| (19) |
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(11) |
EP 0 654 098 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.12.1996 Patentblatt 1996/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 03.06.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: D03D 11/02 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9401/819 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9429/503 (22.12.1994 Gazette 1994/28) |
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| (54) |
VERFAHREN ZUM HERSTELLEN VON EINEM TRÄGER, DER MIT EINEM ALARMAUSLÖSER EINES DIEBSTAHL-SICHERUNGSSYSTEMS
AUSGERÜSTET WIRD
PROCESS FOR PRODUCING A SUPPORT EQUIPPED WITH AN ALARM TRIGGER FOR AN ANTI-THEFT SYSTEM
PROCEDE DE PRODUCTION D'UN SUPPORT EQUIPE D'UN DECLENCHEUR D'ALARME D'UN SYSTEME ANTIVOL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE GB IT NL |
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Priorität: |
09.06.1993 DE 9308632 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.05.1995 Patentblatt 1995/21 |
| (73) |
Patentinhaber: FRIEDRICH GRAF SÖHNE GMBH & CO. KG |
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D-33189 Schlangen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- FROWEIN, Bernhard
D-33189 Schlangen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Mentzel, Norbert, Dipl.-Phys. |
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Patentanwälte Dipl.-Phys. Buse,
Dipl.-Phys. Mentzel,
Dipl.-Ing. Ludewig,
Kleiner Werth 34 42275 Wuppertal 42275 Wuppertal (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
GB-A- 1 413 024
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US-A- 4 626 311
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung richtet sich auf ein Verfahren zum textilen Herstellen von einem Träger,
ausgerüstet wird. Die wesentlichsten Bestandteile eines solchen Sicherungssystems
sind einerseits ein Alarmauslöser und andererseits ein Detektor, der auf Annäherung
eines Alarmauslösers anspricht. So verwendet man beispielsweise als Alarmauslöser
einen Schwingkreis, bestehend aus einer elektrischen Spule und einem Kondensator,
während als zugehöriger Detektor ein Sender und Empfänger verwendet wird, der beidseitig
einer Passage angeordnet ist, in welcher mit solchen Alarmauslösern ausgerüstete Waren
hindurchgeführt werden.
[0002] Für die Verbindung zwischen dem Alarmauslöser und der Ware dient bekanntlich ein
Träger. Im Stand der Technik verwendete man dazu eine Kunststoff-Plakette, in welcher
der Alarmauslöser, von außen unzugänglich, integriert war. Die so ausgerüsteten Plaketten
wurden über eine Seilschlaufe od. dgl. mit der gegen Diebstahl zu sichernden Ware
fest verbunden und konnten nur durch ein spezielles Lösegerät wieder entfernt werden.
Eine solche Plakette beeinträchtigte das gute Aussehen der Ware und zeigte insbesondere
dem Dieb, wo er Manipulationen auszuführen hat, um die Plakette von der Ware zu trennen.
Schwierig war es, derartige mit Alarmauslösern ausgerüstete Plaketten mit zu erprobenden
Waren zu verbinden, z. B. mit Kleidungsstücken, ohne die Funktion dieser Waren zu
beeinträchtigen. So besteht bei fertig konfektionierten Kleidungsstücken das Bedürfnis
zu einer Anprobe, die aber durch die angebrachten Plaketten behindert wird .
[0003] Aus der Druckschrift US-A-4 626 311 ist eine Diebstahlsicherungseinrichtung bekannt,
bei der Alarmauslöser in den zu schutzenden Kleidungen bzw. Textilwaren eingeräht
werden.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren zu entwickeln, bei dem der
Alarmauslöser für den Dieb unauffällig bleibt und der an der Ware angebrachte Träger
den bestimmungsgemäßen Gebrauch der Ware beim Ansehen oder bei der Probe nicht beeinträchtigt.
Dies wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Maßnahmen erreicht,
denen folgende besondere Bedeutung zukommt.
[0005] Die Erfindung hat zunächst erkannt, daß viele Waren mit textilen Funktionsbändern
versehen sind, welche für diese Ware spezifisch sind. So gibt es beispielsweise bei
Hosen Schonerbänder oder bei Röcken Bundbänder oder bei Mänteln Aufhängebänder. Grundsätzlich
haben Oberbekleidungsstücke auch Webetiketten mit bildlichen oder alphanumerischen
Angaben zur Herkunft, Benutzung, Pflege oder Materialangaben zur Ware. Die Erfindung
verwendet nun ein solches, ohnehin vorgesehenes Funktionsband als Träger für einen
Alarmauslöser eines Diebstahl-Sicherungssystems. Das textile Herstellungsverfahren
nach der Erfindung erzeugt aus Fadenmaterial eine Textilbahn, die aus aufeinanderfolgenden
Stücken solcher textiler Funktionsbänder besteht, wobei während der textilen Herstellung
bereits die Alarmauslöser mit eingearbeitet werden. Jedes, ein solches Funktionsband
umfassendes Bahnstück wird wenigstens bereichsweise zweilagig ausgebildet, um in diesem
Bereich einen Hohlraum zu erzeugen, bei dessen Herstellung der Alarmauslöser eingearbeitet
wird. Dazu wird dieser Bereich abschnittweise in mindestens zwei Teilschritten erzeugt.
Das kann z. B. auf einer Webmaschine oder einer Wirkmaschine ausgeführt werden.
[0006] In einem ersten Teilschritt wird dabei ein Anfangsabschnitt des Bahnstücks mit einer
zunächst noch offenen Tasche im doppellagigen Bereich erzeugt. Dann wird der vorbereitete
Alarmauslöser durch die Taschenöffnung hindurch ins Tascheninnere eingeführt. Dies
kann gleichzeitig mit der textilen Herstellung, also z. B. beim Weben oder Wirken
erfolgen, doch ist es zweckdienlicher, die textile Herstellung in dieser Phase zu
verlangsamen oder zu stoppen, solange der Einführvorgang des Alarmauslösers abläuft.
Nach dem Einführen setzt der zweite Teilschritt der textilen Herstellen des Bahnstücks
ab, wo ein Endabschnitt mit einem Taschenabschluß im doppellagigen Bereich entsteht.
Dadurch wird die Öffnung der Tasche verschlossen und es entsteht ein den Alarmauslöser
allseitig umschließender Hohlraum.
[0007] Die mit den Alarmauslösern ausgerüstete Textilbahn kann nun in ihre einzelnen Bahnstücke
zerschnitten werden, die dann jeweils eine fertige Kombinationseinheit mit dem Alarmauslöser
bilden. Das die textile Herstellungsmaschine verlassende Produkt ist also bereits
eine fertige Kombinationseinheit, die das übliche Funktionsband beinhaltet und daher
mit diesem in üblicher Weise an der Ware befestigt werden kann.
[0008] Die Kombinationseinheit nach der Erfindung bedarf keiner besonderen Befestigungsmittel,
um sie an der Ware anzubringen, vielmehr wird dies durch die übliche Befestigung des
Funktionsbandes an der Ware bereits besorgt. Dadurch wird der sonst erforderliche,
zusätzliche Befestigungsvorgang für den Träger des Alarmauslösers an der Ware eingespart.
Das an der Ware sichtbare Funktionsband der erfindungsgemäßen Kombinationseinheit
läßt nicht vermuten, daß über dieses Funktionsband ein Alarm auslöser in die Ware
integriert worden ist. Besonders vorteilhaft ist es dabei, den mit dem Alarmauslöser
ausgerüsteten Bereich eines solchen Funktionsbandes unter einer Verkleidung der Ware
verschwinden zu lassen. Dies ist besonders bei als Webetiketten ausgerüsteten Funktionsbändern
nützlich, weil üblicherweise als Anbringungsstelle eines Webetiketts Verbindungsnähte
zwischen zwei Stofflagen verwendet werden. Der mit dem Alarmauslöser versehene Bandbereich
kann dann jenseits der Naht, unterhalb einer sie abdeckenden Stoffbahn versteckt werden.
Von außen ist für den Dieb nicht erkennbar, daß der Alarmauslöser über eine Verlängerung
des Funktionsbandes sich zwischen den Stofflagen der Ware befindet.
[0009] Weitere Maßnahmen und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen,
der nachfolgenden Beschreibung und den Zeichnungen. Die Erfindung ist in den Zeichnungen
in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1,
- in perspektivischer Darstellung, eine Kombinationseinheit nach der Erfindung, bestehend
aus einem Webetikett und einem darin integrierten Alarmauslöser,
- Fig. 2,
- teilweise in seine Bestandteile zerlegt, einen dabei verwendbaren Alarm auslöser,
- Fig. 3
- einen Längsschnitt durch die Kombinationseinheit von Fig. 1 längs der dortigen Schnittlinie
III-III,
- Fig. 4
- eine Querschnittansicht durch die Kombinationseinheit längs der in Fig. 1 gezeigten
Schnittlinie IV-IV,
- Fig. 5 und 6,
- in schematischer Darstellung, die Seitenansicht bzw. die Draufsicht auf ein wesentliches
Teilstück einer Webmaschine, in welcher die Kombinationseinheit nach der Erfindung
hergestellt wird, und
- Fig. 7,
- in schematischer Darstellung, eine Schnittansicht durch einen Teil eines Kleidungsstückes,
in welchem die in Fig. 1 gezeigte Kombinationseinheit befestigt worden ist.
[0010] Im dargestellten Ausführungsbeispiel wird das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung
einer in Fig. 2 strichpunktiert angedeuteten Textilbahn 10 auf einer Webmaschine 30
ausgeübt. Auf der Webmaschine 30, welche in Fig. 5 und 6 schematisch ein Teilstück
zeigt, wird die Textilbahn 10 aus Gewebebindungen von Fadenmaterial 31, 32 erzeugt,
nämlich aus zahlreichen Kettfäden 31 und einem oder mehreren Schußfäden 32. Durch
die Websteuerung der Kett- und Schußfäden 31, 32 entsteht in der Textilbahn 10 eine
fortlaufende Folge von übereinstimmenden Bahnstücken 11, die sich in zwei Längsabschnitte
gliedern lassen.
[0011] Der eine Abschnitt des Bahnstücks 11 ist ein für die in Fig. 7 gezeigte Ware, nämlich
ein Kleidungsstück 40, spezifisches Funktionsband 20, nämlich hier ein Webetikett,
welches an einer oder an beiden Flächenseiten graphische oder alphanumerische Angaben
enthält, die webtechnisch, also z. B. durch geeignete Schußeintragungen, beim Weben
erzeugt sind. Dieses Funktionsband 20 setzt sich in einer Bandverlängerung 21 fort,
die wenigstens bereichsweise, nämlich bei 24, zweilagig ausgebildet ist, was am besten
aus Fig. 3 oder 4 zu entnehmen ist. Im vorliegenden Fall erstrecken sich die beiden
Gewebelagen 22, 22' über die ganze Bandbreite 14 zwischen den beiden Bandlängskanten
13, 13'. Außerdem sind die beiden Gewebelagen 22, 22' in Kettrichtung durch zwei,
hier durchgehende einlagige Querstreifen 15, 16 miteinander verbunden. Dadurch entsteht
zwischen den beiden Gewebelagen 22, 22' ein allseitig durch die Verbindungen an den
Bandlängskanten 13, 13' und den Querstreifen 15, 16 umschlossener Hohlraum 23.
[0012] Dieser Hohlraum dient zur Aufnahme eines als Alarmauslöser ausgebildeten flachen
Körpers 50 konventioneller Bauart. Dieser Körper soll nachfolgend kurz "Alarmauslöser"
bezeichnet werden. In diesem Ausführungsbeispiel besteht er aus einem Basisblatt 51,
aus welchem eine elektrische Schaltung mit ihren Bestandteilen 52, 53 aufgebracht
ist. Diese Schaltungsteile umfassen im vorliegenden Fall eine Kapazität 52 und eine
Induktivität 53, die miteinander einen Schwingkreis bilden. Über das Basisblatt 51
wird ein Deckblatt 54 geklebt. Es versteht sich, daß der Alarmauslöser 50 auch einen
anderen Aufbau aufweisen könnte oder nach einem anderen physikalischen Gesetz wirken
könnte. Maßgeblich ist nur, daß der Alarmauslöser 50 in der Lage ist, einen Detektor
wirksam zu setzen, wenn die mit ihm versehene Ware in den Ansprechbereich des Detektors
gelangt. Außerdem ist es nützlich, den Alarmauslöser 50 ohne körperliche Berührung
unwirksam setzen zu können, wenn eine Überwachung der mit diesem Auslöser ausgerüstete
Ware unerwünscht ist. Das kann durch eine gezielte, berührungslos ausführbare Zerstörung
einer maßgeblichen elektrischen Schaltstelle im Auslöser 50 geschehen.
[0013] Das eigentliche Funktionsband 20 neben der Bandverlängerung 21 kann ebenfalls zweilagig
ausgebildet sein, wie aus Fig. 3 zu erkennen ist. In diesem Bereich wird aber die
Doppellagigkeit nicht benutzt, wohl aber dient der Hohlraum 23 in der benachbarten
Bandverlängerung 21 zur unverlierbaren Aufnahme des Alarmauslösers 50. Es ist nicht
erforderlich, die Umgrenzungen des Hohlraums 23 bei 13, 13', 15 und 16 vollkommen
geschlossen auszubilden. Es würden schon in diesen Zonen punktuelle Fadenübergänge
zwischen den beiden Gewebelagen 22, 22' genügen, deren Abstand zueinander gegenüber
den Dimensionen des eingelegten Alarmauslösers 50 geringer ausgebildet ist. Die Aufgabe
des entstehenden Hohlraums 23 ist, lediglich den Alarmauslöser 50 unverlierbar am
Funktionsband 20 zu positionieren. Das Einbringen des Alarmauslösers 50 in den Hohlraum
23 geschieht beim Weben, was anhand der Fig. 5 und 6 näher erläutert wird.
[0014] Fig. 5 und 6 zeigt jene Phase der Webherstellung der Textilbahn 10, wo von einem
Bahnstück 11 zunächst ein erster Abschnitt 25 hergestellt worden ist, der nachfolgend
kurz "Anfangsabschnitt" bezeichnet werden soll. Dieser Anfangsabschnitt 25 umfaßt,
ausweislich der Fig. 1, außer dem Funktionsband 20, auch noch ein wesentliches Stück
der nachfolgenden Bandverlängerung 21. Es ist bereits ein entscheidendes Stück des
doppellagigen Bereiches 24 mit seinen beiden Gewebelagen 22, 22' entstanden. Dabei
entsteht im doppellagigen Bereich 24 eine offene Tasche 27, deren Taschenöffnung 28
an der maßgeblichen Schußabbindungsstelle 33 des Webstuhls 30 sich befindet. Diese
Schußabbindungsstelle 33 ergibt sich durch Anschlagen einer Schußfadeneintragung durch
ein Webriet 34, welches im Sinne des Bewegungspfeils 35 schwingt. Als Schußeintragungsmittel
38 dient im vorliegenden Fall eine Nadel. Wenn das Webriet 34 in Entfernung von der
Schußanbindungsstelle 33 sich befindet, werden die Kettfäden 31 zu dem aus Fig. 5
ersichtlichen Webfach 36 gespreizt, und zwar so, daß die Taschenöffnung 28 zwischen
dem Ober- und Untergewebe 22, 22' zum Inneren 37 des Webfachs 36 hin frei liegt. Gleichzeitig
oder vor Beginn des Weiterwebens läuft nun eine besondere Arbeitsphase ab.
[0015] Es kommt jetzt zu einer Einführbewegung 17 der Alarmauslöser 50 ins Tascheninnere
23'. Dazu dient zweckmäßigerweise ein nicht näher gezeigter Greifer, der nach Art
des erwähnten Schußeintragungsmittels 38 auf einer gekrümmten oder kreisförmigen Kurve
bewegt wird. Der Alarmauslöser befindet sich zunächst in einer Position 50'. Der Auslöser
ist dorthin von einer nicht näher gezeigten Zuführung gebracht worden und befindet
sich in dem aus Fig. 6 ersichtlichen seitlichen Bereich 39 zum gespreizten Webfach
36. Dort erfaßt ihn der Greifer und bringt ihn durch die seitliche Öffnung des Webfachs
ins Webfachinnere 37. In dieser Bewegungsphase wirkt zumindest eine Bewegungskomponente
in Richtung des Schußeintragungspfeils 18, also quer zum Verlauf der Kettfäden 31.
In der Endphase der Einführung 17 ergibt sich aber mindestens eine in Kettrichtung
verlaufende Bewegungskomponente, mit welcher der Auslöser 50 durch die Öffnung 28
ins Tascheninnere 23' überführt wird. Die Einbaulage 50 im Tascheninneren 23 ist in
Fig. 6 strichpunktiert angedeutet. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, verschwindet der Alarmauslöser
in der Einbaulage 50 in voller Länge im Tascheninneren 23'; ragt jedenfalls nicht
aus der Taschenöffnung 28 heraus.
[0016] Dann kann weitergewebt werden. Es wird nun der in Fig. 1 mit 26 bezeichnete Endabschnitt
des Bahnstücks fertiggestellt, wobei vor allem ein Taschenabschluß 29 im doppellagigen
Bereich 24 entsteht. Dadurch wird die Tasche 27 von Fig. 5 und 6 mit dem darin befindlichen
Alarmauslöser 50 zu einem geschlossenen Hohlraum 23 ergänzt. Dabei entsteht auch der
einlagige zwiete Querstreifen 15, der eine Verbindung zwischen den beiden Gewebelagen
22, 22' erzeugt.
[0017] Es verlassen so also als fertiges Webprodukt eine Textilbahn 10, bei welcher die
aufeinanderfolgenden Bahnstücke 11 jeweils mit einem Alarmauslöser 50 ausgerüstet
sind und daher eine zusammenhängende Folge von Kombinationseinheiten 45 bilden. Die
Textilbahn 10 wird dann an den Übergangsstellen zwischen den einzelnen Bahnstücken
11, bei 19, durchtrennt. Zusammen mit einem solchen Trennschnitt 19 werden die Schnittkanten
verschweißt, weshalb es an beiden Enden der Kombinationseinheit 45 zu Schmelzkanten
47, 48 kommt, die ein Ausfransen des Gewebes verhindern. Durch die Trennschnitte 19
werden die Kombinationseinheiten 45 vereinzelt und können dann an der ihr zugeordneten
Ware 40 befestigt werden. Das ist für ein Ausführungsbeispiel in Fig. 7 näher erläutert.
[0018] Wie bereits oben erwähnt wurde, zeigt Fig. 7 bruchstückhaft ein Kleidungsstück 40
mit einem Oberstoff 41 und einem Unterstoff 42. Der Unterstoff 42 ist bei 43 geschlitzt,
um an dieser Stelle eine Kleidungs-lnnentasche zu erzeugen. Dazu wird zwischen den
beiden Unterstoff-Teilen 42 ein Beutel 44 eingeschoben, dessen beide gegenüberliegende
Beutelwände durch die beiden in Fig. 7 angedeuteten Nähte 55, 56 befestigt werden.
Die eine Naht 56 dient nun dazu, gleichzeitig die erstellte Kombinationseinheit 45
nach der Erfindung mit dem Kleidungsstück 40 zu verbinden. Dabei wird, wie aus Fig.
7 hervorgeht, der mit dem Auslöser 50 ausgerüstete Bandbereich 21 als Einlage in den
Zwischenraum zwischen dem Oberstoff 41 einerseits und dem einen Teil des Unterstoffs
42 andererseits eingeschoben. Dadurch ist dieser Bandbereich 21 von außen unsichtbar.
Die Naht 56 wird annähernd in den Bereich des in Fig. 4 gezeigten und bereits erläuterten
einlagigen Querstreifens 16 gelegt, weshalb das eigentliche Funktionsband 20, nämlich
das Webetikett, im Beutelinneren 46 sichtbar zu liegen kommt. Dieser sichtbare Teil
läßt nicht darauf schließen, daß im vorliegenden Fall die in besonderer, erfindungsgemäßer
Weise gestaltete Kombinationseinheit 45 am Kleidungsstück 40 vorgesehen ist. Ein Dieb
kann nicht erkennen, daß das Kleidungsstück 40 diebstahl-gesichert ist.
[0019] Es versteht sich, daß solche Kombinationseinheiten 45 auch an Waren anderer Art,
z. B. Ledertaschen, montiert werden könnten. Insbesondere in jenen Fällen, wo ein
Alarm auslöser 50 kleiner Dimensionen vorliegt, könnte dieser auch im sichtbaren Bereich
eines Funktionsbandes, also z. B. im Bereich des eigentlichen Webetiketts 20 eingearbeitet
werden. Dann ist die doppellagige Ausbildung im Bereich dieses Webetiketts 20 vorgesehen
und es kann auf die geschilderte Bandverlängerung 21 verzichtet werden.
[0020] Anstelle eines Webetiketts 20 könnten natürlich auch beliebige andere Funktionsbänder
verwendet werden, wie z. B. ein Bundband oder ein Hosenschonerband oder ein Kleidungs-Aufhänger.
1. Verfahren zum textilen Herstellen von einem Träger, der mit einem Alarmauslöser (50)
eines Diebstahl-Sicherungssystems ausgerüstet wird,
wobei der mit dem Alarmauslöser (50) versehene Träger an Waren anbringbar ist, vorzugsweise
Kleidungsstücken (40) oder Lederartikeln,
und zum Sicherungssystem ein Detektor gehört, der im Bereich einer Passage für die
Waren angeordnet ist und auf den Vorbeigang des Alarmauslösers (50) anspricht,
indem eine fortlaufende Textilbahn (10) aus Fadenmaterial (31, 32) hergestellt wird,
die aus aufeinanderfolgenden Stücken (11) eines für die Ware spezifischen, textilen
Funktionsbandes (20) besteht,
wobei jedes, ein solches Funktionsband (20) aufweisendes Bahnstück (11) wenigstens
bereichsweise zweilagig ausgebildet wird und dazwischen einen Hohlraum (23) bildet,
der abschnittweise (25, 26) in mindestens zwei Teilschritten erzeugt wird,
im ersten Teilschritt ein Anfangsabschnitt (25) des Bahnstücks (11) mit einer zunächst
noch offenen Tasche (27) im doppellagigen Bereich (24) entsteht,
worauf der Alarmauslöser (50) durch die Taschenöffnung (28) hindurch ins Tascheninnere
(23') eingeführt (17) wird,
dann erst, im zweiten Teilschritt, ein Endabschnitt (26) des Bahnstücks (11) mit einem
Taschenabschluß (29) im doppellagigen Bereich (24) erzeugt wird, der die Tasche (27)
mit dem darin befindlichen Alarmauslöser (50) zu einem geschlossenen Hohlraum (23)
ergänzt,
und schließlich die mit den Alarmauslösern (50) ausgerüstete Textilbahn (10) in ihre
einzelnen Bahnstücke (11) zerschnitten wird, welche jeweils eine fertige Kombinationseinheit
(45) mit dem Alarmauslöser (50) bilden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für das Einführen (17) des
Alarmauslösers (40) die Textilherstellung des Bahnstücks (11) in der Übergangsphase
zwischen dem Anfangs- und Endabschnitt (25, 26) unterbrochen wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fadenmaterial (31,
33) an den Schnittstellen (19) der Textilbahn verschweißt (47) wird.
4. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß der den Alarmauslöser (50) aufnehmende Hohlraum (23) jeweils in einer Bandverlängerung
(21) des eigentlichen Funktionsbandes (20) erzeugt wird
und beim Anbringen der fertigen Kombinationseinheit (45) an der Ware (40) nur das
eigentliche Funktionsband (20) sichtbar bleibt, während die Bandverlängerung (21)
von Bestandteilen (42) der Ware verdeckt wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung zum Anbringen
der Kombinationseinheit (45) an der Ware, wie eine quer verlaufende Naht (56), im
wesentlichen in der Übergangszone (16) zwischen dem Funktionsband (20) und dessen
Bandverlängerung (21) gesetzt wird.
6. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß bei einer Webherstellung der Textilbahn (10) die im ersten Teilschritt erzeugte
offene Tasche (27) mit ihrer an der Schußanbindungsstelle (33) befindlichen Taschenöffnung
(28) in Kettrichtung weist,
und vor dem Einführen (17) des Alarmauslösers (50) die Kettfäden (31) nach Art eines
Webfaches (36) gespreizt werden, bis die im Spreizscheitel liegende Taschenöffnung
(28) zum Webfach-Inneren (37) hin frei liegt, (Fig. 5).
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Alarmauslöser (50') aus
einem seitlich neben dem gespreizten Webfach liegenden Raumbereich (39) zunächst mit
wenigstens einer in Schußrichtung (18) weisenden Bewegungskomponente ins Webfachinnere
(37) geführt wird
und dann der Alarmauslöser mit mindestens einer in Kettrichtung weisenden Bewegungskomponente
durch die Taschenöffnung (28) ins Tascheninnere (23') weiterbewegt (17) wird, (Fig.
6).
8. Verfahren nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Alarmauslöser (50',
50) auf einem gekrümmten, insbesondere teilkreisförmigen Weg (17) durch die seitliche
Öffnung des Webfachs (36) ins Tascheninnere (23') geführt wird.
9. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Alarmauslöser (50', 50) von einem nach Art eines Schußeintragungsmittels (38)
bewegbaren Greifer erfaßt, dann ins Tascheninnere (23') übergeführt (17) und dort
schließlich freigegeben wird.
10. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Funktionsband (20) als ein Schonerband erzeugt wird, welches vorzugsweise
im unteren Bereich von Hosen, Röcken od. dgl. befestigt wird.
11. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Funktionsband (20) als ein Bundband hergestellt wird, welches vorzugsweise
im oberen Bereich von Hosen, Röcken od. dgl. befestigt wird.
12. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Funktionsband (20) als ein Aufhängeband für Kleidungsstücke od. dgl. erzeugt
wird.
13. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet,
daß das Funktionsband (20) aus einem Webetikett mit wenigstens einem Schlauchteil
(24) erzeugt wird und der Schlauchteil den Hohlraum (23) zur Aufnahme des Alarmauslösers
(50) bildet.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der den Alarmauslöser (50)
aufnehmende Schlauchteil (24) in einer Bandverlängerung (21) des Webetiketts erzeugt
wird und lediglich das Webetikett (20) graphische oder alphanumerische Angaben (12)
zur Herkunft, zur Benutzung, zur Pflege und/oder zum Material und/oder zur Benutzung
der Ware aufweist.
15. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet,
daß das Funktionsband (20) ggf. mit einer Bandverlängerung (21) durch Wirken hergestellt
werden.
1. A process for the textile production of a support provided with an alarm trigger (50)
of an anti-theft system,
wherein the support which is provided with the alarm trigger (50) can be mounted to
articles, preferably articles of clothing (40) or leather articles
and the anti-theft system includes a detector which is arranged in the region of a
passage for the goods and which responds to the alarm trigger (50) moving therepast
by a continuous textile web (10) being produced from yarn material (31, 32), which
textile web comprises successive portions (11) of a functional textile strip (20)
specific to the article,
wherein each web portion (11) having such a functional strip (20) is of a two-layer
configuration at least in a region-wise manner and forms therebetween a cavity (23)
which is produced section-wise (25, 26) in at least two partial steps,
in the first partial step an initial section (25) of the web portion (11) with a pocket
(27) which is initially still open in the double-layer region (24) is produced,
whereupon the alarm trigger (50) is introduced into the interior (23') of the pocket
through the opening (28) of the pocket
and only then in the second partial step an end section (26) of the web portion (11)
is produced with a pocket closure (29) in the double-layer region (24), which supplements
the pocket (27) with the alarm trigger (50) therein to form a closed cavity (23),
and finally
the textile web (10) provided with the alarm triggers (50) is cut into its individual
web portions (11) which each form a respective finished combination unit (45) with
the alarm trigger (50).
2. A process according to claim 1 characterised in that the textile production of the
web portion (11) is interrupted in the transitional phase between the initial and
end sections (25, 26) for introduction (17) of the alarm trigger (50).
3. A process according to claim 1 or claim 2 characterised in that the yarn material
(31, 33) is welded at the intersections (19) of the textile web.
4. A process according to one or more of claims 1 to 3 characterised in that the cavity
(23) accommodating the alarm trigger (50) is produced in a respective strip extension
(21) of the actual functional strip (20) and
when the finished combination unit (45) is secured to the article (40) only the
actual functional strip (20) remains visible while the strip extension (21) is covered
by constituent parts (42) of the article.
5. A process according to claim 4 characterised in that the fixing for securing the combination
unit (45) to the article such as a transversely extending seam (56) is disposed substantially
in the transitional zone (16) between the functional strip (20) and its strip extension
(21).
6. A process according to one or more of claims 1 to 5 characterised in that in weaving
production of the textile web (10) the open pocket (27) produced in the first partial
step faces in the warp direction with its pocket opening (28) which is disposed at
the weft tying location (33) and
before introduction (17) of the alarm trigger (50) the warp yarns (31) are spread
in the manner of a weaving shed (36) until the pocket opening (28) which is in the
apex of the spread configuration lies free towards the shed interior (37) (Figure
5).
7. A process according to claim 6 characterised in that the alarm trigger (50') is firstly
guided out of a spatial region (39) laterally beside the spread shed into the shed
interior (37) with at least one motion component which points in the weft direction
(18), and
then the alarm trigger is further moved (17) with at least one motion component
pointing in the warp direction through the pocket opening (28) into the interior (23')
of the pocket (Figure 6).
8. A process according to claim 6 or claim 7 characterised in that the alarm trigger
(50', 50) is guided on a curved and in particular part-circular path (17) through
the lateral opening of the shed (36) into the interior (23') of the pocket.
9. A process according to one or more of claims 1 to 8 characterised in that the alarm
trigger (50', 50) is engaged by a gripper movable in the manner of a weft feed-in
means (38), then transferred (17) into the interior (23') of the pocket and finally
there released.
10. A process according to one or more of claims 1 to 9 characterised in that the functional
strip (20) is produced as a cover strip which is preferably fixed in the lower region
of trousers, skirts or jackets, or the like.
11. A process according to one or more of claims 1 to 9 characterised in that the functional
strip (20) is produced in the form of a waistband which is preferably fixed in the
upper region of trousers, skirts or the like.
12. A process according to one or more of claims 1 to 9 characterised in that the functional
strip (20) is produced as a tag strip for articles of clothing or the like.
13. A process according to one or more of claims 1 to 9 characterised in that the functional
strip (20) is produced from a woven label with at least one tubular portion (24) and
the tubular portion forms the cavity (23) for receiving the alarm trigger (50).
14. A process according to claim 13 characterised in that the tubular portion (24) for
receiving the alarm trigger (50) is produced in a strip extension (21) of the woven
label and only the woven label (20) has graphic or alphanumeric information relating
to the origin, use, care and/or the material and/or use of the article.
15. A process according to one or more of claims 1 to 14 characterised in that the functional
strip (20) is possibly produced with a strip extension (21) by knitting.
1. Procédé de fabrication textile d'un support équipé d'un déclencheur d'alarme (50)
pour système antivol,
le support équipé du déclencheur d'alarme (50) étant fixable contre des marchandises,
de préférence contre des vêtements (40) ou des articles en cuir,
le système de protection antivol comprenant un détecteur situé dans la zone d'un passage
pour des marchandises et qui réagit au passage du détecteur d'alarme (50),
une bande textile continue (10) étant confectionnée en matériau filaire (31, 32) et
se composant des pièces (11) consécutives d'un ruban textile fonctionnel (20) spécifique
à la marchandise à protéger,
chaque segment de bande (11) présentant une tel ruban fonctionnel (20) comporte deux
couches au moins dans certaines zones, couches formant une cavité (23) entremis fabriquée
tranche par tranche (25, 26) en au moins deux demi-étapes,
la première étape consistant à créer le début de la tranche initiale (25) de la bande
(11) avec une poche (27), d'abord encore ouverte, dans la zone à double couche (24),
le déclencheur d'alarme (50) étant ensuite introduit (17) par l'ouverture de la poche
(28) pour gagner l'intérieur (23') de celle-ci,
ensuite seulement, lors de la seconde demi-étape, une tranche terminale (26) de la
bande (11) étant réalisée par confection d'une terminaison de poche (29) dans la zone
à double couche (24), ce qui complète la poche (27) avec le déclencheur d'alarme (50)
qui s'y trouve dedans pour former une cavité fermée (23),
et enfin, la bande textile (10) équipée des déclencheurs d'alarme (50) est découpée
en segments (11) individuels formant chacun une unité combinée (45) finie équipée
de son déclencheur d'alarme (50).
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que, pour introduire (17) le déclencheur
d'alarme (40), la fabrication textile du segment de bande (11) s'interrompt dans la
zone de transition comprise entre la tranche de commencement et la tranche finale
(25, 26).
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le matériau filaire (31,
33) est soudé au niveau des zones de coupe (19) de la bande textile (47).
4. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que la
cavité (23) recevant le déclencheur d'alarme (50) est chaque fois confectionnée dans
la rallonge (21) du ruban fonctionnel (20) proprement dit,
et en ce que lors de la fixation de l'unité combinée finie (45) contre le vêtement
(40), seul le ruban fonctionnel (20) proprement dit demeure visible, tandis que la
rallonge (21) est occultée par les éléments (42) constitutifs du vêtement.
5. Procédé selon la revendication 4, caractérisé en ce que la fixation destinée à retenir
l'unité combinée (45) contre le vêtement, telle qu'une couture transversale (56),
est placée essentiellement dans la zone de transition (16) entre le ruban fonctionnel
(20) et sa rallonge (21).
6. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que lors
d'une fabrication de la bande textile (10) par tissage de celle-ci, la zone de jonction
de trame (33) de l'ouverture (28) de la poche ouverte (27) confectionnée pendant la
première demi-étape regarde en direction de la chaîne,
et en ce qu'avant d'introduire (17) le déclencheur d'alarme (50), les fils de chaîne
(31) sont écartés en éventail (36) jusqu'à ce que l'ouverture de la poche (28) située
dans la raie de l'éventail soit dégagée en direction de l'intérieur (37) de celui-ci
(fig. 5).
7. Procédé selon la revendication 6, caractérisé en ce que le déclencheur d'alarme (50')
provenant d'un espace (39) situé sur le côté de l'éventail textile est introduit à
l'intérieur de l'éventail (37) par au moins un mouvement allant dans le sens de la
trame (18),
et qu'ensuite le déclencheur d'alarme, par un mouvement allant au moins dans le sens
de la chaîne, continue d'être enfoncé par l'ouverture (28) de la poche pour gagner
l'intérieur (23') de celle-ci (fig. 6).
8. Procédé selon les revendications 6 ou 7, caractérisé en ce que le déclencheur d'alarme
(50', 50) est introduit selon un itinéraire courbe, en particulier semi-circulaire
(17) par l'ouverture latérale de l'éventail (36) et pénètre à l'intérieur de la poche
(23').
9. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que le
déclencheur d'alarme (50', 50) est saisi par une pince mobile ressemblant à un moyen
d'introduction (38) de la trame, est transféré (17) à l'intérieur de la poche (23')
puis, une fois là, est relâché par la pince.
10. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le
ruban fonctionnel (20) est fabriqué sous forme de ruban protecteur qui se fixe de
préférence au bas des pantalons, robes ou assimilés.
11. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le
ruban fonctionnel (20) est fabriqué sous forme de ruban-ceinture qui se fixe de préférence
contre le haut des pantalons, robes ou assimilés.
12. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le
ruban fonctionnel (20) est fabriqué sous forme de ruban à suspendre aux vêtements
ou assimilés.
13. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le
ruban fonctionnel (20) est fabriqué sous forme d'étiquette tissée comprenant au moins
une chambre (24), cette chambre formant la cavité (23) qui reçoit le déclencheur d'alarme
(50).
14. Procédé selon la revendication 13, caractérisé en ce que la chambre (24) recevant
le déclencheur d'alarme (50) est confectionnée dans une rallonge (21) de l'étiquette
tissée et que cette étiquette tissée (20) comporte seulement des indications (12)
graphiques ou alphanumériques sur l'origine, l'utilisation, l'entretien et/ou sur
le matériau et/ou sur l'utilisation du vêtement.
15. Procédé selon l'une ou plusieurs des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que
le ruban fonctionnel (20) est le cas échéant fabriqué avec une rallonge (21) tricotée.