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(11) |
EP 0 657 227 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.11.1998 Patentblatt 1998/46 |
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Anmeldetag: 08.09.1994 |
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Vorrichtung zum Befetten von Werkstücken in Band- oder Platinenform
Device for greasing strip or plate-like workpieces
Dispositif pour le graissage de pièces en forme de bandes ou de plaques
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE DK ES FR GB IT LI NL PT SE |
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Priorität: |
28.09.1993 DE 4332818
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.06.1995 Patentblatt 1995/24 |
| (73) |
Patentinhaber: ZIBULLA & SOHN GMBH
Raziol-Schmierungstechnik |
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D-58642 Iserlohn (DE) |
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Erfinder: |
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- Zibulla, Georg Gisbert Dipl.-Ing.
D-58119 Hagen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte Ostriga & Sonnet |
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Stresemannstrasse 6-8 42275 Wuppertal 42275 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 716 054 FR-A- 2 674 150
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DE-C- 3 507 846
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- SOVIET INVENTIONS ILLUSTRATED Section Ch, Week B35, 10. Oktober 1979 Derwent Publications
Ltd., London, GB; Class M21, AN 64292B/35 & SU-A-633 646 (NETUZHILKIN ET AL.) 26.
November 1978
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 7, no. 108 (C-165) 11. Mai 1983 & JP-A-58 030 366 (JIYUNICHIROU
TAKEDA) 22. Februar 1983
- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 7, no. 197 (M-239) 27. August 1983 & JP-A-58 097 405
(ISHIKAWAJIMA HARIMA JUKOGYO) 9. Juni 1983
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befetten von Werkstücken in Band- oder
Platinenform mit mehreren mit fettdurchlässigem Material versehenen, hohlen sowie
parallel zueinander ausgerichteten Befettungswalzen, die auf je einer in einem Gestell
angeordneten Hohlachse drehbar gelagert sind, durch welche das Befettungsmittel dem
Innenraum der Befettungswalzen über eine Vielzahl von in deren Längsrichtung angeordneten,
verschließbaren, radialen Befettungsmittel-Austrittsöffnungen zuführbar ist, wobei
eine jede Hohlachse beidendig mit einem Formstück versehen ist, welches formschlüssig
in eine entsprechend konfigurierte Ausnehmung im Gestell einsetzbar und darin mittels
einer Arretierungseinrichtung lösbar gehaltert ist.
[0002] Eine Vorrichtung der vorbezeichneten Gattung ist in der SU-A-633 646 beschrieben.
Bei der bekannten Vorrichtung ist das die obere Befettungswalze tragende obere Gestell
um eine parallel zur Durchlaufebene angeordnete Schwenkachse wegklappbar. Zuvor müssen
indessen zwei mit je einem Schwenkfuß versehene Flügelschrauben gelöst und entfernt
werden, welche entgegen der Rückstellkraft von Schraubendruckfedern das obere Gestell
gegen das untere Gestell ziehen, um auf diese Weise den Andruck zwischen den beiden
Befettungswalzen, und damit die Befettungsschichtdicke, zu verändern.
[0003] Gemäß der SU-A-633 646 weisen die beidendigen Formstücke einer jeden Hohlachse je
einen langovalen Querschnitt auf, dessen Längsachse bei in Betrieb befindlicher Vorrichtung
verikal ausgerichtet, in einer korrespondierenden einseitig offenen Aussparung der
beidseitigen Gestellwangen aufgenommen und mittels eines angeschraubten Befestigungsstegs
in der Aussparung gesichert ist.
[0004] Bei einem Betrieb von Stanzen bzw. Pressen kommt es zu einer Wiederholung bestimmter
Fertigungsvorgänge mit der Folge, daß bei jeweils den gleichen Werkstücken bestimmte
Beölungs- bzw. Befettungsbilder periodisch in derselben Form wiederkehren. In diesem
Falle ist es grundsätzlich möglich, bei der Vorrichtung gemäß der SU-A-633 646 vorhandene
Befettungswalzen gegen andere Walzen auszuwechseln, welche dem jeweils gewünschten
Befettungsbild entsprechen. Dieses geschieht bei der bekannten Vorrichtung so, daß
zunächst die beiden Flügelschrauben gänzlich gelöst gewerden und das obere Gestell
relativ zum unteren Gestell um etwa 180° weggeklappt wird. Nach Lösen von insgesamt
acht Befestigungsschrauben können die vier Befestigungsstege entfernt und die beiden
Befettungswalzen mit ihren Formstücken langovalen Querschnitts aus den zugehörigen
Langlochaussparungen senkrecht nach oben herausgenommen werden. In analog umgekehrter
Weise können sodann andere Befettungswalzen eingesetzt, die Befestigungsstege verschraubt,
das obere Gestell um 180° zurückgeklappt und mittels der beiden Flügelschrauben entgegen
der Rückstellkraft der Schraubendruckfedern am Untergestell befestigt werden. Diese
Schilderung zeigt, daß ein betriebsbedingtes Auswechseln von Befettungswalzen bei
der Vorrichtung gemäß der SU-A-633 646 recht umständlich und zeitaufwendig ist.
[0005] Ausgehend von der Vorrichtung gemäß der SU-A-633 646, liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, die bekannte Vorrichtung so abzuändern, daß diese in zeitsparender Weise
durch Auswechseln ihrer Befettungswalzen mit wenigen Handgriffen umgerüstet werden
kann. Entsprechend der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Hohlachse
in Förderrichtung oder entgegengesetzt dazu in einer zur Durchlaufebene des Werkstückes
parallel verlaufenden Ebene oder in einer zur Durchlaufebene der Werkstücke schräg
verlaufende Ebene in die Ausnehmungen im Gestell einsetzbar ist, wobei die Hohlachse
mit ihren Formstücken gegen eine andere Hohlachse nach Art einer Schublade auswechselbar
ist.
[0006] Mit dem erfindungsgemäßen Gesamtaustausch der Hohlachse einschließlich der auf ihr
befindlichen Befettungswalzen werden die Umrüstarbeiten auf ein Mindestmaß beschränkt
und bei geänderten Befettungsbildern ein erneuter rascher Wechsel von Hohlachsen mit
Befettungswalzen unterschiedlicher Befettungsbilder sichergestellt.
[0007] Nach einer von der Erfindung bevorzugten Ausführungsform ist die Hohlachse in Förderrichtung
oder entgegengesetzt dazu in einer zur Durchlaufebene des Werkstücks parallel verlaufenden
Ebene in die Ausnehmung im Gestell einsetzbar. Hierbei ist eine jede Hohlachse mit
ihren darauf befindlichen Befettungswalzen nach Art einer Schublade gegen eine andere
Hohlachse mit Befettungswalzen eines anderen Befettungsbildes auswechselbar. Jedoch
muß dieser Auswechselvorgang nicht unbedingt in einer zur Durchlaufebene des Werkstückes
parallel verlaufenden Ebene erfolgen.
[0008] Nach einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform kann die Hohlachse mit ihren Formstücken
in einer zur Durchlaufebene der Werkstücke beliebig schräg verlaufenden Ebene in entsprechend
im Gestell angeordnete Ausnehmungen eingesetzt werden.
[0009] Welche dieser Ausführungsformen gewählt wird, hängt im wesentlichen von der Zugänglichkeit
der Hohlachsen mit ihren Formstücken zu den Gestellen sowie von der Lage der Arretierungseinrichtungen
ab, die möglichst frei und rasch zugänglich sein sollten.
[0010] Auch bei der Ausbildung der Formstücke sind verschiedene Ausführungsformen möglich.
[0011] Nach einer ersten Ausführungsform sind die Formstücke an den beiden Enden der Hohlachse
und die entsprechenden Ausnehmungen im Gestell quader- oder würfelförmig ausgebildet.
Um eine gewünschte, stets zu einer bestimmten Richtung hin und somit radial ausgerichtete
Lage der Befettungsmittel-Austrittsöffnungen zu gewährleisten, erweist es sich als
besonders vorteilhaft, die Formstücke an den beiden Enden der Hohlachse sowie die
entsprechenden Ausnehmungen im Gestell derart unterschiedlich auszubilden, daß stets
nur der gewünschte Einsatz mit entsprechend ausgerichteter Lage der Befettungsmittel-Austrittsöffnungen
gewährleistet ist und andernfalls erst gar kein Einsatz der Formstücke in die Ausnehmungen
möglich ist.
[0012] In Verfolgung jener Absicht erweist es sich als besonders vorteilhaft, die Formstücke
und die entsprechenden Ausnehmungen in dem Gestell an einem Ende halbkreisförmig auszubilden
und mit daran kontinuierlich anschließenden, zueinander parallelen, ebenen Flächen
zu versehen, die auch in unterschiedlichen Abständen zueinander verlaufen und beispielsweise
auf der linken Seite der Hohlwalze mit einem größeren und auf der rechten Seite der
Hohlwalze mit einem geringeren Abstand versehen sind. Dadurch gibt es nur eine Einschubmöglichkeit
der Formstücke in die Ausnehmungen und damit stets die gewünschte Umfangsorientierung
der Befettungsmittel-Austrittsöffnungen in der Hohlachse zu den Befettungswalzen.
[0013] In Weiterbildung der Erfindung besteht die Arretierungseinrichtung aus durch Bohrungen
im Gestell hindurchgreifenden Schrauben mit Außen- oder Innensechskant- oder mit Schlitzkopf,
welche mit ihrem Außengewinde in ein entsprechendes Innengewinde der Bohrungen eingreifen
und an mindestens einer Fläche das Formstück klemmend arretieren. Dabei können an
jedes Formstück auch mehrere Schrauben zur Arretierung angreifen.
[0014] Nach einer ersten Ausführungsform einer solchen Arretierungseinrichtung bestehen
die Schrauben aus Hohlschrauben mit einer unter der Vorspannung einer Feder stehenden
Kugel, die in der Arretierungslage in eine im Formstück vorgesehene Kalotte eingreift.
Dabei ist vorteilhaft die Vorspannung der Feder so groß bemessen, daß ein selbsttätiges
Lösen der Hohlschrauben unter dem Einfluß sämtlicher denkbaren äußeren Kräfte, auch
von Schwingungskräften, ausgeschlossen ist.
[0015] Nach einer zweiten Ausführungsform der Arretierungseinrichtung sind die Schrauben
an ihrem Kopf mit Federringen gegen unbeabsichtigte Drehungen gesichert und an ihrem
freien Ende mit einem Schneidring oder einem Zentrierkegel versehen sind, die in der
Arretierungslage in eine im Formstück vorgesehene kreisring- oder kegelförmige Ausnehmung
eingreifen.
[0016] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt. Dabei zeigen:
Fig. 1 die Ansicht durch eine erfindungsgemäße Vorrichtung in Durchlaufrichtung des
Werkstückes,
Fig. 2 die Ansicht in Richtung des Pfeiles II von Fig. 1,
Fig. 3 eine perspektivische Draufsicht auf die Vorrichtung von Fig. 1 etwa in Richtung
des Pfeiles III von Fig. 1 auf die beiden Hohlachsen ohne Befettungswalzen in einem
unteren und einem oberen Gestell und
Fig. 4 die vergrößerte Teilansicht IV von Fig. 3.
[0017] Die erfindungsgemäße Vorrichtung 10 zum Befetten von nicht dargestellten Werkstücken
in Band- oder Platinenform besteht gemäß den Fig. 1 und 2 aus mehreren mit fettdurchlässigem
Material versehenen, hohlen sowie parallel zueinander ausgerichteten Befettungswalzen
11, 12, die auf je einer in einem Gestell 13, 14 angeordneten Hohlachse 15, 16 gelagert
sind. Durch diese Hohlachsen 15, 16 wird das Befettungsmittel dem Innenraum der Befettungswalzen
11, 12 über eine Vielzahl von aus Fig. 3 ersichtlichen, in Längsrichtung der Symmetrieachse
17 angeordneten, verschließbaren, radialen Befettungsmittel-Austrittsöffnungen 18
zugeführt.
[0018] Das untere und das obere Gestell 13, 14 werden über an beiden Endbereichen angeordnete
Linearführungen 19 und Druckmittelzylinder 20 exakt senkrecht zur mittleren Durchlaufebene
21 des Werkstückes, die in Fig. 2 strichpunktiert angedeutet ist, gemäß dem Doppelpfeil
22 von Fig. 3 geführt. Dabei sind sowohl die Druckmittelzylinder 20 als auch die Kugelführungen
19 diagonal an den Endbereichen des unteren und des oberen Gestells 13 und 14 angeordnet.
[0019] Wie insbesondere aus Fig. 3 entnommen werden kann, ist erfindungsgemäß eine jede
Hohlachse 15, 16 beidendig mit einem Formstück 23, 24 versehen, welches formschlüssig
in eine entsprechend konfigurierte Ausnehmung 25, 26 im unteren und im oberen Gestell
13, 14 einsetzbar und darin mittels einer pauschal mit 27 bezeichneten Arretierungseinrichtung
lösbar gehaltert ist. Im dargestellten Fall sind gemäß Fig. 3 die Hohlachse 15 im
unteren und auch die Hohlachse 16 im oberen Gestell 13, 14 entgegengesetzt der Förderrichtung
gemäß dem Pfeil 28 in einer zur Durchlaufebene 21 des nicht dargestellten Werkstückes
(z.B. Platine) parallel verlaufenden Einschubebene 29, 30 (s. strichpunktierte Linien
in Fig. 2) in die entsprechenden Ausnehmungen 25, 26 einsetzbar. Es ist jedoch auch
möglich, die Hohlachsen 15, 16 entgegengesetzt der Förderrichtung gemäß dem Pfeil
28 in entsprechende Ausnehmungen 25, 26 einzusetzen.
[0020] Und schließlich ist es erfindungsgemäß möglich, auch die Hohlachsen 15, 16 mit ihren
Formstücken 23, 24 in einer zur Durchlaufebene der nicht dargestellten Werkstücke
schräg verlaufenden Ebene, in entsprechend im unteren und oberen Gestell 13, 14 angeordnete
Ausnehmungen 25, 26 einzusetzen.
[0021] Gemäß den Fig. 3 und 4 sind die Formstücke 23, 24 im unteren und oberen Gestell 13,
14 quaderförmig ausgebildet. Sie können jedoch auch eine Würfelform aufweisen. Ferner
ist es möglich, die Formstücke 23, 24 und die entsprechenden Ausnehmungen 25, 26 im
unteren und oberen Gestell 13, 14 an einem Ende halbkreisförmig auszubilden und mit
daran kontinuierlich anschließenden, zueinander parallelen, ebenen Flächen zu versehen.
Eine solche Ausbildung ist in Fig. 3 in der linken Hälfte strichpunktiert angedeutet.
[0022] Wie aus Fig. 4 entnommen werden kann, besteht die Arretierungsvorrichtung 27 von
Fig. 3 aus zwei durch das untere Gestell 13 hindurchgreifenden Schrauben 31, 32, die
mit einem Außen- oder Innensechskantkopf oder auch mit einem Schlitzkopf versehen
sein können. Mit ihrem Außengewinde 33 greifen die beiden Schrauben 31, 32 in ein
entsprechendes Innengewinde 34 der Bohrungen 35 im unteren und oberen Gestell 13,
14 ein und klemmen das Formstück 23 an seiner unteren Fläche 38. Im dargestellten
Fall bestehen die Schrauben 31, 32 aus Hohlschrauben mit einer unter der Vorspannung
einer nicht dargestellten Feder stehenden Kugel 36, die in der Arretierungslage in
eine im Formstück 23 vorgesehene Kalotte 37 eingreift. Dabei ist vorteilhaft die Vorspannung
der Feder so groß bemessen, daß ein selbsttätiges Lösen der Hohlschrauben 31, 32 unter
dem Einfluß sämtlicher denkbaren äußeren Kräfte, auch von Schwingungskräften, ausgeschlossen
bleibt.
[0023] Die Erfindung läßt es auch zu, die Schrauben 31, 32 als Vollschrauben auszubilden,
an ihrem Kopf mit Federringen gegen unbeabsichtigte Drehungen abzusichern und an ihrem
freien Ende mit einem Schneidring oder einem Zentrierkegel zu versehen, die in der
Arretierungslage in eine im Formstück 23, 24 vorgesehene kreisring- oder kegelförmige
Ausnehmung, ähnlich den Kalotten 37, eingreifen.
[0024] Um eine eindeutige Zuordnung der Befettungsmittel-Austrittsöffnungen 18 und damit
auch der Hohlachsen 15, 16 im unteren und im oberen Gestell 13, 14 bei einer Auswechslung
16 im unteren und im oberen Gestell 13, 14 sicherzustellen, ist es vorteilhaft, beispielsweise
die linken Formstücke 23 geringfügig anders als die Formstücke 24 an der rechten Bildseite
der Fig. 3 auszubilden. Dadurch können die Hohlachsen 15, 16 mit ihren Befettungswalzen
11, 12 auch von fachlich ungeschulten Personen nur in einer einzigen Einbaulage und
damit korrekt in die entsprechenden Ausnehmungen 25, 26 eingesetzt werden. In diesem
Fall sind selbstverständlich die Hohlachsen 15, 16 drehfest mit den Formstücken 23,
24 verbunden.
1. Vorrichtung (10) zum Befetten von Werkstücken in Band- oder Platinenform mit mehreren
mit fettdurchlässigem Material versehenen, hohlen sowie parallel zueinander ausgerichteten
Befettungswalzen (11, 12), die auf je einer in einem Gestell (13, 14) angeordneten
Hohlachse (15, 16) drehbar gelagert sind, durch welche das Befettungsmittel dem Innenraum
der Befettungswalzen (11, 12) über eine Vielzahl von in deren Längsrichtung angeordneten,
verschließbaren, radialen Befettungsmittel-Austrittsöffnungen (18) zuführbar ist,
wobei eine jede Hohlachse (15, 16) beidendig mit einem Formstück (23, 24) versehen
ist, welches formschlüssig in eine entsprechend konfigurierte Ausnehmung (25, 26)
im Gestell (13, 14) einsetzbar und darin mittels einer Arretierungseinrichtung (27)
lösbar gehaltert ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlachse (15, 16) in Förderrichtung (Pfeil 28) oder entgegengesetzt dazu
in einer zur Durchlaufebene (21) des Werkstückes parallel verlaufenden Ebene (29,
30) oder in einer zur Durchlaufebene (21) der Werkstücke schräg verlaufenden in die
Ausnehmungen (25, 26) im Gestell (13, 14) einsetzbar ist, wobei die Hohlachse (15,
16) mit ihren Formstücken (23, 24) gegen eine andere Hohlachse nach Art einer Schublade
auswechselbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Formstücke (23, 24) an den beiden Enden der Hohlachse (15, 16) und die entsprechenden
Ausnehmungen (25, 26) im Gestell (13, 14) quader- oder würfelförmig ausgebildet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Formstücke (23, 24) und die entsprechenden Ausnehmungen (25, 26) in dem
Gestell (13, 14) an einem Ende halbkreisförmig ausgebildet und mit daran kontinuierlich
anschließenden, zueinander parallelen, ebenen Flächen versehen sind.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierungseinrichtung (27) aus durch Bohrungen (35) im Gestell (13, 14)
hindurchgreifenden Schrauben (31, 32) mit Außen- oder Innensechskant- oder mit Schlitzkopf
bestehen, welche mit ihrem Außengewinde (33) in ein entsprechendes Innengewinde (34)
der Bohrungen (35) eingreifen und an mindestens einer Fläche (38) das Formstück (23,
24) klemmend arretieren.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben (31, 32) aus Hohlschrauben mit einer unter der Vorspannung einer
Feder stehenden Kugel (36) bestehen, die in der Arretierungslage in eine im Formstück
(23, 24) vorgesehene Kalotte (37) eingreift.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorspannung der Feder so groß bemessen ist, daß ein selbsttätiges Lösen
der Hohlschrauben (31, 32) unter dem Einfluß sämtlicher denkbaren äußeren Kräfte,
auch von Schwingungskräften, ausgeschlossen ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrauben (31, 32) an ihrem Kopf mit Federrringen gegen unbeabsichtigte
Drehungen gesichert sind und an ihrem freien Ende mit einem Schneidring oder einem
Zentrierkegel versehen sind, die in der Arretierungslage in eine im Formstück (23,
24) vorgesehene kreisring- oder kegelförmige Ausnehmung eingreifen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Formstücke (23, 24) und ihre entsprechenden Ausnehmungen (25, 26) zur eindeutigen
Zuordnung der Befettungsmittel-Austrittsöffnungen (18) unterschiedlich und nur eine
Einsatzmöglichkeit zulassend ausgebildet sind.
1. Apparatus (10) for greasing strip- or board-shaped workpieces, having a plurality
of hollow greasing rollers (11, 12) provided with grease-permeable material, aligned
parallel to one another and rotatably mounted in each case on a hollow axle (15, 16),
which is disposed in a frame (13, 14) and through which the greasing agent may be
supplied to the interior of the greasing rollers (11, 12) via a plurality of closable,
radial grease outlet openings (18) disposed in the longitudinal direction of said
greasing rollers, each hollow axle (15, 16) being provided at either end with a shaped
piece (23, 24), which is insertable positively into a correspondingly configured recess
(25, 26) in the frame (13, 14) and is held releasably therein by means of a locking
device (27), characterized in that the hollow axle (15, 16) is insertable in feed direction (arrow 28) or counter
to feed direction in a plane (29, 30) extending parallel to the plane of passage (21)
of the workpiece or in a plane extending obliquely relative to the plane of passage
(21) of the workpieces into the recesses (25, 26) in the frame (13, 14), the hollow
axle (15, 16) with its shaped pieces (23, 24) being exchangeable in the manner of
a drawer for another hollow axle.
2. Apparatus according to claim 1, characterized in that the shaped pieces (23, 24) at either end of the hollow axle (15, 16) and the
corresponding recesses (25, 26) in the frame (13, 14) are cuboidal or cube-shaped.
3. Apparatus according to claim 1 or according to claim 2, characterized in that the shaped pieces (23, 24) and the corresponding recesses (25, 26) in the frame
(13, 14) are made semi-circular at one end and provided with continuously adjoining,
plane surfaces, which are parallel to one another.
4. Apparatus according to one of claims 1 to 3, characterized in that the locking device (27) comprises hexagon head or hexagon socket or slotted
head screws (31, 32), which extend through bores (35) in the frame (13, 14), engage
with their external thread (33) into a corresponding internal thread (34) of the bores
(35) and clampingly lock the shaped piece (23, 24) at at least one surface (38).
5. Apparatus according to one of claims 1 to 4, characterized in that the screws (31, 32) comprise hollow screws with a ball (36), which is preloaded
by a spring and in the locking position engages into a spherical recess (37) provided
in the shaped piece (23, 24).
6. Apparatus according to claim 5, characterized in that the initial tension of the spring is advantageously high enough to preclude
independent loosening of the hollow screws (31, 32) under the influence of all conceivable
external forces, including vibrational forces.
7. Apparatus according to one of claims 1 to 4, characterized in that the screws (31, 32) at their head are locked against unintentional rotation
by spring washers and at their free end are provided with a cutting ring or a centring
cone, which in the locking position engage into an annular or conical recess provided
in the shaped piece (23, 24).
8. Apparatus according to one of claims 1 to 9, characterized in that the shaped pieces (23, 24) and their corresponding recesses (25, 26), for definite
association of the grease outlet openings (18), are designed differently and so as
to allow only one insertion possibility.
1. Dispositif (10) pour le graissage de pièces façonnées sous forme de bandes ou de plaques,
avec plusieurs rouleaux de graissage (11, 12), pourvus d'un matériau perméable à la
graisse, creux, ainsi qu'orientés parallèlement les uns aux autres, montés à rotation
chacun sur un axe creux (15, 16) disposé dans un bâti (13, 14), axe à travers lequel
le produit de graissage est susceptible d'être amené à l'espace intérieur des rouleaux
de graissage (11, 12), par l'intermédiaire d'une pluralité d'ouvertures de sortie
de produit de graissage (18) radiales, obturables, disposées dans leur direction longitudinale,
chaque axe creux (15, 16) étant pourvu aux deux extrémités d'une pièce de forme (23,
24) qui peut être insérée avec ajustement de forme dans un évidement (25, 26) de configuration
correspondante, ménagé dans le bâti (13, 14), et y être maintenu avec possibilité
de désolidarisation au moyen d'un dispositif de blocage (27), caractérisé en ce que
l'axe creux (15, 16) est insérable, dans la direction de transport (flèche 28) ou
dans la direction inverse, dans un plan (29, 30) s'étendant parallèlement au plan
de défilement (21) de la pièce façonnée, ou bien est insérable, dans un plan s'étendant
obliquement par rapport au plan de défilement (21) des pièces façonnées, dans les
évidements (25, 26) ménagés dans le bâti (13, 14), l'axe creux (15, 16), avec ses
pièces de forme (23, 24), étant susceptibles d'être remplacé pour un autre axe creux,
à la façon d'un tiroir.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que les pièces de forme (23,
24), aux deux extrémités de l'axe creux (15, 16), et les évidements (25, 26) correspondants,
ménagés dans le bâti (13, 14), sont réalisés suivant une forme parallèlépipédique
ou cubique.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou selon la revendication 2, caractérisé en ce
que les pièces de forme (23, 24) et les évidements (25, 26) correspondants, ménagés
dans le bâti (13, 14), sont réalisés à une extrémité avec une forme en demi-cercle
et sont pourvus de faces planes, parallèles les unes les autres, s'y raccordant de
façon continue.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif
de blocage (27) est constitué de vis (31, 32) passant par des perçages (35) ménagés
dans le bâti (13, 14), ayant une tête à six pans extérieurs ou intérieurs ou bien
une tête fendue, qui s'engagent, par leur filetage extérieur (33), dans un filetage
intérieur (34) correspondant des perçages (35) et bloquent avec effet de serrage la
pièce de forme (23, 24) sur un au moins une face (38).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les vis (31,
32) sont constituées de vis creuses ayant une bille (36), placée sous la précontrainte
d'un ressort et s'engageant, dans la position de blocage, dans une calotte (37) prévue
dans la pièce de forme (23, 24).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que la précontrainte du ressort
est d'une valeur faisant que tout desserrage automatique des vis creuses (31, 32)
sous l'influence de l'ensemble des efforts extérieurs envisageables, également des
efforts dus aux vibrations, est exclu.
7. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les vis (31,
32) sont assurées contre toute rotation intempestive, sur leur tête, à l'aide de bagues
élastiques, et sont pourvues à leur extrémité libre d'un anneau de découpage ou bien
d'un cône de centrage, qui s'engage dans la position de blocage dans un évidement
en forme d'anneau de cercle ou en forme de cône, prévu dans la pièce de forme (23,
24).
8. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les pièces
de forme (23, 24) et leurs évidements (25, 26) correspondants sont réalisés différents
pour obtenir une association univoque entre les ouvertures de sortie de produits de
graissage (18) et en ne permettant qu'une possibilité d'insertion.