[0001] Die Erfindung betrifft ein Hochdruckreinigungsgerät mit einer Hochdruckpumpe, die
Reinigungsflüssigkeit aus einer Saugleitung in eine zu einer Abgabevorrichtung führende
Druckleitung pumpt, mit einer von der Druckleitung zur Saugleitung führenden Bypassleitung,
mit einem die Austrittsöffnung zwischen Druckleitung und Bypassleitung verschließenden
Ventilkörper, mit einem Betätigungselement für den Ventilkörper, welches gegen die
Wirkung einer Feder gegen den Ventilkörper in eine diesen in die Offenstellung verschiebende
Position bewegbar ist, und mit einem Arbeitszylinder, der durch einen abgedichtet
darin verschieblichen, mit dem Betätigungselement gekoppelten Kolben in zwei Kammern
unterteilt wird, deren eine zwischen der Austrittsöffnung und der Bypassleitung angeordnet
ist und deren andere über eine Steuerleitung mit der Druckleitung in Verbindung steht.
[0002] Ein derartiges Hochdruckreinigungsgerät ist beispielsweise aus der DE-PS 31 24 944
bekannt. Es gelingt mit der dort beschriebenen Steuerung, die Bypassleitung so zu
öffnen, daß bei einer Querschnittsverminderung in der Druckleitung ein Teil der von
der Hochdruckpumpe geförderten Flüssigkeit über die Bypassleitung der Saugseite der
Pumpe zugeführt wird, so daß die Menge der Flüssigkeit reduziert wird, die bei vermindertem
Austrittsquerschnitt in der Druckleitung aus dieser austritt. Beim Schliepen der Druckleitung
wird die Bypassleitung vollständig geöffnet. Um dazu das Betätigungselement gegen
die Wirkung der Rückhaltefeder öffnen zu können, muß der Druck in der Druckleitung
und in der von dieser abzweigenden Steuerleitung so hoch ansteigen, daß er oberhalb
des Druckes liegt, der im Normalbetrieb auftritt. Nur dann ist die Kraft der Rückholfeder
zu überwinden, die nicht geringer gewählt werden kann, da sonst im normalen Betrieb
unerwünschterweise die Bypassleitung geöffnet würde. Eine vollständige Freigabe der
Bypassleitung setzt also in der Druckleitung einen Druck voraus, der höher liegt als
im normalen Betrieb. Durch eine solche Druckerhöhung wird der Elektromotor der Hochdruckpumpe
außerordentlich stark belastet, d. h. es ist notwendig, den Elektromotor so zu dimensionieren,
daß er auch für diesen Überdruckbetrieb geeignet ist. Es werden also größere und leistungsstärkere
Motoren notwendig, als dies für den normalen Dauerbetrieb an sich erforderlich wäre.
[0003] Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Hochdruckreinigungsgerät der gattungsgemäßen Art
derart zu verbessern, daß eine vergleichbare Funktion erreicht wird, wobei die Bauelemente
so dimensioniert werden können, daß sie bereits im Normalbetrieb bis an ihre Leistungsgrenze
eingesetzt werden können.
[0004] Diese Aufgabe wird bei einem Hochdruckreinigungsgerät der eingangs beschriebenen
Art erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Steuerleitung im Bereich einer Querschnittsverengung
der Druckleitung aus dieser austritt.
[0005] Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß im Normalbetrieb der Druck in der mit der
Steuerleitung verbundenen Kammer des Arbeitszylinders unterhalb des normalen Betriebsdruckes
in der Druckleitung liegt, denn im Bereich der Querschnittsverengung entsteht durch
die erhöhte Strömungsgeschwindigkeit aufgrund der Verengung ein geringerer statischer
Druck, dessen abgesenkter Wert über die Steuerleitung in die mit ihr verbundene Kammer
übertragen wird. Bei der Unterbrechung der Flüssigkeitsabgabe, beispielsweise beim
Verschließen der Druckleitung, entfällt diese Druckabsenkung im Bereich der Querschnittsverengung,
und dieser Anstieg des Druckes in der mit der Steuerleitung verbundenen Kammer führt
zu einer Verschiebung des Betätigungselementes und zu einer Öffnung der Austrittsöffnung,
so daß daraufhin die von der Pumpe geförderte Flüssigkeit über die Bypassleitung zirkulieren
kann.
[0006] Wesentlich dabei ist, daß der Druck, der zum Öffnen der Austrittsöffnung der Bypassleitung
notwendig ist, den Druck nicht übersteigt, der im Normalbetrieb von der Pumpe erzeugt
wird. Sobald die Strömung unterbrochen wird, steigt der Druck in der mit der Steuerleitung
verbundenen Arbeitskammer auf diesen Betriebsdruck an, eine weitere Druckerhöhung
ist weder notwendig, noch wird sie von der Pumpe aufgebracht. Das Ergebnis dieser
Konstruktion führt einerseits dazu, daß die Rückhaltekraft und damit die Dimensionierung
der Feder geringer sein kann als bei vorbekannten Konstruktionen, da diese Feder bei
dem normalen Betriebsdruck bereits zusammengedrückt werden soll, und andererseits
dazu, daß ein für geringere Maximalleistungen ausgelegter Motor der Pumpe verwendet
werden kann, da diese nie über die normalen Betriebsbedingungen hinaus belastet wird.
[0007] Es gelingt also durch diese Konstruktion, die Dimensionierung der Pumpe bei gleicher
Leistung geringer zu halten. Dabei ist auch wesentlich, daß durch die geringere Dimensionierung
der Feder die Sicherheitsventilfunktion des Betätigungselementes und des Ventilkörpers
verbessert werden kann, denn wenn aus unerwünschten Gründen der Druck im System über
den normalen Betriebsdruck ansteigen sollte, wird dieser Druckanstieg sich auch auf
die mit der Steuerleitung verbundene Kammer übertragen und bereits bei einem relativ
niedrigen Überdruck zu einer Öffnung der Austrittsöffnung der Bypassleitung führen.
Da die Rückhaltefeder weniger steif ausgebildet sein kann als bei vorbekannten Konstruktionen,
tritt dieser Sicherheitsventileffekt bereits bei relativ geringen Überdrücken auf.
[0008] Bei Hochdruckreinigungsgeräten ist es an sich bekannt, die Öffnung des Ventils der
Bypassleitung über eine Steuerleitung zu steuern, die im Bereich einer Querschnittsverengung
der Druckleitung aus dieser austritt. In der DE-PS 32 48 622 ist eine solche Hochdruckreinigungspumpe
beschrieben, die jedoch im Unterschied zu der vorliegenden Konstruktion auf einem
anderen Prinzip der Steuerung des Bypassleitungsventils beruht. Das Betätigungselement
der vorbekannten Konstruktion wird über einen Kolben gesteuert, der beidseitig mit
hohen Drücken beaufschlagt wird. Die mit der Bypassleitung in Verbindung stehende
Kammer ist nämlich dauerhaft mit der Druckleitung verbunden, so daß in ihr immer Betriebsdruck
herrscht. Der Kolben wird im wesentlichen durch die beidseitig anstehenden Drücke
verschoben, eine zusätzliche Rückhaltefeder, die ihn in Offenstellung hält, ist zum
Betrieb nicht notwendig. Außerdem hat sich in der Praxis herausgestellt, daß die Ventilkonstruktion
gemäß DE-PS 32 48 622 kein weiches, allmähliches Öffnen des Bypassventils ermöglicht,
sondern zu einem schlagartigen Öffnen führt. Dies liegt daran, daß beim Öffnen des
Bypassventils der auf den Kolben wirkende Gegendruck schlagartig zusammenbricht, so
daß das Ungleichgewicht am Kolben dadurch plötzlich erhöht wird. Tatsächlich treten
bei den bekannten Ventilkonstruktionen unerwünschte Schwingungen im Bereich des Ventilkörpers
auf, die darauf beruhen, daß sich die Zustände beim Öffnen und Schließen schlagartig
ändern.
[0009] Erst durch die erfindungsgemäße Kombination einer Sicherheitsventilkonstruktion mit
Feder, bei der das Betätigungselement also nicht durch den Betriebsdruck in der Offenstellung
festgehalten wird, sondern durch eine spezielle Rückhaltefeder, und einer Steuerleitung,
die in einem Unterdruckbereich in die Druckleitung einmündet, wird eine stabile Funktion
des Schließventils der Bypassleitung ohne schlagartige Veränderungen ermöglicht bei
gleichzeitiger Herabsetzung der Dimensionierung sowohl der Feder als auch des Motors
gegenüber vorbekannten Konstruktionen.
[0010] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung kann vorgesehen sein, daß die Querschnittsverengung
in der Druckleitung durch einen Chemikalien ansaugenden Injektor gebildet wird.
[0011] Günstig ist es weiterhin, wenn in der Druckleitung zwischen der Austrittsöffnung
der Bypassleitung und dem Austritt der Steuerleitung ein Rückschlagventil angeordnet
ist. Dieses hält beim Verschließen der Druckleitung den Druck in dem stromabwärts
des Rückschlagventils gelegenen Bereich, so daß dieser Druck auch in der mit der Steuerleitung
verbundenen Kammer des Arbeitszylinders aufrechterhalten bleibt. Dadurch wird der
Ventilkörper an der Austrittsöffnung der Bypassleitung in Offenstellung gehalten,
bis dieser Druck in der Druckleitung durch Öffnen derselben wieder abgebaut wird.
[0012] Bei einer bevorzugten Ausführungsform kann vorgesehen sein, daß in der Druckleitung
stromabwärts der Querschnittsverengung ein in Austrittsöffnung öffnendes Rückschlagventil
angeordnet ist. Es hat sich herausgestellt, daß dadurch der Betrieb beruhigt wird,
möglicherweise auftretende Pulsationen werden durch ein solches weiteres Rückschlagventil
gedämpft.
[0013] Eine weitere verbesserte Ausgestaltung läßt sich dadurch erzielen, daß ein Druckspeicher
vorgesehen ist, der über eine stromaufwärts der Querschnittsverengung in die Druckleitung
einmündende Verbindungsleitung mit dieser in Verbindung steht. Auch diese Maßnahme
trägt dazu bei, eventuell auftretende Pulsationen zu dämpfen und einen ruhigen Betrieb
zu gewährleisten.
[0014] Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient
im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Diese zeigt schematisch
die wichtigsten Bauelemente eines Hochdruckreinigers.
[0015] Von diesem Hochdruckreinigungsgerät ist in der Zeichnung lediglich der Teil schematisch
und vereinfacht dargestellt, der der Förderung der Flüssigkeit sowie der Steuerung
der verschiedenen Betriebszustände dient. Es versteht sich von selbst, daß die dargestellte
Einheit mit einer Zufuhrleitung für eine Reinigungsflüssigkeit, z. B. Wasser, zu verbinden
ist und daß die aus dieser Einheit unter hohem Druck austretende Reinigungsflüssigkeit
in an sich bekannter Weise über flexible Hochdruckleitungen und Spritzpistolen oder
dergleichen abgegeben werden kann, diese peripheren Geräte sind in der Zeichnung nicht
dargestellt.
[0016] Eine Saugleitung 1 führt über ein Saugventil 2 in die Pumpkammer 3 einer Hochdruckpumpe,
von der in der Zeichnung nur der abgedichtet und oszillierend in die Pumpkammer 3
eintretende Kolben 4 dargestellt ist. Als Antrieb wird beispielsweise ein in der Zeichnung
nicht gezeigter Elektromotor verwendet.
[0017] Über ein Druckventil 5 steht die Pumpkammer 3 mit einer Druckleitung 6 in Verbindung,
in die ein in Strömungsrichtung öffnendes Rückschlagventil 7 eingesetzt ist. Die Druckleitung
6 führt in der erörterten Weise über einen Hochdruckschlauch oder dergleichen zu einer
in der Zeichnung nicht wiedergegebenen Abgabevorrichtung.
[0018] Stromaufwärts des Rückschlagventiles 7 ist die Druckleitung 6 über eine Austrittsöffnung
8 mit einem Arbeitszylinder 9 verbunden, der durch einen abgedichtet in ihm verschieblichen
Kolben 10 in zwei Kammern unterteilt wird, nämlich eine untere, mit der Austrittsöffnung
8 in Verbindung stehende Kammer 11 und eine obere Kammer 12, in die eine Steuerleitung
13 einmündet. Diese verbindet die obere Kammer 12 mit einem stromabwärts des Rückschlagventils
7 in der Druckleitung 6 angeordneten Chemikalieninjektor 14. Dieser Chemikalieninjektor
14 stellt im wesentlichen eine Verengung 15 in der Druckleitung 6 dar, wobei im Bereich
dieser Verengung 15 eine über ein Rückschlagventil 16 verschlossene Chemikalienansaugleitung
17 in die Druckleitung 6 einmündet. Auch die Steuerleitung 13 mündet im Bereich dieser
Verengung 15 in die Druckleitung 6 ein.
[0019] In der Druckleitung 6 ist stromabwärts der Verengung 15 ein in Ausströmrichtung öffnendes
Rückschlagventil 32 angeordnet.
[0020] Außerdem mündet in die Druckleitung 6 stromaufwärts der Verengung 15 eine Verbindungsleitung
31 ein, die die Druckleitung 6 mit einem Druckspeicher 30 an sich bekannter Art verbindet.
[0021] Aus der unteren Kammer 11 tritt eine Bypassleitung 18 aus, die zur Saugleitung 1
führt. Die Austrittsöffnung 8 zwischen der Druckleitung 6 und der unteren Kammer 11
ist mittels eines kugelförmigen, federbelasteten Ventilkörpers 19 verschlossen, der
von der Druckleitungsseite her gegen die Austrittsöffnung 8 angepreßt wird.
[0022] Der Kolben 10 ist auf einer Kolbenstange 20 angeordnet, die mit ihrem freien Ende
21 in die Austrittsöffnung 8 eintaucht und unmittelbar neben dem Ventilkörper 19 endet.
Am gegenüberliegenden Ende des Arbeitszylinders 9 tritt die Kolbenstange 20 abgedichtet
aus dem Arbeitszylinder 9 aus und ist in diesem Bereich verschieblich gelagert. Eine
die Kolbenstange 20 umgebende Schraubenfeder 22 stützt sich einerseits an einer mit
der Kolbenstange 20 verbundenen Druckplatte 23 und andererseits an dem den Arbeitszylinder
9 aufnehmenden Geräteteil 24 so ab, daß der Kolben 10 und die Kolbenstange 20 vom
Ventilkörper 19 entfernt werden, daß sie also in eine Schließstellung verschoben werden,in
welcher der Ventilkörper 19 vom freien Ende der Kolbenstange 20 nicht verschoben wird.
Gegen die Wirkung der Schraubenfeder 22 lassen sich Kolben 10 und Kolbenstange 20
so verschieben, daß der Ventilkörper 19 gegen die Wirkung der federnden Schließkraft
verschoben wird, bis die Austrittsöffnung 8 freigegeben ist.
[0023] Im Betrieb fördert die Pumpe Flüssigkeit unter hohem Druck durch die Druckleitung
6. Bei geöffneter Druckleitung wird die Flüssigkeit vollständig über die Druckleitung
abgegeben, dabei wird im Bereich des Injektors 14 aufgrund der Verengung 15 eine von
der Fließgeschwindigkeit abhängige Erniedrigung des statischen Druckes erzeugt. Diese
führt einerseits zum Ansaugen von Chemikalien über die Chemikalienansaugleitung 17,
andererseits wird dadurch in der oberen Kammer 12 ein Druck eingestellt, der unterhalb
des von der Pumpe erzeugten Betriebsdruckes liegt. Die Absenkung gegenüber dem Betriebsdruck
ist abhängig vom Volumenstrom im Bereich des Chemikalieninjektors 14. Der auf diese
Weise in der oberen Kammer erzeugte Druck wirkt der Kraft der Schraubenfeder 22 entgegen,
diese ist jedoch so dimensioniert, daß Kolben 10 und Kolbenstange 20 in der Schließstellung
des Ventilkörpers 19 verbleiben, also die Schraubenfeder 22 nicht zusammengedrückt
wird. In dieser Phase ist somit die Bypassleitung 18 von der Druckleitung 6 vollständig
getrennt.
[0024] Unterbricht man die Flüssigkeitsabgabe über die Druckleitung 6, beispielsweise durch
Verschließen eines Auslaßventils, wird auch der Volumenstrom im Bereich des Chemikalieninjektors
14 unterbrochen, so daß in diesem Bereich keine Absenkung des statischen Druckes mehr
auftritt. Der Druck in der oberen Kammer 12 des Arbeitszylinders 9 steigt über die
Steuerleitung 13 somit auf den normalen Betriebsdruck der Pumpe an. Dieser Druckanstieg
reicht nunmehr aus, den Kolben 10 und die Kolbenstange 20 gegen die Wirkung der Schraubenfeder
22 zu verschieben, so daß dadurch der Ventilkörper 19 von der Austrittsöffnung 8 entfernt
wird und diese freigibt. Damit kann die von der Hochdruckpumpe geförderte Flüssigkeit
über die Bypassleitung 18 wieder zur Saugleitung 1 zirkulieren, wobei der Druck in
der unteren Kammer 11 und in der Bypassleitung ganz erheblich unterhalb des Betriebsdruckes
liegt. Dieser Betriebsdruck bleibt aber im Bereich stromabwärts des Rückschlagventiles
7 durch dessen Wirkung in vollem Umfange erhalten, so daß auch die Öffnungsverschiebung
des Ventilkörpers 19 erhalten bleibt, solange dieser Druck nicht erniedrigt wird.
Eine solche Druckerniedrigung erfolgt erst durch Öffnen der Druckleitung und dies
führt dann zu einem Druckabfall in der oberen Kammer 12, so daß die Schraubenfeder
22 den Kolben 10 und die Kolbenstange 20 wieder in die Schließstellung zurückschiebt,
bei der der Ventilkörper 19 die Austrittsöffnung 8 verschließt. Damit sind die eingangs
geschilderten normalen Betriebsbedingungen wieder hergestellt.
[0025] Bei diesem Betriebsablauf tritt zu keinem Zeitpunkt in dem System ein Druck auf,
der über dem normalen Betriebsdruck der Hochdruckpumpe liegt, alle Steuervorgänge
werden auch ohne Überschreitung dieses Betriebsdruckes zuverlässig durchgeführt. Dementsprechend
ist es nicht notwendig, die Schraubenfeder 22 oder den Antriebsmotor der Pumpe für
höhere Drücke auszulegen.
[0026] Sowohl das Rückschlagventil 32 als auch der Druckspeicher 30 unterstützen einen gleichmäßigen,
pulsationsfreien Betrieb, so daß einerseits durch die Ausgestaltung des Ventils in
der Bypassleitung plötzliche Öffnungs- und Schließbewegungen des Ventils vermieden
werden, während andererseits noch verbleibende Druckschwankungen durch den Druckspeicher
30 und das Rückschlagventil 32 geglättet werden.
1. Hochdruckreinigungsgerät mit einer Hochdruckpumpe, die Reinigungsflüssigkeit aus einer
Saugleitung (1) in eine zu einer Abgabevorrichtung führenden Druckleitung (6) pumpt,
mit einer von der Druckleitung zur Saugleitung führenden Bypassleitung (18), mit einem
die Austrittsöffnung (8) zwischen Druckleitung und Bypassleitung verschließenden Ventilkörper
(19), mit einem Betätigungselement für den Ventilkörper, welches gegen die Wirkung
einer Feder gegen den Ventilkörper in eine diesen in die Offenstellung verschiebende
Position bewegbar ist, und mit einem Arbeitszylinder (9), der durch einen abgedichtet
darin verschieblichen, mit dem Betätigungselement gekoppelten Kolben (10) in zwei
Kammern unterteilt wird, deren eine zwischen der Austrittsöffnung (8) und der Bypassleitung
(18) angeordnet ist und deren andere über eine Steuerleitung (13) mit der Druckleitung
(1) in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet,
daß die Steuerleitung (13) im Bereich einer Querschnittsverengung (15) der Druckleitung
(6) aus dieser austritt.
2. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsverengung
(15) durch einen Chemikalien ansaugenden Injektor (14) gebildet wird.
3. Hochdruckreinigungsgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der
Druckleitung (6) zwischen der Austrittsöffnung (8) der Bypassleitung (18) und dem
Austritt der Steuerleitung (13) ein Rückschlagventil (7) angeordnet ist.
4. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Druckleitung (6) stromabwärts der Querschnittsverengung (15) ein in Austrittsrichtung
öffnendes Rückschlagventil (32) angeordnet ist.
5. Hochdruckreinigungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Druckspeicher (30) vorgesehen ist, der über eine stromaufwärts der Querschnittsverengung
(15) in die Druckleitung (6) einmündende Verbindungsleitung (31) mit dieser in Verbindung
steht.
1. A high-pressure cleaning apparatus having a high-pressure pump which pumps cleaning
fluid from a suction line (1) into a pressure line (6) leading to a discharge device,
having a by-pass line (18) leading from the pressure line to the suction line, having
a valve body (19) closing the outlet (8) between the pressure line and the by-pass
line, having an actuating member for the valve body, this actuating member being movable
- against the action of a spring - against the valve body into a position displacing
the latter into the open position, and having a working cylinder (9) divided into
two chambers by means of a piston (10) which is coupled to the actuating member and
is displaceable within the working cylinder (9) in a sealed manner, one chamber being
arranged between the outlet (8) and the by-pass line (18) and the other being connected
to the pressure line (1[sic]) via a control line (13), characterised in that the control
line (13) issues from the pressure line (6) in the region of a cross-sectional reduction
(15) thereof.
2. A high-pressure cleaning apparatus in accordance with Claim 1, characterised in that
the cross-sectional reduction (15) is formed by an injector (14) which sucks up chemicals.
3. A high-pressure cleaning apparatus in accordance with Claim 1 or 2, characterised
in that a non-return valve (7) is arranged in the pressure line (6), between the outlet
(8) of the by-pass line (18) and the issue of the control line (13).
4. A high-pressure cleaning apparatus in accordance with any one of the preceding Claims,
characterised in that a non-return valve (32) opening in the discharge direction is
arranged in the pressure line (6), downstream of the cross-sectional reduction (15).
5. A high-pressure cleaning apparatus in accordance with any one of Claims 1 to 4, characterised
in that a pressure reservoir (30) is provided and is connected to the pressure line
(6) via a connecting line (31) issuing into the latter upstream of the cross-sectional
reduction (15).
1. Appareil de nettoyage sous haute pression comprenant une pompe à haute pression qui
pompe du liquide de nettoyage à partir d'une conduite d'aspiration (1) dans une conduite
de refoulement (6) menant à un dispositif de distribution, un bipasse (18) menant
de la conduite de refoulement à la conduite d'aspiration, un obturateur de soupape
(19) fermant l'orifice de sortie (8) entre la conduite de refoulement et le bipasse,
un élément d'actionnement pour l'obturateur, qui est déplaçable à l'encontre de l'action
d'un ressort contre l'obturateur et jusqu'à une position amenant celui-ci à la position
ouverte, ainsi qu'un vérin (9) dont le cylindre est divisé en deux chambres par un
piston (10) disposé coulissant à joint étanche dans ce cylindre et couplé à l'élément
d'actionnement, dont une chambre est située entre l'orifice de sortie (8) et le bipasse
(18) et dont l'autre chambre communique par une conduite de commande (13) avec la
conduite de refoulement (6), caractérisé en ce que
la conduite de commande (13) émerge de la conduite de refoulement (6) dans la zone
d'un rétrécissement de section (15) de celle-ci.
2. Appareil de nettoyage sous haute pression selon la revendication 1, caractérisé en
ce que le rétrécissement de section (15) est formé par un injecteur (14) aspirant
des produits chimiques.
3. Appareil de nettoyage sous haute pression selon la revendication 1 ou 2, caractérisé
en ce qu'une soupape antiretour (7) est disposée dans la conduite de refoulement (6)
entre l'orifice de sortie (8) du bipasse (18) et la sortie de la conduite de commande
(13).
4. Appareil de nettoyage sous haute pression selon une des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'une soupape antiretour (32), s'ouvrant vers la sortie, est disposée
dans la conduite de refoulement (6) en aval du rétrécissement de section (15).
5. Appareil de nettoyage sous haute pression selon une des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce qu'il comprend un accumulateur de pression (30) qui communique avec la conduite
de refoulement (6) par une conduite de liaison (31) débouchant dans cette conduite
de refoulement en amont du rétrécissement (15).