[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Litzensepariervorrichtung für Kettfadeneinziehmaschinen,
mit Tragschienen zum Speichern der Litzen in Form eines Stapels, mit einem Abteilorgan
zum seitlichen Herausschieben der jeweils vordersten Litze aus dem Stapel in eine
Zwischenposition und mit einem ersten Uebergabemittel zum Transport der Litzen von
der Zwischenposition in Richtung auf einen Litzenträger für den Transport der Litzen
an ihre Einzugsposition.
[0002] Bei einer in der EP-A-0 448 957 (= US-A-5,184,380) beschriebenen Vorrichtung dieser
Art für die Separierung von Litzen mit offenen Endösen sind die Tragschienen seitlich
an Tragarmen befestigt, wobei die Verbindung zwischen den Tragschienen und Tragarmen
im Bereich des offenen Teils der Endösen erfolgt, so dass die Verschiebung der Sitzen
auf den Tragschienen durch die Tragarme nicht behindert ist. Da zur Ermöglichung einer
störungsfreien Uebergabe der separierten Litzen an den Litzenträger die Tragschienen
möglichst nahe am Litzenträger fixiert sein müssen, ist klar, dass diese bekannte
Vorrichtung für die Separierung von Litzen mit geschlossenen Endösen nicht geeignet
ist. Denn die die Tragschienen allseitig umfassenden geschlossenen Endösen könnten
die die Tragschienen fixierenden Tragarme nicht passieren.
[0003] Eine für die Separierung von Litzen mit geschlossenen Endösen geeignete Vorrichtung
ist von der Einziehanlage USTER EMU (USTER - eingetragenes Warenzeichen der Zellweger
Uster AG) her bekannt. Bei dieser Vorrichtung sind die Tragschienen nur an einem Ende
eingespannt und ragen mit ihrem freien Ende bis zu einer Uebergabestation, an der
die Uebergabe an die Litzentragschienen der Webschäfte erfolgt. Hier werden spezielle
Litzen verwendet, die eine den Eingriff eines Separiermessers ermöglichende Prägung
aufweisen. Die separierten Litzen werden dann von einem Transportorgan über die freien
Enden der Tragschienen in die Uebergabestation geschoben.
[0004] Diese Vorrichtung verwendet Tragschienen von sehr geringer Länge und ist daher für
automatische Einziehmaschinen nicht geeignet. Denn es muss in sehr kurzen Abständen
eine leere gegen eine volle Tragschiene gewechselt werden, was immer einen unerwünschten
Stop der Einziehmaschine bedeutet. Ausserdem stellen die nur einseitig eingespannten
Tragschienen eine erhebliche potentielle Störungsquelle dar, insbesondere bei höheren
Separierfrequenzen, wie sie heute von einer automatischen Einziehmaschine verlangt
werden.
[0005] Durch die Erfindung soll nun eine Separiervorrichtung der eingangs genannten Art
angegeben werden, die eine störungsfreie Separierung von Litzen mit geschlossenen
Endösen ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass im Bereich zwischen der
Zwischenposition und dem Litzenträger eine eine erste gesteuerte Klemme für die Tragschienen
aufweisende Schleuse vorgesehen ist, und dass diese Schleuse jeweils für den Transport
einer separierten Litze zum Litzenträger kurzzeitig geöffnet wird.
[0007] Eine erste bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Separiervorrichtung
ist dadurch gekennzeichnet, dass die Schleuse eine im Abstand von der ersten Klemme
angeordnete zweite gesteuerte Klemme aufweist, und dass der Transport der separierten
Litzen schrittweise von der Zwischenposition an die zweite Klemme und von dieser an
den Litzenträger erfolgt, wobei während des ersten Transportschritts die zweite Klemme
und während des zweiten Transportschritts die erste Klemme geschlossen ist.
[0008] Eine zweite bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemässen Separiervorrichtung
ist gekennzeichnet durch ein zweites Uebergabemittel, wobei das erste Uebergabemittel
für den ersten Transportschritt von der Zwischenposition an die zweite Klemme und
das zweite Uebergabemittel für den zweiten Transportschritt von der zweiten Klemme
zum Litzenträger vorgesehen ist.
[0009] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und der Zeichnungen
näher erläutert; es zeigt:
- Fig. 1
- eine perspektivische Gesamtdarstellung einer Kettfadeneinziehmaschine,
- Fig. 2
- eine schematische Draufsicht auf die Einziehmaschine von Fig. 1,
- Fig. 3
- eine perspektivische Darstellung des Litzenmoduls der Einziehmaschine von Fig. 2,
in Richtung des Pfeiles III von Fig. 2 gesehen,
- Fig. 4
- eine Ansicht eines Details des Litzenmoduls in Richtung des Pfeiles IV von Fig. 3,
- Fig. 5
- eine Ansicht in Richtung des Pfeiles V von Fig. 4; und
- Fig. 6a-6d
- schematische Darstellungen des Funktionsablaufs.
[0010] Gemäss Fig. 1 besteht die Einziehmaschine aus einem Grundgestell 1 und aus verschiedenen
in diesem angeordneten Baugruppen, welche jede ein Funktionsmodul bilden. Vor dem
Grundgestell 1 ist ein Kettbaumwagen 2 mit einem auf diesem angeordneten Kettbaum
3 zu erkennen. Der Kettbaumwagen 2 enthält ausserdem eine Hebevorrichtung 4 zur Halterung
eines Fadenrahmens 5, auf welchem die Kettfäden KF aufgespannt sind. Dieses Aufspannen
erfolgt vor dem eigentlichen Einziehen und an einem von der Einziehmaschine getrennten
Ort, wobei der Fadenrahmen 5 am unteren Ende der Hebevorrichtung 4 in unmittelbarer
Nähe zum Kettbaum 3 positioniert ist. Für das Einziehen wird der Kettbaumwagen 2 mit
Kettbaum 3 und Hebevorrichtung 4 an die sogenannte Aufrüstseite der Einziehmaschine
gefahren und der Fadenrahmen 5 wird von der Hebevorrichtung 4 nach oben gehoben und
in das Grundgestell 1 eingehängt, wo er dann die dargestellte Lage einnimmt.
[0011] Der Fadenrahmen 5 ist durch einen nicht dargestellten Antrieb in Längsrichtung des
Grundgestells 1 verschiebbar. Bei dieser Verschiebung werden die Kettfäden KF an einer
Teil eines sogenannten Garnmoduls bildenden Fadentrenngruppe 6 vorbeigeführt und dabei
separiert und abgeteilt. Nach dem Abteilen werden die Kettfäden KF abgeschnitten und
einer Einziehnadel 7 präsentiert, welche Bestandteil des sogenannten Einzugsmoduls
bildet. Für das Abteilen der Kettfäden kann beispielsweise die in der Webkettenknüpfmaschine
USTER TOPMATIC verwendete Abteileinrichtung eingesetzt werden.
[0012] Neben der Einziehnadel 7 ist ein Bildschirmgerät 8 zu erkennen, welches zu einer
Bedienungsstation gehört und zur Anzeige von Maschinenfunktionen und Maschinenfehlfunktionen
und zur Dateneingabe dient. Die Bedienungsstation, die Teil eines sogenannten Programmiermoduls
bildet, enthält auch eine Eingabestufe für die manuelle Eingabe gewisser Funktionen,
wie beispielsweise Kriechgang, Start/Stop, Repetition von Vorgängen, und dergleichen.
Die Steuerung der Einziehmaschine erfolgt durch ein einen Steuerrechner enthaltendes
Steuermodul, welches in einem Steuerkasten 9 angeordnet ist. Dieser Steuerkasten enthält
neben dem Steuerrechner für jedes sogenannte Hauptmodul einen Modulrechner, wobei
die einzelnen Modulrechner vom Steuerrechner gesteuert und überwacht sind. Die Hauptmodule
der Einziehmaschine sind neben den schon erwähnten Modulen Einzugsmodul, Garnmodul,
Steuermodul und Programmiermodul, noch das Litzen-, das Lamellen- und das Blattmodul.
[0013] Die Fadentrenngruppe 6, welche der Einziehnadel 7 die einzuziehenden Kettfäden KF
präsentiert, und die Bewegungsbahn der Einziehnadel 7, welche vertikal zur Ebene der
aufgespannten Kettfäden KF verläuft, bestimmen eine Ebene im Bereich einer Teil des
Grundgestells bildenden Stütze 10, welche die schon erwähnte Aufrüstseite von der
sogenannten Abrüstseite der Einziehmaschine trennt. An der Aufrüstseite werden die
Kettfäden und die einzelnen Elemente, in welche die Kettfäden einzuziehen sind, zugeführt,
und an der Abrüstseite kann das sogenannte Geschirr (Litzen, Lamellen und Blatt) mit
den eingezogenen Kettfäden entnommen werden. Während des Einziehens werden der Fadenrahmen
5 mit mit den Kettfäden KF und der Kettbaumwagen 2 mit dem Kettbaum 3 an der Fadentrenngruppe
6 vorbei nach rechts bewegt, wobei die Einziehnadel 7 dem Rahmen 5 nacheinander die
auf diesem aufgespannten Kettfäden KF entnimmt.
[0014] Wenn alle Kettfäden KF eingezogen sind und der Fadenrahmen 5 leer ist, befindet sich
der letztere zusammen mit dem Kettbaumwagen 2, dem Kettbaum 3 und der Hebevorrichtung
4 auf der Abrüstseite und kann vom Grundgestell 1 abgenommen werden.
[0015] Unmittelbar hinter der Ebene der Kettfäden KF sind die Kettfadenwächterlamellen LA
angeordnet, hinter diesen die Weblitzen LI und noch weiter hinten das Webblatt. Die
Lamellen LA werden in Handmagazinen gestapelt, und die vollen Handmagazine werden
in geneigt angeordnete Zuführschienen 11 gehängt, auf denen sie nach rechts, zur Einziehnadel
7 hin, transportiert werden. Dort werden sie separiert und in die Einzugsposition
gebracht. Nach erfolgtem Einzug gelangen die Lamellen LA auf Lamellentragschienen
12 auf der Abrüstseite.
[0016] Die Litzen LI werden auf Schienen 13 aufgereiht und auf diesen manuell oder automatisch
zu einer Separierstufe verschoben. Dann werden die Litzen LI einzeln in ihre Einziehposition
gebracht und nach erfolgtem Einzug auf die entsprechenden Tragschienen 14 auf der
Abrüstseite verteilt. Das Webblatt wird ebenfalls schrittweise an der Einziehnadel
7 vorbeibewegt, wobei die entsprechende Blattlücke für den Einzug geöffnet wird. Nach
dem Einzug befindet sich das Blatt ebenfalls auf der Abrüstseite. Rechts neben den
Tragschienen 14 ist ein Teil des Webblatt WB zu erkennen. Dieses Darstellung ist rein
illustrativ zu verstehen, weil sich das Webblatt bei der dargestellten Position des
Rahmens 5 selbstverständlich auf der Aufrüstseite befindet.
[0017] Wie der Figur weiter entnommen werden kann, ist auf der Abrüstseite ein sogenannter
Geschirrwagen 15 vorgesehen. Dieser wird zusammen mit den darauf befestigten Lamellentragschienen
12, den Tragschienen 14 und einer Halterung für das Webblatt in das Grundgestell 1
in die dargestellte Position eingeschoben und trägt nach dem Einziehen das Geschirr
mit den eingezogenen Kettfäden KF. Zu diesem Zeitpunkt befindet sich der Kettbaumwagen
2 mit dem Kettbaum 3 unmittelbar vor dem Geschirrwagen 15. Nun wird mittels der Hebevorrichtung
4 das Geschirr vom Geschirrwagen 15 auf den Kettbaumwagen 2 umgeladen, der dann den
Kettbaum 3 und das eingezogene Geschirr trägt und an die betreffende Webmaschine oder
in ein Zwischenlager gefahren werden kann.
[0018] Die beschriebenen Funktionen sind auf mehrere Module verteilt, welche praktisch autonome
Maschinen darstellen, die vom gemeinsamen Steuerrechner gesteuert sind. Die Querverbindungen
zwischen den einzelnen Modulen laufen über diesen übergeordneten Steuerrechner und
es existieren keine direkten Querverbindungen zwischen den einzelnen Modulen. Die
schon genannten Hauptmodule der Einziehmaschine sind selbst wieder modular aufgebaut
und bestehen in der Regel aus Teilmodulen.
[0019] Dieser modulare Aufbau, der in der CH-A-579 871 beschrieben ist, ist aus der Darstellung
von Fig. 2 besonders gut ersichtlich. Man erkennt in Fig. 2 das Grundgestell 1, den
Kettbaumwagen 2 mit dem Kettbaum 3, die Hebevorrichtung 4 und den Fadenrahmen 5, die
mit dem Kettbaumwagen 2 zusammengekoppelt sind, das Garnmodul, das Lamellenmodul,
das Litzenmodul, das Blattmodul, die Bedienungsstation mit dem Bildschirm 8, das Einzugsmodul,
den Steuerkasten 9, das Teilmodul Litzenmagazinierung, das Teilmodul Lamellenmagazinierung,
und den Geschirrwagen 15 mit den Lamellentragschienen 12 und den Tragschienen 14.
[0020] Wie der schon genannten CH-A-679 871 zu entnehmen ist, besteht das Litzenmodul, das
die Litzen LI vom Magazinstapel bis zu der einen eingezogenen Kettfaden tragenden
Litze auf einer Tragschiene 14 abarbeitet, aus folgenden Teilmodulen:
- Litzenmagazin: Entgegennahme der Litzen vom Anwender ab Stapel, Weitergabe der Litzenstapel
an das Teilmodul "Litzenseparierung".
- Litzenseparierung: Aufnahme der Litzenstapel, Separierung der Litzen vom Stapel, Weitergabe
der separierten Litzen an das Teilmodul "Litzenpositionierung".
- Litzenpositionierung: Uebernahme der Litzen vom Teilmodul "Litzenseparierung", Transport
der Litzen zur Einzugsposition, seitliche und vertikale Positionierung der Litzen,
Transport der Litzen mit dem eingezogenen Kettfaden zur vorbestimmten Tragschienenposition,
Uebergabe der Litzen an die jeweilige Tragschiene.
- Litzenförderung: Förderung der Litzen mit den eingezogenen Kettfäden entlang der Tragschienen
von der Auffüllseite an das andere Ende.
[0021] Das Teilmodul "Litzenseparierung" für die Abarbeitung von Litzen mit offenen Endösen
ist in der US-A-5,184,380 beschrieben, das Teilmodul "Litzenpositionierung" in der
EP-A-0 500 848 (= WO-A-92/05303). Nachfolgend soll nun zuerst das Teilmodul "Litzenmagazin"
und anschliessend das Teilmodul "Litzenseparierung" beschrieben werden, und zwar jeweils
für die Abarbeitung von Litzen mit geschlossenen Endösen.
[0022] Wie Fig. 3 zu entnehmen ist, besteht das Litzenmagazin im wesentlichen aus einer
unteren und einer oberen Profilschiene 16 bzw. 17, in der die Litzentragschienen 13
und Mittel für die Förderung der auf den Tragschienen aufgereihten Litzen zur Separierstation
gelagert sind. Die in der Figur mit ST bezeichnete Separierstation schliesst unmittelbar
an die Litzentragschienen 13 an, wobei die Separierstation ST pro Litzentragschiene
13 jeweils eine obere und eine untere Separierstufe mit einem quer zum Litzenstapel
bewegbaren Separiermesser 18 und einen oder zwei Uebergeber 19 aufweist. Ausserdem
ist für beide Separierstufen ein gemeinsamer Trennfinger 20 vorgesehen. Alle diese
Organe sind in der US-A-5,184,380, auf deren Offenbarung hiermit ausdrücklich Bezug
genommen wird, ausführlich beschrieben.
[0023] Darstellungsgemäss ist das Litzenmagazin zweipfadig ausgebildet und enthält zwei
Paare von Litzentragschienen 13 und von Separierstufen. An der separierstufenseitigen
Stirnseite der Profilschienen 16 und 17 ist je eine massive Platte 21 befestigt, die
zwei stirnseitig wegragende Zapfen 22 trägt. Diese Zapfen dienen als Schnittstelle
zum Teilmodul "Litzenpositionierung" und sind zum Eingriff und zur Fixierung in entsprechenden
Ausnehmungen dieses Teilmoduls vorgesehen.
[0024] Die beiden Profilschienen 16 und 17 sind auf einem auf einem schienengeführten Verschiebewagen
23 montierten Träger 24 höhenverstellbar befestigt. Mit einer Kurbel 25 ist die Distanz
der Endösen der Litzen einstellbar; der Versatz der Fadenaugen ist ebenfalls einstellbar.
Mit dem Bezugszeichen 26 ist ein Gehäuse mit der Elektrik und Elektronik bezeichnet
und mit dem Bezugszeichen 27 ein Gehäuse für die Pneumatiksteuerung. Beide Gehäuse
sind über entsprechende Leitungen mit dem Verschiebewagen 23 verbunden, der seinerseits
an entsprechende Versorgungs- und Datenleitungen der Einziehmaschine angeschlossen
und dadurch insbesondere auch mit dem Steuermodul im Steuerkasten 9 (Fig. 1, 2) verbunden
ist.
[0025] Auf jeder Profilschiene 16, 17 sind zwei Litzentragschienen 13 gehalten, die sich
von dem in Fig. 3 rechten Ende der Profilschienen, das ist die Beschickungsseite des
Litzenmagazins, bis zur Separierstation ST erstrecken und die eine Länge von über
zwei Metern aufweisen. Die zu magazinierenden Litzen werden auf sogenannte Transferschienen
(nicht dargestellt) aufgereiht, das ist ein Paar von Schienen, die an ihrem einen
Ende durch einen Steg miteinander verbunden sind und von diesem Steg frei nach vorne
ragen. Der Steg dient nicht nur als Träger der Transferschienen, sondern ist auch
eine Art von Griff zu deren Handhabung. Zur Füllung des Litzenmagazins werden die
Transferschienen mit den darauf befindlichen Litzen mittels Klemmen an die beschickungsseitigen
Enden der Litzentragschienen 13 angedockt und auf die Litzentragschienen geschoben.
[0026] Nach einer relativ kurzen Verschiebung von Hand gelangen die Litzen in den Wirkungsbereich
eines Transportmittels, welches die Litzen in Richtung des Pfeiles A gegen die Separierstation
ST fördert. Dieses Transportmittel ist durch einen mit seitlich abstehenden, die Litzen
kontaktierenden Bürsten 28 bestückten Förderriemen 29 gebildet, wobei entlang jeder
Litzentragschiene 13 ein derartiger Förderriemen 29 angeordnet ist. Jedes einem Pfad
des Litzenmagazins zugeordnete Paar von Förderriemen 29 ist durch einen eigenen Motor
30 angetrieben. Kurz vor der Separierstation ST ist seitlich neben jeder Litzentragschiene
13 eine motorisch angetriebene Anpressbürste 31 angeordnet, die die Litzen gegen die
jeweilige Separierstufe fördert und für einen konstanten Staudruck in der Separierstation
ST sorgt.
[0027] Das in Fig. 3 dargestellte Litzenmagazin ist universell verwendbar und für die Magazinierung
von Litzen mit offenen und von solchen mit geschlossenen Endösen geeignet. Litzen
mit offenen Endösen können problemlos magaziniert werden, weil sie hakenartige Endösen
haben und daher ohne Mühe auf den Tragschienen verschoben werden können, wenn nur
die die Tragschienen haltenden Träger im Bereich des offenen Teils der Endösen, das
ist das Maul des Hakens, liegen. Litzen mit geschlossenen Endösen hingegen können
nur auf rundum freien Tragschienen verschoben werden, was aber bei Tragschienen mit
einer Länge von mehr als einem halben Meter nicht realisiert werden kann. Beim dargestellten
Litzenmagazin wird die Verschiebbarkeit von Litzen mit geschlossenen Endösen auf den
Litzentragschienen 13 dadurch ermöglicht, dass jede Litzentragschiene 13 durch mehrere
gesteuerte Klemmen K₁ bis K₆ gehalten und dadurch der Transportweg der Litzen auf
den Tragschienen in mehrere Sektionen zur Aufnahme je eines Litzenpakets unterteilt
ist. Der Transport der Litzen erfolgt paketweise von Sektion zu Sektion, wobei bei
der Verschiebung von einer Sektion zur nächsten jeweils die zwischen diesen Sektionen
liegende Klemme geöffnet ist.
[0028] Das Oeffnen und Schliessen der Klemmen K₁ bis K₆ ist so gesteuert, dass zwei nebeneinander
liegende Klemmen niemals gleichzeitig geöffnet sein können. Zur Steuerung der Klemmen
sind in deren unmittelbarer Nachbarschaft Detektoren 32 (Fig. 7a, 7b) für den Durchgang
von Litzen angeordnet. Wenn das Litzenmagazin leer ist und der erste Litzenstapel
von den Transferschienen auf die Litzentragschienen 13 geschoben wird, stellt der
an der ersten Klemme K₁ angeordnete Detektor 32 das Vorhandensein dieses Litzenstapels
an der ersten Klemme fest und öffnet diese. Der Litzenstapel kann somit die erste
Klemme passieren, gelangt in den Wirkungsbereich des mit den Bürsten 28 bestückten
Förderriemens 29 und wird von diesem automatisch zur zweiten Klemme K₂ geschoben.
[0029] Nach einer bestimmten, einstellbaren Zeitspanne von beispielsweise 9 Sekunden wird
die erste Klemme K₁ geschlossen und es beginnt der automatische Transport des Litzenstapels
zur Separierstation ST, der schrittweise von Klemme zu Klemme erfolgt. Sobald die
Klemme K₁ wieder geschlossen ist und der Detektor 32 an der Klemme K₂ das Vorhandensein
von Litzen feststellt, wird die Klemme K₂ geöffnet und zwar so lange, bis deren Detektor
keine Litzen mehr detektiert. Dann wird die Klemme K₃ geöffnet, und so weiter. Sobald
die Sektion zwischen den Klemmen K₁ und K₂ leer und die Klemme K₂ wieder geschlossen
ist, kann ein neuer Litzenstapel von den Transferschienen übergeben werden. Beim Transport
eines Litzenstapels durch das nicht vollständig leere sondern mindestens teilweise
gefüllte Litzenmagazin ist das Oeffnen einer Klemme von einem weiteren Kriterium abhängig,
und zwar davon, ob die an die zu öffnende Klemme anschliessende Sektion leer ist.
Ob dieses Kriterium erfüllt ist, wird anhand des Signals des Detektors an der die
genannte Sektion in Transportrichtung A abschliessenden Klemme festgestellt: Hat dieser
Detektor das vollständige Passieren des vorherigen Litzenstapels registriert, dann
ist die betreffende Sektion leer. Die Signale der einzelnen Detektoren werden in einer
gemeinsamen Steuerung im Gehäuse 26 verarbeitet, wobei die Steuerung aufgrund des
paketweisen Transports der Litzenstapel von Sektion zu Sektion immer "weiss", in welcher
Sektion sich ein bestimmter Litzenstapel gerade befindet und welche Sektionen leer
und welche voll sind. Auf diese Weise sind Stauungen in den Sektionen oder eine Ueberfüllung
von diesen ausgeschlossen.
[0030] Weitere Einzelheiten des Teilmoduls "Litzenmagazin", insbesondere die Klemmen K₁
bis K₆ und die Detektoren 32 sind in unserer gleichzeitig eingereichten Patentanmeldung
"Vorrichtung zur Hanhabung von Litzen für Kettfadeneinziehmaschinen" (Referenz: 5TX/253)
beschrieben.
[0031] Nachfolgend soll nun die Separierstation ST beschrieben werden, wobei, wie schon
erwähnt, auf die Offenbarung der eine Separierstation für Lamellen mit offenen Endösen
beschreibenden US-A-5,184,380 Bezug genommen wird. Etwas vereinfacht kann gesagt werden,
dass die Litzenseparierung als solche und die Mittel für deren Durchführung bei Litzen
mit geschlossenen Endösen die gleichen sind wie bei solchen mit offenen Endösen, und
dass der Unterschied bei der Uebergabe der separierten Litzen an den für den Transport
der Litzen an ihre Einzugsposition vorgesehenen Litzenträger besteht.
[0032] Der Litzenträger, der in der WO-A-92/05303 beschrieben ist, umfasst unter anderem
zwei vertikal beabstandete Transportebenen, in deren jeder ein endloses Transportmittel
in der Art eines Riemens oder einer Kette geführt ist. Die Transportmittel sind mit
stiftartigen Litzenhaltern versehen, in die die Litzen mit ihren Endösen eingehängt
werden. Die Mittel zur Uebergabe der separierten Litzen an den Litzenträger haben
also die Funktion, die separierten Litzen auf ihren Tragschienen in Richtung zum Litzenträger
zu verschieben und sie den Litzenhaltern zu übergeben.
[0033] Zu diesem Zweck weisen die Tragschienen an ihrem den Litzenhaltern zugewandten Ende
eine U- oder halbkreisförmige Ausnehmung auf, die im Niveau der Bewegungsbahn der
Litzenhalter liegt und deren freies Ende umgreift. Dadurch überlappen sich die Enden
der Tragschienen und der Litzenhalter, so dass eine sichere Litzenübergabe an die
Litzenhalter gewährleistet ist.
[0034] Fig. 4 zeigt eine Ansicht der unteren Separierstufe der Separierstation ST in Richtung
des Pfeiles IV von Fig. 3, also von der Litzenträger her gesehen, und Fig. 5 zeigt
eine Draufsicht auf die untere Separierstufe in Richtung des Pfeiles V von Fig. 4.
Wie in der schon mehrfach erwähnten US-A-5,184,380 beschrieben ist, ist in der Separierstufe
ein Führungskanal 32 für einen Stapel von Litzen gebildet, der durch die Förderriemen
29 und die Anpressbürste 31 (Fig. 3) nach vorne gegen das in Fig. 5 rechte separierseitige
Ende des Führungskanals 32 gedrückt wird. An diesem Ende ist vor dem Führungskanal
32 ein Anschlag 33 angeordnet, der an eine Führungsplatte 34 angearbeitet ist.
[0035] Die vorderste Litze LI liegt ausserhalb des Führungskanals 32 und wird durch das
pneumatisch angetriebene Separiermesser 18 seitlich aus dem Litzenstapel in eine Zwischenposition
geschoben. Dabei wird durch die Litze LI ein einem Sensor 35 zugeordneter fingerartige
Geber 36 (Fig. 6a) gegen den Sensor 35 bewegt, wodurch ein die Separierung bestätigendes
Sensorsignal erzeugt wird. Dieses Sensorsignal löst einen Arbeitshub des ersten Uebergebers
19 aus, der die Litze entlang einer Führungskante der Führungsplatte 34 vom Litzenstapel
weg gegen den in Fig. 6a bis 6d mit dem Bezugszeichen 37 bezeichneten Litzenhalter
verschiebt.
[0036] Wenn Litzen mit geschlossenen Endösen abgearbeitet werden, dann ragen im Bereich
der Separierstation die Tragschienen 13 von der Klemme K₆ (Fig. 3) weg frei nach vorne
zu den Litzenhaltern, und zwar über eine Länge von rund 25 cm. Es hat sich gezeigt,
dass die freien Enden der Tragschienen 13 im Betrieb zu Vibrationen neigen, was sowohl
die Separierung der Litzen als auch deren Uebergabe an die Litzenhalter störend beeinflussen
kann. Zur Verhinderung derartiger Störungen und zur Ermöglichung einer sicheren Separierung
und Uebergabe ist an den freien Enden der Tragschienen 13 im Bereich der Separierstation
eine gesteuerte Schleuse vorgesehen, die im Normalzustand geschlossen ist und die
Tragschiene fixiert, und die jeweils für einen Litzendurchgang kurzzeitig geöffnet
wird.
[0037] Darstellungsgemäss ist die gesteuerte Schleuse durch ein Paar von Klemmen 38 und
39 gebildet, die je aus zwei Klemmbacken bestehen. Eine der beiden Klemmbacken trägt
jeweils einen vorspringenden Kegel 40, der zum Eindringen in eine entsprechende Bohrung
der Tragschiene 13 vorgesehen ist. Die beiden Kegel 40 des Klemmenpaares sind zu verschiedenen
Seiten der Tragschiene 13 angeordnet, so dass der Kegel 40 der einen Klemme von der
einen und der Kegel 40 der anderen Klemme von der andren Seite in die Tragschiene
einfährt.
[0038] Der Antrieb der Klemme 38, 39 erfolgt durch eine von einem Pneumatikstössel 41 angetriebene
Kulisse 42, welche auf entsprechend ausgebildete Enden der Klemmbacken wirkt und diese
formschlüssig antreibt. Dadurch ist die Verstellung der Klemmen 38, 39 jederzeit voll
unter Kontrolle.
[0039] Die Klemmen 38, 39 weisen einen gegenseitigen Abstand von einigen Millimetern auf.
Die Litzenübergabe geht so vor sich, dass die separierte Litze LI zuerst in einem
ersten Schritt vom ersten Uebergeber 19 durch die geöffnete erste Klemme 38 bis an
die geschlossene zweite Klemme 39 (die Position der Litze LI nach diesem ersten Schritt
ist in Fig. 4 dargestellt) und anschliessend, bei geschlossener erster Klemme 38,
durch die offene zweite Klemme 39 zum Litzenhalter 37 transportiert und in diesen
eingehängt wird. Der zweite Transportschritt von der zweiten Klemme 39 zum Litzenhalter
37 erfolgt durch einen zweiten Uebergeber 43.
[0040] In den Figuren 6a bis 6d ist der Funktionsablauf bei der Litzenseparierung und -übergabe
schematisch dargestellt. Die in den einzelnen Figuren eingezeichneten Pfeile symbolisieren
jeweils eine Bewegung und deren Richtung, die unmittelbar vor dem in der betreffenden
Figur dargestellten Momentanzustand erfolgt ist.
[0041] Fig. 6a zeigt den Momentanzustand unmittelbar nach der Separierung. Die vorderste
Litze LI ist mit dem Separiermesse 18 seitlich aus dem Litzenstapel herausgeschoben
oder herausgebogen worden, wobei die Litzenendösen weiterhin an den Tragschienen 13
geführt sind. Die Litze LI hat bei ihrer seitlichen Verschiebung den Geber 36 gegen
den Sensor 35 bewegt, der unmittelbar nach erfolgter Separierung ein Separiersignal
erzeugt. Zu diesem Zeitpunkt ist die erste Klemme 38 der Schleuse gerade geöffnet
worden und die zweite Klemme 39 ist geschlossen.
[0042] Fig. 6b zeigt den ersten Schritt der Litzenübergabe; dieser Zustand ist auch in Fig.
4 dargestellt. Das durch die vollständig separierte Litze ausgelöste Separiersignal
des Sensors 35 hat einen Arbeitshub des ersten Uebergebers 19 ausgelöst, wodurch die
separierte Litze LI von der in Fig. 6a dargestellten Zwischenposition durch die offene
erste Klemme 38 an die geschlossene zweite Klemme 39 transportiert wird. Am Ende dieser
Transportbewegung tritt der Abtrennfinger 20 in Aktion und trennt durch eine Schwenkbewegung
quer zur Tragschiene 13 die eventuell im Bereich des Fadenauges mit der nächsten Litze
verkeilte separierte Litze LI vollständig vom Litzenstapel.
[0043] Sobald der erste Uebergeber 10 vollständig ausgefahren ist und die separierte Litze
LI die zweite Klemme 39 erreicht hat, erfolgt der in Fig. 6c dargestellte Funktionsschritt,
der die durch die beiden Klemmen 38 und 39 gebildete Schleuse betrifft. Und zwar wird
nun die Schleuse für die Uebergabe der Litze LI an den Litzenhalter 37 vorbereitet.
Dazu wird zuerst die erste Klemme 38 geschlossen und anschliessend die zweite Klemme
39 geöffnet, womit der in Fig. 6c dargestellte Zustand erreicht ist.
[0044] Fig. 6d zeigt den Zweiten und letzten Schritt der Litzenübergabe von der zweiten
Klemme 39 auf den Litzenhalter 37. Nach dem Oeffnen der zweiten Klemme 39 wird der
zweite Uebergeber 43 aus seiner in den Figuren 6a bis 6c gezeigten Ruhelage ausgefahren
und trifft auf die vor der jetzt offenen zweiten Klemme 39 positionierte Litze LI.
Die Litze wird durch den zweiten Uebergeber 43 auf der Tragschiene 13 weiter verschoben
und wird schliesslich auf den nadelförmigen Litzenhalter 37 gehängt. Während dieser
Zeit hat sich der erste Uebergeber 19 in seine Ruhestellung zurückbewegt, womit der
in Fig. 6d dargestellte Zustand erreicht ist.
[0045] Nachdem ein entsprechender Sensor die Uebernahme der Litze durch die Litzenhalter
37 detektiert hat (siehe dazu WO-A-92/05303, Fig. 3) wird auch der zweite Uebergeber
43 in seine Ruhelage zurückbewegt und die zweite Klemme 39 wird geschlossen. Dann
wird die erste Klemme 38 geöffnet und das Separiermesser 18 wird in seine Ausgangslage
seitlich neben dem Führungskanal 32 zurückbewegt. Damit kann die vorderste Litze des
Litzenstapels aus dem Führungskanal 32 heraustreten und durch eine entsprechende Querbewegung
des Separiermesser 18 separiert werden, womit dann wieder der in Fig. 6a dargestellte
Momentanzustand erreicht ist.
[0046] In den Figuren 4 und 5 ist die auf der unteren Profilschiene 16 montierte untere
Stufe der Separierstation ST (Fig. 3) dargestellt; die obere Stufe ist spiegelbildlich
dazu an der oberen Profilschiene 17 montiert, wobei der Abtrennfinger 20 Bestandteil
der oberen Stufe bildet. Der Abtrennfinger 20 kann als sogenannter Zwillings- oder
Tandemfinger ausgebildet sein und eine stimmgabelförmige Gestalt aufweisen. Dieser
Tandemfinger wird bei der Separierung von Litzen mit offenen Endösen verwendet.
[0047] Die dargestellte und beschriebene Separierstation für Litzen mit geschlossenen Endösen
eignet sich selbstverständlich auch für die Separierung von Litzen mit offenen Endösen,
sie ist aber aufwendiger und teuerer als die in der US-A-5,184,380 beschriebene Separierstation
für Litzen mit offenen Endösen.
1. Litzensepariervorrichtung für Kettfadeneinziehmaschinen, mit Tragschienen zum Speichern
der Litzen in Form eines Stapels, mit einem Abteilorgan zum seitlichen Herausschieben
der jeweils vordersten Litze aus dem Stapel in eine Zwischenposition und mit einem
ersten Uebergabemittel zum Transport der Litzen von der Zwischenposition in Richtung
auf einen Litzenträger für den Transport der Litzen an ihre Einzugsposition, dadurch
gekennzeichnet, dass im Bereich zwischen der Zwischenposition und dem Litzenträger
(37) eine eine erste gesteuerte Klemme (38, 39) für die Tragschienen (13) aufweisende
Schleuse vorgesehen ist, und dass diese Schleuse jeweils für den Transport einer separierten
Litze (LI) zum Litzenträger kurzzeitig geöffnet wird.
2. Litzensepariervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleuse
eine im Abstand von der ersten Klemme (38) angeordnete zweite gesteuerte Klemme (39)
aufweist, und dass der Transport der separierten Litzen (LI) schrittweise von der
Zwischenposition an die zweite Klemme und von dieser an den Litzenträger (37) erfolgt,
wobei während des ersten Transportschritts die zweite Klemme und während des zweiten
Transportschritts die erste Klemme geschlossen ist.
3. Litzensepariervorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein zweites Uebergabemittel
(43), wobei das erste Uebergabemittel (19) für den ersten Transportschritt von der
Zwischenposition an die zweite Klemme (39) und das zweite Uebergabemittel für den
zweiten Transportschritt von der zweiten Klemme zur Litzenträger (37) vorgesehen ist.
4. Litzensepariervorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass jede der beiden
gesteuerten Klemmen (38, 39) eine aus zwei Klemmbacken bestehende Klemmzange aufweist,
und dass zum Oeffnen und Schliessen der Klemmen beide Klemmbacken betätigt sind.
5. Litzensepariervorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken
von einem gemeinsamen Antrieb (41, 42) formschlüssig angetrieben sind.
6. Litzensepariervorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb
eine pneumatisch betätigbare und auf die Klemmbacken wirkende Kulisse (42) aufweist.
7. Litzensepariervorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmbacken
als zweiarmige Hebel ausgebildet und auf Schwenkachsen gelagert sind, und dass das
eine Ende der Klemmbacken zum Eingriff mit der Tragschiene (13) und das andere Ende
zum Eingriff mit der Kulisse (42) des Antriebs vorgesehen ist.
8. Litzensepariervorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an dem genannten
einen Ende einer der Klemmbacken jeder Klemme (38, 39) ein nasenartiges, zum Einrasten
in eine entsprechende Bohrung der Tragschiene (13) vorgesehenes, Fixierorgan (40)
angeordnet ist.
9. Litzensepariervorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei welcher das erste
Uebergabemittel (19) durch einen in Längsrichtung (A) der Tragschienen (13) hubverstellbaren
Stössel gebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass das zweite Uebergabemittel (43)
ebenfalls durch einen im wesentlichen in Längsrichtung (A) der Tragschienen (13) hubverstellbaren
Stössel gebildet, und dass dieser ober- oder unterhalb des das erste Uebergabemittel
bildenden Stössels angeordnet ist.
10. Litzensepariervorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden
Stössel getrennte Antriebe aufweisen und so gesteuert sind, dass der für den ersten
Transportschritt vorgesehene Stössel (19) nicht vor Beginn des zweiten Transportschritts
in seine Ausgangslage zurückbewegt wird.