[0001] Die Erfindung betrifft eine Wurfpfeil-Scheibe nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Eine derartige Wurfpfeil-Scheibe ist aus der US-A-4 057 251, der GB-A-2 130 107 und
der GB-A-2 209 959 bekannt.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es, eine derartige Wurfpfeil-Scheibe zu vereinfachen und
zu verbessern.
[0004] Nach einem ersten Vorschlag wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil
des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst. Die Segmente besitzen nach hinten weisende
Zapfen, an denen jeweils eine elastische, den Trefferkontakt auslösende Kontaktkappe
angeordnet ist. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß die Wurfpfeil-Scheibe ohne
elastische Gummimatte auskommt. Femer weist die Kontaktkappe eine oder mehrere auf
der Kontaktplatte aufliegende, kugelförmige Erhebungen auf, wobei vorzugsweise drei
im Dreieck angeordnete Erhebungen vorhanden sind.
[0005] Nach einem weiteren Vorschlag wird die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe durch
die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs 3 angegebenen Merkmale gelöst. Auch bei
dieser Lösung besitzen die Segmente nach hinten weisende Zapfen, an denen jeweils
eine elastische, den Trefferkontakt auslösende Kontaktkappe angeordnet ist, so daß
die Wurfpfeil-Scheibe ohne elastische Gummimatte auskommt. Femer besitzt die Kontaktkappe
eine nach vorne weisende Nut, die die Elastizität und die Federwirkung erhöht. Die
Nut kann neben dem Zapfen angeordnet sein.
[0006] Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen beschrieben.
[0007] Vorzugsweise ist der keilförmige Auslauf auf der Vorderseite der Speichen und/oder
Reifen nach vorne hin, also zu der den Wurfpfeilen zugewandten Seite hin, abgerundet.
[0008] Der keilförmige Auslauf weist vorzugsweise zum Segment hin eine Überdeckung auf.
Hierdurch wird ein Verklemmen des Wurfpfeils zwischen der Speiche bzw. dem Reifen
einerseits und dem Segment andererseits zuverlässig vermieden. Bei vorbekannten Lösungen
konnte es zu einer Verklemmung des Segments und zu Kontaktproblemen kommen, wenn ein
Wurfpfeil in den Luftspalt zwischen Segment und Speiche bzw. Reifen trifft. Diese
Verklemmung wird durch den keilförmigen Auslauf der Speiche bzw. des Reifens mit einer
kleinen Überdeckung zum Segment verhindert, so daß das geschilderte Problem nicht
auftritt. Hierbei wirkt es sich vorteilhaft aus, daß die oben beschriebenen Kontaktkappen
an den Segmenten vorhanden sind, die ein "Taumeln" der Segmente verhindern. Die Möglichkeit
der Verklemmung eines Wurfpfeils in dem Luftspalt zwischen Segment und Rippe wurde
bei den vorbekannten Lösungen nämlich auch dadurch hervorgerufen, daß die Segmente
in den Führungen (Speichen und Reifen) taumeln. Durch die erwähnten Kontaktkappen
sind die Segmente vorgespannt, so daß sie nicht taumeln können.
[0009] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der beigefügten Zeichnung
im einzelnen erläutert. In der Zeichnung zeigt
- Fig. 1
- eine Ausführungsform in einer Schnittansicht,
- Fig. 2
- die in Fig. 1 gezeigte Ausführungsform mit einem Wurfpfeil,
- Fig. 3
- die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Ausführungsform mit entfernter Kontaktplatte und
- Fig. 4
- die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Ausführungsform in einer Ansicht von oben.
[0010] Die Wurfpfeil-Scheibe besteht aus einem Gerüst mit Speichen 1 und Reifen 2, die zwischen
sich eine Vielzahl von Feldern begrenzen, in denen jeweils ein federbelastetes Segment
4 axialverschieblich geführt ist. Das Segment 4 besitzt eine Trefferfläche mit einer
Vielzahl von Löchern zur Aufnahme des Wurfpfeils. Jedes Loch besitzt auf der Seite
der Trefferfläche eine konische Erweiterung zur Erleichterung der Aufnahme des Wurfpfeils.
[0011] Das Dartsegment 4 ist innerhalb seines zwischen den Speichen 1 und den Reifen 2 liegenden
Feldes axialverschieblich geführt.
[0012] Die Wurfpfeil-Scheibe besteht aus einer Trägerplatte 8 und einer darauf befindlichen
Leiterplatte (Kontaktplatte) 9. Die Kontaktplatte 9 besitzt Kontakte zur Anzeige von
Treffern für jedes Segment 4. An der hinteren, den Wurfpfeilen 42 abgewandten Seite
der Segmente 4 bzw. der Reifen 2 befindet sich die Kontaktplatte 9; wiederum dahinter
ist die Trägerplatte 8 angeordnet.
[0013] Die Segmente 4 besitzen nach hinten weisende Zapfen 33 (bei dem in der Fig. 1 links
dargestellten Segment 4 ist dieser Zapfen 33 aus Gründen der vereinfachten zeichnerischen
Darstellung weggelassen). An den Zapfen 33 ist eine elastische, den Trefferkontakt
auslösende Kontaktkappe 34' angeordnet. Die Kontaktkappe besitzt drei im Dreieck angeordnete
Erhebungen 51, mit denen sie bereits im Ruhezustand unter Vorspannung an der Kontaktplatte
9 anliegt. Der von der Kontaktkappe auszulösende Kontakt liegt innerhalb des von den
Erhebungen 51 gebildeten Dreiecks. In der zeichnerischen Darstellung der Fig. 1 bis
3 sind jeweils nur zwei Erhebungen 51 zu sehen, da die dritte vor der Zeichenbene
liegt. Die Erhebungen 51 sind kugelförmig, genauer gesagt teil-kugelförmig.
[0014] An ihrer den Wurfpfeilen 42 zugewandten Seite besitzt die Kontaktkappe eine nach
vorne weisende Nut 52, die durch eine Materialausnehmung realisiert ist. Die Nut 52
ist im Querschnitt etwa halbkreisförmig. Sie liegt neben dem Zapfen 33 und erhöht
die Elastizität der Kontaktkappe 34'.
[0015] In der Fig. 2 befindet sich das rechts dargestellte Segment 4 in Ruhestellung. Es
ist durch die Kontaktkappe 34' leicht vorgespannt. Das in der Fig. 2 links dargestellte
Segment 4 ist durch den Wurfpfeil 42 nach hinten (in der zeichnerischen Darstellung
unten), also zur Kontaktplatte 9 hin verschoben. Die Kontaktkappe 34' ist zur Kontaktplatte
9 hin verformt, wie durch das Bezugszeichen 53 angedeutet. Die Kontaktkappe 34' erzeugt
die Kontaktierung durch diese Verformung.
[0016] Die Reifen 2 weisen an ihren den Wurfpfeilen 42 zugewandten Vorderseiten jeweils
einen keilförmigen Auslauf 54 auf, wobei die Keilspitze nach vorne, also zu den Wurfpfeilen
42 hin, zeigt. Der keilförmige Auslauf 54 ist nach vorne hin abgerundet, wie durch
das Bezugszeichen 55 angedeutet. Weiterhin weist der keilförmige Auslauf 54 zum Segment
4 hin eine Überdeckung auf. Der Abstand D der gegenüberliegenden äußeren Ecken des
keilförmigen Profils ist also größer als die Stärke d im übrigen Bereich der Reifen
2 (und auch der in den Fig. 1 bis 3 nicht zeichnerisch dargestellten Speichen). Die
keilförmigen Überdeckungen 54 sind so groß, daß eine Verklemmung des Wurfpfeils 42
zwischen den Reifen 2 (bzw. den Speichen) und dem zugehörigen Segment 4 ausgeschlossen
ist. Eine Bewegung der Segmente 4 nach vorne wird allerdings durch die Vorsprünge
14 verhindert. Ausgehend von den Spitzen 56 sind die keilförmigen Ausläufe 54 in Richtung
nach hinten nach innen abgerundet, wie durch das Bezugszeichen 57 angedeutet.
[0017] Die Speichen 1 und die Reifen 2 besitzen an ihren den Wurfpfeilen 42 abgewandten,
hinteren Seiten nach innen weisende Erhebungen 58, die kugelförmig bzw. teil-kugelförmig
ausgestaltet sind. Diese kugelförmigen Erhebungen (Verdickungen) 58 am hinteren (in
der Zeichnung unteren) Ende der Speichen bzw. Reifen verhindern bei weggeklappter
Kontaktplatte 9 das Herausfallen der Segmente.
[0018] Wie in der Fig. 3 anhand des dort links gezeigten Segments 4 ersichtlich, können
die Segmente 4 auch bei weggeklappter Kontaktplatte 9 nicht nach hinten (in der Zeichnung
der Fig. 3 unten) herausfallen. Es ist gleichwohl möglich, die Segmente zu entfernen:
Durch Druck auf die Segmente 4 von der Wurfpfeil-Seite her weichen die Rippen (Speichen
1 und Reifen 2) seitlich aus, und die Segmente 4 können ausgewechselt werden.
1. Wurfpfeil-Scheibe, bestehend aus
einem Gerüst mit Speichen (1) und Reifen (2), die zwischen sich eine Vielzahl von
Feldern (3) begrenzen, in denen jeweils ein federbelastetes Segment (4) axialverschieblich
geführt ist,
und einer Kontaktplatte (9) mit Kontakten zur Anzeige von Treffern für jedes Segment
(4),
wobei die Speichen (1) und/oder Reifen (2) an ihrer den Wurfpfeilen (42) zugewandten
Vorderseite einen keilförmigen Auslauf (54) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Segmente (4) nach hinten weisende Zapfen (33) besitzen, an denen jeweils eine
elastische, den Trefferkontakt auslösende Kontaktkappe (34') angeordnet ist, die eine
oder mehrere auf der Kontaktplatte (9) aufliegende, kugelförmige Erhebungen (51) aufweist.
2. Wurfpfeil-Scheibe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß drei im Dreieck angeordnete
Erhebungen (51) vorhanden sind.
3. Wurfpfeil-Scheibe, bestehend aus
einem Gerüst mit Speichen (1) und Reifen (2), die zwischen sich eine Vielzahl von
Feldern (3) begrenzen, in denen jeweils ein federbelastetes Segment (4) axialverschieblich
geführt ist,
und einer Kontaktplatte (9) mit Kontakten zur Anzeige von Treffern für jedes Segment
(4),
wobei die Speichen (1) und/oder Reifen (2) an ihrer den Wurfpfeilen (42) zugewandten
Vorderseiten einen keilförmigen Auslauf (54) aufweisen,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Segmente (4) nach hinten weisende Zapfen (33) besitzen, an denen jeweils eine
elastische, den Trefferkontakt auslösende Kontaktkappe (34') angeordnet ist, die eine
nach vome weisende Nut (52) besitzt, die vorzugsweise neben dem Zapfen (33) angeordnet
ist.
4. Wurfpfeil-Scheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der keilförmige Auslauf (54) nach vorne hin abgerundet (55) ist.
5. Wurfpfeil-Scheibe nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der keilförmige Auslauf (54) zum Segment (4) hin eine Überdeckung aufweist.
1. Target for darts, comprising
a framework with spokes (1) and hoops (2), which between them bound a multiplicity
of zones (3), in each of which a spring-loaded segment (4) is guided in an axially
displaceable manner,
and a contact plate (9) with contacts for the indication of hits for each segment
(4),
the spokes (1) and/or hoops (2) having a wedge-shaped run-out (54) on their front
sides, facing the darts (42),
characterized
in that the segments (4) have rearwardly directed pins (33), on each of which there
is arranged a flexible contact cap (34'), which triggers the hit contact and has one
or more spherical elevations (51) resting on the contact plate (9).
2. Target for darts according to Claim 1, characterized in that there are three elevations
(51) arranged in a triangle.
3. Target for darts, comprising
a framework with spokes (1) and hoops (2), which between them bound a multiplicity
of zones (3), in each of which a spring-loaded segment (4) is guided in an axially
displaceable manner,
and a contact plate (9) with contacts for the indication of hits for each segment
(4),
the spokes (1) and/or hoops (2) having a wedge-shaped run-out (54) on their front
sides, facing the darts (42),
characterized
in that the segments (4) have rearwardly directed pins (33), on each of which there
is arranged a flexible contact cap (34'), which triggers the hit contact and has a
forwardly pointing groove (52), which is preferably arranged next to the pin (33).
4. Target for darts according to one of the preceding claims, characterized in that the
wedge-shaped run-out (54) is rounded off (55) towards the front.
5. Target for darts according to one of the preceding claims, characterized in that the
wedge-shaped run-out (54) has a covering towards the segment (4).
1. Cible pour jeu de fléchettes, constituée
d'un cadre avec des rayons (1) et des anneaux (2) qui délimitent entre eux une multitude
de champs (3) dans lesquels est guidé d'une manière déplaçable axialement respectivement
un segment (4) soumis à l'action d'un ressort,
et d'une plaque de contact (9) avec des contacts pour indiquer des buts pour chaque
segment (4),
où les rayons (1) et/ou anneaux (2) présentent à leur côté avant orienté vers les
fléchettes (42) une terminaison cunéiforme (54),
caractérisée
en ce que les segments (4) possèdent des ergots (33) orientés vers l'arrière sur lesquels
est disposé respectivement un capuchon de contact élastique (34') déclenchant le contact
lors du but, qui présente une ou plusieurs surélévations sphériques (51) reposant
sur la plaque de contact (9).
2. Cible pour jeu de fléchettes selon la revendication 1, caractérisée en ce que trois
surélévations (51) disposées en triangle sont présentes.
3. Cible pour jeu de fléchettes, constituée
d'un cadre avec des rayons (1) et des anneaux (2) qui délimitent entre eux une pluralité
de champs (3) dans lesquels est guidé d'une manière déplaçable axialement respectivement
un segment (4) soumis à l'action d'un ressort, et d'une plaque de contact (9) avec
des contacts pour indiquer des buts pour chaque segment (4),
où les rayons (1) et/ou anneaux (2) présentent à leurs côtés avant orientés vers les
fléchettes (42) une terminaison cunéiforme (54),
caractérisée
en ce que les segments (4) présentent des ergots (3) orientés vers l'arrière sur lesquels
est disposé respectivement un capuchon de contact élastique (34') déclenchant le contact
lors du but, qui possède une rainure (52) orientée vers l'avant qui est disposée de
préférence à côté de l'ergot (33).
4. Cible pour jeu de fléchettes selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la terminaison cunéiforme (54) est arrondie vers l'avant (55).
5. Cible pour jeu de fléchettes selon l'une des revendications précédentes, caractérisée
en ce que la terminaison cunéiforme (54) présente vers le segment (4) un recouvrement.