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(11) |
EP 0 655 880 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.07.1998 Patentblatt 1998/27 |
| (22) |
Anmeldetag: 11.11.1994 |
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Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Niederdruckentladungslampe an einer Niedervolt-Spannungsquelle
Low voltage circuit for operating a low pressure discharge lamp
Circuit basse tension pour l'alimentation d'une lampe à décharge basse pression
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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BE DE FR GB IT NL |
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Priorität: |
25.11.1993 DE 9318071 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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31.05.1995 Patentblatt 1995/22 |
| (73) |
Patentinhaber: Patent-Treuhand-Gesellschaft
für elektrische Glühlampen mbH |
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81543 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Hirschmann, Walter
D-81827 München (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
US-A- 4 071 807 US-A- 5 237 243
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US-A- 4 234 823
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Niederdruckentladungslampe
an einer Niedervolt-Spannungsquelle gemäß dem Oberbegriff des Schutzanspruchs 1.
[0002] Derartige Schaltungsanordnungen werden in handelsüblichen, von einer Batterie gespeisten
Leuchten, die mit einer Niederdruckentladungslampe ausgestattet sind, verwendet. Bei
diesen Leuchten handelt es sich beispielsweise um Handleuchten oder um Innenraumleuchten
für Wohnmobile und Wohnwagen. Die Schaltungsanordnungen arbeiten nach dem Prinzip
des Eintakt-Sperrwandlers, der von der Batterie eine Versorgungsspannung von wenigen
Volt erhält und diese auf die Zünd- bzw. Betriebsspannung der Niederdruckentladungslampe
hochtransformiert. Das Funktionsprinzip eines Eintakt-Sperrwandlers ist z.B. in dem
Buch "Schaltnetzteile" von W. Hirschmann/ A. Hauenstein, Hrsg. Siemens AG, Auflage
1990, auf den Seiten 45-46 beschrieben. Eine auf diesem Prinzip beruhende Schaltungsanordnung
zum Betrieb einer Niederdruckentladungslampe ist in dem Patent US 4 973 885 offenbart.
[0003] Bei dieser Schaltungsanordnung ist eine erste Sekundärwicklung des Sperrwandler-Transformators
über eine heizbare Lampenelektrode mit dem Basisanschluß des Sperrwandler-Transistors
verbunden, während die Primärwicklung des Transformators in den Kollektorkreis integriert
und eine zweite Sekundärwicklung mit der zweiten Lampenelektrode verbunden ist.
[0004] Ein Nachteil dieser Schaltungsanordnung besteht darin, daß der hochfrequente Wechselstrom
durch die heizbare Lampenelektrode keine ausreichende Elektrodenvorheizung gewährleistet.
Es hat sich gezeigt, daß bei ungenügender Vorheizung der heizbaren Lampenelektrode
das Lampenende zur Schwärzung neigt und nach einer gewissen Betriebszeit eine verringerte
Helligkeit aufweist. Ferner verursacht die über die Rückkopplungswicklung wirksame
Heizung der Elektrodenwendeln in der Lampe veränderliche Betriebströme, die zu einem
unruhigen Betrieb der Lampe führen.
[0005] Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Niederdruckentladungslampe
an einer Niedervolt-Spannungsquelle bereitzustellen, die eine ausreichende Vorheizung
einer Lampenelektrode gewährleistet, und über die Lampenlebensdauer hohe Schaltzahlen
ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Schutzanspruchs
1 gelöst. Besonders vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
beschrieben.
[0007] Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung besitzt zwei Dioden, von denen eine erste
Diode mit einem Anschluß der die Lampenzündspannung bzw. die Lampenbetriebsspannung
erzeugenden Sekundärwicklung des Transformators und mit einer ersten Lampenelektrode
verbunden ist, während die zweite Diode einerseits mit dem anderen Anschluß der Sekundärwicklung
sowie mit der Primärwicklung des Transformators und andererseits mit der zweiten,
heizbaren Lampenelektrode verbunden ist. Die zweite Diode gewährleistet, daß die heizbare
Lampenelektrode während der Sperrphase des Sperrwandler-Transistors von der Primärwicklung
des Transformators mit Gleichstromimpulsen geheizt wird, wobei eine vorzeitige Zündung
der Lampe durch die zu Beginn der Elektrodenheizphase höhere Dämpfung der Sekundärspannung
verhindert wird.
[0008] Vorteilhafterweise enthält die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung einen zusätzlichen
Kondensator, der zwischen die unbeheizte Lampenelektrode und den Pluspol der Spannungsquelle
bzw. des Eingangskondensators oder aber parallel zur ersten Diode geschaltet ist.
Dieser Kondensator sorgt für eine Glättung der Gleichspannungsimpulse und verbessert
damit das Betriebsverhalten, insbesondere die Zündung, der Niederdruckentladungslampe.
Nach der Zündung der Lampe geht die in der heizbaren Lampenelektrode umgesetzte Heizleistung
auf einen geringen Wert zurück. Mit der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung kann
die Zündung der Lampe auch bei tiefen Temperaturen gewährleistet werden.
[0009] Die Erfindung wird nachstehend anhand dreier Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
- Figur 1
- ein erstes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung zum Betrieb
einer Niederdruckentladungslampe an einer Niedervolt-Spannungsquelle
- Figur 2
- ein zweites Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung zum Betrieb
einer Niederdruckentladungslampe an einer Niedervolt-Spannungsquelle
- Figur 3
- ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung zum Betrieb
einer Niederdruckentladungslampe an einer Niedervolt-Spannungsquelle
[0010] Die Schaltungsanordnung gemäß des ersten Ausführungsbeispiels ist zum Betrieb einer
Handleuchte, die mit einer U-förmigen Leuchtstofflampe ausgestattet ist, vorgesehen.
Sie arbeitet nach dem Prinzip des Eintakt-Sperrwandlers und enthält als Hauptbestandteile
einen Transistor T sowie einen Transformator mit zwei Sekundärwicklungen N2, N3 und
Ferritkern. Als Spannungsquelle dient eine Batterie oder ein Akkumulator. Parallel
zur Spannungsquelle ist ein Elektrolytkondensator C1 mit einer vergleichsweise hohen
Kapazität geschaltet. Dieser Eingangskondensator C1 lädt sich auf die Batteriespannung
auf und verhindert, daß sich der mit der Entladung der Batterie zunehmende Innenwiderstand
ungünstig auf den Lampenbetrieb auswirkt, d.h., daß die Lampenhelligkeit mit zunehmender
Entladung der Batterie zu sehr absinkt..
[0011] Der Pluspol des Kondensators C1 bzw. der Spannungsquelle ist mit dem Wicklungsanfang
der Primärwicklung N1 und mit dem Wicklungsende der zweiten Sekundärwicklung N3 des
Transformators sowie mit der Elektrode E2 und mit dem Kondensator C4 verbunden. Das
Wicklungsende der Primärwicklung N1 ist zum Kollektoranschluß des Schalttransistors
T geführt, während der Emitteranschluß des Transistors T an den Minuspol des Eingangskondensators
C1 bzw. der Spannungsquelle angeschlossen ist. Der Basisanschluß des Transistors T
ist über einen Tiefpaß R1, C2 und über einen einstellbaren ohmschen Widerstand R2
zum Wicklungsanfang der zweiten Sekundärwicklung N3 des Transformators geführt. Parallel
zum einstellbaren Widerstand R2 ist eine Kapazität C3 geschaltet. Der Tiefpaßkondensator
C2 liegt parallel zur Basis-Emitter-Strecke des Transistors T. Parallel zur Kollektor-Emitter-Strecke
des Transistors T ist ein Kondensator C5 angeordnet, der die Rückschlagspannung und
die auftretende Verlustleistung verringert. Der Wicklungsanfang der Sekundärwicklung
N2 des Transformators ist mit dem Kollektoranschluß des Transistors T und mit dem
Wicklungsende der Primärwicklung N1 verbunden, während das Wicklungsende der Sekundärwicklung
N2 über die Diode D1 und über die kurzgeschlossene Elektrodenwendel E1 der Leuchtstofflampe
L sowie über einen Glättungskondensator C4 zum Pluspol der Spannungsquelle geführt
ist. Das Wicklungsende der Primärwicklung N1 ist über eine zweite Diode D2 sowie über
die zweite Elektrodenwendel E2 der Lampe L ebenfalls mit dem Pluspol der Spannungsquelle
verbunden. Im Gegensatz zur ersten Elektrodenwendel E1 ist die zweite Elektrodenwendel
E2 nicht kurzgeschlossen und kann daher mit einem Heizstrom beaufschlagt werden. Zwischen
dem Pluspol der Spannungsquelle und dem Pluspol des Eingangskondensators C1 ist ein
Schalter S in die Schaltungsanordnung integriert, mit dem die Schaltung ein- bzw.
ausgeschaltet wird.
[0012] Diese Schaltungsanordnung arbeitet nach dem Funktionsprinzip des Eintakt-Sperrwandlers.
Während der Leitphase des Transistors T speichert der Transformator primärseitig Energie,
die er in der Sperrphase über die Sekundärwicklung N2 an die Lampe L abgibt. Der Schalttransistor
T wird mittels der zweiten, zur Primärwicklung N1 rückgekoppelten Sekundärwicklung
N3 gesteuert. Beide Sekundärwicklungen N2, N3 arbeiten gegensinnig zur Primärwicklung
N1.
[0013] Nach dem Einschalten des Schalters S fließt durch die Rückkopplungswicklung N3 des
Transformators ein Strom, der zum Durchschalten des Transistors T führt und einen
anwachsenden Strom durch die Primärwicklung N1 sowie über die nun leitfähige Kollektor-Emitter-Strecke
des Transistors T verursacht. Hat der Stromfluß durch die Primärwicklung N1 seinen
Maximalwert erreicht, dann wird in der Rückkopplungswicklung N3 eine gegensinnig gepolte
Spannung induziert, die den Transistor T sperrt. Nach dem Abklingen des Induktionvorganges
wird der Transistor T mittels der Rückkopplung zwischen der Primär- N1 und der Rückkopplungswicklung
N3 wieder eingeschaltet. Es beginnt ein neuer Schaltzyklus.
[0014] Beim Sperren des Transistors T wird in der ersten Sekundärwicklung N2 ebenfalls eine
Induktionsspannung hervorgerufen, die die für die Lampe L erforderliche Zünd- bzw.
Betriebsspannung erzeugt. Die Diode D1 und der geringe Widerstand der noch kalten
Lampenelektrode E2 verhindern ein sofortiges Durchzünden der Lampe L. Zunächst fließt
durch die Diode D2 und die Elektrodenwendel E2 der Lampe L ein von der Primärwicklung
N1 gespeister Heizstrom. Mit wachsender Aufheizung der Lampenelektrode E2 nimmt ihr
ohmscher Widerstand zu, wodurch auch die in der Sekundärwicklung N2 induzierte Spannung
ansteigt, bis zwischen den Lampenelektroden E1, E2 die Zündspannung von ca. 700 Volt
erreicht wird und die Lampe L durchzündet. Die Elektrodenheizphase erstreckt sich
über mehrere Schaltzyklen des Transistors T und dauert ca. 0,25 sec. Die Schaltfrequenz
des Transistors T liegt oberhalb von 20 KHz.
[0015] Nach dem Durchzünden der Lampe L liegt an ihr nur noch die deutlich geringere Betriebsspannung
von ca. 110 Volt an. Da der Sperrwandler die Lampe L nur während der Sperrphase des
Transistors T versorgt, wird die Lampe L vermeintlich mit unipolaren Gleichstromimpulsen
betrieben. Die Diode D1 besitzt nämlich eine gewisse Sperrverzögerung, die einen kurzzeitigen
Stromfluß auch in Sperrichtung erlaubt, sodaß durch die Lampe L ein hochfrequenter
Wechselstrom fließt. Ein ausreichend hoher Heizstrom durch die zweite Elektrodenwendel
E2 der Lampe L fließt nur während der Sperrphase des Transistors T und auch nur vor
dem Zünden der Lampe. Der Kondensator C4 dient zur Glättung der Zündspannung und erlaubt
ein besseres Durchzünden der Leuchtstofflampe.
[0016] Die Basisansteuerung des Schalttransistors T umfaßt neben der Rückkopplungswicklung
N3 des Transformators einen einstellbaren ohmschen Widerstand R2 mit einem parallel
dazu geschalteten Kondensator C3 und einen Tiefpaß, der aus dem ohmschen Widerstand
R1 und der Kapazität C2 besteht. Der Tiefpaß filtert hochfrequente Anteile aus dem
Basiseingangssignal des Transistors T heraus. Mit Hilfe des Basisvorwiderstandes R2
und der dazu parallel geschalteten Kapazität C3 kann, bei geeigneter Dimensionierung
die Schaltfrequenz des Transistors auf einen Sollwert eingestellt werden.
[0017] Eine geeignete Dimensionierung der Schaltungsbauteile für dieses Ausführungsbeispiel
ist in der Tabelle 1 angegeben. Die Lampe L wird hier mit einer elektrischen Leistung
von ca. 2,5 Watt betrieben und von einer 5-Volt-Spannungsquelle gespeist. Die Schaltfrequenz
des Transistors T beträgt hier ca. 55 KHz.
[0018] Das in Figur 2 dargestellte zweite Ausführungsbeispiel unterscheidet sich vom ersten
Ausführungsbeispiel nur durch den Kondensator C4', der anstelle des Kondensators C4
eingesetzt und parallel zur ersten Diode Dl geschaltet ist. Alle anderen Details sowie
auch das Funktionsprinzip entsprechen dem ersten Ausführungsbeispiel.
[0019] Figur 3 zeigt ein drittes Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung.
Diese Schaltungsanordnung entspricht im wesentlichen der des ersten Ausführungsbeispiels.
Identische Bauteile tragen daher in der Figur 3 dieselben Bezugszeichen wie die entsprechenden
Bauteile in der Figur 1. Zusätzlich enthält sie allerdings einen stufenlos einstellbaren
Dimmwiderstand, der ein Dimmen der Leuchtstofflampe erlaubt und eine Ladebuchse, die
ein Nachladen des als Spannungsquelle dienenden Akkumulators ermöglicht. Mit Hilfe
des Dimmwiderstandes kann das Tastverhältnis des Schalttransistors und damit die der
Lampe zugeführte elektrische Leistung reguliert werden.
[0020] Diese Schaltungsanordnung gemäß des dritten Ausführungsbeispiels enthält als Hauptbestandteile
einen Transistor T sowie einen Transformator mit zwei Sekundärwicklungen N2, N3 und
Ferritkern. Als Spannungsquelle dienen vier NiCd-Akkumulatorzellen, die eine Spannung
von ca. 5V liefern. Parallel zur Spannungsquelle ist ein Elektrolytkondensator C1
mit einer vergleichsweise hohen Kapazität geschaltet. Dieser Eingangskondensator C1
verhindert, daß sich der mit der Entladung des Akkumulators zunehmende Innenwiderstand
ungünstig auf den Lampenbetrieb auswirkt.
[0021] Der Pluspol des Kondensators C1 bzw. der Spannungsquelle ist mit dem Wicklungsende
der Primärwicklung N1 und mit dem Wicklungsanfang der zweiten Sekundärwicklung bzw.
Rückkopplungswicklung N3 des Transformators sowie mit der Elektrode E2 und mit einem
Kondensator C4 verbunden. Der Wicklungsanfang der Primärwicklung N1 ist zum Kollektoranschluß
des Schalttransistors T geführt. Der Basisanschluß des Transistors T ist über einen
Tiefpaß R1, C2 und über einen einstellbaren ohmschen Widerstand R2 sowie über einen
variablen Dimmwiderstand R3 zum Wicklungsende der zweiten Sekundärwicklung N3 des
Transformators geführt. Parallel zum Dimmwiderstand R3 und zum einstellbaren Widerstand
R2 ist eine Kapazität C3 geschaltet. Der Tiefpaßkondensator C2 liegt parallel zur
Basis-Emitter-Strekke des Transistors T. Parallel zur Kollektor-Emitter-Strecke des
Transistors T ist ein Kondensator C5 angeordnet, der die Rückschlagspannung und die
auftretende Verlustleistung verringert. Das Wicklungsende der Sekundärwicklung N2
des Transformators ist mit dem Kollektoranschluß des Transistors T und mit dem Wicklungsanfang
der Primärwicklung N1 verbunden, während der Wicklungsanfang der Sekundärwicklung
N2 über eine Diode D1 und über die kurzgeschlossene Elektrodenwendel El der Leuchtstofflampe
L sowie über den Glättungskondensator C4 zum Pluspol der Spannungsquelle geführt ist.
Der Wicklungsanfang der Primärwicklung N1 ist über eine zweite Diode D2 sowie über
die zweite Elektrodenwendel E2 der Lampe L ebenfalls mit dem Pluspol der Spannungsquelle
verbunden. Im Gegensatz zur ersten Elektrodenwendel E1 ist die zweite Elektrodenwendel
E2 nicht kurzgeschlossen und kann daher mit einem Heizstrom beaufschlagt werden. Zwischen
dem Pluspol der Spannungsquelle und dem Pluspol des Eingangskondensators C1 ist ein
Schalter S in die Schaltungsanordnung integriert, mit dem die Schaltung ein- bzw.
ausgeschaltet wird.
[0022] Ferner enthält die Schaltungsanordnung eine Ladebuchse B, die ein Nachladen des Akkumulators
erlaubt. Der Anschluß 1 der Ladebuchse B ist über eine Diode D3 und einen ohmschen
Widerstand R4 mit dem Pluspol der Spannungsquelle und über eine Leuchtdiode D4 sowie
über einen ohmschen Widerstand R5 mit dem Minuspol des Eingangskondensators C1 verbunden.
Der Anschluß 2 der Ladebuchse B ist an den Emitteranschluß des Transistors T angeschlossen,
während der Anschluß 3 der Ladebuchse B zum Minuspol der Spannungsquelle und zum Minuspol
des Eingangskondensators C1 geführt ist. Während des Lampenbetriebs sind die Anschlüsse
2 und 3 der Ladebuchse B elektrisch leitend miteinander verbunden, so daß der Emitter
des Transistors T am Minuspol der Spannungsquelle anliegt. Im Ladebetrieb leuchtet
die Leuchtdiode D4 und die Energiezufuhr zur Lampe L findet selbst bei geschlossenem
Schalter S nicht statt. Während des Nachladens des Akkumulators wird die elektrisch
leitende Verbindung zwischen den Anschlüssen 2 und 3 der Ladebuchse B und damit die
Verbindung zwischen dem Emitter des Schalttransistors T und dem Minuspol der Spannungsquelle
unterbrochen. Die Schaltung arbeitet nach demselben Funktionsprinzip wie die des bereits
erläuterten ersten Ausführungsbeispiels.
[0023] Eine geeignete Dimensionierung der in diesem Ausführungsbeispiel verwendeten Bauteile
kann der Tabelle 2 entnommen werden.
[0024] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die näher erläuterten Ausführungsbeispiele.
So ist es zum Beispiel möglich, in den Ausführungsbeispielen eins und drei, beide
Lampenelektroden mit einem Heizstrom zu beaufschlagen, indem auf ein Kurzschließen
der ersten Lampenelektrode E1 verzichtet wird.
Tabelle 1
| Dimensionierung der Schaltungsanordnung gemäß des ersten und zweiten Ausführungsbeispiels |
| Ferrit-Transformator |
EF16 |
| N1, N3 |
25 Wicklungen |
| N2 |
420 Wicklungen |
| R1 |
47 Ω |
| R2 |
1 KΩ |
| C1 |
100 µ |
| C2, C5 |
10 nF |
| C3 |
22 nF |
| C4, C4' |
100 pF |
| T |
D882-Y |
| D1, D2 |
1N1937 |
Tabelle 2
| Dimensionierung der Schaltungsanordnung gemäß des dritten Ausführungsbeispiels |
| Ferrit-Transformator |
EF16 |
| N1, N3 |
25 Wicklungen |
| N2 |
420 Wicklungen |
| R1 |
47 Ω |
| R2 |
560 Ω |
| R3 |
1 KΩ |
| R4 |
47 Ω; 0,8W |
| R5 |
470 Ω |
| C1 |
100 µ; 10 V |
| C2, C5 |
10 nF |
| C3 |
22 nF |
| C4 |
150 pF; 1 KV |
| T |
D882-Y |
| D1, D2 |
1N1937 |
| D3 |
1N4001 |
| D4 |
LED, rot |
1. Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Niederdruckentladungslampe an einer Niedervolt-Spannungsquelle,
wobei die Schaltungsanordnung als Eintakt-Sperrwandler ausgebildet ist, der einen
Transistor (T) und einen Transformator besitzt, wobei die Primärwicklung (N1) des
Transformators in Reihe zur Schaltstrecke des Transistors (T) geschaltet ist, und
wobei der Transformator eine Sekundärwicklung (N2) für die Zünd- bzw. für die Betriebsspannung
der Lampe (L) sowie eine Rückkopplungswicklung (N3) zur Ansteuerung der Steuerelektrode
des Transistors (T) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Anschluß der Sekundärwicklung (N2) des Transformators
über eine erste Diode (D1) mit einer ersten Lampenelektrode (E1) verbunden ist, der
andere Anschluß der Sekundärwicklung (N2) mit der Primärwicklung (N1) und über eine
zweite Diode (D2) mit der zweiten, heizbaren Lampenelektrode (E2) verbunden ist.
2. Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Niederdruckentladungslampe an einer Niedervolt-Spannungsquelle
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung einen Kondensator
(C4) enthält, der die erste Lampenelektrode (E1) mit der zweiten Lampenelektrode (E2)
verbindet.
3. Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Niederdruckentladungslampe an einer Niedervolt-Spannungsquelle
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung einen Kondensator
(C4') besitzt, der parallel zur ersten Diode (D1) geschaltet ist.
4. Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Niederdruckentladungslampe an einer Niedervolt-Spannungsquelle
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltungsanordnung einen variablen
Dimmwiderstand (R3) enthält, der ein Dimmen der Lampe (L) ermöglicht.
5. Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Niederdruckentladungslampe an einer Niedervolt-Spannungsquelle
nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Dimmwiderstand (R3) mit der Rückkopplungswicklung
(N3) und über weitere Widerstände (R1, R2) mit der Steuerelektrode des Transistors
(T) verbunden ist.
6. Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Niederdruckentladungslampe an einer Niedervolt-Spannungsquelle
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Niedervolt-Spannungsquelle aus einem
Akkumulator besteht und die Schaltungsanordnung eine Ladebuchse (B) enthält, die ein
Nachladen des Akkumulators erlaubt.
7. Schaltungsanordnung zum Betrieb einer Niederdruckentladungslampe an einer Niedervolt-Spannungsquelle
nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß beide Lampenelektroden vor dem Zünden
der Lampe mit einem Heizstrom beaufschlagt werden.
1. Circuit arrangement for operating a low-pressure discharge lamp from a low-voltage
voltage source, the circuit arrangement being designed as a single-ended flyback converter
having a transistor (T) and a transformer, the primary winding (N1) of the transformer
being connected in series with the switching path of the transistor (T), and the transformer
having a secondary winding (N2) for the starting voltage or the operating voltage
of the lamp (L), and a feedback winding (N3) for driving the control electrode of
the transistor (T), characterized in that a terminal of the secondary winding (N2)
of the transformer is connected to a first lamp electrode (E1) via a first diode (D1),
the other terminal of the secondary winding (N2) being connected to the primary winding
(N1) and via a second diode (D2) to the second heatable lamp electrode (E2).
2. Circuit arrangement for operating a low-pressure discharge lamp from a low-voltage
voltage source according to Claim 1, characterized in that the circuit arrangement
contains a capacitor (C4) which connects the first lamp electrode (E1) to the second
lamp electrode (E2).
3. Circuit arrangement for operating a low-pressure discharge lamp from a low-voltage
voltage source according to Claim 1, characterized in that the circuit arrangement
has a capacitor (C4') which is switched parallel to the first diode (D1).
4. Circuit arrangement for operating a low-pressure discharge lamp from a low-voltage
voltage source according to Claim 1, characterized in that the circuit arrangement
contains a variable dimmer resistor (R3) which makes dimming of the lamp (L) possible.
5. Circuit arrangement for operating a low-pressure discharge lamp from a low-voltage
voltage source according to Claim 4, characterized in that the dimmer resistor (R3)
is connected to the feedback winding (N3) and via further resistors (R1, R2) to the
control electrode of the transistor (T).
6. Circuit arrangement for operating a low-pressure discharge lamp from a low-voltage
voltage source according to Claim 1, characterized in that the low-voltage voltage
source comprises an accumulator and that the circuit arrangement contains a charging
socket (B) which permits recharging of the accumulator.
7. Circuit arrangement for operating a low-pressure discharge lamp from a low-voltage
voltage source according to Claim 1, characterized in that a heating current is applied
to both lamp electrodes before starting the lamp.
1. Montage pour faire fonctionner une lampe à décharge à basse pression sur une source
de tension à basse tension, le montage étant réalisé en convertisseur à accumulation
à une alternance, qui comprend un transistor (T) et un transformateur, l'enroulement
(N1) primaire du transformateur étant monté en série avec la section de commutation
du transistor (T) et le transformateur comportant un enroulement (N2) secondaire pour
la tension d'allumage et la tension de fonctionnement de la lampe (L) ainsi qu'un
enroulement (N3) de rétrocouplage pour commander l'électrode de commande du transistor
(T),
caractérisé en ce qu'une borne de l'enroulement (N2) secondaire du transformateur
est reliée à une première électrode (E1) de la lampe par l'intermédiaire d'une première
diode (D1), l'autre borne de l'enroulement (N2) secondaire est reliée à l'enroulement
(N1) primaire et, par l'intermédiaire d'une deuxième diode (D2), à la deuxième électrode
(E2) chauffable de lampe.
2. Montage pour faire fonctionner une lampe à décharge à basse pression sur une source
de tension à basse tension suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le montage
comprend un condensateur (C4) qui relie la première électrode (E1) de lampe à la deuxième
électrode (E2) de lampe.
3. Montage pour faire fonctionner une lampe à décharge à basse pression sur une source
de tension à basse tension suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le montage
comprend un condensateur (C4') qui est monté en parallèle à la première diode (D1).
4. Montage pour faire fonctionner une lampe à décharge à basse pression sur une source
de tension à basse tension suivant la revendication 1, caractérisé en ce que le montage
comprend une résistance (R3) variable qui permet d'obtenir une gradation de la lumière
de la lampe (L).
5. Montage pour faire fonctionner une lampe à décharge à basse pression sur une source
de tension à basse tension suivant la revendication 4, caractérisé en ce que la résistance
(R3) variable est reliée à l'enroulement (N3) de rétrocouplage et, par l'intermédiaire
de résistances (R1, R2) supplémentaires, à l'électrode de commande du transistor (T).
6. Montage pour faire fonctionner une lampe à décharge à basse pression sur une source
de tension à basse tension suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la source
de tension à basse tension est constituée d'un accumulateur et en ce que le montage
comprend une boîte (B) pour charger qui permet de recharger l'accumulateur.
7. Montage pour faire fonctionner une lampe à décharge à basse pression sur une source
de tension à basse tension suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les deux
électrodes de lampe sont alimentées en un courant de chauffage avant l'allumage de
la lampe.

