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(11) |
EP 0 648 290 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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15.10.1997 Patentblatt 1997/42 |
| (22) |
Anmeldetag: 18.06.1993 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E01B 9/28 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9300/541 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9325/757 (23.12.1993 Gazette 1993/30) |
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| (54) |
SCHIENENBEFESTIGUNG MIT FEDERELEMENT AUS KUNSTSTOFF
RAIL ANCHORING DEVICE WITH PLASTIC SPRING ELEMENT
ATTACHE DE RAIL COMPORTANT UN ELEMENT ELASTIQUE EN PLASTIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE IT LI NL |
| (30) |
Priorität: |
18.06.1992 DE 4220112
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.04.1995 Patentblatt 1995/16 |
| (73) |
Patentinhaber: HARMS & HAFFKE GMBH & CO |
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21337 Lüneburg (DE) |
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Erfinder: |
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- BONEWITZ, Wilfried
D-12683 Berlin (DE)
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Vertreter: Effert, Udo, Dipl.-Ing. |
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Patentanwalt
Radickestrasse 48 12489 Berlin 12489 Berlin (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
BE-A- 390 899 FR-A- 1 137 820
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DE-A- 1 658 309 LU-A- 41 772
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schienenbefestigung mit einem Federelement aus Kunststoff
gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1 sowie der alternativen Verwendung des Federelementes.
[0002] Bei derartigen Schienenbefestigungen auf allen Unterschwellungsarten aus Holz, Beton
oder Stahl gehen die Bestrebungen dahin, die dauerhafte elastische Fahrbahnverspannung,
eine elastische Horizontalkraftübertragung, eine Verringerung des Verschleißes, eine
Verbesserung des elektrischen Isolierverhaltens, eine Erhöhung der Mechanisierungs-
und Automatisierungsfreundlichkeit für Montage und Erhaltung sowie eine Verbesserung
der Lärmminderung zu gewährleisten.
[0003] Aus der AT 344 768 ist ein Federelement in Kombination mit einer Stahlfeder bekannt,
das Horizontal-und Vertikalkräfte bei einer Schienenbefestigung übertragen kann. Mit
dem mehrteiligen Federsystem können Kräfte nur gleichmäßig auf das System und damit
auf den Schienenfuß und die schwellenseitigen Auflager gebracht werden, bei allseitig
konstanten Federwegen.
[0004] Ein ähnliches System ist in der AT 295 578 offenbart, wo zwischen Befestigungsbolzen
und Federelement eine federnde Druckverteilungsplatte aus Metall angeordnet ist.
[0005] Mit der EP 0 393 432 A2 wurde ein Federelement aus kältebeständigem thermoplastischem
Polyurethan vorgeschlagen, welches in vielfältiger Weise als stoßdämpfende, elektrisch
isolierende Spannfeder für eine Schienenbefestigung mittels Schwellenschraube oder
Federnagel einsetzbar ist. Das Federelement wird dort, gegebenenfalls in Kombination
mit weiteren Bauteilen, eingesetzt, um neben einer vertikalen gleichzeitig eine quergerichtete
horizontale Schienenfußfixierung zu gewährleisten. Die isolierende Anordnung des Federlementes
zwischen den Stahlbauteilen soll auch zur Lärmminderung und Verschleißminderung beitragen.
Die Gestaltung und die Anordnung der Federelemente lassen jedoch nur einen geringen
Federweg zu. Trotz fakultativer Hinweise auf eine Vormontagefähigkeit des Systems
hat die Praxis gezeigt, daß die Federlemente so groß bauen, daß eine Vormontage praktisch
ausgeschlossen ist.
[0006] Aus der BE-A- 390 899 ist eine Schienenbefestigung bekannt, bei der der Schienenfuß
mittels einer von einem Befestigungsbolzen durchgriffenen Spannklemme auf die Un
te
rschwellung gespannt wird.
Einerseits stützt sich eine Nase auf den Schienenfuß und andererseits ein rückwärtiger
Teil der Spannklemme auf einem erhöhten Widerlager ab.
Sowohl die Spannklemme als auch das Widerlager bestehen offensichtlich aus starren
Metall.
Die Spannklemme federt nicht und die Schienenbefestigung ist elektrisch nicht isoliert.
[0007] Ausgehend vom Stand der Technik nach der EP-A-0 393 432 liegt der Erfindung das Problem
zugrunde, eine optimale, klein bauende, mit wenigen Bauteilen ausgestattete Vertikalverspannung
des Schienenfußes mit relativ großen Federwegen für alle Unterschwellungsarten zu
ermöglichen, die neben elektrischer Isolationswirkung auch eine weitere Lärmminderung
bewirkt. Gegebenenfalls soll das Befestigungssystem vormontierbar sein.
[0008] Das Problem wird erfindungsgemäß durch die Ansprüche 1 und 9 gelöst. Vorteilhafte
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen erfaßt.
[0009] Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die positiven Eigenschaften von Federelementen
aus Kunststoff für wesentliche Steigerungen des Elastizitätsverhaltens genutzt werden
können, wobei insbesondere das von der Erfindern erprobte kältebeständige thermoplastische
Polyurethan angewendet werden sollte.
[0010] Das erfindungsgemäße Federelement wird als im wesentlichen plane Federplatte oder
Federscheibe ausgebildet, welches an einer Kante von der Unterfläche ausgehend einen
mehr oder minder großen Vorsprung im Sinne als einer zur Kante parallelen Nase aufweist.
Die Nase endet - mit Ausnahme eines speziellen Anwendungsfalles - in eine zur Schienenfußoberfläche
komplementäre Fläche mit der sie auf dem Schienenfuß plan aufliegt. Das Federelement
wird durch entsprechende mittels Schwellenschraube, Hakenschraube oder ähnlichem aufgebrachte
Spannkräfte einerseits auf dem Schienenfuß und andererseits auf der Unterschwellung
oder einem speziell gestalteten Teil auf der Oberfläche der Unterschwellung fixiert.
Die Spannmomente werden als theoretische Werte in der Regel vorgegeben; das Federelement
überträgt diese nunmehr ungleichmäßig auf die zu spannenden Teile. Durch die Nase
wird der Schienenfuß entsprechend des größeren Federweges kräftiger gespannt als der
Teil der Federplatte, der auf der Unterschwellung ruht.
[0011] Durch die Höhe der Nase in Kombination mit der vorgegebenen Dicke der Federplatte
im planen Teil kann somit der Federweg unterschiedlich gestaltet werden. Dies ist
besonders wichtig, weil durch diese Maßnahme die Verwendung unterschiedlicher federnder
Schienenunterlagen möglich ist, ohne die Bauhöhe der Schienenbefestigung wesentlich
zu ändern. Die Abstützung der Federplatte kann sowohl auf den rückwärtigen Teil der
Unterschwellung als auch im Bereich neben dem Befestigungsbolzen erfolgen. Als Auflager
auf der Unterschwellung kann außer der Oberfläche, zum Beispiel einer Betonschwelle,
auch eine Rippenplatte oder ein entsprechendes Winkelelement auf einer Holz-oder Stahlschwelle
dienen.
[0012] Zur gleichmäßigen Verteilung der Spannkraft auf das Federelement kann eine Schwellenschraube
mit großem Kopf oder eine zwischen der Schwellenschraube beziehungsweise einer Hakenschraube
mit Mutter angeordneten Lastverteilungsplatte, vorzugsweise aus Stahl, Verwendung
finden. In diesem Fall wird außerdem die aus der Drehbewegung der Schraube resultierende
Reibkraft von der Metallplatte aufgenommen und eine Beschädigung der Oberfläche des
Federelementes vermieden sowie eine zuverlässige Aufbringung der definierten Verspannkraft
auch bei variierender Temperatur des Federelementes gesichert.
[0013] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung erhält die Federplatte, gegebenenfalls auch
die Metallplatte, ein Langloch, das sich quer zur Schiene erstreckt. Damit ist es
möglich, die Federplatte um 180° zu drehen und vom Schienenfuß weg zu verschieben
und auf der Unterschwellung zu fixieren. In dieser Position kann eine Schiene zwischen
die Befestigungselemente gelegt werden ohne diese betätigen zu müssen (Vormontagestellung).
[0014] Des weiteren ist es erfindungsgemäß möglich, das mit einer Nase versehene Federelement
gegen seitliches Verschieben, zum Beispiel einer Hakenschraubenbefestigung, zu sichern.
Dazu kann ein zur elektrischen Isolierung neben dem Schienenfuß angeordnetes Kunststoffteil,
beispielsweise in Form einer den Schienenfuß untergreifenden und dessen Höhe überschreitende
Winkelleiste, dienen, das im Bereich einer Dübelverankerung des Befestigungsbolzens
eine Aussparung aufweisen kann. Gegebenenfalls kann der Dübel die Funktion des Kunststoffteiles
übernehmen und auch die gleiche Elastizität aufweisen, d.h. auch aus gleichem Material
gefertigt sein. Wenn der Dübel über die Unterschwellung ragt, kann er gleichzeitig
auch der Führung des Schienenfußes und des Befestigungsbolzens dienen.
[0015] Alternativ kann die erfindungsgemäß geformte Federplatte auch für erhebliche Querverschiebung
unterliegende Gleise Anwendung finden, wenn die Unterschwellung mit Abstand zum Schienenfuß
mit einem Widerlager ausgestattet ist, über welches die Nase der Federplatte formschlüssig
hinübergreift und in dieser Position - ähnlich der Vormontagestellung - fixiert wird.
Dabei wird dann der Schienenfuß durch die - eigentlich rückwärtige - Auflagerfläche
der Federplatte gehalten. Auch diese Befestigungsmethode sichert die Federplatte gegen
Verdrehung aus ihrer Sollposition.
[0016] Die Federplatte gewinnt besondere Bedeutung bei Schienenbefestigungen, die einen
gegenüber normaler Befestigung geringeren Durchschubwiderstand aufweisen müssen, beispielsweise
für die Schienenlagerung auf Brücken. Bedingt durch mögliche Relativverschiebung zwischen
der Brückenkonstruktion und dem aufliegenden lückenlosen Gleis muß eine Längsdehnung
der Brücke zugelassen werden, ohne daß wesentliche zusätzliche Kräfte in die Schiene
übertragen werden. Dies wird erreicht, indem die Nasenhöhe und damit die effektiv
wirkende Verspannkraft des Befestigungssystems auf den geringeren Wert eingestellt
wird. Alternativ kann die Reibkraft zwischen der Nase der Federplatte und dem Schienenfuß
reduziert werden, indem das Flächenverhältnis zwischen der Pressfläche der Nase und
der Auflagerfläche des Federelementes auf der Unterschwellung verringert wird.
[0017] Die Erfindung soll anhand einiger schematischer Darstellungen näher erläutert werden.
Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht einer Schienenbefestigung im Teilschnitt;
- Fig. 2
- eine Schienenbefestigung gemäß Fig. 1 in Vormontagestellung;
- Fig. 3
- eine andere Schienenbefestigung im Teilschnitt;
- Fig. 4
- eine Schienenbefestigung gemäß Fig. 3 in Draufsicht; und
- Fig. 5
- eine weitere Schienenbefestigung.
[0018] Ein Schienenfuß 1 ruht mit einer elastischen Zwischenlage 2 auf der Unterschwellung
6, einer Spannbetonschwelle. Eine Schwellenschraube 3 drückt mit ihrem Kopf auf eine
Metallplatte 4 und leitet so die Spannkräfte der in Dübel 7 in der Unterschwellung
6 verankerten Schraube in die Federplatte 5 ein. In der dargestellten Position der
Federplatte preßt die Nase 26 den Schienenfuß 1 nieder, während der rückwärtige Teil
27 der Federplatte sich nach weiteren Umdrehungen der Schraube um das Maß a senkt,
bis es auf einem Auflager an der Unterschwellung 6 aufliegt. Da die Nase 26 ihre Montagestellung
eher erreicht als die anderen Teile der Federplatte 5, sind die auf den Schienenfuß
aufgebrachten Kräfte größer - bei gleichen Flächenverhältnissen - als die Auflagerkräfte
auf der Unterschwellung beziehungsweise der Federweg für den Schienenfuß 1 ist größer
als der verfügbare Federweg an den restlichen Teilen der Federplatte 5 (Fig. 1).
[0019] Das Federelement, die Federplatte 5, weist ein Langloch 9 auf, so daß gemäß Darstellung
in Fig. 2 die Federplatte 5 um 180° gedreht und vom Schienenfuß 1 weggeschoben, in
eine Position gelangt, die es ermöglicht, den Schienenfuß zu entnehmen, ohne die Befestigungsteile
zu entfernen. In dieser Position kann die Schienenbefestigung im Herstellerwerk auf
der Unterschwellung fixiert und sodann zur Baustelle transportiert und dort positioniert
werden. Damit entfällt eine mühsame Montage der Befestigungselemente auf der Baustelle.
Der Verankerungsdübel 7 ragt hier weit über die Unterschwellung hinaus. Er dient als
Querverschiebesicherung für die Schiene und Isolierung sowie Führung für den Befestigungsbolzen
3.
[0020] Fig. 3 zeigt eine andere Befestigung des Schienenfußes 1 auf einer Unterschwellung
17, zum Beispiel einer Stahlbrücke beziehungsweise einer auf einer Brücke angebrachten
Rippenplatte, unter Zwischenfügung der elastischen Zwischenplatte 2. Die Unterschwellung
weist eine Rippe 16 mit einer Ausnehmung für eine Hakenschraube 11 auf, wobei die
Rippe elektrisch durch eine Kunststoff-Winkelleiste 14 gegen den Schienenfuß 1 isoliert
ist. Eine Federplatte 15 wird durch eine darüberliegende Stahlplatte 13 zur Kraftverteilung
durch auf Mutter 12 der Hakenschraube 11 aufgebrachte Spannmomente mit der Nase 28
gegen den Schienenfuß 1 gepreßt. Das Maß b zwischen dem rückwärtigen Auflagerteil
29 der Federplatte 15 entspricht der Höhe der Nase 28. Während beispielsweise die
Nase 26 bei einer dem k-Oberbau ähnlichen Federplatte 5 eine Höhe von etwa 10 mm bei
einer Dicke der restlichen Federplatte von etwa 6-8 mm aufweist, ist bei dieser Befestigung
auf einer Brücke die Nase 28 nur etwa 3 mm hoch. Durch diese Maßnahme wird bei identischen
Spannmomenten für beide Federplatten 5, 15 die Pressung der Nase 28 auf den Schienenfuß
1 verringert, so daß der Durchschubwiderstand für den Schienenfuß 1 ebenfalls verringert
wird. In Vormontagestellung ist die Hakenschraube 11 etwas aus ihrer Spannposition
vom Schienenfuß 1 weggeschoben und dort fixiert. Ein Langloch in der Federplatte 15
erübrigt sich daher.
[0021] Fig. 4 zeigt in Draufsicht die Befestigung gemäß Fig. 3, wobei jedoch die Mutter
12 nicht dargestellt ist. Die Winkelleiste 14 dient der elektrischen Isolierung des
Schienenfußes 1 und in Wirkverbindung mit der Nase 28 der Federplatte 15 als Verdreh-
und Verschiebesicherung der Befestigung.
[0022] Fig. 5 zeigt einen Schienenfuß 1 der mit Zwischenplatten 2, 20 auf einer Holzschwelle
21 ruht. Ein Stahlwinkel 23 dient als Widerlager für die Nase 22 einer Federplatte
25, die durch Schwellenschraube 3 gehalten wird. In diesem Falle preßt die Kante 24
des rückwärtigen Teiles der Federplatte 25 den Schienenfuß. Die Federplatte 25 ist
in der dargestellten Montagestellung verdrehsicher arretiert. Die Kante 24 wirkt hier
praktisch als Nase, da der Federweg c in der resultierenden Spannrichtung der Schwellenschraube
3 erheblich größer als die Dicke der Federplatte 5 ist.
1. Schienenbefestigung mit einem ein Federelement aus Kunststoff durchgreifenden und
zwischen einem Schienenfuß und einem Auflager an einer Unterschwellung spannenden,
in der Unterschwellung verankerten, Befestigungsbolzen, dadurch gekennzeichnet, daß
das Federelement als Federplatte (5, 15, 25) ausgebildet ist und eine von ihrer Unterseite
nach unten hervorragende, auf den Schienenfuß (1) spannbare, Nase (26, 28) aufweist
und das Auflager (8, 16,23) als Erhöhung auf der Unterschwellung (6, 17, 21) ausgebildet
ist, wobei die Unterseite der Federplatte und die Oberseite des Auflagers um ein Maß
(a, b) beabstandet sind, wenn der Befestigungsbolzen nicht gespannt ist, die Nase
aber aufliegt.
2. Schienenbefestigung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Federplatte
(5, 15) die Höhe der Nase (26, 28) und die Größe ihrer Auflagerfläche auf der Oberfläche
des Schienenfußes (1) in Abhängigkeit von einer vordefinierten Spannkraft des Befestigungsbolzens
(3, 11) bestimmbar ist.
3. Schienenbefestigung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federplatte
(5, 15, 25) aus thermoplastischem Polyurethan besteht.
4. Schienenbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen der Federplatte (5, 15, 25) und dem Befestigungsbolzen (3, 11) ein die Spannkräfte
verteilendes Metallelement angeordnet ist.
5. Schienenbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß
seitlich des Schienenfußes (1) eine über diesen nach oben hinausragende Kunststoffleiste
(14) angeordnet ist, die gegebenenfalls im Bereich einer Dübelverankerung (7) ausgespart
sein kann.
6. Schienenbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Federplatte (5) für den Durchgriff des Befestigungsbolzens (3) mit einem quer
zum Schienenfuß sich erstreckenden Langloch (9) versehen ist.
7. Schienenbefestigung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in einer Vormontagestellung
(Fig. 2) die Federplatte (5) mit der Nase (26) zur Unterschwellung (6) gedreht und
in einer den Schienenfuß (1) freilassenden Position arretiert ist.
8. Schienenbefestigung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß
als Auflager für die Federplatte (5, 15, 25) an der Unterschwellung (6, 17) eine dort
angeordnete Rippe (16) oder die Oberfläche (8) der Unterschwellung dient.
9. Verwendung einer Federplatte gemäß Anspruch 1 für eine Schienenbefestigung mit erhöhtem
Querverschiebewiderstand und gleichzeitiger Verdrehsicherung der Federplatte (25)
durch formschlüssiges Fixieren der Nase (22) an einem vom Schienenfuß (1) beabstandeten
Widerlager (23), welches als Erhöhung auf der Unterschwellung (21) ausgebildet ist.
1. Rail fastening with a securing bolt passing through a resilient member made of plastics,
forming a span between a rail foot and a support on a support sleeper, and anchored
in support sleeper, characterised in that the resilient member is in the form of a
resilient plate (5, 15, 25), and has a nose (26, 28) projecting downwards from the
underside of said resilient plate, and clampable on the rail foot (1), and the support
(8, 16, 23) is in the form of a raised portion on the support sleeper (6, 17, 21),
the underside of the resilient plate and the upper side of the support being spaced
apart by a certain distance (a, b) when the securing bolt is not clamped, but the
nose is in contact.
2. Rail fastening according to claim 1, characterised in that at the resilient plate
(5, 15), the height of the nose (26, 28) and the size of its support surface on the
surface of the rail foot (1) may be determined in dependence on a predefined clamping
force of the securing bolt (3, 11).
3. Rail fastening according to claim 1 or 2, characterised in that the resilient plate
(5, 15, 25) consists of thermoplastic polyurethane.
4. Rail fastening according to one of claims 1 to 3, characterised in that a metal member
distributing the clamping forces is located between the resilient plate (5, 15, 25)
and the securing bolt (3, 11).
5. Rail fastening according to one of claims 1 to 4, characterised in that there is located
laterally of the rail foot (1) a plastic strip (14) projecting upwards beyond said
rail foot (1), and which if necessary can be left open in the region of a plug anchorage
(7).
6. Rail fastening according to one of claims 1 to 5, characterised in that the resilient
plate (5) is provided with a slot (9) extending transversely to the rail foot, allowing
the securing bolt (3) to pass through.
7. Rail fastening according to claim 6, characterised in that, in a pre-assembly position
(Figure 2), the resilient plate (5) is rotated with the nose (26) to the support sleeper
(6), and is blocked in a position leaving the rail foot (1) free.
8. Rail fastening according to one of claims 1 to 7, characterised in that a rib (16)
located on the support sleeper (6, 17), or the surface (8) of the sleeper support,
serves as a support for the resilient plate (5, 15, 25) on the sleeper support (6,
17).
9. Utilisation of a resilient plate according to claim 1 for a rail fastening with increased
resistance to transverse displacement and simultaneous securing against rotation of
the resilient plate (25) by positive fixing of the nose (22) on an abutment (23) spaced
apart from the rail foot (1), said abutment being designed as a raised portion on
the sleeper support (21) .
1. Attache de rail avec un boulon de fixation qui traverse un élément élastique en matériel
plastique et qui est ancré dans des traverses inférieures et serré aux traverses inférieures
entre le pied de rail et un support, charactérisé en ce que l'élément élastique forme
une lame élastique (5, 15, 25) et dispose d'un nez (26, 28) qu'on peut serrer sur
le pied de rail (1) et qui sort de sa partie inférieure vers le bas et que le support
(8, 16, 23) est formé comme élévation sur la traverse inférieure (6, 17, 21) et que
la partie inférieure de la lame élastique et la partie supérieure du support ont une
distance d'une mesure (a, b) si le boulon n'est pas serré mais si le nez repose.
2. Attache de rail selon revendication 1, charactérisé par le fait qu'on peut définer
à la lame élastique (5, 15) la hauteur du nez (26, 28) et les dimensions de la surface
du support qui touche le pied de rail (1) en fonction de la force élastique du boulon
(3, 11) définée en avance.
3. Attache de rail selon revendication 1 ou 2, charactérisé par le fait que la lame élastique
(5, 15, 25) consiste en matériel thermoplastique polyuréthanne.
4. Attache de rail selon l'une des revendications 1 à 3, charactérisé par le fait qu'
entre la lame élastique (5, 15, 25) et le boulon de fixation (3, 11) est situé un
élément métallique qui éparpille les forces de tension.
5. Attache de rail selon l'une des revendications 1 à 4, charactérisé par le fait que
à côté du pied de rail (1) est appliquée une tringle en matériel plastique (14) passant
au dessus du pied vers le haut, qui peut être le cas échéant épargnée dans la zone
d'un ancrage à cheville (7).
6. Attache de rail selon l'une des revendications 1 à 5, charactérisé par le fait que
la lame élastique (5) est fournie d'un rou oblong (9) pour le passage du boulon de
fixation (3) traversalement au pied de rail .
7. Attache de rail selon revendication 6, charactérisé par le fait que dans une position
de prémontage (fig. 2) la lame élastique (5) est tournée avec le nez (26) vers la
traverse inférieure (6) et arrêtée dans une position qui laisse libre le pied de rail
(1).
8. Attache de rail selon l'une des revendications 1 à 7, charactérisé par le fait que
comme support pour la lame élastique (5, 15, 25) à la traverse inférieure (6, 17)
sert une nervure (16) placée là-bas ou bien la surface (8) de la traverse inférieure.
9. Utilisation d'une lame élastique selon revendication 1 pour une attache de rail avec
une résistance de déplacement transversale élevée et en même temps avec un frein de
torsion de la lame élastique (25) par fixation en accouplement géometrique du nez
(22) sur un contrepalier (23) en distance du pied de rail (1), lequel forme une élévation
sur la traverse inférieure (21).