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EP 0 653 359 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.07.1997 Patentblatt 1997/29 |
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Anmeldetag: 11.11.1994 |
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Verschlussvorrichtung für einen Behälter mit einer handbetätigten Pumpe
Closure device for a container comprising a manually actuated pump
Dispositif de fermeture d'un récipient équipé d'une pompe à main
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
12.11.1993 DE 4338791
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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17.05.1995 Patentblatt 1995/20 |
| (73) |
Patentinhaber: AptarGroup S.A. |
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F-78100 Saint Germain en Laye (FR) |
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Erfinder: |
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- Rosenthal, Karl-Heinz
D-51580 Reichshof-Oberagger (DE)
- Filip, Norbert
D-51674 Wiehl (DE)
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| (74) |
Vertreter: Strehl Schübel-Hopf Groening & Partner |
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Maximilianstrasse 54 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A-88/10221 US-A- 4 773 553
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US-A- 3 191 815 US-A- 4 984 702
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verschließen eines Behälters gemäß dem
Oberbegriff des Patentanspruches 1. Eine Verschlußvorrichtung dieser Bauart ist aus
US-A-4 984 702 bekannt. Diese Vorrichtung zum Verschließen eines Behälters weist eine
Öffnung mit einem Flansch auf und besteht ferner aus einer einen Abgabekopf aufweisenden,
von Hand betätigbaren Pumpe, die an ihrem dem Behälter abgekehrten Ende mit einem
Ringflansch versehen ist. Die Vorrichtung ist ferner mit einem im wesentlichen ringförmigen
Adapter versehen, der an seinem oberen Ende mit einem Innenflansch zum Übergreifen
des Ringflansches der Pumpe sowie mit einem Unterteil ausgerüstet ist, der (1) eine
Ausnehmung oder Nut zur Aufnahme des Behälterflansches und (2) einen inneren Vorsprung
zum Erfassen des Behälterflansches unter Schnappwirkung aufweist.
[0002] Behälter sind häufig mit einem Sprühkopf und einer sogenannten Standardpumpe versehen,
deren Gehäuse am Behälterhals durch einen Befestigungsring befestigt ist. Die Verbindung
der Verschlußvorrichtung mit dem gefüllten Behälter erfordert eine fluiddichte Verbindung,
die optisch anspricht, keine scharfen oder hervorstehenden Kanten und Ecken aufweist
und möglichst einfach herstellbar ist.
[0003] Bisher sind zum Verschließen eines gefüllten Behälters mittels einer Verschlußvorrichtung
verschiedene Arbeitsvorgänge erforderlich. Man muß die Pumpe auf dem Behälterhals
befestigen, dann den Überwurfring darüber schieben und schließlich die Schutzkappe
aufstecken. Zu diesem Zweck werden die einzelnen Bestandteile der Verschlußvorrichtung
getrennt bevorratet und einzeln einer Montagestation zugeführt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Verschlußvorrichtung anzugeben, die
zusammen mit der Pumpe in einem einzigen Montageschritt auf gefüllte Behälter oder
Flaschen aufgesteckt werden kann, so daß der Montageaufwand vermindert und die Lagerhaltung
vereinfacht werden können.
[0005] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0006] Durch die Erfindung wird eine stabile und dichte Verbindung zwischen Verschlußvorrichtung
und Behälter durch einen einzigen, axialen Aufsteckvorgang erreicht, bei dem der Adapter
auf die Behälteröffnung axial aufgeprellt wird. Da die Verschlußvorrichtung als eine
kompakte Montageeinheit angeliefert werden kann, die vorzugsweise aus Adapter, Überwurfring,
Schutzkappe und Standardpumpe besteht, läßt sich die Belieferung mit Verschlußvorrichtungen
sowie deren Vorratshaltung und Montage wesentlich vereinfachen.
[0007] Ein weiterer, durch die Erfindung erzielter Vorteil besteht darin, daß die die eigentliche
Verbindung bewirkenden Vorsprünge durch den Überwurfring abgedeckt und damit in ihrer
Befestigungsstellung am Flansch des Behälters gesichert sind. Ferner hat die Verschlußvorrichtung
eine glatte und formangepaßte Struktur, die ansprechend aussieht und angenehm handhabbar
ist.
[0008] Vor der Montage der erfindungsgemäßen Verschlußvorrichtung wird zunächst der Behälter
mit der entsprechenden, meist kosmetischen Flüssigkeit gefüllt, und in einem darauffolgenden
Schritt wird die gesamte Verschlußvorrichtung komplett auf den Behälter aufgeprellt.
Dabei wird die auf die Schutzkappe axial aufzubringende Kraft über den Überwurfring
auf den Adapter übertragen, wobei aufgrund der Wirkung der Sperre die anfängliche
Lagezuordnung zwischen Überwurfring und Adapter zunächst unverändert bleibt. Durch
die auf die Schutzkappe wirkende Prellkraft werden die am Umfang des Adapters angeordneten
Vorsprünge über den Flansch des Behälters unter elastischer, radial nach außen gerichteter
Ausbiegung geschoben und schnappen hinter oder unter dem Flansch ein.
[0009] Durch die weiterhin auf die Schutzkappe ausgeübte Prellkraft wird nun der Widerstand
der Sperre zwischen Adapter und Überwurfring überwunden, nachdem der Adapter der aufgebrachten
Prellkraft nicht mehr ausweichen kann, und der Überwurfring verschiebt sich weiter
in Axialrichtung über den Adapter und dessen Vorsprünge. Dadurch werden die Vorsprünge
am Flansch verriegelt, so daß der Adapter am Behälter axial unverschiebbar befestigt
ist. Der Überwurfring wird vorzugsweise soweit in Richtung des Behälters verschoben,
bis dessen behälterseitiger oder unterer Rand auf der Behälterschulter aufliegt. Vorzugsweise
ist der Überwurfring derart dimensioniert, daß eine Reibpassung zwischen diesem und
dem Adapter vorhanden ist, damit der Überwurfring an der Außenseite des Adapters relativ
fest, aber verschiebbar gehalten ist. Wenn der Überwurfring am Behälter anliegt, ist
der Verschließvorgang des Behälters beendet. Die Schutzkappe läßt sich anschließend
leicht vom Adapter abziehen und wieder aufstecken.
[0010] Die erfindungsgemäße Verschlußvorrichtung eignet sich insbesondere zum Zusammenbau
mit Kosmetikpumpen und Sprühköpfen, wie sie häufig für Spraybehälter verwendet werden,
mit denen Duftstoffe wie Parfums, Raumsprays und Deodorants versprüht werden. Dabei
ist es zweckmäßig, den Überwurfring axial so zu dimensionieren, daß dieser im montierten
Zustand in Höhe des unteren Randes des Ringflansches der Pumpe den Adapter umgibt.
[0011] Vorzugsweise weist die Schutzkappe an der Unterseite ihrer Kopfwand einen axialen,
zylindrischen Führungsstutzen auf, der mit leichter Reibpassung den Überwurfring umfaßt,
der als Halterung für die Schutzkappe dient.
[0012] Die Erfindung ermöglicht eine einfache Massenabfüllung von Behältern, woraufhin aufeinanderfolgend
und/oder gleichzeitig jeweils eine der erfindungsgemäßen Verschlußvorrichtungen vom
Abfüller maschinell in einem einzigen Arbeitsgang auf den Behälter gesteckt werden
kann, ohne daß aufwendige Kontrolleinrichtungen zur Überwachung des Verschlußvorgangs
vorgesehen werden müssen.
[0013] Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1, 2 und 3
- eine erste Ausführungsform einer Verschlußvorrichtung gemäß der Erfindung in drei
verschiedenen Stellungen des Verschließvorgangs;
- Fig. 4, 5, 6 und 7
- eine zweite Ausführungsform einer Verschlußvorrichtung gemäß der Erfindung in drei
verschiedenen Stellungen des Verschließvorgang; und
- Fig. 8
- die Verschlußvorrichtung gemäß Fig. 7, jedoch mit einem Adapter, dessen Vorsprünge
zwei Nuten aufweisen.
[0014] In den Fig. 1 bis 3 ist eine Verschlußvorrichtung 10 zum Verschließen einer Flasche
oder eines Behälters 12 gezeigt, dessen Öffnung 14 am oberen Ende seines Halses 16
mit einem äußeren Flansch 18 versehen ist. Die Verschlußvorrichtung 10 weist eine
von Hand betätigbare Pumpe 20 auf, die vorzugsweise aus Kunststoff besteht und deren
Zylinder 22 aus der Behälteröffnung 14 hervorragt, einen nicht sichtbaren, axialen
Durchlaßkanal hat und auf dem oberen Ende einen Abgabekopf 24 zur Verteilung eines
im Behälter 12 enthaltenen Fluids trägt. Die Pumpe 20 ist durch eine abnehmbare Schutzkappe
26 abgedeckt. Diese Schutzkappe 26 hat eine Kopfwand 28, von deren Unterseite ein
zylindrischer, rohrförmiger Führungsstutzen 30 koaxial zur Behälterachse in Richtung
des Behälters 12 nach unten vorsteht und einen zylindrischen Hohlraum 32 seitlich
umgibt. Eine Innenwandung 34 des Führungsstutzens 30 ist bis zu seiner etwa mittleren
Höhe mit einer zylindrischen Erweiterung 36 versehen, die am oberen Ende in Form einer
Anschlagfläche 38 gegenüber der Innenwandung 34 des Führungsstutzens 30 abgesetzt
ist. In diese Erweiterung 36 ist ein zylindrischer Überwurfring 40 mit Reibsitz eingesetzt,
der mit einem oberen, nach innen abgekröpften Ende 42 an der Anschlagfläche 38 der
Erweiterung 36 anliegt. Ein unteres Ende 44 des Überwurfringes 40 steht nur geringfügig
nach unten aus einem unteren, offenen Ende des Führungsstutzens 30 vor und übergreift
mit Reibsitz einen ringförmigen Adapter 46, dessen Funktion nachstehend näher erläutert
wird.
[0015] Die Pumpe 20 ist an ihrem dem Behälter 12 abgekehrten Ende mit einem Ringflansch
48 versehen, dessen Durchmesser etwa demjenigen des Flansches 18 entspricht. Unter
dem Ringflansch 48 ist eine ringförmige Dichtscheibe 50 angeordnet. Im montierten
Zustand der Verschlußvorrichtung 10, der in den Fig. 2 und 3 dargestellt ist, verbindet
der Adapter 46 den Ringflansch 48 mit dem Flansch 18 des Behälters 12, derart, daß
der Überwurfring 40 auf den Adapter 46 gemäß Fig. 3 vollständig aufgeschoben ist,
auf welchen wiederum die Schutzkappe 26 mit Reibsitz aufgesteckt ist.
[0016] Der Adapter 46 besteht vorzugsweise aus Kunststoff und ist im wesentlichen zylindrisch
ausgebildet; er ist an seinem oberen Ende mit einem ringförmigen Innenflansch 52 versehen,
der gemäß Fig. 1 auf dem Ringflansch 48 der Pumpe 20 aufliegt. Von der Unterseite
dieses ringförmigen Innenflansches 52 erstrecken sich in gleichen Umfangswinkelabständen
mindestens drei Vorsprünge 54 Parallel zur Behälterachse abwärts in Richtung des Behälters
12. Die Vorsprünge 54 sind an ihrer Innenseite mit einer in Umfangsrichtung auf gleicher
Höhe verlaufenden Nut 56 versehen. Die Nut 56 dient zur Aufnahme des Ringflansches
48 der Pumpe 20 und des Flansches 18 des Behälters 12. Die Nut 56 in den Vorsprüngen
54 wird nach unten jeweils von einem Nocken 70 begrenzt, der zum unteren Ende jedes
Vorsprunges 54 als eine sich nach unten erweiternde Auflauffläche 71 ausgebildet ist.
Diese Auflauffläche 71 erleichtert das Spreizen und Überschieben der Vorsprünge 54
über den Ringflansch 48 der Pumpe 20, um die Montageeinheit aus Schutzkappe 28, Überwurfring
40, Adapter 46 und Pumpe 20 zu bilden. Darüber hinaus erleichtert die Auflauffläche
71 auch die Montage der beschriebenen Montageeinheit auf dem Behälter 12, bei welcher
die Vorsprünge 54 unter Spreizung den Flansch 18 über- und anschließend sperrend oder
haltend untergreifen.
[0017] Der Überwurfring 40 ist gemäß Fig. 1 auf dem Adapter 46 axial verschiebbar und liegt
mit seinem unteren Ende an mindestens einer elastischen, radial nach außen über die
zylindrische Umfangsfläche des Adapters 46 hinaus vorgespannten Sperre 60 an. Die
Sperre 60 besteht aus mindestens einem, vorzugsweise drei Sperrnocken 62, die mittels
je eines nicht dargestellten Filmgelenkes zwischen den Vorsprüngen 54 an einem unteren
Rand des oberen Innenflansches 52 des Adapters 46 angespritzt sind. Das Filmgelenk
hält jeweils den zugehörigen Sperrnocken 62 in der radial nach außen elastisch vorgespannten
Lage, in welcher jeder Sperrnocken 62 über die zylindrische Umfangsfläche des Adapters
46 hinaus nach außen vorsteht. Unter dem unteren Rand des Innenflansches 52 des Adapters
46 ist zwischen jeweils benachbarten Vorsprüngen 54 ein Freiraum 64 (Fig. 2 und 3)
vorgesehen, in welchen jeder Sperrnocken 62 durch das untere Stirnende des zylindrischen
Überwurfringes 40 in Abhängigkeit von der auf diesen ausgeübten Prellkraft radial
nach innen weggebogen werden kann. Infolgedessen kann der Überwurfring 40 dann vollständig
auf dem Adapter 46 weiter nach unten bis zur Auflage auf einer Behälterschulter 68
verschoben und durch die Sperrnocken 62 geklemmt werden.
[0018] Bei der in den Fig. 1 bis 3 gezeigten Ausführungsform der Verschlußvorrichtung 10
wird die Standardpumpe 20 mit dem Abgabekopf 24, der Dichtscheibe 50 und dem Adapter
46 an dem Überwurfring 40 montiert. Der so bestückte Überwurfring 40 wird in den Führungsstutzen
30 der Schutzkappe 26 gesteckt und so zum Abfüller gesandt. Der Abfüller steckt nach
dem Füllen des Behälters 12 die Pumpe 20 auf den Behälter (Fig. 1). Dabei greift der
Ringflansch 48 in die Nut 56 des Adapters 46 ein, nachdem die Nocken 70 am unteren
Ende der Vorsprünge 54 beim Auftreffen auf den Ringflansch 48 elastisch radial nach
außen weggebogen worden sind.
[0019] Gemäß Fig. 2 werden durch weitere Ausübung des axialen Prelldruckes auf die Verschlußvorrichtung
10 die Sperrnocken 62 des Adapters 46 durch das untere Ende 44 des zylindrischen Überwurfringes
40 in den Freiraum 64 zwischen den Vorsprüngen 54 umgebogen, und es wird die Schutzkappe
26 mit dem Überwurfring 40 bis auf die Behälterschulter 68 nach unten geschoben (Fig.
3).
[0020] Der Sperrnocken 62 und der Überwurfring 40 sind so dimensioniert, daß der Überwurfring
40 durch die entstehende Flächenpressung auf dem Adapter 46 klemmt und die Schutzkappe
26 zum gewöhnlichen Gebrauch abgezogen werden kann.
[0021] Bei der zweiten Ausführungsform gemäß Fig. 4 bis 7 sind ein Führungsstutzen 130 und
ein Überwurfring 140 gegenüber der ersten Ausführungsform in den Fig. 1 bis 3 modifiziert.
Ein unteres Ende einer zylindrischen Erweiterung 136 in einem Führungsstutzen 140
einer Schutzkappe 126 ist nämlich durch einen vorzugsweise ringförmigen Schnappwulst
172 begrenzt, der an der Unterseite ebenfalls eine sich zum unteren Ende des Führungsstutzens
130 erweiternde Auflauffläche 174 zur leichteren Montage des Überwurfringes 140 aufweist.
[0022] Der Überwurfring 140 ist auf etwa mittlerer Höhe mit einem Ringwulst 176 versehen,
der gemäß Fig. 4 auf dem Schnappwulst 172 des Führungsstutzens 130 aufliegt, so daß
der Überwurfring 140 zwischen einer oberen, abgesetzten Anschlagfläche 138 und dem
unteren, ringförmigen Schnappwulst 172 der Erweiterung 136 axial so festgelegt ist,
daß eine Trennung der Schutzkappe 126 vom Überwurfring 140 unter normalen Transportbedingungen
ausgeschlossen ist.
[0023] In Fig. 4 bis 7 ist ferner zu sehen, daß der Überwurfring 140 an seinem unteren Ende
mit einer inneren, umlaufenden Haltenut 178 versehen ist, die sickenförmig von einem
äußeren Ringwulst 179 gebildet ist. Sie dient zum Eingriff von eine Sperre 160 bildenden
Sperrnocken 162 des Adapters 146, so daß die Ausgangs- oder Ruhestellung der Verschlußvorrichtung
110 auf dem Behälter 112 hierdurch eindeutig definiert ist, wie Fig. 4 zeigt.
[0024] In der nachfolgenden Montagephase der die Montageeinheit aus Verschlußkappe 126,
Überwurfring 140 und Adapter 146 mit Pumpe 120 bildenden Verschlußvorrichtung 110
gemäß Fig. 5 übergreifen unter Spreizung Nocken 170 von Vorsprüngen 154 einen Flansch
118 des Behälters 112 und untergreifen diesen rastend. Dadurch wird die Verschlußvorrichtung
110 mit dem Behälter 112 unter Kompression einer Dichtscheibe 150 so fest verbunden,
daß unter normalen Gebrauchsbedingungen der Adapter 146 vom Flansch 118 des Behälters
112 nicht getrennt werden kann und diese vollständig geschlossene Lage der Verschlußvorrichtung
110 eindeutig bestimmt ist.
[0025] Gemäß Fig. 6 werden bei weiterer Druckausübung auf die Verschlußvorrichtung 110 die
Sperrnocken 162 des Adapters 146 durch den Überwurfring 140 in einen Freiraum 164
zwischen den in Umfangswinkelabständen angeordneten Vorsprüngen 154 umgebogen und
der Überwurfring 140 bis auf eine Behälterschulter 168 geschoben, wie aus Fig. 7 hervorgeht.
In dieser Endstellung der Schutzkappe 126 und des mit ihr verschobenen Überwurfringes
140 rasten die in bezug auf die Behälterachse radial nach außen elastisch vorgespannten
Sperrnocken 162 des Adapters 146 in eine obere, ringförmige, an der Innenseite des
oberen Ringwulstes 176 vorgesehene, sickenartige Haltenut 180 ein und verriegeln den
Adapter 146 erneut mit dem Überwurfring 140, so daß der Überwurfring 140 nicht mehr
vom Adapter 146 abgezogen werden kann. Es ist verständlich, daß durch die Anordnung
des oberen Ringwulstes 176 die zum Abziehen der Verschlußvorrichtung 110 von dem Adapter
146 notwendige Kraft genau bestimmt werden kann.
[0026] Fig. 8 entspricht der Darstellung der Verschlußvorrichtung in Fig. 7, jedoch mit
Ausnahme eines abgeänderten Adapters 246, dessen Vorsprünge 254 an der Innenseite
jeweils mit zwei übereinander angeordneten Nuten 256, 258 versehen sind. Die obere,
einem Innenflansch 252 des Adapters 246 unmittelbar benachbarte Nut 256 dient zur
Aufnahme eines Ringflansches 248 einer Pumpe 220, während die zweite, unter der ersten
Nut 256 angeordnete Nut 258 zur Aufnahme eines Flansches 218 an einem Hals 216 eines
Behälters 212 dient. Die übereinander liegenden Nuten 256, 258 sind in einem solchen
Abstand voneinander getrennt, daß die Abdichtung der Pumpe 220 gegenüber dem Behälter
212 durch eine hinreichende Kompression einer Dichtscheibe 250 gewährleistet ist.
Dadurch, daß eine getrennte Nut für den Ringflansch 148 und den Flansch 218 vorgesehen
ist, wird die Position der Pumpe 220 mit ihrem Ringflansch 248 in der Nut 256 eindeutig
bestimmt. Diese axial bestimmte Lage zwischen dem Ringflansch 248 der Pumpe 220 und
dem Adapter 246 kann aus Gründen der Vormontage der aus Schutzkappe 226, Überwurfring
240 und Adapter 246 gebildeten Montageeinheit vor dem Aufprellen derselben auf den
Behälter 212 erwünscht sein.
[0027] Der Adapter 46; 146 und die Schutzkappe 26; 126 sind vorzugsweise aus handelsüblichem
Kunststoff wie Polypropylen oder Polyethylen als Spritzgießteile gefertigt. Für hochwertige
Anwendungen können auch andere Materialien, insbesondere Metalle, für einzelne Bestandteile
der Verschlußvorrichtung 10; 110 verwendet werden. Der Überwurfring 40; 140 besteht
vorzugsweise aus Aluminium.
[0028] Die Vorsprünge 54; 154 haben eine solche Länge, daß die Dichtscheibe 50; 150 abdichtend
auf dem Behälter 12; 112 aufliegt und ein Austritt von Flüssigkeit sicher verhindert
wird.
[0029] Die Vorsprünge 54; 154 werden außenseitig vom Überwurfring 40; 140 gegen Lösen vom
Flansch 18; 118 gesichert, so daß ein Lösen der Verschlußvorrichtung 10; 110 vom Behälter
12; 112 sicher verhindert wird. Der Überwurfring 40; 140 wiederum wird durch seine
Haftreibung am Adapter 46; 146 in dieser Lage gehalten, so daß ein Zurückschieben
des Überwurfrings 40; 140 wog vom Behälter 12; 112 nur unter erheblichem Kraftaufwand
möglich ist. Gleichzeitig ist die Reibung zwischen dem Überwurfring 40; 140 und dem
Führungsstutzen 30; 130 in der Schutzkappe 26; 126 erheblich geringer, so daß die
Schutzkappe ohne großen Kraftaufwand abgezogen und wieder aufgesteckt werden kann.
[0030] Ein wesentlicher Vorteil der zweiten Ausführungsform in Fig. 4 bis 7 gegenüber der
ersten Ausführung in Fig. 1 bis 3 besteht darin, daß die Sperre 160 nicht nur eine
Bewegung des Überwurfrings 140 über den Adapter 146 verhindert, sondern darüberhinaus
vermeidet, daß der Überwurfring 140 in der Gegenrichtung vom Adapter 146 abrutscht.
Dadurch wird vermieden, daß die einzelnen Bestandteile der Verschlußvorrichtung 110
vor der Montage am Behälter 112 durch unsachgemäße Behandlung voneinander getrennt
werden.
Bezugszeichenliste
[0031]
- 10, 110
- Verschlußvorrichtung
- 12, 112, 212
- Behälter
- 14
- Öffnung
- 16, 116, 216
- Behälterhals
- 18, 118
- Flansch
- 20, 120, 220
- handbetätigte Pumpe
- 22
- Zylinder
- 24, 124
- Abgabekopf
- 26, 126, 226
- Schutzkappe
- 28
- Kopfwand
- 30, 130
- Führungsstutzen
- 32, 132
- zylindrischer Hohlraum (Führungsstutzen)
- 34, 134
- Innenwandung
- 36, 136
- zylindrische Erweiterung
- 38, 138
- Anschlagfläche (Erweiterung)
- 40, 140, 240
- Überwurfring
- 42, 142
- oberes, abgekröpftes Ende (Überwurfring)
- 44
- unteres Ende (Überwurfring)
- 46, 146, 246
- Adapter
- 48, 148, 248
- Ringflansch
- 50, 150, 250
- Dichtscheibe
- 52
- ringförmiger Innenflansch (Adapter)
- 54, 154, 254
- Vorsprünge
- 56, 156, 256
- Nut
- 258
- Nut
- 60, 160
- Sperre
- 62, 162
- Sperrnocken
- 64, 164
- Freiraum
- 68, 168
- Behälterschulter
- 70, 170
- Nocken
- 71, 171
- Auflauffläche
- 172
- ringförmiger Schnappwulst (Führungsstutzen)
- 174
- Auflauffläche (Führungsstutzen)
- 176
- oberer Ringwulst (Überwurfring)
- 178
- Haltenut, untere (Überwurfring)
- 179
- unterer Ringwulst (Überwurfring)
- 180
- Haltenut, obere (Überwurfring)
1. Vorrichtung (10; 110) zum Verschließen eines Behälters (12; 112), dessen Öffnung (14;
114) mit einem Flansch (18; 118) versehen ist, bestehend aus einer einen Abgabekopf
(24; 124) aufweisenden, von Hand betätigbaren Pumpe (20; 120), die an ihrem dem Behälter
(12; 112) abgekehrten Ende mit einem Ringflansch (48; 148) versehen ist, einem im
wesentlichen ringförmigen Adapter (46; 146), der an seinem oberen Ende mit einem Innenflansch
(52; 152) zum Übergreifen des Ringflansches (48; 148) der Pumpe (20; 120) sowie mit
einem Unterteil versehen ist, der (1) eine Ausnehmung oder Nut (56; 156) zur Aufnahme
des Behälterflansches (18; 118) und (2) einen inneren Vorsprung (54; 154) zum Erfassen
des Behälterflansches (18; 118) unter Schnappwirkung aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ringflansch (48; 148) an der Unterseite mit einer Dichtscheibe (50; 150) versehen
ist, wobei der Ringflansch (48; 148) der Pumpe (20; 120) auf dem Flansch (18; 118)
unter Zusammenpressung der Dichtscheibe (50; 150) befestigt werden kann;
eine Sperre (60; 160) normalerweise unter elastischer Vorspannung ihre über die Außenseite
des Innenflansches (52; 152) des Adapters (46; 146) vorstehende Sperrstellung einnimmt
und nur durch eine beim Aufprellen der Verschlußvorrichtung (10; 110) ausgeübte Kraft
entsperrbar ist;
und ein Überwurfring (40; 140) auf den Adapter (46; 146) mit Reibsitz bis zur Sperre
(60; 160) unter Bildung einer eine einzige Montageeinheit bildenden Verschlußvorrichtung
aufschiebbar ist, derart, daß, wenn die Montageeinheit auf den Behälter (12; 112)
aufgeprellt wird, der Flansch (18; 118) zuerst in die Nut (56; 156) über dem Vorsprung
(54; 154) unter Abbiegen des inneren Vorsprungs einrastet und anschließend der Überwurfring
(40; 140) die Sperre (60; 160) durch Einwärtsbewegen entgegen der auf sie einwirkenden
Vorspannkraft entsperrt und auf dem Adapter (46; 146) bis zu einer unteren Position
verstellbar ist, in der die Freigabe des Schnappeingriffs des Behälterflansches (18;
118) in den Adapter (46; 146) verhindert wird, und alle Arbeitsvorgänge in einem einzigen
Montageschritt ausgeführt werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Überwurfring (140) in
seiner unteren Position durch die äußere Eingriffskraft der Sperre (160) gehalten
wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein zylindrischer, von der
Unterseite einer Kopfwand (28; 128) einer Schutzkappe (26; 126) vorstehender, hohlzylindrischer
Führungsstutzen (30; 130) den Überwurfring (40; 140) im wesentlichen umgibt und mit
einer abgesetzten Anschlagfläche (38; 138) für ein oberes Ende (42; 142) des Überwurfringes
(40; 140) versehen ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zylindrische Innenwandung
des Führungsstutzens (30; 130) der Schutzkappe (26; 126) mit einer zylindrischen Erweiterung
(36; 136) für den Überwurfring (40; 140) versehen ist, die am oberen Ende durch die
Anschlagfläche (38; 138) begrenzt ist, an welcher das obere, nach innen abgekröpfte
Ende (42; 142) des Überwurfringes (40; 140) anliegt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite
des behälterseitigen Endes (144) des Überwurfringes (40; 140) eine umlaufende Haltenut
(178) vorgesehen ist, die mit der Sperre (160) des Adapters (146) vor der Montage
auf einen Behälter (112) zusammenwirkt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenseite des Überwurfringes
(140) im axialen Abstand oberhalb der Haltenut (178) eine zweite, umlaufende Haltenut
(180) angeordnet ist, in welche die Sperre (160) des Adapters (146) im montierten
Zustand der Verschlußvorrichtung (110) auf dem Behälter (112) eingreift.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltenuten
(178; 180) des Überwurfringes (140) durch einen oberen und unteren, ringförmigen,
äußeren Ringwulst (176, 179) gebildet sind.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende des Führungsstutzens
(130) der Schutzkappe (126) durch einen Schnappwulst (172) begrenzt ist, auf welchem
der obere Ringwulst (176) des Überwurfringes (140) aufliegt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperre (62; 162) am aus
Kunststoff bestehenden Adapter (46; 146) aus mindestens einem Sperrnocken (62; 162)
besteht, der mit dem unteren Rand des Innenflansches (52; 152) des Adapters (46; 146)
zwischen dessen Vorsprüngen (54; 154) durch ein Filmgelenk verbunden ist, durch das
der Sperrnocken (62; 162) in seiner elastisch vorgespannten Lage über die zylindrische
Umfangsfläche des Adapters (46; 146) hinaus vorsteht und in Abhängigkeit von der ausgeübten
Prellkraft in einen Freiraum (64; 164) unter dem Innenflansch (52; 152) des Adapters
(46; 146) radial nach innen wegbiegbar ausgebildet ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Nuten (256, 258) an
der Innenseite jedes Vorsprunges (254) des Adapters (246) übereinander angeordnet
sind, von denen die erste, dem Innenflansch (252) des Adapters (246) unmittelbar benachbarte
Nut (256) zur Aufnahme des Ringflansches (248) der Pumpe (220) und die zweite, darunter
angeordnete Nut (258) zur Aufnahme des Flansches (218) am Behälterhals (216) dient.
1. Device (10; 110) for closing a container (12; 112), the opening (14; 114) of which
is provided with a flange (18; 118), comprising a manually actuable pump (20; 120),
which has a dispensing head (24; 124) and which is provided on its end remote from
the container (12; 112) with an annular flange (48; 148), a substantially annular
adapter (46; 146), which is provided at its upper end with an internal flange (52;
152) for engaging over the annular flange (48; 148) on the pump (20; 120) and with
a lower portion which has (1) a recess or groove (56; 156) for receiving the container
flange (18; 118) and (2) an internal projection (54; 154) for engaging the container
flange (18; 118) with a snap action,
characterised in that
the annular flange (48; 148) is provided on its underside with a sealing disc (50;
150), whereby the annular flange (48; 148) on the pump (20; 120) can be fastened on
the flange (18; 118) whilst compressing the sealing disc (50; 150);
a stop (60; 160) normally adopts its stop position projecting beyond the outer surface
of the internal flange (52; 152) on the adapter (46; 146) under an elastic biasing
force and may only be unlatched by a force exerted when chattering on the closure
device (10; 110);
and a collar ring (40; 140) may be pushed onto the adapter (46; 146) to the stop (60;
160) with a friction fit to form a closure device constituting a single assembly unit
such that when the assembly unit is chattered onto the container (12; 112), the flange
(18; 118) firstly engages in the groove (56; 156) above the projection (54; 154) whilst
bending the inner projection away and subsequently the collar ring (40; 140) unlatches
the stop (60; 160) by moving inwardly in opposition to the biasing force acting on
it and is movable on the adapter (46; 146) to a lower position in which release of
the snap engagement of the container flange (18; 118) in the adapter (46; 146) is
prevented and all working steps are performed in a single installation step.
2. Device as claimed in Claim 1, characterised in that the collar ring (140) is held
in its lower position by the external engagement force of the stop (160).
3. Device as claimed in Claim 1, characterised in that a cylindrical, hollow cylindrical
guide socket (30; 130), which projects from the underside of the top wall (28; 128)
of a protective cap (26; 126), substantially surrounds the collar ring (40; 140) and
is provided with a stepped abutment surface (38; 138) for an upper end (42; 142) of
the collar ring (40; 140).
4. Device as claimed in Claim 3, characterised in that the cylindrical inner wall of
the guide socket (30; 130) of the protective cap (26; 126) is provided with a cylindrical
broadened portion (36; 136) for the collar ring (40; 140) which is bounded at the
upper end by the abutment surface (38; 138), against which the upper inwardly bent
over end (42; 142) of the collar ring (40; 140) engages.
5. Device as claimed in one of Claims 1 to 4, characterised in that provided on the inner
surface of the end (144) closest to the container of the collar ring (40; 140) there
is a peripheral retaining groove (178) which cooperates with the stop (160) on the
adapter (146) before installation on a container (112).
6. Device as claimed in Claim 5, characterised in that arranged on the inner surface
of the collar ring (140) axially spaced above the retaining groove (178) there is
a second peripheral retaining groove (180), in which the stop (160) on the adapter
(146) engages in the installed state of the closure device (110) on the container
(112).
7. Device as claimed in one of Claims 5 or 6, characterised in that the retaining grooves
(178; 180) in the collar ring (140) are defined by an upper and a lower, annular,
external annular bead (176, 179).
8. Device as claimed in Claim 7, characterised in that the lower end of the guide socket
(130) on the protective cap (126) is defined by a snap bead (172) which is engaged
by the upper annular bead (176) on the collar ring (140).
9. Device as claimed in Claim 1, characterised in that the stop (62; 162) on the adapter
(46; 146), which comprises plastics material, comprises at least one stop cam (62;
162), which is connected to the lower edge of the internal flange (52; 152) on the
adapter (46; 146) between its projections (54; 154) by means of a film link by means
of which the stop cam (62; 162) projects in its elastically biased position beyond
the cylindrical peripheral surface of the adapter (46; 146) and is constructed to
be bendable radially inwardly into an empty space (64; 164) below the internal flange
(52; 152) on the adapter (46; 146) in dependence on the chattering force which is
exerted.
10. Device as claimed in Claim 1, characterised in that the two grooves (256, 258) on
the inner surface of each projection (254) on the adapter (246) are arranged above
one another, the first groove (256) of which, which is directly adjacent the internal
flange (252) on the adapter (246), serves to receive the annular flange (248) on the
pump (220) and the second groove (258) of which, which is arranged beneath it, serves
to receive the flange (218) on the container throat (216).
1. Dispositif (10 ; 110) pour l'obturation d'un récipient (12 ; 112), dont l'ouverture
(14 ; 114) est pourvue d'une bride (18 ; 118), le dispositif comprenant une pompe
actionnable à la main (20 ; 120) comportant une tête de distribution (24 ; 124), ladite
pompe étant pourvue à son extrémité tournée vers le récipient (12 ; 112) d'une bride
annulaire (48 ; 148), un adaptateur (46 ; 146) sensiblement annulaire qui est pourvu
à son extrémité supérieure d'une bride interne (52 ; 152) pour recouvrir ladite bride
annulaire (48 ; 148) de la pompe (20 ; 120), l'adaptateur étant également pourvu d'une
partie inférieure, qui comporte (1) un évidement ou d'une gorge (56 ; 156) pour la
réception de la bride (18 ; 118) du récipient et (2) une projection interne (54 ;
154) pour saisir la bride du récipient (18 ; 118) par encliquetage,
caractérisé en ce que
la bride annulaire (48 ; 148) est pourvue sur le côté inférieur d'un joint d'étanchéité
(50 ; 150), la bride annulaire (48 ; 148) de la pompe (20 ; 120) pouvant être fixée
sur la bride (18 ; 118) en comprimant le joint d'étanchéité (50 ; 150),
un organe de blocage (60 ; 160) normalement sous précontrainte élastique prend une
position de blocage faisant saillie sur la face extérieure de la bride interne (52
; 152) de l'adaptateur (46 ; 146) et pouvant uniquement être débloqué par une force
exercée lors du montage du dispositif de fermeture (10 ; 110),
et une bague de recouvrement (40 ; 140) est déplacable sur l'adaptateur (46 ; 146)
avec frottement jusqu'à l'organe de blocage (60 ; 160) en formant un dispositif obturateur
formant une seule entité de montage, de telle sorte que, lorsque l'entité de montage
est montée sur le récipient (12 ; 112), la bride (18 ; 118) s'encliquette d'abord
dans la gorge (56 ; 156) par dessus la projection (54 ; 154) par fléchissement de
la projection interne et ensuite la bague de recouvrement (40 ; 140) débloque l'organe
de blocage (60 ; 160) par un déplacement vers l'intérieur s'opposant à la force de
précontrainte s'exerçant sur lui et est déplaçable sur l'adaptateur (46 ; 146) jusqu'à
une position inférieure dans laquelle la libération de l'encliquetage de la bride
(18 ; 118) du récipient dans l'adaptateur (46 ; 146) est empêchée, et toutes ces phases
sont réalisées en une seule étape de montage.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la bague de recouvrement
(140) est maintenue dans sa position inférieure par la force de prise extérieure de
l'arrêt (160).
3. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'un raccord de guidage (30
; 130) cylindrique creux, faisant saillie du côté inférieur d'une paroi supérieure
(28 ; 128) du capuchon protecteur (26 ; 126) entoure sensiblement la bague de recouvrement
(40 ; 140) et est muni d'une face de butée (38 ; 138) formant un gradin pour une extrémité
supérieure (42 ; 142) de la bague de recouvrement (40 ; 140).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que la paroi intérieure cylindrique
du raccord de guidage (30 ; 130) du capuchon protecteur (26 ; 126) est munie d'un
élargissement cylindrique (36 ; 136) pour la bague de recouvrement (40 ; 140) lequel
est limité sur l'extrémité supérieure par la face de butée (38 ; 138) sur laquelle
s'applique l'extrémité supérieure (42 ; 142) coudée en direction de l'intérieur de
la bague de recouvrement (40 ; 140).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que,
sur la face intérieure de l'extrémité (144), côté récipient de la bague de recouvrement
(40 ; 140), est prévue une gorge de maintien périphérique (178) laquelle coopère avec
l'organe de blocage (160) de l'adaptateur (145) avant le montage sur un récipient
(112).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que, sur la face intérieure
de la bague de recouvrement (140) est disposée à une distance axiale au-dessus de
la gorge (178), une deuxième gorge de maintien (180) dans laquelle pénètre l'organe
de blocage (160) de l'adaptateur (146) à l'état monté sur le récipient (112) du dispositif
obturateur (110).
7. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 5 ou 6, caractérisé en ce que
les gorges de maintien (178 ; 180) de la bague de recouvrement (140) sont formées
par, respectivement, un bourrelet supérieur et un bourrelet inférieur (176, 177) extérieurs
et de forme annulaire.
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'extrémité inférieure
du raccord de guidage (130) du capuchon protecteur (126) est délimitée par un bourrelet
d'encliquetage (172) sur lequel s'applique le bourrelet annulaire supérieur (176)
de la bague de recouvrement (140).
9. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'organe de blocage (60
; 160) sur l'adaptateur en matière plastique (46 ; 146) est constitué d'au moins un
ergot de blocage (62 ; 162) lequel est relié au bord inférieur de la bride interne
(52 ; 152) de l'adaptateur (46 ; 146), entre ses projections (54 ; 154), par une articulation
en film au moyen de laquelle l'ergot (62 ; 162) fait saillie, dans sa position précontrainte
élastique, au-delà de la face périphérique cylindrique de l'adaptateur (46 ; 146)
et qu'il est réalisé de manière à pouvoir être replié radialement vers l'intérieur,
en fonction de la force de compression exercée, pour pénétrer dans un espace libre
(64 ; 164) situé sous la bride intérieure (52 ; 152) de l'adaptateur (46 ; 146).
10. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que deux gorges (256, 258)
sont superposées sur le côté intérieur de chaque projection (254) de l'adaptateur
(246), la première de ces gorges (256), au voisinage immédiat de la bride intérieure
(252) de l'adaptateur (246), servant à recevoir la bride annulaire (248) de la pompe
(220), et la deuxième gorge (258), disposée sous la première, servant à recevoir la
bride (218) sur le goulot (216) du récipient.