauche et depuis en bas à droite.
     
    3. Guichet à coffre-fort (1) selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que l'ouverture de distribution de l'unité de distribution (11) est réalisée sous forme d'une ouverture oblongue horizontale, de préférence sous forme trapézoïdale, présentant des faces frontales ouvertes.
     
    4. Guichet à coffre-fort (1) selon la revendication 3, caractérisé en ce que les couvertures (13a, 13b) sont susceptibles d'être coulissées horizontalement et perpendiculairement par rapport à l'ouverture oblongue, et présentent un évidement correspondant à la section de l'ouverture oblongue.
     
    5. Guichet à coffre-fort (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'unité d'actionnement de coffre-fort (7) est susceptible d'être enlevée, de préférence sans utilisation d'outils, depuis l'unité de base de coffre-fort (15) du guichet à coffre-fort (1), laquelle contient une réserve à billets (35), et en ce que la face supérieure, voisine de l'unité d'actionnement (7), de l'unité de base de coffre-fort (15) est entièrement refermée, à l'exception d'au moins une fente, laquelle est réalisée aussi étroite que seuls des billets individuels sont susceptibles de passer à travers celle-ci depuis ou vers la réserve à billets (35).
     
    6. Guichet à coffre-fort (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée par un élément sélecteur de voie, en forme de barre et en rotation autour de son axe longitudinal (43), ledit élément étant traversé par au moins une fente oblongue (45a, 45b), afin que les billets puissent être menés, en provenance d'une unité d'entrée de billets (39) au choix en direction vers la réserve à billets (35) dans l'unité de base de coffre-fort (15) ou vers l'ouverture de distribution de l'unité de distribution (11), ou bien en provenance de la réserve à billets (35) en direction vers l'ouverture de distribution.
     
    7. Guichet à coffre-fort selon (1) selon la revendication 6, caractérisé par deux fentes longitudinales (45a, 45b), qui sont regroupées en formant un V basculé en section transversale perpendiculaire à l'axe longitudinal (43) de l'élément sélecteur de voie (41), et qui présentent de façon préférée une entrée en forme d'entonnoir.
     
    8. Guichet à coffre-fort (1) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé par un couvercle rabattant (57) pour refermer l'ouverture d'entrée de l'unité d'entrée (39), par une plaque d'appui (84), sur laquelle les billets peuvent être pressés après leur entrée en vue de leur séparation tandis que le couvercle (57) est fermé, par un agencement de levier à deux bras (63, 67) dont l'un des leviers (63) est monté sur le couvercle (57), et par une plaque de pressage de billets (79) pour presser ensemble les billets, ainsi que par au moins un élément de guidage (91) pour la plaque de pressage de billets (79), au moyen duquel la plaque de pressage de billets (79) peut être guidée perpendiculairement à la plaque d'appui (84) pendant l'opération de fermeture du couvercle.
     




    Zeichnung