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EP 0 654 580 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.08.1997 Patentblatt 1997/34 |
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Anmeldetag: 27.09.1994 |
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Spiralbohrer
Twist drill
Foret héliocoidal
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Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE DK FR GB IT LI |
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Priorität: |
18.11.1993 DE 4339245
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.05.1995 Patentblatt 1995/21 |
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Patentinhaber: HILTI Aktiengesellschaft |
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9494 Schaan (LI) |
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Erfinder: |
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- Neukirchen, Axel
D-81539 München (DE)
- Batliner, Rainer
FL-9486 Schaanwald (LI)
- Stöck, Maximilian
CH-9478 Azmoos (CH)
- Baumann, Ralf
CH-9473 Gams (CH)
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Vertreter: Wildi, Roland |
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Hilti Aktiengesellschaft
Patentabteilung 9494 Schaan 9494 Schaan (LI) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 347 602 DE-A- 2 008 825
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BE-A- 379 062 DE-C- 941 182
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Gesteinsbohrer mit einem insgesamt aus Hartmetall bestehenden
Bohrkopf, der mit einem Spannuten aufweisenden Bohrerschaft verbunden ist.
[0002] Es ist bekannt, dass sich Gesteinsbohrer im Bereich der Bohrerspitze beim Bohren
in hartem Gestein und bei hohen Drehgeschwindigkeiten ausserordentlich schnell abnutzen.
Deshalb sind Gesteinsbohrer mit Hartmetall bestückt, wobei unter Hartmetall im vorliegenden
Falle gesinterte oder geschmolzene Karbide, Silicide, Boride oder deren Legierungen
verstanden werden.
[0003] Ein derartiger Gesteinsbohrer ist aus der DE-AS 20 08 825 bekannt. Dieser Gesteinsbohrer
besitzt einen insgesamt aus Hartmetall bestehenden, mit dem Bohrerschaft verlöteten,
elliptischen Bohrkopf, der zusätzlich mit einer Verzapfung mit dem Bohrschaft zusammenwirkt.
Die Verzapfung wird gebildet von einem zapfenförmigen Ansatz des Bohrkopfes, der in
einer in Durchmesser und Tiefe entsprechend dimensionierten Bohrung im Bohrerschaft
eingelötet ist.
[0004] Dieser bekannte Gesteinsbohrer weist die Eigenschaft auf, dass die stetige Abfuhr
des Bohrgutes über den sich zwischen dem kleinsten Durchmesser des elliptischen Bohrkopfes
und der Innenwandung des Bohrloches bildenden Zwischenraum erfolgt. Jeder dieser beiden
Zwischenräume wird kleiner, je mehr er sich dem grössten Durchmesser des Bohrkopfes
nähert. Bohrgut, welches während des Bearbeitungsvorganges durch diese Zwischenräume
abtransportiert wird, kann sich dabei in jeweils zwei sich diagonal gegenüberliegenden,
verengenden Zwischenräumen verklemmen, so dass eine vorzeitige Abnützung oder Beschädigung
des Bohrkopfes im Umfangsbereich des grössten Durchmessers entsteht. Neben der vorzeitigen
mechanischen Abnutzung des Bohrkopfes bewirkt zwischen dem Umfangsbereich des Bohrkopfes
und der Bohrlochwandung eingeklemmtes Bohrgut eine Vergrösserung der herzustellenden
Bohrung und eine rauhe Bohrlochwandung.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Gesteinsbohrer mit Hartmetallbohrkopf
zu schaffen, der sich durch hohe Bohrleistung, hohe Standzeiten und eine gute Bohrgutabfuhr
auszeichnet.
[0006] Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass der zwischen der mit dem Bohrerschaft
verbundenen Stimseite und der freien Stimseite liegende Querschnitt des Bohrkopfes
vom Restquerschnitt zwischen zwei im wesentlichen kreisabschnittartigen, einander
diametral gegenüberliegenden und entlang der Bohrerachse in Längsrichtung des Bohrkopfes
verlaufenden, den Durchtritt des Bohrgutes dienenden Ausnehmungen gebildet wird, wobei
sich die in axialer Richtung betrachteten Projektionen der Ausnehmungen mit jenem
Bereich der Spannuten decken, die an die mit dem Bohrerschaft verbundenen Stimseite
angrenzen und wobei eine Hauptschneide im wesentlichen dachförmig und entlang einer
der Diagonalen des Querschnittes verläuft.
[0007] Aufgrund der kreisabschnittartigen Ausnehmungen wird eine Verkeilung bzw. eine Verklemmung
des Bohrgutes zwischen dem Umfangsbereich des Bohrkopfes und der Bohrlochwandung verhindert.
Der rechtwinklig zur Bohrerachse verlaufende Querschnitt des Bohrkopfes ist im wesentlichen
rechteckig ausgebildet. Entlang einer Diagonalen des rechteckigen Querschnittes erstreckt
sich die Hauptschneide. Diese Hauptschneide verläuft an der Stimseite des Bohrkopfes
derart, dass in Umfangsrichtung des Bohrkopfes betrachtet, die Schneidkante der Hauptschneide
einer der Ausnehmungen näher liegt, als die entsprechende Freifläche der Hauptschneide
einer weiteren Ausnehmung. Jener Bereich des Bohrkopfes, welcher der Schneidkante
abgewandt und der Freifläche zugewandt ist, dient der Abstützung der Hauptschneide
während eines Bearbeitungsvorganges.
[0008] Die Bohrguterzeugung bzw. -zerkleinerung kann zusätzlich dadurch verbessert werden,
indem durch die Hauptschneide abgetragenes Bohrgut mit Hilfe weiterer Zusatzschneiden
zerkleinert wird. Zu diesem Zweck weist der Bohrkopf vorzugsweise wenigstens zwei
Zusatzschneiden auf, die im wesentlichen parallel zu der weiteren Diagonalen verlaufend
angeordnet sind.
[0009] Während des Bohrvorganges wird das von der Hauptschneide abgetragene Bohrgut in den
Umfangsbereich des Bohrkopfes geschleudert. Um eine gute Zerkleinerung des Bohrgutes
mit Hilfe der Zusatzschneiden erreichen zu können, sind die Zusatzschneiden vorteilhafterweise
rotationssymmetrisch im äusseren, stirnseitigen Bereich des Bohrkopfes angeordnet.
Durch die rotationssymmetrische Anordnung der Zusatzschneiden wird ausserdem die entsprechende,
notwendige Laufruhe des Gesteinsbohrers erreicht.
[0010] Da die zusätzliche Zerkleinerung des Bohrgutes relativ rasch nach dem Abtragen durch
die Hauptschneiden erfolgen muss, ist es zweckmässig, dass in Drehrichtung des Bohrkopfes
die Hauptschneiden vor den Zusatzschneiden in Eingriff mit einem zu bearbeitenden
Gestein gelangen.
[0011] Neben der Hauptabtragung des Bohrgutes dient die Hauptschneide ausserdem der Zentrierung
des Gesteinsbohrers während des Bearbeitungsvorganges. Die Hauptschneide ist dachförmig
ausgebildet, wobei der Scheitelpunkt jenen Bereich des Bohrkopfes bildet, der in Längsrichtung
des Gesteinsbohrers betrachtet, den grössten Abstand zum Bohrerschaft aufweist. Die
Zusatzschneiden können neben dem Zerkleinem des von der Hauptschneide abgetragenen
Bohrgutes ebenfalls dem Abtragen von Bohrgut dienen. Es ist daher zweckmässig, wenn
die Hauptschneide und die Zusatzschneiden im wesentlichen auf der gleichen Hüllkurve
liegen. Wird von den Zusatzschneiden nur das Zerkleinem des Bohrgutes verlangt, so
können die Zusatzschneiden gegenüber der von der Hauptschneide gebildeten Hüllkurve
zurückversetzt sein.
[0012] Die gute Bohrgutabfuhr ist im wesentlichen abhängig vom Durchmesser des Bohrkopfes,
dh je grösser der Durchmesser des Bohrkopfes ist, umso kleiner können die Ausnehmungen
ausgebildet sein. Um eine ausreichende Abfuhr des Bohrgutes erreichen zu können, beträgt
die Querschnittsfläche der Ausnehmungen vorzugsweise das 0,6- bis 0,9-fache des Querschnitts
des Bohrkopfes.
[0013] Die Verbindung des Bohrkopfes an den Bohrerschaft erfolgt durch Verschweissen oder
Verlöten unter Zwischenlage eines Lotes. Die der Hauptschneide gegenüberliegende Stimseite
des Bohrkopfes ist zweckmässigerweise plan ausgebildet. Dadurch wird insbesondere
der Lötvorgang erleichtert, da sich das flüssige Lot auf der waagrecht ausgerichteten
planen Stimseite gleichmässig verteilen kann.
[0014] Es ist bekannt, dass eine Lotnaht, die rechtwinklig zur Lotnahtrichtung auf Zug und
Druck belastet wird, spröde versagt. Im Gegensatz dazu führt eine Beanspruchung durch
Schub zu einem elastischen und plastischen Verhalten der Lotnaht. Um unvorhergesehene
Frühausfälle, die während des praktischen Einsatzes durch hohe Spannungsspitzen entstehen,
vermeiden zu können und damit die Dauerfestigkeit zu erhöhen, wird ein elastisches
und plastisches Verhalten der Lotnaht angestrebt.
[0015] Die während des praktischen Einsatzes auftretenden Stosswellen verlaufen in Längsrichtung
des Gesteinsbohrers. Damit die zu einem Versagen der Lotnaht führenden Zug-Druckbeanspruchungen
abgebaut werden, verläuft die Lotnahtebene deshalb im wesentlichen schräg zur Längsachse
des Gesteinsbohrers. Damit im wesentlichen schräg zur Längsachse des Gesteinsbohrers
verlaufende Lotnahtebenen erzeugt werden können, weist die mit dem Bohrerschaft verbundene
Stimseite des Bohrkopfes eine mit einer entsprechend ausgebildeten Stimseite des Bohrerschaftes
zusammenwirkende Vertiefung auf, die wenigstens zwei Mantellinien aufweist. Die Mantellinien
gehen aus vom Mündungsbereich der Vertiefung und verjüngen sich zu einem gemeinsamen,
auf der Längsachse des Bohrkopfes liegenden Zentrum.
[0016] Um möglichst grosse Fügeflächen zwischen dem Bohrerschaft und dem Bohrkopf erzielen
zu können, ist die Vertiefung des Bohrkopfes vorzugsweise kegelförmig, dachförmig
oder kalottenartig ausgebildet.
[0017] Eine dachförmig ausgebildete Vertiefung weist zwei Mantellinien auf, die sich ausgehend
vom Mündungsbereich zu einem gemeinsamen, auf der Längsachse des Bohrkopfes liegenden
Zentrum verjüngen.
[0018] Kegelförmig oder kalottenartig ausgebildete Vertiefungen weisen eine Vielzahl von
Mantellinien an ihrem Umfang auf, die sich ausgehend vom Mündungsbereich zu einem
gemeinsamen, auf der Längsachse des Bohrkopfes liegenden Zentrum verjüngen.
[0019] Bei der Uebertragung sehr hoher Drehmomente vom Bohrerschaft auf den Bohrkopf kann
vorteilhafterweise die der Verbindung mit dem Bohrerschaft dienende Stimseite des
Bohrkopfes Drehmitnahmeflächen aufweisen. Derartige Drehmitnahmeflächen können beispielsweise
gebildet sein von sich wenigstens teilweise über den Durchmesser des Bohrkopfes erstreckende
Nuten oder zentral angeordnete, in Längsrichtung verlaufende Vertiefungen mit einem
polygonartigen Querschnitt.
[0020] Die Erfindung wird anhand von Zeichnungen, die mehrere Ausführungsbeispiele wiedergeben,
näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- einen erfindungsgemässen Gesteinsbohrer;
- Fig. 2
- die Draufsicht auf den Gesteinsbohrer gemäss Fig. 1;
- Fig. 3
- einen Schnitt durch den Bohrkopf entlang der Linie III-III, in vergrösserter Darstellung;
- Fig. 4
- eine Ansicht des Bohrkopfes gemäss Ansicht IV der Fig. 2, in vergrösserter Darstellung;
- Fig. 5, 6, 7
- Ansichten weiterer Bohrköpfe, in vergrösserter Darstellung.
In den Fig. 1 und 2 ist ein Gesteinsbohrer dargestellt, der im wesentlichen aus einem
Spannuten 11 aufweisenden Bohrerschaft 1 und einem Bohrkopf 2 besteht. Der Bohrerschaft
1 setzt sich zusammen aus einem Einsteckende 9a und einer Förderwendel 9b. Der Querschnitt
des Bohrkopfes 2 ist im wesentlichen rechteckig ausgebildet, wobei auf einer Diagonalen
D1 eine Hauptschneide 4 angeordnet ist. Der grösste Aussendurchmesser des Bohrkopfes
2 ist grösser ausgebildet, als der Aussendurchmesser des Bohrerschaftes 1.
[0021] Die Hauptschneide 4 ist dachförmig ausgebildet und der Scheitelpunkt S1 der Hauptschneide
4 ist jener Bereich, der axial am weitesten vom Bohrerschaft 1 entfemt ist.
[0022] Die Fig. 2 zeigt die bevorzugte Anordnung der Hauptschneide 4 bezüglich des Querschnittes
des Bohrkopfes 2. Die Hauptschneide 4 besitzt eine Schneidkante 4a und eine Freifläche
4b, wobei im Umfangsbereich des Bohrkopfes 2 betrachtet die Schneidkante 4a der Hauptschneide
4 näher bei einer der Ausnehmungen 3a angeordnet ist, als die entsprechende Freifläche
4b der Hauptschneide 4 einer weiteren Ausnehmung 3b.
[0023] Der rechteckige Querschnitt des Bohrkopfes 2 weist eine weitere Diagonale D2 auf,
entlang der wenigstens teilweise Zusatzschneiden 5, 6 angeordnet sind, die ebenfalls
dachförmig ausgebildet sind und sich vom äusseren Umfang des Bohrkopfes 2 her in Richtung
Zentrum des Bohrkopfes 2 erstrecken.
[0024] Die Fig. 3 zeigt den Abstand A zwischen der Hauptschneide 4 und den Zusatzschneiden
5, 6, die gegenüber der von der Hauptschneide 4 gebildeten Hüllkurve zurückversetzt
angeordnet sind. Der Aussendurchmesser der Hauptschneide 4 ist grösser als der Aussendurchmesser
der Zusatzschneiden 5,6.
[0025] Die Fig. 4 zeigt den Bohrkopf 2, der eine Hauptschneide 4 und zwei Zusatzschneiden
5 besitzt, wobei eine Zusatzschneide nicht sichtbar ist. Die Hauptschneide 4 ist dachförmig
ausgestaltet und weist einen Scheitelpunkt S1 auf. Die Stimseite 10 des Bohrkopfes
2 ist mit einer Vertiefung 8 versehen, die rechtwinklig zur Längsachse des Bohrkopfes
2 verläuft. Die Vertiefung 8 hat eine rechteckige Querschnittsfläche und Drehmitnahmeflächen
7.
[0026] Der in Fig. 5 dargestellte Bohrkopf 12 besitzt eine Hauptschneide 14 und zwei Zusatzschneiden
15, wobei eine Zusatzschneide nicht sichtbar ist. Die Hauptschneide 14 ist von dachförmiger
Gestalt und weist einen Scheitelpunkt S2 auf. Die mit einem nicht dargestellten Bohrerschaft
in Verbindung bringbare Stimseite 16 des Bohrkopfes 12 weist eine dachförmige Vertiefung
17 auf.
[0027] Aus der Fig. 6 ist ein Bohrkopf 22 ersichtlich, der eine Hauptschneide 24 und zwei
Zusatzschneiden 25 aufweist, wobei eine Zusatzschneide nicht sichtbar ist. Die Hauptschneide
24 verläuft dachförmig und hat einen Scheitelpunkt S3. Die Stimseite 28 des dargestellten
Bohrkopfes 22 besitzt eine Vertiefung 27, die kalottenartig ausgebildet ist.
[0028] Der in Fig. 7 dargestellte Bohrkopf 32 hat eine Hauptschneide 34 und zwei Zusatzschneiden
35, wobei eine Zusatzschneide nicht sichtbar ist. Die Hauptschneide 34 verläuft dachförmig
und weist einen Scheitelpunkt S4 auf.
[0029] Die Stimseite des in Fig. 7 dargestellten Bohrkopfes 32 ist in Form einer planen
Fläche 37 ausgebildet. Die Verbindung des Bohrkopfes 32 mit dem Bohrerschaft kann
durch Schweissen oder Löten erfolgen. Zu diesem Zweck kann der beispielsweise hauptsächlich
aus Kobaltpulver und Wolframkarbid bestehende Bohrkopf 32 im Bereich der Stimseite
37 mit einer lediglich Kobaltpulver aufweisenden Schicht 38 versehen sein, was zu
einer Verbesserung der Schweiss- bzw. Lötverbindung führt.
1. Gesteinsbohrer mit einem insgesamt aus Hartmetall bestehenden Bohrkopf (2, 12, 22,
32) der mit einem Spannuten (11) aufweisenden Bohrerschaft (1) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass der zwischen der mit dem Bohrerschaft (1) verbundenen Stimseite (10, 16, 28,
37) und der freien Stimseite liegende Querschnitt des Bohrkopfes (2, 12, 22, 32) vom
Restquerschnitt zwischen zwei im wesentlichen kreisabschnittartigen, einander diametral
gegenüberliegenden und entlang der Bohrerachse in Längsrichtung des Bohrkopfes (2,
12, 22, 32) verlaufenden, den Durchtritt des Bohrgutes dienenden Ausnehmungen (3a,
3b) gebildet wird, wobei sich die in axialer Richtung betrachteten Projektionen der
Ausnehmungen (3a, 3b) mit jenem Bereich der Spannuten (11) decken, die an die mit
dem Bohrerschaft (1) verbundenen Stimseite (10, 16, 28, 37) angrenzen und wobei eine
Hauptschneide (4, 14, 24, 34) im wesentlichen dachförmig und entlang einer der Diagonalen
(D1) des Querschnittes verläuft.
2. Gesteinsbohrer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zu der weiteren Diagonalen
(D2) wenigstens zwei im wesentlichen parallel dazu verlaufende Zusatzschneiden (5,
6, 15, 25, 35) vorgesehen sind.
3. Gesteinsbohrer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zusatzschneiden (5,
6, 15, 25, 35) rotationssymmetrisch im äusseren, stirnseitigen Bereich des Bohrkopfes
(2, 12, 22, 32) angeordnet sind.
4. Gesteinsbohrer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass in Drehrichtung
des Bohrkopfes (2, 12, 22, 32) die Hauptschneide (4, 14, 24, 34) vor den Zusatzschneiden
(5, 6, 15, 25, 35) in Eingriff mit einem zu bearbeitenden Gestein gelangen.
5. Gesteinsbohrer nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die
Hauptschneide (4, 14, 24, 34) und die Zusatzschneiden (5, 6, 15, 25, 35) im wesentlichen
auf der gleichen Hüllkurve liegen.
6. Gesteinsbohrer nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die
Querschnittsfläche der Ausnehmungen (3a, 3b) das 0,6- bis 0,9-fache des Querschnitts
des Bohrkopfes (2, 12, 22, 32) beträgt.
7. Gesteinsbohrer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
mit dem Bohrerschaft verbundene Stimseite (37) des Bohrkopfes (32) plan ausgebildet
ist.
8. Gesteinsbohrer nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die
mit dem Bohrerschaft (1) verbundene Stimseite (10, 16, 28) des Bohrkopfes (2, 12,
22) eine mit einer entsprechend ausgebildeten Stimseite des Bohrerschaftes (1) zusammenwirkende
Vertiefung (8, 17, 27) aufweist, die wenigstens zwei Mantellinien aufweisen, die sich
ausgehend vom Mündungsbereich zu einem gemeinsamen, auf der Längsachse des Bohrkopfes
(2, 12 22) liegenden Zentrum verjüngen.
9. Gesteinsbohrer nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Vertiefung (17, 27)
kegelförmig, dachförmig oder kalottenartig ausgebildet ist.
10. Gesteinsbohrer nach einem der Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mit dem
Bohrkopf (1) verbundenen Stimseite (10) des Bohrkopfes (2) Drehmitnahmeflächen (7)
aufweist.
1. Rock drill comprising a drillhead (2, 12, 22, 32), which is made entirely of a hard
metal and connected to a drillshaft (1) with clamping grooves (11), characterised in that the cross-section of the drillhead (2, 12, 22, 32), positioned between the end (10,
16, 28, 37) which is connected to the drillshaft (1) and the free end, is established
by the remaining cross-section between two cutouts (3a, 3b), which are essentially
circular-sectional and extend diametrically opposite and along the drill axis in the
longitudinal direction of the drillhead (2, 12, 22, 32) and serve to pass drill waste,
whilst projections as seen in the axial direction of the cutouts (3a, 3b) coincide
with an area of the clamping grooves (11) which are adjacent the end (10, 16, 28,
37) which is connected to the drillshaft (1) and with a main cutting edge (4, 14,
24, 34)s which extends essentially roofshaped and along one of the diagonals (D1)
of the cross-section.
2. Rock drill according to Claim 1, characterised in that for the second diagonal (D2) are provided at least two essentially parallel thereto
extending additional cutters (5, 6, 15, 25, 35).
3. Rock drill according to Claim 2, characterised in that the additional cutters (5, 6, 15, 25, 35) are arranged rotation-symmetrically in
the outer end area of the drillhead (2, 12, 22, 32).
4. Rock drill according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the main cutter (4, 14, 24, 34) engages a rock to be processed in the rotary direction
of the drillhead (2, 12, 22, 32) ahead of the additional cutters (5, 6, 15, 25, 35).
5. Rock drill according to one of Claims 1 to 4, characterised in that the main cutter (4, 14, 24, 34) and the additional cutters (5, 6, 15, 25, 35) are
essentially positioned on the same sleeve curve.
6. Rock drill according to one of Claims 1 to 5, characterised in that the cross-sectional surface of the cutouts (3a, 3b) equals between 0.6 and 0.9 times
the cross-section of the drillhead (2, 12, 22, 32).
7. Rock drill according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the end (37) of the drillhead (32) which is connected to the drillshaft is of plane
design.
8. Rock drill according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the end (10, 16, 28) of the drillhead (2, 12, 22) which is connected to the drillshaft
(1) comprises a recess (8, 17, 27), which co-operates with a respectively shaped end
of the drillshaft (1) and which comprise at least two casing lines which narrow from
the mouth area to a common centre located on the longitudinal axis of the drillhead
(2, 12, 22).
9. Rock drill according to Claim 8, characterised in that the recess is conical, roof- or calotteshaped
10. Rock drill according to one of the Claims, characterised in that the end (10) of the drillhead (2) which is connected to the drillhead (1) comprises
rotary pickup surfaces (7).
1. Fleuret à rocher, comprenant un porte-lames (2, 12, 22, 32) globalement réalisé en
métal dur et rattaché à une tige de fleuret (1) munie de goujures (11), caractérisé
en ce que la section transversale du porte-lames (2, 12, 22, 32) située entre la surface
frontale (10, 16, 28, 37) raccordée à la tige de fleuret (1) et la surface frontale
libre est formée par la section transversale restante entre deux évidements (3a, 3b)
sensiblement en forme de segments de cercle diamétralement opposés et s'étendant le
long de l'axe du fleuret dans la direction longitudinale du porte-lames (2, 12, 22,
32), les projections des évidements (3a, 3b) vues dans le sens axial coïncidant avec
les parties des goujures (11) qui avoisinent la surface frontale (10, 16, 28, 37)
rattachée à la tige de fleuret (1), et un taillant principal (4, 14, 24, 34) s'étendant
sensiblement en forme de toit et le long de l'une des diagonales (D1) de la section
transversale.
2. Fleuret à rocher selon la revendication 1, caractérisé en ce que pour l'autre diagonale
(D2) sont prévus au moins deux taillants supplémentaires (5, 6, 15, 25, 35) orientés
sensiblement parallèlement à celle-ci.
3. Fleuret à rocher selon la revendication 2, caractérisé en ce que les taillants supplémentaires
(5, 6, 15, 25, 35) sont disposés à symétrie de révolution dans la région extérieure
frontale du porte-lames (2, 12, 22, 32).
4. Fleuret à rocher selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que dans
la direction de rotation du porte-lames (2, 12, 22, 32), les taillants principaux
(4, 14, 24, 34) arrivent avant les taillants supplémentaires (5, 6, 15, 25, 35) en
contact avec une roche à travailler.
5. Fleuret à rocher selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le taillant
principal (4, 14, 24, 34) et les taillants supplémentaires (5, 6, 15, 25, 35) se situent
sensiblement sur la même enveloppante.
6. Fleuret à rocher selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'aire
de la section transversale des évidements (3a, 3b) est égale à 0,6 à 0,9 fois la section
transversale du porte-lames (2, 12, 22, 32).
7. Fleuret à rocher selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la surface
frontale (37) du porte-lames (32) rattachée à la tige de fleuret est plane.
8. Fleuret à rocher selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que la surface
frontale (10, 16, 28) du porte-lames (2, 12, 22) rattachée à la tige de fleuret (1)
présente un creux (8, 17, 27) qui coopère avec une surface frontale correspondante
de la tige de fleuret (1) et présente au moins deux génératrices qui, en partant de
la région de l'embouchure, se rétrécissent en direction d'un centre commun situé sur
l'axe longitudinal du porte-lames (2, 12, 22).
9. Fleuret à rocher selon la revendication 8, caractérisé en ce que le creux (17, 27)
présente une forme conique, de toit ou de calotte.
10. Fleuret à rocher selon l'une des revendications, caractérisé en ce que la surface
frontale (10) du porte-lames (2) rattachée à la tige de fleuret (1) comporte des surfaces
d'entraînement en rotation (7).