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EP 0 656 132 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.01.1997 Patentblatt 1997/02 |
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Anmeldetag: 09.08.1993 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9300/711 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9404/965 (03.03.1994 Gazette 1994/06) |
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE FR GB LI |
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Priorität: |
22.08.1992 DE 4227940
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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07.06.1995 Patentblatt 1995/23 |
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Patentinhaber: Ebert, Frank |
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D-69239 Neckarsteinach (DE) |
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Erfinder: |
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- Ebert, Frank
D-69239 Neckarsteinach (DE)
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Vertreter: Naumann, Ulrich, Dr.-Ing. |
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Patentanwälte,
Ullrich & Naumann,
Gaisbergstrasse 3 69115 Heidelberg 69115 Heidelberg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-86/07016 FR-A- 417 448 US-A- 453 637
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DE-U- 8 908 664 US-A- 78 972
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Uhr mit mindestens einem drehbar auf einer Lagerachse
gelagerten Zeiger und mit einem Uhrwerk, das eine zur Lagerachse parallel versetzte
Zeigerachse antreibt, mit der der Zeiger wirkverbunden ist.
[0002] Aus den eingetragenen Unterlagen des deutschen Gebrauchsmusters 89 08 664 ist eine
Uhr bekannt, deren Gehäuse die Funktion eines Minutenzeigers hat. Diese Uhr umfaßt
ein transparentes Gehäuse in Form einer kreisrunden Scheibe, das senkrecht angeordnet
auf einem Sockel gelagert ist. Im Sockel sind die zum ganggenauen Antrieb der Zeiger
erforderlichen Elemente untergebracht. Auf der Innenwandung des Gehäuses ist der Minutenzeiger
aufgedruckt. Zur Bewegung des Minutenzeigers wird das gesamte Gehäuse mit Hilfe des
im Sockel angeordneten Antriebs gedreht, wobei der Minutenzeiger um die Mittelachse
des Gehäuses wandert. In der Mittelachse im Inneren des Gehäuses und von der Gehäusewandung
ausgehend ist ein Zapfen angeordnet. Auf diesem Zapfen ist ein Zifferblatt drehbar
gelagert. Die Gewichtsverteilung des Zifferblatts ist derart gewählt, daß sich das
Zifferblatt immer unabhängig von der Stellung des Gehäuses bezüglich der Vertikalen
ausrichtet. Auf dem Zapfen ist ferner eine weitere transparente Scheibe gelagert,
auf der der Stundenzeiger aufgedruckt ist und die entsprechend angetrieben wird. Mit
der bekannten Uhr soll ein spezieller optischer Effekt erzielt werden, wobei aber
die Tatsache, daß einer der Zeiger, nämlich der Minutenzeiger, starr mit dem Gehäuse
verbunden ist und sich das gesamte Gehäuse zur Bewegung dieses Zeigers dreht, nicht
ausgenutzt wird.
[0003] Aus der WO-A-86 07 016 ist es bekannt, den gesamten Aufbau einer Armbanduhr oder
auch anderer Displays mit Hilfe der Schwerkraft vertikal auszurichten.
[0004] In der US-A-78 972 wird eine Möglichkeit beschrieben, einen Uhrzeiger von großer
Länge und entsprechend auch relativ großem Gewicht mit dem Uhrwerk einer Armbanduhr
oder einer Taschenuhr zu betreiben. Das Uhrwerk ist mit seinem Gehäuse an einem Ende
des Zeigers angeordnet. Der Zeiger ist auf einer Achse drehbar gelagert. Das Uhrwerk
treibt einen sog. "Radius-Arm" mit einem Gewicht an, wobei der Schwerpunkt des Gesamtsystems,
bestehend aus dem Uhrwerk mit dem "Radius-Arm" und dem Gewicht und dem Zeiger variiert
wird. Aufgrund der Verlagerung des Schwerpunkts bewegt sich der Zeiger um die Achse.
[0005] Davon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Uhr zu schaffen bzw.
die bekannte Uhr so auszugestalten und weiterzubilden, daß mit möglichst einfachen
Mitteln und unter Beibehaltung der klassischen Zeigerstellungen bezüglich der die
12-Uhr-/6-Uhr-Position bildenden Vertikalen die Uhrzeit angezeigt wird, wobei aber
ein besonderer optischer Effekt erzielt werden soll. Dieser kann auch der besseren
Ablesbarkeit der Uhrzeit dienen, soll aber in erster Linie das ästhetische Empfinden
des Betrachters ansprechen und seine besondere Aufmerksamkeit erregen.
[0006] Die erfindungsgemäße Uhr löst die voranstehende Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs
1. Danach ist die eingangs genannte Uhr derart ausgebildet, daß der Zeiger starr mit
einem den Uhrenaufbau zumindest teilweise kapselnden Gehäuse verbunden ist, bzw. durch
einen Teil des Gehäuses gebildet ist, so daß sich das Gehäuse mit der seiner Zeigerfunktion
entsprechenden Geschwindigkeit um die Lagerachse dreht, und daß die Zeigerstellung
bezüglich der die 12-Uhr-/6-Uhr-Position bildenden Vertikalen ablesbar ist.
[0007] Erfindungsgemäß ist zunächst erkannt worden, daß die Drehung des Zeigers, der durch
einen Teil des Gehäuses gebildet ist, besonders hervorgehoben werden kann, wenn das
Gehäuse auf einer Lagerachse, um diese drehbar gelagert ist. Dadurch wird der Eindruck
eines freischwebenden Zeigers erweckt. Es ist ferner erkannt worden, daß durch den
Antrieb der Zeigerachse auch der durch einen Teil des Gehäuses gebildete Zeiger angetrieben
werden kann.
[0008] Bei der erfindungsgemäßen Uhr wird der Uhraufbau zumindest teilweise durch das Gehäuse
gekapselt. Das Gehäuse dient also auch zum Schutz gegen äußere Einflüsse.
[0009] Eine besonders vorteilhafte Realisierung des Zeigerantriebs besteht darin, den Uhraufbau
so auszulegen, daß die Lage seines Schwerpunktes veränderbar ist. Die Lagerachse wird
dann derart durch das Gehäuse geführt, daß der Schwerpunkt des gesamten Uhraufbaus
durch die Drehung des Gehäuses immer vorzugsweise geringfügig unterhalb der Lagerachse
liegt. Das Gehäuse dreht sich in diesem Falle aufgrund einer Verlagerung des Schwerpunktes
um die Lagerachse. Je geringer der Abstand des Schwerpunkts von der Lagerachse ist,
um so geringer muß das vom Uhrwerk auf den Zeiger ausgeübte Drehmoment sein, das die
Zeigerbewegung gewährleistet. Auf diese Weise kann auch ein handel übliches Uhrwerk
zum Antrieb eines relativ großen schwebenden Zeigers dienen.
[0010] Der Antrieb des durch einen Teil des Gehäuses gebildeten Zeigers kann vorteilhaft
durch eine gegen das Gehäuse und durch das Uhrwerk bewegbare Antriebsmasse gebildet
werden, mit der die Lage des Schwerpunktes gezielt veränderbar ist. In einer besonders
vorteilhaften Ausführungsform wird die Antriebsmasse durch das Uhrwerk selbst gebildet,
das in diesem Falle drehbar bezüglich dem Gehäuse gelagert ist. In einer besonders
vorteilhaften Ausführungsform ist das als Antriebsmasse dienende Uhrwerk noch mit
einer Zusatzmasse versehen, die dafür sorgt, daß sich das drehbar gelagerte Uhrwerk
immer sicher entsprechend der Schwerkraft ausrichtet, wobei sich der Schwerpunkt des
gesamten Uhraufbaus gezielt verändert.
[0011] Die erfindungsgemäße Uhr ist insbesondere auch vorteilhaft, da sie sich immer wieder
selbst stellt, d.h. sich der durch ein Gehäuseteil gebildete Zeiger entsprechend der
Uhrzeit ausrichtet, auch wenn er durch äußere Krafteinwirkung aus seiner Position
gebracht und um die Lagerachse verdreht wird. Der Schwerpunkt des gesamten Uhraufbaus
befindet sich zu jeder Uhrzeit in einer definierten Position bezüglich dem Gehäuse,
das sich dann aufgrund der Schwerkraft immer automatisch richtig ausrichtet.
[0012] Der besondere optische Eindruck der erfindungsgemäßen Uhr wird noch dadurch hervorgehoben,
daß mindestens ein weiterer mit der Zeigerachse wirkverbundener Zeiger vorgesehen
ist, der sich um die Zeigerachse dreht, die ja parallel und versetzt zur Lagerachse
angeordnet ist.
[0013] Der besondere optische Effekt der erfindungsgemäßen Uhr kann noch durch ein unter
Spiel auf der Zeigerachse gelagertes Zifferblatt verstärkt werden, das derart ballastiert
ist, daß es sich aufgrund der Schwerkraft automatisch ausrichtet. Ein solches Zifferblatt
wandert dann mit der Drehung des Gehäuses um die Lagerachse, wobei die 12-Uhr-/6-Uhr-Achse
des Zifferblatts immer vertikal ausgerichtet bleibt. Die Ballastierung des Zifferblatts
läßt sich auf besonders einfache Weise durch Anordnung eines Zusatzgewichts im Bereich
der 6-Uhr-Position realisieren. Eine weitere vorteilhafte Möglichkeit der Ballastierung
des Zifferblatts besteht darin, daß das Zifferblatt fest mit dem Uhrwerk verbunden
ist, das drehbar bezüglich dem Gehäuse gelagert ist und eine derartig unsymmetrische
Gewichtsverteilung aufweist, daß es sich aufgrund der Schwerkraft automatisch ausrichtet.
[0014] Es sind nun verschiedene Anordnungen des Gehäuses, des Zifferblatts und des oder
der sich um die Zeigerachse drehenden Zeiger in Bezug zueinander möglich. So kann
der sich um die Zeigerachse drehende Zeiger dem Gehäuse bzw. dem durch einen Teil
des Gehäuses gebildeten Zeiger vorgelagert sein. Auch das Zifferblatt kann dem Gehäuse
vorgelagert sein. Der sich um die Zeigerachse drehende Zeiger kann nun entweder dem
Zifferblatt vorgelagert oder zwischen dem Zifferblatt und dem Gehäuse angeordnet sein.
Je nach der gewählten Anordnung lassen sich besondere optische Effekte durch die Ausbildung
der einzelnen Teile, bspw. des Zifferblatts, aus transparentem Material wie beispielsweise
Plexiglas erzielen.
[0015] Die Relativbewegung des sich als Zeiger um die Lagerachse drehenden Gehäuses und
der sich um die Zeigerachse drehenden Zeiger ist besonders auffällig, wenn das Gehäuse
unsymmetrisch bezüglich der Lagerachse ausgestaltet ist. Dies kann durch eine entsprechende
Formgebung oder auch durch Markierungen oder Farbeffekte erzielt werden.
[0016] Es gibt nun verschiedene Möglichkeiten, die Lehre der vorliegenden Erfindung in vorteilhafter
Weise auszugestalten und weiterzubilden. Dazu ist einerseits auf die dem Patentanspruch
1 nachgeordneten Ansprüche, andererseits auf die nachfolgende Erläuterung eines Ausführungsbeispiels
der Erfindung anhand der Zeichnung zu verweisen. In Verbindung mit der Erläuterung
des Ausführungsbeispiels der Erfindung anhand der Zeichnung werden auch im allgemeinen
bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Lehre erläutert. In der Zeichnung
zeigt
- Fig. 1
- in einer Frontansicht ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Uhr und
- Fig. 2
- den Gegenstand aus Fig. 1, vergrößert und schematisch, im Schnitt durch den Bereich
der Zeigerachse.
[0017] In Fig. list eine Uhr 1 mit einem Gehäuse 2 dargestellt, das um eine Lagerachse 3
drehbar gelagert aufgehängt ist. Das Gehäuse 2 weist eine bezüglich der Lagerachse
3 unsymmetrische Form auf und bildet den Stundenzeiger der Uhr 1. Ein Minutenzeiger
4 ist mit einer Zeigerachse 5 wirkverbunden, die parallel und versetzt zu der Lagerachse
3 angeordnet ist. Auf der Zeigerachse drehbar gelagert ist ferner ein Zifferblatt
6, das derart ballastiert ist, daß es sich gegen die Drehung des Gehäuses 2 um die
Lagerachse 3 immer bezüglich der die 12-Uhr-/6-Uhr-Position bildenden Vertikalen ausrichtet.
Das Zifferblatt 6 ist also immer unabhängig von der Stellung des Gehäuses 2 in gleicher
Weise bezüglich der Vertikalen orientiert. Die in Fig. 1 dargestellte Uhr 1 zeigt
3 Uhr an, indem das Gehäuse 2 horizontal nach rechts ausgerichtet ist und der Minutenzeiger
4 vertikal nach oben zeigt.
[0018] Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch eine erfindungsgemäße Uhr im Bereich der Zeigerachse
5. Bei der hier dargestellten Uhr bildet der Stundenzeiger einen fest mit dem übrigen
Gehäuse 2 verbundenen Teil des Gehäuses 2, welches durch eine rückwärtige Abdeckung
7 in Verbindung mit einer Frontscheibe 8 und ggf. einer transparenten Scheibe 9 gebildet
ist. Ein Uhrwerk 10 treibt die Zeigerachse 5 an, die über Mitnehmer 11 und die transparente
Scheibe 9 fest mit dem Gehäuse 2 und damit mit dem Stundenzeiger verbunden ist. Das
Gehäuse 2 mit dem Stundenzeiger dreht sich demnach relativ zu dem Uhrwerk 10.
[0019] Vorteilhafterweise ist die Masseverteilung des Uhrwerks 10 bezüglich der Zeigerachse
5 unsymmetrisch, so daß sich die Lage des Uhrwerks 10 aufgrund der Schwerkraft immer
bezüglich der Vertikalen ausrichtet. Über eine Befestigungsschraube 12 ist ein Zifferblatt
6 fest mit dem Uhrwerk 10 verbunden, so daß sich auch das Zifferblatt 6 immer "automatisch"
aufgrund der Schwerkraft ausrichtet. Der Stundenzeiger 2 ist über Distanzringe 13
drehbar um die Befestigungsschraube 12, d.h. drehbar bezüglich dem Uhrwerk 10 und
dem Zifferblatt 6, gelagert. Über ein in Fig. 2 nicht näher dargestelltes Untersetzungsgetriebe
ist auch der Minutenzeiger 4 mit der Zeigerachse 5 wirkverbunden.
[0020] Es ist außerdem bei der in Fig. 2 dargestellten Uhr ein Sekundenzeiger 14 vorgesehen.
Bei dem Uhrwerk 10 kann es sich sowohl um ein mechanisch getriebenes als auch um ein
batteriegetriebenes oder solargetriebenes Uhrwerk handeln. Das Uhrwerk 10 kann beispielsweise
auch funkgesteuert sein. Wesentlich ist nur seine unsymmetrische Masseverteilung bzgl.
der Zeigerachse 5.
[0021] Hinsichtlich weiterer in den Figuren nicht gezeigter Merkmale wird auf den allgemeinen
Teil der Beschreibung verwiesen.
[0022] Abschließend sei hervorgehoben, daß die erfindungsgemäße Lehre nicht auf die voranstehend
erörterten Ausführungsbeispiele beschränkt ist. Die erfindungsgemäße Lehre läßt sich
vielmehr auch bei anders ausgestalteten Uhren realisieren.
1. Uhr mit mindestens einem drehbar auf einer Lagerachse (3) gelagerten Zeiger (2) und
mit einem Uhrwerk (10), das eine zur Lagerachse (3) parallel versetzte Zeigerachse
(5) antreibt, mit der der Zeiger (2) wirkverbunden ist,
dadurch gekennzeichnet, daß der Zeiger (2) starr mit einem den Uhrenaufbau zumindest teilweise kapselnden
Gehäuse (2) verbunden ist, bzw. durch einen Teil des Gehäuses gebildet ist, so daß
sich das Gehäuse (2) mit der seiner Zeigerfunktion entsprechenden Geschwindigkeit
um die Lagerachse (3) dreht, und daß die Zeigerstellung bezüglich der die 12-Uflr-/6-Uhr-Position
bildenden Vertikalen ablesbar ist.
2. Uhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Schwerpunktes des gesamten
Uhraufbaus veränderbar ist, und daß die Lagerachse derart durch das Gehäuse (2) geführt
ist, daß der Schwerpunkt des gesamten Uhraufbaus durch die Drehung des Gehäuses (2)
immer vorzugsweise geringfügig unterhalb der Lagerachse (3) liegt, wobei ggf. eine
gegen das Gehäuse (2) durch das Uhrwerk (10) bewegbare Antriebsmasse vorgesehen ist,
mit der die Lage des Schwerpunktes gezielt veränderbar ist.
3. Uhr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Uhrwerk (10) drehbar bezüglich
dem Gehäuse (2) gelagert ist und daß die Antriebsmasse durch das Uhrwerk (10) gebildet
ist.
4. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein weiterer
mit der Zeigerachse (5) wirkverbundener Zeiger (4, 14) vorgesehen ist, der sich um
die Zeigerachse (5) dreht.
5. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein unter Spiel
auf der Zeigerachse (5) gelagertes Zifferblatt (6) vorgesehen ist, das derartig ballastiert
ist, daß es sich aufgrund der Schwerkraft automatisch ausrichtet und daß das Zifferblatt
(6) im Bereich der 6-Uhr-Position ggf. mit einem Zusatzgewicht versehen ist.
6. Uhr nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Zifferblatt (6) fest mit dem
bezüglich des Gehäuses (2) drehbar gelagerten Uhrwerk (10) verbunden ist, wobei das
Uhrwerk (10) eine derartige Gewichtsverteilung aufweist, daß es sich aufgrund der
Schwerkraft automatisch ausrichtet.
7. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der sich um die
Zeigerachse (5) drehende Zeiger (4, 14) dem Gehäuse (2) vorgelagert ist.
8. Uhr nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Zifferblatt
(6) dem Gehäuse (2) vorgelagert ist und/oder daß der sich um die Zeigerachse (5) drehende
Zeiger (4, 14) dem Zifferblatt (6) vorgelegt ist und/oder daß das Zifferblatt (6)
dem sich um die Zeigerachse (5) drehenden Zeiger (4, 14) vorgelagert ist.
9. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß sie zumindest teilweise
aus transparentem Material gefertigt ist.
10. Uhr nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (2)
unsymmetrisch bezüglich der Lagerachse (3) ausgestaltet ist.
1. Clock with at least one hand (2) mounted rotatably on a bearing axis (3) and with
a clock mechanism (10) which drives a hand arbor (5) which is parallel and offset
relative to the bearing axis (3) and to which the hand (2) is operatively connected,
characterized in that the hand (2) is connected rigidly to a housing (2) at least
partially encapsulating the structure of the clock, or is formed by a portion of the
housing so that the housing (2) rotates about the bearing axis (3) at the speed corresponding
to its hand function, and in that the hand position can be read with reference to
the vertical line constituting the 12 o'clock/6 o'clock position.
2. Clock according to Claim 1, characterized in that the position of the centre of gravity
of the clock structure as a whole is variable, and in that the bearing axis extends
through the housing (2) in a manner such that, throughout the rotation of the housing
(2), the centre of gravity of the clock structure as a whole preferably always lies
slightly below the bearing axis (3), a driving mass which is movable relative to the
housing (2) by means of the clock mechanism (10) and by means of which the position
of the centre of gravity can be varied selectively being provided, if necessary.
3. Clock according to Claim 2, characterized in that the clock mechanism (10) is mounted
rotatably relative to the housing (2), and in that the driving mass is formed by the
clock mechanism (10).
4. Clock according to any one of Claims 1 to 3, characterized in that at least one further
hand (4, 14) is provided, operatively connected to the hand arbor (5) and rotating
about the axis of hand arbor (5).
5. Clock according to any one of Claims 1 to 4, characterized in that a clock face (6)
is provided, mounted with clearance on the hand arbor (5) and ballasted in a manner
such that it is oriented automatically owing to gravity, and in that, if necessary,
the clock face (6) is provided with an additional weight in the region of the 6 o'clock
position.
6. Clock according to Claim 5, characterized in that the clock face (6) is connected
firmly to the clock mechanism (10) which is mounted rotatably relative to the housing
(2), the clock mechanism (10) having a weight distribution such that it is oriented
automatically owing to gravity.
7. Clock according to any one of Claims 1 to 6, characterized in that the hand (4, 14)
rotating about the axis of the hand arbor (5) is mounted in front of the housing (2).
8. Clock according to any one of Claims 5 to 7, characterized in that the clock face
(6) is mounted in front of the housing (2), and/or in that the hand (4, 14) rotating
about the axis of the hand arbor (5) is mounted in front of the clock face (6) and/or
in that the clock face (6) is mounted in front of the hand (4, 14) rotating about
the axis of the hand arbor (5).
9. Clock according to any one of Claims 1 to 8, characterized in that it is made at least
partially of transparent material.
10. Clock according to any one of Claims 1 to 9, characterized in that the housing (2)
is formed asymmetrically relative to the bearing axis (3).
1. Montre avec au moins une aiguille (2) montée sur un axe de palier (3) et avec un mouvement
(10) qui entraîne un axe d'aiguille (5) décalé parallèlement à l'axe de palier (3),
axe d'aiguille (5) avec lequel l'aiguille (2) est en liaison de commande,
caractérisée par le fait que l'aiguille (2) est reliée rigidement à un boîtier (2)
capsulant au moins partiellement la structure de la montre, ou en ce qu'elle est constituée
par une partie du boîtier, de telle sorte que le boîtier (2) tourne à la vitesse correspondant
à sa fonction d'aiguille autour de l'axe de palier (3), et par le fait que la position
de l'aiguille peut être lue relativement à une ligne verticale constituée par la position
midi/6 heures.
2. Montre suivant la revendication 1, caractérisée par le fait que la position du centre
de gravitée de l'ensemble de la montre est variable, et par le fait que l'axe de palier
est montée de manière telle dans le boîtier (3) que le centre de gravité de l'ensemble
de la montre reste, part suite de la rotation du boîtier (2) toujours de préférence
légèrement au-dessous de l'axe de palier (3), en raison du ait qu'il est prévu le
cas échéant une masse d'entraînement pouvant par le mouvement (10) mue à l'égard du
boîtier (2), masse d'entraînement permettant une modification contrôlée de la position
du centre de gravité.
3. Montre suivant la revendication 2, caractérisée en ce que le mouvement (10) est montée
à rotation par rapport au boîtier (10) et en ce que la masse d'entraînement est constituée
par le mouvement (10).
4. Montre suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 3, caractérisée en ce qu'il
est prévu au moine une aiguille supplémentaire (4, 14) reliée de manière effective
à l'axe d'aiguille (5), aiguille supplémentaire qui tourne autour de l'axe d'aiguille
(5).
5. Montre suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 4, caractérisée en ce qu'il
est prévu un cadran (6) monté avec fou sur l'axe d'aiguille (5), cadran qui est équilibré
de manière telle qu'en raison de la force de gravité il s'aligne automatiquement et
en ce que le cadran (6) est, dans la région de la position 6 heures, doté le cas échéant
d'un poids supplémentaire.
6. Montre suivant la revendication 5, caractérisée en ce que le cadran (5) est relié
rigidement au mouvement (10) lequel est monté à rotation par rapport au boîtier (2),
le mouvement (10) présentant une répartition de poids telle qu 'en raison de la gravité
il s'aligne automatiquement.
7. Montre suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 6, caractérisée en ce que
l'aiguille (4, 14) tournant sur l'axe d'aiguille (5) est disposée devant le boîtier
(2).
8. Montre suivant l'une quelconque des revendications de 5 à 7, caractérisée en ce que
le cadran (6) est disposé devant le boîtier (2) et/ou en ce que l'aiguille (4, 14)
tournant sur l'axe d'aiguille (5) est disposée devant le cadran (6) et/ou en ce que
le cadran (6) est disposé devant l'aiguille (4, 14) tournant sur l'axe d'aiguille
(5).
9. Montre suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 8, caractérisée en ce qu'elle
est fabriquée au moins partiellement un matériau translucide.
10. Montre suivant l'une quelconque des revendications de 1 à 9, caractérisée en ce que
le boîtier (2) est de forme asymétrique par rapport à l'axe de palier (3).

