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EP 0 657 014 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.10.1998 Patentblatt 1998/43 |
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Anmeldetag: 21.06.1994 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9402/013 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9501/537 (12.01.1995 Gazette 1995/03) |
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LUFTAUSTRITT FÜR BELÜFTUNGSANLANGEN
AIR OUTLET FOR VENTILATION INSTALLATIONS
SORTIE D'AIR POUR INSTALLATIONS DE VENTILATION
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK FR GB LI LU NL SE |
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Priorität: |
30.06.1993 DE 9309677 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.06.1995 Patentblatt 1995/24 |
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Patentinhaber: |
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- Bernhardt, Adam
NL-2726 AM Zoetermeer (NL)
- Bernhardt, Henryk
50170 Kerpen (DE)
- Bernhardt, Georg
40237 Düsseldorf (DE)
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Erfinder: |
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- Bernhardt, Adam
NL-2726 AM Zoetermeer (NL)
- Bernhardt, Henryk
50170 Kerpen (DE)
- Bernhardt, Georg
40237 Düsseldorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Langmaack, Jürgen, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Maxton . Maxton . Langmaack,
Goltsteinstrasse 93 50968 Köln 50968 Köln (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 851 046
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DE-A- 3 302 340
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Luftaustritt für eine Belüftungsanlage zur Belüftung
von Räumen, insbesondere von hallenartigen Räumen, der jeweils am Austritt eines Luftzuführungskanals
angeordnet ist und mit wenigstens einer Treibdüse für einen Treibluftstrahl und einem
der Treibdüse benachbarten Austrittsfeld für aus dem Luftführungskanal abzuziehender
Schleppluft, das eine Vielzahl von Austrittsöffnungen aufweist.
[0002] Aus der NL-A-6610938 ist ein Luftaustritt der vorstehend angegebenen Art bekannt,
mit dem unangenehme Zugerscheinungen vermieden werden sollen. Der Nachteil dieser
vorbekannten Einrichtung besteht jedoch darin, daß durch das Austrittsfeld, insbesondere
wenn das Austrittsfeld zugleich als Filter ausgebildet ist, nur ungenügende Schleppluftmengen
ausgetragen werden. Ein weiterer Nachteil der vorbekannten Einrichtung besteht darin,
daß über die Treibluftstrahlen ein erheblicher Raumwirbel induziert wird, wenn bei
großen Räumen die zuzuführende Frischluft auch noch in Raumbereiche gelangen soll,
die einen größeren Abstand vom Luftaustritt aufweisen. Um dies zu erreichen, ist es
erforderlich, die Treibluft mit einer erheblichen Strömungsgeschwindigkeit in den
Raum einzublasen, so daß die Vorgabe einer möglichst zugfreien Belüftung nach Art
einer sogenannten Quellbelüftung hier nicht zu erreichen ist. Ein weiterer Nachteil
besteht darin, daß ein verhältnismäßig hoher Energieaufwand für entsprechend ausgelegte
Gebläse aufgewandt werden muß.
[0003] Aus DE-A-28 51 046 ist eine Luftauslaßvorrichtung für Raumklimatisierungs- und Belüftungsanlagen
bekannt, bei der an den Auslaßstellen der luftführende Kanal jeweils mit einem die
Austrittsöffnung abdeckenden Lochblech für Schleppluft versehen ist. Der mit dem Lochblech
versehene Austrittsbereich ist auf der Außenseite umlaufend mit einer kragenförmigen
Schürze versehen, um den Zutritt von Raumluft im unmittelbaren Austrittsbereich zu
verhindern. Die Treibluft wird bei diesem System über eine gesonderte, in das Lochblech
integrierte Treibdüse zur Verfügung gestellt, die über ein gesondertes Rohrnetz mit
Hilfe eines zusätzlichen Druckerzeugers zur Verfügung gestellt wird. Ein derartige
Zwei-Kanal-System mit zusätzlichem Druckerzeuger bewirkt einen nicht unbeträchtlichen
Mehraufwand sowohl beim Bau als auch beim Betrieb einer derartigen Anlage.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Luftaustritt der eingangs bezeichneten
Art dahingehend zu verbessern, daß die durch die Treibdüse zur Verfügung gestellte
kinetische Energie im wesentlichen nur für die Beschleunigung und den Transport der
Schleppluft zur Verfügung steht, ohne daß hierdurch ein nennenswerter Wirbel der Raumluft
induziert wird.
[0005] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung gelöst mit den im Kennzeichnungsteil des Anspruchs
1 angegebenen Mitteln. Durch die Abschirmung der Treibdüsem in der Regel werden jedem
Luftaustritt mehrere Treibdüsen zugeordnet, wird erreicht, daß über die kinetische
Energie der aus den Treibdüsen austretenden Luftstrahlen in erster Linie Schleppluft
aus dem Austrittsfeld abgezogen und praktisch die gesamte über den Luftzufuhrkanal
zur Verfügung gestellte Luft bis weit in den zu belüftenden Raum hineingetragen wird.
Die Anordnung wird hierbei zweckmäßigerweise so getroffen, daß etwa 10 bis 30% der
über die Luftzufuhrstelle zuzuführenden Luftmenge über die Treibdüse und entsprechend
90 bis 70% über das Austrittsfeld in den Raum eingebracht wird. Da praktisch keine
Induktion auf die ruhende Raumluft ausgeübt wird, läßt sich pro Zeiteinheit bis zum
Zwanzigfachen des Rauminhaltes ausschließlich über den Luftaustritt zugfrei umwälzen.
[0006] Dadurch, daß der freie Durchtrittsquerschnitt des der Treibdüse zuzurechnenden Teils
des Austrittsfeldes größer als der der Treibdüse ist, aber einen höheren Durchtrittswiderstand
aufweist, ist gewährleistet, daß der Luftaustritt ohne Unterteilung des Luftzufuhrkanals
ausgeführt werden kann. Zweckmäßigerweise wird das Austrittsfeld durch eine Lochplatte
gebildet. Der Stauwiderstand einer derartigen Lochplatte reicht selbst bei verhältnismäßig
großen Einzeldurchmessern der Löcher aus, um die notwendigen Unterschiede im Durchtrittswiderstand
zwischen Treibdüse und Austrittsfeld zu erstellen. Ein weiterer Vorteil besteht hierbei
darin, daß in einfacher Weise großflächige Austrittsfelder geschaffen werden können,
in die dann entsprechende Treibdüsen eingesetzt sind.
[0007] Während es grundsätzlich möglich ist, die Abschirmung durch ein Leitblech oder dergl.
zu bewirken, ist in einer Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß die Abschirmung
zumindest teilweise durch eine kanalartige Verlängerung des Luftaustritts gebildet
wird, die die Austrittsebene der Treibdüse in Strahlrichtung überragt und die wenigstens
einen Teil des Austrittsfeldes für die Schleppluft aufweist. Hierdurch ist insbesondere
bei der Anordnung mehrerer Treibdüsen nebeneinander gewährleistet, daß die aus den
Treibdüsen austretenden Treibluftstrahlen zumindest teilweise expandieren können und
hierbei aufgrund der Druckverhältnisse innerhalb der kanalartigen Verlängerung praktisch
ausschließlich Schleppluft aus dem Austrittsfeld von den Treibluftstrahlen mitgenommen
wird. Erst in größerem Abstand zum Austrittsfeld kommt es dann zu einer wenn auch
geringfügigen Induktion von Raumluft. Besonders zweckmäßig ist es hierbei, wenn das
Austrittsfeld in Form einer kanalartigen Verlängerung ausgebildet ist und die Treibdüse
zumindest teilweise umschließt.
[0008] In vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist ferner vorgesehen, daß das Austrittsfeld
zumindest teilweise im wesentlichen senkrecht zur Strahlachse der Treibdüse ausgerichtet
ist.
[0009] In weiterer vorteilhafter Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß zumindest
ein Teil des Austrittsfeldes unter einem Winkel zur Strahlachse der Treibdüse ausgerichtet
ist, wobei die Austrittsöffnungen der Strahlachse zugekehrt sind. Durch diese Anordnung
wird die Vermischung der Schleppluft mit der Treibluft verbessert. Zweckmäßig ist
es hierbei, wenn die Austrittsebene der Austrittsöffnungen des Austrittsfeldes in
etwa parallel zur Austrittsebene der Treibdüse ausgerichtet sind.
[0010] In zweckmäßiger weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die Treibdüse
in bezug auf ihre Strahlachse einstellbar gelagert ist. Durch diese Anordnung ist
die vorteilhafte Möglichkeit gegeben, mit Standardbauelementen unterschiedliche Betriebsanforderungen
zu erfüllen. So wird man bei der Zufuhr von Kaltluft in den zu belüftenden Raum die
Treibdüse unterhalb des Austrittsfeldes anordnen, wobei dann die Strahlachse der Treibdüse
etwas nach oben ausgelenkt ist, wobei das Austrittsfeld zweckmäßigerweise oberhalb
der Treibdüse angeordnet ist und somit vom Treibstrahl die Schleppluft in den Raum
"getragen" wird. Bei der Zufuhr von Warmluft wird die Anordnung zweckmäßigerweise
umgekehrt getroffen, so daß mit einer oberhalb des Austrittsfeldes angeordneten Treibdüse,
deren Strahlachse geringfügig nach unten ausgelenkt ist, die über das Austrittsfeld
zugeführte Warmluft in den Raum "gedrückt" wird.
[0011] Die Erfindung wird anhand schematischer Zeichnungen von Ausführungsbeispielen näher
erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Seitenansicht eines Luftaustritts, teilweise im Schnitt,
- Fig. 2
- eine Stirnansicht des Luftaustritts gem. Fig. 1 in einer Ausgestaltung mit mehreren
Treibdüsen,
- Fig. 3
- eine andere Anordnung des Luftaustritts gem. Fig. 2,
- Fig. 4
- eine andere Ausgestaltung des Luftaustritts gem. Fig. 1,
- Fig. 5
- in einer Seitenansicht die Bauform des Luftaustritts gem. Fig. 1 mit nur einer Treibdüse,
teilweise im Schnitt,
- Fig. 6
- eine Stirnansicht des Luftaustritts gem. Fig. 5,
- Fig. 7
- eine weitere Ausführungsform eines Luftaustritts, teilwesie im Schnitt,
- Fig. 8
- eine Stirnansicht des Luftaustritts gem. Fig. 7,
- Fig. 9
- im Schnitt eine Abwandlung des Luftaustritts gem. Fig. 7.
[0012] Der in Fig. 1 in einer Seitenansicht und in Fig. 2 in einer Stirnansicht dargestellte
Luftaustritt ist als Abschlußbauteil 1 für einen Austritt an einem Luftzufuhrkanal
2 ausgebildet. Der Luftaustritt wird im wesentlichen gebildet aus mehreren Treibdüsen
3 zur Erzeugung von Treibstrahlen, die schwenkbar gelagert sein können, so daß die
Strahlachse 7 des jeweils erzeugten Treibstrahls in ihrer Winkelstellung einstellbar
ist. Den Treibdüsen 3 ist ein Austrittsfeld 4 für Schleppluft zugeordnet, das beispielsweise
durch eine Lochplatte gebildet wird und das sich bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
oberhalb der Ebene der Treibdüsen 3 befindet. In Fig. 2 ist die Lochplatte schematisch
durch die Kreuzschraffur dargestellt. Das Austrittsfeld ist hierbei so gestaltet,
daß sich seine Fläche nicht nur oberhalb der Austrittsdüsen 3 sondern auch zu beiden
Seiten hin noch deutlich in den Raum hinein erstreckt. Wird nun der Luftzufuhrkanal
2 mit Zuluft beaufschlagt, so tritt ein Teil dieser Luft durch die Treibdüsen 3 in
Form von mehreren Treibstrahlen in den Raum ein. Der andere Teil der Luft wird über
das Austrittsfeld in den Raum eingeleitet. Die Durchtrittsquerschnitte der Treibdüsen
einerseits und der Gesamtdurchtrittsquerschnitts des Austrittsfeldes 4 andererseits
sowie die entsprechenden Durchflußwiderstände der Treibdüsen 3 einerseits und des
Austrittsfeldes 4 andererseits sind so aufeinander abgestimmt, daß die Fließgeschwindigkeit
der Treibstrahlen im Bereich der Düsenmündung etwa zwei- bis fünfmal so hoch ist wie
die aus dem Austrittsfeld 4 austretende Schleppluft.
[0013] Ein derartiger Luftaustritt wird in den zu belüftenden Raum in entsprechendem Abstand
oberhalb des Fußbodens, bei einer zu belüftenden Werkhalle beispielsweise in einer
Höhe von über drei Metern in den Raum eingeleitet. Um nun zu verhindern, daß hierbei
durch die aus den Treibdüsen 3 austretenden Treibluftstrahlen ein Raumluftwirbel induziert
wird, sind bei dem Luftaustritt gem. Fig. 1 die Treibdüsen 3 gegenüber dem Raum durch
eine Abschirmung 5, beispielsweise in Form einer Abdeckplatte abgedeckt, so daß in
erster Linie die aus dem Austrittsfeld 4 austretende Schleppluft von den Treibstrahlen
in den Raum mitgenommen wird. Die Treibstrahlen können sich hierbei nach oben expandieren
und nehmen nahezu ausschließlich Schleppluft aus dem Austrittsfeld mit, wobei durch
die Schleppluft wegen der verhältnismäßig geringen Strömungsgeschwindigkeit nur in
geringem Maße Raumluft in die auf diese Weise eingeführte Zuluft eingemischt wird.
Die Geschwindigkeiten können hierbei so eingestellt werden, daß die Anordnung nach
Art einer Quellbelüftung wirkt. Bei einer Strömungsgeschwindigkeit der Luft in den
Treibstrahlen von beispielsweise 5 bis 20 m/sec und einer Strömungsgeschwindigkeit
der Schleppluft von entsprechend 1 bis 4 m/sec, jeweils gemessen in der Austrittsebene,
ergibt sich dann bei isothermen Betrieb eine Durchschnittsgeschwindigkeit der Zuluft
in einem Abstand von etwa 5 m von der relevanten Austrittsfläche des Luftaustritts
von etwa 30 - 120 cm/sec. Die Schleppluft wird hierbei von den Treibstrahlen in den
Raum hineingetragen. Bei der Zufuhr von Kaltluft in den Raum kann es zweckmäßig sein,
wie in Fig. 1 angedeutet, durch eine Verschwenkung der Strahlachse 7 der Treibdüse
3 nach oben die Schleppluft in den Raum hineinzu"tragen", um so die Kaltluft möglichst
weit in den Raum hineinzutragen, so daß die Zuluft letztlich großflächig zum Boden
hin absinken kann.
[0014] Wie in Fig. 3 dargestellt, kann der Luftaustritt auch umgekehrt angeordnet werden,
was insbesondere bei der Zufuhr von Warmluft in eine hohe Halle zweckmäßig ist. Hierbei
ist dann die Abschirmung 5 oberhalb angeordnet, die Strahlachse 7 nach unten verschwenkt,
so daß die aus dem Austrittsfels 4 austretende Warmluft in den Raum hinein nach unten
"gedrückt" wird.
[0015] In Fig. 4 ist eine Abwandlung der Ausführungsform gem. Fig. 1 dargestellt. Bei dieser
Ausführungsform ist neben einer randartigen Abschirmung 5 der Treibdüse 3 gegenüber
dem Raum nach unten eine Abschirmung der Treibdüse 3 nach oben in Form einer kanalartigen
Verlängerung 6 vorgesehen, deren Stirnseite das Austrittsfeld 4 bildet, so daß die
Austrittsebene des Austrittsfeldes 4 die Austrittsebene der Treibdüse 3 in Strahlrichtung
überragt.
[0016] In Fig. 5 und 6 ist eine Ausführungsform mit einer Einzeldüse dargestellt, die schmal
baut, wobei das Austrittsfeld 4 nur oberhalb der Treibdüse 3 angeordnet ist. Hierbei
ist neben der Abschirmung 5, die den Bereich der Treibdüse nach unten abdeckt, auch
noch zu beiden Seiten eine entsprechende Abdeckung 5.1 vorgesehen, die auch den seitlichen
Zutritt von Raumluft unterbindet. Die in Fig. 5 und 6 dargestellte Ausführungsform
kann ebenfalls in der Anordnung gem. Fig.3 eingebaut werden.
[0017] In Fig. 7 und 8 ist eine weitere Ausgestaltung der Bauform gem. Fig. 4 in einem Vertikalschnitt
(Fig. 7) und in einer Stirnansicht (Fig. 8) dargestellt. Bei dieser Ausführungsform
umgreift das Austrittsfeld in Form einer kanalartigen Verlängerung die Treibdüsen
3 insgesamt kanalartig, wobei diese Ausführungsform auch schon auf der Basis einer
Treibdüse ausgebildet werden kann.
[0018] In Fig. 9 ist eine Abwandlung der Ausführungsform gem. Fig. 7 dargestellt. Hierbei
ist die kanalartige Verlängerung 6, die zugleich die Abschirmung der Treibdüse 3 bildet
so ausgestaltet, daß die Austrittsebene des Austrittsfeldes 4 unter einem Winkel zur
Strahlachse 7 ausgerichtet, wobei die Austrittsöffnungen des Austrittsfeldes der Strahlachse
7 zugekehrt sind. Hierbei ist es wiederum möglich, das Austrittsfeld 4 in Form eines
Lochbleches zu gestalten, so daß die Austrittsöffnungen gegen die Strahlachse gerichtet
sind. Es ist aber auch möglich, wie hier dargestellt, daß die Austrittsöffnungen des
Austrittsfeldes 4 in Form einer Vielzahl kleiner Hutzen 8 ausgeführt ist, deren Austrittsebenen
in etwa parallel zur Austrittsebene der Treibdüse 3 angeordnet sind. Die Ausführungsform
gem. Fig. 9 kann sowohl als Einzeldüsenanordnung als auch als Mehrfachanordnung in
etwa in der Ausgestaltung gem. Fig. 7 und 8 ausgeführt werden. Durch die geneigte
Anordnung des Austrittsfeldes ergibt sich hier zunächst eine gute Vermischung der
über den Zufuhrkanal angelieferten Luftmengen in Form von Treibluft und Schleppluft
mit entsprechender Verlangsamung der Strömungsgeschwindigkeit, so daß bei einer Berührung
der Außenränder dieses langsamen "Zuluftstrahles" nur in geringen Maße einen Raumluftwirbel
induziert wird.
[0019] Der Begriff "Lochblech" umfaßt auch anders gestaltete gitterförmige Strukturen. Für
die Belüftung einer Halle sind am Luftzufuhrkanal in entsprechenden Abständen Luftaustritte
der vorbeschriebenen Art angeordnet.
[0020] In weiterer Abwandlung der Erfindung kann die Abschirmung 5, beispielsweise an den
Ausführungsformen gemäß Fig. 1 bis Fig. 4 in der Ausrichtung zur Strahlachse veränderbar,
insbesondere verschwenkbar mit dem Abschlußbauteil 1 verbunden sein. Damit ist auch
noch nach dem Einbau eine Beeinflussung und Einjustierung der Strahlwirkung in den
Raum hinein möglich.
[0021] In Abwandlung der beschriebenen und dargestellten Ausführungsformen kann die Abschirmung
5 anstelle einer vollflächigen Platte auch durch eine zumindest über einen Teil ihrer
Fläche mit einer Lochung versehenen Platte gebildet werden. Wird die Lochung beispielsweise
im Bereich der freien Endkante der Abschirmung angeordnet, kann hier bereits eine
Einmischung von Luft aus dem abgeschirmten Bereich erfolgen.
1. Luftaustritt für eine Belüftungsanlage zur Belüftung von Räumen, insbesondere von
hallenartigen Räumen, der jeweils am Austritt eines Luftzufuhrkanals (2) angeordnet
ist und mit wenigstens einer Treibdüse (3) für einen Treibluftstrahl und einem der
Treibdüse (3) benachbarten Austrittsfeld (4) für aus dem Luftzufuhrkanal (2) abzuziehender
Schleppluft, das eine Vielzahl von Austrittsöffnungen aufweist, dadurch gekennzeichnet,
daß wenigstens der ebenfalls mit Luft aus dem Luftzufuhrkanal (2) beaufschlagten Treibdüse
(3) zumindest eine seitlich sich in etwa in Strahlrichtung erstreckende Abschirmung
(5,6) zugeordnet ist, die den Austrittsbereich der Treibdüse (3) gegen den Zutritt
von Raumluft zumindest teilweise abdeckt, wobei der freie Durchtrittsquerschnitt des
der Treibdüse (3) zugeordneten Teils des Austrittsfeldes (4) größer als der freie
Durchtrittsquerschnitt der Treibdüse (3) ist, aber einen gegenüber der Treibdüse (3)
höheren Durchtrittswiderstand aufweist.
2. Luftaustritt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmung (5) zumindest
teilweise durch eine kanalartige Verlängerung (6) des Luftzufuhrkanals gebildet wird,
die die Austrittsebene der Treibdüse (3) in Strahlrichtung überragt und die wenigstens
einen Teil des Austrittsfeldes (4) für Schleppluft aufweist.
3. Luftaustritt nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Austrittsfeld
(4) in Form einer kanalartigen Verlängerung (6) ausgebildet ist, die die Treibdüse
(3) mindestens teilweise umschließt.
4. Luftaustritt nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Austrittsfeld
(4) zumindest teilweise im wesentlichen senkrecht zur Strahlachse der Treibdüse ausgerichtet
ist.
5. Luftaustritt nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest
ein Teil des Austrittsfeldes (4) unter einem Winkel zur Strahlachse (7) der Treibdüse
(3) ausgerichtet ist, wobei die Austrittsöffnungen der Strahlachse (7) zugekehrt sind.
6. Luftaustritt nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Austrittsebene (9) der
Austrittsöffnungen des Austrittsfeldes (4) in etwa parallel zur Austrittsebene der
Treibdüse (3) ausgerichtet ist.
7. Luftaustritt nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Treibdüse
(3) in bezug auf ihre Strahlachse (7) einstellbar gelagert ist.
8. Luftaustritt nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Austrittsfeld
(4) durch eine Lochplatte gebildet wird.
9. Luftaustritt nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmung
(5) in ihrer Ausrichtung gegenüber der Strahlrichtung veränderbar, insbesondere verschwenkbar
angeordnet ist.
10. Luftaustritt nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmung
(5) zumindest über einen Teil ihrer Fläche mit einer Lochung versehen ist.
1. An air outlet for a ventilation installation for ventilating rooms, in particular
hall-like rooms, which is arranged at the outlet of an air supply duct (2) in each
case, and having at least one propelling nozzle (3) for a jet of propelling air and
a discharge field (4) adjoining the propelling nozzle (3) for trailing air which has
to be removed from the air supply duct (2), which field has a plurality of discharge
openings, characterised in that at least one shield (5, 6) extending laterally approximately
in the direction of the jet is associated with at least the propelling nozzle (3)
likewise supplied with air from the air supply duct (2), which shield at least partially
protects the discharge region of the propelling nozzle (3) from the ingress of ambient
air, the free passage cross-section of the part of the discharge field (4) associated
with the propelling nozzle (3) being greater than the free passage cross-section of
the propelling nozzle (3), but having a higher passage resistance than the propelling
nozzle (3).
2. An air outlet according to Claim 1, characterised in that the shield (5) is formed
at least in part by a duct-like extension (6) of the air supply duct which projects
beyond the discharge plane of the propelling nozzle (3) in the direction of the jet
and which has at least part of the discharge field (4) for trailing air.
3. An air outlet according to Claim 1 or 2, characterised in that the discharge field
(4) is in the form of a duct-like extension (6) which at least partially surrounds
the propelling nozzle (3).
4. An air outlet according to one of Claims 1 to 3, characterised in that the discharge
field (4) is oriented at least in part substantially at right-angles to the jet axis
of the propelling nozzle.
5. An air outlet according to one of Claims 1 to 4, characterised in that at least part
of the discharge field (4) is oriented at an angle to the jet axis (7) of the propelling
nozzle (3), the discharge openings facing the jet axis (7).
6. An air outlet according to Claim 5, characterised in that the discharge plane (9)
of the discharge openings of the discharge field (4) is oriented approximately parallel
to the discharge plane of the propelling nozzle (3).
7. An air outlet according to one of Claims 1 to 6, characterised in that the propelling
nozzle (3) is adjustably mounted relative to its jet axis (7).
8. An air outlet according to one of Claims 1 to 7, characterised in that the discharge
field (4) is formed by a perforated plate.
9. An air outlet according to one of Claims 1 to 8, characterised in that the orientation
of the shield (5) is arranged to be changeable relative to the direction of the jet,
in particular pivotable.
10. An air outlet according to one of Claims 1 to 9, characterised in that the shield
(5) is provided with perforations at least over part of its surface.
1. Sortie d'air pour une installation de ventilation destinée à ventiler des pièces,
en particulier des pièces en forme de halles, la sortie d'air étant installée à chaque
sortie d'un canal d'introduction d'air (2) et comprend au moins une buse de propulsion
(3) pour un jet d'air de propulsion et, à proximité de la buse de propulsion (3),
un champ de sortie (4) pour l'air à entraîner qui sort du canal d'introduction d'air,
ledit champ de sortie comportant un grand nombre d'orifices de sortie, caractérisée
en ce qu'au moins la buse de propulsion (3) sollicitée par l'air introduit par le
canal d'introduction d'air (2) est associée à au moins un dispositif de protection
(5, 6), qui s'étend latéralement pratiquement dans le sens du jet et protège, au moins
partiellement, la zone de sortie de la buse de propulsion (3) contre la pénétration
de l'air ambiant, la section de passage libre de la partie du champ de sortie (4)
associée à la buse de propulsion (3) étant plus grande que la section de passage libre
de la buse de propulsion (3), mais présentant une résistance à la circulation plus
élevée que la buse de propulsion (3).
2. Sortie d'air selon la revendication 1, caractérisée en ce que le dispositif de protection
(5) est formé au moins en partie par un prolongement tubulaire (6) du canal d'introduction
d'air, ledit prolongement formant une saillie au-dessus du plan de sortie de la buse
de propulsion (3) dans le sens du jet et comportant au moins une partie du champ de
sortie (4) pour l'air à entraîner.
3. Sortie d'air selon l'une des revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que le champ
de sortie (4) est construit sous forme de prolongement tubulaire (6), qui entoure
au moins partiellement la buse de propulsion (3).
4. Sortie d'air selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que le champ
de sortie (4) est orienté au moins en partie sensiblement perpendiculairement à l'axe
du jet de la buse de propulsion.
5. Sortie d'air selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce qu'au moins
une partie du champ de sortie (4) est orientée en formant un angle avec l'axe du jet
(7) de la buse de propulsion (3), les orifices de sortie étant orientés vers l'axe
du jet (7).
6. Sortie d'air selon la revendication 5, caractérisée en ce que les plans de sortie
(9) des orifices de sortie du champ de sortie (4) sont orientés presque parallèlement
au plan de sortie de la buse de propulsion (3).
7. Sortie d'air selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que la buse
de propulsion (3) est montée de manière à pouvoir pivoter par rapport à l'axe du jet
(7).
8. Sortie d'air selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que le champ
de sortie (4) est formé par une plaque perforée.
9. Sortie d'air selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que le dispositif
de protection (5) est monté de manière à pouvoir modifier son orientation par rapport
au sens du jet, en particulier de manière à pouvoir pivoter.
10. Sortie d'air selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce qu'au moins
une partie de la surface du dispositif de protection (5) est munie de perforations.

