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(11) |
EP 0 650 832 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.06.1997 Patentblatt 1997/23 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.10.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B41F 15/36 |
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Vorrichtung zum Aufspannen eines Gewebestückes
Fabric stretching device
Dispositif pour tendre une pièce de tissu
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
27.10.1993 DE 4336732
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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03.05.1995 Patentblatt 1995/18 |
| (73) |
Patentinhaber: Sefar AG |
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9425 Thal/SG (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schilling, Christian
CH-8400 Winterthur (CH)
- Tanner, Max
CH-9425 Thal (CH)
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| (74) |
Vertreter: Hiebsch, Gerhard F., Dipl.-Ing. et al |
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Hiebsch & Peege
Patentanwälte
Postfach 464 78204 Singen 78204 Singen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 107 951 DE-A- 3 601 167
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CH-A- 679 918 US-A- 3 391 635
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufspannen eines Gewebestückes nach dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Eine derartige Vorrichtung wird in der CH-A-679 918 beschrieben mit dem Hinweis,
daß die Herstellung von Leiterplatten im Siebdruckverfahren eine sehr hohe Genauigkeit
des in einer Siebdruckschablone verwendeten Gewebestückes bedingt, weshalb ein äußerst
gleichmäßiges Aufspannen des Gewebestückes geboten sei; ungleichmäßige Spannungsverteilungen
erzeugen Verzerrungen im Gewebestück, und darin auftretende Spannungsspitzen können
zu einem unerwünschten Reißvorgang führen. Diese Nachteile sollen nach der CH-A-679
918 durch ein -- mittels eines mechanischen Hebelsystems verschließbares -- Klemmaul
aus einem Klemmbackenpaar möglich werden, welches mit dem freien Ende einer Kolbenstange
der Zylinder/Kolben-Einheit durch ein Universalgelenk verbunden ist. Das mechanische
Aufeinanderdrücken einer oberen Klemmbacke durch einen Schließhebel auf eine in Preßrichtung
feststehende untere Klemmbacke läßt deren individuelle Beaufschlagung mit einer dosierbaren
Preßkraft nicht zu, d.h. deren Anpassung an die jeweiligen Gegebenheiten ist bei eingespanntem
Gewebestück nicht möglich.
[0003] Schließlich offenbart die DE-A-36 01 167 eine automatische Seidenspannvorrichtung
für das Spannen von Seide auf einem Seidenrasterdruckrahmen. Die Seide wird in einem
ersten Spannvorgang an vier Seiten mittels eines Klammertisches und in einem zweiten
Spannvorgang mit Hilfe von Spannern an den Klammertisch gespannt. Von der Unterseite
der geklammerten Seide aus wird ein Druckrahmen auf einen Hebetisch gehoben und gegen
die Seide gedrückt. Dann wird ein Kleber auf dem Rahmen angebracht und künstlich getrocknet.
Die den Rahmen umgebende überschüssige Seide wird dann weggeschnitten, der mit Seide
bespannte Rahmen weggenommen und ein leerer Rahmen zugeführt.
[0004] In Kenntnis dieses Standes der Technik hat sich der Erfinder das Ziel gesetzt, die
Vorrichtung der eingangs erwähnten Art unter Meidung der erkannten Mängel zu verbessern
und die Anpassung der Preßkraft an den Klemmbacken während des Spannvorganges steuerbar
zu gestalten.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe führt die Lehre nach dem unabhängigen Patentanspruch; die
Unteransprüche beschreiben besonders günstige Weiterbildungen.
[0006] Erfindungsgemäß ist beim Zusammenführen der Klemmbacken dem vom Schließhebel bestimmten
ersten Schließweg ein weiterer Schließweg nachgeordnet; letzterer ist durch eine Kolbenstange
der Zylinder/Kolben-Einheit gesteuert und durch die Kolbenstange kann im Zylinder
eine den Klemmbacken nahe erste Öffnungsstellung des Klemmauls und nach einer Teilhublänge
eine Mittelstellung bei geschlossenen Klemmbacken eingenommen sowie ein daran anschließender
Hubweg durchfahren werden, auf dem der Spannvorgang stattfindet. Der Kolbenstange
ist als Kolben bevorzugt eine Kolbenscheibe zugeordnet.
[0007] Nach einem weiteren bevorzugten Merkmal der Erfindung ist ein Kurzhubzylinder vorgesehen,
durch den das jeweilige Klemmaul vor dem Einlegen des Gewebestückes unterhalb der
Oberfläche des vorgesetzten Druckrahmens angeordnet sowie nach dem Einlegen schließbar
ist, wonach jener Kurzhubzylinder zum Entriegeln eines Schlittens betätigbar und das
Klemmaul oberhalb der Oberfläche einstellbar ist. Das Klemmaul soll zudem bis zum
Ausklinken eines Rastorgans für den Kurzhubzylinder in dieser Greifstellung gehalten
werden, wobei die Kolbenscheibe in die Mittelstellung über die Teilhublänge führbar
ist.
[0008] Der endwärts von einem Schwenklager am Basis- oder Sockelprofil gehaltene Zylinder
lagert andernends verschieblich in einem Rohrstutzen, an dem die Kolbenstange mit
ihrem dem Kolben fernen Ende festliegt. Außerdem durchsetzt die Kolbenstange eine
Stirnplatte des Zylinders, wobei die Kolbenstange bewegbar in deren abgedichteten
Durchgangsbohrung ruht.
[0009] Als günstig hat es sich erwiesen, den Rohrstutzen an ein Führungselement anzulenken
und dieses schwenkbar mit einem die Klemmbacken tragenden Schlitten zu verbinden;
letzterer soll auf einem als Basiselement ausgebildeten Profil lagern.
[0010] Das Führungselement ist vorteilhafterweise ein Bügel, dessen Schenkel die beiden
Seitenflächen des Profils übergreifen und mit dem Schlitten durch eine Drehachse verbunden
sind. Zu letzterer parallel trägt der Schlitten eine Schwenkachse für ein haubenartiges
Tragorgan der bewegbaren Klemmbacke.
[0011] Im Rahmen der Weiterbildungen der Erfindung liegt auch, daß das haubenartige Tragorgan
als Schwenkkörper mit parallelen Seitenwänden -- den Rohrstutzen flankierend -- an
die Schwenkachse des Schlittens anschließt und mit einer zur Schwenkachse parallelen
Frontkante die Klemmbacke von oben her hält. Zudem soll der Gelenkstelle für den Rohrstutzen
auf der anderen Seite der Drehachse am Bügelschenkel ein Gelenkpunkt für einen Lenkerstab
gegenüberliegen, der andernends an deren Schwenkkörper angelenkt ist.
[0012] Nach einem weiteren bevorzugten Merkmal der Erfindung ist ein Gelenkstift als Gelenk
zwischen Lenkerstab und Schwenkkörper --über einen in diesem drehbar gelagerten Bolzen
-- mit einer Schwinge verbunden, deren anderes Ende ein Langloch zur einer Gelenkachse
des Bügels anbietet.
[0013] Die Gelenkachse für die Schwinge wird erfindungsgemäß durch den Bügelschenkel um
dessen Gelenkpunkt für den Lenkerstab geführt.
[0014] Die besondere Zuordnung des Bügels und des ihn rinnenartig übergestülpten Schwenkkörpers
zum Schlitten erzeugt mit deren Achsen und den Anlenkpunkten für die sie verbindenden
strangartigen Verbindungsglieder -- Lenkerstab und Schwinge -- eine von Mechanik und
Strömungsmittel genau steuerbare Relativbewegung der Klemmbacken.
[0015] Als besonders günstig hat es sich erwiesen, das den Schlitten führende Profil durch
einen Hubzylinder anhebbar zu gestalten, welcher dem Druckrahmen benachbart unterhalb
des Profils lagert. Zudem soll in der Nähe des Hubzylinders ein Rastorgan angeordnet
sein, das in der vorderen Endstellung des Schlittens in diesen haltend eingreift.
Auch kann das Klemmaul erfindungsgemäß in einer Endstellung des Schlittens oberhalb
einer vom Rahmen bestimmten Ebene liegen.
[0016] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt
in
- Fig. 1:
- die Draufsicht auf eine Vorrichtung zum Aufspannen von Siebmaterial für das Siebdruckverfahren
mit vier Gruppen von Spanneinrichtungen;
- Fig. 2:
- die gegenüber Fig. 1 vergrößerte Frontansicht einer Spanneinrichtung;
- Fig. 3:
- die Seitenansicht zu Fig. 2;
- Fig. 4:
- ein geschlossenes Klemmaul der Spanneinrichtung in gegenüber Fig. 3 vergrößerter Seitenansicht;
- Fig. 5:
- das Klemmaul der Fig. 4 in geöffneter Stellung;
- Fig. 6:
- das Klemmaul der Fig. 4, 5 in zwei verschiedenen Stellungen;
- Fig. 7:
- eine teilweise geschnittene Frontansicht von Teilen der Fig. 4, 5;
- Fig. 8:
- den Schnitt durch eine Gelenkstelle der Spanneinrichtung;
- Fig. 9:
- den Schnitt durch einen Teil eines Zylinders der Spanneinrichtung;
- Fig. 10:
- die teilweise Seitenansicht eines Details der Fig. 4;
- Fig. 11:
- den gegenüber Fig. 10 verkleinerten Längsschnitt durch den gesamten Zylinder mit unterschiedlichen
Positionen einer Kolbenscheibe;
- Fig. 12:
- ein vergrößertes Detail aus Fig. 1 in geschnitten skizzierter Wiedergabe.
[0017] Eine Vorrichtung 10 zum Aufspannen eines rechteckigen Gewebestückes bzw. einer Bahn
12 aus bevorzugt gazeartigem Siebmaterial zum Einsatz im Siebdruckverfahren weist
-- entlang den vier Seiten eines Druckrahmens 14 -- mehrere Klemmelemente oder Spanneinrichtungen
16 auf. Diese ergreifen mit jeweils einem Klemmaul 18 (Fig. 2, 3) einen Abschnitt
der Bahn 12 in deren Randbereich und spannen die dann ringsum festliegende Bahn 12
durch Verstellen jeweils eines Zugzylinders 20 in Zugrichtung x. In Fig. 3 liegt die
Bahn 12 der Oberfläche 13 des Rahmens 14 auf und ist von dessen Außenkante zum Klemmaul
18 in dessen Schließstellung in einem Winkel von etwa 6° abwärts gezogen.
[0018] In Fig. 1 ist bei 15 eine aus Leitung 15
a mit max. 10 bar Druckluft gespeiste Steuereinheit angedeutet, von der drei Steuerleitungen
15
b bis 15
d ausgehen.
[0019] Die Spanneinrichtung 16 weist auf einer Sockelschiene 22 als Basiselement ein sich
zu dieser abwärts öffnendes rinnenartiges Keilprofil 24 mit in einem Winkel w geneigter
Gleitoberfläche 25 auf, über der -- oberhalb eines mittigen Längsschlitzes 26 der
Länge a des Keilprofils 24 -- ein Schlitten 28 verfahrbar lagert. Ab der Stirnseite
des Keilprofils 24 ragt eine Anschlagzunge 30 auf, zwischen der und einem verstellbaren
sowie durch einen Querstift 31a rastend festlegbaren Haltebügel 31 gemäß Fig. 3 der
Rahmen 14 verläuft. Auf der dem Rahmen 14 abgekehrten Seite der Anschlagzunge 30 ist
auf dem rinnenartigen Keilprofil 24 ein Kurzhubzylinder 27 angebracht, der sich auf
der Sockelschiene 22 abstützt und der zu Fig. 12 näher erläutert wird.
[0020] Quer zur Längsachse M der Spanneinrichtung 16 ist an den Schlitten 28 eine beidseits
abkragende, als Rinnenprofil gestaltete untere Klemmbacke 32 angegossen, in deren
nach oben sich öffnenden Rinnenraum ein Streifen 34 aus elastischem Werkstoff gehalten
ist. Diesem liegen in einer oberen Klemmbacke 36 zwei ebenfalls elastische parallele
Rundprofile 37 gegenüber.
[0021] Besonders Fig. 4 verdeutlicht, daß die obere Klemmbacke 36 eine Profilleiste ist,
welche an einer abwärts weisenden Druckkante einer querschnittlich dreifach gewinkelten
Schürze 38 festliegt; letztere ist mit einem haubenähnlichen Schwenkkörper 40 U-artigen
Querschnittes fest verbunden, der sich abwärts öffnet und den eine Schwenkachse 42
des Schlittens 28 durchgreift.
[0022] Am Schlitten 28 ist parallel zur Schwenkachse 42 und in einem Abstand b von etwa
65 mm zu ihr eine Drehachse 44 für einen - - innerhalb des Tragorgans oder Schwenkkörpers
40 bewegbaren -- Bügel 46 als Führungselement vorgesehen, dessen von ihr durchdrungene
beide Schenkel 47 parallel zu den Seitenflächen 23 des Keilprofils 24 bewegbar sind.
Von dem die Bügelschenkel 47 verbindenden oberen Jochsteg 48 ragt ein Hand- oder Schließhebel
50 ab, der in einer mittigen Längsausnehmung 39 der Schürze 38 zwischen der Öffnungsstellung
der Klemmbacken 32, 36 und deren Schließlage verschoben werden kann.
[0023] In einem Abstand e von hier 40 mm ist an den Bügelschenkeln 47 durch ein Paar fluchtender
Gelenkbolzen 52 ein Rohrstutzen 54 angelenkt, der in einer Längsmulde 29 des Schlittens
28 bewegt zu werden vermag (Fig. 5, 6).
[0024] Gemäß Fig. 4 verläuft in einem Winkel t von etwa 135° zur Verbindungsgeraden G1 der
Drehachse 44 und der Gelenkbolzen 52 eine Gerade G2 durch die Drehachse 44 und einen
weiteren Gelenkpunkt 56. In diesem ist -- in etwa gleichem Abstand e zur Drehachse
44 -- am Schenkel 47 ein zweiteiliger Lenkerstab 57 gelagert, den an der Außenseite
des Schwenkkörpers 40 mit diesem andernends ein Gelenkstift 58 verbindet. Bei 60 ist
eine Schraubenfeder um einen axialen Teleskopteil des längenveränderbaren Lenkerstabes
57 angedeutet; die Schraubenfeder 60 kann am Fuße des Lenkerstabes 57 (Fig. 1, 5)
oder nahe dessen oberen Ende (Fig. 4, 6) vorgesehen werden.
[0025] Etwa in der Mitte zwischen der Drehachse 44 und dem Gelenkpunkt 56 -- sowie um ein
Maß n von etwa 18 mm seitenversetzt -- findet sich am Schenkel 47 des Bügels 46 noch
ein Gelenkbolzen 62, der in ein Langloch 63 einer innerhalb des Schwenkkörpers 40
bewegbaren Schwinge 64 greift.
[0026] Den Weg der Einzelteile 40, 46 57, 64 aus der gestrichelt angedeuteten Öffnungsstellung
der Klemmbacken 32, 36 um Schwenkachse 42 und Drehachse 44 in die Schließstellung
läßt Fig. 6 erkennen. Der Gelenkbolzen 52 erzeugt auf seinem Wege eine Kreiskontur
K1 um die Drehachse 44, der Gelenkpunkt 56 eine Kreiskontur K2. Aus diesen Wegen K1,
K2 resultiert eine Kreiskontur K3 als Bewegungsbahn des Gelenkstiftes 58.
[0027] Das obere Ende der Schwinge 64 ist nach Fig. 8 als -- von einer Schraubenfeder 60
umfaßter -- runder Endbolzen 65 gestaltet und an den Gelenkstift 58 des Lenkerstabes
57 drehbar angefügt. Dieser Gelenkstift 58 sitzt in einem Lagerbolzen 66 des Durchmessers
f von etwa 16 mm, der seinerseits von einer mit dem Dachteil 38d der Schürze 38 innenseitig
verschweißten Hülse 68 umfangen ist. Diese Hülse 68 bietet an dem nach unten gerichteten
Teil ihres Umfanges einen Führungsschlitz 69 für jenen Endbolzen 65 an. Bei einem
nicht dargestellten Ausführungsbeispiel ist ein Achsauge im Kopf des Lenkerstabes
57 von einer stiftartigen Anformung des Lagerbolzens 66 durchsetzt und in dieser Weise
an die Lagerstelle angeschlossen.
[0028] Der mit einer Platte 55 stirnseitig verschlossene und -- wie gesagt -- durch Gelenkbolzen
52 an den Bügel 46 angefügte Rohrstutzen 54 nimmt das Kopfende des eingangs erwähnten
Zugzylinders 20 auf. Bei einer anderen Ausführung ist statt der Stirnplatte 55 ein
diametraler Jochstab vorgesehen.
[0029] In die Stirnplatte 55 des Rohrstutzens 54 eines Durchmessers d1 von hier 58 mm ist
das Gewindeende 71 einer Kolbenstange 72 eingeschraubt, die in Längsachse A des Rohrstutzens
54 durch die zentrische Durchgangsbohrung 74 einer Stirnwand 75 des Zugzylinders 20
in dessen Innenraum 76 -- eines Durchmessers d2 von 50 mm -- ragt und mit ihrem anderen
Ende an einen darin axial verschieblichen scheibenartigen Kolben 78 angeschlossen
ist. Mit 79 sind dichtende O-Ringe kenntlich gemacht.
[0030] Die Rohrwand 80 des Zugzylinders 20 sitzt mit ihrem seiner Stirnwand 75 fernen Ende
abgedichtet an einem Endstopfen 82, der bei 84 an einen von der Sockelschiene 22 aufragenden
Heckflansch 86 angelenkt ist.
[0031] Steht das Klemmaul 18 entsprechend Fig. 5 offen, befindet sich die Kolbenscheibe
78 in der in Fig. 11 bei I angedeuteten Öffnungsstellung nahe der Stirnwand 75 und
in Abstand des Hubweges h von ihrer in Fig. 11 rechten Endlage III. Der Hubweg h der
Kolbenscheibe 78 mißt in der dargestellten Ausführung etwa 150 mm. Der bei Überführung
der Kolbenscheibe 78 aus der Mittelstellung II in die oben beschriebene Öffnungsstellung
I vom Gelenkpunkt 56 beschriebene Winkel q beträgt etwa 56° (Fig. 6).
[0032] Das Öffnen des Klemmauls 18 kann durch Handbetätigung des Schließ- oder Handhebels
50 erfolgen, wird aber normalerweise pneumatisch ausgeführt, indem Strömungsmittel
in den Zugzylinder 20 gelangt und die Kolbenscheibe 78 beaufschlagt. Die Kolbenscheibe
78 wird von einer beliebigen Lage des Hubweges h über die Mittelstellung II in die
Öffnungsstellung I bewegt.
[0033] Bei diesem Ablauf wird ebenfalls der Schlitten 28 in die vordere Stellung gebracht
und fixiert, wobei ein in einem U-Profil 91 geführter Raststift 90 von einer Feder
60
a entlang einer Schrägfläche 92 eines Kulissenklotzes 93 in die vorgesehene Rastausnehmung
94 geschoben wird.
[0034] Da der Kulissenklotz 93 -- bevorzugt aus Kunststoff gefertigt -- an der Unterseite
des Schlittens 28 festliegt, wird letzterer bis zum Ausklinken des Raststiftes 90
aus der Rastausnehmung 94 in der beschriebenen Greifstellung gehalten. Als Rastorgan
kann auch eine -- hier nicht gezeigte -- bewegliche Klinke dienen.
[0035] Beim Einlegen der Bahn 12 in das geöffnete Klemmaul 18 liegt die Oberkante des Streifens
34 aus elastischem Werkstoff etwa 2 bis 3 mm unterhalb der Oberfläche 13 des vorgesetzten
Druckrahmens 14. Nach dem Einlegen der Bahn 12 werden die Klemmbacken 32, 36 des Klemmauls
18 mit dem Schließ- oder Handhebel 50 aufeinandergelegt und soweit vorgespannt, bis
die in Fig. 4 skizzierte Position erreicht ist. Die Gelenkbolzen 62 des Paares von
der Schwinge 64 sitzen auf deren jeweiligen Langlochgrund auf und liegen um das genannte
Maß n der Seitenversetzung hinter dem zugeordneten Lenkerstab 57.
[0036] Dieser geschilderte Vorspannvorgang kann auch pneumatisch erfolgen, indem die Kolbenscheibe
78 über die Vorkammer bzw. den Druckraum 88 mit Strömungsmittel beaufschlagt wird
und von der in Fig. 11 erkennbaren Öffnungsstellung I in die Mittelstellung II über
eine Teilhublänge h1 von etwa 50 mm geschoben wird.
[0037] Vor dem eigentlichen Spannvorgang wird über eine in Fig. 3 angedeutete Leitung 97
der am Keilprofil 24 befestigte Kurzhubzylinder 27 so gesteuert, daß der Kulissenklotz
93 aus der Rastposition angehoben wird und den Schlitten 28 freigibt, damit dieser
in Zugrichtung x geführt werden kann.
[0038] Das Klemmaul 18 hebt sich ebenfalls um den Hub des Kurzhubzylinders 27 und hält die
Bahn 12 für den Spannvorgang etwa 8 bis 10 mm oberhalb der Oberfläche 13 des vorgesetzten
Rahmens 14. Dieser Abstand zum Rahmen 14 dient vor allem zur Vermeidung von Verletzungen
der Bahn 12 beim Spannvorgang.
[0039] Für den Spannvorgang wird die von Stirnwand 75 und Kolbenscheibe 78 begrenzte Vorkammer
88 über eine in Fig. 3 bei 95 nur angedeutete Leitung mit pneumatischem Strömungsmittel
beaufschlagt und dadurch eine -- zur mechanischen Schließkraft zusätzliche -- anpaßbare
pneumatische Schließkraft am Klemmaul 18 erzeugt.
[0040] Die gegenüber der Teilhublänge h1 zur vollen Hublänge h verbleibende Strecke i der
Fig. 11 bestimmt den möglichen Spannweg der Spanneinrichtung 16 - üblicherweise aber
wird die volle Hublänge h gar nicht benützt.
[0041] Nach dem Spannvorgang wird das Klemmaul 18 in die zu Fig. 3 beschriebene Stellung
abgesenkt, damit die Bahn 12 zur Verklebung auf dem Rahmen 14 aufliegt.
[0042] In Fig. 11 ist oberhalb der Längsachse A bei 98 eine Einformung an der Innenfläche
des Heckstopfens 82 eines weiteren Ausführungsbeispiels lediglich angedeutet. In diese
Einformung 98 taucht hierbei die jene Kolbenscheibe 78 haltende Kolbenstangenmutter
73 in Endlage III ein, wodurch die Hublänge um das Tiefenmaß k der Einformung 98 verlängert
wird.
[0043] Durch das Einführen von Strömungsmittel in eine zwischen Kolbenscheibe 78 und Endstopfen
82 bestehende volumenveränderliche Heckkammer 89 über eine weitere Leitung 96 (Fig.
3) kann -- zusätzlich zur mechanischen Rückführung -- die Kolbenscheibe 78 gegen die
Zugrichtung x gedrückt werden, um das Klemmaul 18 zu öffnen.
1. Vorrichtung zum Aufspannen eines Gewebestückes (12), insbesondere eines rechteckigen
Gazematerials, an einem Druckrahmen (14) mit an dessen Seiten angeordneten Spanneinrichtungen,
in denen das Gewebestück (12) mittels jeweils eines Klemmauls (18) aus relativ zueinander
bewegbaren und auf dem Schließweg eines Schließhebels (50) unter Preßdruck aufeinandersetzbaren
Klemmbacken (32,36) festgelegt sowie anschließend durch von einer Zylinder/Kolben-Einheit
(20,78) für Strömungsmedium verursachte Lageveränderung der Klemmauleinheiten in Zugrichtung
(x) gespannt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß beim Zusammenführen der Klemmbacken (32, 36) dem vom Schließhebel (50) bestimmten
ersten Schließweg ein weiterer Schließweg nachgeordnet, ist, wobei der weitere Schließweg
durch eine Kolbenstange (72) der Zylinder/Kolben-Einheit (20,78) gesteuert ist und
durch die Kolbenstange (72) im Zylinder (20) eine den Klemmbacken (32, 36) nahe erste
Öffnungsstellung (I) des Klemmauls (18) und nach einer Teilhublänge (h1) eine Mittelstellung (II) bei geschlossenen Klemmbacken (32,36) einnehmbar sowie
ein daran anschließender Hubweg (Hublänge i) für den Spannvorgang durchfahrbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kurzhubzylinder (27)
vorgesehen ist, durch den das jeweilige Klemmaul (18) vor dem Einlegen des Gewebestückes
(12) unterhalb der Oberfläche (13) des vorgesetzten Druckrahmens (14) angeordnet sowie
nach dem Einlegen schließbar ist, wonach zum Entriegeln eines Schlittens (28) der
Kurzhubzylinder (27) betätigbar und das Klemmaul (18) oberhalb der Oberfläche (13)
einstellbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen Kolben (78) an der Kolbenstange
(72), welch letztere Teil der Zylinder/Kolben-Einheit (20,78) für die Zugbewegung
einer Spanneinrichtung (16) ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Klemmaul
(18) bis zum Ausklinken eines Rastorgans (90) für den Schlitten (28) oder den Kurzhubzylinder
(27) in Greifstellung gehalten ist, wobei der Kolben (78) über die Teilhublänge (h1) in die Mittelstellung (II) führbar ist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der einerseits
an einem schienenartigen Basiselement (22,24) endende Zylinder (20) andernends verschieblich
in einem Rohrstutzen (54) lagert, in dem die Kolbenstange (72) mit ihrem dem Kolben
(78) fernen Ende (71) festliegt, wobei gegebenenfalls die Kolbenstange (72) eine Stirnwand
(75) des Zylinders (20) durchsetzt und die Kolbenstange (72) bewegbar in der abgedichteten
Durchgangsbohrung (74) gelagert ist.
6. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der Rohrstutzen (54) an ein Führungselement (46) angelenkt und dieses schwenkbar mit
einem Schlitten (28) verbunden ist, welcher die Klemmbacken (32, 36) trägt sowie in
Zugrichtung (x) auf einem Profil (24) als Basiselement verfahrbar lagert.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, gekennzeichnet durch ein als Bügel (46)
ausgebildetes Führungselement, dessen Schenkel (47) die beiden Profilseiten (23) übergreifen
und mit dem Schlitten (28) durch eine Drehachse (44) verbunden sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel
(46) innerhalb eines als Schwenkkörper (40) dienenden haubenartigen Tragorgans für
die bewegbare Klemmbacke (36) angeordnet und an jeder Seite mit diesem durch zwei
Gelenkstangen (57, 64) verbunden ist, welche am Bügel (46) in Abstand (n) zueinander
angelenkt sind.
9. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß
der Schlitten (28) parallel zur Drehachse (44) für den Bügel (46) eine Schwenkachse
(42) für das haubenartige Tragorgan bzw. den Schwenkkörper (40) der bewegbaren Klemmbacken
(36) aufweist.
10. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß
ein Gelenkstift (58) als Gelenk zwischen einer der Gelenkstangen (57) und dem Schwenkkörper
(40) mit einer Schwinge (64) als andere Gelenkstange verbunden ist, deren anderes
Ende ein Langloch (63) für eine Gelenkachse (62) des Bügels (46) anbietet.
11. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkachse (62)
für die Schwinge (64) durch den Schenkel (47) des Bügels (46) um dessen Gelenkpunkt
(56) für die von einem Lenkerstab gebildete Gelenkstange (57) führbar angeordnet ist.
12. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
daß der Schwenkkörper (40) mit parallelen Seitenwänden den Rohrstutzen (54) flankiert
und mittels der Schwenkachse (42) am Schlitten (28) angelenkt ist sowie mit einer
zur Schwenkachse (42) parallelen Frontkante die Klemmbacke (36) hält.
13. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet,
daß zum einen die Gelenkstelle (52), die den Rohrstutzen (54) mit dem Bügelschenkel
(47) verbindet, sowie zum anderen ein ebenfalls am Bügelschenkel (47) vorgesehener
Gelenkpunkt (56) für den andernends an den Schwenkkörper (40) angelenkten Lenkerstab
(57) auf einander gegenüberliegenden Seiten der Drehachse (44) angeordnet sind.
14. Vorrichtung nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
daß das den Schlitten (28) führende Profil (24) durch einen Kurzhubzylinder (27) anhebbar
angeordnet ist, welcher dem Druckrahmen (14) benachbart unterhalb des Profils (24)
lagert, wobei gegebenenfalls dem Kurzhubzylinder (27) ein Rastorgan (90) zugeordnet
ist, das in einer Endstellung des Schlittens (28) in diesen haltend eingreift.
1. Device for stretching a piece of fabric (12), in particular a rectangular gauze material,
on a print frame (14) with stretching means arranged at the sides thereof, in which
the piece of fabric (12) is fixed by means of respective clamping jaws (18) consisting
of jaws (32, 36) which can move relative to one another and can be placed one on top
of the other under locking pressure during the closing stroke of a closing lever (50)
and is then stretched in the pulling direction (x) by a change of position of the
clamping jaw units caused by a cylinder/piston unit (20, 78) for flow medium, characterised
in that, when the jaws (32, 36) are brought together, a further closing stroke follows
the first closing stroke defined by the closing lever (50), wherein the further closing
stroke is controlled by a piston rod (72) of the cylinder/piston unit (20, 78) and,
in the cylinder (20), the piston rod (72) can assume a first open position (I) of
the clamping jaws (18) close to the jaws (32, 36) and, after part of the stroke length
(h1), a central position (II) when the jaws (32, 36) are closed and can execute a subsequent
stroke (stroke length i) for the stretching process.
2. Device according to claim 1, characterised by a short-stroke cylinder (27) by means
of which the respective clamping jaws (18) are arranged below the surface (13) of
the upstream print flame (14) prior to the insertion of the piece of fabric (12) and
can be closed following the insertion thereof, after which the short-stroke cylinder
(27) can be actuated and the clamping jaws (18) can be adjusted above the surface
(13) in order to unlock a slide (28).
3. Device according to claim 1, characterised by a piston (78) on the piston rod (72),
the latter being part of the cylinder/piston unit (20, 78) for the pulling movement
of a stretching means (16).
4. Device according to one of claims 1 to 3, characterised in that the clamping jaws
(18) are held in the gripping position until the release of a locking member (90)
for the slide (28) or the short-stroke cylinder (27), wherein the piston (78) can
be brought into the central position (II) over part of the stroke length (h1).
5. Device according to one of claims 1 to 4, characterised in that the cylinder (20)
ending at one end in a bar-shaped base element (22, 24) is displaceably mounted at
the other end in a connecting sleeve (54) in which the piston rod (72) is fixed via
its end (71) remote from the piston (78), the piston rod (72) optionally traversing
an end wall (75) of the cylinder (20) and the piston rod (72) being movably mounted
in the sealed through bore (74).
6. Device according to at least one of claims 1 to 5, characterised in that the connecting
sleeve (54) is hinged on to a guide element (46) and the latter is pivotably connected
to a slide (28) which carries the jaws (32, 36) and is mounted to move in the pulling
direction (x) on a profile (24) forming the base element.
7. Device according to one of claims 1 to 6, characterised by a guide element in the
form of a bow (46), the arms (47) of which embrace the two sides (23) of the profile
and are connected to the slide (28) by means of an axis of rotation (44).
8. Device according to one of claims 1 to 7, characterised in that the bow (46) is arranged
within a hood-shaped supporting member for the movable jaw (36) serving as a tilting
body (40) and is connected to the latter on either side by means of two toggle links
(57, 64) which are hinged on the bow (46) at a distance (n) from one another.
9. Device according to at least one of claims 1 to 8, characterised in that the slide
(28) is provided parallel to the axis of rotation (44) for the bow (46) with a pivot
axis (42) for the hood-shaped supporting member or the tilting body (40) of the movable
jaw (36).
10. Device according to at least one of claims 1 to 9, characterised in that a wrist pin
(58) forming a joint between one of the toggle links (57) and the tilting body (40)
is connected to a rocker arm (64) forming another toggle link, the other end of which
provides an elongated hole (63) for a hinge axis (62) of the bow (46).
11. Device according to claim 8 or claim 10, characterised in that the hinge axis (62)
for the rocker arm (64) is arranged so that it can be guided by the arm (47) of the
bow (46) about its hinge point (56) for the toggle link (57) formed by a guide rod.
12. Device according to at least one of claims 1 to 11, characterised in that the tilting
body (40) flanks the connecting sleeve (54) via parallel side walls, is hinged on
to the slide (28) by means of the pivot axis (42) and holds the jaw (36) by means
of a front edge parallel to the pivot axis (42).
13. Device according to at least one of claims 1 to 12, characterised in that, firstly,
the hinge point (52) which connects the connecting sleeve (54) to the arm (47) of
the bow and, secondly, a hinge point (56) for the guide rod (57) hinged on to the
tilting body (40) at the other end also provided on the arm (47) of the bow are arranged
on opposite sides of the axis of rotation (44).
14. Device according to at least one of claims 1 to 13, characterised in that the profile
(24) guiding the slide (28) is arranged so that it can be lifted by a short-stroke
cylinder (27) arranged below the profile (24) adjacent to the print frame (14), a
locking member (90) optionally being associated with the short-stroke cylinder (27)
and fixedly engaging the latter in an end position of the slide (28).
1. Dispositif pour tendre une pièce de tissu (12), en particulier un matériau de gaze
rectangulaire, sur un cadre de pressage (14), équipé de dispositifs tendeurs disposés
sur ses côtés et dans lesquels la pièce de tissu (12) est fixée dans une ouverture
de serrage (18) respective constituée de mâchoires de serrage (32, 36), déplaçables
les unes par rapport aux autres et pouvant être écartées sur la valeur de la course
de fermeture d'un levier de fermeture (50), en appliquant une pression de pressage,
et ensuite est tendue, dans la direction de traction (x), par modification de la position
des unités à ouverture de serrage provoquée par un ensemble piston/vérin (20, 78)
à écoulement de fluide
caractérisé en ce que
lors du guidage simultané des mâchoires de serrage (32, 36), une course de fermeture
supplémentaire est prévue, après la première course de fermeture déterminée par le
levier de fermeture (50), la course de fermeture supplémentaire étant commandée par
une tige de piston (72) de l'ensemble piston/vérin (20, 78) et en ce que la tige de
piston (72) dans le vérin (20) est susceptible de prendre une première position d'ouverture
(I) de l'ouverture de serrage (18), proche des mâchoires de serrage (32, 36), et,
après avoir parcouru une longueur de course partielle (h1), une position médiane (II) avec les mâchoires de serrage (32, 36) fermées, et est
susceptible de parcourir une course supplémentaire (longueur de course i) y faisant
suite, pour le processus de serrage.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un vérin à course courte
(27) est prévu, au moyen duquel l'ouverture de serrage (18) respective est disposée,
avant introduction de la pièce de tissu (12), au-dessous de la surface (13) du cadre
de pressage (14) pré-positionné et est susceptible d'être fermée après l'introduction,
à la suite de quoi, pour assurer le déverrouillage d'un chariot (28), le vérin à course
courte (27) est susceptible d'être actionné et l'ouverture de serrage (18) est susceptible
d'être réglée au-dessus de la surface (13).
3. Dispositif selon la revendications 1, caractérisé par un piston (78) prévu sur la
tige de piston (72), cette dernière partie de l'ensemble piston/vérin (20, 78) assurant
le déplacement de traction d'un organe tendeur (16).
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'ouverture
de serrage (18) est maintenue en position de saisie jusqu'à la libération d'un organe
d'encliquetage (90) destiné au chariot (28) ou au vérin à course courte (27), le piston
(78) étant susceptible d'être déplaçé dans la position médiane (II) en parcourant
la longueur de course partielle (h1).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le vérin cylindrique
(20), qui se termine d'un côté par un élément de base (22, 24) en forme de rail, est
monté, à l'autre extrémité, coulissant dans un support tubulaire (54) auquel la tige
de piston (72) est fixée rigidement par son extrémité (71) éloignée du piston (78),
en ce que le cas échéant la tige de piston (72) traverse une paroi frontale (75) du
vérin cylindrique (20) et la tige de piston (72) est montée mobile dans l'alésage
traversant (74) formant palier étanche.
6. Dispositif selon au moins l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le
support tubulaire (54) est articulée sur un élément de guidage (46) et celui-ci est
relié à pivotement à un chariot (28), qui porte les mâchoires de serrage (32, 36)
et est monté mobile, à titre d'élément de base, dans la direction de la traction (x),
sur un profilé (24).
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé par un élément de guidage,
réalisé sous forme d'étrier (46), dont les branches (47) chevauchent les deux faces
(23) du profilé et sont reliées au chariot (28) au moyen d'un axe de rotation (44).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'étrier (46)
est disposé à l'intérieur d'un organe support en forme de capot, servant de corps
de pivotement (40) et destiné à la mâchoire de serrage (36) mobile et est relié de
chaque côté à cet organe, par deux tiges articulées (57, 64), qui sont articulées
a l'étrier (46) à une distance (n) l'une de l'autre.
9. Dispositif selon au moins l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le
chariot (28) présente un axe de pivotement (42) parallèle à l'axe de rotation (44)
destiné à l'étrier (46), cet axe de pivotement (42) étant prévu pour l'organe support
en forme de capot ou pour le corps de pivotement (40) des mâchoires de serrage (36)
mobiles.
10. Dispositif selon au moins l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce qu'une
tige d'articulation (58), faisant office d'articulation entre l'une des barres articulées
(57) et le corps pivotant (40), est reliée à un balancier (64) qui constitue l'autre
tige articulée, et dont l'autre extrémité présente un trou allongé (63) destiné à
un axe d'articulation (62) de l'étrier (46).
11. Dispositif selon la revendication 8 ou 10, caractérisé en ce que l'axe d'articulation
(62) destiné au balancier (64) est disposé avec possibilité de guidage par l'intermédiaire
de la branche (47) de l'étrier (46), autour du point d'articulation (56) de l'étrier,
pour la barre articulée (57) constituée par une barre de biellette.
12. Dispositif selon au moins l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que le
corps pivotant (40) flanque le support tubulaire (54) de parois latérales parallèles
et est articulé sur le chariot (28) au moyen de l'axe de pivotement (42) et maintient
la mâchoire de serrage (36) à l'aide d'une arête avant qui est parallèle à l'axe de
pivotement (42).
13. Dispositif selon au moins l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que,
d'une part, le point d'articulation (52) qui relie le support tubulaire (54) à la
branche d'étrier (47), ainsi que, d'autre part, un point d'articulation (56) également
prévu sur la branche d'étrier (47) pour la barre de biellette (57), articulée à l'autre
extrémité sur le corps de pivotement (40), sont disposés sur deux côtés mutuellement
opposés de l'axe de rotation (44).
14. Dispositif selon au moins l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le
profilé (24) guidant le chariot (28) est disposé de façon à pouvoir être soulevé au
moyen d'un vérin à course courte (27), qui supporte le cadre de pressage (14) en position
voisine et au-dessous du profilé (24), le cas échéant un organe d'encliquetage (90),
qui s'engage dans une position d'extrémité du chariot (28) en arrêtant celui-ci, étant
associé au vérin à course courte (27).