[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur kinematischen Hochfrequenzbehandlung
eines Stoffes oder Stoffgemisches gemäss dem Oberbegriff von Patentanspruch 1.
[0002] Eine erste Vorrichtung zur kinematischen Hochfrequenzbehandlung eines Stoffes oder
Stoffgemisches ist beispielsweise aus der Schrift CH-A-604 894 bekannt, bei der zwischen
den Zähnen des äusseren zylindischen Trägers Spalten angeordnet sind, deren Richtung
nicht radial verläuft.
[0003] Aus der Schrift US-A-3 251 389 ist eine Vorrichtung bekannt, die dem Oberbegriff
von Anspruch 1 entspricht. Sie weist einen relativ grossen äusseren Träger mit zahlreichen
äusseren Zähnen auf, die radial angeordnet sind. Der zugeordnete innere Träger trägt
wesentlich weniger, ebenfalls radial angeordnete, innere Zähne. Die äusseren und inneren
Zähne besitzen jeweils zwei Kanten, wobei besonders die in Drehrichtung vorne liegenden
Kanten der inneren Zähne als Schneidkanten besonders markant ausgebildet sind. Dies
hat zur Folge, dass der jeweilige Spalt zwischen den Zähnen beim Vorbeigang eines
inneren Zahns an einem äusseren Zahn sich jeweils kontinuierlich vergrössert.
[0004] Bei den genannten und anderen bekannten Vorrichtungen gemäss dem Stand der Technik
wird davon ausgegangen, dass sich Emulsionen und Suspensionen mit gleichen Vorrichtungen
bearbeiten bzw. herstellen lassen. Die Praxis der letzten Jahre hat aber gezeigt,
dass bei den steigenden Anforderungen sich dieser Gedanke einer universell einsetzbaren
Maschine nicht mehr aufrecht erhalten lässt. Die erhöhten Anforderungen führen zwangsläufig
zu einer Trennung des konstruktiven Aufbaus der für den jeweiligen Verwendungszweck
notwendigen oder geeigneten Apparate, im Hinblick auf die physikalischen Eigenschaften
des zu zerkleinernden Materials. Dies gilt insbesondere für die Trennung der Verfahren
zur Herstellung einer Emulsion oder Suspension, d. h. von fest/flüssig- und von flüssig/flüssig-Systemen.
Mit den Vorrichtungen gemäss Stand der Technik wurde zwar beides erreicht, aber nur
bis zu einer begrenzten Endfeinheit. Eine Optimierung für eine bestimmte Anforderung
führt unter Umständen zu einer Verschlechterung für andere Verhältnisse. So führt
beispielsweise die Erhöhung der Drehzahl mit vorbekannten Vorrichtungen zu einer Verschlechterung
der Ergebnisse bei fest/flüssig-Systemen, da die festen Anteile von den rotierenden
Werkzeugen nicht mehr richtig erfasst und zerkleinert werden können.
[0005] Es ist ausgehend vom genannten Stand der Technik die Aufgabe der Erfindung, eine
Vorrichtung anzugeben, die es gestattet, insbesondere bei fest/flüssig-Systemen die
Festanteile mit grösseren Durchmessern ohne vorherige Grobmahlung zu verarbeiten.
Weiter soll ein besserer Wirkungsgrad als bei vorbekannten Vorrichtungen erzielt werden.
[0006] Diese Aufgabe wird mit einer in den Patentansprüchen definierten Vorrichtung gelöst.
Weitere Vorteile und Anwendungsmöglichkeiten sind in den abhängigen Ansprüchen offenbart.
[0007] Die Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung von Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf einen Generator,
Fig. 2 zeigt eine Ansicht des Stators von Fig. 1,
Fig. 3 zeigt eine Ansicht des Rotors von Fig. 1,
die Fig. 4a - c zeigen schematisch verschiedene Anordnungen von Rotoren und Statoren,
die Fig. 5a - c zeigen schematisch weitere Anordnungen von Rotoren und Statoren sowie
deren Verwendungsmöglichkeiten,
die Fig. 6a - e zeigen im Schnitt verschiedene Rotoren, und
die Fig. 7a - c zeigen in Draufsicht und schematisch verschiedene Rotoren.
[0008] Zur Erzeugung der kinematischen Hochfrequenz gemäss dem eingangs erwähnten Stand
der Technik dient im Prinzip ein Rotor 1, der innerhalb eines Stators 2 mit hoher
Geschwindigkeit läuft. Der in den Fig. 1, 2, und 3 gezeigte Fall stellt die einfachste
Form eines kinematischen Hochfrequenz-Generators dar. Es können auch mehrere Rotorkränze
innerhalb mehrerer Statorkränze mit abgestuftem Durchmesser laufen, und es können
auch mehrere Generatoren, also Statoren und Rotoren, hintereinander geschaltet werden.
Obwohl der Stator, wie sein Name aussagt, im allgemeinen fest ist, kann er auch in
speziellen Anordnungen drehbar sein und dann gegensinnig zum Rotor rotieren.
[0009] Im allgemeinen ergeben sich durch die rasche Vorbeiführung des Rotorflügels bzw.
eines Rotorzahnes 3 an einem Spalt 4 des Statorkranzes 5 Scher-, Prall- und Schneideffekte
sowie eine sehr starke Kavitationswirkung. Dadurch können Feststoffe zerkleinert,
suspendiert oder nicht mischbare mehrphasige flüssige Systeme emulgiert werden. Unter
Umständen sind auch normale Homogenisationen oder Begasungen möglich. Wie bereits
eingangs erwähnt, verursachen die immer höher werdenden Anforderungen eine Spezialisierung
der verschiedenen Vorrichtungen, die insbesondere bei der Verarbeitung von fest/flüssig-Systemen
ins Gewicht fallen. In Untersuchungen wurde festgestellt, dass bei fest/flüssig-Systemen
die Anzahl der Kanten der Statorzähne und die Drehzahl entscheidend sind, während
bei flüssig/flüssig-Systemen der Abstand zwischen dem drehenden und stehenden oder
entgegengesetzt rotierenden Werkzeugteil ausschlaggebend ist. Ein wesentlicher Erfindungsgedanke
ist nun festgestellt zu haben, dass es für die Verarbeitung von fest/flüssig-Systemen
wesentlich ist, dass der sich durch die Relativbewegung zwischen dem Stator und Rotor
ergebende Arbeitsspalt 6 eine von der parallelen abweichende Form aufweisen soll.
[0010] In der einen von vielen möglichen Stator- und Rotoranordnungen gemäss Fig. 1, in
Draufsicht gesehen, erkennt man, dass der Spalt 6 in diesem Beispiel doppelt keilförmig
ist, wobei die Aussenfläche 7 von Zahn 3 des Rotors 1 geradlinig ist, während die
Statorzähne 8 eine Innenfläche 9 aufweisen, die aus zwei unter einem stumpfen Winkel
aufeinanderzulaufenden Teilflächen 9a und 9b bestehen und somit zusammen mit der Aussenfläche
des Rotors 1 zur Mitte hin sich verjüngende Keile ergeben. Die Innenflächen 9a und
9b werden aussen durch die Kanten 58 begrenzt, so dass jeder Zahn 8 zwei Aussenkanten
58 aufweist. Dies gilt auch für alle nachfolgenden Ausführungsbeispiele. Ausserdem
hat dies auch für die meisten Rotor-Aussenflächen Gültigkeit. Durch diese keilförmige
Anordnung des jeweiligen Arbeitsspaltes ist es möglich, Festanteile mit grösseren
Durchmessern als bei vorbekannten Vorrichtungen ohne vorherige Grobmahlung zu verarbeiten.
Dies wurde beispielsweise durch vergleichende Versuche nachgewiesen, wobei Kaffeebohnen
und Sojakörner mit einem System gemäss Stand der Technik und einem System gemäss vorliegender
Erfindung bearbeitet wurden und wobei bei gleichen Versuchsbedingungen in Bezug auf
die Bearbeitungszeit, resultierende Korngrösse und verbleibende unbehandelte Anteile
mit dem neuen System wesentlich bessere Ergebnisse erzielt wurden. Bei solchen erfindungsgemässen
Systemen, bei denen die Festanteile auch bei grösseren als bisher möglichen Korngrössen
eingezogen und gebrochen werden und in vielen Fällen die Vormahlung entfällt, kann
die Drehzahl ohne weiteres erhöht werden.
[0011] Das Prinzip, das anhand von Fig. 1 dargestellt wurde, d. h. die keilförmige Anordnung
des Arbeitsspaltes zwischen dem Rotor und Stator, kann auf vielfältige Art verwirklicht
werden, wie anhand der Fig. 4 und 5 näher erläutert wird. In Fig. 4a ist der gleiche
Statorkranz 5 wie in Fig. 2 mit den Zähnen 8 und mit den beiden Aussenflächen 9a und
9b eingezeichnet, während der Rotor 10 als Platte mit rechteckiger Stirnseite 11 dargestellt
ist. Da sowohl die Statorzähne 8 als auch der Rotor 10 symmetrisch ausgebildet sind,
spielt die Laufrichtung, durch den Doppelpfeil 12 angegeben, keine Rolle.
[0012] In Fig. 4b ist eine Variante zu Fig. 4a eingezeichnet, in der die Zähne 13 Innenflächen
14 aufweisen, die leicht bombiert sind und die annähernd gleiche Keilwirkung entfalten
wie die Zähne 8 in Fig. 4a. Der Rotor ist der gleiche wie in Fig. 4a.
[0013] In Fig. 4c ist als Rotor ein aus im Querschnitt leicht trapezförmigen Zähnen 24 bestehender
Zahnkranz 25 eingezeichnet, wobei die Aussenflächen 26 der Zähne tangential ausgerichtet
und eben sind. Gegenüber dem Rotor der vorhergehenden Figuren ergibt sich eine erhöhte
Anzahl von Kanten. Die Zähne 27 des Stators bilden eine Variante zu den Zähnen 8 oder
13, indem die wirksame Innenfläche 28 aus zwei in der Mitte zusammenlaufenden konkaven
Seiten 28a und 28b besteht. Da die Innenfläche symmetrisch ausgebildet ist, spielt
die Drehrichtung des Rotors keine Rolle.
[0014] In den Fig. 5a - 5c ist angedeutet, dass die Umkehrung der Zahnformen der Rotor-
und Statorzähne im Rahmen dieser Erfindung durchaus möglich ist. Fig. 5a entspricht
zu einem grossen Teil Fig. 4a, indem die Statorzähne 31 leicht trapezförmig mit einer
wirksamen Innenfläche 32 ausgebildet sind, die tangential angeordnet ist. Die Zähne
33 des Rotorkranzes 34 weisen eine gleiche wirksame Fläche 36 auf wie die Zähne 8
in Fig. 4a. Die Wirkung ist im wesentlichen auch die gleiche und der Drehsinn spielt
hier keine Rolle.
[0015] Sinngemäss ist die Anordnung gemäss Fig. 5b dieselbe wie bei Fig. 4b, und weist die
selben Statorzähne 31 auf, sowie Rotorzähne 7, die den Statorzähnen 13 in Fig. 4b
entsprechen.
[0016] Fig. 5c entspricht demgemäss Fig. 4c und weist die Statorzähne 31 auf, während die
Rotorzähne 38 den Statorzähnen 27 entsprechen.
[0017] In den Fig. 4a - 4c sowie 5a - 5c wurde nur die Form des Arbeitsspaltes beschrieben,
d. h. des Spaltes, der sich bei der Rotation zwichen der wirksamen Innenfläche des
Stators und der wirksamen Aussenfläche des Rotors ergibt. Die Ausgestaltung dieses
Spaltes hat zwar einen wesentlichen Einfluss auf die Bearbeitung des Gutes bzw. auf
die Ausbeute und Beschaffenheit des bearbeiteten Gutes und auf den Wirkungsgrad der
Vorrichtung, doch spielen selbstverständlich noch andere Faktoren eine grosse Rolle.
[0018] Einer dieser Faktoren ist die Beschaffenheit der Schneidkanten und ein anderer die
Beschaffenheit der jeweiligen Oberflächen, d. h. ob sie rauh oder glatt oder geriffelt
oder sonstwie bearbeitet sind. In den Fig. 6a - 6e sind als Auswahl verschiedene Rotorformen
dargestellt, während der Stator 2 in vorliegendem Ausführungsbeispiel gemäss Fig.
6 immer derselbe ist. Wie ersichtlich, sind alle Formen gemäss Fig. 6 im Schnitt dargestellt.
In Fig. 6a ist ein der einfachsten Formen eines Rotors dargestellt, d. h. Rotor 10
gemäss den Fig. 4a - c. Diese Rotorform ist auch in Fig. 7a in einer Draufsicht dargestellt,
wobei dieser Rotor vier gleich ausgebildete Kanten 10a aufweist.
[0019] Anstatt Rotor 10 kann auch in Abwandlung davon der Rotor 49 gemäss Fig. 6b verwendet
werden, der unten zusätzlich Spitzen 50 aufweist, die spitz zulaufen.
[0020] Der Rotor 3 gemäss Fig. 6c entspricht weitgehend demjenigen von Fig. 3 und kann auch
anstelle von Rotor 10 verwendet werden.
[0021] In Fig. 6d ist in Variation zum Rotor 3 von Fig. 6c ein Rotor 51 angegeben, der an
seiner Aussenseite Ausnehmungen 52 aufweist, um den Schneideffekt zu erhöhen.
[0022] In Fig. 6e ist eine Kombination der Formen von Fig. 6b und Fig. 6d dargestellt, wobei
Rotor 53 die Ausnehmungen 52 und die Spitzen 50 aufweist.
[0023] In den Fig. 7a, b, c sind verschiedene Querschnitte der Rotoren angegeben, mit einem
an den Schmalseiten spitz zulaufenden Querschnitt von Rotor 55 in Fig. 7b und mit
abgerundeten Schmalseiten 56 in Rotor 57 in Fig. 7c.
[0024] Es ist für einen Fachmann ohne weiteres einsehbar, dass die in den Figuren und in
der Beschreibung dargestellten Formen vielfach miteinander kombinierbar und austauschbar
sind. Desgleichen ist es auch möglich, in Rotor- oder Statorsegmenten herkömmliche
Teile zu verwenden. Wesentlich ist, dass die Wände des Arbeitsspalts zwischen Statorinnenfläche
und Rotoraussenfläche nicht-parallel zueinander verlaufen. Aus den Zeichnungen geht
ebenfalls hervor, dass alle Statorinnenflächen und die meisten Rotoraussenflächen
zwei Kanten aufweisen, um diesen nicht-parallelen Arbeitsspalt zu ergeben.
1. Vorrichtung zur kinematischen Hochfrequenzbehandlung eines Stoffes oder Stoffgemisches,
umfassend
einen äusseren Träger für einen zylindrischen Kranz äusserer Zerkleinerungszähne (8,
13, 22, 27, 31),
einen inneren Träger (1, 3, 10, 49, 51, 53) für innere Zerkleinerungszähne (3, 33,
37, 38, 39),
wobei der Kranz der äusseren Zähne die inneren Zähne umschliesst,
wobei die Innenflächen der äusseren Zähne (8, 13, 22, 27, 31) und vorzugsweise auch
die Aussenflächen der inneren Zähne (3, 33, 37, 38, 39) je zwei Kanten (58, 10a) aufweisen,
wobei der äussere und der innere Träger relativ zueinander gegenläufig rotierbar sind,
und
wobei jeweils bei Annäherung eines äusseren und eines inneren Zahnes zwischen diesen
ein Arbeitsspalt (6) gegeben ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Form der Innenflächen (9a, 9b, 14, 21, 28a, 28b, 32) der äusseren Zähne (8,
13, 22, 27, 31) und die Form der Aussenfläche (7, 23, 26, 36, 40) der inneren Zähne
(3, 24, 33, 37, 38, 39) so geformt und gegenseitig aufeinander abgestimmt sind, dass
bei maximaler Annäherung jeweils eines äusseren und eines inneren Zahnes der zugeordnete
Arbeitsspalt (6) in seiner Mitte wesentlich verengt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Innenfläche (21, 32) der äusseren Zähne (22, 31) oder die Aussenfläche (7,
23, 40) der inneren Zähne (3, 39) eben ausgebildet und tangential angeordnet sind,
und
dass zugeordnet die Aussenfläche (26, 36) der inneren Zähne (24, 33, 37, 38) bzw.
die Innenfläche (9a, 9b, 14, 28a, 28b) der äusseren Zähne (8, 13, 27) unter stumpfen
Winkel mit zwei ebenen oder zwei konkaven Flächen aufeinander stossend oder bombiert
ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der innere Träger (1, 10, 49, 53, 54, 55, 57) zwei einander gegenüberliegend
angeordnete innere Zähne (3) aufweist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass der innere Träger als hochkant stehende Platte (10, 49, 53, 54, 55, 57) ausgebildet
ist, und dass die Schmalseiten (23) der Platte die zwei einander gegenüberliegenden
inneren Zähne bilden.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Platte (10, 49, 54, 55, 57) im wesentlichen rechteckig ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Platte (3, 51, 53) im wesentlichen U-förmig mit parallelen Flanken ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Platte (10, 49, 53, 54, 55, 57) mit rechteckigem, an den Schmalseiten spitz
zulaufendem oder abgerundetem Querschnitt ausgebildet ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Flächen der Zähne glatt, rauh, geriffelt oder sonstwie bearbeitet sind und/oder
Ausnehmungen (52) oder eine Spitze (50) oder Kombinationen davon aufweisen.
1. Device for the kinematic high-frequency treatment of a material or a mixture of materials,
comprising
an outer support for a cylindrical crown of outer comminution teeth (8, 13, 22, 27,
31);
an inner support (1, 3, 10, 49, 51, 53) for inner comminution teeth (3, 33, 37, 38,
39);
the crown of outer teeth surrounding the inner teeth;
the inner surfaces of the outer teeth (8, 13, 22, 27, 31) and preferably also the
outer surfaces of the inner teeth (3, 33, 37, 38, 39) comprising two edges (58, 10a)
each, and the outer and the inner support being rotatable relative to each other in
opposite directions; and
a working gap (6) being formed between respective outer and inner teeth when they
approach each other;
characterised in that
the inner surfaces (9a, 9b, 14, 21, 28a, 28b, 32) of the outer teeth (8, 13, 22, 27,
31) and the outer surfaces (7, 23, 26, 36, 40) of the inner teeth (3, 24, 33, 37,
38, 39) are so shaped and adjusted to each other that in the maximally approached
condition of a respective outer and inner tooth, the associated working gap is substantially
narrowed in its centre.
2. Device according to claim 1,
characterised in that
the inner surfaces (21, 32) of the outer teeth (22, 31) or the outer surfaces (7,
23, 40) of the inner teeth (3, 39) have a flat configuration and are disposed tangentially,
and in that
the associated outer surfaces (26, 36) of the inner teeth (24, 33, 37, 38) resp. inner
surfaces (9a, 9b, 14, 28a, 28b) of the outer teeth (8, 13, 27) are provided with two
flat or two concave surfaces adjoining at an obtuse angle, or cambered.
3. Device according to claim 1,
characterised in that
the inner support (1, 10, 49, 53, 54, 55, 57) comprises two inner teeth (3) which
are disposed opposite each other.
4. Device according to claim 3,
characterised in that
the inner support is in the form of a vertically extending plate (10, 49, 53, 54,
55, 57), and in that the narrow sides (23) of the plate form the two opposing inner
teeth.
5. Device according to claim 4,
characterised in that
the plate (10, 49, 54, 55, 57) is essentially rectangular.
6. Device according to claim 4,
characterised in that
the plate (3. 51, 53) is essentially U-shaped and comprises parallel flanks.
7. Device according to claim 4,
characterised in that
the cross-section of the plate (10, 49, 53, 54, 55, 57) is rectangular, or tapered
or rounded at the narrow sides.
8. Device according to claim 1,
characterised in that
the surfaces of the teeth are smooth, rough, ribbed, or otherwise treated, and/or
provided with recesses (52) or with a point (50), or with combinations thereof.
1. Dispositif pour le traitement cinématique à haute fréquence de matériaux ou de mélanges
de matériaux, comprenant un support extérieur d'une couronne cylindrique de dents
de fragmentation extérieures (8, 13, 22, 27, 31), un support intérieur (1, 3, 10,
49, 51, 53) de dents de fragmentation intérieures (3, 33, 37, 38, 39);
la couronne des dents extérieures entourant les dents intérieures,
les surfaces intérieures des dents extérieures (8, 13, 22, 27, 31) et préférablement
également les surfaces extérieures des dents intérieures (3, 33, 37, 38, 39) comprenant
chaque fois deux arêtes (58, 10a), et le support extérieur et le support intérieur
étant capables d'une rotation relative contraire, et
les dents extérieures et intérieures formant chaque fois entre elles une fente de
travail (6) lorsqu'elles s'approchent,
caractérisé en ce que
les surfaces intérieures (9a, 9b, 14, 21, 28a, 28b, 32) des dents extérieures (8,
13, 22, 27, 31) et les surfaces extérieures (7, 23, 26, 36, 40) des dents intérieures
(3, 24, 33, 37, 38, 39) présentent une telle forme et sont mutuellement ajustées de
telle manière qu'en condition de rapprochement maximal d'une dent extérieure et intérieure,
la fente de travail y associée est substantiellement diminuée au centre.
2. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les surfaces intérieures (21, 32) des dents extérieures (22, 31) ou les surfaces extérieures
(7, 23, 40) des dents intérieures (3, 39) sont plates et disposées de manière tangentielle,
et que
les surfaces extérieures (26, 36) des dents intérieures (24, 33, 37, 38) resp. les
surfaces intérieures (9a, 9b, 14, 28a, 28b) des dents extérieures (8, 13, 27) y associées
présentent deux surfaces plates ou concaves jointes à un angle obtus, ou une forme
bombée.
3. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
le support intérieur (1, 10, 49, 53, 54, 55, 57) comporte deux dents intérieures (3)
opposées.
4. Dispositif selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
le support intérieur présente la forme d'une plaque (10, 49, 53, 54, 55, 57) posée
de chant, et que les faces étroites (23) de ladite plaque forment les deux dents intérieures
opposées.
5. Dispositif selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
la plaque (10, 49, 54, 55, 57) est essentiellement rectangulaire.
6. Dispositif selon la revendication 4,
caractérisé en ce que la plaque (3, 51, 53) est en forme de U essentiellement et présente
des flancs parallèles.
7. Dispositif selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
la coupe transversale de la plaque (10, 49, 53, 54, 55, 57) est rectangulaire, ou
pointue ou arrondie aux faces étroites.
8. Dispositif selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les surfaces des dents sont lisses, rugueuses, cannelées ou autrement traitées et/ou
présentent des évidements (52) ou une pointe (50) ou une combinaison de ces derniers.