| (19) |
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(11) |
EP 0 650 534 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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02.05.2001 Patentblatt 2001/18 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.10.1996 Patentblatt 1996/41 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.07.1993 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: C23C 2/20 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9301/879 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9402/658 (03.02.1994 Gazette 1994/04) |
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| (54) |
BESCHICHTUNGSVORRICHTUNG
COATING DEVICE
DISPOSITIF DE RECOUVREMENT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
16.07.1992 DE 4223343 15.01.1993 DE 4300868 02.03.1993 DE 4306394
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.05.1995 Patentblatt 1995/18 |
| (73) |
Patentinhaber: |
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- DUMA MASCHINEN- UND ANLAGENBAU BETEILIGUNGS GmbH
D-47167 Duisburg (DE)
- PANNENBECKER, Heinrich
D-46569 Hünxe (DE)
- JABS, Ronald
D-47447 Moers (DE)
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| (72) |
Erfinder: |
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- PANNENBECKER, Heinrich
D-46569 Hünxe (DE)
- JABS, Ronald
D-47447 Moers (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schippan, Ralph, Dr.-Ing. |
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Cohausz & Florack
Patentanwälte
Postfach 33 02 29 40435 Düsseldorf 40435 Düsseldorf (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 188 813
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JP-A- 55 141 556
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 5, no. 12 (C-40)(684) 24. Januar 1981 & JP,A,55 141
556 (DAINI SEIKOSHA) 5. November 1980
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 11, no. 214 (C-434)(2661) 10. Juli 1987 & JP,A,62 030
865 (SUMITOMO METAL IND) 9. Februar 1987
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 016, no. 411 31. August 1992 & JP,A,04 136 146 (KAWASAKI
STEEL CORP) 11. Mai 1992
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 5, no. 168 (C-77)(840) 27. Oktober 1981 & JP,A,56 098
466 (SHIN NIPPON SEITETSU) 7. August 1981
- EMG-Servotechnick, AEG, "Bandlaufregelungen für die Metallindustrie", aus 7/1991
- "Steel Technology International", 1988, Sterling Publications Ltd., Seiten 325-327
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Bemerkungen: |
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Die Akte enthält technische Angaben, die nach dem Eingang der Anmeldung eingereicht
wurden und die nicht in dieser Patentschrift enthalten sind. |
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Beschichten von Metallband,
insbesondere zum Verzinken von Stahlband, wobei unterhalb des Schmelzespiegels eines
vom Band durchlaufenden Beschichtungsmittelbades mindestens eine verstellbare Führungsrolle
vorgesehen ist, mit einem der mindestens einen Führungsrolle nachgeordneten, oberhalb
des Schmelzespiegels angeordneten und mit einem Abblasmedium, insbesondere Druckluft,
beaufschlagbaren Abblasdüsenpaar, zwischen dessen Düsenkörpern das Band mit Abstand
zu den jeweiligen sich quer zur Bandlaufrichtung erstreckenden Düsenspalten geführt
ist, wobei mindestens einem der beiden relativ zum Metallband verstellbaren Düsenkörper
eine optische Meßeinrichtung zur Erfassung des Abstandes zwischen Düsenspalt und Metallbandoberfläche
zugeordnet ist, deren Meßstrahl mit seiner optischen Achse nahezu senkrecht in Bezug
zur Metallbandfläche gerichtet ist und deren Ausgangssignal einer Vertelleinrichtung
für die Führungsrolle und/oder einer Verstelleinrichtung für den Düsenkörper derart
zuführbar ist, daß der Abstand zwischen Düsenspalt und Metallbandoberfläche vorgebbar
ist.
[0002] Eine Vorrichtung zum kontinuierlichen Beschichten von Stahlband ist aus der DE-A-30
14651 bekannt. Diese bekannte Vorrichtung dient zur Oberflächenbehandlung eines im
Durchlauf-Schmelztauchverfahren beidseitig mit einem Metall, insbesondere Zink, überzogenen
Metallbands, insbesondere Stahlbands. Hierzu wird das Metallband in ein Bad mit dem
flüssigen Beschichtungsmittel geführt und über eine unterhalb des Schmelzspiegels
angeordnete Umlenkrolle senkrecht nach oben weitergeführt. Die unterhalb des Schmelzespiegels
im Beschichtungsmittelbad angeordneten Führungsrollen dienen der Stabilisierung des
Bandes, indem sie sicherstellen, daß das vom Beschichtungsmittel überzogene Band möglichst
flach ist, wenn es senkrecht nach oben aus dem Beschichtungsmittelbad austritt und
in den Bereich des Abblasdüsenpaares gelangt. Dabei wird das Band so geführt, daß
es möglichst mittig durch die sich gegenüberstehenden Düsenkörper der jeweils auf
einer Metallbandseite angeordneten Abblasdüsen verläuft. Es hat sich aber gezeigt,
daß es dennoch zu Inhomogenitäten der Schichtdicke auf dem aus dem Düsenkörperpaar
austretenden Band kommt, welche durch die Verstellung der Führungsrollen alleine nicht
ausgeglichen werden können.
[0003] Eine andere Vorrichtung zum Abblasen von verzinktem Stahlband ist aus der EP-A-0
249 234 bekannt. Bei dieser Vorrichtung wird der Düsenspalt durch zwei gegeneinander
verstellbare Düsenlippen gebildet, so daß der auf die Metallbandoberfläche wirkende
Druck des Abblasmediums einstellbar ist. Bei dieser Vorrichtung sind zur Messung der
Schichtdicke der Auflage auf dem Metallband Sensoren vorgesehen, die mit einem Rechner
verbunden sind, mittels dessen Ausgang Regelventile gesteuert werden, über die die
Menge des Abblasmediums, mit dem der Düsenspalt beaufschlagt wird, variierbar ist.
[0004] Hierdurch kann die Beschichtungsdicke auf einen gewünschten Sollwert eingestellt
werden. Treten bei dieser Vorrichtung Abweichungen im Bandverlauf von der mittigen
Lage auf, kommt es aufgrund der ungleichmäßigen Beaufschlagung der Bandoberfläche
entlang der Bandbreite mit dem Abblasmedium zu Inhomogenitäten in der Beschichtung.
[0005] Eine weitere Vorrichtung ist aus der WO-A-92/02656 bekannt, bei der der Düsenkörper
als Düsenzeile ausgebildet ist derart, daß entlag der Richtung des Düsenspalts mehrere
getrennt mit dem Abblasmedium beaufschlagbare gegeneinander abgedichtete Teildüsen
vorgesehen sind. Hierdurch können Unebenheiten des zu beschichteten Bandes korrigiert
werden, da die Druckbedingungen entlang der Breite des Düsenspalts durch die Aufteilung
in die Teildüsen variabel sind.
[0006] Eine Vorrichtung der eingangs genannten Art ist aus der EP 0 188 813 bekannt. Hierbei
sind mehrere quer zur Bandlaufrichtung angeordnete Abstandsmeßeinrichtungen vorgesehen,
mittels denen die Planheit des Bandes ermittelt wird. Eine solche Vorrichtung ist
nur mit großem Aufwand bei sich verändernder Breite des Metallbandes umzurüsten.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung der eingangs genannten
Art dahingehend weiterzuentwickeln, daß sie eine höhere Praktikabilität erhält.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß nach einer ersten Variante der Erfindung dadurch
gelöst, daß während des Betriebs der Vorrichtung entlang des Düsenspaltes mehrere,
von jeweils einem separatem Antrieb parallel zum Düsenspalt kontinuierlich verfahrbare
Meßeinrichtungen vorgesehen sind, deren jeweilige Ausgangssignale von einem Verstellantrieb
für den Düsenkörper bzw. von einem Verstellantrieb für die Führungsrolle gemeinsam
ausgewertet werden.
[0009] Erfindungsgemäß wird durch die Kombination aus optischer Meßeinrichtung und den Verstelleinrichtungen
für die Düsenkörper bzw. Führungsrollen eine Regelkreisanordnung gebildet, die es
ermöglicht, eine genaue räumliche Zuordnung zwischen den Düsenspalten einerseits und
dem Band andererseits zu schaffen. Entsprechend dem aktuellen Bandverlauf kann der
Abstand zwischen Metallbandoberfläche und Düsenspalten jeweils konstant gehalten werden,
so daß durch den mittigen Bandverlauf auch bei Bandlauffehlern, wie schräg laufendem
oder gewölbtem Band, stets eine homogene Beschichtung erreicht wird. Die optische
Meßeinrichtung führt dabei kontinuierlich einen Soll-Ist-Vergleich durch, indem sie
den jeweiligen tatsächlichen Abstand zwischen Düsenspalt und Bandoberfläche bestimmt.
Hierdurch wird ein Regelkreis geschaffen, welcher für entlang der Bandbreite konstante
Abblasbedingungen sorgt, wodurch insgesamt die Beschichtungshomogenität deutlich verbessert
wird. Dabei reicht es aus, wenn einer der üblicherweise zwei beidseitig des Metallbandes
angeordneten Düsenkörper über eine Meßeinrichtung verfügt, da die Positionierung des
anderen Düsenkörpers ebenfalls in Abhängigkeit der Abstandsmessung der Meßeinrichtung
erfolgen kann. Dadurch, daß entlang des Düsenspalts mehrere Meßeinrichtungen vorgesehen
sind, deren Ausgangssignale vom Verstellantrieb für den Düsenkörper gemeinsam ausgewertet
werden, lassen sich Inhomogenitäten entlang der gesamten Breite des Metallbandes noch
genauer erfassen. Dabei ist jede der mehreren Meßeinrichtungen kontinuierlich entlang
parallel zum Düsenspalt verfahrbar, so daß eine einfache Abtastung der Metallbandoberfläche
erfolgt. Dabei ist jeder Meßeinrichtung ein separater Antrieb zugeordnet, so daß eine
einfache Anpassung an unterschiedliche Metallbandbreiten erfolgen kann, wobei im Falle
von zwei Meßeinrichtungen jede der beiden Meßeinrichtungen jeweils eine Hälfte der
Bandbreite überstreicht.
[0010] Eine konstruktiv einfache Lösung sieht vor, daß die Meßeinrichtung vom Düsenkörper
getragen wird. Durch die bauliche Einheit können Abstandsveränderungen zwischen Bandoberfläche
und dem mit der Position des Düsenspalts in Beziehung stehenden Referenzpunkte der
optischen Meßeinrichtung mit hoher Genauigkeit ausgeregelt werden.
[0011] Von besonderer Bedeutung ist, daß der Düsenkörper in der Normalebene des Metallbandes
mittels des Verstellantriebs transversal und/oder rotatorisch bewegbar ist. Die transversale
Verstellung des Düsenkörpers kommt dabei zum Tragen, wenn sich die Lage des Metallbandes
parallel zur Soll-Lage, also planparallel zum Düsenspalt verändert, so daß durch die
Lateralbewegung des Düsenkörpers ein Ausgleich erfolgen kann. Ein solcher Lateralausgleich
kommt auch dann zum Tragen, wenn das Metallband eine bestimmte Wölbung erfährt. Dann
kann durch die Lateralbewegung erreicht werden, daß stets der erforderliche Minimalabstand
zwischen Düsenspalt und Metallbandoberfläche eingehalten wird, so daß es nicht zu
Berührungen beider kommt. Die rotatorische Verstellung des Düsenkörpers kommt in Betracht,
falls das Band sich in einer Ebene senkrecht zur Laufrichtung betrachtet um einen
bestimmten Winkel schrägstellt, so daß es an den Bandkanten zum Kontakt mit dem Düsenspalt
käme. Durch entsprechende Positionierung des Düsenkörpers läßt sich auch dieser Fehler
kompensieren.
[0012] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß der Düsenkörper
um eine Achse parallel zum Düsenspalt verschwenkbar ist, wobei zur Korrektur des Ausgangssignals
der mindestens einen Meßeinrichtung eine den Verschwenkungswinkel erfassende Winkelkorrektureinrichtung
vorgesehen ist. Eine solche Winkelkorrektur ist erforderlich, wenn in Abhängigkeit
von der Viskosität des Beschichtungsmaterials die Abstreifbedingungen im Laufe des
Prozesses verändert werden müssen. Da durch Verschwenken des Düsenkörpers um eine
parallel zum Düsenspalt verlaufende Achse im Falle eines auf dem Düsenkörper fest
angeordneten Meßsensors eine Verfälschung des Abstandssignals eintritt, ist eine elektronische
Winkelerfassungseinrichtung zur Korrektur des genannten Fehlers erforderlich.
[0013] Schließlich ist es nach einem weiter bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung
vorgesehen, daß auf beiden Metallbandseiten jeweils ein Düsenkörper mit jeweils mindestens
einer Meßvorrichtung vorgesehen ist, wobei eine gemeinsame Auswerteeinrichtung für
die Meßsignale zur gekoppelten Ansteuerung der jeweiligen Verstellantriebe der beiden
Düsenkörper zugeordnet ist. Hierdurch kann insbesondere die Zielsetzung erreicht werden,
ein homogenes beidseitiges Beschichten des Metallbandes zu erreichen.
[0014] Als Meßeinrichtungen eignen sich vorzugsweise solche optischen Sensoren, welche den
Abstand zur Metallbandoberfläche über die Laufzeitmessung ihres Lichtstrahls erfassen.
[0015] Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe wird nach einer zweiten erfindungsgemäßen
Variante dadurch gelöst, daß mindestens einer der beiden relativ zum Metallband verstellbaren
Düsenkörper eine optische Meßeinrichtung trägt, die parallel zum Düsenspalt mindestens
den Bereich einer Kante des Metallbandes überdeckend verfahrbar ist und daß der gegenüberliegende
Düsenkörper einen Reflektor aufweist, auf den die optische Achse der Meßeinrichtung
in deren Position außerhalb der Metallbandkante gerichtet ist und daß der Meßeinrichtung
eine Auswerteeinrichtung nachgeordnet ist, die das Meßsignal der aktuellen Position
auf der Verfahrachse zuordnet und an einen Regelkreis für eine Verstelleinrichtung
mindestens eines Düsenkörpers und/oder für eine Verstelleinrichtung für die Führungsrolle
weitergibt, so daß der Abstand zwischen Düsenspalt und Metallbandoberfläche vorgebbar
ist.
[0016] Diese Variante zeichnet sich dadurch aus, daß eine genaue Abstandsmessung sowohl
im Bezug auf den Abstand der Düsenkörper voneinander als auch des Abstandes jeweils
eines Düsenkörpers von der ihm zugewandten Metallbandoberfläche ermöglicht wird. Wesentlich
ist dabei, daß die optische Meßeinrichtung zwei Abstandsbereiche überdeckt, nämlich
denjenigen innerhalb der Metallbandbreite und denjenigen außerhalb, Während im Bereich
innerhalb der Metallbandkante der Abstand Düse-Band ermittelt wird, ergibt sich im
Bereich außerhalb der Kanten der Abstand Düse-Düse. Aufgrund dieser beiden Meßsignale
kann die Positionierung der Düsenkörper nunmehr so erfolgen, daß beide Düsenkörper
in Bezug auf das Metallband auf einen definierten Abstand gefahren werden können,
insbesondere, daß beide Düsenkörper symmetrisch im Bezug auf das Band angeordnet sind.
[0017] Dabei ist der Meßeinrichtung eine Auswerteeinrichtung nachgeordnet, die das Meßsignal
der aktuellen Position auf der Verfahrachse zuordnet und an einen Regelkreis für die
Verstelleinrichtung mindestens eines Düsenkörpers weitergibt. Hiedurch ergibt sich
eine Automatisierungsmöglichkeit, indem der oder die Düsenkörper über eine oder mehrere
Verstelleinrichtungen entsprechend dem gewonnenen Meßsignal so verstellt werden, daß
sich ein möglichst mittiger Verlauf des Bandes ergibt.
[0018] Vorzugsweise weist die Auswerteeinrichtung einen Diskriminator zur Unterscheidung
zwischen dem vom Metallband und dem vom Reflektor reflektierten Meßsignal auf. Hierdurch
ist es möglich, die exakte Position der Bandkante festzustellen und somit auch diesbezüglich
eine Symmetrierung, beispielsweise bei der Verwendung von speziellen auf die Kanten
gerichteten Düsen ("Kantendüsen") zu erreichen. Solche Kantendüsen, wie sie in der
EP-A-0 219 234 beschrieben sind, dienen dazu, Zinkaufwachsungen an den Kanten durch
gezieltes Anblasen zu reduzieren. Erfindungsgemäß kann die Position der Kantendüse
ebenfalls automatisch eingestellt werden, in dem eine der Meßeinrichtungen die jeweilige
Lage der Metallbandkante detektiert. Neben der Positionierungsmöglichkeit für die
Kantendüsen können die den Metallbandkantenbereich erfassende Meßeinrichtungen auch
zur kontinuierlichen Überwachung der tatsächlichen Metallbandbreite eingesetzt werden.
[0019] Die einfachste Ausgestaltung der zweiten Variante sieht vor, daß dem einen Düsenkörper
zwei Meßeinrichtungen zugeordnet sind, die jeweils über sich nicht überlappende Bereiche
von mindestens der halben Metallbandbreite verfahrbar sind, wobei jede Meßeinrichtung
von einem separaten Antrieb verfahrbar ist. Bei dieser Ausführungsform übernimmt jede
der beiden Meßeinrichtungen die Funktion der Abstandsmessung innerhalb der Bandkante
als auch außerhalb der Bandkante. Während der Beschichtung wird dabei jede der beiden
Meßeinrichtungen von getrennten Antrieben kontinuierlich parallel zum Düsenspalt verfahren,
wobei ständig oder in bestimmten Zeitabschnitten Meßsignale gewonnen werden.
[0020] Eine weitere Ausführungsform sieht anstelle von zwei einzelnen Meßeinrichtungen vor,
daß der eine Düsenkörper zwei Paare von Meßeinrichtungen mit sich jeweils nicht überlappenden
Verfahrbereichen aufweist, wobei die Meßeinrichtungen des ersten Paares über weniger
als der halben Metallbandbreite verfahrbar sind und die Meßeinrichtungen des zweiten
Paares den Bereich der jeweiligen Metallbandkante überdecken. Hierdurch werden die
Funktionen Abstandsmessung Düse-Band, Messung der Metallbandbreite bzw. Abstandsmessung
Düse-Düse auf separate Meßeinrichtungen übertragen, wobei die ersten Meßeinrichtungen
für die Messung Düse-Band immer im Bereich innerhalb der Bandkante und die zweiten
Paare von Meßeinrichtungen immer um den Bereich der Bandkante herum oszillierend und
von getrennten Antrieben verfahren werden.
[0021] Dabei sind die Alternativen denkbar, daß einerseits alle Meßeinrichtungen auf einem
gemeinsamen Führungsschlitten angeordnet und jeweils von separaten Antrieben antreibbar
sind oder andererseits die Meßeinrichtungen des ersten bzw. zweiten Paares auf unterschiedlichen
Düsenkörpern liegen, wobei die um den Bereich der Metallbandkante verfahrbaren Meßeinrichtungen
auf dem dem Reflektor gegenüberliegenden Düsenkörper angeordnet sind und auch hier
jede Meßeinrichtung von einem separaten Antrieb verstellbar ist. Beide dargestellten
Varianten sind technisch äquivalent, wobei die letztere aufgrund der sich nicht überlappenden
Antriebe herstellungstechnisch einfacher ist.
[0022] Der Reflektor ist vorzugsweise durch ein ebenes, parallel zum Metallband verlaufendes
insbesondere reflektierendes Band gebildet, dessen Breite so gewählt ist, daß mindestens
die Kantenpositionen des zu beschichtenden Bandes überdeckt werden. Will man nun Bänder
unterschiedlicher Breite beschichten, so muß das Band eine solche Position haben,
daß es vom Bereich der Kante des schmalsten bis über die Kante des breitesten Bandes
hinaus sich in Bandquerrichtung erstreckt, damit auch beim breitesten zu beschichtenden
Metallband noch die auf die Kante gerichtete Meßeinrichtung ein entsprechendes Reflektionssignal
erhält.
[0023] Eine gute Justierungsmöglichkeit ergibt sich, wenn die Drehachse des Reflektors in
einer gemeinsamen Parallelebene zum Metallband liegt, die auch durch den Drehpunkt
des Düsenkörpers liegt, welcher den Reflektor trägt.
[0024] Da nicht nur der Reflektor bei einer Drehung des Düsenkörpers nachjustiert werden
muß, sondern auch die optische Meßeinrichtung, ist diese vorzugsweise so auf dem sie
tragenden Düsenkörper befestigt, daß ein Winkelversatz durch eine hierfür vorgesehene
Ausgleichsschraube kompensiert werden kann.
[0025] Wenn die optische Meßeinrichtung auf einer Traverse angeordnet ist, gegenüber der
der zugehörige Düsenkörper verschwenkbar ist, bleibt die Winkellage der Meßeinrichtung
gegenüber dem Band beim Verschwenken des Düsenkörpers erhalten, so daß auf eine zusätzliche
Winkelkompensation verzichtet werden kann.
[0026] Erfindung wird im folgenden anhand einer Zeichnung näher erläutert.
[0027] Dabei zeigen:
- Fig. 1 - Fig. 4
- Ausführungsbeispiele zu der ersten Variante der Erfindung.
und
- Fig. 5 - Fig. 10
- Ausführungsbeispiele zu der zweiten Variante der Erfindung
[0028] Im einzelnen zeigen die Figuren:
- Fig. 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel im Schnitt der Gesamtbeschichtungsvorrichtung,
- Fig. 2
- das erste Ausführungsbeispiel als Draufsicht in der Normalebene des Metallbandes,
in dem die Abblaseinheit darstellenden Detail,
- Fig. 3
- ein Schnitt entlang der Linie AA in Fig. 1,
- Fig. 4
- eine Skizze zur Erläuterung der Funktion der Vorrichtung nach der ersten Variante
der Erfindung bei
- Fig. 4a
- einer Lateralverschiebung des Metallbandes,
- Fig. 4b
- einer Schrägstellung des Metallbandes und
- Fig. 4c
- einer Wölbung des Metallbandes:
- Fig. 5
- ein erstes Ausführungsbeispiel als Draufsicht in der Normalebene des Metallbandes.
- Fig. 6
- ein zweites Ausführungsbeispiel.
- Fig. 7
- einen Schnitt entlang der Linie A-A in den Figuren 5 oder 6,
- Fig.8
- ein drittes Ausführungsbeispiel, ebenfalls als Draufsicht in der Normalebene des Metallbandes,
- Fig. 9
- einen Schnitt entlang der Linie B-B in Fig. 8 und
- Fig. 10
- ein viertes Ausführungsbeispiel im Schnitt.
[0029] Das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel nach der ersten Variante der Erfindung
für eine Beschichtungsvorrichtung zeigt ein Metallband 1, welches von rechts oben
kommend schräg in ein Beschichtungsmittelbad 15 eintaucht, von dem lediglich der Schmelzespiegel
14 dargestellt ist. Unterhalb des Schmelzespiegels 14 wird das Band 1 mittels einer
von einer Halterung 13 getragenen Umlenkrolle 6 so umgelenkt, daß es anschließend
senkrecht nach oben verläuft. In Bandlaufrichtung nachgeordnet aber noch unterhalb
des Schmelzespiegels 14 sind zwei Führungsrollen 5 vorgesehen, die sich auf entgegengesetzten
Seiten des Metallbandes 1 befinden. Die Führungsrollen 5 sind höhenversetzt zueinander
angeordnet und jeweils getrennt durch Verstellantriebe 12 in Richtung senkrecht zur
Laufrichtung des Metallbandes 1 verstellbar. Oberhalb der Führungsrollen 5 tritt das
mit flüssigem Zink beschichtete Metallband 1 aus dem Beschichtungsmittelbad 15 aus
und trifft auf zwei an jeweils einer Seite des Metallbandes 1 angeordnete Düsenkörper
2, deren Düsenspalte 3 einen bestimmten Abstand X zur jeweiligen Metallbandoberfläche
haben. Einer der Düsenkörper 2 trägt auf seiner Oberseite einen Aufsatz für eine Meßeinrichtung
4. Die Meßeinrichtung 4 ist ein optischer Sensor, der einen Lichtstrahl entlang der
mit a bezeichneten optischen Achse aussendet, welcher annähernd senkrecht auf die
Bandoberfläche einfällt. Zur Vermeidung von Verunreinigungen ist die Seite der Meßeinrichtung
4, auf der der Lichtstrahl austritt, mit einer mit Druckluft beaufschlagten Schutzhülse
7 umgeben.
Wie im Detail insbesondere aus Fig. 2 hervorgeht, die eine Draufsicht desjenigen Ausschnittes
von Fig. 1 zeigt, der den Bereich der Düsenkörper 2 bildet, sind entlang der Breite
des Metallbandes 1 zwei Meßeinrichtungen 4a,4b vorgesehen, die auf einem Führungsschlitten
16 angeordnet sind, wobei jede der Meßeinrichtungen 4a,4b mittels eines zugehörigen
Antriebs 17a, 17b in einer Richtung parallel zur Breite des Metallbandes 1 bzw. des
Düsenspalts 3 in Bezug auf den Düsenkörper 2 separat verfahrbar ist.
[0030] Die beiden Meßeinrichtungen 4a,4b können mittels der Antriebe 17a,17b so verfahren
werden, daß die linke Meßeinrichtung 4a bis in den linken Randbereich des Metallbandes
1 und die rechte Meßeinrichtung 4b bis hin zu dem rechten Metallbandrandbereich verfahren
werden kann.
[0031] Der gesamte Aufsatz 8 auf den Düsenkörper 2, welcher die Meßeinrichtung 4 beinhaltet,
ist mittels eines Schutzblechs 8a, 8b (Fig. 3) abgekapselt.
[0032] Der Verstellantrieb für den Düsenkörper 2 besteht aus zwei ebenfalls in Fig. 2 dargestellten
Linearantrieben 11, wobei der Düsenkörper gegenüber den Linearantrieben kardanisch
gelagert ist. Bei gleichgerichteter Bewegung der Antriebe ist der Düsenkröper 2 in
der Normalebene des Metallbandes lateral verstellbar, so daß der Abstand zwischen
Düsenspalt 3 und Oberfläche des Metallbandes veränderbar ist.
[0033] Durch gegensinnige Bewegung der Antriebe 11 ist der Düsenkörper 2 in der Normalebene
des Metallbandes 1 drehbar.
[0034] Als weitere Verstellmöglichkeit ist vorgesehen, daß jeder Düsenkörper 2 sich um einen
Drehpunkt 9 (siehe Fig.3) verschwenken läßt, so daß der Düsenspalt 3 in die dargestellte
gestrichelte Position gebracht werden kann, welche einer Winkeländerung gegenüber
der Normalebene entspricht. Im oberen Bereich des Düsenkörpers 2 ist eine Winkelerfassungseinrichtung
10 vorgesehen, die den Verschwenkungswinkel um den Drehpunkt 9 feststellt und ein
entsprechendes Korrektursignal zum Ausgleich des Fehlers der Meßeinrichtung 4 abgibt,
der dadurch bedingt ist, daß die optische Achse a im Falle einer Verschwenkung nicht
mehr senkrecht in Bezug auf die Bandlaufrichtung ist, d.h. nicht mehr der kürzesten
Entfernung entspricht. Die Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Figur
1 - 3, wird anhand der Skizzen in Fig. 4 nunmehr näher erläutert:
[0035] Ziel der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es, den Abstand zwischen Düsenspalt 3
und Metallbandoberfläche jeder der beiden Seiten des Metallbandes auf einem konstanten
Wert x zu halten. Um Abweichungen von der ebenen Mittellage des Metallbandes, die
in den Fig. 4a-4c durch die gestrichelte Linie dargestellt ist, auszugleichen. wird
die tatsächliche Lage des Metallbandes von den Meßeinrichtungen 4a,4b kontinuierlich
erfaßt und das jeweilige Signal, welches bei fester bekannter räumlicher Zuordnung
zwischen Meßeinrichtung und Düsenspalt dem jeweiligen Abstand des Punktes auf dem
Düsenspalt von der Metallbandoberfläche entspricht, an eine auf die Verstellantriebe
für die Düsenkörper bzw. für die Führungsrolle 5 wirkende Auswerteinrichtung gegeben.
[0036] Falls das Metallband vom mittigen Verlauf abweicht, kann dies durch die laterale
oder rotatorische Verstellung der Verstellantriebe 11 der Düsenkörper 2 kompensiert
werden. Es sind grundsätzlich 3 Fehlerarten möglich, die in den Fig. 4a-4c skizziert
sind.
[0037] Wenn gemäß Fig. 4a das Band 1 in Bezug auf seine Mittellage (gestrichelte Linie)
parallel versetzt ist, z.B in Richtung des oberen Düsenspaltes des oberen Düsenkörpers,
werden die Meßeinrichtungen 4a,4b dieselbe Abstandverringerung feststellen, woraufhin
der obere Düsenkörper 2 mittels des Verstellantriebs 11 in Fig. 4a nach oben bewegt
wird, um den Sollwert x des Abstandes zwischen Düsenspalt 3 und Metallbandoberfläche
1 einzuhalten. Entsprechend bewegt sich der Verstellantrieb 11 des unteren Düsenkörpers
2 ebenfalls nach oben, so daß im Ergebnis der gewünschte Abstand wieder erreicht wird.
[0038] Wenn gemäß Fig. 4b das Metallband gegenüber der mittigen gestrichelten Position um
einen bestimmten Neigungswinkel schräg gestellt ist, werden die beiden Meßeinrichtungen
entlang der Metallbandbreite jeweils unterschiedliche Abstände anzeigen, wobei im
oberen linken Bereich und im unteren rechten Bereich von Fig. 4b der Sollwert des
Abstandes zwischen Düsenspalt und Metallbandoberfläche unterschritten wird. Die Korrektur
erfolgt dann durch Drehung der jeweiligen Düsenkörper, wie dies durch die kreisförmigen
Pfeile in Fig. 4b angedeutet ist. Nach Ablauf der Korrektur ist auch bei diesem Bandlauffehler
über die gesamte Bandbreite wieder der gewünschte Abstandswert einzuhalten.
[0039] Ein weiterer möglicher Bandlauffehler ist in Fig. 4c angedeutet, der darin besteht,
daß sich das Band 1 wölbt. Durch die Wölbung wird der zulässige Abstand im oberen
Bereich etwa in der Bandmitte und im unteren Bereich an den Bandkanten unterschritten,
so daß es hierdurch zur Gefahr eine Berührung zwischen Band und Düse kommt. Erfindungsgemäß
erfolgt eine Korrektur dieses Fehlers derart, daß sich der obere Düsenkörper 2 lateral
nach oben verstellt, bis entlang der gesamten Bandbreite mindestens der Sollwert für
den Abstand zwischen Band und Düsenspalt eingehalten ist. Dies bedeutet, daß dieser
Wert in der Bandmitte erreicht wird, während an den Bandkanten notwendigerweise ein
größerer Abstand erforderlich ist.
[0040] Umgekehrt wird in Bezug auf den unteren Düsenkörper die Einstellung so vorgenommen,
daß sich dieser soweit von den jeweiligen Bandkanten entfernt, bis auch dort der zulässige
Abstand erreicht wird. Notwendigerweise wird dann in der Mitte der Abstand größer
sein.
[0041] Durch die Kopplung der Ausgangssignale der Meßeinrichtungen mit dem Verstellantrieb
der Führungsrollen läßt sich insbesondere bei einer festgestellten Bandwölbung durch
entsprechende Ausstellung der Führungsrolle 5 das Band glätten, wodurch der Bandfehler
ausgeglichen wird.
[0042] Die erfindungsgemäße Vorrichtung sieht über die zuvor beschriebene Kompensation von
Bandlauffehlern hinaus die Möglichkeit vor, die Düsenkörper 2 in Bezug auf den Drehpunkt
9 zu verschwenken. Dies kann beispielsweise erforderlich sein, wenn sich die Viskosität
des Beschichtungsmittels im Laufe des Verfahrens ändert, so daß die Abstreifbedingungen
entsprechend abgeändert werden müssen. Dann bewegen sich die jeweiligen Düsenspalte
3 in die in Fig. 1 dargestellte gestrichelte Position. Um durch die Winkeländerung
auftretenden Meßfehler zu kompensieren, ist die Winkelkorrektureinrichtung 10 vorgesehen.
Diese ist jedoch nicht erforderlich, falls die Meßeinrichtungen 4a,4b nicht, wie in
den in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen offenbart, auf dem Düsenkörper
2 ortsfest angeordnet, sondern in einer separaten baulichen Einheit untergebracht
sind.
[0043] Die in Fig. 2 dargestellten Meßeinrichtungen 4a,4b können in einfacher Weise an eine
sich ändernde Breite des Metallbandes 1 angepaßt werden, da sie unabhängig voreinander
mittels der Antriebe 17a, 17b verfahrbar sind.
[0044] Im folgenden wird die zweite Variante der Erfindung näher erläutert wobei gleiche
Bezugszeichen entsprechende Bauteile bezeichnen.
[0045] Das in Fig. 5 dargestellte erste Ausführungsbeispiel der zweiten Variante zeigt zwei
an jeweils einer Seite des zu beschichtenden Metallbandes 1 angeordnete Düsenkörper
2, deren Düsenspalte jeweils einen bestimmten Abstand x zur Oberfläche des Metallbandes
1 haben. Der in Fig. 9 rechts dargestellte untere Düsenkörper 2 trägt auf seiner Oberseite
einen Aufsatz für die Meßeinrichtung 4.
[0046] Das Gehäuse der Meßeinrichtung 4 besteht aus einem Gehäusedeckel 8b und einem hinteren
Gehäuseteil 8a, welcher geöffnet werden kann.
[0047] Die optische Meßeinrichtung 4 ruht auf einem Schlitten 16, auf welchem sie längs
der Breite des Metallbandes 1 verfahrbar ist.
[0048] Die gesamte Einheit bestehend aus Schlitten 16, Meßeinrichtung 4 und Gehäuse 8a,8b
kann gegenüber dem sie tragenden Düsenkörper 2 mittels einer Winkelausgleichsschraube
20 um einen bestimmten Drehwinkel verstellt werden. Dies ist dann von Bedeutung, wenn
der um den Drehpunkt 9 drehbare Düsenkörper 2 verstellt wird und dieser Winkel von
der elektronischen Winkelerfassung 10 ermittelt wird.
[0049] Jeder der beiden Düsenkörper 2 ist mittels eines Antriebs 11 in senkrechter Richtung
zur Transportrichtung des Metallbandes 1 in der in Fig. 5 dargestellten Normalebene
verfahrbar. Allerdings besteht für jeden Düsenkörper 11 der Verstellantrieb aus zwei
Linearantrieben 11, gegenüber denen der Düsenkörper 2 kardanisch gelagert ist. Bei
gleichgerichteter Bewegung seiner Antriebe ist der Düsenkörper 2 lateral zum Metallband
1 hin oder von ihm fort verstellbar, so daß der Abstand zwischen Düsenspalt 3 und
Metallbandoberfläche veränderbar ist.
[0050] Bei gegensinniger Bewegung der Antriebe 11 ist der Düsenkörper 2 in der dargestellten
Normalebene drehbar.
[0051] Wie aus Fig. 5 hervorgeht, sind entlang der Breite b des Metallbandes zwei optische
Meßeinrichtungen 4 vorgesehen, die jeweils etwa die Hälfte des Metallbandes 1 überdecken.
Diese werden von getrennten Antrieben 17a,17b angetrieben kontinuierlich derart verfahren,
daß sie den jeweils mit Δ bezeichneten Verfahrbereich überdecken.
[0052] Auf dem gegenüberliegenden Düsenkörper 2 sind Reflektoren 18 vorgesehen, die die
jeweils mit K bezeichneten Bandkanten überdecken.
[0053] Die in Fig. 5 dargestellte Vorrichtung arbeitet wie folgt:
[0054] Jede der beiden Meßeinrichtungen 4 wird entlang des Schlittens 16 kontinuierlich
verfahren, so daß der mit a bezeichnete Meßstrahl der jeweiligen Meßeinrichtung 4
im Bereich innerhalb der Metallbandkante K vom Metallband 1 reflektiert wird. Gelangt
die Meßeinrichtung 4 in den Bereich der Metallbandkante K erfolgt ein sprunghafter
Übergang der Reflexion vom Metallband auf den Reflektor 18. Dieser sprunghafte Übergang
ermöglicht eine genaue Lageerkennung der Bandkante.
[0055] Im Bereich innerhalb der Kanten K mißt die optische Meßeinrichtung 4 jeweils den
Abstand zwischen dem definierten Punkt auf dem Düsenkörper 2 und der Metallbandoberfläche.
Zeigt sich im Laufe der Messung innerhalb des Verfahrweges innerhalb der Metallbandkanten,
daß sich der Abstand ändert, bedeutet dies eine Schrägstellung des Metallbandes im
Bezug auf den Düsenspalt. Dies kann durch entsprechende Ansteuerung der Verstelleinrichtungen
11 oder der Führungsrollen 5 beim "Zwei- oder Dreirollensystem" (Fig. 1) kompensiert
werden.
[0056] Stellt andererseits die Meßeinrichtung 4 im Bereich außerhalb der Metallbandkanten
K eine Abweichung des Meßwertes von einem vorbestimmten Wert fest, ist dies auf eine
Veränderung des vorgegebenen Abstandes zwischen den Bezugspunkten der beiden Düsenkörper
2 zurückzuführen. Aus der Kenntnis sowohl des Abstandes zwischen den Bezugspunkten
auf den Düsenkörpern 2 als auch des Abstandes zwischen einem Düsenkörper und der Metallbandoberfläche
kann nun mittels des nachgeschalteten nicht näher dargestellten Auswerterechners die
Symmetrierung erfolgen.
[0057] Das in Fig. 6 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel der zweiten Variante Erfindung
unterscheidet sich von dem beschriebenen dadurch, daß anstelle von zwei Meßeinrichtungen,
die jeweils mehr als die Bandhälfte überdecken, vier Meßeinrichtungen vorgesehen sind,
von denen die beiden inneren ständig in dem mit △ a bezeichneten Verfahrbereich oszillieren,
der stets innerhalb der Bandkanten K liegt. Die beiden äußeren Meßeinrichtungen 4b
oszillieren hingegen innerhalb des mit Δ b bezeichneten Bereichs um die Bandkanten
K, wobei der Meßstrahl der Meßeinrichtungen 4b teils vom Metallband und teils von
den Reflektoren 18 reflektiert wird. Hierdurch lassen sich die Meßsignale für den
Abstand Düsenkörper-Band bzw. Düsenkörper-Düsenkörper sowie für die Bandbreite gleichzeitig
ermitteln, wodurch eine schnellere Auswertung möglich ist.
[0058] Das in Fig. 8 und 9 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von demjenigen
der Fig. 2 lediglich dadurch, daß die im Kantenbereich oszillierenden optischen Meßeinrichtungen
4b nicht auf dem gemeinsamen Führungsschlitten des Düsenkörpers 2 angeordnet sind,
welcher auch die auf das Metallband gerichteten optischen Meßeinrichtungen 4a trägt.
Vielmehr ist für die auf die Kantenbereiche K gerichteten optischen Meßeinrichtungen
4b ein weiterer Führungsschlitten 16 auf dem gegenüberliegenden Düsenkörper 2 vorgesehen.
Entsprechend ist der Reflektor dann auf demjenigen Düsenkörper 2 vorgesehen, der auch
die optischen Meßeinrichtungen 4a trägt. Die von den jeweiligen Meßeinrichtungen überstrichenen
Verfahrbereiche Δ a bzw. Δ b sind gegenüber dem in Fig. 6 dargestellten Ausführungsbeispiel
unverändert.
[0059] Die dargestellten Ausführungsbeispiele bieten Vorteile bei der Justierung. Soll nämlich
aus technologischen Gründen das Band 1 nicht in der in durchgezogenen Linien dargestellten
Position abgeblasen werden sondern in der gestrichelten Position, so ist jeder der
Düsenkörper 2 um den Drehpunkt 9 zu drehen. Die Drehung des Düsenkörpers 2 wird dabei
von einer elektronischen Winkelerfassung 10 festgestellt. Damit die optische Achse
jeder Meßeinrichtung 4a,4b nach wie vor senkrecht auf das Metallband 1 einfällt, muß
der Winkelversatz ausgeglichen werden, und zwar durch eine Winkelausgleichsschraube
20. Eine solche Winkelkorrektur kann auch elektronisch erfolgen, indem das Meßsignal
der Winkelerfassung 10 zur Stellung der Ausgleichsschraube 20 verwendet wird.
[0060] Das in Fig.10 dargestellte Ausführungsbeispiel zeigt eine Alternative zur Anordnung
in der jeweils rechten Bildhälfte der Figuren 7 und 9. Gemäß diesem Ausführungsbeispiel
ruht die Meßeinrichtung 4 nicht direkt auf dem Düsenkörper 2 sondern ist auf einer
Traverse 22 befestigt, entlang der die Meßeinrichtung 4 quer zur Bandlaufrichtung
verfahrbar ist. Die Traverse 22 ist mittels eines Traversenantriebes 23 im Bezug auf
das Metallband 1 verstellbar. Die Traverse 22 ist im Bereich des Drehpunkts 9 für
den Düsenkörper 2 gelagert. Allerdings ist der Düsenkörper 2 im Drehpunkt 9 drehbar
gegenüber der Traverse 22, so daß bei einer Drehung des Düsenkörpers 2 in die in Figur
12 gestrichelt dargestellte Position die Traverse 23 und somit die Meßeinrichtung
4 ortsfest bleiben.
[0061] Dies bedeutet, daß die Orientierung der Meßeinrichtung 4 im Bezug auf das Metallband
1 auch bei Drehung des Düsenkörpers 2 um den Drehpunkt 9 erhalten bleibt. Hierdurch
können zusätzliche Kompensationsmittel zum Ausgleich der Drehung entfallen.
[0062] Darüber hinaus ist in den Ausführungsbeispielen nach den Figuren 7, 9, 10 ein oberhalb
des Düsenspaltes 3 angeordnetes Schirmblech 24 vorgesehen, welches vom Düsenkörper
2 getragen im wesentlichen eben verläuft und nur an seiner dem Metallband zugeordneten
Kante leicht in Richtung Düsenspalt 3 geneigt ist, um eine Berührung mit dem Band
zu verhindern. Hierdurch wird mit Zink beladenes Abblasmedium in den Raum unterhalb
des Schirmes festgehalten, so daß die gegen Verschmutzung empfindliche optische Meßeinrichtung
geschützt ist.
Bezugszeichenliste:
[0063]
- 1
- Metallband
- 2
- Düsenkörper
- 3
- Düsenspalt
- 4,4a,4b
- optische Meßeinrichtung
- 5
- Führungsrolle
- 6
- Umlenkrolle
- 7
- Schutzhülse
- 8,8a,8b
- Schutzblech
- 9
- Drehpunkt
- 10
- Winkelerfassung
- 11
- Verstellantrieb für Düsenkörper
- 12
- Verstellantrieb für Führungsrolle
- 13
- Halterung für Umlenkrolle
- 14
- Schmelzespiegel
- 15
- Beschichtungsmittelbad
- 16
- Führungsschlitten
- 17a,b
- Antrieb für Führungsschlitten
- 18
- Reflektor
- 19
- Drehpunkt Reflektor
- 20
- Winkelausgleichsschraube
- 21
- Drehpunkt Meßeinrichtung
- 22
- Traverse
- 23
- Antrieb für Traverse
- 24
- Leitblech
- x
- Abstand Düsenspalt zur Metallbandoberfläche
- a
- optische Achse der Meßeinrichtung
- b
- Metallbandbreite
- K
- Metallbandkante
- Δ
- Verfahrbereich
- Δa
- Verfahrbereich der Abstandsmeßeinrichtung
- △b
- Verfahrbereich der Kantenmeßeinrichtung
1. Vorrichtung zum kontinuierlichen Beschichten von Metallband, insbesondere zum Verzinken
von Stahlband, wobei unterhalb des Schmelzespiegels (14) eines vom Band (1) durchlaufenden
Beschichtungsmittelbades (15) mindestens eine verstellbare Führungsrolle (5) vorgesehen
ist, mit einem der mindestens einen Führungsrolle (5) nachgeordneten, oberhalb des
Schmelzespiegels (14) angeordneten und mit einem Abblasmedium, insbesondere Druckluft,
beaufschlagbaren Abblasdüsenpaar, zwischen dessen Düsenkörpern (2) das Band (1) mit
Abstand zu den jeweiligen sich quer zur Bandlaufrichtung erstreckenden Düsenspalten
geführt ist, wobei mindestens einem der beiden relativ zum Metallband (1) verstellbaren
Düsenkörper (2) eine optische Meßeinrichtung (4) zur Erfassung des Abstandes zwischen
Düsenspalt (3) und Metallbandoberfläche zugeordnet ist, deren Meßstrahl mit seiner
optischen Achse nahezu senkrecht in Bezug zur Metallbandfläche gerichtet ist und deren
Ausgangssignal einer Verstelleinrichtung für die Führungsrolle (5) und/oder einer
Verstelleinrichtung für den Düsenkörper (2) derart zuführbar ist, daß der Abstand
zwischen Düsenspalt (3) und Metallbandoberfläche vorgebbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß während des Betriebs der Vorrichtung entlang des Düsenspaltes mehrere, von jeweils
einem separatem Antrieb (17a,17b) parallel zum Düsenspalt (3) kontinuierlich verfahrbare
Meßeinrichtungen (4a,4b) vorgesehen sind, deren jeweilige Ausgangssignale von einem
Verstellantrieb (11) für den Düsenkörper (2) bzw. von einem Verstellantrieb (12) für
die Führungsrolle (5) gemeinsam ausgewertet werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die optische Meßeinrichtung (4) vom Düsenkörper (2) getragen ist.
3. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche
dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (2) in der Normalebene des Metallbandes (1) mittels des Verstellantriebs
(11) rotatorisch bewegbar ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (2) in der Normalebene des Metallbandes (1) mittels des Verstellantriebs
(11) transversal bewegbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (2) um eine Achse parallel zum Düsenspalt (3) verschwenkbar
ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Korrektur des Ausgangssignals der Meßeinrichtung (4) eine den Verschwenkwinkel
erfassende Winkelkorrektureinrichtung (10) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Metallbandseiten jeweils ein Düsenkörper (2) mit jeweils mindestens
einer Meßvorrichtung (4) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame Auswerteeinrichtung für die Meßsignale zur gekoppelten Ansteuerung
der jeweiligen Verstellantriebe (11) der beiden Düsenkörper (2) zugeordnet ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtung (4) ein optischer Sensor ist, der den Abstand zur Metallbandoberfläche
über die Laufzeit seines Lichtstrahls erfaßt.
10. Vorrichtung zum kontinuierlichen Beschichten von Metallband, insbesondere zum Verzinken
von Stahlband, wobei unterhalb des Schmelzespiegels (14) eines vom Band (1) durchlaufenden
Beschichtungsmittelbades (15) mindestens eine verstellbare Führungsrolle (5) vorgesehen
ist, mit einem der mindestens einen Führungsrolle (5) nachgeordneten, oberhalb des
Schmelzespiegels (14) angeordneten und mit einem Abblasmedium, insbesondere Druckluft,
beaufschlagbaren Abblasdüsenpaar, zwischen dessen Düsenkörpern (2) das Band (1) mit
Abstand zu den jeweiligen sich quer zur Bandlaufrichtung erstreckenden Düsenspalten
geführt ist,
dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der beiden relativ zum Metallband (1) verstellbaren Düsenkörper
(2) eine optische Meßeinrichtung (4,4a,4b) trägt, die parallel zum Düsenspalt mindestens
den Bereich einer Kante (K) des Metallbandes überdeckend verfahrbar ist und daß der
gegenüberliegende Düsenkörper (2) einen Reflektor (18) aufweist, auf den die optische
Achse (a) der Meßeinrichtung (4b,4) in deren Position außerhalb der Metallbandkante
(K) gerichtet ist und daß der Meßeinrichtung (4,4a,4b) eine Auswerteeinrichtung nachgeordnet
ist, die das Meßsignal der aktuellen Position auf der Verfahrachse zuordnet und an
einen Regelkreis für eine Verstelleinrichtung (11) mindestens eines Düsenkörpers (2)
und/oder für eine Verstelleinrichtung (12) für die Führungsrolle (5) weitergibt, so
daß der Abstand zwischen Düsenspalt (3) und Metallbandoberfläche vorgebbar ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10.
dadurch gekennzeichnet, daß die Auswerteeinrichtung einen Diskriminator zur Unterscheidung zwischen dem vom
Metallband und dem vom Reflektor reflektierten Meßsignal enthält.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß dem einen Düsenkörper (2) zwei Meßeinrichtungen (4) zugeordnet sind, die jeweils
über sich nicht überlappende Bereiche (△) von mindestens der halben Metallbandbreite
verfahrbar sind.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß der eine Düsenkörper (2) zwei Paare von Meßeinrichtungen (4a,4b) mit sich jeweils
nicht überlappenden Verfahrbereichen aufweist, wobei die Meßeinrichtungen des ersten
Paares (4a) über weniger als der halben Metallbandbreite (b) verfahrbar sind und die
Meßeinrichtungen des zweiten Paares (4b) den Bereich der jeweiligen Metallbandkante
(K) überdecken (Fig. 8).
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß alle Meßeinrichtungen (4,4a,4b) auf einem gemeinsamen oder auf separatem Führungsschlitten
(12) angeordnet und jeweils von separaten Antrieben (17a,17b) antreibbar sind.
15. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Meßeinrichtungen des ersten bzw. zweiten Paares (4a,4b) auf unterschiedlichen
Düsenkörpern (2) angeordnet sind, wobei die um den Bereich der Metallbandkante (K)
verfahrbaren Meßeinrichtungen (4b) auf dem dem Reflektor (18) gegenüberliegenden Düsenkörper
(2) angeordnet sind.
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 15,
dadurch gekennzeichnet, daß jede Meßeinrichtung (4,4a,4b) von einem separaten Antrieb (17a, b) verfahrbar
ist.
17. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor durch ein ebenes, parallel zum Metallband (1) verlaufendes insbesondere
reflektierendes Band gebildet ist, dessen Breite so gewählt ist, daß mindestens die
Kantenpositionen des zu beschichtenden Bandes überdeckt werden.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß das Reflektorband von einem auf den Düsenkörper (2) befestigten Träger gehalten
wird.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektorträger um einen Drehpunkt (19) drehbar ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, daß die Reflektorebene durch den Drehpunkt (9) des diesen tragenden Düsenkörpers
(2) verläuft.
21. Vorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß der Reflektor (18) von einem die eine Gruppe von Meßeinrichtungen (4a) tragenden
Gehäuse (8a,8b) gehalten ist.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (2) um eine Achse parallel zum Düsenspalt (3) verschwenkbar
ist, wobei zur Korrektur des Ausgangssignals der Meßeinrichtung (4) eine den Verschwenkwinkel
erfassende Winkelkorrektureinrichtung (10) vorgesehen ist.
23. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die vom Düsenkörper (2) getragene optische Meßeinrichtung mittels einer Winkelausgleichsschraube
(20) verstellbar ist.
24. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die optische Meßeinrichtung (4,4a,4b) auf einer Traverse (22) angeordnet ist,
die insbesondere mittels eines Traversenantriebs (23) in Richtung zum Metallband verstellbar
ist.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24,
dadurch gekennzeichnet, daß der Düsenkörper (2) gegenüber der Traverse (22) verschwenkbar ist.
26. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß in Bandlaufrichtung oberhalb des Düsenspaltes (3) ein den Bereich des Lichtstrahlaustritts
der optischen Meßeinrichtung (4) abschirmendes, vom Düsenkörper (2) getragenes insbesondere
ebenenes Abschirmblech (24) vorgesehen ist, welches an seiner dem Band (1) zugewandten
Kante zum Düsenspalt (3) hin abgeschrägt ist.
1. A device for the continuous coating of metal strip, more particularly for the galvanizing
of steel strip, wherein at least one adjustable guide roller (5) is disposed below
the melt surface (14) of a bath (15) of coating agent through which the strip (1)
passes, the device having a pair of blowing-off nozzles which are disposed above the
melt surface (14) downstream of at least one guide roller (5) and which are operated
by a blowing-off medium, more particularly compressed air, and between whose nozzle
bodies (2) the strip (1) is guided at a distance from the corresponding nozzle orifices
extending transversely of the direction in which the strip passes, while associated
with at least one of the two nozzle bodies (2) adjustable in relation to the metal
strip (1) is an optical measuring device (4) which determines the distance between
the nozzle orifice (3) and the metal strip surface and whose measuring beam is directed
with its optical axis substantially perpendicular in relation to the metal strip surface
and whose output signal can be so supplied to an adjusting device for the guide roller
(5) and/or an adjusting device for the nozzle body (2) that the distance between the
nozzle orifice (3) and the metal strip surface can be predetermined, characterized
in that during the operation of the device there is disposed along the orifice a number
of measuring devices (4a, 4b) which each can be continuously moved parallel with the
nozzle orifice (3) by a separate drive (17a, 17b) and whose respective output signals
are jointly evaluated by an adjusting drive (11) for the nozzle body (2) and an adjusting
drive (12) for the guide roller (5) respectively.
2. A device according to claim 1, characterized in that the optical measuring device
(4) is borne by the nozzle body (2).
3. A device according to one of the preceding claims, characterized in that the nozzle
body (2) can be moved in rotation by the adjusting drive (11) in the normal plane
of the metal strip (1).
4. A device according to one of the preceding claims, characterized in that the nozzle
body (2) can then be moved transversely by the adjusting drive (11) in the normal
plane of the metal strip (1).
5. A device according to one of the preceding claims, characterized in that the nozzle
body (2) can be pivoted around an axis parallel with the nozzle orifice (3).
6. A device according to claim 5, characterized in that an angle-correcting device (10)
which determines the pivoting angle is provided to correct the output signal of the
measuring device (4).
7. A device according to one of the preceding claims, characterized in that a nozzle
body (2) having at least one measuring device (4) is provided on each of the two sides
of the metal strip.
8. A device according to one of the preceding claims, characterized in that a common
evaluating device is provided for the measuring signals for the coupled operation
of the respective adjusting drives (11) of the two nozzle bodies (2).
9. A device according to one of the preceding claims, characterized in that the measuring
device (4) is an optical sensor which determines the distance from the metal strip
surface over the transit time of its light beam.
10. A device for the continuous coating of metal strip, more particularly for the galvanizing
of steel strip, wherein at least one adjustable guide roller (5) is disposed below
the melt surface (14) of a bath (15) of coating agent through which the strip (1)
passes, the device having a pair of blowing-off nozzles which are disposed above the
melt surface (14) downstream of the at least one guide roller (5) and which are operated
by a blowing-off medium, more particularly compressed air, and between whose nozzle
bodies (2) the strip (1) is guided at a distance from the corresponding nozzle orifices
extending transversely of the direction in which the strip passes, characterized in
that at least one of the two nozzle bodies (2) adjustable in relation to the metal
strip (1) bears an optical measuring device (4, 4a, 4b) which can be moved parallel
with the nozzle orifice to cover the area of an edge (K) of the metal strip; the opposite
nozzle body (2) has a reflector (18) at which the optical axis (a) of the measuring
device (4b, 4) is directed in its position outside the metal strip edge (K); and disposed
downstream of the measuring device (4, 4a, 4b) is an evaluating device which allocates
the measuring signal to the actual position on the axis of movement and transmits
said signal to a control circuit for an adjusting device (11) of at least one nozzle
body (2) and/or for an adjusting device (12) for the guide roller (5), so that the
distance between the nozzle orifice (3) and the metal strip surface can be predetermined.
11. A device according to claim 10, characterized in that the evaluating device comprises
a discriminator for distinguishing between the measuring signal reflected from the
metal strip and the measuring signal reflected from the reflector.
12. A device according to one of claims 10 or 11, characterized in that associated with
one nozzle body (2) are two measuring devices (4) which can each be moved over non-overlapping
areas (Δ) of at least half the metal strip width.
13. A device according to one of claims 10 or 11, characterized in that one nozzle body
(2) has two pairs of measuring devices (4a, 4b) each having non-overlapping areas
of movement, the measuring devices of the first pair (4a) being movable over less
than half the metal strip width (b), and the measuring devices of the second pair
(4b) covering the area of the particular metal strip edge (K) (Fig. 8).
14. A device according to one of claims 10 to 13, characterized in that all the measuring
devices (4, 4a, 4b) are disposed on a common or a separate guide carriage (12) and
can each be driven by separate drives (17a, 17b).
15. A device according to claim 13, characterized in that the measuring devices of the
first and second pairs (4a, 4b) are disclosed on different nozzle bodies (2), the
measuring devices (4b) which can be moved by the area of the metal strip edge (K)
being disposed on the nozzle body (2) which is opposite the reflector (18).
16. A device according to one of claims 10 to 15, characterized in that each measuring
device (4, 4a, 4b) can be moved by a separate drive (17a, b).
17. A device according to one of claims 10 to 16, characterized in that the reflector
is formed by a flat, more particularly reflecting ribbon which extends parallel with
the metal strip (1) and whose width is such as to cover at least the edge positions
of the strip to be coated.
18. A device according to claim 17, characterized in that the reflector band is retained
by a support attached to the nozzle body (2).
19. A device according to claim 18, characterized in that the reflector support can be
rotated around a pivot (19).
20. A device according to claim 19, characterized in that the reflector plane extends
through the pivot (9) of the pivot-supporting nozzle body (2).
21. A device according to claim 15, characterized in that the reflector (18) is retained
by a casing (8a, 8b) bearing a group of measuring devices (4a).
22. A device according to one of claims 10 to 21, characterized in that the nozzle body
(2) can be pivoted around an axis parallel with the nozzle orifice (3), an angle-correcting
device (10) which determines the pivoting angle being provided for correcting the
input signal of the measuring device (4).
23. A device according to one of the preceding claims, characterized in that the optical
measuring device borne by the nozzle body (2) can be adjusted by means of an angle-equalizing
screw (20).
24. A device according to one of the preceding claims, characterized in that the optical
measuring device (4, 4a, 4b) is disposed on a traverse (22) which can be adjusted
in the direction of the metal strip more particularly by means of a traverse line
(23).
25. A device according to claim 24, characterized in that the nozzle body (2) can be pivoted
in relation to the traverse (22).
26. A device according to claims 1 or 10, characterized in that provided above the nozzle
orifice (3) in the direction which the strip passes is a more particularly flat screening
plate (24) which screens the area where the light beam emerges from the optical measuring
device (4) and which is borne by the nozzle body (2) and is chamfered in the direction
of the nozzle orifice (3) at its edge adjacent the strip (1).
1. Dispositif pour le revêtement continu d'une bande métallique, en particulier pour
le zingage d'une bande d'acier, dans lequel au moins un cylindre de guidage réglable
(5) est prévu sous le niveau de la surface de la matière en fusion (14) d'un bain
(15) de produit de revêtement traversé par la bande (1), et comprenant un couple de
tuyères de soufflage disposé en aval dudit au moins un cylindre de guidage (5), au-dessus
du niveau de la matière en fusion (14), et pouvant être alimenté en un fluide de soufflage,
en particulier en air comprimé, la bande (1) étant guidée entre les corps de tuyère
(2) du couple de tuyères, à une distance par rapport aux fentes de soufflage s'étendant
transversalement par rapport au sens de déplacement de la bande, au moins un des deux
corps de tuyère (2) réglables par rapport à la bande métallique (1) étant associé
à un dispositif de mesure optique (4) destiné à détecter la distance entre la fente
de soufflage (3) et la surface de la bande métallique, l'axe optique du rayon de mesure
du dispositif étant orienté à peu près perpendiculairement à la surface de la bande
métallique, et le signal de sortie du dispositif pouvant être acheminé à un dispositif
de réglage pour le cylindre de guidage (5) et/ou à un dispositif de réglage pour le
corps de tuyère (2), de manière telle que l'écartement entre la fente de soufflage
(3) et la surface de la bande métallique puisse être prédéfini, charactérisé en ce
que pendant l'expoitation du dispositif plusieurs dispositifs de mesure (4a, 4b) sont
prévus le long de la fente de soufflage, chaque pouvant être déplacés en continu parallèlement
à la fente de soufflage (3) par l'intermédiaire d'entraînements séparés (17a, 17b),
leurs signaux de sortie respectifs étant analysés en commun pour un organe de réglage
final (11) du corps de tuyère (2) et pour un organe de réglage final (12) du cylindre
de guidage (5).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que le dispositif de mesure
optique (4) est porté par le corps de tuyère (2).
3. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps
de tuyère (2) peut être déplacé en rotation dans un plan perpendiculaire à la bande
métallique (1), au moyen de l'organe de réglage final (11).
4. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps
de tuyère (2) peut être déplacé transversalement dans un plan perpendiculaire à la
bande métallique (1), au moyen de l'organe de réglage final (11).
5. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps
de tuyère (2) peut être incliné autour d'un axe parallèle à la fente de soufflage
(3).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce qu'un dispositif (10) de correction
angulaire détectant l'angle d'inclinaison est prévu pour corriger le signal de sortie
du dispositif de mesure (4).
7. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que respectivement
un corps de tuyère (2), comportant respectivement au moins un dispositif de mesure
(4), est prévu de chaque côté de la bande métallique.
8. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un dispositif
analyseur commun pour les signaux de mesure est prévu pour la commande couplée des
organes de réglage final respectifs (11) des deux corps de tuyère (2).
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif
de mesure (4) est un capteur optique qui détecte la distance par rapport à la surface
de la bande métallique via le temps de parcours de son rayon lumineux.
10. Dispositif pour le revêtement continu d'une bande métallique, en particulier pour
le zingage d'une bande d'acier, dans lequel au moins un cylindre de guidage réglable
(5) est prévu sous le niveau de la surface de la matière en fusion (14) d'un bain
(15) de produit de revêtement traversé par la bande (1), et comprenant un couple de
tuyères de soufflage disposé en aval dudit au moins un cylindre de guidage (5), au-dessus
du niveau de la matière en fusion (14), et pouvant être alimenté en un fluide de soufflage,
en particulier en air comprimé, la bande (1) étant guidée entre les corps de tuyère
(2) du couple de tuyères, à une distance par rapport aux fentes de soufflage s'étendant
transversalement par rapport au sens de déplacement de la bande,
caractérisé en ce que l'un au moins des deux corps de tuyère (2) réglables par rapport
à la bande métallique (1) porte un dispositif de mesure optique (4, 4a, 4b), qui peut
être déplacé parallèlement à la fente de soufflage, en couvrant au moins une zone
correspondant à un bord (K) de la bande métallique, et en ce que le corps de tuyère
opposé (2) comporte un réflecteur (18), sur lequel est pointé l'axe optique (a) du
dispositif de mesure (4b, 4) lorsque celui-ci est positionné à l'extérieur du bord
(K) de la bande métallique, et en ce qu'un dispositif d'analyse est branché en aval
du dispositif de mesure (4, 4a, 4b), qui met en relation le signal de mesure avec
la position actuelle du dispositif le long de l'axe de déplacement et le communique
à un circuit de régulation pour un organe de réglage final (11) d'au moins un corps
de tuyère (2) et/ou pour un organe de réglage final (12) du cylindre de guidage (5),
de façon que la distance entre la fente de soufflage (3) et la surface de la bande
métal-lique puisse être prédéfinie.
11. Dispositif selon la revendication 10, caractérisé en ce que le dispositif analyseur
comporte un discriminateur destiné à différencier les signaux de mesure réfléchis
par la bande métallique de ceux réfléchis par le réflecteur.
12. Dispositif selon l'une des revendications 10 ou 11, caractérisé en ce que deux dispositifs
de mesure (4) sont associés à l'un des corps de tuyère (2), qui peuvent être déplacés
sur deux champs (Δ) qui ne se chevauchent pas, correspondant à au moins la moitié
de la largeur de la bande métallique.
13. Dispositif selon l'une des revendications 10 ou 11, caractérisé en ce que l'un des
corps de tuyère (2) comporte deux couples de dispositifs de mesure (4a, 4b) dont les
champs de déplacement ne se chevauchent pas, les dispositifs de mesure du premier
couple (4a) pouvant être déplacés sur moins de la moitié de la largeur de la bande
métallique (b), et les dispositifs de mesure du second couple (4b) couvrant la zone
du bord correspondant (K) de la bande métallique (figure 8).
14. Dispositif selon l'une des revendications 10 à 13, caractérisé en ce que tous les
dispositifs de mesure (4, 4a, 4b) sont disposés soit sur un coulisseau de guidage
commun (12), soit sur un coulisseau de guidage séparé, et sont mus par des entraînements
respectifs séparés (17a, 17b).
15. Dispositif selon la revendication 13, caractérisé en ce que les dispositifs de mesure
du premier, voire du second couple (4a, 4b) sont disposés sur des corps de tuyère
différents, les-dispositifs de mesure (4b) balayant le champ correspondant au bord
(K) de la bande métallique étant agencés sur le corps de tuyère (2) opposé au réflecteur
(18).
16. Dispositif selon l'une des revendications 10 à 15, caractérisé en ce que chaque dispositif
de mesure (4, 4a, 4b) peut être déplacé au moyen d'un entraînement séparé (17a, b).
17. Dispositif selon l'une des revendications 10 à 16, caractérisé en ce que le réflecteur
est constitué par une bande plane, notamment une bande réfléchissante, s'étendant
parallèlement à la bande métallique (1), dont la largeur est choisie de manière telle
qu'elle couvre au moins les positions des bords de la bande à recouvrir.
18. Dispositif selon la revendication 17, caractérisé en ce que la bande réfléchissante
est maintenue par un support fixé sur le corps de tuyère (2).
19. Dispositif selon la revendication 18, caractérisé en ce que le support du réflecteur
peut pivoter autour d'un centre de rotation (19).
20. Dispositif selon la revendication 19, caractérisé en ce que le plan du réflecteur
passe par le centre de rotation (9) du corps de tuyère (2) portant ce réflecteur.
21. Dispositif selon la revendication 15, caractérisé en ce que le réflecteur (18) est
maintenu par un carter (8a, 8b) portant l'un des groupes de dispositifs de mesure
(4a).
22. Dispositif selon l'une des revendications 10 à 21, caractérisé en ce que le corps
de tuyère (2) peut être incliné autour d'un axe parallèle à la fente de soufflage
(3), un dispositif (10) de correction angulaire, détectant l'angle d'inclinaison,
étant prévu pour corriger le signal de sortie du dispositif de mesure (4).
23. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif
de mesure supporté par le corps de tuyère (2) peut être réglé au moyen d'une vis de
compensation angulaire (20).
24. Dispositif selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif
de mesure optique (4, 4a, 4b) est agencé sur une traverse (22), qui peut être déplacée
en direction de la bande métallique notamment au moyen d'un entraînement de traverse
(23).
25. Dispositif selon la revendication 24, caractérisé en ce que le corps de tuyère (2)
peut être incliné par rapport à la traverse (22).
26. Dispositif selon l'une des revendications 1 ou 10, caractérisé en ce qu'une tôle écran
(24), notamment une tôle plane, supportée par le corps de tuyère (2), est prévue au-dessus
de la fente de soufflage (3), dans le sens du déplacement de la bande, qui protège
la zone de sortie du rayon lumineux du dispositif de mesure optique (4), tôle dont
le bord faisant face à la bande (1) est replié obliquement en direction de la fente
de soufflage (3).