| (19) |
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(11) |
EP 0 654 124 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.1998 Patentblatt 1998/04 |
| (22) |
Anmeldetag: 05.08.1993 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9302/084 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9403/732 (17.02.1994 Gazette 1994/05) |
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| (54) |
EJEKTORPUMPE
EJECTOR PUMP
POMPE A EJECTEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
06.08.1992 DE 9210497 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.05.1995 Patentblatt 1995/21 |
| (73) |
Patentinhaber: Volkmann, Thilo |
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D-59514 Welver (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Volkmann, Thilo
D-59514 Welver (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schumacher, Horst, Dr. Dipl.-Phys. et al |
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Patentanwälte,
Dipl.-Phys. Dr. Peter Palgen,
Dipl.-Phys. Dr. Horst Schumacher,
Frühlingstrasse 43A 45133 Essen 45133 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 297 550 DE-C- 3 420 652
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DE-A- 4 011 218
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Ejektorpumpe gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, insbesondere
eine mehrstufige Ejektorpumpe.
[0002] Ejektorpumpen dieser Art sind seit langem bekannt, zum Beispiel aus der FR-A1-2 577
284, und werden sowohl für das Herstellen von Vakuum als auch zum Fördern strömungsfähiger
Stoffe oder Stoffgemische verwendet. Zur Erzielung eines hohen Wirkungsgrades, insbesondere
bei hohen Saugmengen, ist eine mehrstufige Ausführungsform der Ejektorpumpe, bei der
die Pumpenstufen im Strömungskanal hintereinander liegen, bekannt. Diese hat unter
anderem den Vorteil, daß die Strömungsenergie des Treibmediums, das entweder gasförmig
oder flüssig sein kann, soweit genutzt wird, bis die Strömungsgeschwindigkeit unter
einen, mit konstruktivem Aufwand nicht mehr wirtschaftlich nutzbaren Wert herabgesunken
ist.
[0003] Bei Ejektorpumpen, insbesondere der mehrstufigen Bauart, besteht das Problem, daß
beim Mischen des Treibmediums mit dem zu fördernden Stoff Verwirbelungen auftreten,
die den Wirkungsgrad der Saugleistungen, insbesondere bei nachfolgenden Pumpenstufen
mit den zugehörigen Mischzonen, herabsetzen. Zur Lösung dieses Problems ist es bekannt,
den Wirbeleffekten dadurch zu begegnen, daß man die Baulänge des Strömungskanals im
Bereich der Mischzone und des Diffusors so weit streckt, daß die Verwirbelungen jeweils
auf ein erträgliches Maß abklingen können. Dabei ist die Länge der auf die Strömung
beruhigend wirkenden Zone proportional zur Querschnittsfläche des Strömungskanals
in derjenigen Zone, in der die Strömung gestört wird. Die großen Baulängen stellen
aber selbst einen konstruktiven, Mehraufwand bedeutenden Nachteil dar.
[0004] Während bei Ejektorpumpen, deren Strömungskanal im Querschnitt kreisförmig ist und
bei denen der Durchtrittsspalt für das zu fördernde Medium auf einer Umfangslinie
des Strömungskanalquerschnittes liegt, wie dies bei der FR-A1-2 577 284 der Fall ist,
die Restenergie des Treibmediums vergleichsweise klein gehalten werden kann, tritt
vor allem bei Ejektorpumpen mit einem rechteckigen, im Vergleich zur Breite vergleichsweise
flachen Querschnitt des Strömungskanals, wie er bei den sogenannten Flachkanalejektorpumpen
vorliegt, das weitere Problem auf, daß die Restenergienutzung des Treibmediums besonders
schwierig und auch bei hohem konstuktiven Aufwand ziemlich unbefriedigend ist.
[0005] Derartige Flachkanalejektorpumpen sind aus der EP-A-O 297 550 bekannt.
[0006] Zur Erhöhung der Saugleistung einer Ejektorpumpe mit axial aufeinanderfolgend angeordneten,
kreisförmigen Strahldüsen wird in der DE-A1-4 011 218 eine ringförmige Ausführung
solcher Düsen vorgestellt. Dieses wird durch einen die Strahldüsen in axialer Richtung
konzentrisch, auf der gesamten Kanallänge ununterbrochen durchsetzenden Dorn erreicht.
Unter Beachtung der Rotationssymmetrie entspricht dieses einem Verschmälern des Strömungskanals
bei Flachkanalejektorpumpen, so daß deren Strömungskanal im Vergleich zur Breite einen
flacheren Querschnitt erhält. Eine entscheidende Verbesserung der Saugleistung läßt
sich bei gattunggemäßen Ejektorpumpen, insbesondere bei Flachkanalejektorpumpen durch
diese Maßnahme nicht erreichen.
[0007] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, bei gattungsgemäßen Ejektorpumpen
günstigere Strömungsverhältnisse im Strömungskanal zu erreichen.
[0008] Diese Aufgabe wird durch eine Ejektorpumpe mit den Merkmalen der Ansprüche 1 oder
7 gelöst.
[0009] Mit den erfindungsgemäß vorgesehenen Profilen und/oder Trennwänden können einerseits
Verwirbelungen, die bei der Mischung des zu fördernden Stoffes mit dem Treibmedium
entstehen, relativ gering gehalten werden. Dadurch wird es möglich, die Strömungskanallänge
und damit die Baulänge der Pumpe vergleichsweise gering zu halten. Bei mehrstufigen
Ejektorpumpen wird durch die Verminderung der Verwirbelungen auch deren schädliche
Wirkung auf die nachfolgenden Pumpenstufen, insbesondere die nachfolgenden Mischungszonen
im Strömungskanal vermindert. Andererseits ist es mit erfindungsgemäßen Strömungsleitprofilen
möglich, die Wirkung des Treibmediums zu verbessern; insbesondere kann die Restenergie
des Treibmediums mit relativ geringem Aufwand vermindert und somit der Pumpenwirkungsgrad
vergrößert werden. Besonders vorteilhaft wirken sich die erfindungsgemäßen Profile
und/oder Trennwände auf solche, insbesondere mehrstufigen Ejektorpumpen aus, deren
Strömungskanalquerschnitt vergleichsweise flach und breit ist, wie es insbesondere
bei den sogenannten Flachkanalejektorpumpen der Fall ist, und zwar sowohl solchen,
deren Querschnittsflächen gerade gestreckt sind, als auch solchen, deren Querschnittsflächen
gekrümmt sind, insbesondere auf einer Kreisfläche liegen, wie dies bei der DE-A1-34
20 652 der Fall ist.
[0010] Es ist nun auf verschiedene Weise möglich, die erfindungsgemäßen Profile bzw. Trennwände
zu formen und im Strömungskanal anzuordnen; insbesondere ist es möglich, in ein und
dem selben Strömungskanal verschieden geformte und verschieden angeordnete Profile
und/oder Trennwände zu verwenden, sowie es zum Beispiel in den Ausführungsbeispielen
erläutert ist.
[0011] Bei einer ersten Ausführungsform erfindungsgemäßer Profile sind diese als längliches
Profil ausgebildet, dessen Querschnitt vorzugsweise tragflächenähnlich geformt ist
(Anspruch 2). Dieses Profil wird derart innerhalb des Strömungskanals angeordnet,
daß es sich mit seiner Längserstreckungsrichtung etwa senkrecht zur Erstreckungsrichtung
des Strömungskanals und damit etwa senkrecht zur Hauptströmungsrichtung des Fluides
(Treibmedium und zu fördernder Stoff) im Strömungskanal erstreckt. Ein derartiges
Profil nimmt zwangsläufig ein gewisses Volumen ein und verdrängt das auf das Profil
zuströmende Fluid und leitet es mit einer seitlichen Richtungskomponente aus dem ursprünglichen
Strömungsweg heraus, so daß das Fluid - zum Teil trägheitsbedingt - im Mittel näher
an die Strömungskanalwand herangelangt und damit am Durchtrittsspalt der folgenden
Saugstufe eine höhere Fluidströmungsgeschwindigkeit verursacht. Eine Querschnittsverengung
im Vergleich zu einem Strömungskanal ohne ein derartiges Strömungsleitprofil wird
dabei in der Regel vermieden werden.
[0012] Ein derartiges Profil ermöglicht es, Flachkanalejektorpumpen verbesserten Wirkungsgrades
zu bauen, die in besonders wirtschaftlicher Weise, nämlich im Strangpreß- oder Stranggußverfahren
herstellbar sind (siehe Ausführungsform nach Figur 1). Derartige Profile sind aber
auch vorteilhaft bei Flachkanalejektorpumpen einsetzbar, welche einen ringförmigen,
nach radial außen gerichteten Strömungskanal aufweisen, wie er zum einen aus der DE-A1-34
20 652 für eine einstufige Ejektorpumpe und aus dem deutschen Gebrauchsmuster (Gebrauchsmusteranmeldung
G 92 10 496) für mehrstufige Ejektorpumpen bekannt ist (siehe Ausführungsformen nach
Figur 3 und Figur 6).
[0013] Bei derartigen Profilen können eine Reihe besonders vorteilhafter Maßnahmen getroffen
werden. So können die erfindungsgemäßen Strömungsleitprofile ein symmetrisches und/oder
tragflächenähnliches Profil aufweisen und in Flachkanalejektorpumpen eingebaut werden,
die bezüglich der Längsmittelebene des Strömungskanals symmetrisch aufgebaut sind,
das heißt auf beiden Seiten des Flachkanals mit einander gegenüberliegenden Saugkammern
und Durchtrittsspalten für das zu fördernde Fluid ausgestattet sind, wie dies zum
Beispiel nach dem Ausführungsbeispiel gemäß Figuren 1 und 2 der Fall ist (Anspruch
3).
[0014] Als besonders vorteilhaft hat sich die Positionierung des Profiles nach Maßgabe der
Merkmale des Anspruchs 4 erwiesen.
[0015] Bei mehrstufigen Ejektorpumpen empfiehlt es sich, die Profilquerschnitte der in Strömungsrichtung
hintereinander angeordneten profile zunehmend zu vergrößern (Anspruch 5).
[0016] Als besonders wirkungsvoll wird vorgeschlagen, innen hohle Profile oder Trennwände
vorzusehen und den Hohlraum einerseits mit dem Strömungskanal und andererseits mit
dem Einlaß für den zu fördernden Stoff zu verbinden. Dadurch wirkt das Profil oder
die Trennwand ganz oder zusätzlich als Saugkammer.
[0017] Die erfindungsgemäße Trennwand (nebengeordneter Anspruch 7) ist als längliche, etwa
strömungsparallele Trennwand ausgestaltet, welche den Strömungskanalquerschnitt in
etwa parallele Strömungsteilkanäle unterteilt. Auch diese Maßnahme ist sowohl bei
gerade gestreckten als auch bei kreisförmig verlaufenden Querschnittsflächen des Strömungskanals
realisierbar (siehe Figuren 2 und 3). Es hat sich gezeigt, daß derartige Strömungsleitprofile
die Verwirbelungen in der Mischzone erheblich reduzieren. Dies wirkt sich vor allem
bei mehrstufigen Ejektorpumpen, insbesondere solchen des Flachkanaltyps besonders
vorteilhaft aus.
[0018] Zur weiteren Verbesserung der Strömungsverhältnisse - auch durch Reduzierung der
Eintrittsquerschnitte - in Flachkanalejektorpumpen kann es vorteilhaft sein, die Trennwände
derart zu gestalten und/oder anzuordnen, daß die Strömungskanäle in Strömungsrichtung
etwa konisch auseinanderlaufen. Dies kann gemäß Anspruch 8 auf einfache Weise dadurch
realisiert werden, daß die Trennwände sich in Erstreckungsrichtung der Strömungskanäle
verjüngen.
[0019] Eine erfindungsgemäße Ejektorpumpe läßt sich besonders kostengünstig herstellen,
wenn diese aus einzelnen Ejektorpumpenmodulen gemäß Anspruch 9 aufgebaut ist. Auch
können durch die modulare Bauweise Ejektorpumpen unterschiedlicher Kapazitäten durch
Zusammenfügen einer verschiedenen Anzahl von Ejektorpumpenmodulen hergestellt werden,
ohne daß hierzu neue Werkzeuge notwendig sind. Die Ejektorpumpenmodule können derart
konzipiert sein, daß sie zum Aufbau von Flachkanalejektorpumpen geeignet sind (siehe
Ausführungsform nach Figur 4), oder daß durch Aneinanderfügen mehrerer Ejektorpumpenmodule
eine ein Kreissegment bildende oder sich über einen Vollkreis erstreckende Radialejektorpumpe
gebildet wird (siehe Ausführungsform nach Figur 5).
[0020] Die vorgenannten sowie die beanspruchten und in den Ausführungsbeispielen beschriebenen,
erfindungsgemäß zu verwendenden Bauteile unterliegen in ihrer Größe, Formgestaltung,
Materialauswahl und technischen Konzeption keinen besonderen Ausnahmebedingungen,
so daß die in dem jeweiligen Anwendungsgebiet bekannten Auswahlkriterien uneingeschränkt
Anwendung finden können.
[0021] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile des Gegenstandes der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung der zugehörigen Zeichnung, in der eine erfindungsgemäße
Ejektorpumpe dargestellt ist. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße vierstufige Ejektorpumpe in Schnittansicht (Schnitt quer durch
den Strömungskanal und entlang der Hauptströmungsrichtung im Strömungskanal);
- Fig. 2
- von der Ejektorpumpe nach Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines Systems von
Profilen und Trennwänden;
- Fig. 3
- für eine alternative Ausführungsform einer mehrstufigen Ejektorpumpe mit kreisringförmigem,
nach radial außen gerichtetem Strömungskanal ein System von Profilen und Trennwänden
(in Axialrichtung gesehen);
- Fig. 4
- eine perspektivische Darstellung eines einstückig im Spritzgußverfahren herstellbaren
Ejektorpumpenmoduls für eine dreistufige Flachkanalejektorpumpe;
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung eines anderen Ejektorpumpenmoduls für eine vierstufige
Radialejektorpumpe sowie
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung eines Radialejektorpumpensegments, bei welchem aus
Gründen der Übersichtlichkeit auf die Darstellung des Gehäuses verzichtet wurde.
[0022] Die in Fig. 1 dargestellte Ejektorpumpe 100 besteht aus einem Gehäuse 5 aus zwei
identischen, im Strangpreßverfahren aus Metall hergestellten, spiegelsymmetrisch zu
einander angeordneten und mit einander verbundenen Gehäuseteilen 5A und 5B. Dieses
Gehäuse umschließt einen, sich senkrecht zur Bildebene erstreckenden, im Querschnitt
flachen, gerade gestreckten und von seiner Treibmediumeintrittsseite, bei Düse 18
sich zum Auslaß 22 konisch erweiternden Strömungskanal 17. Die spaltförmige Düse 18
wird über eine Eintrittskammer 6 und diese wiederum über einen Einlaß 15 mit einem
fluiden Treibmedium beaufschlagt, das flüssig, gasförmig oder dampfförmig sein kann.
[0023] In den einander gegenüberliegenden, konisch auseinander verlaufend angeordneten Strömungskanalwänden
17A und 17B befinden sich, sich zur Bildebene senkrecht, das heißt parallel zur Düse
18 (Flachdüse) erstreckende Durchtrittsspalte 21 für das zu fördernde Medium, welches
ein strömungsfähiger Stoff oder ein strömungsfähiges Stoffgemisch (flüssig, dampfförmig
oder gasförmig) ist, befinden. Zur Beaufschlagung der Durchtrittsspalte mit dem zu
fördernden Fluid, erstrecken sich parallel zu den Durchtrittsspalten 21 Saugkammern
7 bis 10 innerhalb der Gehäuseteile 5A und 5B, welche über die Durchtrittsspalte 21
einerseits mit dem Strömungskanal und über stirnendenseitige Einlässe 16 mit einer
das zu fördernde Fluid enthaltenen Kammer fluidisch verbunden sind. Nach Fig. 1 sind
deshalb stirnseitige Endwände 26 vorgesehen.
[0024] Das mit hoher Geschwindigkeit durch die Düse 18 (Düsenspalt) in den Strömungskanal
17 eintretende Treibmedium erzeugt in den Saugkammern 7 bis 10 einen Unterdruck, durch
welchen das zu fördernde Medium in den Strömungskanal 17 hinein angesaugt wird und
sich dort mit dem Treibmedium mischt und gemeinsam mit diesem zum Auslaß 22 des Strömungskanals
17 hinströmt. Die Einlässe 16 oder die Durchtrittsspalte 21 können mit Rückschlagventilen
versehen sein, wie sie für mehrstufige Ejektorpumpen allgemein bekannt sind (siehe
FR-A1-2 577 284) und deshalb keiner näheren Erläuterung bedürfen.
[0025] Im Strömungskanal 17 schließt sich (in Strömungsrichtung) an die einander gegenüberliegenden
Durchtrittsspalte 22 jeder Pumpenstufe jeweils eine Mischzone 19 und daran ein Diffusor
(Diffusionszone) 20 an. Die Mischzone und die Diffusorzone können einander zumindest
teilweise überlagern.
[0026] In der Höhe der Durchtrittsspalte der zweiten bis vierten Pumpenstufe, zu denen die
Saugkammern 8 bis 10 gehören, erstrecken sich drei spiegelsymmetrische längliche,
im Querschnitt tragflächenförmige Profile 1 bis 3 senkrecht zur Erstreckungsrichtung
des Strömungskanals (also senkrecht zur Bildebene) und exakt in der Längsmittelebene
17C des Strömungskanals 17. Der Querschnitt dieser drei als Strömungsleitprofile dienenden
Profile vergrößert sich in Strömungsrichtung gesehen von Profil zu Profil. Als Anströmseite
dienen (wie bei einer Tragfläche) die runden Kopfseiten der Profile, während die spitzen
Schwanzseiten in Strömungsrichtung weisen.
[0027] Durch das von den Profilen 1 bis 3 verdrängte Volumen ergeben sich beidseitig der
Längsmittelebene 17C innerhalb des Strömungskanals 17 eine teilweise Richtungsänderung
des anströmenden Fluides aus der Hauptströmungsrichtung heraus (siehe Strömungspfeile
in Fig. 1).
[0028] Die Profile 1 bis 3 befinden sich - in Strömungsrichtung gesehen - jeweils auf gleicher
Höhe mit den Durchtrittsspalten 21 der zugehörigen Pumpenstufe, das heißt der zugehörigen
Saugkammer 8 bzw. 9 bzw. 10. Die Stelle des engsten Querschnitts befindet sich dabei
unmittelbar stromauf des Durchtrittsspaltes.
[0029] An dem Profil 3 wird eine besondere Ausführungsform der Erfindung beispielhaft erläutert:
Bei dem Profil 3 handelt es sich um ein innen hohles Profil, dessen Hohlraum 23 als
Saugkammer fungiert, welche einerseits - über Seitenwand-Durchbrechungen 24 mit dem
Strömungskanal 17 und andererseits - an den Stirnwänden (Endwänden 26) - über einen
Einlaß 16 mit dem den zu fördernden Stoff enthaltenen Raum fluidisch verbunden ist.
- Im Extremfall ist es auch möglich und als im Rahmen der Erfindung liegend zu betrachten,
die Saugkammern ausschließlich in den Strömungsleitprofilen in der Weise unterzubringen,
wie dies anhand des Profils 3 erläutert wurde. Ebenso ist es denkbar, bei einem Teil
der Pumpenstufen die Saugkammern in den Strömungskanalwänden 17A und/oder 17B und
bei einer oder mehreren anderen Saugstufen die mindestens eine Saugkammer in dem zugehörigen
mindestens einem Strömungsleitprofil unterzubringen. Ebenso ist es denkbar, die Strömungsleitprofile
nicht nur in Strömungsrichtung hintereinander, sondern sie stattdessen oder ergänzend
dazu auch nebeneinander anzuordnen und zwischen den nebeneinander angeordneten Profilen
die Strömung in Richtung der Auslaßseite des Strömungskanals hindurchtreten zu lassen.
[0030] Die als Strömungsleitprofile dienenden Profile 1 bis 3 können in verschiedenster
Weise innerhalb der Ejektorpumpe 100 befestigt werden. Als besonders bevorzugt erweisen
sich hierzu längliche Trennwände 4, die ebenfalls als Strömungsleitprofile dienen
(Figur 2), und die sich mit ihrer Längserstreckungsrichtung etwa parallel zur Erstreckungsrichtung
des Strömungskanals und damit etwa parallel zur Hauptströmungsrichtung des Fluides
im Strömungskanal erstrecken und den Strömungskanalquerschnitt in Strömungsteilkanäle
17', 17", 17''', ... unterteilen, wie dies in Figur 2 angedeutet ist. Es ist möglich
- gegebenenfalls auch - zur Befestigung der Profile 1 bis 3 Trennwände 4' zu verwenden,
die sich in Strömungsrichtung verjüngen. Durch diese Maßnahme laufen die Seitenflächen
4a, 4b der einen Strömungskanal 17'' begrenzenden Trennwände 4' in Strömungsrichtung
etwa konisch auseinander, wodurch der Eintrittsquerschnitt der Düse 18 möglichst klein
gehalten werden kann und der Wirkungsgrad der Ejektorpumpe erhöht werden kann.
[0031] In Figur 1 sind derartige als Strömungsleitprofile dienende Trennwände 4 gestrichelt
eingezeichnet. Die Trennwände 4 übernehmen bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
in erster Linie die folgenden drei Funktionen:
Erstens geben sie den Profilen 1 bis 3 Halt und verhindern deren Schwingen unter dem
Einfluß der sich im Strömungskanal ausbildenden Strömungswirbel.
Zweitens kann mit ihnen auch das Gehäuse 5 mechanisch stabilisiert werden.
Drittens vermindern sie die Ausbreitung der Strömungswirbel in den Mischzonen und
verkürzen damit die erforderliche, in Strömungsrichtung gesehene Strömungskanallänge.
Sie verbessern daher auch bereits ohne das Vorhandensein der senkrecht zu ihnen orintierten
Profile 1 bis 3 die Strömungsverhältnisse im Sinne der Erfindung und sind als solche
auch allein verwendbar.
[0032] Das in Figur 2 dargestellte System von quer und längs in den Strömungskanal 17 einbaubaren
Profilen 1 bis 3 und Trennwänden 4 kann auf einfache Weise dadurch hergestellt und
zusammengebaut werden, daß jeweils eine Trennwand auf einer oder beiden Seitenflächen
mit den Profilen 1 bis 3 versehen, insbesondere mit diesen einstückig hergestellt
wird, wobei an den gegenüberliegenden Trennwänden und den freien Stirnenden der Profile
1 bis 3 korrespondierende Führungen, zum Beispiel in Form von miteinander fluchtenden
Löchern und Dübelbolzen 25 vorgesehen sind. Es ist sogar möglich und besonders vorteilhaft,
komplette Segmente oder Ejektorpumpenmodule 50, 60, bestehend aus den entsprechenden
Segmenten des Ejektorgehäuses und der Strömungsleitprofile, wie in den Figuren 4 und
5 dargestellt, als einstückiges Bauteil, z. B. aus Kunststoff, herzustellen und mit
Endwänden zu versehen oder mit weiteren solcher Segmente oder Module zusammenzufügen,
um die gewünschte/erforderliche Pumpenkapazität zu erreichen. Es ist, darüber hinaus,
möglich, die Stufenzahl der Pumpe dadurch variabel zu machen, daß das Ejektorgehäuse
und die Strömungsleitprofile etwa senkrecht zur Hauptströmungsrichtung (A) stufenweise
voneinander trenn- und zusammenfügbar sind (siehe die schematisch dargestellte, strichpunktierte
Trennlinie B in Figur 1).
[0033] Das Ausführungsbeispiel nach Figur 3 zeigt, wie das System aus Strömungsleitprofilen
1 bis 4 nach Figur 2 anstatt gerade gestreckt auch kreisförmig geformt sein kann.
[0034] Mit dem Ejektorpumpenmodul 60, welches in Fig. 5 perspektivisch dargestellt ist,
läßt sich - wie bereits erwähnt - eine kreisförmige oder kreissegmentförmige Ejektorpumpe
durch Aneinanderfügen mehrerer Ejektorpumpenmodule 60 aufbauen.
[0035] Das einteilig hergestellte Ejektorpumpenmodul 60 besteht aus einem einen kreissegmentförmigen
Grundriß aufweisenden Gehäuseteil 5C, in welchem die - in Figur 5 nach oben - über
Durchtrittsspalte 21' mit dem Strömungskanal 17' verbundenen Saugkammern 7' bis 10'
integriert sind. Den Abschluß der Kammern 7' bis 10' in axialer Richtung - das heißt
in Figur 5 nach unten - bildet eine Endwand 26', welche pro Saugkammer mindestens
einen Einlaß 16' für das zu transportierende Medium aufweist, welcher Einlaß wiederum
mit einem Rückschlagventil ausgestattet sein kann. Die Einlässe 16' verbinden, wie
in Figur 6 dargestellt, die Saugkammern 7' bis 10' mit einer unterhalb der Endwand
26' angeordneten Kammer 27', welche als Verteilkammer für das zu fördernde Fluid dient.
Entsprechend dem Ausführungsbeispiel gemäß Figur 1 sind in axialer Richtung seitlich
- das heißt in Figur 5 oberhalb - des zweiten bis vierten Durchtrittsspalts 21' Profile
1' bis 3' vorgesehen, welche an einer radialen Trennwand 4' des Gehäuses 5C, die gleichzeitig
die Saugkammern 7' bis 10' in axialer Richtung einseitig verschließt, gehaltert sind.
Die verbleibenden offenen Seiten der Saugkammern 7' bis 10' werden durch die Trennwand
4' des nächsten (angefügten) Ejektorpumpenmoduls 60 verschlossen. Den oberen Abschluß
der Ejektorpumpe bildet - ähnlich wie bei der Ausführungsform gemäß Figur 1 - ein
nicht dargestelltes Gehäuseoberteil, welches in seinem Zentrum eine - in der Zeichnung
nicht dargestellte - Eintrittsdüse für das Treibmedium aufweist. Das Gehäuseoberteil
kann aus einem einfachen, deckelartigen Bauteil bestehen; es kann aber auch vorteilhaft
sein, in dem Gehäuseoberteil den Saugkammern 7' bis 10' gegenüberliegende weitere
Saugkammern anzuordnen, die ebenfalls mit einer das zu fördernde Fluid enthaltenden
Kammer verbunden sind.
[0036] Im Sinne der Erfindung versteht es sich, daß die Durchtrittsspalte 21 auch in Form
von nebeneinander liegenden Durchbrechungen realisierbar sind und daß die Durchbrechungen
24 auch als Durchtrittsspalte realisierbar sind, daß also die Durchtrittsspalte 21
an den Saugkammern und die Durchbrechungen 24 an den hohlen Strömungsleitprofilen
als gleichwirkende Mittel zu betrachten sind.
[0037] Als Alternative zu dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 kommt es auch in Betracht,
im Bereich des Diffusors 20 die Strömungskanalwand 17A, 17B quer zur Hauptströmungsrichtung
A gesehen konkav, also hohl, zu formen - also in gewisser korrespondierender Anlehnung
an die in diesem Bereich konvexe Oberfläche der Profile 1 bis 3. Durch diese Maßnahmen
können in vorteilhafter Weise auf den Strömungsverlauf im Diffusor und die Saugwirkung
am nachfolgenden Durchtrittsspalt 21 Einfluß genommen werden. Eine derartige Formgebung
der Strömungskanalwand ist in Fig. 1 an der Strömungskanalwand 17A in der Höhe des
Profiles 3 mit einer gestrichelten Linie 17A' beispielhaft dargestellt.
Bezugszeichenliste
[0038]
- 1
- Profil
- 2
- Profil
- 3
- Profil
- 4
- Trennwand
- 5
- Ejektorgehäuse
- 5A
- Gehäuseteil
- 5B
- Gehäuseteil
- 5C
- Gehäuseteil
- 6
- Eintrittskammer
- 7
- Saugkammer
- 8
- Saugkammer
- 9
- Saugkammer
- 10
- Saugkammer
- 15
- Einlaß (Treibmedium)
- 16
- Einlaß (Stoff-Gemisch)
- 17
- Strömungskanal
- 17A
- Strömungskanalwand
- 17B
- Strömungskanalwand
- 17C
- Längsmittelebene
- 18
- Düse
- 19
- Mischzone
- 20
- Diffusor
- 21
- Durchtrittsspalt
- 22
- Auslaß
- 23
- Saugkammer
- 24
- Durchbrechungen
- 25
- Führungsbolzen
- 26
- Endwand
- 100
- Ejektorpumpe
- 50
- Ejektorpumpenmodul
- 60
- Ejektorpumpenmodul
- 70
- Ejektorpumpe
- 27
- Kammer
- A
- Hauptströmungsrichtung
- B
- Trennlinie
1. Ejektorpumpen zum Saugen und/oder Fördern strömungsfähiger Stoffe oder Stoffgemische
mit Hilfe eines fluiden Treibmediums mit einem Gehäuse (5),
- mit mindestens einem Einlaß (15) für das Treibmedium,
- mit mindestens einem Einlaß (16,16') für den/das strömungsfähige/n Stoff oder Stoffgemisch,
- mit mindestens einem Strömungskanal (17) für die Mischung und gemeinsame Durchströmung
von Treibmedium und strömunngsfähigem Stoff oder Stoffgemisch mit mindestens einer
Düse (18), mindestens einer Mischzone (19) und mindestens einem Diffusor (20),
- mit mindestens einer Saugkammer (7,7',8,8',9,9',10,10'), die mit dem Einlaß (16,16')
für den/das strömungsfähige/n Stoff oder Stoffgemisch einerseits und mit dem Strömungskanal
(17) über einen Durchtrittsspalt (21,21') andererseits fluidisch verbunden ist, und
- mit mindestens einem gemeinsamen Auslaß (22) für das Treibmedium und dem/das strömungsfähige/n
Stoff oder Stoff-gemisch
gekennzeichnet durch
mindestens ein im Strömungskanal (17) angeordnetes, einen Oberflächenbereich mit
einer auf den ursprünglichen Strömungsweg hin gerichteten Oberflächen komponente aufweisendes
Profil (1,1',2,2',3,3'), welches das auf das Profil (1,1',2,2',3,3') selbst zuströmende
Fluid verdrängt und es mit einer seitlichen Richtungskomponente aus dem ursprünglichen
Strömungsweg herausleitet, so daß das Fluid im Mittel näher an eine den Strömungskanal
(17) seitlich begrenzende Strömungskanalwand (17a, 17b) herangelangt.
2. Ejektorpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das mindestens eine Strömungsleitprofil
ein längliches Profil (1,1',2,2',3,3') ist und sich mit seiner Längserstreckungsrichtung
etwa senkrecht zur Erstreckungsrichtung des Strömungskanals (17) und damit etwa senkrecht
zur Hauptströmungsrichtung des Fluides im Strömungskanal erstreckt.
3. Ejektorpumpe nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profile (1,1',2,2',3,3')
im Querschnitt symmetrisch sind.
4. Ejektorpumpe nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stelle des durch
das Profil (1,1',2,2',3,3') bedingten engsten Querschnitts des Strömungskanals (17)
im Bereich des mindestens einen Durchtrittsspaltes (21; 24) für den/das strömungsfähige/n
Stoff oder Stoffgemisch, insbesondere unmittelbar stromauf des Durchtrittsspaltes
liegt.
5. Ejektorpumpe nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß bei in
Strömungsrichtung hintereinander angeordneten Profilen (1,1',2,2',3,3') der Profilquerschnitt
in Strömungsrichtung von Profil zu Profil zunimmt.
6. Ejektorpumpe nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
eines der Profile (1,1',2,2',3,3') innen hohl und einerseits mit dem Strömungskanal
(17) und andererseits mit einem Einlaß (16) für den/das strömungsfähige/n Stoff oder
Stoffgemisch fluidisch verbunden ist.
7. Ejektorpumpe zum Saugen und/oder Fördern strömungsfähiger Stoffe oder Stoffgemische
mit Hilfe eines fluiden Treibmediums mit einem Gehäuse (5),
- mit mindestens einem Einlaß (15) für das Treibmedium,
- mit mindestens einem Einlaß (16,16') für den/das strömungsfähige/n Stoff oder Stoffgemisch,
- mit mindestens einem Strömungskanal (17) für die Mischung und gemeinsame Durchströmung
von Treibmedium und strömungsfähigem Stoff oder Stoffgemisch mit mindestens einer
Düse (18), mindestens einer Mischzone (19) und mindestens einem Diffusor (20),
- mit mindestens einer Saugkammer (7,7',8,8',9,9',10,10'), die mit dem Einlaß (16,16')
für den/das strömungsfähige/n Stoff oder Stoffgemisch einerseits und mit dem Strömungskanal
(17) über einen Durchtrittsspalt (21,21') andererseits fluidisch verbunden ist, und
- mit mindestens einem gemeinsamen Auslaß (22) für das Treibmedium und dem/das strömungsfähige/n
Stoff oder Stoff-gemisch
gekennzeichnet durch
mindestens eine im Strömungskanal (17) angeordnete, längliche Trennwand (4), die
sich mit ihrer Längserstreckungsrichtung etwa parallel zur Erstreckungsrichtung des
Strömungskanals (17) und damit etwa parallel zur Hauptströmungsrichtung des Fluides
im Strömungskanal (17) erstreckt und den Strömungskanalquerschnitt in Strömungsteilkanäle
(17', 17'', 17''', ...) unterteilt.
8. Ejektorpumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Dicke der Trennwand
(4) in Erstreckungsrichtung des Strömungskanals (17) verjüngt.
9. Ejektorpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet daß ein einen
Strömungskanal (17), eine Eintrittskammer (6), mindestens eine Saugkammer (7, 8, 9,
10, 23), eine Trennwand (4) und gegebenenfalls Profile (1,1',2,2',3,3') umfassendes
Ejektorgehäuse als Ejektorpumpenmodul hergestellt ist.
10. Ejektorpumpe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Ejektorpumpenmodule
einstückig sind.
11. Ejektorpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß sie durch
Zusammenfügen von Ejektorpumpenmodulen hergestellt ist.
12. Ejektorpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils
eine Trennwand (4) auf einer oder beiden Seitenflächen mit Profilen (1,1',2,2',3,3')
versehen ist.
1. Ejector pumps for sucking up and/or delivering flowable substances or mixtures of
substances with the aid of a fluid motive medium, having a housing (5),
- having at least one inlet (15) for the motive medium,
- having at least one inlet (16, 16') for the flowable substance or mixture of substances,
- having at least one flow conduit (17) which is for the mixing and combined throughflow
of the motive medium and the flowable substance or mixture of substances and has at
least one nozzle (18), at least one mixing zone (19) and at least one diffuser (20),
- having at least one suction chamber (7, 7', 8, 8', 9, 9', 10, 10') in a fluid connection
on the one hand with the inlet (16, 16') for the flowable substance or mixture of
substances and on the other hand, via a gap (21, 21') for through passage, with the
flow conduit (17), and
- having at least one common outlet (22) for the motive medium and the flowable substance
or mixture of substances,
characterised by
at least one section (1, 1', 2, 2', 3, 3') arranged in the flow conduit (17) and having
a surface region with a surface component directed towards the original flow route,
which section (1, 1', 2, 2', 3, 3') displaces the fluid flowing towards the section
(1, 1', 2, 2', 3, 3') itself and directs it from the original flow route with a lateral
direction component, so that the fluid in the centre comes closer to a flow-conduit
wall (17a, 17b) laterally defining the flow conduit (17).
2. An ejector pump in accordance with Claim 1, characterised in that the at least one
flow guiding section is an elongate section (1, 1', 2, 2', 3, 3') and its longitudinal
extension extends approximately perpendicular to the extension direction of the flow
conduit (17) and thereby approximately perpendicular to the main flow direction of
the fluid in the flow conduit.
3. An ejector pump in accordance with Claim 2, characterised in that the sections (1,
1', 2, 2', 3, 3') are symmetrical in cross-section.
4. An ejector pump in accordance with Claim 2 or 3, characterised in that the site of
the section (1, 1', 2, 2', 3, 3') induced, narrowest cross-section of the flow conduit
(17) is located in the region of the at least one through-passage gap (21; 24) for
the flowable substance or mixture of substances, in particular directly upstream thereof.
5. An ejector pump in accordance with any one of Claims 2 to 4, characterised in that
with sections (1, 1', 2, 2', 3, 3') arranged one behind the other in the direction
of flow, the section cross-section increases from section to section in the flow direction.
6. An ejector pump in accordance with any one of Claims 2 to 5, characterised in that
at least one of the sections (1, 1', 2, 2', 3, 3') has a hollow interior and is in
a fluid connection on the one hand with the flow conduit (17) and on the other hand
with an inlet (16) for the flowable substance or mixture of substances.
7. An ejector pump for sucking up and/or delivering flowable substances or mixtures of
substances with the aid of a fluid motive medium, having a housing (5),
- having at least one inlet (15) for the motive medium,
- having at least one inlet (16, 16') for the flowable substance or mixture of substances,
- having at least one flow conduit (17) which is for the mixing and combined throughflow
of the motive medium and the flowable substance or mixture of substances and has at
least one nozzle (18), at least one mixing zone (19) and at least one diffuser (20),
- having at least one suction chamber (7, 7', 8, 8', 9, 9', 10, 10') in a fluid connection
on the one hand with the inlet (16, 16') for the flowable substance or mixture of
substances and on the other hand, via a gap (21, 21') for through passage, with the
flow conduit (17), and
- having at least one common outlet (22) for the motive medium and the flowable substance
or mixture of substances
characterised by
at least one elongate dividing wall (4) which is arranged in the flow conduit (17)
and whose longitudinal extension extends approximately parallel to the extension direction
of the flow conduit (17) and thereby approximately parallel to the main flow direction
of the fluid in the flow conduit (17) and divides the cross-section of the flow conduit
into flow partial conduits (17', 17", 17''',...).
8. An ejector pump in accordance with Claim 7, characterised in that the dividing wall
(4) becomes narrower in the extension direction of the flow conduit (17).
9. An ejector pump in accordance with any one of Claims 1 to 8, characterised in that
an ejector housing comprising a flow conduit (17), an admission chamber (6), at least
one suction chamber (7, 8, 9, 10, 23), a dividing wall (4) and optionally sections
(1, 1', 2, 2', 3, 3') is manufactured as an injector pump module.
10. An ejector pump in accordance with Claim 9, characterised in that the ejector pump
modules are one-piece.
11. An ejector pump in accordance with any one of Claims 1 to 10, characterised in that
it is manufactured by joining ejector pump modules.
12. An ejector pump in accordance with any one of Claims 1 to 11, characterised in that
one or both lateral surfaces of each dividing wall (4) is provided with sections (1,
1', 2, 2', 3, 3').
1. Pompe à éjecteur pour aspirer et/ou convoyer des matières ou mélanges de matières
aptes à s'écouler à l'aide d'un milieu de propulsion fluide avec un boîtier (5),
- avec au moins une entrée (15) pour le milieu de propulsion,
- avec au moins une entrée (16, 16') pour la matière ou le mélange de matières apte
à s'écouler,
- avec au moins un canal d'écoulement (17) pour le mélange et le passage en commun
du milieu de propulsion et de la matière ou du mélange de matières apte à s'écouler
avec au moins une buse (18), au moins une zone de mélange (19) et au moins un diffuseur
(20),
- avec au moins une enceinte d'aspiration (7, 7', 8, 8', 9, 9', 10, 10'), qui est
reliée fluidiquement à l'entrée (16, 16') pour la matière ou le mélange de matières
apte à s'écouler d'une part et avec le canal d'écoulement (17) par une fente de passage
(21, 21') d'autre part et
- avec au moins une sortie commune (22) pour le milieu de propulsion et/ou la matière
ou le mélange de matières apte à s'écouler,
caractérisée par
au moins un profilé (1, 1', 2, 2', 3, 3') disposé dans le canal d'écoulement (17),
présentant une zone de surface avec une composante de surface orientée vers le trajet
d'écoulement initial, qui refoule le fluide s'écoulant vers le profil (1, 1', 2, 2',
3, 3') lui-même et le fait sortir avec une composante de direction latérale du trajet
d'écoulement initial de telle sorte que le fluide dans le milieu arrive plus près
d'une paroi de canal d'écoulement (17a, 17b) délimitant latéralement le canal d'écoulement
(17).
2. Pompe à éjecteur selon la revendication 1, caractérisée en ce que le profil de guidage
d'écoulement précité, dont au moins un est prévu, est un profil longitudinal (1, 1',
2, 2', 3, 3') et s'étendant avec sa direction d'extension longitudinale à peu près
perpendiculairement à la direction d'extension du canal d'écoulement (17) et par conséquent
à peu près perpendiculairement à la direction d'écoulement principale du fluide dans
le canal d'écoulement.
3. Pompe à éjecteur selon la revendication 2, caractérisée en ce que les profilés (1,
1', 2, 2', 3, 3') sont symétriques en section transversale.
4. Pompe à éjecteur selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que l'endroit de
la section transversale la plus étroite, résultant du profilé (1, 1', 2, 2', 3, 3'),
du canal d'écoulement (17) se situe au voisinage de la, au moins une, fente de passage
(21 ; 24) pour la matière ou le mélange de matières apte à s'écouler, notamment directement
en amont de la fente traversante.
5. Pompe à éjecteur selon l'une des revendications 2 à 4, caractérisée en ce que dans
les profilés (1, 1', 2, 2', 3, 3') disposés les uns derrière les autres dans la direction
d'écoulement, la section transversale des profilés augmente dans la direction d'écoulement
de profilé en profilé.
6. Pompe à éjecteur selon l'une des revendications 2 à 5, caractérisée en ce qu'au moins
l'un des profilés (1, 1', 2, 2', 3, 3') est creux à l'intérieur et est relié fluidiquement
d'une part au canal d'écoulement (17) et d'autre part à une entrée (16) pour la matière
ou le mélange de matières apte à s'écouler.
7. Pompe à éjecteur pour aspirer et/ou convoyer des matières ou des mélanges de matières
aptes à s'écouler à l'aide d'un milieu de propulsion fluide avec un boîtier (5),
- avec au moins une entrée ( 15) pour l'agent de propulsion,
- avec au moins une entrée (16, 16') pour la matière ou le mélange de matières apte
à s'écouler,
- avec au moins un canal d'écoulement (17) pour le mélange et le passage en commun
de l'agent de propulsion et de la matière ou du mélange de matières apte à s'écouler
avec au moins une buse (18), au moins une zone de mélange (19) et au moins un diffuseur
(20),
- avec au moins une enceinte d'aspiration (7, 7',8, 8', 9, 9', 10, 10') qui est reliée
fluidiquement à l'entrée (16, 16') pour la matière ou le mélange de matières apte
à s'écouler d'une part et au canal d'écoulement (17) par une fente traversante (21,
21') d'autre part, et
- avec au moins une sortie commune (22) pour l'agent de propulsion et la matière ou
le mélange de matières apte à s'écouler,
caractérisée par
au moins une paroi de séparation oblongue (4) disposée dans le canal d'écoulement
(17) qui s'étend avec sa direction d'extension longitudinale à peu près parallèlement
à la direction d'extension du canal d'écoulement (17) et par conséquent à peu près
parallèlement à la direction d'écoulement principale du fluide dans le canal d'écoulement
(17) et qui divise la section transversale du canal d'écoulement en des canaux partiels
d'écoulement (17', 17", 17''', ...).
8. Pompe à éjecteur selon la revendication 7, caractérisée en ce que l'épaisseur de la
paroi de séparation (4) diminue dans la direction d'extension du canal d'écoulement
(17).
9. Pompe à éjecteur selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce qu'un boîtier
d'éjecteur comportant un canal d'écoulement (17), une enceinte d'entrée (6), au moins
une enceinte d'aspiration (7, 8, 9, 10, 23), une paroi de séparation (4) et le cas
échéant des profilés (1, 1', 2, 2', 3, 3') est réalisé sous forme de module de pompe
à éjecteur.
10. Pompe à éjecteur selon la revendication 9, caractérisée en ce que les modules de pompe
à éjecteur sont réalisés en une pièce.
11. Pompe à éjecteur selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce qu'elle
est fabriquée par un assemblage de modules de pompe à éjecteur.
12. Pompe à éjecteur selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que respectivement
une paroi de séparation (4) est pourvue sur une ou les deux surfaces latérales de
profilés (1, 1', 2, 2', 3, 3').