[0001] Die Erfindung betrifft ein Sprossenkreuz für Isolierglasscheiben, das aus einander
kreuzenden Aluminium-Hohlprofilen gebildet ist, die im Kreuzungsbereich durch ein
Verbindungsstück miteinander verbunden sind, welches in die Hohlprofile eingreift,
wobei jedes Sprossenkreuz aus einer durchgehenden Sprosse und zwei sich an diese seitlich
anschließenden Quersprossen besteht, die durch das Verbindungsstück an der durchgehenden
Sprosse befestigt sind, welches die durchgehende Sprosse durchquert und beidseitig
aus ihr herausragt und mit den herausragenden Enden in die beiden Quersprossen einsteckbar
ist. Die Erfindung betrifft desweiteren ein Verfahren zur Herstellung eines solchen
Sprossenkreuzes.
[0002] Derartige Sprossenkreuze sind beispielsweise aus den deutschen Gebrauchsmusterschriften
DE-GM 89 13 616 und DE-GM 89 00 359 bekannt. Sie sind zwischen zwei Isolierglasscheiben
angeordnet, wobei die Isolierglasscheiben in einem vom Abstandhalterrahmen vorgegebenen
Abstand zueinander gehalten werden. Bei dem Sprossenkreuz gemäß DE-GM 89 13 616 wird
zur Herstellung ein Verbindungsstück verwendet, das in Längsrichtung der Quersprossen
durch eine Fuge zweigeteilt ist und einen in die Fuge einsteckbaren Spreizkeil enthält.
Bei der deutschen Gebrauchsmusterschrift DE-GM 89 00 359 wird eine ähnliche Technik
verwendet. Das Festklemmen des zweigeteilten Verbindungsstücks an der Innenwand des
Hohlprofils wird mittels eines in das Verbindungsstück einschraubbaren Schraubelementes,
welches das Verbindungsstück aufspreizt, erreicht. Das Schraubelement wird mit Hilfe
eines langen Schraubenziehers, der sich über die gesamte Länge des Hohlraumes der
Quersprosse erstreckt, in das Verbindungsstück eingeschraubt. Derartige Vorgehensweisen
zur Sprossenbefestigung sind sehr aufwendig und verlangen vom Hersteller Fingerfertigkeit.
Darüberhinaus kann ein zu starkes Aufspreizen des Verbindungsstücks die Sprosse von
innen nach außen so stark auswölben, daß diese Aufwölbung an der Sprossenoberfläche
sichtbar wird, was den Kreuzungsbereich der Sprosse unansehlich macht. Desweiteren
ist nachteilig, daß für unterschiedlich breite Sprossen unterschiedlich dimensionierte
Verbindungen notwendig sind.
[0003] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, ein Sprossensystem so weiterzuentwickeln,
daß obige Nachteile vermieden werden. Das Sprossenkreuz soll auf einfache Weise herstellbar
sein und auch optisch den gewünschten Anforderungen entsprechen.
[0004] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Verfahren und einem Sprossensystem der
eingangs genannten Art durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche 1 und 11 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0005] Das Sprossenkreuz für Isolierglasscheiben ist aus einander kreuzenden stranggepreßten
Aluminium-Hohlprofilen gebildet. Diese Hohlprofile sind im Kreuzungsbereich durch
ein Verbindungsstück miteinander verbunden. Das Verbindungsstück greift in den Hohlraum
der Sprossen ein. Jedes Sprossenkreuz besteht aus einer durchgehenden Sprosse und
sich an diese seitlich anschließenden Quersprossen, die durch das Verbindungsstück
an der durchgehenden Sprosse befestigt sind. Das Verbindungsstück durchquert die durchgehende
Sprosse und ragt aus dieser beidseitig heraus. Mit den herausragenden Enden ist das
Verbindungsstück in die beiden Quersprossen einsteckbar. Erfindungsgemäß werden Sprossen
verwendet, deren Querschnitt annähernd rechteckig ist, gebildet aus einem rechteckigen
höheren Mittelteil und sich beidseitig vom Mittelteil erstreckenden rechteckigen Flügelteilen,
die eine geringere Höhe als das Mittelteil aufweisen. Das Mittelteil und die beidseitigen
Flügelteile der Sprossenprofile schließen einen gemeinsamen Hohlraum ein. Von den
parallelen Breitseiten, die den Mittelteil der Sprosse begrenzen, zu den schmalen
Seitenwänden der Sprosse hin ist ein stufenförmiger Übergang vorgesehen. Die die Stufe
bildenden Verbindungswände zwischen Mittelteil und Flügelteilen stehen jeweils senkrecht
zu den Breitseiten des Mittelteiles und senkrecht zu den Breitseiten der Flügelteile.
Die Flügelteile besitzen eine Breite f
b und eine Höhe f
h. An den Innenflächen der Breitseiten des Mittelteiles der Sprossen sind jeweils zwei
Führungsstege angeordnet, die einen Freiraum A eingrenzen. Die Führungsstege werden
vorzugsweise symmetrisch angeordnet, so daß sie einen quadratischen Freiraum A mit
der Seitenlänge a
s eingrenzen und sich jeweils in gleicher Entfernung vom Profilquerschnittsmittelpunkt
befinden. Das Verbindungsstück weist einen an die Ausmaße des Freiraums A angepaßten
Querschnitt auf. An der Oberfläche des Verbindungsstücks können Aufwellungen eingearbeitet
sein, wobei bei quadratischem Querschnitt des Verbindungsstücks die Aufwellung an
der Ober- und Unterseite des Verbindungsstücks als Verzahnung ausgebildet ist, und
bei rundem Querschnitt des Verbindungsstücks an der Oberfläche Aufwellungen in Form
von Gewindegänge vorgesehen sind, vorzugsweise sind diese als harpunenförmige Widerhaken
in zentrischen Ringen um den runden Verbindungsschaft angeordnet. Es ist darüberhinaus
möglich Verbindungsstücke mit glatter Oberfläche zu verwenden, wenn diese den notwendigen
Reibschluß mit der Innenfläche der Sprosse erreichen. Zur Erleichterung des Einsteckens
des Verbindungsstücks weisen die freien Enden des Verbindungsstücks eine Abrundung
oder Spitze auf. In der durchgehenden Sprosse ist im Kreuzungsbereich eine rechteckige
Durchtrittsöffnung für das einsteckbare Verbindungsstück vorgesehen, wobei die Höhe
der Öffnung gleich der Höhe der Flügelteile ist und die Breite der Öffnung das Maß
c besitzt, welches vorzugsweise gleich dem Maß a
s ist. Die Quersprossen besitzen an ihrem zum Sprossenkreuz gerichteten Ende zwei Flansche.
Die beiden Flansche besitzen eine Länge, die der Breite der Flügelteile entspricht,
so daß sie bei Verbindungsbildung die durchgehende Sprosse beidseitig umgreifen. Vorzugsweise
besitzen die Flansche eine Länge f
l, die gleich der Breite der Flügelteile f
b ist und wiederum dem Maß a
s entspricht.
[0006] Die Erfindung betrifft desweiteren ein Verfahren zur Herstellung eines solchen Sprossenkreuzes.
Ein derartiges Sprossenkreuz ist auf einfache Weise zu erhalten. Die vorzugsweise
aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung bestehenden Sprossen werden als Aluminium-Hohlprofile
stranggepreßt. Die in der durchgehenden Sprosse vorgesehene Durchtrittsöffnung und
die Flansche an den Quersprossen werden mittels eines Scheibenfräsers herausgearbeitet.
Vorzugsweise wird der gleiche Scheibenfräser zur Erstellung der Durchtrittsöffnung
wie zur Herausarbeitung der Flansche verwendet. Dies wird dadurch möglich, daß die
Durchtrittsöffnung eine Breite c besitzt, die gleich der Länge der Flansche f
l ist. Die so vorbereiteten Sprossen können auf einfache Weise zu einem Sprossenkreuz
montiert werden, indem das Verbindungsstück in die durchgehende Sprosse eingebracht
wird, wobei die Führungsstege der durchgehenden Sprosse in die Nuten der Aufwellung
des Verbindungsstücks eingreifen und die Quersprossen auf die aus der durchgehenden
Sprosse rechtwinkelig herausragenden Enden des Verbindungsstücks aufgesetzt werden.
Beim Aufsetzen der Quersprossen gewährleisten die Führungsstege im Hohlraum der Quersprossen
eine Mittenausrichtung`.
[0007] Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen und
zwar zeigt
- Figur 1
- - ein Sprossenkreuz vor der Montage
- Figur 2
- - einen Querschnitt durch eine Sprosse
- Figur 3 bis 5
- - mögliche Verbindungsstücke
[0008] Das in Figur 1 gezeigte Sprossenkreuz besteht aus einer durchgehenden Sprosse 1 und
zwei sich seitlich an diese anschließenden Quersprossen 2, 3. Die Sprossen 1,2,3 sind
Aluminium-Hohlprofile, die an ihren, dem Sprossenkreuz abgewandten Enden mit dem Abstandhalterhohlprofilrahmen
in an sich bekannter Weise verbunden sind.
[0009] Die Querschnittsdarstellung einer Sprosse 1,2,3 nach Figur 2 zeigt, daß die Sprossen
1,2,3 einen stufenförmigen Übergang 16' bis 16'''' von den Breitseiten 11, 11' zu
den schmalen Seitenwänden 12, 12' besitzen, wobei der Parallelverlauf der sich jeweils
gegenüberliegenden Wandungen 11, 11' und 12, 12' erhalten bleibt. Die Stufen 16' bis
16'''' bilden die Verbindungswände vom Mittelteil der Sprosse, gebildet durch die
Ober- und Unterseite 11, 11', zu den Flügelteilen 13, 13', wobei die Stufen 16' -
16'''' jeweils senkrecht zu der Ober- und Unterseite 11, 11' als auch senkrecht zu
den Ober- und Unterseiten der Flügelteile 13, 13'stehen. Innerhalb der Hohlprofile
befinden sich vier Führungsstege 14' bis 14'''', die einen Freiraum A andeutungsweise
abgrenzen. Die Läge der Führungsstege 14' bis 14'''' wird so gewählt, daß ihre Anordnung
spiegelsymmetrisch zum Querschnittsmittelpunkt ist. Der Abstand der Stege zueinander
ist gleich groß, d. h. der Abstand der Stege 14' und 14'' an der Oberseite 11 und
der Abstand der Stege 14''' und 14'''' an der Unterseite 11' der Sprosse, in der Figur
2 als a
s bezeichnet, ist gleich der Höhe der Sprosse abzüglich der Wanddicke der Ober- und
Unterseite 11, 11'. Damit ergibt sich für den durch die Führungsstege 14' bis 14''''
begrenzten Freiraum A ein quadratischer Querschnitt. Dieses Maß a
s finden wir darüberhinaus bei der Breite f
b der Flügelteile 13, 13' wieder.
[0010] Für verschiedene Anwendungszwecke werden unterschiedlich breite Sprossen benötigt.
Bei den erfindungsgemäßen Sprossen wird dies vorzugsweise dadurch erreicht, daß ausschließlich
die Breite der Ober- und Unterseiten 11, 11' verändert wird. Das heißt, unverändert
bleibt die Größe des Freiraums und die Breite der Flügelteile.
[0011] Die Sprossen 1,2,3 werden durch das Verbindungsstück 4 miteinander verbunden. Aus
den Figuren 3 bis 5 sind verschiedene Möglichkeiten für Verbindungsstückausgestaltungen
ersichtlich. Die Verbindungsstücke 4 müssen einen dem durch die Stege 14' bis 14''''
gebildeten Freiraum A der Sprosse 1 angepaßten Querschnitt aufweisen. Bei einem vorzugsweise
quadratischen Freiraum A mit einer Höhe und Breite a
s muß der Querschnitt des Verbindungsstückes diesem Maß a
s angepaßt sein. Im Falle eines Verbindungsstückes mit quadratischem Querschnitt, wie
in Figur 3 gezeigt, entspricht dessen Breite und Höhe b
v dem Maß a
s des Freiraums A. Im Falle von Verbindungsstücken mit rundem Querschnitt (Figur 4
und 5) ist der Durchmesser d
v dieser Verbindungsstücke gleich diesem Maß a
s. Auf der Oberseite 46 und der Unterseite 47 des Verbindungsstückes 4 mit quadratischem
Querschnitt sind, wie aus der Figur 3 zu ersehen, Verzahnungen 43 vorgesehen. Die
runden Verbindungsstücke können an der Oberfläche mit Gewindegängen 44, wie in Figur
4 zu sehen, oder mit harpunenförmigen Widerhaken 45, die in zentrischen Ringen um
den Verbindungsstückschaft angeordnet sind , wie aus Figur 5 ersichtlich, versehen
sein. Ein Verbindungsstück 4 mit glatter Oberfläche ist hier nicht dargestellt. Die
freien Enden 41, 42 des Verbindungsstücks 4 können zur Erleichterung des Einsteckens
in das Sprossenende eine Abrundung oder Spitze aufweisen.
[0012] Bei der Montage des Sprossenkreuzes wird das Verbindungsstück 4 mit seinem einen
Ende 41 durch die Durchtrittsöffnung 15 der durchgehenden Sprosse 1 hindurchgedrückt,
bis beide Enden 41, 42 aus der durchgehenden Sprosse 1 in gleichem Maße herausragen.
Die Verankerung der Verbindungsstücke 4 in der durchgehenden Sprosse 1 wird durch
die inneren Stege 14' bis 14'''' der Sprosse 1 unterstützt. Beim Einstecken des Verbindungsstückes
4 in diese Öffnung 15 der durchgehenden Sprosse 1 wirken die Stege 14' bis 14''''
jeweils als Rastnasen und greifen in die Vertiefungen, die in Profillängsrichtung
an der Oberfläche des Verbindungsstückes 4 vorgesehen sind, z. B. Verzahnung 43, Gewinde
44, Widerhaken 45, ein. Die Quersprossen 2, 3 werden dann gegenüber den Enden 41,
42 des Verbindungsstückes 4 jeweils so positioniert, daß die Enden 41, 42 des Verbindungsstückes
4 unmittelbar in Richtung des Freiraumes A der Quersprossen zeigen. In Figur 2 ist
dieser Freiraum A durch eine gepunktete Linie angedeutet. Die Flanschteile 22, 22'
bzw. 32, 32' werden vor dem Aufsetzen der Quersprossen etwas zusammengedrückt und
die Quersprossen 2, 3, dann soweit auf das Verbindungsstück geschoben, bis die Stirnseite
21, 31 der Quersprosse 2, 3 an der jeweiligen Stufe 16' bis 16'''' zum Anliegen kommt.
Dabei schieben sich die Flansche 22, 22' bzw. 32, 32' der Quersprossen 2 bzw. 3 auf
die Flügelteile 13 bzw. 13' der durchgehenden Sprosse 1 und die Enden 41, 42 des Verbindungsstückes
4 in den durch die vier Führungsstege begrenzten Freiraum A der Quersprossen 2, 3
ein. Die unregelmäßige Oberfläche des Verbindungsstücks (Verzahnung, Gewinde, Widerhaken)
unterstützt das Verklemmen der Quersprosse. Es kommt zu einem Reibschluß mit den Innenflächen
des Mittelraums der Quersprosse. Die Stirnseiten 24, 24' bzw. 34, 34' der Flügelteile
23, 23' bzw. 33, 33' der Quersprosse 2 bzw. 3 kommen an den Seitenflächen 12, 12'
der durchgehenden Sprosse 1 zur Anlage. Diese Paßform wird durch die gewählten gleichen
Maße von Flanschlänge f
l und Flügelteilbreite f
b erreicht.
[0013] Ein derartiges Sprossenkreuz ist auf einfache Weise herstellbar. Die vorzugsweise
aus Aluminium oder einer Aluminiumlegierung bestehenden Sprossen 1,2,3 werden durch
Strangpressen erhalten. Für die Öffnung 15, d. h. die Aufnahme des Verbindungsstücks
4, wird eine exakte Ausnehmung in beide Seiten der durchgehenden Sprosse 1 mittels
Scheibenfräser eingearbeitet. Der Scheibenfräser ist dabei so eingestellt, daß er
exakt die Flügelteile 13, 13' entfernt und die Wandungen der Stufen 16' bis 16''''
erhalten bleiben, d. h. er schafft jeweils eine Ausnehmung der Tiefe, die gleich der
Breite der Flügelteile ist. Für die Durchtrittsöffnung 15 in der durchgehenden Sprosse
1 wird eine Breite c vorgesehen, wobei c gleich dem Maß f
b der Breite der Flügelteile ist. Mit dem gleichen Scheibenfräser und bei gleicher
Einstellung werden die Enden der Quersprossen 2, 3 bearbeitet, um die notwendigen
Flansche 22, 22', 32, 32' zu erhalten. Es ergibt sich durch die Ausfräsung jeweils
ein Flansch der Länge f
l. Diese Länge f
l entspricht wiederum dem Einheitsmaß, d. h. der Flügelbreite f
b, wie auch dem Maß a
s.
[0014] Die Aussparungen in den Sprossen können also auf einfache, beliebig wiederholbare
und exakte Weise gefräst werden, ohne daß für die Längs- und Quersprossen und auch
nicht für verschiedene Sprossenbreiten unterschiedliche Fräswerkzeuge bzw. Werkzeugeinstellungen
erforderlich werden. Mit der Erfindung gelingt es, die Sprossen durch eine einfache
Steckverbindung fest und straff miteinander zu verbinden. Dieses feste Verbinden wird
durch die auf den Verbindungsstücken vorgesehene Rasterung (Verzahnung, Gewinde, Widerhaken
bzw. andere Aufwellungen) erreicht, die die Stege an der Innenwand der durchgehenden
Sprosse hintergreifen bzw. durch Reibschluß mit den Innenflächen der Quersprossen
eine Verbindung eingehen. Der Reibschluß gewährt einen straffen Sitz und die Stege
sichern eine Mittenausrichtung der Quersprosse und ein Führen des Verbindungsstückes
innerhalb des durch die Stege begrenzten Freiraumes. Dadurch wird ein symmetrisches
Sprossenkreuz auf einfache Weise und sicher erzielt.
BEZUGSZEICHENLISTE
[0015]
- 1
- durchgehende Sprosse
- 10
- Mittelteil
- 11, 11'
- Ober- und Unterseite der Sprosse
- 12, 12'
- Seitenwände der Sprosse
- 13, 13'
- Flügelteile
- 14' bis 14''''
- Führungsstege
- 15
- Durchgangsöffnung
- 16' bis 16''''
- Stufenwandungen
- 2
- Quersprosse
- 21, 21'
- Stirnseiten der Flansche
- 22, 22'
- Flansche
- 23, 23'
- Flügelteile
- 24, 24'
- Stirnseiten der Flügelteile
- 3
- Quersprosse
- 31, 31'
- Stirnseiten der Flansche
- 32, 32'
- Flansche
- 33, 33'
- Flügelteile
- 34, 34'
- Stirnseiten der Flügelteile
- 4
- Verbindungsstück
- 41, 42
- Enden des Verbindungsstückes
- 43
- Verzahnung
- 44
- Gewinde
- 45
- harpunenförmige Widerhaken
- 46
- Oberseite des Verbindungsstücks
- 47
- Unterseite des Verbindungsstücks
- A
- Freiraum
- as
- Abstand der Stege
- bv
- Breite des Verbindungsstückes
- c
- Breite der Durchgangsöffnung
- dv
- Durchmesser des Verbindungsstückes
- fb
- Breite des Flügelteiles
- fh
- Höhe des Flügelteiles
- fl
- Länge des Flansches
1. Sprossenkreuz für Isolierglasscheiben, das aus einander kreuzenden, stranggepreßten
Aluminium-Hohlprofilen gebildet ist, die im Kreuzungsbereich durch ein Verbindungsstück
miteinander verbunden sind, welches in die Hohlprofile eingreift, wobei jedes Sprossenkreuz
aus einer durchgehenden Sprosse und zwei sich an diese seitlich anschließenden Quersprossen
besteht, die durch das Verbindungsstück an der durchgehenden Sprosse befestigt sind,
welches die durchgehende Sprosse durchquert und beidseitig aus ihr herausragt und
mit den herausragenden Enden in die beiden Quersprossen einsteckbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
- der Querschnitt der durchgehenden Sprosse (1) und der Quersprossen (2, 3) annähernd
rechteckig ist, gebildet aus einem rechteckigen höheren Mittelteil (10) und sich beidseitig
vom Mittelteil (10) erstreckenden rechteckigen Flügelteilen (13, 13') geringerer Höhe,
wobei Mittelteil (10) und Flügelteile (13, 13') einen gemeinsamen Hohlprofilraum einschließen
und daß ein stufenförmiger Übergang (16', 16'', 16''', 16'''') von den parallelen
Breitseiten (11, 11'), die den Mittelteil (10) der Sprossen (1, 2, 3) begrenzen, zu
den schmalen Seitenwänden (12, 12') der Sprossen (1, 2, 3) vorgesehen ist,
- an den Innenflächen der Breitseiten (11) und (11') des Mittelteils (10) der Sprossen
(1, 2, 3) jeweils zwei Führungsstege (14', 14'') und (14''', 14'''') angeordnet sind,
die einen Freiraum A eingrenzen,
- das Verbindungsstück (4) einen an die Ausmaße des Freiraums A angepaßten Querschnitt
aufweist,
- die durchgehende Sprosse (1) eine rechteckige Durchtrittsöffnung (15) für das einsteckbare
Verbindungsstück (4) besitzt, wobei die Breite der Öffnung gleich dem Maß c und die
Höhe der Öffnung gleich der Höhe der Flügelteile ist,
- die Quersprossen (2, 3) an ihren Enden jeweils das Mittelteil (10) überragende Flansche
(22, 22')und (32, 32') mit der Länge (fl) besitzen, die die Flügelteile (13, 13') der durchgehenden Sprosse (1) umgreifen.
2. Sprossenkreuz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die stufenbildenden Verbindungswände (16' bis 16'''') zwischen dem Mittelteil (10)
und den Flügelteilen (13, 13') jeweils senkrecht zu den Breitseiten (11, 11') des
Mittelteils (10) und sekrecht zu den Breitseiten der Flügelteile (13, 13') vorgesehen
sind und die Flügelteile (13, 13') eine Breite (fb) besitzen.
3. Sprossenkreuz nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstege (14' bis 14'''') einen quadratischen Freiraum A mit der Seitenlänge
as eingrenzen.
4. Sprossenkreuz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (4) einen quadratischen Querschnitt mit der Seitenlänge bv, wobei bv gleich as, und eine glatte Oberfläche oder an der Oberseite (46) sowie an der Unterseite (47)
Verzahnungen (43) besitzt.
5. Sprossenkreuz nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß das Verbindungsstück (4) einen runden Querschnitt mit dem Durchmesser dv besitzt, wobei dv gleich as ist.
6. Sprossenkreuz nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das runde Verbindungsstück (4) eine glatte Oberfläche oder an der Oberfläche Gewindegänge
(44) besitzt.
7. Sprossenkreuz nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das runde Verbindungsstück (4) an der Oberfläche harpunenförmige Widerhaken (45)
besitzt, die in zentrischen Ringen um den runden Verbindungsschaft angeordnet sind.
8. Sprossenkreuz nach Anspruch 4 - 7,
dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden (41, 42) des Verbindungsstücks (4) zur Erleichterung des Einsteckens
eine Abrundung oder Spitze aufweisen.
9. Sprossenkreuz nach Anspruch 1 - 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die durchgehende Sprosse (1) eine Durchtrittsöffnung (15) mit der Breite c aufweist,
wobei c gleich as ist.
10. Sprossenkreuz nach Anspruch 1 - 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Flansche (22, 22') und (32, 32') eine Länge f
l besitzen, wobei

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11. Verfahren zur Herstellung eines Sprossenkreuzes gemäß Anspruch 1 - 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die Sprossen (1, 2, 3) als Aluminium-Hohlprofile stranggepreßt werden, die Durchtrittsöffnung
(15) in der durchgehenden Sprosse (1) und die Flansche (22, 22') und (32, 32') an
den Quersprossen (2, 3) mittels eines Scheibenfräsers herausgearbeitet werden und
das Verbindungsstück (4) in die durchgehende Sprosse (1) eingebracht wird, wobei die
Führungsstege (14' bis 14'''') der durchgehenden Sprosse (1) in die Nuten der Aufwellungen
(43, 44, 45) des Verbindungsstücks (4) einrasten und die Quersprossen (2, 3) auf die
aus der durchgehenden Sprosse (1) rechtwinkelig herausragenden Enden (41, 42) des
Verbindungsstücks (4) aufgesetzt werden, wobei die Führungsstege (14' bis 14'''')
der Quersprossen (2, 3) eine Mittenausrichtung gewährleisten.
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Ausfräsung der Durchtrittsöffnung (15) und der Flansche (22, 22') und (32, 32')
mit dem gleichen Scheibenfräser und in der Weise vorgenommen wird, daß sich eine Durchtrittsöffnung
(15) der Breite c und Flansche (22, 22') und (32, 32') der Länge f
l ergeben, wobei

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