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EP 0 650 336 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.01.1997 Patentblatt 1997/01 |
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Anmeldetag: 12.07.1993 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9301/823 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9402/046 (03.02.1994 Gazette 1994/04) |
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KLEBE- ODER DEOSTIFT MIT RESTENTLEERBAREM KOLBEN
ADHESIVE OR DEODORANT STICK WITH A PISTON ALLOWING COMPLETE REMOVAL OF THE PRODUCT
BATON DE COLLE OU DE DESODORISANT AVEC PISTON PERMETTANT DE RETIRER LA TOTALITE DU
PRODUIT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU NL PT SE |
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Priorität: |
20.07.1992 DE 4223871
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.05.1995 Patentblatt 1995/18 |
| (73) |
Patentinhaber: Henkel Kommanditgesellschaft auf Aktien |
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40191 Düsseldorf (DE) |
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Erfinder: |
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- FRANKEN, Joachim
D-40589 Düsseldorf (DE)
- LEPSIUS, Tilwin
D-40545 Düsseldorf (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 196 385
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US-A- 3 789 857
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Stift zur Abgabe einer verstreichfähigen Masse, insbesondere
einen Klebe- oder Deostift, bestehend aus einer zylindrischen Hülse mit geschlossenem
Boden, in den mittels einer Schnappverbindung ein um seine Längsachse drehbewegbarer
Stift eingelassen ist, der über annähernd die gesamte Hülsenlängsachse ragend jenseits
der einen Seite der Schnappverbindung als Gewindespindel und jenseits der anderen
Seite der Schnappverbindung außerhalb der Hülse als handbetätigbare Rändelmutter ausgebildet
ist, und einem napfartigen Kolben, der mit einem zylinderförmigen, Längsnute oder
Längsstege in seiner Außenfläche aufweisenden Mantelelement in Stegen oder Nuten der
Hülseninnenwand geführt gegen Rotation in der Hülse gesichert über die in eine durchgehende
Gewindebohrung des Kolbens greifende Gewindespindel entlang der Hülsenlängsachse verschiebbar
ist, sowie einer über den oberen Hülsenrand aufschiebbaren Abdeckkappe.
[0002] Bekannte Klebe- und Deostifte weisen einen napfartig ausgebildeten Kolben auf. Die
napfartige Ausbildung des Kolbens ist notwendig, um darin Anteile der verstreichfähigen
Masse aufnehmen sowie verankern und somit sowohl ein Vorschieben als auch Zurückziehen
der verstreichfähigen Masse mit dem Kolben durchführen zu können. Bei bekannten Stiften
nimmt der napfartig ausgebildete Kolben einen Anteil von bis zu 10 % der mit dem Stift
verkauften verstreichfähigen Masse auf. Die in dem Kolben befindliche verstreichfähige
Masse steht dem Anwender aber nicht zur Verfügung, da diese nicht durch Bestreichen
einer Oberfläche dem Kolben zu entnehmen ist. Dieser Anteil wird daher als nicht verwertetes
Restprodukt zusammen mit dem Stift entsorgt.
[0003] Ein gattungsgemäßer und die vorstehenden Nachteile aufweisender Stift ist aus dem
DE-U-6934901 bekannt.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Stift zu schaffen, der auch die Abgabe der vom
Kolben aufgenommenen verstreichfähigen Masse ermöglicht.
[0005] Bei einem Stift der eingangs bezeichneten Art wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung
dadurch gelöst, daß der Kolben zweiteilig ausgebildet ist und aus dem zylinderförmigen
Mantelelement und einem darin vertieft sowie gegen relative Rotations- und Axialverschiebung
gegenüber dem Mantelelement gesichert eingelassenen und die durchgehende Gewindebohrung
aufweisenden Bodenplattenelement besteht, daß am oberen Hülsenrand innenseitig ein
das Austreten des Mantelelementes verhinderndes Anschlagselement ausgebildet ist und
daß bei Anschlag des Mantelelementes an das Anschlagselement sowie weiterer Betätigung
der Rändelmutter in Richtung des Kolbenvortriebes die Axialverschiebungssicherung
im Mantelelement für das Bodenplattenelement überwindbar und das Bodenplattenelement
im Mantelelement geführt zumindest bis in den Bereich der oberen Stirnkantenebene
des Mantelelementes verschiebbar ist.
[0006] Durch die Erfindung wird ein Stift geschaffen, dessen Füllvolumen gleich dem Entnahmevolumen
ist, d. h., die gesamte in den Stift eingefüllte verstreichfähige Masse steht durch
Betätigung der Rändelmutter für den Verbrauch zur Verfügung. Weiterhin ist die napfförmige
Ausbildung des Kolbens weiterhin sichergestellt, so daß die verstreichfähige Masse
bis zum Zeitpunkt des fast vollständigem Verbrauches sicher in dem Kolben verankert
ist. Die Gebrauchseigenschaften des Stiftes bleiben bis zur vollständigen Restentleerung
erhalten. Auch die Möglichkeit, die verstreichfähige Masse wieder in den Stift zurückziehen
zu können, bleibt unverändert aufrechterhalten. Darüber hinaus ist durch die Erfindung
nun die nahezu vollständige Restentleerung des Kolbens gewährleistet. Dadurch, daß
das Bodenplattenelement in dem Mantelelement des zweiteiligen Kolbens gegen Rotations-
und Axialverschiebung gesichert ist, wird erreicht, daß diese beiden Elemente bis
zum Erreichen der oberen Hülsenstirnkante in gleichbleibender Relativlage zueinander
axial verschoben werden. Erst, wenn das Mantelelement in Anschlagsstellung gegen das
am oberen Hülseninnenrand ausgebildete Anschlagselement gerät, überwindet das Bodenplattenelement
bei weiterer Betätigung der Rändelmutter in Kolbenvortriebsrichtung seine Axialverschiebungssicherung
und drückt die in dem Mantelelement befindliche verstreichfähige Masse aus diesem
heraus. Die Masse steht dann in der Verstreichebene des Stiftes für den Verbrauch
zur Verfügung.
[0007] In Ausgestaltung sieht die Erfindung vor, daß das Mantelelement einen ersten, oberen
Zylinderbereich aufweist, der mit seiner, die Längsnuten oder Längsstege der Rotationssicherung
des Kolbens aufweisenden Außenfläche an der Hülseninnenwand anliegt und auf seiner
Innenwand mit mindestens einem umlaufenden, die Axialverschiebungssicherung des eingelassenen
Bodenplattenelementes bildenden Wulst oder entsprechend angeordneten Segmentnocken
versehen ist, und daß das Mantelelement einen zweiten, unteren Zylinderbereich mit
geringerem Durchmesser aufweist, der auf seiner Innenwand mit Längsstegen oder Längsnuten
versehen ist, die zur Bildung der Rotationssicherung des Bodenplattenelementes mit
außenseitig an einem hohlzylindrischen Bereich des Bodenplattenelementes ausgebildeten
Längsnuten oder Längsstegen zusammenwirken. Durch diese vorteilhafte Ausgestaltung
wird erreicht, daß das Mantelelement auf seiner Außenseite die Elemente für die Ausbildung
der Rotationssicherung des gesamten Kolbens aufweist und auf seiner Innenfläche die
zur Bildung der Rotations- und Axialverschiebungssicherung zwischen Mantelelement
und Bodenplattenelement notwendigen Elemente aufweist. Hierbei ist es von Vorteil,
wenn die Längsstege oder Längsnuten zur Ausbildung der Rotationsverschiebungssicherung
im unteren, nicht von verstreichfähiger Masse ausgefüllten Zylinderbereich ausgebildet
ist. Die in Form mindestens eines umlaufenden Wulstes oder entsprechend angeordneter
Segmentnocken im oberen, mit verstreichfähiger Masse ausgefüllten Zylinderbereich
ausgebildete Axialverschiebungssicherung steht dann auch gleichzeitig als Verankerungselement
für die verstreichfähige Masse zur Verfügung. Längsstege oder Längsnute sind bei Axialbewegung
der verstreichfähigen Masse als Verankerungselement nicht geeignet.
[0008] Das Bodenplattenelement ist zweckmäßigerweise stempelförmig und in das Mantelelement
eingepaßt ausgebildet, wozu die Erfindung in weiterer Ausgestaltung vorsieht, daß
das Bodenplattenelement aus einer im ersten Zylinderbereich des Mantelelementes verschiebbar
angeordneten Ringscheibe mit längs der Mittelachse angeformtem, in den zweiten Zylinderbereich
des Mantelelementes eingelassenem und die durchgehende Gewindebohrung aufweisendem
Hohlzylinder besteht.
[0009] Von Vorteil ist gemäß weiterer Ausgestaltung der Erfindung, daß die Ringscheibe im
Ausgangszustand innenseitig auf einem Übergangswandbereich zwischen oberem und unterem
Zylinderbereich des Mantelelementes aufliegt und auf ihrer Oberseite von dem zumindest
einen Wulst oder den entsprechend angeordneten Segmentnocken der Axialverschiebungssicherung
erfaßt ist. Durch eine unterhalb eines Wulstes oder von Segmentnocken gehaltene Ringscheibe
ist auf technisch einfache Weise die Axialverschiebungssicherung auszubilden.
[0010] In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung ist für die Ausbildung des Anschlagselementes
vorgesehen, daß das Anschlagselement unterhalb des oberen Hülsenrandes angeordnet
und als umlaufender Wulst oder entsprechend angeordnete Segmentnocken ausgebildet
ist, wobei es für die konveniente Abgabe der streichfähigen Masse dann zweckmäßig
und von Vorteil ist, daß die obere Stirnkantenebene des Mantelelementes bei Anschlag
an das Anschlagselement bis in die obere Stirnkantenebene der Hülse ragt, wie dies
die Erfindung auch vorsieht.
[0011] Um beim Einfüllen der verstreichfähigen Masse in den Stift sicherzustellen, daß keine
Masse unter den Kolben in den Bereich zwischen Kolbenunterseite und Hülsenboden gelangt,
sieht die Erfindung in Weiterbildung schließlich vor, daß der bodenseitige Ausgangsbereich
der Gewindebohrung im Bodenplattenelement konisch erweitert und an den Schaft der
Gewindespindel angepaßt ausgebildet ist.
[0012] Die Erfindung ist nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Diese zeigt in
- Fig. 1
- in teilweise geschnittener Darstellung einen unbefüllten Stift in Füll- und Ausgangsstellung;
- Fig. 2
- den Stift nach Fig. 1 in oberseitiger Endstellung des Mantelelementes und in
- Fig. 3
- den Stift nach Fig. 2 mit zum Mantelelement axial verschobenem Bodenplattenelement.
[0013] Die Fig. 1 zeigt den insgesamt mit 1 bezeichneten Stift in seiner Füll- und Ausgangsstellung.
In dieser Stellung wird der Stift 1 mit einer verstreichfähigen Masse, beispielsweise
einer Klebe- oder Deomasse, befüllt. Die verstreichfähige Masse ist in den Fig. 1
- 3 nicht dargestellt. Der Stift 1 besteht aus einer zylindrischen Hülse 2 mit einem
bis auf eine Durchtrittsöffnung für den drehbewegbaren Stift 3 geschlossenen Boden
4. In den Boden 4 bzw. die Öffnung des Bodens 4 ist der um die Hülsenlängsachse 5
drehbewegbare Stift 3 eingelassen und mittels einer an seinem Schaft 6 ausgebildeten
und mit der Öffnung im Boden 4 zusammenwirkenden Schnappverbindung 7 befestigt. Die
Schnappverbindung 7 besteht aus einem zylindrischen Wandabschnitt 7a des Schaftes
6 mit bodenseitig anschließendem, überstehendem Kragen 7b und hervorspringendem Schnappwulst
7c am gegenüberliegenden Ende. Zwischen Kragen 7b und Schnappwulst 7c ist der Boden
4 erfaßt. In dem hier gezeigten Beispiel ist noch eine Unterlegscheibe 8 in diesem
Bereich angeordnet. Der Stift 3 ragt über annähernd die gesamte Hülsenlängsachse 5
jenseits der einen Seite der Schnappverbindung 7 als Gewindespindel 9 in die Hülse
2 hinein und ist jenseits der anderen Seite der Schnappverbindung 7 außerhalb der
Hülse 2 als handbetätigbare Rändelmutter 10 ausgebildet. Die Längsachse des Stiftes
3 fällt mit der Hülsenlängsachse 5 zusammen. Innerhalb der Hülse 2 ist der napfartig
ausgeformte Kolben 11 angeordnet. Der Kolben 11 ist zweiteilig ausgebildet und besteht
aus einem zylinderförmigen Mantelelement 12 und einem vertieft darin eingelassenen
Bodenplattenelement 13. In seiner Außenfläche weist das Mantelelement 12 Längsnute
14 auf, in die an der Hülseninnenwand in Längsachsrichtung angeformte Längsstege 15
eingreifen und damit den Kolben 11 gegen Rotation in der Hülse 2 sichern. Die Gewindespindel
9 greift in eine durchgehende Gewindebohrung 16 des Kolbens 11 ein. Mittels der Gewindespindel
9 ist der Kolben 11 längs der Hülsenlängsachse 5 in der Hülse 2 verschiebbar. Über
den oberen Hülsenrand 17 ist eine nicht dargestellte Abdeckkappe aufschiebbar.
[0014] Das Mantelelement 12 weist einen ersten, oberen Zylinderbereich 12a und einen zweiten,
unteren Zylinderbereich 12b mit geringerem Durchmesser auf. Der obere Zylinderbereich
12a weist auf seiner Außenfläche die mit den Längsstegen 15 der Hülse 2 zusammenwirkenden
Längsnute 14 auf, die die Rotationssicherung des Kolbens 11 bilden. Der obere Zylinderbereich
12a liegt mit seiner Außenfläche an der Hülseninnenwand an. Auf der Innenseite des
oberen Zylinderbereiche 12a ist in der Nähe des Übergangs zum unteren Zylinderbereich
12b ein ringförmig umlaufender und rechtwinklig zur Hülsenlängsachse 5 ausgerichteter
Wulst 18 ausgebildet. Oberhalb des umlaufenden Wulstes 18 sind parallel zu diesem
ausgerichtete und voneinander beabstandete, ringförmig umlaufende Rillen 19 in die
Innenwandfläche des oberen Zylinderbereiches 12a eingeformt. Während der Wulst 18
Bestandteil der Axialverschiebungssicherung für das Bodenplattenelement 13 ist, dienen
die Rillen 19 dazu, in den Kolben 12 eingefüllte verstreichfähige Masse dort zu verankern.
Der zweite, untere Zylinderbereich 12b des Mantelelementes 12 ist auf seiner Innenwandfläche
mit längs zur Hülsenlängsachse 5 verlaufenden Längsstegen 20 versehen, die teilweise
aus Fig. 3 ersichtlich sind. Diese Längsstege 20 wirken mit Längsnuten 21 zusammen,
die in der Außenfläche eines Hohlzylinders 22 des Bodenplattenelementes 13 ausgeformt
sind und bilden mit diesen die Rotationssicherung des Bodenplattenelementes 13 gegen
relative Rotationsverschiebung gegenüber dem Mantelelement 12.
[0015] Das Bodenplattenelement 13 besteht aus einer im ersten Zylinderbereich 12a des Mantelelementes
verschiebbaren Ringscheibe 23. Der Außendurchmesser der Ringscheibe 23 entspricht
dem Innendurchmesser des oberen Zylinderbereiches 12a. Längs der Scheibenmittelachse,
welche mit der Hülsenlängsachse 5 zusammenfällt, ist an die Ringscheibe 23 der Hohlzylinder
22 angeformt. Achszentral durch den Hohlzylinder 22 und die Ringscheibe 23 führt die
Gewindebohrung 16. Der Hohlzylinder 22 liegt mit seiner Außenfläche an der Innenwandfläche
des unteren Zylinderbereiches 12b an und umgreift mit seinen Längsnuten 21 die dort
ausgebildeten Längsstege 20. Die Ringscheibe 23 liegt mit ihrer dem Hülsenboden 4
zugewandten Fläche auf einem Übergangswandbereich 24 zwischen oberem und unterem Zylinderbereich
12a, 12b des Mantelelementes 12 auf, während ihre gegenüberliegende Oberfläche im
Umfangswandbereich von dem Wulst 18 erfaßt ist. Hierdurch wird die Ringscheibe 23
zwischen Übergangswandbereich 24 und Wulst 18 klemmend gehalten. Dies stellt die Axialverschiebungssicherung
gegen axiale Relativverschiebung von Bodenplattenelement 13 und Mantelelement 12 dar.
Aufgrund dieser Axialverschiebungssicherung und der vorstehend erläuterten, durch
die Längsstege 20 und die Längsnuten 21 gebildete Rotationsverschiebungssicherung
zwischen Bodenplattenelement 13 und Mantelelement 12 sowie aufgrund der von den Längsstegen
15 und den Längsnuten 14 gebildeten Rotationssicherung zwischen Mantelelement 12 und
Hülse 2 ist der Kolben 11 durch Drehung der Rändelmutter 10 durch die Spindel 9 in
die in Fig. 2 dargestellte Stellung bewegbar. In der in Fig. 2 dargestellten Position
schlägt das Mantelelement 12 mit einer außenseitig am oberen Zylinderbereich 12a ausgebildeten
Kante 25 gegen ein im oberen Hülsenrandbereich aus der Hülseninnenwandfläche hervorstehendes
Anschlagselement 26 an. Im Ausführungsbeispiel ist das Anschlagselement 25 als ringförmig
umlaufender Wulst, der rechtwinklig zur Hülsenlängsachse 5 ausgerichtet ist, ausgebildet.
Das Anschlagselement 26 ist mit geringem Abstand unterhalb des oberen Hülsenrandes
angeordnet. Passend dazu ist die Kante 25 des Mantelelementes 12 mit einem solchen
Abstand von der oberen Stirnrandkante des Mantelelementes 12 angeordnet, daß die obere
Stirnkantenebene des Mantelelementes 12 bei Anschlag an das Anschlagselement 26 bis
in die obere Stirnkantenebene der Hülse 2 ragt. Bei weiterer Betätigung der Rändelmutter
10 in Vortriebsrichtung des Kolbens 11 nach Anschlag des Mantelelementes 12 gegen
das Anschlagselement 26 überwindet das Bodenplattenelement 13 bzw. die Ringsscheibe
23 aufgrund der über die Gewindespindel 9 und die Gewindebohrung 16 auf das Bodenplattenelement
13 übertragenen Kraft die durch den Wulst 18 gebildete Axialverschiebungssicherung
und schiebt sich in den vom oberen Zylinderbereich 12a des Mantelelementes 12 umfaßten
Innenraum hinein. Der Hohlzylinder 22 und die Gewindespindel 9 sind in einer solchen
Länge ausgebildet, daß die Oberseite der Ringsscheibe 23 zumindest bis in die obere
Stirnkantenebene der Hülse 2 zu bewegen ist. Auf diese Weise kann in den Kolben 11
bzw. den oberen Zylinderbereich 12a des Mantelelementes 12 eingefüllte verstreichfähige
Masse nahezu vollständig aus dem Kolben 11 herausgedrückt und damit für den Verbrauch
zur Verfügung gestellt werden.
[0016] Der Schaft 6 der Gewindespindel 9 ist oberhalb der Schnappverbindung 7, ausgehend
von dem Schnappwulst 7c, mit einem sich konisch verringernden Außendurchmesserbereich
versehen. Hierzu analog ist der bodenseitige Ausgangsbereich 27 der Gewindebohrung
16 im Bodenplattenelement 13 konisch erweitert, so daß in der in Fig. 1 dargestellten
Füll- oder Ausgangsstellung des Kolbens 11 das Bodenplattenelement 13 mit diesem konischen
Bereich 27 vollflächig auf dem Schaft 6 aufliegt und dadurch die Gewindebohrung 16
zum Hülsenboden 4 hin gegen einen Durchtritt der eingefüllten verstreichfähigen Masse
abdichtet.
1. Stift (1) zur Abgabe einer verstreichfähigen Masse, insbesondere Klebe- oder Deostift,
bestehend aus einer zylindrischen Hülse (2) mit geschlossenem Boden (4), in den mittels
einer Schnappverbindung (7) ein um seine Längsachse drehbewegbarer Stift (3) eingelassen
ist, der über annähernd die gesamte Hülsenlängsachse (5) ragend jenseits der einen
Seite der Schnappverbindung (7) als Gewindespindel (9) und jenseits der anderen Seite
der Schnappverbindung (7) außerhalb der Hülse (2) als handbetätigbare Rändelmutter
(10) ausgebildet ist, und einem napfartigen Kolben (11), der mit einem zylinderförmigen,
Längsnute (14) oder Längsstege in seiner Außenfläche aufweisenden Mantelelement (12)
in Stegen (15) oder Nuten der Hülseninnenwand geführt gegen Rotation in der Hülse
(2) gesichert über die in eine durchgehende Gewindebohrung (16) des Kolbens (11) greifende
Gewindespindel (9) entlang der Hülsenlängsachse (5) verschiebbar ist, sowie einer
über den oberen Hülsenrand aufschiebbaren Abdeckkappe,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Kolben (11) zweiteilig ausgebildet ist und aus dem zylinderförmigen Mantelelement
(12) und einem darin vertieft sowie gegen relative Rotations- und Axialverschiebung
gegenüber dem Mantelelement (12) gesichert eingelassenen und die durchgehende Gewindebohrung
(16) aufweisenden Bodenplattenelement (13) besteht, daß am oberen Hülsenrand (17)
innenseitig ein das Austreten des Mantelelementes (12) verhinderndes Anschlagselement
(26) ausgebildet ist und daß bei Anschlag des Mantelelementes (12) an das Anschlagselement
(26) sowie weiterer Betätigung der Rändelmutter (10) in Richtung des Kolbenvortriebes
die Axialverschiebungssicherung (18, 24) im Mantelelement (12) für das Bodenplattenelement
(13) überwindbar und das Bodenplattenelement (13) im Mantelelement (12) geführt zumindest
bis in den Bereich der oberen Stirnkantenebene des Mantelelementes (12) verschiebbar
ist.
2. Stift nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Mantelelement (12) einen ersten, oberen Zylinderbereich (12a) aufweist, der
mit seiner, die Längsnuten (14) oder Längsstege der Rotationssicherung des Kolbens
(11) aufweisenden Außenfläche an der Hülseninnenwand anliegt und auf seiner Innenwand
mit mindestens einem umlaufenden, die Axialverschiebungssicherung des eingelassenen
Bodenplattenelementes (13) bildenden Wulst (18) oder entsprechend angeordneten Segmentnocken
versehen ist, und daß das Mantelelement (12) einen zweiten, unteren Zylinderbereich
(12b) mit geringerem Durchmesser aufweist, der auf seiner Innenwand mit Längsstegen
(20) oder Längsnuten versehen ist, die zur Bildung der Rotationssicherung des Bodenplattenelementes
(13) mit außenseitig an einem hohlzylindrischen Bereich (22) des Bodenplattenelementes
(13) ausgebildeten Längsnuten (21) oder Längsstegen zusammenwirken.
3. Stift nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Bodenplattenelement (13) aus einer im ersten Zylinderbereich (12a) des Mantelelementes
(12) verschiebbar angeordneten Ringscheibe (23) mit längs der Mittelachse (5) angeformtem,
in den zweiten Zylinderbereich (12b) des Mantelelementes (12) eingelassenem und die
durchgehende Gewindebohrung (16) aufweisendem Hohlzylinder (22) besteht.
4. Stift nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ringscheibe (23) im Ausgangszustand innenseitig auf einem Übergangswandbereich
(24) zwischen oberem (12a) und unterem (12b) Zylinderbereich des Mantelelementes (12)
aufliegt und auf ihrer Oberseite von dem zumindest einen Wulst (18) oder den entsprechend
angeordneten Segmentnocken der Axialverschiebungssicherung erfaßt ist.
5. Stift nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Anschlagselement (26) unterhalb des oberen Hülsenrandes angeordnet und als
umlaufender Wulst oder entsprechend angeordnete Segmentnocken ausgebildet ist.
6. Stift nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die obere Stirnkantenebene des Mantelelementes (12) bei Anschlag an das Anschlagselement
(26) bis in die obere Stirnkantenebene der Hülse (2) ragt.
7. Stift nach einem der vorangehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der bodenseitige Ausgangsbereich (27) der Gewindebohrung (16) im Bodenplattenelement
(13) konisch erweitert und an den Schaft (6) der Gewindespindel (9) angepaßt ausgebildet
ist.
1. A stick (1) for applying a spreadable composition, more particularly an adhesive or
deodorant stick, consisting of a cylindrical tube (2) with a continuous base (4) into
which a pin (3) rotatable about its longitudinal axis is fitted by means of a snap-action
joint (7), the pin (3) - which projects over substantially the entire longitudinal
axis (5) of the tube - being in the form of a screwthreaded spindle (9) beyond one
side of the snap-action joint (7) and in the form of a hand-operated knurled nut (10)
beyond the other side of the snap-action joint (7) outside the tube (2); of a bowl-shaped
piston (11) which is guided in fillets (15) or grooves in the inner wall of the tube
by a cylindrical casing element (12) comprising longitudinal grooves (14) or longitudinal
fillets in its outer surface and thus prevented from rotating in the tube (2) and
which is designed for displacement along the longitudinal axis (5) of the tube by
the screwthreaded spindle (9) engaging in a screwthreaded bore (16) extending throughout
the piston (11); and of a cover cap designed to be pushed on over the upper rim of
the tube, characterized in that the piston (11) is in two parts and consists of the
cylindrical casing element (12) and of a baseplate element (13) formed with the screwthreaded
bore (16) which is sunk into the casing element (12) and prevented from rotating and
moving axially in relation thereto; in that a stop element (26) is formed on the inside
of the upper rim (17) of the tube to prevent the casing element (13) from coming out;
and in that, when the casing element (12) comes up against the stop element (26) and
the knurled nut (10) is further rotated in the direction in which the piston advances,
the axial displacement stop (18,24) in the casing element (12) for the baseplate element
(13) is designed to be overcome to enable the baseplate element (13) - guided in the
casing element (12) - to be displaced at least into the vicinity of the upper front
edge plane of the casing element (12).
2. A stick as claimed in claim 1, characterized in that the casing element (12) has a
first upper cylindrical region (12a) which bears at its outer surface - formed with
the longitudinal grooves (14) or longitudinal fillets to stop the piston (11) from
rotating - against the inner wall of the tube and which is provided on its inner wall
with at least one encircling bead (18) forming the axial displacement stop of the
baseplate element (13) or with correspondingly arranged segment cams; and in that
the casing element (12) has a second lower cylindrical region (12b) of smaller diameter
which is provided on its inner wall with longitudinal fillets (20) or longitudinal
grooves that cooperate with longitudinal grooves (21) or longitudinal fillets formed
on the outside of a hollow cylindrical part (22) of the baseplate element (13) to
form the rotation stop of the baseplate element (13).
3. A stick as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the baseplate element (13)
consists of an annular disc (23) arranged for displacement in the first cylindrical
region (12a) of the casing element (12) with a hollow cylinder (22) which is integrally
formed along the central axis (5), which is let into the second cylindrical region
(12b) of the casing element (12) and which comprises the full-length screwthreaded
bore (16).
4. A stick as claimed in claim 3, characterized in that, in the starting position, the
annular disc (23) bears internally against a transitional wall region (24) between
the upper cylindrical region (12a) and the lower cylindrical region (12b) of the casing
element (12) and is held on its upper surface by the at least one bead (18) or the
correspondingly arranged segment cams of the axial displacement stop.
5. A stick as claimed in any of the preceding claims, characterized in that the stop
element (26) is arranged below the upper rim of the tube and is in the form of an
encircling bead or correspondingly arranged segment cams.
6. A stick as claimed in any of the preceding claims, characterized in that, on contacting
the stop element (26), the upper front edge plane of the casing element (12) projects
into the upper front edge plane of the tube (2).
7. A stick as claimed in any of the preceding claims, characterized in that the starting
region (27) at the bottom of the screwthreaded bore (16) widens conically in the baseplate
element (13) and is adapted to the shaft (6) of the screwthreaded spindle (9).
1. Bâton (1) pour distribuer une masse apte à l'étalement notamment un bâton de colle
ou de déodorant, constitué d'une gaine cylindrique (2) avec un fond fermé (4) où est
introduit une tige (3) au moyen d'une liaison clipsée (7) pouvant tourner sur son
axe longitudinal qui, approximativement le long du même axe longitudinal (5), est
constituée en tige filetée (9) dépassant l'un des côtés de la liaison clipsée (7)
et de l'autre côté de la liaison clipsée (7) au-dehors de la gaine (2) en forme d'écrou
cannelé (10), et avec un piston (11) en forme de godet qui est assuré contre une rotation
dans la gaine (2) par glissement sur des nervures (15) ou rainures de la paroi interne
de la gaine, avec un élément d'enveloppe (12) cylindrique présentant des rainures
longitudinales (14) ou des nervures longitudinales à sa surface externe, peut se déplacer
le long de l'axe longitudinal de gaine (5) grâce à une tige filetée (9) en prise dans
le trou fileté traversant (16) du piston (11), ainsi qu'un couvercle pouvant s'ouvrir
sur le bord supérieur de la gaine,
caractérisé en ce que
le piston (11) est en deux parties et est constitué de l'élément d'enveloppe (12)
cylindrique et d'un élément de plaque de fond (13) présentant le trou fileté traversant
(16) et inséré dans l'élément d'enveloppe de façon à être empêché de tourner et de
se déplacer axialement par rapport à l'élément d'enveloppe (12), au bord supérieur
de gaine (17) est formé intérieurement un élément de butée (26) empêchant la sortie
de l'élément d'enveloppe (12) et que lors de l'arrivée en butée de l'élément d'enveloppe
(12) sur l'élément de butée (26) ainsi que lorsqu'on continue de faire tourner le
bouton cannelé (10) pour faire avancer le piston on franchit la sécurité de déplacement
axial (18, 24) dans l'élément d'enveloppe (12) avec l'élément de plaque de fond (13)
et on peut déplacer en guidage l'élément de plaque de fond (13) dans l'élément d'enveloppe
(12) au moins jusque dans le domaine du plan de bord frontal de l'élément d'enveloppe
(12).
2. Bâton selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément d'enveloppe (12) présente un damaine de cylindre supérieur (12a) qui par
sa surface externe présentant les rainures longitudinales (14) ou les nervures longitudinales
de sécurité anti-rotation du piston (11) repose sur la paroi interne de gaine et est
muni sur sa paroi interne d'un bourrelet (18) circulaire formant la sécurité de déplacement
axial de l'élément de plaque de fond inséré (13) ou d'ergots disposés conformément,
et que l'élément d'enveloppe (12) présente un deuxième domaine cylindrique inférieur
(12b) de diamètre plus petit, qui est muni sur sa paroi interne de nervures longitudinales
(20) ou de rainures longitudinales qui coopèrent avec des rainures longitudinales
(21) ou des nervures longitudinales formées à l'extérieur sur le domaine (22) cylindrique
creux de l'élément de plaque de fond (13) pour assurer la sécurité anti-rotation de
l'élément de plaque de fond (13).
3. Bâton selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'élément de plaque de fond (13) est constitué d'une rondelle (23) disposée en coulissement
dans le premier domaine de cylindre (12a) de l'élément d'enveloppe (12) avec, formé
le long de l'axe médian (5), inséré dans le deuxième domaine cylindrique (12b) de
l'élément d'enveloppe (12) un cylindre creux (22) présentant un trou fileté traversant
(16).
4. Bâton selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
la rondelle (23) en l'état de départ repose à l'intérieur sur le domaine de transition
(25) entre les domaines de cylindre supérieur (12a) et inférieur (12b) de l'élément
d'enveloppe (12) et est bloquée sur sa face supérieure par au moins un bourrelet (18)
ou les ergots de segment disposés conformément de la sécurité de déplacement axial.
5. Bâton selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément de butée (26) est placé en dessous du bord supérieur de gaine et est en
forme de bourrelet circulaire ou d'ergots de segment disposés d'une façon correspondante.
6. Bâton selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
lorsqu'il arrive en butée sur l'élément de butée (26) le plan de bord frontal supérieur
de l'élément d'enveloppe (12) arrive au plan de bord frontal de la gaine (2).
7. Bâton selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le domaine de départ (27) du côté du fond du trou fileté (16) dans l'élément de plaque
de fond (13) s'élargit coniquement et est formé pour s'adapter à l'arbre (6) de la
tige filetée (9).