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(11) |
EP 0 649 809 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.08.1997 Patentblatt 1997/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.09.1994 |
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Musterkarten-Herstellungsmaschine
Machine for making sample cards
Machine pour faire des cartes d'échantillons
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE DE FR GB IT |
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Priorität: |
20.10.1993 CH 3159/93
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.04.1995 Patentblatt 1995/17 |
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Patentinhaber: POLYTEX AG |
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5012 Schönenwerd (CH) |
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Erfinder: |
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- Lanz-Siegrist, Beat
CH-5012 Schönenwerd (CH)
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Vertreter: Feldmann, Clarence Paul et al |
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Patentanwaltsbüro FELDMANN AG,
Kanalstrasse 17 8152 Glattbrugg 8152 Glattbrugg (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 311 572 FR-A- 2 129 438 US-A- 4 326 704
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DE-C- 3 521 951 GB-A- 2 008 080
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine halbautomatische Maschine zur Herstellung
von Musterkarten, insbesondere von Stoffaltmusterkarten und Musterkarten mit einlagig
geschuppt übereinander lappenden Stoffmustern.
[0002] Musterkarten der obgenannten Art werden entweder vollständig automatisch hergestellt
auf Maschinen, die die Musterkarte beleimen, mit speziellen Greifern die Stoffmuster
erfassen, auf die Musterkarte auflegen und anpressen. Solche Hochleistungsmaschinen
sind relativ teuer und nur für grosse Serien von Musterkarten geeignet. Eine etwas
vereinfachte, halbautomatische Maschine zur Herstellung solcher Stoffmusterkarten
zeigt die DE-B-35-21-951. Diese Maschine verarbeitet ein von einer Zufuhrrolle kommendes
Trägermaterial und ein von einer zweiten Rolle kommendes Klebeband, welches heiss
versiegelbar ist. Im Bereich, wo diese beiden Rollenmaterialien zusammengeführt sind,
legt eine Bedienungsperson jeweils ein Stoffmuster auf und betätigt dann einen Fusshebel,
der einen Arbeitszyklus ablaufen lässt. Während dieses Arbeitszyklusses gelangt ein
beheizter Unterstempel bis zum Niveau des Tisches und erwärmt durch das Trägermaterial
hindurch die darüber liegende Klebebahn. Ein Andrückstempel senkt sich dann auf das
aufgelegte Muster und drückt dieses auf die Leimstelle. Danach bewegen sich die beiden
Stempel auseinander und die beiden Rollenmaterialien werden um einen Schritt weiterbewegt,
worauf sich der Arbeitszyklus wiederholen kann. Auch diese halbautomatische Maschine
ist noch relativ komplex und entsprechend kostspielig. Zudem eignet sich auch dieses
Klebverfahren nicht für alle Textilien. Insbesondere ist dieses Verfahren für wärmeempfindliche
Gewebebahnen nicht geeignet.
[0003] Besonders für kleinere Serien von Musterkollektionen wird daher immer noch vielfach
vollständig von Hand gearbeitet. Dies geschieht mit einem speziellen, folienförmigen
Trägermaterial mit beidseitiger Klebebahn, wobei jede Klebebahn von einem einseitig
silikonisierten Papier abgedeckt ist. Als Hilfsmittel zur Ausrichtung der Stoffmuster
auf dem Trägermaterial ist das untere, einseitig silikonisierte Abdeckpapier in einem
gewissen Muster gerastert. Ein solches dreilagiges Trägermaterial lässt sich nicht
rollen und wird nur bogenförmig geliefert.
[0004] Die vorliegende Erfindung hat sich nunmehr zur Aufgabe gestellt, eine möglichst einfache
und preiswerte halbautomatische Maschine zu schaffen zur Herstellung von Musterkarten,
wobei von einem rollenförmig angelieferten Trägermaterial ausgegangen werden soll.
[0005] Diese Aufgabe löst eine halbautomatische Maschine zur Herstellung von Musterkarten,
die dadurch gekennzeichnet ist, dass diese ein Gehäuse mit einer im rückwärtigen Bereich
angeordneten Rollenhalterung für ein doppelseitig mit Klebstoffbeschichtung versehenes,
folienförmiges Trägermaterial mit randseitiger Transportlochung und einer Arbeitsfläche,
in der zwei randseitig angeordnete motorisch getriebene Computer-Papiertraktorvorschübe
vorgesehen sind, umfasst, wobei ein senkrecht zur Transportrichtung des Trägermaterials
in der Arbeitsfläche verlaufender Längsschlitz zur Führung eines Schneidorgans vorgesehen
ist.
[0006] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsformen gehen aus den abhängigen Patentansprüchen
hervor.
[0007] In der Zeichnung ist ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
im Detail dargestellt und anhand der nachfolgenden Beschreibung erläutert. Es zeigt:
- Figur 1 -
- eine Seitenansicht des erfindungsgemässen Gerätes auf einem Unterbau;
- Figur 2 -
- dasselbe Gerät in der Frontalansicht von der Arbeitsseite und
- Figur 3 -
- eine Teilansicht auf die Arbeitsfläche des Gerätes im Bereich der Traktorvorschübe.
[0008] Das Gehäuse des Gerätes ist gesamthaft mit 1 bezeichnet. Dieses hat einen vorderseitigen
Bereich 2 und einen rückwärtigen Bereich 3. Das Gehäuse 1 des Gerätes steht auf einem
Unterbau 4. Der Unterbau besteht aus zwei parallelen Fussholmen 40, die am vorderseitigen
Ende je eine Rolle 41 und an den beiden rückwärtigen Enden je einen Standfuss 42 aufweisen.
An den beiden Fussholmen 40 ist je ein Trägerholm 43 angelascht. Die beiden Trägerholme
43 tragen eine Konsole 44, auf der das Gehäuse 1 des Gerätes steht. Die Auslösung
eines Transportschrittes kann mittels einem Fussschalter 46 erfolgen, welcher im Bereich
eines Fussholmes angeordnet sein kann. Eine entsprechende Fussabstützung 45 erleichtert
die Arbeit.
[0009] Im rückwärtigen Bereich 3 des Gehäuses 1 ist eine Mulde 5 angeordnet, deren Boden
über eine geneigt nach oben laufende Auslauffläche 6 hochgezogen ist und dort in die
Arbeitsfläche 7 übergeht, die von der Vorderkante der Mulde 5 geneigt nach vorne abwärts
verläuft. Beim Uebergang der Auslauffläche 6 der Mulde 5 in die Arbeitsfläche 7 entsteht
so eine Umlenkkante 8, über die das Trägermaterial 10 von einer Rolle 11 kommend gezogen
wird. Entsprechend weist das Gehäuse 1 im rückwärtigen Bereich 3 eine Rollenhalterung
12 auf. Die Rollenhalterung 12 ist hier in der Form von zwei randseitig angeordneten
Stützen mit Ausnehmungen für den Rollenkern realisiert. Diese Gestaltung der Rollenhalterung
ist keineswegs zwingend. Die Rollenhalterung könnte beispielsweise auch durch am Gehäuse
1 angeordnete seitliche Arme erfolgen, die den Rollenkern tragen. Das Trägermaterial
10 würde dann einfach über die gesamte Oberfläche und die Arbeitsfläche 7 des Gerätes
1 hinweggezogen. Die vorliegende Ausführungsform ergibt jedoch eine besonders kompakte
Gestaltung, deren Schwerpunkt auch möglichst genau senkrecht über den Trägerholmen
43 liegt.
[0010] Auch die geneigte Anordnung der Arbeitsfläche 7 ist im Prinzip nicht zwingend. Dank
der geneigten Arbeitsfläche 7 wird jedoch eine ergonometrisch besonders günstige Arbeitshaltung
erreicht. Die vor dem Gerät sitzende Person kann, ohne sich über das Gerät hinwegbeugen
zu müssen, genau erkennen, wo sie das Stoffmuster auflegen muss.
[0011] Das von der Rolle 11 kommende Trägermaterial 10 läuft somit über die Umlenkkante
8 und die Arbeitsfläche 7 zur Bedienungsperson hin. Für den Vorschub sorgen Computer-Papiertraktorvorschübe
20, die nachfolgend kurz Traktorvorschübe genannt werden. Diese Traktorvorschübe 20
ziehen das Trägermaterial 10 von der Rolle 11 ab und stossen es weiterwärts. Direkt
unterhalb den Traktorvorschüben 20 überquert ein Niederhaltestab 21 die geneigte Arbeitsfläche
7. Dessen zur Arbeitsfläche gerichtete Seite, welche mit der nach oben offenen Klebeschicht
der Trägerbahn 10 in Berührung kommen könnte, ist mit einem Antihaftbelag versehen.
Im vorderseitigen Bereich 2 wird die Arbeitsfläche 7 von einem Querbalken 22 mit einer
Ablagefläche 23 überdeckt. Die Ablagefläche 23 dient zur Ablage der zu klebenden,
zugeschnittenen Stoffmuster. Das mit den Stoffmustern beklebte Trägermaterial 10 kann
unter der Ablagefläche 23 des Querbalkens 22 hindurchlaufen. Der Querbalken 22 weist
eine entsprechende Einlauföffnung 24 und eine Auslauföffnung 25 auf.
[0012] In der Frontalansicht gemäss der Figur 2 erkennt man einen Längsschlitz 9, der die
Arbeitsfläche 7 senkrecht zur Förderrichtung des Trägermaterials 10 überquert. Der
Längsschlitz 9 ist im Bereich zwischen dem Niederhaltestab 21 und dem Querbalken 22,
jedoch näher dem Niederhaltestab 21, angeordnet. Dieser Längsschlitz 9 dient als Führung
für ein Schneidorgan. Ueblicherweise wird man entsprechend ein sogenanntes Japanmesser
verwenden, um die Trägerbahn durchzutrennen. Die Trennung erfolgt immer zwischen zwei
Musterkollektionen. Damit die Schnittlinie möglichst deutlich erkennbar ist, ordnet
man vorteilhafterweise unterhalb des Längsschlitzes 9 eine Lichtquelle an. Die Lichtquelle
wird man entsprechend der gewünschten Lichtintensität wählen. Neben einer gewöhnlichen
Glüh- oder Quarzlampe kann auch ein Laser in Frage kommen. Unterhalb der Umlenkkante
8 erkennt man in der Arbeitsfläche 7 zwei seitliche Ausnehmungen 13, in deren Bereich
die beiden seitlichen Traktorvorschübe 20 angeordnet sind. Auf deren spezielle Ausgestaltungsform
und Anordnung wird unter Bezug auf die Figur 3 später noch eingegangen. Das Gehäuse
1 weist seitlich der Arbeitsfläche 7 einen Anbau 14 auf. Dieser dient der Aufnahme
eines Antriebsmotors M für die Traktorvorschübe und bietet Platz für die Steuerung
des Motors. Auf dem Anbau 14 erkennt man das Bedienungspanel 15. Mit 16 ist der Hauptschalter
bezeichnet, der zum Ein- und Ausschalten dient. Ein Wahlschalter 17 erlaubt die Umschaltung
von der Handbetätigung mittels einem Tippschalter 18 oder dem bereits erwähnten Fussschalter
46. Letzlich ist ein Vorwahlschalter 19 erkennbar, über den die Vorschubdistanz pro
Schaltvorgang eingestellt werden kann. Mittels dem Vorwahlschalter 19 wird somit auf
die Steuerung Einfluss genommen, die den Antriebsmotor M steuert. Um den exakten Vorschub
zu gewährleisten, wird mit einem Schneckengetriebe und einer Bremse sowie einem Drehregler
gearbeitet. Diese an sich bekannten Elemente sind in der Zeichnung nicht dargestellt.
Lediglich in der Figur 3 ist schematisch das Schneckengetriebe 30 erkennbar.
[0013] Nachfolgend wird nun der Antrieb des Gerätes unter Bezugnahme auf die Figur 3 beschrieben.
Der im Anbau 14 angeordnete Antriebsmotor M treibt über ein Schneckengetriebe 30 eine
Zahnscheibe 31. Ueber die Zahnscheibe 31 läuft ein Zahnriemen, welcher ein Riemenzahnrad
32 antreibt, welches auf einer Welle 33 befestigt ist. Die Welle 33 durchsetzt ein
Antriebsritzel in den beiden Traktorvorschüben 20. Eine zweite Welle 34, welche in
Wirklichkeit eine starre Achse ist, verläuft parallel zur getriebenen Welle 33 und
ist seitlich im Gehäuse 1 gehalten. Jeder Traktorvorschub 20 hat ein zweites, auf
der Welle 34 frei laufendes Ritzel. Ueber die beiden Ritzel läuft ein Noppenband 35.
Die Noppen des Noppenbandes 35 greifen in die seitlichen Transportlochungen des Trägermaterials
10 ein. Ueber dem Noppenband 35 liegt eine Niederhalteklappe 36, welche zum Einlegen
des Trägermaterials 10 nach oben weggeschwenkt werden kann. Zu diesem Zweck sind laschenförmige
Griffe 37 an der Niederhalteklappe 36 angeordnet. Die Niederhalteklappen 38 weisen
je einen länglichen Durchbruch 38 auf, durch den die Noppen des Noppenbandes 35 hindurchragen
können. Die gesamten Traktorvorschübe sind an sich aus der Computertechnik insbesondere
für Tintenstrahldrucker bekannt. Jeder Traktorvorschub ist zudem noch mit einer Stellschraube
39 ausgerüstet, mittels der der Traktorvorschub auf der stillstehenden Welle 34 an
der gewünschten Lage arretiert werden kann. Mindestens im Bereich der seitlichen Ausnehmungen
13 lassen sich die Traktorvorschübe auf den beiden Wellen 33 und 34 in deren Längsrichtung
verschieben. Dies ist erforderlich, um sie entsprechend der Breite des gewählten Trägermaterials
verstellen zu können.
[0014] Die Arbeit mit dem erfindungsgemässen Gerät ist äusserst einfach und bedarf daher
keiner Schulung. Die Bedienungsperson nimmt ein Stoffmuster und legt dieses direkt
anschliessend am Niederhaltestab 21 auf das Trägermaterial 10. Der Niederhaltestab
21 dient somit zusätzlich als Anschlagstab. Dann betätigt sie entweder den Tippschalter
18 oder den Fussschalter 46, worauf sich das Material um die Vorschubdistanz zur Bedienungsperson
vorschiebt, worauf das nächste Stoffmuster aufgelegt werden kann. Diese Schritte werden
so lang wiederholt, bis eine gesamte Musterkollektion aufgeklebt ist, worauf nochmals
der Tippschalter 18 oder der Fusschalter 46 betätigt wird, ohne dass nochmals ein
Stoffmuster aufgelegt wird, so dass nun die oberste Stoffmusterkante etwa im Bereich
des Längsschlitzes 9 liegt. Die Bedienungsperson nimmt nun ein Japanmesser und trennt
die aufgeklebte Kollektion ab. Hierzu muss sie lediglich mit dem Japanmesser durch
den Längsschlitz 9 fahren. Dank der vorhandenen Lichtquelle kann sie diesen gut erkennen.
Um die fertige Musterkollektion auf einer Karte aufzukleben, braucht nur noch das
doppelseitig silikonisierte Abdeckpapier abgezogen zu werden.
1. Halbautomatische Maschine zur Herstellung von Musterkarten, wobei diese ein Gehäuse
(1) mit einer im rückwärtigen Bereich (3) angeordneten Rollenhalterung (12), und einer
Arbeitsfläche aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollen ein doppelseitig mit
Klebstoffbeschichtung versehenes, folienförmiges Trägermaterial (10) mit randseitiger
Transportlochung, enthalten und im Gehäuse (1) zwei randseitig angeordnete, motorisch
getriebene Computer-Traktorvorschübe (20) vorgesehen sind, und dass in der Arbeitsfläche
(7) ein senkrecht zur Transportrichtung des Trägermaterials verlaufender Längsschlitz
(9) zur Führung eines Schneidorgans vorgesehen ist.
2. Halbautomatische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden
Traktorvorschübe (20) auf zwei senkrecht zur Transportrichtung des Trägermaterials
(10) verlaufenden parallelen Wellen (33,34) innerhalb des Gehäuses (1) lagernd angetrieben
sind, von denen die eine Welle (33) über einen Zahnriemen von einem gesteuerten Elektromotor
(M) treibbar ist.
3. Halbautomatische Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden
Traktorvorschübe (20) auf den beiden parallelen Wellen (33,34) in deren Verlaufsrichtung
verschiebbar angeordnet sind.
4. Halbautomatische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsfläche
(7) von der Rollenhalterung (12) im rückseitigen Bereich (3) des Gehäuses (1) zur
Vorderseite (2) hin in der Transportrichtung nach unten geneigt verläuft.
5. Halbautomatische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Rollenhalterung
(12) in einer Mulde (5) im Gehäuse (1) versenkt angeordnet ist.
6. Halbautomatische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsfläche
(7) im Bereich zwischen den Traktorvorschüben (20) und dem Längsschlitz (9) von einem
Niederhaltestab (21) überquert ist, dessen zur Arbeitsfläche (7) hin gerichtete Seite
mit einem Antihaftbelag versehen ist.
7. Halbautomatische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der vorderste
Bereich (2) der Arbeitsfläche (7) von einem Querbalken (22) mit Ablagefläche (23)
überdeckt ist, unter dem das mit Mustern beklebte Trägermaterial (10) hindurchläuft.
8. Halbautomatische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb
der Arbeitsfläche (7) im Bereich des Längsschlitzes (9) eine Lichtquelle angeordnet
ist.
9. Halbautomatische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse
(1) seitlich der Arbeitsfläche (7) einen Anbau (14) aufweist, in dem der Antriebsmotor
(M) für die Traktorvorschübe (20) angeordnet ist und in dem die Steuerung des Motors
(M) untergebracht ist.
10. Halbautomatische Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerung
einen Wahlschalter (17) für den Betrieb mit Hand- oder Fussschalterbetätigung (18,
46) sowie einen Vorwahlschalter (19) für die Einstellung der Vorschublänge umfasst.
11. Halbautomatische Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Boden
der Mulde (5) in einer nach oben geneigt verlaufenden Auslauffläche hochgezogen ist,
die unter Bildung einer Umlenkkante (8) in die Arbeitsfläche (7) übergeht.
1. Semiautomatic machine for making sample cards, in which it has a casing (1) with a
roller holder (12) located in the rear area (3) and a working surface, characterized
in that the rollers contain a film-like carrier material (10) provided on both sides
with an adhesive coating and having terminal feed holes and in the casing (1) are
provided two marginally positioned, motor-driven computer traction feeds (20) and
that in the working surface (7) is provided an elongated slot (9) perpendicular to
the carrier material feed direction for guiding a cutting member.
2. Semiautomatic machine according to claim 1, characterized in that the two traction
feeds (20) mounted on two parallel shafts (33, 34) perpendicular to the feed direction
of the carrier material (100 are driven within the casing (1), one shaft (33) being
drivable by means of a toothed belt by a controlled electric motor (M).
3. Semiautomatic machine according to claim 2, characterized in that the two traction
feeds (20) on the two parallel shafts (33, 34) are displaceably located in the running
direction thereof.
4. Semiautomatic machine according to claim 1, characterized in that the working surface
(7) passes in downwardly inclined manner in the feed direction from the roller holder
(12) in the rear area (3) of the casing (1) towards the front (2).
5. Semiautomatic machine according to claim 1, characterized in that the roller holder
(12) is positioned in flush manner in a trough (5) in the casing (1).
6. Semiautomatic machine according to claim 1, characterized in that the working surface
(7) is crossed in the area between the traction feeds (20) and the elongated slot
(9) by a holding down bar (21), whose side directed towards the working surface (7)
is provided with an antistick coating.
7. Semiautomatic machine according to claim 1, characterized in that the front area (2)
of the working surface (7) is covered by a crossbeam (22) with depositing surface
(23), below which passes the carrier material (10) to which are stuck the samples.
8. Semiautomatic machine according to claim 1, characterized in that a light source is
positioned in the vicinity of the elongated slot (9) below the working surface (7).
9. Semiautomatic machine according to claim 1, characterized in that the casing (1) is
provided laterally of the working surface (7) with an attachment (14), in which is
located the drive motor (M) for the traction feeds (20), and in which is housed the
control of the motor (M).
10. Semiautomatic machine according to claim 1, characterized in that the control comprises
a selector switch (17) for operation with hand or foot switch actuation (18, 46),
as well as a preselector switch (19) for setting the feed length.
11. Semiautomatic machine according to claim 5, characterized in that the bottom of the
trough (5) is raised into an upwardly inclined discharge surface, which passes into
the working surface (7), accompanied by the formation of a deflecting edge (8).
1. Machine semi-automatique pour la fabrication de cartes d'échantillons, celle-ci présentant
un carter (1) avec un support de rouleaux (12) disposé dans la zone arrière (3) et
une surface de travail, caractérisée en ce que les rouleaux comportent un matériau
support (10) en forme de feuille, muni sur ses deux faces d'un revêtement adhésif
et ayant une perforation latérale pour le transport, et que sont disposés dans le
carter (1) deux dispositifs d'entraînement informatisés (20), motorisés et disposés
latéralement, et que dans la surface de travail (7) se trouve une fente longitudinale
(9) pour le guidage d'un organe de coupe, perpendiculairement à la direction de transport
du support.
2. Machine semi-automatique selon la revendication 1, caractérisée en ce que les deux
dispositifs d'entraînement (20) sont actionnés sur deux arbres (33,34) parallèles,
se déployant perpendiculairement à la direction de transport du matériau support (10),
logés à l'intérieur du carter (1), dont le premier arbre (33) peut être entraîné au
moyen d'une courroie crantée par un moteur électrique commandé.
3. Machine semi-automatique selon la revendication 2, caractérisée en ce que les deux
dispositifs d'entraînement (20) sont disposés sur les deux arbres parallèles (33,34)
de façon à pouvoir coulisser dans la direction de leur déploiement.
4. Machine semi-automatique selon la revendication 1, caractérisée en ce que la surface
de travail (7) est inclinée vers le bas dans la direction de transport, à partir du
support de rouleaux (12) dans la zone arrière (3) du carter (1), par rapport à la
face avant (2).
5. Machine semi-automatique selon la revendication 1, caractérisée en ce que le support
de rouleaux (12) est encastré dans une cavité (5) dans le carter (1).
6. Machine semi-automatique selon la revendication 1, caractérisée en ce que la surface
de travail (7) est traversée dans la zone entre les dispositfs d'entraînement (20)
et la fente longitudinale (9) par une barre de soutènement (21) dont la face tournée
vers la surface de travail (7) est munie d'un revêtement antiadhérent.
7. Machine semi-automatique selon la revendication 1, caractérisée en ce que la zone
la plus en avant (2) de la surface de travail (7) est recouverte par une barre transversale
(22) avec surface de dépôt (23), sous laquelle passe le matériau support (10) contre-collé
avec des échantillons.
8. Machine semi-automatique selon la revendication 1, caractérisée en ce que sous la
surface de travail (7) est disposée dans la zone de la fente longitudinale (9) une
source lumineuse.
9. Machine semi-automatique selon la revendication 1, caractérisée en ce que le carter
(1) présente sur le côté de la surface de travail (7) une partie rapportée (14) dans
laquelle est disposé le moteur d'entraînement (M) pour le dispositif d'entraînement
(20) et dans laquelle est logée la commande du moteur (M).
10. Machine semi-automatique selon la revendication 1, caractérisée en ce que la commande
comporte un commutateur sélectif (17) pour le fonctionnement avec une commande d'interrupteur
à la main ou au pied (18, 46), ainsi qu'un présélecteur (19) pour l'ajustement de
la longueur d'avancement.
11. Machine semi-automatique selon la revendication 5, caractérisée en ce que le fond
de la cavité (5) est relevé pour former une surface de sortie inclinée vers le haut,
qui passe dans la surface de travail (7) en formant une arête déflectrice.