| (19) |
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(11) |
EP 0 655 583 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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20.08.1997 Patentblatt 1997/34 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.11.1994 |
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| (54) |
Verfahren zur Regelung und Überwachung von Verbrennung
Method for controlling and monitoring combustion
Procédé pour le réglage et la surveillance de combustion
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR GB IT LI |
| (30) |
Priorität: |
29.11.1993 DE 4340534
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.05.1995 Patentblatt 1995/22 |
| (73) |
Patentinhaber: LAMTEC Mess- und Regeltechnik für Feuerungen GmbH & Co KG |
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69190 Walldorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Vogel, Albrecht, Dr.
D-76297 Stutensee (DE)
- Baier, Gunar, Dr.
D-68219 Mannheim (DE)
- Weber, Harald
D-76684 Östringen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Rupprecht, Klaus, Dipl.-Ing. et al |
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c/o ABB Patent GmbH,
Postfach 10 03 51 68128 Mannheim 68128 Mannheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 156 958 DE-A- 2 035 016
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EP-A- 0 209 771 DE-A- 3 517 471
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Regelung und Überwachung der Verbrennung
gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Zur Energieeinsparung und Vermeidung von Umweltschäden ist die Überwachung bzw. Regelung
von Verbrennungsprozessen in Verbrennungsanlagen unbedingt notwendig. Die Messung
des Sauerstoffgehalts in Abgasen allein kann keinen Hinweis auf eine unvollständige
Verbrennung liefern. Deshalb ist es besonders wichtig, die Anteile der im Abgas enthaltenen
nicht verbrannten Bestandteile zu erfassen und zu minimieren. Zu diesen unverbrannten
Bestandteilen gehören Kohlenmonoxid und Wasserstoff. Tritt eine unvollständige Verbrennung
ein, so treten im Abgas Wasserstoff- und Kohlenmonoxidemissionen immer gemeinsam auf.
Das genaue Verhältnis von Wasserstoff zu Kohlenmonoxid kann dagegen je nach Brennereinstellung,
Lastfaktor, Brennstoffbeschaffenheit sowie Lufttemperatur und Luftdruck schwanken.
Als Leitgröße, an der sich erkennen läßt, ob eine unvollständige Verbrennung einsetzt,
kann das Auftreten von Wasserstoff ebenso wie das Auftreten von Kohlenmonoxid im Abgas
herangezogen werden.
[0003] Aus der DE-A-2 035 016 ist eine Schaltung zum Regeln des für einen Verbrennungsvorgang
benötigten Luftstroms für den Brenner eines Dampferzeugers bekannt. Mit ihr soll die
Leistung des Dampferzeugers durch eine Verbrennungsvorgang mit gutem dynamischen Verhalten
und hoher statischer Genauigkeit im vorgeschriebenen optimalen Bereich auch bei Störungen
wie Heizwertänderungen des Brennstoffes aufrechterhalten werden, so daß schädliche
Auswirkungen der Hoch- und Niedertemperaturkorrosion sowie Wirkungsgradabsenkungen
vermieden werden. Die Schaltung ist so ausgebildet, daß dem Rauchgaskanal kontinuierlich
Rauchgas entnommen und einer Rauchgasanalyseeinrichtung zur Bestimmung des Sauerstoffgehalts
im Abgas zugeführt. Auf Grund dieser Analyse wird das vorgegebene Brennstoff-Luftverhältnis
korrigiert und der gewünschte Wert eingestellt. Zu diesem Zweck wird das Ausgangssignal
der Rauchgasanalyseeinrichtung in einem Meßwertumformer verarbeitet und in einem ersten
Regler mit einem fest eingestellten Sollwert verglichen. Je nach der momentan anstehenden
Sollwertabweichung erscheint am Ausgang des Reglers ein Signal, das über den Signalpfad
mit einem Stellregelkreis verbunden ist. Da der Brenner ein Fahren mit einem konstanten
Luftüberschuß nicht gestattet, wird der Sollwert über einen Sollwertgeber entsprechend
korrigiert. Zusätzlich wird der Anteil an unverbrannten Stoffen in Form von Co, H
im Abgas gemessen.
[0004] In der DE-A-3 517 471 ist eine Regelung für das Brennstoff-Luftverhältnis eines gasbeheizten
Umlaufwasserheizers beschrieben. Die Regelung ist mit einem Meßfühler für die Zusammensetzung
der Abgase, einem Sollwertgeber und einem Regler sowie einem Meßfühler zum Ermitteln
des Sauerstoffgehalt und einem Meßfühler zur Bestimmung des Kohlenmonoxydgehalt im
Abgas vorgesehen. Der Regler gibt solange eine Stellgröße ab, wie eine der Meßgrößen
vom Sollwert abweicht. Beim Vorliegen eines Wärmeanforderungssignals wird ein diesem
entsprechendes Signal zum in seiner Leistung variierbaren Brenner über ein Stellglied
gegeben, um eine bestimmte Brennerleistung zu erzeugen. Von diesem Signal wird ein
weiteres Signal abgeleitet, mit welchem der Luftdurchsatz des Brenner verändert wird.
Beim Überschreiten eines Sollwert für den maximalen Kohlenmonoxid- oder Kohlendioxidgehalt
wird der Gasdurchsatz bei konstant bleibendem Luftdurchsatz gedrosselt.
[0005] In der DE-A-25 10 717 ist ein Verfahren beschrieben, bei dem mit Hilfe von zwei Sauerstoffsensoren
das Abgas geprüft wird. Die Menge an unverbrannten Bestandteilen wird direkt nach
der Flamme aus den Spannungssignalen dieser Sensoren ermittelt. Nachteilig hierbei
ist, daß die Sensoren bei Verbrennungen mit Luftüberschuß den Gehalt an unverbrannten
Bestandteilen nur mit sehr kleinen Signalen anzeigen, die nicht leicht auswertbar
sind, so daß mit dieser Anordnung nur schwerwiegende Defekte der Verbrennungsanlage
nachgewiesen werden können.
[0006] Aus der DE-B-34 35 902 ist eine Vorrichtung bekannt, welche die Schadstoffemissionen,
insbesondere den Gehalt an Kohlenmonoxid, direkt bestimmen kann. Das Brennstoff-/Luftverhältnis
wird dadurch geregelt, daß über einen Sauerstoffsensor ein Sauerstoffsollwert im Abgas
eingestellt wird. Der Sauerstoffsollwert wird durch das Signal eines Sensors für brennbare
Bestandteile vorgegeben, in dem der minimale Luftüberschuß bestimmt wird, bei dem
unverbrannte Bestandteile, vorzugsweise im Bereich von 200 bis 400 ppm auftreten.
Als Sensor für die unverbrannten Bestandteile wird ein halbleitender Metalloxidsensor
verwendet, dessen Leistungsfähigkeit vom Gehalt an brennbaren Bestandteilen abhängt.
Da eine Konzentration an Kohlenmonoxid von mehr als 100 ppm heute bereits als Fehlfunktion
einer Verbrennungsanlage gilt, der verwendete Halbleitersensor jedoch nur zur einer
Regelung der unverbrannten Bestandteile in einem Bereich von 200 bis 400 ppm geeignet
ist, entspricht diese Vorrichtung den heutigen Anforderungen nicht mehr.
[0007] In der DE-A-38 07 752 ist eine Vorrichtung mit zwei keramischen Sensoren beschrieben,
wobei der ein erster Sensor für die Bestimmung von brennbaren Bestandteilen im Abgas
und der zweite für die Ermittlung von gasförmigem Sauerstoff vorgesehen ist. Der erste
Sensor wird durch einen Festelektrolyten aus Zirkoniumdioxid gebildet. Dieser ist
mit einer einem Referenzgas ausgesetzten Elektrode und einer vom Meßgas beaufschlagten
Elektrode aus Molybdändisilikat versehen. Der zweite Sensor weist ebenfalls einen
Festelektrolyten aus Zirkondioxid auf. Der erste Sensor wird auf eine Betriebstemperatur
erwärmt, die sich von der Betriebstemperatur des zweiten Sensors unterscheidet. Auf
diese Weise läßt sich ein breiter Konzentrationsbereich der brennbaren Bestandteile
in einem zu messenden Abgas durch Berechnung auf der Basis der Abgabeleistung der
beiden Sensoren für den gasförmigen Sauerstoff bestimmen.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Verfahren aufzuzeigen, mit dem es möglich ist,
das Abgas einer Verbrennungsanlage der eingangs genannten Art ständig schadstoffrei
zu halten.
[0009] Diese Aufgabe wird erfindungsgmäß durch die Merkmale des Patentanspruches 1 oder
2 gelöst.
[0010] Weitere erfindungswesentliche Merkmale sind in den Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
[0012] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine erfindungsgemäße Regel- und Überwachungsvorrichtung,
- Fig. 2
- die zyklische Kontrolle des Arbeitspunktes im Diagramm,
- Fig. 3
- den sprunghaften Anstieg des Wasserstoffanteils im Abgas bei Änderung der Verbrennung,
- Fig. 4
- den Verlauf des Meßsignals eines Wasserstoffsensors,
- Fig. 5
- eine Variante des in Fig. 2 dargestellten Diagramms,
- Fig. 6
- die Überprüfung der O2-Regelung im Diagramm,
- Fig. 7
- die Überprüfung der O2- und H2-Sensoren im Diagramm.
[0013] Figur 1 zeigt eine Regel- und Überwachungsvorrichtung 1, die einen Sauerstoffsensor
2, einen Wasserstoffsensor 3, eine Verarbeitungseinheit 4 sowie eine Regeleinrichtung
5 aufweist. Der Sauerstoffsensor 2 und der Wasserstoffsensor 3 sind in den Abgaskanal
21 einer Verbrennungsanlage 20 eingebaut. Der Aufbau und die Funktionsweise des Sauerstoffsensors
2 sind in der DE-C-29 45 698 offenbart. Ein Wasserstoffsensor 3, wie er in der Vorrichtung
1 verwendet wird, ist in der DE-A-40 21 929 beschrieben. Der Wasserstoffsensor 3 weist
die Eigenschaft auf, daß er für den Fall, daß das Abgas keine brennbaren Bestandteile
aufweist, ebenfalls als Sauerstoffsensor betrieben werden kann. Die Signalein- und
Ausgänge der beiden Sensor 2 und 3 sind mit den Signalein-und -ausgängen der Verarbeitungseinheit
4 verbunden, von der unter anderem alle Störmeldungen ausgegeben werden. Das Ausgangssignal
der Verarbeitungseinheit 4 wird der Regeleinrichtung 5 zugeführt. Diese kann mit einem
Ausgangssignal, das einem Stellglied 6 zugeleitet wird, die Luftzufuhr für die Verbrennungsanlage
20 mit Hilfe einer Luftklappe 7 steuern.
[0014] Damit das aus der Verbrennungsanlage 20 kommende Abgas 22 keinen, oder nur einen
sehr geringen Anteil an brennbaren Bestandteilen aufweist, wird dem Brennstoff, der
über die Leitung 9 zugeführt wird, gerade so viel Luft beigemischt, daß das Brennstoff-/Luftgemisch,
das der Verbrennungsanlage 20 über die Leitung 8 zugeführt wird, gerade noch eine
vollständige Verbrennung ermöglicht. Ändert sich die Brennerkennlinie, was auf Grund
von Heizwertänderungen des Brennstoffs, von Luftdruck- und Temperaturschwankungen,
Düsenverstopfungen oder auch Laständerungen der Verbrennungsanlage hervorgerufen werden
kann, so setzt eine unvollständige Verbrennung ein. Um diese zu vermeiden, werden
zyklische Überprüfungen des Arbeitspunktes der Verbrennungsanlage durchgeführt. Bei
Abweichung von einer vollständigen Verbrennung wird sofort eine Neueinstellung des
Arbeitspunktes durchgeführt. Kann kein neuer Arbeitspunkt gefunden werden, so gibt
die Verarbeitungseinheit 4 eine entsprechende Störmeldung aus.
[0015] In Figur 2 ist in einem Diagramm die zyklische Kontrolle des Arbeitspunktes und dessen
Neueinstellung dargestellt. Bei der Kontrolle wird von dem Istzustand ausgegangen,
d. h. von dem augenblicklichen Arbeitspunkt der Verbrennungsanlage 20. Mit Hilfe der
Regeleinrichtung 5 wird die Luftzufuhr über die Leitung 8 zur Verbrennungsanlage 20
so reduziert, daß der Rest des Sauerstoffs im Abgas um einen Betrag von X%, gleich
0,1% reduziert wird. Die Abnahme des Restsauerstoffs im Abgas 22 kann mit Hilfe der
Sauerstoffsonde 2 erfaßt werden. Gleichzeitig wird das Spannungssignal der Wasserstoffsonde
3 überprüft. Durch die Reduzierung der Sauerstoffzufuhr wird die Verbrennungsanlage
20 von einer vollständigen Verbrennung zu einer unvollständigen Verbrennung übergehen.
Dies bedeutet, daß das Spannungssignal U des Wasserstoffsensors 3 ansteigt. In der
Verarbeitungseinheit 4 wird die Differenz U
d = U
n - U
v zwischen dem Spannungssignal U
v vor der Reduzierung der Sauerstoffzufuhr und dem Spannungssignal U
n nach der Reduzierung der Sauerstoffzufuhr gebildet. Wie anhand der Figuren 3 und
4 zu sehen ist, steigt der Anteil des Wasserstoffs im Abgas 22 beim Übergang von einer
vollständigen Verbrennung zu einer unvollständigen Verbrennung sprunghaft an. Wie
Figur 4 zeigt, gilt das auch für das Spannungssignal, das sich zwischen den beiden
Elektroden des Wasserstoffsensors 3 ausbildet. Die zwischen den beiden Spannungssignalen
U
n und U
v gebildete Differenz U
d wird mit einem Schwellwert bzw. Grenzwert verglichen. Dieser Grenzwert ist in der
Verarbeitungseinheit 4 gespeichert und hat bei dem hier beschriebenen Beispiel einen
Wert von 100 mV. Ist die Differenz U
d kleiner, so wird die Sauerstoffzufuhr für die Verbrennungsanlage 20 nochmals reduziert,
derart, daß sich der Sauerstoffanteil im Abgas 22 nochmals um 0,1% reduziert. Dieser
Vorgang wird solange durchgeführt, bis die Differenz U
d größer als der Grenzwert ist. Ist das der Fall, so wird die Arbeitspunkteinstellung
fortgesetzt. Die Luftzufuhr für die Verbrennungsanlage 20 wird jetzt um einen Betrag
von D% erhöht, so daß gerade wieder eine vollständige Verbrennung erfolgt. Dieser
Werts liegt bei 0,3%. Damit ist der neue Arbeitspunkt eingestellt. Die Verbrennungsanlage
wird nun mit dieser Arbeitspunkteinstellung bis zur nächsten Prüfung betrieben.
[0016] Figur 5 zeigt eine andere Möglichkeit, der Arbeitspunktkontrolle und -einstellung.
Hierfür wird die Sauerstoffzufuhr gemindert, und zwar so, daß der restliche Anteile
des Sauerstoffs im Abgas 22 um X%, gleich 0,1% reduziert wird. In der Verareitungseinheit
4 wird wiederum die Differenz U
d zwischen den Spannungssignalen U
v und U
n gebildet, die vor und nach der Reduzierung des Sauerstoffs im Abgas an der Wasserstoffsonde
3 abgegriffen werden. Anschließend bildet die Verarbeitungseinheit 4 den Quotienten
U
d/X% aus der Spannungsdifferenz U
d und dem prozentualen Anteil X% der Reduzierung des Restsauerstoffes im Abgas. Nun
wird von der Verarbeitungseinheit 4 geprüft, ob dieser Quotient größer oder kleiner
als ein Grenzwert ist, der in der Verarbeitungseinheit 4 gespeichert ist. Bei dem
hier beschriebenen Beispiel ist der Grenzwert auf 2000 mV/% festgelegt. Ist der Quotient
U
d/X% kleiner, so wird die Sauerstoffzufuhr zur Verbrennungsanlage 20 nochmals reduziert,
und zwar derart, daß sich der Anteil des restlichen Sauerstoffs im Abgas um nochmal
0,1% reduziert. Anschließend wird wieder der Quotienten U
d/X% gebildet und mit dem Grenzwert verglichen. Diese Verfahrensschritte werden solange
durchgeführt, bis der Quotient U
d/X% größer ist als der Grenzwert. Anschließend wird die Luftzufuhr zur Verbrennungsanlage
20 um D%, gleich 0,3% erhöht, so daß gerade wieder eine vollständige Verbrennung erfolgt.
Die Verbrennungsanlage wird dann bis zur nächsten Überprüfung mit diesem Überschuß
an Sauerstoff betrieben. Die besonderen Vorteile dieser hier beschriebenen Quotientenbildung
als Kriterium zur Erkennung des Einsetzens einer unvollständigen Verbrennung liegen
darin, daß kleine Änderungen der Spannung U des Wasserstoffsensors keinen Einfluß
auf die Funktionen haben, da ja nur relative Signaländerungen betrachtet werden. Die
Verringerung der absoluten Sensorempfindlichkeit durch Elektrodenalterung hat zudem
keinen Einfluß auf die Funktion, da die Steigung der Sensorkennlinie, die in Figur
4 dargestellt ist, auch noch deutlich zwischen vollständiger und unvollständiger Verbrennung
unterscheidet, wenn der absolute Signalwert im steilen Ast der Kennlinie auf Grund
von Elektrodenalterung abnimmt. Vorteilhaft ist weiterhin, daß die Steigung der Sensorkennlinie
nach Figur 4 bereits ansteigt, sobald der Übergang zu einem Zustand unvollständiger
Verbrennung erfolgt. Mit dieser Art der Regelung wird also die Wasserstoffemission
auf Werte unterhalb von 100 ppm begrenzt. Die Regel- und Überwachungsvorrichtung 1
erlaubt eine stündliche Überwachung und Neueinstellung des Arbeitspunktes.
[0017] Da sich der Arbeitspunkt nicht nur durch eine Änderung der Kennlinie der Verbrennungsanlage
20 verschieben kann, sondern auch auf Grund eines Fehlverhaltens einer der Sensors
2 oder 3 oder der O
2-Regelung, ist auch die periodische Überwachung der Sensoren 2 oder 3 und der O
2-Regelung in regelmäßigen Intervallen z. B. täglich erforderlich. Das kann ebenfalls
mit Hilfe der erfindungsgemäßen Regel- und Überwachungseinrichtung durchgeführt werden.
Bei der Überwachung der O
2-Regelung, wie sie in Figur 6 dargestellt ist, wird zunächst der Arbeitspunkt der
Verbrennungsanlage 20 neu eingestellt, und zwar wie oben beschrieben. Zeigt der Wasserstoffsensor
3 für brennbare Bestandteile einen erhöhten Signalanstieg, so wird der Arbeitspunkt
nochmals neu eingestellt. Ist ein neuer Arbeitspunkt gefunden, so wird eine Meldung
ausgegeben, daß eine Überprüfung der Betriebsparameter erforderlich ist. Wird kein
neuer Arbeitspunkt gefunden, so wird mit Hilfe der Regeleinrichtung 5 die Luftzufuhr
zur Verbrennunganlage 20 soweit erhöht, daß die Verbrennung mit Luftüberschuß erfolgt.
Dies hat zur Folge, daß das Spannungssignal U des Wasserstoffsensors kleiner wird,
was gleichbedeutend ist mit einer Verschiebung des Arbeitspunktes in Richtung einer
vollständigen Verbrennung. In diesem Fall wird eine Information ausgegeben, daß der
Wasserstoffsensor in Ordnung ist, jedoch die Sauerstoffregelung defekt. Ferner wird
eine Meldung ausgegeben, daß die Verbrennungsanlage weiter mit mechanisch eingestelltem
Luftüberschuß arbeitet. Wird durch die mechanische Erhöhung der Luftzufuhr zur Verbrennungsanlage
20, die Größe des Spannungssignals U am Wasserstoffsensor 3 nicht reduziert, so ist
der Sensor 3 defekt. Es erfolgt eine Meldung, daß der Wasserstoffsensor 3 defekt und
die Verbrennungsanlage 20 weiter mit mechanisch eingestelltem Luftüberschuß betrieben
wird.
[0018] Wird der Arbeitspunkt der Verbrennunganlage 20 zyklisch eingestellt, und weist das
Spannungssignals U des Wasserstoffsensors 3 trotzdem einen erhöhten Anstieg auf, so
ist dies ein Hinweis darauf, daß sich die Kennlinie der Verbrennungsanlage drastisch
verändert hat, oder der Sauerstoff- bzw. der Wasserstoffsensor defekt ist.
[0019] Die Überprüfung der beiden Sensoren 2 und 3 erfolgt, wie in Figur. 7 dargestellt,
derart, daß die Luftzufuhr zur Verbrennungsanlage 20 soweit erhöht wird, daß der Sauerstoffanteil
im Abgas 22 einen Überschuß von V% aufweist, der beispielsweise zwischen 6,5% und
9% liegen kann. Nun wird geprüft, ob das Spannungssignal U des Wasserstoffsensors
3 innerhalb einer zulässigen Bandbreite von beispielsweise 5 bis 60 mV liegt. Ist
das nicht der Fall, so wird eine Störmeldung ausgegeben, daß der H
2-Sensor defekt ist, und der Sauerstoffanteil des Abgases nach einem fest einprogrammierten
Kennfeld in der Verarbeitungseinheit 4 eingestellt wird. Weist das Spannungssignal
der Wasserstoffsonde 3 einen Wert zwischen 5 und 60 mV auf, so wird die Luftzufuhr
zur Verbrennungsanlage dreimal so verändert, daß der Sauerstoffanteil im Abgas 22
bei drei verschiedenen O
2-Werten R%, S%, T% beispielsweise bei 7%, 5% und 3% liegt. Aus den hieraus resultierenden
Spannungssignalen U
R, U
S und U
T des Wasserstoffsensors 3 wird der Sauerstoffanteil gemäß der Spannungskennlinie des
Wasserstoffsensors 3 mit Hilfe der Verarbeitungseinheit 4 berechnet. Stimmen diese
Werte nicht mit den Sauerstoffwerten überein, die von dem Sauerstoffsensor 2 ermittelt
werden, wird eine Störmeldung ausgegeben, daß der H
2-Sensor oder der O
2-Sensor defekt ist, und die Verbrennungsanlage 20 auf festem Arbeitspunkt mit hohem
Luftüberschuß gefahren wird. Stimmen die ermittelten Sauerstoffwerte mit den gemessenen
Sauerstoffwerten des Sauerstoffsensors 2 überein, so wird die Luftzufuhr zur Verbrennungsanlage
20 kurzfristig so gedrosselt, daß der Sauerstoffanteil im Abgas nur noch U%, beispielsweise
nur noch 0,8% beträgt. Steigt daraufhin das Spannungssignal der Wasserstoffsensor
3 an, so wird von der Verarbeitungseinheit eine Meldung ausgegeben, daß der O
2-Sensor defekt ist, und daß der Wasserstoffsonde in Ordnung ist Steigt das Spannungssignal
nicht an, wird eine Meldung ausgegeben, daß die Luftzufuhr zur Verbrennungsanlage
gemäß einer fest einprogrammierten Kennlinie erfolgt.
1. Verfahren zur Regelung und Überwachung der Verbrennung einer Verbrennungsanlage (20)
für strömende gasförmige oder flüssige Brennstoffe, der ein Wasserstoff- und ein Sauerstoffsensor
(2 und 3) nachgeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überprüfung des Arbeitspunktes der Verbrennungsanlage auf eine gerade noch
vollständige Verbrennung die Luftzufuhr zur Verbrennungsanlage (20) soweit reduziert
wird, daß sich der restliche Sauerstoffanteil im Abgas um X% reduziert, daß aus den
Spannungssignalen Uv, Un des Wasserstoffsensors (3), die vor und nach der Reduzierung des Sauerstoffanteils
im Abgas (22) gemessen werden, die Differenz Ud = Un - Uv gebildet und mit einem Grenzwert verglichen wird, daß der Sauerstoffanteil im Abgas
(22) stufenweise solange um X% reduziert wird, bis die gebildete Differenzspannung
Ud größer ist als der vorgegebene Grenzwert, daß im Anschluß daran die Sauerstoffzufuhr
zur Verbrennungsanlage (20) soweit erhöht wird, daß der restliche Anteil des Sauerstoffs
im Abgas um D% erhöht wird und damit gerade noch eine vollständige Verbrennung erfolgt,
wobei die Werte X% = 0,1% und D% = 0,3% gewählt werden, und dass diese Einstellung
bis zur nächsten Prüfung als neuer Arbeitspunkt dient und die Kontrolle dieser Einstellung,
die Kontrolle der O2-Regelung sowie die des Wasserstoff- und des Sauerstoffsensors zyklisch erfolgt.
2. Verfahren zur Regelung und Überwachung der Verbrennung einer Verbrennungsanlage (20)
für strömende gasförmige oder flüssige Brennstoffe, der ein Wasserstoff- und ein Sauerstoffsensor
(2 und 3) nachgeschaltet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Luftzufuhr zur Verbrennungsanlage (20) so reduziert wird, daß sich der
restliche Anteil des Sauerstoff im Abgas um X% reduziert, daß aus den Spannungssignalen
Uv, Un des Wasserstoffsensors (3), die vor und nach der Reduzierung ermittelt werden, die
Differenz Ud = Un-Uv gebildet und hieraus zusammen mit dem prozentualen Anteil von X% der reduzierten
Sauerstoffmenge der Quotient Ud/X% gebildet wird, daß dieser Quotient mit einem vorgegebenen Grenzwert verglichen
und die Reduzierung des restlichen Sauerstoffs im Abgas in Stufen von X% solange durchgeführt
wird, bis der Quotient größer als der vorgegebene Grenzwert ist, und daß anschließend
die Luftzufuhr zur Verbrennungsanlage (20) soweit vergrößert wird, daß der restliche
Anteil des Sauerstoffs im Abgas um D% erhöht wird und damit gerade noch eine vollständige
Verbrennung erfolgt, wobei die Werte X% = 0,1% und D% = 0,3% gewählt werden, und dass
diese Einstellung bis zur nächsten Prüfung als neuer Arbeitspunkt dient und die Kontrolle
dieser Einstellung, die Kontrolle der O2-Regelung sowie die des Wasserstoff- und des Sauerstoffsensors zyklisch erfolgt.
3. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Überprüfung
der O2-Regelung bei erhöhtem Spannungssignal (U) des Wasserstoffsensors ( 3) eine Neueinstellung
des Arbeitspunktes vorgenommen wird, daß bei Nichterreichen eines neuen Arbeitspunktes
die Luftzufuhr zur Verbrennungsanlage (20) mechanisch so vergrößert wird, daß die
Verbrennung mit Luftüberschuß erfolgt, daß bei einer hieraus resultierenden Reduzierung
des Spannungssignals (U) des Wasserstoffsensors eine Meldung ausgegeben wird, daß
die Sauerstoffregelung defekt ist, und daß bei einer hierdurch nicht erreichten Reduzierung
des Spannungssignals (U) eine Meldung ausgegeben wird, daß der Wasserstoffsensor (3)
defekt ist, und daß bei defektem Sauerstoffsensor (2) bzw. defektem Wasserstoffsensor
(3) zusätzlich eine Meldung ausgegeben wird, daß die Verbrennungsanlage weiter auf
mechanisch eingestelltem Luftüberschuß arbeitet.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur gegenseitigen
Überprüfung der Sensoren (2 und 3) die Luftzufuhr der Verbrennungsanlage (20) soweit
erhöht wird, daß der restliche Anteil des Sauerstoffs im Abgas (22) auf V% ansteigt,
wobei V% zwischen 6,5% und 9% liegt, daß bei einem hieraus resultierenden Spannungssignal
(U) des Wasserstoffsensors (3) außerhalb des zulässigen Intervalls eine Störmeldung
H2-Sensor defekt ausgegeben wird, daß die Verbrennungsanlage gemäß einem fest einprogrammierten
Kennfeld mit einem geringstmöglichen Sauerstoffüberschuß im Abgas betrieben wird.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß beim Vorliegen eines Spannungssignals
des Wasserstoffsensors (3) im zulässigen Bereich nach Erhöhung des Sauerstoffanteils
in Abgas (20) auf V% die Luftzufuhr zur Verbrennungsanlage (20) in drei Stufen auf
R%, S% und T% des restlichen Sauerstoffanteil im Abgas (20) eingestellt wird, daß
aus den jeweils gemessenen Spannungssignalen (UR, US und UT) des Wasserstoffsensors (3) bei R%, S% und T% Sauerstoffanteil im Abgas der zugehörige
Sauerstoffwert aus der Kennlinie des Wasserstoffsensor (3) ermittelt wird, daß die
berechneten Sauerstoffwerte mit dem gemessenen Sauerstoffwerten im Abgas verglichen
und bei Nichtübereinstimmung eine Störmeldung Sauerstoffsensor (2) oder Wasserstoffsensor
(3) defekt und die Verbrennungsanlage (20) arbeitet mit überhöhtem Luftüberschuß ausgegeben
wird, daß bei Übereinstimmung die Luftmengenzufuhr der Verbrennungsanlage (20) kurzzeitig
so reduziert wird, daß der Sauerstoffanteil im Abgas auf U% reduziert wird, daß bei
steigendem Spannungssignal des Wasserstoffsensors (3) eine Meldung Wasserstoffsensor
(3) in Ordnung ausgegeben wird, und daß im anderen Fall eine Störmeldung Wasserstoffsensor
(3) defekt ausgegeben und die Verbrennungsanlage gemäß einer fest einprogrammierter
Kennlinie so betrieben wird, daß das Abgas (22) den geringstmöglichen Sauerstoffüberschuß
aufweist, wobei die Werte R% =7%, S% = 5% , T% = 3%, U% = 0,8% und V% zwischen 6,5%
und 9% gewählt werden.
1. Method for controlling and monitoring combustion of a combustion plant (20) for flowing
gaseous or liquid fuels, downstream of which a hydrogen sensor (2) and an oxygen sensor
(3) are connected, characterized in that, in order to check the working point of the
combustion plant to ensure that complete combustion just takes place, the air supply
to the combustion plant (20) is reduced to such an extent that the residual proportion
of oxygen in the exhaust gas is reduced by X%, in that the difference Ud = Un - Uv is formed from the voltage signals Uv, Un of the hydrogen sensor (3) which are measured before and after the reduction in the
proportion of oxygen in the exhaust gas (22) and the said difference is compared with
a limit value, in that the proportion of oxygen in the exhaust gas (22) is reduced
incrementally by X% until the difference voltage Ud which is formed is greater than the prescribed limit value, in that, after this,
the supply of oxygen to the combustion plant (20) is increased to such an extent that
the residual proportion of the oxygen in the exhaust gas is increased by D% and thus
complete combustion just takes place, the values X% = 0.1% and D% = 0.3% being selected,
and in that this setting is used as a new working point for the next test, and the
monitoring of this setting, the monitoring of the O2 control system and that of the hydrogen sensor and of the oxygen sensor takes place
cyclically.
2. Method for controlling and monitoring the combustion of a combustion plant (20) for
flowing gaseous or liquid fuels, downstream of which a hydrogen sensor (2) and oxygen
sensor (3) are connected, characterized in that the supply of air to the combustion
plant (20) is reduced in such a way that the residual proportion of the oxygen in
the exhaust gas is reduced by X%, in that the difference Ud = Un - Uv is formed from the voltage signals Uv, Un of the hydrogen sensor (3) which are determined before and after the reduction, and
the quotient Ud/X% is formed from the said difference with the percentile proportion of X% of the
reduced quantity of oxygen, in that this quotient is compared with a prescribed limit
value and the reduction of the residual oxygen in the exhaust gas is carried out incrementally
by X% until the quotient is greater than the prescribed limit value, and in that,
subsequently, the supply of air to the combustion plant (20) is increased to such
an extent that the residual proportion of the oxygen in the exhaust gas is increased
by D% and thus complete combustion just takes place, the values X% = 0.1% and D% =
0.3% being selected, and in that this setting is used as the new working point until
the next test, and the monitoring of this setting, the monitoring of the O2 control system as well as that of the hydrogen sensor and of the oxygen sensor take
place cyclically.
3. Method according to one of Claims 1 or 2, characterized in that, in order to check
the O2 control system with increased voltage signal (U) of the hydrogen sensor (3), resetting
of the working point is performed, in that, when a new working point is not reached,
the supply of air to the combustion plant (20) is increased mechanically to such an
extent that the combustion takes place with excess air, in that, when this results
in a reduction in the voltage signal (U) of the hydrogen sensor, a message is output
that the oxygen control system is defective, and in that, when a reduction in the
voltage signal (U) is not achieved in this way, a message is output that the hydrogen
sensor (3) is defective, and in that, when the oxygen sensor (2) is defective or the
hydrogen sensor (3) is defective, a message is additionally output that the combustion
plant should continue to operate a mechanically set excess-air setting.
4. Method according to one of Claims 1 or 2, characterized in that, in order that the
sensors (2 and 3) check one another, the air supply to the combustion plant (20) is
increased to such an extent that the residual proportion of oxygen in the exhaust
gas (22) rises to V%, V% lying between 6.5% and 9%, in that, when this results in
a voltage signal (U) of the hydrogen sensor (3) outside the permissible interval,
a fault signal H2 sensor defective is output, in that the combustion plant is operated according to
a permanently programmed characteristic diagram with a smallest possible oxygen excess
in the exhaust gas.
5. Method according to Claim 4, characterized in that, given a voltage signal of the
hydrogen sensor (3) in the permissible range after the proportion of oxygen in the
exhaust gas (20) has been increased to V%, the air supply to the combustion plant
(20) is set in three stages to R%, S% and T% of the residual proportion of oxygen
in the exhaust gas (20), in that the associated oxygen value is determined from the
respectively measured voltage signals (UR, US and UT) of the hydrogen sensor (3) at R%, S% and T% proportion of oxygen in the exhaust
gas, from the characteristic curve of the oxygen sensor (3), in that the calculated
oxygen values are compared with the measured oxygen values in the exhaust gas, and
when they do not correspond a fault message: oxygen sensor (2) or hydrogen sensor
(3) defective and the combustion plant (20) is operating with an excessive air excess,
is output, in that, when they do correspond the quantity of air supplied to the combustion
plant (20) is briefly reduced to such an extent that the proportion of oxygen in the
exhaust gas is reduced to U%, in that, when the voltage signal of the hydrogen sensor
(3) rises, a message: hydrogen sensor (3) satisfactory, is output, and in that, otherwise,
a fault report: hydrogen sensor (3) defective, is output and the combustion plant
is operated according to a permanently programmed characteristic curve in such a way
that the exhaust gas (22) has the smallest possible oxygen excess, the values R% =
7%, S% = 5%, T% = 3%, U% = 0.8% and V% between 6.5% and 9% being selected.
1. Procédé pour la régulation et la surveillance de la combustion d'une installation
de combustion (20) pour combustibles gazeux ou liquides en écoulement, cette installation
étant suivie d'un détecteur d'hydrogène (3) et d'un détecteur d'oxygène (2), caractérisé
par le fait qu'en vue de la vérification du point de travail de l'installation de
combustion quant à une combustion tout juste encore complète, on réduit l'apport d'air
à l'installation de combustion (20) à tel point que la teneur résiduelle en oxygène
des gaz d'échappement diminue de X%, qu'à partir des signaux de tension UV, Un du détecteur d'hydrogène (3) déterminés avant et après la réduction de la teneur
en oxygène des gaz d'échappement (22), on forme la différence Ud = Un - Uv et on la compare à une valeur limite, qu'on réduit la teneur en oxygène des gaz d'échappement
(22) graduellement de X% jusqu'à ce que la tension différentielle Ud formée soit plus grande que la valeur limite prédéfinie, qu'on augmente ensuite l'apport
d'oxygène à l'installation de combustion (20) à tel point que la teneur résiduelle
en oxygène des gaz d'échappement augmente de D% et que se produise ainsi tout juste
encore une combustion complète, les valeurs de X% et D% étant choisies de manière
que X% = 0,1% et D% = 0,3%, et qu'on utilise ce réglage jusqu'à la vérification suivante
en tant que nouveau point de travail et on procède de façon cyclique au contrôle de
ce réglage, au contrôle de la régulation O2 ainsi qu'à celui du détecteur d'hydrogène et du détecteur d'oxygène.
2. Procédé pour la régulation et la surveillance de la combustion d'une installation
de combustion (20) pour combustibles gazeux ou liquides en écoulement, cette installation
étant suivie d'un détecteur d'hydrogène (3) et d'un détecteur d'oxygène (2), caractérisé
par le fait qu'on réduit l'apport d'air à l'installation de combustion (20) de telle
manière que la teneur résiduelle en oxygène des gaz d'échappement diminue de X%, qu'à
partir des signaux de tension Uv, Un du détecteur d'hydrogène (3) déterminés avant et après la réduction, on forme la
différence Ud = Un - Uv et qu'on forme à partir de cette dernière et de la teneur en X% de la quantité d'oxygène
réduite, le quotient Ud/X%, qu'on compare ce quotient à une valeur limite prédéfinie et qu'on effectue la
réduction de la teneur résiduelle en oxygène des gaz d'échappement par gradins de
X% jusqu'à ce que le quotient soit plus grand que la valeur limite prédéfinie, qu'on
augmente ensuite l'apport d'air à l'installation de combustion (20) à tel point que
la teneur résiduelle en oxygène des gaz d'échappement augmente de D% et qu'il se produise
ainsi encore tout juste une combustion complète, les valeurs de X% et D% étant choisies
de manière que X% = 0,1% et D% = 0,3%, et qu'on utilise ce réglage en tant que nouveau
point de travail jusqu'à la vérification suivante et on procède de façon cyclique
au contrôle de ce réglage, au contrôle de la régulation O2 ainsi qu'à celui du détecteur d'hydrogène et du détecteur d'oxygène.
3. Procédé suivant l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait qu'en vue
de la vérification de la régulation O2, le signal de tension (U) du détecteur d'hydrogène (3) étant accrû, on procède à
un nouveau réglage du point de travail, que lorsqu'un nouveau point de travail n'est
pas atteint, on augmente mécaniquement l'apport d'air à l'installation de combustion
(20) de telle manière que la combustion ait lieu avec excès d'air, qu'en cas de réduction
consécutive du signal de tension (U) du détecteur d'hydrogène, on émet une signalisation
indiquant que la régulation d'oxygène est défectueuse et qu'en cas de non réduction
consécutive du signal de tension (U), on émet une signalisation indiquant que le détecteur
d'hydrogène (3) est défectueux, et qu'en cas de détecteur d'oxygène (2) défectueux
ou de détecteur d'hydrogène (3) défectueux, on émet en plus une signalisation indiquant
que l'installation de combustion continue de fonctionner avec excès d'air réglé mécaniquement.
4. Procédé suivant l'une des revendications 1 ou 2, caractérisé par le fait qu'en vue
de la surveillance réciproque des détecteurs (2 et 3), on augmente l'apport d'air
à l'installation de combustion (20) à tel point que la teneur résiduelle en oxygène
des gaz d'échappement (22) s'accroît à V%, la valeur de V% étant comprise entre 6,5%
et 9%, que lorsque le signal de tension (U) consécutif du détecteur d'hydrogène (3)
est situé en-dehors de l'intervalle admissible, on émet une signalisation de perturbation
"détecteur H2 défectueux" et on fait fonctionner l'installation de combustion suivant une caractéristique
programmée de façon fixe avec un excès d'oxygène le plus faible possible dans les
gaz d'échappement.
5. Procédé suivant la revendication 4, caractérisé par le fait que lorsque le signal
de tension du détecteur d'hydrogène (3) est situé dans la plage admissible après augmentation
de la teneur en oxygène des gaz d'échappement (20) à V%, on règle l'apport d'air à
l'installation de combustion (20) en trois gradins à R%, S% et T% de la teneur résiduelle
en oxygène des gaz d'échappement (22), qu'à partir des signaux de tension (UR, US et UT) déterminés respectivement par le détecteur d'hydrogène (3) pour une teneur en oxygène
des gaz d'échappement de R%, S% et T%, on détermine la valeur d'oxygène correspondante
à partir de la caractéristique du détecteur d'hydrogène (3), qu'on compare les valeurs
d'oxygène calculées aux valeurs d'oxygène mesurées dans les gaz d'échappement et qu'en
cas de non coïncidence, on émet une signalisation de perturbation "détecteur d'oxygène
(2) ou détecteur d'hydrogène (3) défectueux" et "l'installation de combustion (20)
fonctionne avec excès d'air accrû", qu'en cas de coïncidence, on réduit brièvement
l'apport d'air à l'installation de combustion (20) de telle manière que la teneur
en oxygène des gaz d'échappement soit réduite à U%, que si le signal de tension du
détecteur d'hydrogène (3) s'accroît, on émet une signalisation "détecteur d'hydrogène
(3) en ordre" et que dans le cas contraire, on émet une signalisation de perturbation
"détecteur d'hydrogène (3) défectueux" et on fait fonctionner l'installation de combustion
suivant une caractéristique programmée de façon fixe de telle manière que les gaz
d'échappement (20) présentent le plus faible excès d'oxygène possible, les valeurs
de R%, T%, U% et V% étant choisies de manière que R% = 7%, S% = 5%, T% = 3%, U% =
0,8% et V% étant compris entre 6,5% et 9%.