[0001] Die Erfindung betrifft ein Liegemöbel, insbesondere Krankenbett, mit einer mehrteiligen,
verstellbaren Liegefläche, bei der die eine Auflage aufnehmenden Liegeflächenteile
jeweils einstückig, schalenförmig, ausgebildet sind und jeweils mehrere durchgehende
Ablauf- und Ventilationsöffnungen aufweisen.
[0002] Üblicherweise weisen Krankenbetten einen Matratzenrahmen und eine Bespannung auf,
auf der die Matratze mit dem Bettzeug aufliegen. Der Rahmen der Liegeflächenteile
für die Bespannung wird durch Profilrohre gebildet. Die Bespannung kann federnde Elemente,
z. B. Zugfedern oder Federbänder, oder aber federnde Hölzer, wie Lattenroste, Gitterböden
oder dergleichen, aufweisen.
[0003] Aus der DE-AS 25 58 677 ist ein Krankenbett mit mehrteiliger, verstellbarer Liegefläche
vorbekannt, bei der die Liegeflächenteile einstückig ausgebildet sind. Die Liegeflächenteile
sind schalenförmig mit nach unten weisenden Öffnungen geformt. Der Oberboden ist trapezförmig
profiliert und weist an seiner Unterseite in Längs- und/oder Querrichtung verlaufende
Rippen auf und ist mit einer Reihe von Ventilationsöffnungen versehen. In einigen
Kreuzungspunkten von Rippen sind zur Unterseite hin geöffnete Gewindemuffen eingegossen.
Die schalenförmigen Liegeflächenteile sind nach unten offen ausgebildet und an ihren
Rändern umgebördelt.
[0004] Aus der DE-OS 2 049 635 ist ebenfalls ein Krankenbett bekannt, bei dem die Liegeflächenteile
Platten aufweisen, die auf Randstege von Profilen aufgelegt sind.
[0005] Aus der GB-PS 1,084,019 ist ein Krankenbett vorbekannt, bei dem die Liegeflächenteile
aus einem aus Metallprofilen geschweißten Rahmen bestehen, in dem ein Metallblech
eingelegt ist.
[0006] Vorbekannt ist aus der US-PS 764,681 ein Operationstisch, bei welchem die Liegeflächenteile
auch aus Gußeisen gefertigt und durch Gelenke schwenkbeweglich miteinander verbunden
sind. Die Wandstärke der Liegeflächenteile ist erheblich.
[0007] Die CH-PS 484 661 beschreibt ein Liegemöbel mit mehrteiliger, verstellbarer Liegefläche.
Die Liegeflächenteile werden aus Platten gebildet, die über ihre gesamte Länge und
Breite den gleichen Querschnitt aufweisen.
[0008] Diese vorbekannten Bauarten erfordern zum Teil erheblichen Fertigungs- und Montageaufwand.
Sie sind zum Teil sehr schwer und bilden zahlreiche schlecht zu desinfizierende Ecken
und Öffnungen, die heutigen Hygieneansprüchen nicht mehr gerecht werden. Die zum Teil
schwere Konstruktion erhöht das Gewicht oft in unzulässiger Weise, so daß die Handhabung
von aus Gußeisen bestehender Liegeflächenteile erschwert ist.
[0009] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Krankenbett gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 so auszugestalten, daß unter Beibehaltung der Vorteile von mit einstückig
verbundenen, schalenförmigen Liegeflächenteilen versehener Krankenbetten Gewicht und
Kosten eingespart werden, bei guter Desinfektionsfähigkeit der Liegeflächenteile.
[0010] Die Aufgabe wird durch die in
Patentanspruch 1 wiedergegebenen Merkmale gelöst.
[0011] Dadurch, daß bei der Erfindung die Liegeflächenteile jeweils zweischalig, also hohl,
ausgebildet sind, ergibt sich eine selbsttragende Schalenbauweise hoher Festigkeit
bei geringem Gewicht. Die Liegeflächenteile können optimal formmäßig gestaltet werden,
so daß insbesondere auch die Desinfektionsflüssigkeit leicht und restlos ablaufen
kann und sich keine toten Ecken mehr ergeben. Vielmehr lassen sich die Liegeflächenteile
bei der Erfindung problemlos überall gleichgut naß desinfizieren. Die durch die beiden
Schalen begrenzten Hohlräume sind nach außen hin dicht, so daß hier keine Desinfektionsflüssigkeit
mehr eindringen kann. Es ergibt sich mithin ein geschlossenes Äußeres, auf dem die
Matratze und das Bettzeug eine gute Auflage finden.
[0012] Bei Ausgestaltung gemäß
Patentanspruch 2 sind die Schalen der Liegeflächenteile durch Tiefziehen und Lochen bzw. Stanzen hergestellt.
[0013] Erfindungsgemäß werden die Schalen nach
Patentanspruch 3 an ihren Rändern dicht verlötet.
[0014] Gemäß
Patentanspruch 4 sind die Schalen an den Rändern durch Falzen verbunden.
[0015] Bei einer Ausführungsform nach
Patentanspruch 5 sind die Schalen an ihren Rändern gebördelt.
[0016] Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ist in
Patentanspruch 6 beschrieben, bei welcher die Schalen an ihren Rändern durch Schweißnähte dicht verbunden
sind.
[0017] Gemäß
Patentanspruch 7 können die Schalen an ihren Rändern durch Laserstrahlschweißen dicht verbunden sein.
[0018] Bei der Ausführungsform nach
Patentanspruch 8 sind die Schalen durch eine Rollnaht an ihren Rändern verbunden.
[0019] Es empfiehlt sich gemäß
Patentanspruch 9 zusätzlich zur Rollennaht eine Dichtung, ein Dichtungsband oder einen Keder einzulegen.
[0020] Statt dessen können die Schalen gemäß
Patentanspruch 10 auch an ihren Rändern durch Kleben verbunden sein.
[0021] Bei der Ausführungsform gemäß
Patentanspruch 11 ist der Randbereich durch ein Blendblech nach außen hin abgedeckt.
[0022] Die Schalen können gemäß
Patentanspruch 12 aus einem metallischen Werkstoff, insbesondere aus Blech, bestehen.
[0023] Es ist aber auch möglich, die Schalen gemäß
Patentanspruch 13 faserverstärkt, z. B. durch Glasfaser zu verstärken und die Schalen aus Kunststoff
herzustellen.
[0024] Vorteilhafterweise sind die durch die Schalen nach außen hin dicht abgeschlossenen
Hohlräume ausgeschäumt -
Patentanspruch 14. Dadurch ergibt sich bei einer entsprechenden Geräuschdämpfung und Schwingungsdämpfung
eine leichte Konstruktion.
[0025] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ist in
Patentanspruch 15 beschrieben, bei welcher der Matratzenrahmen einstückig mit der zweischaligen Liegefläche
verbunden ist. Dadurch entfallen besondere Matratzenrahmen, da z. B. bei der Erfindung,
der Matratzenrahmen im Randbereich, z. B. durch Tiefziehen, Stanzen und Prägen, einstückig
mit angeformt wird.
[0026] Gemäß
Patentanspruch 16 sind die Schalen mit Sicken und/oder Riefen und/oder Rillen versehen.
[0027] Patentanspruch 17 beschreibt eine sehr vorteilhafte Ausführungsform.
[0028] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Wandbereiche der Schalen beiderseits an zweischaligen
Liegeflächen, also oben und unten, zu den Ablauf- bzw. Ventilationsbohrungen hin geneigt
sind -
Patentanspruch 18. Hierdurch wird der Ablauf der Reinigungs- und Desinfektionsmittel begünstigt.
[0029] Die Schalen der Liegeflächenrahmen bestehen z. B. aus Edelstahl.
[0030] Bei der Ausführungsform nach
Patentanspruch 19 sind die Schalen oberflächenveredelt, z. B. verchromt und/oder vernickelt oder verzinkt,
insbesondere feuerverzinkt.
[0031] In den
Patentansprüchen 20 bis
23 sind weitere vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung beschrieben. Bei dieser
ist zum Beispiel der Matratzenrahmen einstückig an die Schalen angeformt. Die Verbindungsnaht
für die Schalen liegt zwischen diesen und dem angeformten Matratzenrahmen oder dergleichen.
[0032] In der Zeichnung ist die Erfindung - teils schematisch - an Ausführungsbeispielen
veranschaulicht. Es zeigen:
- Fig. 1
- ein als Gliederrahmenbett ausgebildetes Krankenbett in perspektivischer Darstellung;
- Fig. 2
- ein Krankenbett, ebenfalls in perspektivischer Darstellung;
- Fig. 3
- eine Liegefläche in der Draufsicht;
- Fig. 4 bis Fig. 13
- Teilschnitte durch verschiedene Ausführungsformen, teils abgebrochen dargestellt;
[0033] Mit dem Bezugszeichen 1 ist ein Untergestell bezeichnet, das über Rollen 2 auf einem
nicht näher bezeichneten Boden verfahrbar angeordnet ist. Mindestens ein Rollenpaar
ist durch mittels Fußhebel 3 blockierbaren Bremsen festbremsbar, aber auch wieder
lösbar.
[0034] Am Untergestell 1 ist ein Hebelgestänge 4 angeordnet, das durch einen nicht dargestellten,
vorzugsweise im Untergestell 1 angeordneten motorischen Antrieb in vertikaler Ebene
höhen- und/oder neigungsverstellbar angeordnet ist. Durch das Hebelgestänge 4 läßt
sich eine Liegefläche 5 höhen- und/oder neigungsverstellen und in der jeweils gewünschten
Höhen- und/oder Neigungsstellung auch arretieren.
[0035] Die Liegefläche 5 wird bei den dargestellten Ausführungsformen durch eine Rückenlehne
6, ein Herzteil 7 und ein Fußteil 8 gebildet.
[0036] Jedes Liegeflächenteil, also die Rückenlehne 6, das Herzteil 7 und das Fußteil 8
sind jeweils aus zwei miteinander korrespondierenden Schalen aufgebaut, wobei aus
Gründen der Vereinfachung in den Fig. 4 bis 12 die Schalen für alle Liegeflächenteile
6 bis 8 mit den Bezugszeichen 9 und 10 bezeichnet sind. Diese Schalen 9, 10 sind an
ihren Rändern miteinander einstückig in der nachfolgend beschriebenen Art und Weise
und gegebenenfalls auch im Bereich von Durchbrüchen, Sicken oder dgl. verbunden, so
daß sie in ihrem Innern Hohlräume begrenzen, von denen lediglich einige Hohlräume
mit den Bezugszeichen 11, 12, 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19 bezeichnet sind.
[0037] Diese Hohlräume 11 bis 19 können unterschiedliche Gestaltungen aufweisen, wie dies
z. B. aus den Fig. 4 bis 12 zu erkennen ist, die Hohlräume unterschiedlicher Ausführungsformen
eines Krankenbettes darstellen.
[0038] Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 sind die Schalen 9 und 10 auf diametral gegenüberliegenden
Seiten in gewissen Abständen mit etwa trapezförmigen Einsenkungen versehen, die sich
zu den Hohlräumen 11 und 65 (Fig. 4) ergänzen und z. B. ringförmig gestaltet sind.
Die Wände 20, 21, 22, 23, 24 und 25 fallen unter einem gewissen Winkel ab, und sind
zu einer mittleren Öffnung 26 demzufolge geneigt ausgebildet, so daß z. B. Desinfektionsflüssigkeit
problemlos ablaufen kann. Die Hohlräume 11 und 65 und die nicht dargestellten Hohlräume
der Liegenflächenteile 6, 7 und 8 können ohne Einbauten verbleiben; Sie können aber
auch z. B. ausgeschäumt sein.
[0039] Als Material für die Schalen 9 und 10 kann ein metallischer Werkstoff, aber auch
Kunststoff in Betracht kommen.
[0040] Die Schalen 9, 10 sind bei der Ausführungsform nach Fig. 4 an ihrem äußeren Umfang
- bei 28 - in geeigneter Weise verbunden. Zum Beispiel können die Schalen 9 und 10
an dieser Stelle durch eine Laserschweißnaht miteinander verbunden sein. Es ist aber
auch möglich, die Schalen 9 und 10 an der Naht 28 durch Kleben miteinander zu verbinden.
[0041] Die Schale 10 besitzt im Bereich der Öffnung 26 einen kragenförmigen Vorsprung 29,
der von einem Bördelkragen 30 von drei Seiten dicht umgriffen ist. An dieser Stelle
können Teile ebenfalls durch Laserschweißen, oder aber auch durch Kleben miteinander
dicht verbunden sein. Auf jeden Fall sind die Nähte 28 oder dgl. bei allen Ausführungsformen
flüssigkeitsdicht ausgebildet, so daß zum Beispiel keine Desinfektionsflüssigkeit
in die Hohlräume 11, 65 der Schalen 9 und 10 eindringen kann. Außerdem kann im Bereich
der Bördelung zusätzlich eine Dichtung mit eingelegt sein, obgleich dies beim Laserschweißen
nicht unbedingt erforderlich ist.
[0042] Die Öffnung 26 dient auch der Belüftung, da auf der Oberseite 31 das nicht dargestellte
Bettzeug, z. B. eine Matratze, Wolldecken oder dgl., angeordnet sind.
[0043] Die Ausführungsform nach Fig. 5 unterscheidet sich von der vorbeschriebenen Ausführungsform
dadurch, daß die Schalen 9 und 10 einen kastenförmigen Hohlraum 12 begrenzen. Bei
32 ist eine Falznaht vorgesehen, durch die die Schalen 9 und 10 ebenfalls desinfektionsflüssigkeitsdicht
miteinander verbunden sind. Auch hier kann noch zusätzlich eine nicht dargestellte
Dichtung mit eingelegt sein.
[0044] Außerdem können die Schalen 9 und 10 zumindest in den Eckbereichen mit mehreren Öffnungen
versehen sein, wie dies in Fig. 3 veranschaulicht ist. Dort wurden die Öffnungen mit
den Bezugszeichen 33, 34, 35, 36, 37, 38, 39, 40, 41, 42, 43, 44, 45, 46 und 47 bezeichnet.
Diese Öffnungen können aber auch an anderer Stelle angeordnet sein.
[0045] Die Ausführungsform nach Fig. 6 unterscheidet sich von den vorbeschriebenen Ausführungsformen
dadurch, daß die Schalen 9 und 10 bei 48 durch eine Rollnaht, gegebenenfalls mit einer
eingelegten Dichtung, flüssigkeitsdicht miteinander verbunden sind.
[0046] Bei der Ausführungform nach Fig. 8 ist mit dem Bezugszeichen 49 ein Blendenblech
bezeichnet, das in seinen Enden bei 50 und 51 durch je eine Schweißnaht dicht miteinander
verbunden ist. Im übrigen sind die Schalen 9 und 10 bei 52 in geeigneter Weise, vorteilhafterweise
durch Schweißen oder Kleben, dicht miteinander verbunden.
[0047] Bei der Ausführungsform nach Fig. 9 sind die Schalen 9 und 10 durch eine dichte Verbindung
bei 52, z. B. ebenfalls einer Schweiß- oder Klebenaht, ebenfalls einstückig miteinander
verbunden. Wie bei den Ausführungsformen nach den Fig. 5 bis 8 ist auch bei dieser
Ausführungsform der Hohlraum 16 kastenförmig ausgebildet. Hier können Ablauföffnungen
und Durchbrechungen vorgesehen sein, die wie bei den anderen Ausführungsformen der
Belüftung und/oder dem Abfluß von Desinfektionsflüssigkeit dienen.
[0048] Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 sind für Teile gleicher Funktion die gleichen
Bezugszeichen wie bei der vorbeschriebenen Ausführungsform verwendet worden. Unterhalb
der Liegefläche ist ein Teil 53 durch Schweißnähte 54 und 55 angeordnet. Hierbei kann
es sich z. B. um einen Matratzenrahmen oder um ein anderes Teil eines Krankenbettes
handeln. Auch bei der Ausführungsform nach Fig. 11 wurden für Teile gleicher Funktion
die gleichen Bezugszeichen wie bei den vorbeschriebenen Ausführungsformen verwendet.
Bei dieser Ausführungsform ist als Beispiel eine Muffe 56 mit Ringflansch 57 an der
Schale 10 durch eine Schweiß- oder Klebenaht 58 einstückig verbunden.
[0049] Die Ausführungsform nach Fig. 12 zeigt eine Möglichkeit, wie ein Blechlappen 59 mit
einer Öffnung 60 mit der Schale 10 verbunden werden kann. Der Blechlappen 59 schmiegt
sich eng in seiner Kontur an die Schale 10 an und ist um die mit Flanschen 61 und
62 versehenen Schalen 9 und 10 mit einer U-förmigen Umbiegung 63 herumgeführt und
durch einen Stift 64, eine Schraube, ein Niet oder dgl., verbunden. Selbstverständlich
sind in Längsnahtrichtung mehrere solcher Stifte oder dgl. vorgesehen, während die
Umbiegung 63 ununterbrochen über die Breite des Blechlappens 59 verlaufend ausgeführt
sein kann.
[0050] Man erkennt aus der Zeichnung, daß in allen Fällen die Liegefläche 5 oder die Liegeflächenteile
6, 7, 8 aus zwei miteinander korrespondierenden Schalen 9, 10 bestehen, die einen
oder mehrere Hohlräume z. B. 11, 12 begrenzen, die - was in der Zeichnung allerdings
nicht dargestellt ist - ausgeschäumt, aber auch hohl belassen sein können. Auf diese
Weise ergibt sich bei geringem Gewicht eine hohe Steifigkeit bei hervorragender Reinigungsmöglichkeit,
da keine toten Ecken gebildet werden und die Reinigungsflüssigkeit ablaufen kann.
[0051] In Fig. 13 ist eine weitere vorteilhafte Ausführungsform der Erfindung beschrieben.
Bei dieser sind für Teile gleicher Funktion die gleichen Bezugszeichen vorgesehen
worden. Die Schalen 9, 10 besitzen Anformungen, zum Beispiel für einen Matratzenrahmen
67, der einen Hohlraum 66 aufweist. Die nach außen gerichtete Naht dieses Matratzenrahmens
67 ist durch eine umlaufende Dichtung 69 dicht abgeschlossen. Eine Naht 68 ist nach
innen, also zwischen dem Matratzenrahmen 67 und den Schalen 9, 10, verlegt. Diese
Naht kann als Schweißverbindung, zum Beispiel als Rollnaht oder Punktschweißnahtverbindung,
ausgebildet sein. Es ist jedoch auch möglich, hier eine Nietverbindung, zum Beispiel
durch Druckverbindung (Tox), vorzusehen.
[0052] Die in der Zusammenfassung und in den Patentansprüchen sowie in der Beschreibung
beschriebenen und aus der Zeichnung ersichtlichen Merkmale können sowohl einzeln also
auch in beliebigen Kombinationen für die Verwirklichung der Erfindung wesentlich sein.
Literaturverzeichnis
[0053] DE-OS 25 58 677
DE-OS 1 466 755
DE-OS 2 204 283
DE-OS 2 049 635
DE-AS 25 58 677
DE-PS 965 101
P 25 58 677
FR-PS 1.271.990
FR-PS 949.911
FR-OS 2.168.962
FR-OS 2.029.477
BE-PS 727.499
GB-PS 1,003,035
GB-PS 1,084,019
CH-PS 563 137
CH-PS 484 661
US-PS 2,931,427
US-PS 646,657
US-PS 892,817
US-PS 3,201,806
US-PS 3,669,496
US-PS 2,041,087
US-PS 239,886
US-PS 3,504,179
US-PS 3,178,575
US-PS 764,681
US-PS 3,793,652
US-PS 3,814,414
US-PS 654,832
US-PS 3,206,188
Bezugszeichenliste
[0054]
- 1
- Untergestell
- 2
- Rollen
- 3
- Fußhebel
- 4
- Hebelgestänge
- 5
- Liegefläche
- 6
- Rückenlehne, Liegeflächenteil
- 7
- Herzteil, Liegeflächenteil
- 8
- Fußteil, Liegeflächenteil
- 9
- Schale
- 10
- Schale
- 11
- Hohlraum
- 12
- Hohlraum
- 13
- Hohlraum
- 14
- Hohlraum
- 15
- Hohlraum
- 16
- Hohlraum
- 17
- Hohlraum
- 18
- Hohlraum
- 19
- Hohlraum
- 20
- Wand
- 21
- Wand
- 22
- Wand
- 23
- Wand
- 24
- Wand
- 25
- Wand
- 26
- Öffnung
- 27
- -
- 28
- Naht
- 29
- Vorsprung, kragenförmiger
- 30
- Bördelkragen
- 31
- Oberseite
- 32
- Falznaht
- 33
- Öffnung
- 34
- Öffnung
- 35
- Öffnung
- 36
- Öffnung
- 37
- Öffnung
- 38
- Öffnung
- 39
- Öffnung
- 40
- Öffnung
- 41
- Öffnung
- 42
- Öffnung
- 43
- Öffnung
- 44
- Öffnung
- 45
- Öffnung
- 46
- Öffnung
- 47
- Öffnung
- 48
- Rollnaht
- 49
- Blendenblech
- 50
- Schweißnaht
- 51
- Schweißnaht
- 52
- Verbindung, Schweißnaht, Klebenaht
- 53
- Teil
- 54
- Schweißnaht
- 55
- Schweißnaht
- 56
- Muffe
- 57
- Ringflansch
- 58
- Schweißnaht, Klebenaht
- 59
- Blechlappen
- 60
- Öffnung
- 61
- Flansch
- 62
- Flansch
- 63
- Umbiegung
- 64
- Stift
- 65
- Hohlraum
- 66
- Hohlraum
- 67
- Matratzenrahmen
- 68
- Naht
- 69
- Dichtung
1. Liegemöbel, insbesondere Krankenbett, mit einer mehrteiligen, verstellbaren Liegefläche,
bei der die eine Auflage aufnehmenden Liegeflächenteile jeweils einstückig, schalenförmig,
ausgebildet sind und jeweils mehrere durchgehende Ablauf- und Ventilationsöffnungen
aufweisen,
dadurch gekennzeichnet, daß
a) jedes Liegeflächenteil (6, 7, 8) aus zwei miteinander korrespondierenden Schalen
(9, 10) besteht;
b) die Schalen (9, 10) sind an ihren Randbereichen einstückig und vorzugsweise desinfektionsflüssigkeitsdicht
miteinander verbunden;
c) die Schalen (9, 10) bilden eine selbsttragende Schalenkonstruktion.
2. Krankenbett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (9, 10) durch Tiefziehen und/oder Lochen und/oder Stanzen hergestellt
sind.
3. Krankenbett nach Anspruch 1 und/oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (9, 10) an den Rändern gelötet sind.
4. Krankenbett nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (9, 10) an ihren Rändern eine Falzverbindung (32) aufweisen.
5. Krankenbett nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 und/oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (9, 10) an ihren Rändern gebördelt sind.
6. Krankenbett nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (9, 10) zumindest an ihren Rändern durch eine dichte Schweißverbindung
einstückig miteinander verbunden sind.
7. Krankenbett nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (9, 10) zumindest an ihren Rändern durch eine Laserschweißnaht miteinander
verbunden sind.
8. Krankenbett nach Anspruch 1 oder einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (9, 10) an ihren Rändern durch eine Rollnaht miteinander verbunden
sind.
9. Krankenbett nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Verbindung der Schalen (9, 10) eine Dichtung mit eingeschlossen
ist.
10. Krankenbett nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (9, 10) durch mindestens eine umlaufende Klebenaht dicht miteinander
verbunden sind.
11. Krankenbett nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schweißnaht durch ein Blendenblech (49) abgeckt ist.
12. Krankenbett nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (9, 10) aus Stahlblech bestehen.
13. Krankenbett nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (9, 10) faserverstärkt sind.
14. Krankenbett nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Schalen (9, 10) umgrenzten Hohlräume (z. B. 11) ausgeschäumt sind.
15. Krankenbett nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Matratzenrahmen einstückig mit der zweischaligen Liegefläche (5), zum Beispiel
durch Laserstrahlschweißen und/oder Kleben, verbunden ist.
16. Krankenbett nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (9, 10) mit einer oder mehreren Sicken versehen sind.
17. Krankenbett nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (9, 10) mit einer oder mehreren Entlüftungs- und Ablauföffnungen
(z. B. 26) versehen sind.
18. Krankenbett nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände (20, 24) im Bereich von Öffnung (26) geneigt verlaufen.
19. Krankenbett nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalen (9, 10) oberflächenveredelt sind.
20. Krankenbett nach Anspruch 1 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung der Schalen (9, 10) jenseits angeformter Hohlräume oder eines
angeformten durchgehenden Hohlraumes (66), zum Beispiel eines angeformten Matratzenrahmens
(67), nach innen verlegt ist.
21. Krankenbett nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Naht (68) als Schweißverbindung, zum Beispiel als Rollnaht oder Punktschweißnahtverbindung,
ausgebildet ist.
22. Krankenbett nach Anspruch 20 und/oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Naht (68) als Nietverbindung, zum Beispiel durch Druckfügen (Tox), ausgebildet
ist.
23. Krankenbett nach Anspruch 20 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die der Naht (68) gegenüberliegende, nach außen gerichtete Verbindung durch
eine umlaufende Dichtung (69) abgedichtet ist (Fig. 13).