[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Fördern flüssiger Medien, insbesondere
in Form einer Flüssigkeitssäule, bei welcher Einrichtung in einer mit einem Eintrittskanal
und einem Austrittskanal in Verbindung stehenden und in einem Gehäuse angeordneten
Druckkammer mindestens ein von der Flüssigkeit beaufschlagtes Ventilorgan mit dem
Austrittskanal derart abdichtend in Eingriff bringbar ist, dass ein dabei in der Druckkammer
bewirkter Druckstoss eine mit der Druckkammer sowie mit einem zugeordneten Druckbehälter
in Verbindung stehende Ventilvorrichtung solange in Offenstellung hält, bis zwischen
der Druckkammer und dem Druckbehälter ein das Öffnen der Ventilvorrichtung bewirkender
Druckausgleich erreicht ist.
[0002] Zur Förderung flüssiger Medien sind Einrichtungen in Form sogenannter Stossheber
oder Druckstosspumpen allgemein bekannt, mittels welcher von einem ersten Niveau die
Flüssigkeit auf ein zweites, höher gelegenes Niveau gefördert werden kann. Bei derartigen
Pumpen wird von einer sich in einer Zuführleitung bewegenden Flüssigkeitssäule eine
Ausflussöffnung von einem zugeordneten Stossventil schlagartig verschlossen und gleichzeitig
durch die abrupt abgebremste Flüssigkeitssäule und durch den Druckaufbau im Pumpenraum
(Druckkammer) ein mit einem Druckbehälter in Verbindung stehendes Rückschlagventil
geöffnet, so dass die Flüssigkeit von dem Pumpenraum (Druckkammer) in den Druckbehälter
strömt und dabei die vorhandene Luft komprimiert, welche auf die im Druckbehälter
befindliche Flüssigkeit drückt und diese in eine am Druckbehälter angeschlossene Druckleitung
zu dem höher gelegenen Behälter hochtreibt. sobald ein Druckausgleich zwischen dem
Pumpenraum und dem Druckbehälter vorliegt schliesst sich das Rückschlagventil und
der Vorgang beginnt von neuem. Derartige, als Stossheber oder Druckstosspumpen ausgebildete
Einrichtungen sind auch unter der Bezeichnung "hydraulischer Widder" bekannt.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten
Art dahingehend zu verbessern, dass mit verhältnismässig einfachen konstruktiven Mitteln
strömungsgünstige Bedingungen sowie mit relativ kleinen Bewegungen grosse Querschnittsveränderungen
erreicht werden und somit auch verhältnismässig grosse Flüssigkeitsmengen von einem
ersten Niveau auf ein höhergelegenes Niveau gefördert werden können.
[0004] Die Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass die Ventilvorrichtung als
hohlzylindrische Druckkammer ausgebildet ist und eine Anzahl in axialer Richtung sowie
in Umfangsrichtung im Abstand zueinander angeordnete sowie mit der Druckkammer in
Verbindung stehende und mittels zugeordneter Ventilkörper verschliessbare Durchtrittsöffnungen
aufweist, und dass in der Druckkammer der Ventilvorrichtung das Ventilorgan angeordnet
ist, welches mit einem in axialer Richtung ausserhalb der Druckkammer angeordneten
und von der Flüssigkeit beaufschlagten Aufprallkörper wirkverbunden und durch eine
in axialer Richtung orientierte Bewegung mit dem Austrittskanal abdichtend in Eingriff
bringbar ist.
[0005] Ausführungsbeispiele der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in
Verbindung mit der Zeichnung und den einzelnen Patentansprüchen.
[0006] Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 ein schematisch und in Schnittansicht dargestelltes erstes Ausführungsbeispiel einer
Einrichtung zum Fördern einer Flüssigkeit von einem ersten Niveau auf ein höher gelegenes
zweites Niveau in einer ersten Funktionsstellung;
Fig. 2 die in Schnittansicht dargestellte Einrichtung gemäss Fig.1 in einer zweiten Funktionsstellung;
Fig. 3 ein teilweise in Schnittansicht dargestelltes zweites Ausführungsbeispiel einer Einrichtung
zum Fördern einer Flüssigkeit;
Fig. 4 einen in Schnittansicht dargestellten Anschlussflansch für die Einrichtung gemäss
Fig.3;
Fig. 5 den gemäss Pfeilrichtung V in Seitenansicht dargestellten Anschlussflansch für die
Einrichtung gemäss Fig.3;
Fig. 6 einen in Schnittansicht dargestellten Umlenkkörper für die Einrichtung gemäss Fig.3;
Fig. 7 ein erstes Ausführungsbeispiel eines in Schnittansicht dargestellten Ventilorgans
für die Einrichtung gemäss Fig.3;
Fig. 8 einen in Schnittansicht dargestellten Dichtkörper für die Einrichtung gemäss Fig.3;
Fig. 9 ein erstes Ausführungsbeispiel einer in Schnittansicht dargestellten Ventilvorrichtung
für die Einrichtung gemäss Fig.3;
Fig.10 ein zweites Ausführungsbeispiel der in Schnittansicht dargestellten Ventilvorrichtung
für die Einrichtung gemäss Fig.3;
Fig.11 ein drittes Ausführungsbeispiel der in Schnittansicht dargestellten Ventilvorrichtung
für die Einrichtung gemäss Fig.3;
Fig.12 ein viertes Ausführungsbeispiel der in Schnittansicht dargestellten Ventilvorrichtung
für die Einrichtung gemäss Fig.3;
Fig.13 die Ventilvorrichtung gemäss Fig.9 mit einem in geöffneter Stellung dargestellten
Ventilkörper;
Fig.14 die gemäss Pfeilrichtung XIV-XIV in Seitenansicht dargestellte Ventilvorrichtung
gemäss Fig.9 mit den in geöffneter Stellung dargestellten Ventilkörpern;
Fig. 15 ein erstes Ausführungsbeispiel eines in Schnittansicht dargestellten Zwischenflansches
für die Einrichtung gemäss Fig. 3;
Fig.16 ein zweites Ausführungsbeispiel des in Schnittansicht dargestellten Zwischenflansches
für die Einrichtung gemäss Fig.3;
Fig.17 ein zweites Ausführungsbeispiel des in Schnittansicht dargestellten Ventilorgans
für die Einrichtung gemäss Fig.3;
Fig.18 ein drittes Ausführungsbeispiel des in Schnittansicht dargestellten Ventilorgans
für die Einrichtung gemäss Fig.3;
Fig.19 ein drittes Ausführungsbeispiel des in Schnittansicht dargestellten Zwischenflansches
für die Einrichtung gemäss Fig.3;
Fig.20 ein viertes Ausführungsbeispiel des in Schnittansicht dargestellten Zwischenflansches
für die Einrichtung gemäss Fig.3;
Fig.21 ein viertes Ausführungsbeispiel des in Schnittansicht dargestellten Ventilorgans
für die Einrichtung gemäss Fig.3;
Fig.22 ein fünftes Ausführungsbeispiel des in Schnittansicht dargestellten Zwischenflansches
für die Einrichtung gemäss Fig.3;
Fig.23 ein fünftes Ausführungsbeispiel des in Schnittansicht dargestellten Ventilorgans
für die Einrichtung gemäss Fig.3; und
Fig.24 ein Teilstück des in Seitenansicht dargestellten Ventilorgans gemäss Fig.23.
[0007] Zur Förderung flüssiger Medien von einem als Ausgangsquelle auf einem ersten Niveau
angeordneten ersten Behälter zu einem in bezug dazu auf einem höher gelegenen Niveau
angeordneten zweiten Behälter werden beispielsweise als Druckstosspumpen ausgebildete
und mit einem Druckbehälter in Verbindung stehende Einrichtungen verwendet, welche
Einrichtungen einerseits über eine Zuführleitung mit dem ersten Behälter und über
eine am Druckbehälter angeschlossene Druckleitung mit dem als Reservoir vorgesehenen
zweiten Behälter in Verbindung stehen. Die einzelnen mit der Einrichtung in Verbindung
stehenden Elemente bilden dabei ein in sich geschlossenes, nicht näher dargestelltes
Fördersystem.
[0008] Nachstehend werden in Verbindung mit den Figuren 1 bis 3 zwei Ausführungsbeispiele
der Einrichtung zum Fördern flüssiger Medien und in Verbindung mit den Figuren 4 bis
24 Ausführungsbeispiele einzelner Funktionselemente für die erfindungsgemässe Einrichtung
beschrieben.
[0009] In Fig.1 ist als erstes Ausführungsbeispiel eine schematisch und in Schnittansicht
dargestellte Einrichtung 100 dargestellt, welche ein an eine Zuführleitung 1 angeschlossenes
Gehäuse 10 und mindestens einen daran angeordneten Druckbehälter 5 umfasst. Der Druckbehälter
5 steht über eine Ventilvorrichtung 45 mit einer im Gehäuse 10 angeordneten Druckkammer
26 in Verbindung. Das Gehäuse 10 hat eine erste Gehäusewand 11 und in axialer Richtung
im Abstand dazu eine zweite Gehäusewand 14. Zwischen der stirnseitig und rückseitig
angeordneten Gehäusewand 11 und 14 sind im Abstand zueinander angeordnete Zwischenwände
12 und 13 vorgesehen, durch welche das Gehäuse 10 in einzelne Kammern 26, 28 und 29
unterteilt ist. Den in axialer Richtung im Abstand zueinander angeordneten Wänden
11, 12, 13 und 14 sind Aussenwände 15, 16 und 17 zugeordnet, so dass das Gehäuse 10
eine in sich geschlossene Einheit bildet. Das mit den einzelnen Kammern 26, 28 und
29 versehene Gehäuse 10 ist beispielsweise als zylindrischer Hohlkörper zur Aufnahme
entsprechender Funktionselemente ausgebildet. An der Aussenwand 17 ist mindestens
ein mit einer Kammer 18 in Verbindung stehender Druckbehälter 5 angeordnet, welcher
über eine erste Flanschverbindung 4 an einem Anschlussstutzen 19 des Gehäuses 10 befestigt
ist. An dem Druckbehälter 5 ist ein weiterer Anschlussstutzen 3' angeordnet, an welchem
mittels einer zweiten Flanschverbindung 3 eine mit einem nicht dargestellten Behälter
in Verbindung stehende Druckleitung 2 angeschlossen ist.
[0010] Die erste Gehäusewand 11 hat einen sich in Strömungsrichtung konisch erweiternden
und mit der Zuführleitung 1 in Verbindung stehenden Eintrittskanal 25. Der konische
Eintrittskanal 25 mündet in die zwischen den beiden Wänden 11 und 12 angeordnete Druckkammer
26. Die Druckkammer 26 wird im wesentlichen durch ein zwischen den beiden Wänden 11
und 12 angeordnetes Zwischenstück 20 gebildet. Das als zylindrischer Hohlkörper ausgebildete
Zwischenstück wird nachstehend als Ventilgehäuse 20 bezeichnet. Die Druckkammer 26
steht über einen im wesentlichen in der ersten Zwischenwand 12 angeordneten und sich
in Strömungsrichtung verjüngenden Austrittskanal 27 mit der Auffangkammer 28 in Verbindung.
An der Aussenwand 16 ist eine mit der Auffangkammer 28 in Verbindung stehende Abflussleitung
6 angeschlossen.
[0011] Das zylindrische Ventilgehäuse 20 ist in axialer Richtung sowie in Umfangsrichtung
mit im Abstand zueinander angeordneten und die Wand 20' des Ventilgehäuses 20 durchdringende
Kanäle 21,21' versehen. Die einzelnen Kanäle 21,21' bilden eine Verbindung zwischen
der Druckkammer 26 und der Ventilkammer 18, welche das Ventilgehäuse 20 vollumfänglich
umgibt und durch die Aussenwand 17 begrenzt ist. In der Ventilkammer 18 ist die in
der Gesamtheit mit 45 bezeichnete Ventilvorrichtung angeordnet, welche mit den Kanälen
21,21' des Ventilgehäuses 20 wirkverbunden ist. Die Ventilvorrichtung 45 sowie weitere
zweckmässige Ausführungsbeispiele derselben werden später noch in Verbindung mit den
Figuren 9 bis 14 im einzelnen beschrieben.
[0012] In der Druckkammer 26 ist ein Umlenkkörper 40 sowie ein mit dem Umlenkkörper 40 in
Wirkverbindung stehendes Ventilorgan 30 angeordnet. Der Umlenkkörper 40 hat eine von
einem zylindrischen Teilstück 43 umgebene Kammer 41, eine zentrisch angeordnete Bohrung
44 sowie ein konisches Teilstück 42. Das konische Teilstück 42 erstreckt sich auf
der der Zuführleitung 1 zugewandten Seite bis in den konischen Eintrittskanal 25.
Der Umlenkkörper 40 ist weiterhin im Bereich des Eintrittskanals 25 mit nicht dargestellten,
am Umfang verteilt angeordneten Rippen an der Innenseite 11' der Gehäusewand 11 befestigt.
Das Ventilorgan 30 hat ein als Kolben ausgebildetes zylindrisches Teilstück 31 sowie
ein daran angeformtes konisches Teilstück 33, welches sich mit seinem vorderen Teil
bis in den konischen Austrittskanal 27 erstreckt. Auf der dem Umlenkkörper 40 zugewandten
Seite ist an dem zylindrischen Teilstück 31 des Ventilorgans 30 eine erste Kolbenstange
32 angeordnet, welche in der Bohrung 44 des Umlenkkörpers 40 gelagert und in axialer
Richtung in der Bohrung 44 verschiebbar geführt ist. Im Abstand zu dem Ventilorgan
30 ist in der Auffangkammer 28 ein mit einer konischen Fläche 34 versehener Aufprallkörper
35 angeordnet. Der Aufprallkörper 35 ist über eine zweite Kolbenstange 36 mit dem
Ventilorgan 30 wirkverbunden. An dem Aufprallkörper 35 ist auf der der zweiten Zwischenwand
13 zugewandten Seite ein Dämpfungselement 38 sowie eine die zweite Zwischenwand 13
durchdringende und bis in die Kammer 29 reichende dritte Kolbenstange 37 angeordnet.
An der dritten Kolbenstange 37 sind zwei Stellglieder 9,9' sowie ein Federelement
8 angeordnet. Das Federelement 8 ist mit dem einen Ende an der Innenseite 14' der
zweiten Gehäusewand 14 und mit dem anderen Ende an dem einen Stellglied 9 abgestützt.
[0013] In Fig.2 ist die vorstehend in Verbindung mit Fig.1 im einzelnen beschriebene Einrichtung
100 in einer zweiten Stellung dargestellt, bei welcher das von dem zugeführten Medium
(nicht näher bezeichnete Pfeile) beaufschlagte Ventilorgan 30 mit dem konischen Teilstück
33 abdichtend mit der konischen Innenwand 12' der ersten Zwischenwand 12 in Eingriff
steht und der Aufprallkörper 35 mit dem Dämpfungselement 38 gegen die Innenseite 13'
der zweiten Zwischenwand 13 gedrückt wird. In dieser Stellung ist der Austrittskanal
27 (Fig.1) durch das mit der Kolbenstange 32 noch in der Bohrung 44 geführte Ventilorgan
30 abgedichtet. In dieser Stellung ist das Kolbenteil 31 ausserhalb der Kammer 41
des Umlenkkörpers 40 angeordnet, so dass das flüssige Medium gegen die Stirnfläche
31' des Kolbenteils 31 drückt und dadurch das Ventilorgan 30 abdichtend gegen die
Innenwand 12' des Austrittskanals 27 drückt. Der sich in der Druckkammer 26 (Pumpenraum)
dabei aufbauende Druck bewirkt ein Öffnen der Ventilvorrichtung 45, so dass das Medium
bei angehobenen Ventilen 23 (Fig.2) durch die Kanäle 21,21' in die Ventilkammer 18
und von dort in den angeschlossenen Druckbehälter 5 strömt.
[0014] Die Wirkungsweise der Einrichtung 100 wird nachstehend beschrieben: Ausgehend von
der in Fig.1 dargestellten Stellung wird von einem auf einem ersten Niveau angeordneten,
nicht dargestellten Behälter über die Zuführleitung 1 das flüssige Medium in Pfeilrichtung
X dem Gehäuse 10 zugeführt. Das Medium wird entsprechend der nicht näher bezeichneten
Pfeile entlang der äusseren Kontur des Umlenkkörpers 40 in die Druckkammer 26 und
von dort entlang der äusseren Kontur des Ventilorgans 30 in die Auffangkammer 28 geleitet.
Durch das gemäss Pfeilrichtung X' auf die konische Fläche 34 des Aufprallkörpers 35
treffende Medium wird der Aufprallkörper 35 schlagartig in axialer Richtung bewegt.
Durch den am Aufprallkörper 35 wirkenden Druck wird die Druckfeder 8 gegen die Innenseite
14' der Gehäusewand 14 gedrückt und gleichzeitig das Ventilorgan 30 mit der Innenwand
12' des Austrittskanals 27 abdichtend in Eingriff gebracht, wodurch der Durchfluss
durch die Druckkammer 26 (Pumpenraum) abrupt unterbrochen wird. Das auf die konische
Fläche 34 des Aufprallkörpers 35 treffende Medium wird gemäss Pfeilrichtung Y' umgelenkt
und beispielsweise über die an der Aussenwand 16 angeschlossene Abflussleitung 6 abgeführt.
Durch das abrupte Verschliessen und Abdichten des Austrittskanals 27 wird ein verhältnismässig
starker Druckanstieg in der Druckkammer 26 erreicht, wodurch die einzelnen Ventilkörper
23, wie in Fig.2 dargestellt, angehoben werden und somit die Ventilvorrichtung 45
kurzzeitig geöffnet wird. In dieser Stellung strömt das Medium in die Ventilkammer
18 und von dort über den Stutzen 19 in den Druckbehälter 5. Die Zufuhr des flüssigen
Mediums in den Druckbehälter 5 erfolgt solange, wie der Druck in der Druckkammer 26
grösser als der Druck im Druckbehälter 5 ist. Beim Erreichen eines Druckausgleichs
im Druckbehälter 5 sowie in der Druckkammer 26 werden die einzelnen Ventilkörper 22
selbsttätig wieder mit dem Ventilgehäuse 20 in Eingriff gebracht und somit die Ventilvorrichtung
45 wieder geschlossen. Das Ventilorgan 30 wird durch die Rückstellkraft der Druckfeder
8 wieder in die in Fig.1 dargestellte Stellung gedrückt.
[0015] Fig.3 zeigt ein in Schnittansicht und teilweise aufgebrochen dargestelltes zweites
Ausführungsbeispiel einer in der Gesamtheit mit 200 bezeichneten Einrichtung. Die
Einrichtung 200 umfasst im wesentlichen ein Gehäuseteil 111, einen Anschlussflansch
160, einen im Abstand dazu angeordneten ersten Zwischenflansch 112 sowie einen im
Abstand dazu angeordneten Aussenflansch 155. Die Teile 111, 160 und 112 bilden in
zusammengebautem Zustand (Fig.3) ein in der Gesamtheit mit 110 bezeichnetes Gehäuse.
Zwischen den beiden in axialer Richtung beabstandeten Flanschen 160 und 112 ist ein
als zylindrischer Hohlkörper ausgebildetes Zwischenstück 117 angeordnet, welches mit
seinem Innenraum im wesentlichen eine Ventilkammer 118 sowie eine Druckkammer 126
(Pumpenraum) bildet. Die Ventilkammer 118 und die Druckkammer 126 sind über eine in
Fig.3 teilweise dargestellte Ventilvorrichtung 120 miteinander verbunden. Ausführungsbeispiele
der Ventilvorrichtung 120 werden später in Verbindung mit den Figuren 9 bis 14 im
einzelnen beschrieben. Das Zwischenstück 117 ist an entsprechend am Anschlussflansch
160 sowie am Zwischenflansch 112 vorgesehenen Absätzen 167 und 119 zentriert und gelagert.
In der Druckkammer 126 ist zwischen den beiden Flanschen 112 und 160 die Ventilvorrichtung
120 sowie ein Ventilorgan 130 und ein Umlenkkörper 140 angeordnet. Im Abstand zu dem
Ventilorgan 130 ist zwischen dem Zwischenflansch 112 und dem Aussenflansch 155 ein
Aufprallkörper 135 sowie ein Anschlagkörper 150 angeordnet. Der Umlenkkörper 140 ist
mittels Schrauben 144 an einem Nabenstück 164 des Anschlussflansches 160 befestigt.
[0016] Das Gehäuseteil 111 hat einen sich in Strömungsrichtung konisch erweiternden Eintrittskanal
125, welcher in die Druckkammer 126 mündet. An der einen Seite des Gehäuseteils 111
ist eine Druck- und Zuführleitung 101 angeordnet, welche zusammen mit einem Flansch
109 und Schrauben 108 an dem Gehäuseteil 111 befestigt ist. An der anderen Seite des
Gehäuseteils 111 ist ein zur Anlage des zweiten Anschlussflansches 160 ausgebildeter
Flansch 111' vorgesehen.
[0017] Der Umlenkkörper 140 ist auf einem rohrförmigen Distanzstück 103 gelagert. Das Distanzstück
103 ist mit dem einen Ende mit dem Ventilorgan 130 wirkverbunden und wird von einer
in axialer Richtung der Einrichtung 200 orientierten Verbindungsstange 102 durchdrungen.
Das Ventilorgan 130 ist durch ein zwischengeschaltetes rohrförmiges und von der Verbindungsstange
102 durchdrungenes Distanzstück 104 in fixem Abstand zu dem Aufprallkörper 135 angeordnet.
Das Anschlagstück 150 ist mittels einer Führungsbuchse 153' auf einem weiteren Rohrstück
153 gelagert. Das Anschlagstück 150 hat ein mit einem Gewinde (nicht bezeichnet) versehenes
Führungsteil 152 und ist mit seinem Flanschteil 151 in axialer Richtung relativ zu
der Innenseite 155' des Aussenflansches 155 verstellbar und mittels einem aufschraubbaren
Befestigungsteil 154 feststellbar. Durch die axiale Verstellbarkeit des Anschlagstücks
150 kann die in axialer Richtung orientierte Bewegung der Teile 130,104 und 135 eingestellt
werden. Hiermit wird erreicht, dass die Bewegung des Ventilorgans 130 exakt in bezug
auf eine im Flansch 112 vorgesehene Anlage- oder Dichtfläche beziehungsweise auf einem
im Flansch 112 angeordneten Dichtkörper 145 (Fig.3) einstellbar ist. An der dem Aufprallkörper
135 zugewandten Seite ist an dem Flanschteil 151 des Anschlagstücks 150 ein Dämpfungselement
138 angeordnet und mit nicht dargestellten Mitteln befestigt.
[0018] Fig.3 zeigt die Stellung, in welcher durch den Druck in der Kammer 126 das Ventilorgan
130 gegen den Dichtkörper 145 und der Aufprallkörper 135 gegen das Dämpfungselement
138 gepresst wird. Sobald der Druck geringer als die Rückstellkraft nicht dargestellter
und mit dem Aufprallkörper 135 in Wirkverbindung stehender Federelemente ist, wird
der Aufprallkörper 135 zusammen mit dem Ventilorgan 130 und dem Distanzrohr 103 in
axialer Richtung verschoben. In der nicht näher dargestellten Endstellung ist das
Ventilorgan 130 teilweise im Raum 141 des Umlenkkörpers 140 angeordnet. Der Dichtkörper
145 ist durch eine Befestigungsplatte 148 und Schrauben 149 am Zwischenflansch 112
befestigt.
[0019] Die einzelnen, von mehreren am Umfang verteilt angeordneten und mit aufgeschraubten
Muttern 106,106' und 105,105' versehenen Gewindestangen 107,107' durchdrungenen und
miteinander verbundenen Elemente 110, 160, 112 und 155 sowie die von der zentralen
Gewindestange 102 durchdrungenen und miteinander verbundenen Elemente 164, 140, 130,
135 und 150 werden nachstehend beschrieben. Durch die Verstellmöglichkeit des Zwischenflansches
112 in bezug auf den Aussenflansch 160 kann das zylindrische Zwischenstück 117 sowie
die Ventilvorrichtung 120 jeweils in der Baulänge variabel dimensioniert werden. Weitere,
zweckmässige Ausgestaltungen der einzelnen Elemente für die Einrichtung 200 gemäss
Fig.3 werden nachstehend im einzelnen noch beschrieben.
[0020] In Fig.4 und Fig.5 ist jeweils ein Teilstück des Anschlussflansches 160 im Schnitt
beziehungsweise gemäss der in Fig.4 eingezeichneten Pfeilrichtung V in Ansicht dargestellt.
Der Anschlussflansch 160 hat einen mit verteilt angeordneten Bohrungen 162 versehenen
Flanschring 161 sowie ein von einer Bohrung 165 durchdrungenes Nabenstück 164. Das
Nabenstück 164 ist, wie in Fig.5 dargestellt, über in Umfangsrichtung verteilt angeordnete
Rippen 166 mit dem Flanschring 161 verbunden. Zwischen den einzelnen Rippen 166 sind
Durchtrittsöffnungen 163 angeordnet. Das Nabenstück 164 ist mit einer geneigten Fläche
163' versehen. In dem Nabenstück 164 sind am Umfang verteilt angeordnete Gewindebohrungen
168 zur Befestigung des an einer Anlagefläche 164' des Nabenstücks 164 anliegenden
Umlenkkörpers 140 (Fig.3) vorgesehen. Auf der einen Seite des Flanschringes 161 ist
ein kreisringförmiger Absatz 167 angeordnet, welcher einerseits als Zentrierung für
das an einer ersten Anlagefläche 167' abgestützte Zwischenstück 117 und andererseits
als Zentrierung für die an einer zweiten Anlagefläche 167'' abgestützte Ventilvorrichtung
120 ausgebildet ist.
[0021] Fig. 6 zeigt den in Schnittansicht dargestellten und von einer zentralen Bohrung
144 durchdrungenen Umlenkkörper 140 für die Einrichtung 200 gemäss Fig.3. Der Umlenkkörper
140 hat eine von einem zylindrischen Teilstück 143 umgebene Kammer 141 sowie ein am
zylindrischen Teilstück 143 angeformtes, kegelstumpfförmig ausgebildetes Teilstück
142. In dem kegelstumpfförmigen Teilstück 142 sind am Umfang verteilt angeordnete
Bohrungen 144' vorgesehen, welche den Umlenkkörper 140 in axialer Richtung durchdringen.
Der Umlenkkörper 140 wird, wie in Fig.3 dargestellt, mittels der Schrauben 144 an
dem Nabenstück 164 des Aussenflansches 160 befestigt. In zusammengebautem Zustand
bildet der Umlenkkörper 140 zusammen mit dem Nabenstück 164 des Aussenflansches 160,
wie in Fig.3 dargestellt, eine sich in Strömungsrichtung X konisch erweiternde Umlenkeinheit
140'.
[0022] Fig.7 zeigt als erstes Ausführungsbeispiel das in Schnittansicht dargestellte und
von einer Bohrung 134 durchdrungene Ventilorgan 130 für die Einrichtung 200 gemäss
Fig.3. Das Ventilorgan 130 hat ein kegelstumpfförmig ausgebildetes Teilstück 132 sowie
ein sich daran anschliessendes und durch einzelne Stufen 133' abgesetzt ausgebildetes
Teilstück 133. Die zentrisch in dem Ventilorgan 130 angeordnete Bohrung 134 mündet
in eine abgesetzt ausgebildete Kammer 134'. Das Ventilorgan 130 hat eine in zusammengebautem
Zustand (Fig.3) gegen die Strömungsrichtung gerichtete erste kreisringförmige Stirnfläche
131, eine zweite kreisringförmige Ringfläche 131', eine sich in Richtung der Bohrung
134 konisch verjüngende Ringfläche 134'' sowie eine dritte kreisringförmige Ringfläche
131''.
[0023] In Fig.8 ist ein Teilstück des Dicht- und Dämpfungskörpers 145 in Schnittansicht
dargestellt, welcher eine durch einzelne Stufen 147' abgesetzt ausgebildete Ausnehmung
147 aufweist. Der mit der stufenförmig abgesetzten Ausnehmung 147 in zusammengebautem
Zustand mit dem analog stufenförmig abgesetzten Teilstück 133 des Ventilorgans 130
korrespondierende Dichtkörper 145 ist beispielsweise aus einem geeigneten Kunststoff
oder dergleichen hergestellt.
[0024] Fig. 9 zeigt als erstes Ausführungsbeispiel die im Schnitt und in geschlossener Stellung
dargestellte Ventilvorrichtung 120 für die Einrichtung 200 gemäss Fig.3. Die Ventilvorrichtung
120 umfasst ein Ventilgehäuse 115, welches beispielsweise als zylindrischer Hohlkörper
ausgebildet ist. Am äusseren Umfang des Ventilgehäuses 115 sind mehrere verteilt angeordnete
und in axialer Richtung orientierte Längsnuten 124 vorgesehen, welche über mehrere
am Umfang verteilt angeordnete Durchtrittsöffnungen 121 (Bohrungen) mit dem Innenraum
115' des Ventilgehäuses 115 in Verbindung stehen. Die einzelnen in Umfangsrichtung
verteilt am Ventilgehäuse 115 angeordneten Längsnuten 124 sind zur Aufnahme von Ventilkörpern
123 ausgebildet. Die als längliche, zylindrische Glieder ausgebildeten Ventilkörper
123 sind durch federelastische und in axialer Richtung im Abstand zueinander angeordnete
Rundschnurringe 122,122' und 122'' in den Längsnuten 124 des Ventilgehäuses 115 gehalten.
Die Längsnuten 124 in dem Ventilgehäuse 115 können auch durch seitliche Stege 124';124''
(Fig.9,13) begrenzt werden.
[0025] In Fig.10 ist als zweites Ausführungsbeispiel eine im Schnitt sowie in geschlossener
Stellung dargestellte Ventilvorrichtung 170 für die Einrichtung 200 gemäss Fig.3 dargestellt.
Die Ventilvorrichtung 170 umfasst ein mit Längsnuten 174 versehenes Ventilgehäuse
175. In den Längsnuten 174 sind als längliche zylindrische Glieder ausgebildete Ventilkörper
173 angeordnet, welche einerseits durch seitliche Stege 174' und 174'' und andererseits
durch im Abstand zueinander angeordnete Rundschnurringe 172,172 und 172'' in den Längsnuten
174 gehalten sind. Bei diesem Ausführungsbeispiel steht die einzelne Längsnut 174
über mehrere in axialer Richtung im Abstand zueinander angeordnete Durchtrittsöffnungen
171 (Langlöcher) mit dem Innenraum 175' des Ventilgehäuses 175 in Verbindung.
[0026] Fig.11 zeigt als drittes Ausführungsbeispiel eine im Schnitt und in geschlossener
Stellung dargestellte Ventilvorrichtung 180 für die Einrichtung gemäss Fig.3. Die
Ventilvorrichtung 180 hat ein mit mehreren in axialer Richtung des Ventilgehäuse 185
im Abstand zueinander angeordneten Nuten 184 versehenes Ventilgehäuse 185. Die einzelnen
in Umfangsrichtung des Ventilgehäuses 185 orientierten Nuten 184 stehen über mehrere
am Umfang der einzelnen Nut 184 verteilt angeordnete Durchtrittsöffnungen 181 (Bohrungen
oder dergleichen) mit dem Innenraum 185' des Ventilgehäuses 185 in Verbindung. In
den einzelnen Nuten 184 ist je ein Ventilkörper 183,183' und 183'' angeordnet, welche
bei diesem Ausführungsbeispiel als federelastische Rundschnurringe ausgebildet sind.
[0027] In Fig.12 ist als viertes Ausführungsbeispiel eine in der Gesamtheit mit 190 bezeichnete
Ventilvorrichtung im Schnitt dargestellt, und man erkennt ein in der Ventilkammer
des rohrförmigen Zwischenstücks 117 (Fig.3) angeordnetes Ventilgehäuse 195. In dem
Ventilgehäuse 195 sind in axialer Richtung sowie in Umfangsrichtung im Abstand zueinander
angeordnete Ausnehmungen 194 vorgesehen, welche jeweils über eine Durchtrittsöffnung
191 (Bohrung) mit dem Innenraum 195' des Ventilgehäuses 195 in Verbindung stehen.
Die einzelnen Ausnehmungen 194 sind zur Aufnahme eines Ventilkörpers in Form einer
Kugel 193 ausgebildet. Die einzelnen am Umfang verteilt angeordneten Kugeln 193 sind
über entsprechend zugeordnete und an der Innenseite 117' des Zwischenstücks 117 abgestützte
Federelemente 192 in den Ausnehmungen 194 gehalten. Die als Ventilkörper vorgesehenen
Kugeln 193 sind zum Öffnen der Ventilvorrichtung 190 jeweils gegen die Rückstellkraft
des zugeordneten Federelements 192 anhebbar.
[0028] Fig.13 und Fig.14 zeigt die in Schnittansicht sowie in Seitenansicht dargestellte
erste Ventilvorrichtung 120, bei welcher die einzelnen zwischen den beiden Stegen
124', 124'' gegen axiales Verschieben gesicherten Ventilkörper 123 in bezug auf die
jeweilige Längsnut 124 im Abstand angeordnet und somit die einzelnen Durchtrittsöffnungen
121 (Bohrungen, Langlöcher oder Kanäle) für den Durchtritt des flüssigen Mediums von
der Druckkammer 26,126 in die Ventilkammer 18,118 (Fig.1,2 und 3) frei sind. Die entgegen
der Rückstellkraft der federelastischen Rundschnurringe 122, 122' und 122'' radial
nach aussen orientierte Bewegung der einzelnen Ventilkörper 123 erfolgt durch den
Druckaufbau in der Druckkammer 126 der Einrichtung 200 (Fig.3).
[0029] Die Wirkungsweise der einzelnen Ventilkörper 173 bei der Ventilvorrichtung 170 gemäss
Fig.10 und der Ventilkörper 183 bei der Ventilvorrichtung 180 gemäss Fig.11 sowie
der Ventilkörper 193 bei der Ventilvorrichtung 190 gemäss Fig.12 ist im wesentlichen
analog der vorstehend in Verbindung mit den Figuren 13 und 14 beschriebenen Ventilvorrichtung
120.
[0030] Fig.15 zeigt als erstes Ausführungsbeispiel den in Schnittansicht dargestellten Zwischenflansch
112 für die Einrichtung 200 gemäss Fig.3. Der als kreisförmige Scheibe ausgebildete
und von einer Ausnehmung 116 durchdrungene Zwischenflansch 112 hat eine Anzahl am
Umfang verteilt angeordnete Bohrungen 113 und ist auf der einen Seite mit einem Absatz
119 und Anlageflächen 119',119'' sowie mit einer konischen Ringfläche 116' versehen.
Auf der anderen Seite des Zwischenflansches 112 ist zur Aufnahme und Zentrierung des
Dichtkörpers 145 (Fig.3) eine Ausnehmung 114 mit einer ersten ringförmigen Anlagefläche
114' und zur Aufnahme und Zentrierung der Befestigungsplatte 148 (Fig.3) eine zweite
ringförmige Anlagefläche 114'' vorgesehen.
[0031] Fig.16 zeigt als zweites Ausführungsbeispiel den in Schnittansicht dargestellten
Zwischenflansch 212 für die Einrichtung 200 gemäss Fig.3. Der ebenfalls als kreisförmige
Scheibe ausgebildete und von einer Ausnehmung 216 durchdrungene Zwischenflansch 212
hat eine Anzahl am Umfang verteilt angeordnete Bohrungen 213 und ist auf der einen
Seite mit einem Absatz 219 und Anlageflächen 219',219'' sowie mit einer in Strömungsrichtung
sich konisch verjüngenden Ringfläche 214 versehen.
[0032] Fig.17 zeigt als zweites Ausführungsbeispiel das in Schnittansicht dargestellte und
von einer Bohrung 234 durchdrungene Ventilorgan 230 für die Einrichtung 200 gemäss
Fig.3. Das Ventilorgan 230 hat ein kegelstumpfförmig ausgebildetes Teilstück 232 sowie
ein angeformtes, zylindrisches Teilstück 233. Die zentrisch im Ventilorgan 230 angeordnete
Bohrung 234 mündet in eine abgesetzt ausgebildete Kammer 235. Die Kammer 235 ist mit
einer ersten kreisringförmigen Stirnfläche 231, einer sich in Strömungsrichtung konisch
verjüngenden Ringfläche 231' sowie mit einer zweiten kreisringförmigen Stirnfläche
231'' versehen.
[0033] Fig.18 zeigt als drittes Ausführungsbeispiel das in Schnittansicht dargestellte und
von einer Bohrung 334 durchdrungene Ventilorgan 330 für die Einrichtung 200 gemäss
Fig.3. Das beispielsweise aus geeignetem Kunststoff oder dergleichen hergestellte
Ventilorgan 330 hat ein kegelstumpfförmig ausgebildetes Teilstück 332 sowie ein angeformtes,
zylindrisches Teilstück 333. Die zentrisch im Ventilorgan 330 angeordnete Bohrung
334 mündet in eine abgesetzt ausgebildete Kammer 335. Das Ventilorgan 330 hat eine
sich in Strömungsrichtung konisch verjüngende Ringfläche 331' sowie eine kreisringförmige
Stirnfläche 331.
[0034] Abweichend von dem Ausführungsbeispiel des Ventilorgans 230 gemäss Fig.17 hat das
Ventilorgan 330 gemäss Fig.18 im Bereich der Teilstücke 332 und 333 eine geringere
Wanddicke 332', 333', so dass beim Druckaufbau in der Druckkammer 126 (Fig.3) die
äussere Mantelfläche 332'' das Teilstücks 332 bei geschlossener Stellung des Ventilorgans
330 abdichtend gegen die konische Ringfläche 214 des Flansches 212 (Fig.16) gedrückt
wird.
[0035] Fig.19 zeigt als drittes Ausführungsbeispiel den in Schnittansicht dargestellten
Zwischenflansch 312 für die Einrichtung 200 gemäss Fig.3. Der als kreisförmige Scheibe
ausgebildete und von einer Ausnehmung 316 durchdrungene Zwischenflansch 312 hat eine
Anzahl am Umfang verteilt angeordnete Bohrungen 313 und ist auf der einen Seite mit
einem kreisringförmigen Absatz 319 und Anlageflächen 319',319'' versehen. In der Ausnehmung
316 ist eine sich in Strömungsrichtung konisch verjüngende Ringfläche 314 sowie ein
mit einzelnen Stufen 317' abgesetzter Bereich 317 vorgesehen. Der abgesetzte Bereich
317 entspricht dem stufenförmigen Bereich 133 des in Fig.7 dargestellten Ventilorgans
130.
[0036] Fig.20 zeigt als viertes Ausführungsbeispiel ein Teilstück eines in Schnittansicht
dargestellten und von einer Ausnehmung 416 durchdrungenen Zwischenflansches 412 für
die Einrichtung 200 gemäss Fig.3. Der als kreisförmige Scheibe ausgebildete Zwischenflansch
412 hat eine Anzahl am Umfang verteilt angeordnete Bohrungen 413 und ist auf der einen
Seite mit einem Absatz 419 und Anlageflächen 419',419'' sowie mit einer sich in Strömungsrichtung
konisch verjüngenden Ringfläche 414 versehen. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die
Ausnehmung 416 mit einem labyrinthförmig ausgebildeten Bereich 417 versehen, welcher
eine Anzahl in radialer Richtung abgesetzt ausgebildete, in axialer Richtung orientierte,
kreisringförmige Vorsprünge 417' sowie kreisringförmige Nuten 417'' umfasst.
[0037] In Fig.21 ist ein mit dem vorstehend beschriebenen Zwischenflansch 412 (Fig.20) zusammenwirkendes
und von einer Bohrung 434 durchdrungenes Ventilorgan 430 für die Einrichtung 200 gemäss
Fig.3 in Schnittansicht dargestellt. Das Ventilorgan 430 hat ein im wesentlichen kegelstumpfförmig
ausgebildetes Teilstück 432 sowie ein angeformtes, zylindrisches Teilstück 433. Die
zentrisch im Ventilorgan 430 angeordnete Bohrung 434 mündet in eine abgesetzt ausgebildete
Kammer 435. Das Ventilorgan 430 hat im Bereich der Kammer 435 eine sich konisch in
Richtung der Bohrung 434 verjüngende Ringfläche 431' sowie eine kreisringförmige Stirnseite
431. Bei diesem Ventilorgan 430 ist das im wesentlichen kegelstumpfförmig ausgebildete
Teilstück 432 mit einem labyrinthförmig abgesetzt ausgebildeten Bereich 436 versehen.
Der Bereich 436 umfasst mehrere in radialer Richtung abgesetzte kreisringförmige Vorsprünge
436' sowie Nuten 436''. Der abgesetzte Bereich 436 ist korrespondierend zu dem labyrinthförmigen
Bereich 417 des Zwischenflansches 412 ausgebildet.
[0038] Fig.22 zeigt als fünftes Ausführungsbeispiel den in Schnittansicht dargestellten
Zwischenflansch 512 für die Einrichtung gemäss Fig.3. Der von einer Ausnehmung 518
durchdrungene und als kreisförmige Scheibe ausgebildete Zwischenflansch 512 hat eine
Anzahl am äusseren Umfang verteilt angeordnete Bohrungen 513 und ist auf der einen
Seite mit einem Absatz 519 und Anlageflächen 519', 519'' versehen. Zentrisch in der
Ausnehmung 518 ist ein von einer Bohrung 511 durchdrungenes Nabenstück 510 angeordnet.
Das Nabenstück 510 ist über mehrere am Umfang verteilte und an der Innenwand 518'
der Ausnehmung 518 angeordnete Verbindungsstege 515 und 515' mit dem Zwischenflansch
512 verbunden. Auf der einen Seite ist der Zwischenflansch 512 mit einer kreisringförmigen
Zentrierfläche 514' sowie mit einer sich daran anschliessenden und in Strömungsrichtung
konisch verjüngenden Ringfläche 514 versehen. An den einzelnen in Umfangsrichtung
verteilt angeordneten Verbindungsstegen 515,515' sind einströmseitig beispielsweise
zwei Ringkörper 516 und 517 angeordnet, welche in radialer Richtung beabstandet an
den Verbindungsstegen 515,515' befestigt sind. Die beiden mit geneigt zueinander angeordneten
Flanken 536',536'' und 537',537'' versehenen Ringkörper 516 und 517 haben beispielsweise
einen trapezförmigen Profilquerschnitt. Zwischen der geneigten Ringfläche 514 und
der Flanke 517' des ersten Ringköpers 517 ist eine erste kreisringförmige Durchtrittsöffnung
522 und zwischen der Flanke 517'' des ersten Ringkörpers 517 und der Flanke 516' des
zweiten Ringkörpers 516 ist eine zweite kreisringförmige Durchtrittsöffnung 521 vorgesehen.
Die beiden kreisringförmigen Durchtrittsöffnungen 522 und 521 werden durch die paarweise
in Umfangsrichtung verteilt und korrespondierend zueinander angeordneten Verbindungsstege
515,515' in einzelne segmentförmige Durchtrittsöffnungen 522,521 unterteilt. Der zweite
Ringkörper 516 und das Nabenstück 510 bilden einströmseitig eine Tasche 520, welche
zur Aufnahme und Zentrierung eines kegelstumpfförmig ausgebildeten Nabenstücks 532
eines Ventilorgans 530 (Fig.23) ausgebildet ist.
[0039] Fig.23 zeigt das in Schnittansicht dargestellte und im wesentlichen als Scheibe ausgebildete
Ventilorgan 530. Das Ventilorgan 530 umfasst das von einer Bohrung 534 durchdrungene
Nabenstück 532, an welchem mehrere Verbindungsstege 535,535' angeordnet und befestigt
sind. Zwei der Verbindungsstege 535,535' bilden jeweils ein Stegpaar, wobei an dem
Nabenstück 532, wie in Fig.24 dargestellt, mehrere in Umfangsrichtung verteilt zueinander
angeordnete und befestigte Stegpaare 535,535' (nur einmal bezeichnet) angeordnet und
befestigt sind. An den Verbindungsstegen 535,535' sind in radialer Richtung im Abstand
zueinander angeordnete Ringkörper 536 und 537 befestigt. Die beiden Ringkörper 536
und 537 sind im Profilquerschnitt, wie die Ringkörper 516,517 des Zwischenflansches
512 (Fig.22), trapezförmig ausgebildet. Zwischen dem mit einer geneigten Ringfläche
532' versehenen Nabenstück 532 und der zugeordneten Flanke 536'' des ersten Ringkörpers
536 ist eine erste kreisringförmige Durchtrittsöffnung 541 und zwischen der Flanke
536' und der zugeordneten Flanke 537'' des zweiten Ringkörpers 537 ist eine zweite
kreisringförmige Durchtrittsöffnung 542 vorgesehen. Die beiden kreisringförmigen Durchtrittsöffnungen
541 und 542 werden durch die in Umfangsrichtung verteilt zueinander angeordneten Verbindungsstege
535,535' in einzelne segmentförmige Durchtrittsöffnungen 541,542 unterteilt. Die beiden
Ringkörper 536 und 537 sind mit ihren grösseren Ringflächen 538 und 538' entgegen
der Einströmrichtung an den Verbindungsstegen 535,535' angeordnet und befestigt.
[0040] Bei Verwendung des Zwischenflansches 512 und des Ventilorgans 530 (Fig.22,23) für
die Einrichtung 200 gemäss Fig.3, wird durch den gegen die Ringflächen 538 und 539
wirkenden Druck das Ventilorgan 530 mit den Ringkörpern 536 und 537 in die ringförmigen
Durchtrittsöffnungen 522 und 521 und das Nabenstück 532 in die Tasche 520 des Zwischenflansches
512 gedrückt, wodurch die einander zugeordneten Flanken der einzelnen Elemente, in
nicht näher dargestellter Weise, abdichtend miteinander in Eingriff gebracht werden.
[0041] Fig.24 zeigt ein Teilstück des in Seitenansicht dargestellten Ventilorgans 530 und
man erkennt die gleichmässig und paarweise am Umfang des Nabenstücks 532 angeordneten
Verbindungsstege 535,535' sowie die daran durch die kreisringförmigen Durchtrittsöffnungen
541 und 542 beabstandeten Ringkörper 537 und 536.
1. Einrichtung zum Fördern flüssiger Medien, insbesondere in Form einer Flüssigkeitssäule,
bei welcher Einrichtung in einer mit einem Eintrittskanal (25;125) und einem Austrittskanal
(27;127) in Verbindung stehenden und in einem Gehäuse (10;110) angeordneten Druckkammer
(26;126) mindestens ein von der Flüssigkeit beaufschlagtes Ventilorgan mit dem Austrittskanal
(27;127) derart abdichtend in Eingriff bringbar ist, dass ein dabei in der Druckkammer
(26;126) bewirkter Druckstoss eine mit der Druckkammer (26;126) sowie mit einem zugeordneten
Druckbehälter (5) in Verbindung stehende Ventilvorrichtung solange in Offenstellung
hält, bis zwischen der Druckkammer (26;126) und dem Druckbehälter (5) ein das Öffnen
der ersten Ventilvorrichtung bewirkender Druckausgleich erreicht ist, dadurch gekennzeichnet,
dass die Ventilvorrichtung (20;120;170;180;190) als hohlzylindrische Druckkammer (26;126)
ausgebildet ist und eine Anzahl in axialer Richtung sowie in Umfangsrichtung im Abstand
zueinander angeordnete sowie mit der Druckkammer (26;126) in Verbindung stehende und
mittels zugeordneter Ventilkörper (23;123;173;183;193) verschliessbare Durchtrittsöffnungen
(21;121;171;181;191) aufweist, und dass in der Druckkammer (26;126) der Ventilvorrichtung
(20;120;170;180;190) das Ventilorgan (30;130;230; 330;430;530) angeordnet ist, welches
mit einem in axialer Richtung ausserhalb der Druckkammer (26;126) angeordneten und
von der Flüssigkeit beaufschlagten Aufprallkörper (35;135) wirkverbunden und durch
eine in axialer Richtung orientierte Bewegung mit dem Austrittskanal (27;127) abdichtend
in Eingriff bringbar ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eintrittsseitig in dem Gehäuse
(10;110) und koaxial zu dem in axialer Richtung verstellbaren Ventilorgan (30;130;
230;330;430;530) ein sich in Strömungsrichtung konisch erweiternder Umlenkkörper (40;140)
angeordnet und befestigt ist.
3. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilorgan
(30;130;230;330;430;530) relativ zu dem Umlenkkörper (40;140) in axialer Richtung
verstellbar und mittels einer Kolbenstange (32) oder eines rohrförmigen Verbindungsstücks
(103) in dem Umlenkkörper (40; 140) zentrisch geführt ist.
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (110) ein mit
dem Eintrittskanal (125) versehenes Gehäuseteil (111), einen daran angeordneten Anschlussflansch
(160), einen in axialer Richtung im Abstand dazu angeordneten Zwischenflansch (112;212;312;412;512)
sowie einen dazu beabstandeten Aussenflansch (155) umfasst, wobei die einzelnen Teile
durch mehrere jeweils am Umfang verteilte und in axialer Richtung orientierte Gewindestangen
(107;107') derart miteinander verbunden sind, dass der Zwischenflansch (112; 212;312;412;512)
und der Aussenflansch (155) einerseits relativ zu dem Anschlussflansch (160) und andererseits
relativ zueinander in axialer Richtung verstellbar und feststellbar sind.
5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem am Gehäuseteil
(111) angeordneten Anschlussflansch (160) und dem durch ein zylindrisches Zwischenstück
(117) im Abstand dazu angeordneten Zwischenflansch die von dem Zwischenstück (117)
vollumfänglich umgebene Ventilvorrichtung (120;170;180;190) angeordnet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlussflansch (160)
mehrere durch in Umfangsrichtung verteilt angeordnete Rippen (166) unterteilte Durchtrittsöffnungen
(163) sowie ein zentrisch angeordnetes und zur Befestigung des Umlenkkörpers (140)
ausgebildetes Nabenstück (164) aufweist, welches auf der den Durchtrittsöffnungen
(163) zugewandten äussere Mantelfläche (163') analog dem Umlenkkörper (140) in Strömungsrichtung
konisch erweiternd ausgebildet ist.
7. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilorgan
(30;230;330) ein sich in Strömungsrichtung konisch verjüngendes und mit einer analog
ausgebildeten Mantelfläche (12'), einer Zwischenwand (12) oder mit einer konischen
Mantelfläche (214) des Zwischenflansches (212) abdichtend in Eingriff bringbares Teilstück
(33;232; 332) aufweist.
8. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilorgan
(330) aus Kunststoff hergestellt ist und die Wanddicke (332') des kegelstumpfförmigen
Teilstücks (332) derart ausgebildet ist, dass die äussere Mantelfläche (332'') mit
der zugeordneten Mantelfläche (214) des Zwischenflansches (212) abdichtend in Eingriff
bringbar ist.
9. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilorgan
(130) ein stufenförmig abgesetztes Teilstück (133) aufweist, welches mit einem im
Zwischenflansch (112) angeordneten und mit einem analog stufenförmig abgesetzten Bereich
(147) versehenen Dichtkörper (145) abdichtend in Eingriff bringbar ist.
10. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilorgan
(130) ein stufenförmig abgesetztes Teilstück (133) aufweist, welches mit einem im
Zwischenflansch (312) angeordneten und analog stufenförmig abgesetzten Bereich (317)
abdichtend in Eingriff bringbar ist.
11. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilorgan
(430) ein labyrinthförmig abgesetztes Teilstück (436) aufweist, welches mit einem
im Zwischenflansch (412) angeordneten und mit einem analog labyrinthförmig abgesetzten
Bereich (416) abdichtend in Eingriff bringbar ist.
12. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilorgan
(530) ein Nabenstück (532) mit mehreren daran in Umfangsrichtung verteilt angeordneten
und radial nach aussen orientierten Rippen (535,535') aufweist, an welchen in radialer
Richtung im Abstand zueinander angeordnete Ringkörper (536,537) angeordnet sind, welche
mit in einer Ausnehmung (518) des Zwischenflansches (512) an entsprechend vorgesehenen
Stegen (515;515') in radialer Richtung im Abstand zueinander angeordneten Ringkörpern
(516,517) abdichtend in Eingriff bringbar sind.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die in radialer Richtung
beabstandeten Ringkörper (536,537) des Ventilorgans (530) sowie die ebenfalls in radialer
Richtung beabstandeten Ringkörper (516;517) des Zwischenflansches (512) jeweils im
Profilquerschnitt trapezförmig ausgebildet und derart an den Rippen (535,535') beziehungsweise
an den Stegen (515,515') angeordnet und befestigt sind, dass in abgedichtetem Zustand
die korrespondierenden Flanken der miteinander in Eingriff stehenden Ringkörper (536,537;516,517)
abdichtend zueinander angeordnet sind.
14. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass die in Strömungsrichtung
orientierte Bewegung des mit dem Ventilorgan (30;130;230;330;430;530) wirkverbundenen
Aufprallkörpers (35;135) durch eine im Gehäuse (10;110) im Abstand zum Austrittskanal
(27;127) angeordnete Zwischenwand (13) oder durch ein an Aussenflansch (155) angeordnetes
Anschlagstück (150) begrenzt ist.
15. Einrichtung nach den Ansprüchen 4 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Anschlagstück
(150) in dem Aussenflansch (155) verstellbar angeordnet und relativ zu dem im wesentlichen
im Zwischenflansch (112;212;312;412;512) angeordneten Austrittskanal (127) einstellbar
und am Aussenflansch (155) feststellbar ist.
16. Einrichtung nach den Ansprüchen 4 und 15, dadurch gekennzeichnet, dass der mit einer
konischen Aufprallfläche (34;135') versehene Aufprallkörper (35;135) an der der Zwischenwand
(13) beziehungsweise dem Anschlagstück (150) zugewandten Seite ein Dämpfungselement
(38;138) aufweist.
17. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ventilvorrichtung (120;170;180;190)
ein Ventilgehäuse (115;175;185;195) in Form eines zylindrischen Hohlkörpers aufweist,
welches mit einer Anzahl in axialer Richtung sowie in Umfangsrichtung im Abstand zueinander
angeordneten Durchtrittsöffnungen (121;171;181;191) versehen ist, welche durch die
am äusseren Umfang des Ventilgehäuses (115; 175; 185;195) verteilt angeordneten und
relativ dazu verstellbaren Ventilkörper (123;173;183;193) verschliessbar sind.
18. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilgehäuse
(115;175) an seinem äusseren Umfang und in axialer Richtung orientierte und durch
seitliche Stege (124',124'') begrenzte, halbkreisförmige Längsnuten (124) zur Aufnahme
zylindrischer Ventilkörper (123;173) aufweist, und dass die die Durchtrittsöffnungen
(121;171;181;191) freigebenden und wieder verschliessenden Ventilkörper (123;173)
durch mehrere in axialer Richtung im Abstand zueinander angeordnete und die Ventilvorrichtung
(120;170) umgreifende, federelastische Rundschnurringe (122, 122',122'') in den Längsnuten
(124) gehalten sind.
19. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilgehäuse
(20;180) an seinem äusseren Umfang mehrere in axialer Richtung beabstandete Ringnuten
(184) aufweist, in welchen jeweils ein die darin in Umfangsrichtung beabstandeten
Durchtrittsöffnungen (181) verschliessender und wieder freigebender Ventilkörper (183)
in Form eines federelastischen Rundschnurringes angeordnet ist.
20. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 und 17, dadurch gekennzeichnet, dass das Ventilgehäuse
(195) an seinem äusseren Umfang sowie in axialer Richtung verteilt zueinander angeordnete,
halbkugelförmig ausgebildete Ausnehmungen (194) aufweist, in welche je ein als Kugel
(193) ausgebildeter und jeweils gegen die Rückstellkraft eines Federelements (192)
in bezug auf die Ausnehmung (194) anhebbarer Ventilkörper (193) angeordnet ist.