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EP 0 647 569 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.06.1998 Patentblatt 1998/24 |
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Anmeldetag: 08.04.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B65D 83/00 |
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Kolben für Kartuschen
Piston for cartridges
Piston pour cartouches
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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SI |
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Priorität: |
04.10.1993 DE 4333811
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.04.1995 Patentblatt 1995/15 |
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Patentinhaber: Schneider, Falk Walter |
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51580 Reichshof-Wiehl (DE) |
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Erfinder: |
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- Schneider, Falk Walter
51580 Reichshof-Wiehl (DE)
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| (74) |
Vertreter: Missling, Arne, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Bismarckstrasse 43 35390 Giessen 35390 Giessen (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 081 145 GB-A- 2 071 268
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DE-U- 9 211 218
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kolben für eine Kartusche, in der eine insbesondere
hochviskose Flüssigkeit vorrätig gehalten und mittels des in der Kartusche längsverschiebbaren
Kolbens aus der Kartusche dadurch förderbar ist, daß der Kolben einer axial wirkenden
Druckkraft aussetzbar ist, der Kolben einstückig bestehend aus einem hohlzylindrischen
Kolbenmantel und einem an dem Kolbenmantel auf dessen der Flüssigkeit zugewandten
Seite als Druckfläche auf die Flüssigkeit wirkenden, gewölbten Kolbenboden, wobei
eine in der Kartusche axial verschiebbare Druckplatte vorgesehen ist, durch welche
der Kolben mit der Druckkraft in Richtung der Flüssigkeit belastbar ist. Ein derartiger
Kolben ist aus der DE-U-92 11 218.8 bekannt.
[0002] Kartuschen mit einem Kolben dieser Art werden in großem Umfang für die konfektionierte
Bereitstellung von Dichtungs- und Klebemitteln oder dergleichen hochviskosen Flüssigkeiten
verwendet. Die Flüssigkeiten werden dabei mittels geeigneter Dosierpistolen aus den
Kartuschen direkt an den Werkstücken ausgetragen. Die Dosierpistolen sind so eingerichtet,
daß auf den Kolben eine von Hand unmittelbar aufgebrachte mechanische Druckkraft ausgeübt
oder eine solche Druckkraft zunächst pneumatisch erzeugt wird. In jedem Falle erhöht
sich dabei der Innendruck in der Kartusche, umso stärker, je zäher - bei sonst gleichen,
insbesondere gleichen raumgeometrischen Bedingungen - die betreffende Flüssigkeit
ist. Es besteht die Gefahr, daß dadurch eine einwandfreie Abdichtung des Kolbens nicht
mehr gewährleistet werden kann und Verluste an der zu verarbeitenden Flüssigkeit und
deren Austrag in unerwünschte Bereiche erfolgen.
[0003] Die Erfindung hat sich deshalb die Aufgabe gestellt, einen Kolben der eingangs näher
bezeichneten Art so auszubilden, daß eine Abdichtung der Kartusche auch dann sichergestellt
ist, wenn der die Flüssigkeit enthaltende Innenraum der Kartusche einem erhöhten Druck
dann ausgesetzt ist, wenn auf den Kolben eine Druckkraft ausgeübt wird.
[0004] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe mit den Merkmalen des Anspruches 1 gelöst.
[0005] Bei einer solchen Anordnung nimmt der äußere Durchmesser des Kolbenmantels unter
dem Einfluß der Druckkraft zu, insbesondere in einem durch die Anschlüsse der Druckstücke
gekennzeichneten Bereich, und zwar so lange, bis er an der Wandung der Kartusche anliegt;
zunehmende Druckkraft erhöht die Dichtkraft an dieser Wandung und verbessert damit
die Abdichtung.
[0006] Es ist zweckmäßig, wenn die Druckstücke gleichförmig am Umfang des Kolbenmantels
verteilt angeordnet sind, um eine gleichförmige Belastung des Kolbens zu erreichen,
wobei sie am besten in der Nähe des Kolbenbodens in den Kolbenmantel eingespannt sind,
damit die Dehnbarkeit des gewölbten Kolbenbodens unmittelbar ausgenutzt wird, um gerade
in diesem Bereich eine Spaltbildung zwischen dem äußeren Umfang des Kolbenmantels
und der Wandung der Kartusche zu vermeiden.
[0007] In einfacher Weise können die Druckstücke mit dem Kolbenmantel und dem Kolbenboden
einstückig ausgebildet sein. Der Zwickel im Anschlußbereich des Kolbenbodens an dem
Kolbenmantel kann in einer für den Kräfteverlauf besonders günstigen Weise dadurch
ausgestaltet werden, daß an diesem Übergang von dem Kolbenboden in den Kolbenmantel
an dessen innerem Umfang ein Ringbund vogesehen ist, an dem die Druckstücke angeschlossen
sind.
[0008] Eine langanhaltende Arbeitsfähigkeit des erfindungsgemäßen Kolbens läßt sich erreichen,
wenn am dem äußeren Umfang des Kolbenmantels radiale Schmierrillen oder - taschen
vorgesehen sind, und die Abdichtung kann verbessert werden, wenn am dem äußeren Umfang
des Kolbenmantels radiale Dichtlippen vorgesehen sind.
[0009] Erfindungsgemäß ausgebildete Kolben können vorteilhaft aus einem Gummi, einem gummiähnlichen
Werkstoff oder einem elastischen Kunststoff bestehen; sie sind dann billig als Spritzteile
herstellbar und besonders funktionstüchtig.
[0010] Die Einzelheiten der Erfindung werden nachstehend an Hand der Zeichnung an einem
Ausführungsbeispiel näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- einen erfindungsgemäßen Kolben in einem mittigen Längsschnitt und
- Fig. 2
- eine Druntersicht auf Fig.1, beide in schematisch vereinfachter Darstellung.
[0011] Ein erfindungsgemäßer Kolben besteht im wesentlichen einstückig aus einem hohlkreiszylindrischen
Kolbenmantel 1 und einem Kolbenboden 2. Der Kolbenmantel 1 ist an seinem äußeren Umfang
11 mit mehreren radial umlaufenden Dichtlippen 12 ausgerüstet, die sich dichtend an
die Wandung der in der Zeichnung weggelassenen Kartusche legen, innerhalb derer der
Kolben in axialer Richtung bewegbar ist. Einige Schmierrillen 13, in denen ein Schmiermittel
bevorratet ist, gewährleisten eine lang andauernde Leichtgängigkeit des Kolbens in
der Kartusche.
[0012] Unter dem Einfluß einer axialen Druckkraft F wird der Kolben von einer Druckplatte
5 in Richtung der vor dem Kolbenboden 2 befindlichen, aus der Kartusche auszutreibenden
Flüssigkeit bewegt. Zur Einleitung der Druckkraft F sind mehrere gleichförmig an dem
inneren Umfang 14 des Kolbenmantels 1 verteilte Druckstücke 3 vorgesehen, an deren
Anschlagfläche 31 die Druckplatte 5 anschlägt. Die Druckstücke 3 sind aus einem Druckring
30 durch Trennschlitze 32 gebildet worden, dessen schräg nach innen abgewinkelter
Ringquerschnitt an einem Ringbund 4 anschließend ausgebildet ist, so daß ein (breit
eingespannter) einarmiger Hebel entsteht.
[0013] Die Belastung des an der Anschlagfläche 31 befindlichen Hebelendes führt zu einer
(allseits radial gerichteten) Kraftkomponente, die den Kolbenmantel 1 gegen die Wandung
der Kartusche preßt. Durch die gewölbte Ausbildung des Kolbenbodens 2 kann dieser
dabei gegebenenfalls auch geringfügig gestreckt werden; außerdem ist auf diese Weise
dafür gesorgt, daß beim Einführen des Kolbens die in der Kartusche überschüssige Luft
entweichen und - entsprechende Gestaltung der Kartusche vorausgesetzt - die Flüssigkeit
möglichst vollständig aus der Kartusche förderbar ist. Eine Versteifung des Kolbenbodens
2 durch einen Bund 21 dient dem gleichen Zweck.
[0014] Eine Versteifung des Kolbenmantels 1 hingegen läßt sich durch an dessen innerem Umfang
14 vorgesehene Längsrippen 15 erreichen. Die damit vorgegebene Formstabilität läßt
es geraten erscheinen, das kolbenbodenseitige Ende des Kolbenmantels 1 an seinem äußeren
Umfang 11 anzufassen, so daß eine Schräge 16 die Einführung des Kolbens in die Kartusche
erleichtert.
Aufstellung der Bezugszeichen
[0015]
- 1
- Kolbenmantel
- 11
- Umfang
- 12
- Dichtlippe
- 13
- Schmierrille
- 14
- Umfang
- 15
- Längsrippe
- 16
- Schräge
- 2
- Kolbenboden
- 21
- Bund
- 3
- Druckstück
- 30
- Druckring
- 31
- Anschlagfläche
- 32
- Trennschlitz
- 4
- Ringbund
- 5
- Druckplatte
- F
- Druckkraft
1. Kolben (1, 2) für eine Kartusche, in der eine insbesondere hochviskose Flüssigkeit
vorrätig gehalten und mittels des in der Kartusche längsverschiebbaren Kolbens (1,
2) aus der Kartusche dadurch förderbar ist, daß der Kolben (1, 2) einer axial wirkenden
Druckkraft aussetzbar ist, der Kolben (1, 2) einstückig bestehend aus einem hohlzylindrischen
Kolbenmantel (1) und einem an dem Kolbenmantel (1) auf dessen der Flüssigkeit zugewandten
Seite als Druckfläche auf die Flüssigkeit wirkenden, gewölbten Kolbenboden (2), wobei
eine in der Kartusche axial verschiebbare Druckplatte (5) vorgesehen ist, durch welche
der Kolben (1, 2) mit der Druckkraft (F) in Richtung der Flüssigkeit belastbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
(a) an dem inneren Umfang (14) des Kolbenmantels (1) mehrere Druckstücke (3) in der
Weise vorgesehen sind, daß sie von der Druckplatte (5) gleichzeitig belastbar sind,
wenn diese der Druckkraft (F) ausgesetzt ist,
(b) die Druckstücke (3) jeweils als einarmige, in dem Kolbenmantel (1) eingespannte,
radial und axial in Richtung auf die Druckplatte (5) schräg nach innen weisende Hebel
ausgebildet sind,
(c) der Kolben unter der Wirkung der Druckkraft (F) elastisch verformbar ist und daß
(d) die Druckstücke (3) aus einem Druckring (30) durch an dessen Umfang (14) verteilte
radiale Trennschlitze (32) gebildet werden.
2. Kolben nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstücke (3) gleichförmig am Umfang (14) des Kolbenmantels (1) verteilt angeordnet
sind.
3. Kolben nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstücke (3) in der Nähe des Kolbenbodens (2) in den Kolbenmantel (1) eingespannt
sind.
4. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstücke (3) mit dem Kolbenmantel (1) und dem Kolbenboden (2) einstückig ausgebildet
sind.
5. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Übergang von dem Kolbenboden (2) in den Kolbenmantel (1) an dessen innerem
Umfang (14) ein Ringbund (4) vogesehen ist, an dem die Druckstücke (3) angeschlossen
sind.
6. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß am dem äußeren Umfang (11) des Kolbenmantels (1) radiale Schmierrillen oder -taschen
(13) vorgesehen sind.
7. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß am dem äußeren Umfang (11) des Kolbenmantels (1) radiale Dichtlippen (12) vorgesehen
sind.
8. Kolben nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem Gummi, einem gummiähnlichen Werkstoff oder einem elastischen Kunststoff
besteht.
1. A piston (1, 2) for a cartridge, in which a liquid, in particular a highly viscous
liquid, is stored and, by means of the piston (1, 2) longitudinally displaceable in
the cartridge, is expellable therefrom as a result of the piston (1, 2) being subjectable
to an axially acting thrust force, the piston (1, 2) integrally comprising a hollow
cylindrical piston skirt (1) and a curved piston base (2) acting on the liquid as
a pressure surface on the piston skirt (1) on the side thereof facing the liquid,
wherein a pressure plate (5) is provided which is axially displaceable in the cartridge
and by means of which the piston (1, 2) is subjectable to the thrust force (F) in
the direction of the liquid, characterised in that:
a) a plurality of thrust pieces (3) are provided on the inner circumference (14) of
the piston skirt (1) in such a manner that they are uniformly loadable by the pressure
plate (5) when the latter is subjected to the thrust force (F);
b) the thrust pieces (3) are each formed as one-armed levers mounted in the piston
skirt (1) and extending obliquely inwards radially and axially towards the pressure
plate (5);
c) the piston is elastically deformable under the effect of the thrust force (F),
and in that
d) the thrust pieces (3) are formed from a thrust collar (30) by means of radial dividing
slots (32) distributed over the circumference thereof.
2. A piston according to claim 1, characterised in that the thrust pieces (3) are uniformly
distributed over the circumference (14) of the piston skirt (1).
3. A piston according to claim 1 or 2, characterised in that the thrust pieces (3) are
mounted in the piston skirt (1) in the vicinity of the piston base (2).
4. A piston according to any one of claims 1 to 3, characterised in that the thrust pieces
(3) are formed integrally with the piston skirt (1) and the piston base (2).
5. A piston according to any one of claims 1 to 4, characterised in that an annular collar
(4), to which the thrust pieces (3) are connected, is provided at the transition between
the piston base (2) and the piston skirt (1) on the inner circumference (14) thereof.
6. A piston according to any one of claims 1 to 5, characterised in that radial lubricating
grooves or pockets (13) are provided on the outer circumference (11) of the piston
skirt (1).
7. A piston according to any one of claims 1 to 6, characterised in that radial sealing
lips (12) are provided on the outer circumference (11) of the piston skirt (1).
8. A piston according to any one of claims 1 to 7, characterised in that it comprises
a rubber, a rubber-like material or a resilient plastics.
1. Piston (1, 2) pour une cartouche dans laquelle un liquide à viscosité particulièrement
élevée est maintenu en réserve et peut, au moyen du piston (1, 2) pouvant coulisser
longitudinalement dans la cartouche, être extrait de la cartouche par le fait que
le piston (1, 2) peut être soumis à une force de compression agissant axialement,
le piston (1, 2) étant constitué, en une seule pièce, d'une jupe cylindrique creuse
(1) de piston et d'un fond bombé (2) de piston solidaire de la jupe (1), ce fond de
piston formant, du côté du liquide, une surface de pression, sur laquelle agit le
liquide, une plaque de pression (5) étant prévue pour coulisser axialement dans la
cartouche, et au moyen de laquelle on peut appliquer, dans la direction du liquide,
la force de pression (F) sur le piston (1, 2), caractérisé
(a) en ce que, sur la périphérie intérieure (14) de la jupe (1) du piston, sont prévues
plusieurs pièces de pression (3) de façon que la plaque de pression (5) puisse leur
appliquer en même temps la pression, lorsque cette plaque est soumise à la force de
pression (F),
(b) en ce que les pièces de pression (3) sont chacune réalisées sous la forme de leviers
à un seul bras, encastrés dans la jupe (1) du piston et s'étendant radialement et
axialement vers l'intérieur avec une inclinaison par rapport à la plaque de pression
(5),
(c) en ce que le piston est déformable élastiquement sous l'effet de la force de pression
(F), et
(d) en ce que les pièces de pression (3) sont formées, à partir d'une bague de pression
(30), par des fentes de séparation radiales (32), réparties sur sa périphérie (14).
2. Piston suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les pièces de pression (3)
ayant la même forme, sont réparties sur la périphérie (14) de la jupe (1) du piston.
3. Piston suivant la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que les
pièces de pression (3) sont encastrées dans la jupe (1) du piston, au voisinage du
fond du piston (2).
4. Piston suivant l'une des revendication 1 à 3, caractérisé en ce que les pièces de
pression (3) sont réalisées en une seule pièce avec la jupe (1) du piston et le fond
de piston (2).
5. Piston suivant l'une des revendication 1 à 4, caractérisé en ce que dans la zone de
transition entre le fond de piston (2) et la jupe (1) du piston et sur la périphérie
intérieure (14) de celle-ci est prévu un épaulement annulaire (4) auquel sont raccordées
les pièces de pression (3).
6. Piston suivant l'une des revendication 1 à 5, caractérisé en ce que, sur la périphérie
extérieure (11) de la jupe (1) du piston, sont prévues des cannelures ou des poches
de graissage (13) radiales.
7. Piston suivant l'une des revendication 1 à 6, caractérisé en ce que, sur la périphérie
extérieure (11) de la jupe (1) du piston, sont prévues des lèvres radiales d'étanchéité
(12).
8. Piston suivant l'une des revendication 1 à 7, caractérisé en ce qu'il est constitué
d'un caoutchouc, d'un matériau analogue au caoutchouc, ou d'une matière plastique
élastique.
