(57) Die Erfindung betrifft eine Anordnung der Endlagenschalter bei einem elektromotorisch
betriebenen Linear-Verstellantrieb, insbesondere einem Weichenantrieb, bei dem Endlagenschalter
das Erreichen der rechten oder linken Endlage des Antriebes signalisieren. Um sicherzustellen,
daß diese Endiagenschalter nur in wirklich verklinkter Endlage des Antriebs eine Ordnungsmeldung
abgeben können, d.h. klebende oder festgebrannte Kontakte der Endlagenschalter nicht
ein Erreichen einer Endlage vortäuschen können, was zu gefährlichen Situationen führen
kann, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, daß für die Endlagenschalter (13/13')
anstelle von Rollentastschaltern Schiebetastschalter mit zusätzlicher mechanischer
Zwangsbetätigung der Kontakte in beiden Schaltrichtungen Verwendung finden. Zweckmäßig
trägt jeder Endlagenschalter (13/13') am Ende seiner Betätigungsachse (16) eine axial
gerichtete Kulisse, in die ein querliegender Betätigungsbolzen (19 bzw. 19') greift,
der vom zugehörigen Auslösehebel (12 bzw. 12') bewegbar ist. Die Kulisse kann die
Form einer Rolle (17) mit verbreiteter Laufrille (18) aufweisen, wobei der Betätigungsbolzen
(19 bzw. 19') in die Laufrolle (18) mit Axialspiel in Schalterbetätigungsrichtung
eingreift.
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