[0001] Die Erfindung betrifft ein gekapseltes Druckwerk entsprechend dem Oberbegriff des
Patentanspruches 1.
[0002] Durch die DE 33 13 219 A1 ist eine Druckeinheit zur Durchführung eines fliegenden
Wechsels eines Text- oder Bildeindruckes, ein sogenannter Imprinter, bekannt geworden.
Bei dieser Druckeinheit sind zwei Formzylinder vorgesehen, die wahlweise an einen
die Papierbahn führenden Gegendruckzylinder anstellbar sind. Eine die Druckplatten
des Formzylinders mit Farbe versorgende Farbauftragswalze ist an den jeweils in Betrieb
befindlichen Formzylinder anstellbar. Dabei wird u. a. als Farbauftragswalze eine
harte gerasterte Walze verwendet, welche gegen auf den Formzylinder aufgebrachte weiche
Druckformen arbeitet.
[0003] Nachteilig bei dieser Druckeinheit ist, daß bei der Verwendung von schnelltrocknender
Druckfarbe die nach dem Druckvorgang auf den Druckplatten des Formzylinders noch verbliebene
Restfarbe schnell eintrocknet und dadurch eine eingetrocknete Farbschicht aufgebaut
wird, welche die neu aufgetragene Druckfarbe ebenfalls annimmt, so daß dies beim Drucken
zu Qualitätsverlusten fuhrt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung unter Verwendung schnelltrocknender
Druckfarbe bei Formzylindern zu schaffen, mit der ein vorzeitiges Antrocknen von auf
den Druckplatten eines Formzylinders unmittelbar nach dem laufenden Druckvorgang nicht
abgenommener Druckfarbe vermieden wird.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe verfahrensmäßig durch die Merkmale des kennzeichnenden
Teils des Patentanspruches 1 gelöst
[0006] Durch die Erfindung werden insbesondere nachfolgende Vorteile erzielt: Durch das
Besprühen der Druckplatten des jeweils in Betrieb befindlichen Formzylinders mit einem
Farblösungsmittel-Luft-Gemisch auf dem Weg von der Drucklinie bis zur Wiedereinfärbung
bzw. zum neuen Farbauftrag wird ein Antrocknen von auf den Druckplatten verbliebenen
Restmengen, d. h. der nicht abgenommenen Druckfarbe vermieden, so daß dadurch ein
für die Druckqualität schädlicher Aufbau von Restfarbe vermieden wird.
[0007] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt und wird
im folgenden näher beschrieben. Es zeigen
- Fig. 1
- eine schematische Seitenansicht eines Imprinters mit einer Vorrichtung zur Durchführung
des Verfahrens,
- Fig. 2
- einen Schnitt II - II nach Fig. 1.
[0008] In einem Seitengestell 1, 2 einer Druckeinheit zur Durchführung eines fliegenden
Wechsels eines Text- oder Bildeindruckes (Imprinter) ist ein Gegendruckzylinder 3
gelagert, um welchen eine von einen Druckwerk kommende Papierbahn 4 geführt und weitergeleitet
wird. Der Gegendruckzylinder 3 dreht sich dabei im Gegenuhrzeigersinn. An den Gegendruckzylinder
3 ist wahlweise einer von zwei seitengestellfest gelagerten Formzylindern 7, 8 anstellbar,
z. B. mittels nicht dargestellter Exzenterbuchsen. Jeder der Formzylinder 7, 8 ist
zumindest mit einer Druckplatte 9, 11 versehen. Die Druckplatte 9, 11 besteht aus
einem flexiblen Material, so wie dies beim Flexodruckverfahren bekanntermaßen angewendet
wird. Unterhalb des Formzylinders 7, 8 ist jeweils eine harte, gerasterte Farbauftragswalze
12, 13, z. B. Aniloxwalze seitengestellfest und z. B. mittels Exzenterbuchsen an den
Formzylinder 7, 8 anstellbar gelagert. Diese Farbauftragswalzen 12, 13 werden jeweils
von einer unterhalb der Farbauftragswalze 12, 13 angeordneten Farbzuführeinrichtung,
z. B. Kammerrakel 14, 16 mit Druckfarbe versorgt. Die überschüssige Druckfarbe wird
nach dem Abrakeln von der Farbauftragswalze 12, 13 jeweils in einer Wanne 17, 18 aufgefangen,
über Rückläufe 20, 24, und über nicht dargestellte separate Vorratsbehälter der jeweiligen
Kammerrakel 14, 16 wieder Zugeführt. Die Farbauftragswalze 12, 13 steht mit dem jeweiligen
Formzylinder 7, 8 in Verbindung. Es ist auch möglich, die Formzylinder 7, 8 nicht
schwenkbar anzuordnen und dafür den Gegendruckzylinder 3 wahlweise an den Formzylinder
7 oder 8 schwenkbar zu lagern, z. B. mittels Schwingen. Die Wannen 17, 18 sind in
einem Grundgestell 19 aufgenommen, welches mittig eine die Wannen 17, 18 trennende,
sich in axialer Richtung erstreckende Stütze 21 aufweist, welche in ihrer Höhe unterhalb
der Rotationsachsen 22, 23 und oberhalb der Farbauftragswalzen 12, 13 begrenzt ist.
Die Seitengestelle 1, 2 sind formschlüssig mittels sich in achsparalleler Richtung
erstreckender, parallel zueinander verlaufender, voneinander beabstandeter Verstärkungen
25, 26, 27, 28 verbunden, welche wiederum durch nicht dargestellte weitere, auch senkrecht
verlaufende Verstärkungen formschlüssig verbunden sein können. Somit entsteht ein
Gerüst, welches die Formzylinder 7, 8 sowie die Farbauftragswalzen 12, 13 umgibt.
Dieses Gerüst ist an seiner Außenseite mit Blechen, z. B. aus nichtrostendem Stahl
verkleidet, so daß ein Gehäuse um vorgenannte Zylinder entsteht. Lediglich im Bereich
einer Berührungslinie bzw. Drucklinie 29 zwischen dem Formzylinder 7 und dem Gegendruckzylinder
3 mit der Papierbahn 4 sowie alternativ im Bereich einer Berührungslinie bzw. Drucklinie
31 des Gegendruckzylinders 3 mit der Papierbahn 4 sowie dem Formzylinder 8 sind notwendige
Schlitze 33, 34 in zwei Kammern 6; 15 des insgesamt mit 32 bezeichneten Gehäuses eingebracht.
Die Stütze 21 erstreckt sich in axialer Richtung zu den Zylindern in Richtung beider
Seitengestelle 1, 2. Die Stütze 21 trägt an ihrem grundgestellfernen Ende noch weitere,
in Richtung der Berührungs- bzw. Drucklinie zwischen dem Gegendruckzylinder 3 und
dem Formzylinder 7 bzw. 8 angeordnete Abdeckungen 53, 54, so daß der Formzylinder
7 mit seiner Farbübertragungseinrichtung 12, 14 sowie der Formzylinder 8 mit seiner
Farbübertragungseinrichtung 13, 16 jeweils separat in der Kammer 6; 15 des Gehäuses
32 untergebracht sind.
[0009] In Drehrichtung des jeweiligen Formzylinders 7, 8 gesehen, hinter der jeweiligen
Berührungslinie, d. h. Drucklinie 29, 31 des Gegendruckzylinders 3 mit dem ersten
Formzylinder 7 bzw. mit dem zweiten Formzylinder 8, sind kammerfeste Düsen 36, 37
bzw. 38, 39 jeweils an beiden Stirnseiten 30, 35 der Kammern 6; 15 so angeordnet,
daß diese in axialer Richtung der Formzylinder 7, 8 sprühen. Es sind also pro Formzylinder
7, 8 jeweils vier Düsen vorgesehen, von denen jeweils zwei Düsen weder dargestellt
noch bezeichnet sind. Jede Düse 36 bis 39 weist eine zuführung 41 für Druckluft und
eine Zuführung 42 für Lösungsmittel auf, welche von nicht dargestellten Anlagen zugeführt
werden. Dabei weisen die vorderen dargestellten Dusen 36, 37 sowie die ebenfalls auf
der vorderen Stirnseite 35 angeordneten - nicht gezeichneten - Düsen verschiedene
Strahlweiten auf, so daß z. B. die Düse 36 einen Bereich bis zu einem Viertel der
axialen Länge und die Düse 37 einen Bereich zwischen einem Viertel und der Hälfte
der axialen Länge des Formzylinders 7 druckabhängig bestreichen kann. Das Gleiche
gilt für die an der vorderen Stirnseite 35 angeordneten Düsen, so daß die gesamte
axiale Länge des Formzylinders 7 in einem gekapselten Bereich hinter der Drucklinie
29 besprüht werden kann. Das Gleiche gilt für die dargestellten Düsen 38, 39 sowie
für die nicht dargestellten Düsen für den Formzylinder 8. Dem Formzylinder 7, 8 wird
mittels der aus Farbauftragswalze 12, 13 und Kammerrakel 14, 16 bestehenden Farbübertragungseinrichtung
an einer Farbübertragungszone 40, 45 zwischen Farbauftragswalze 12, 13 und Formzylinder
7, 8 Druckfarbe übergeben. Diese Farbübertragungszone 40, 45 kann sowohl linienförmig
als auch streifenförmig in axialer Richtung verlaufen (Fig. 1). Die Kammerrakel 14,
16 kann dabei jeweils unterhalb der Farbauftragswalze 12, 13 angeordnet sein.
[0010] Die Farbübertragungseinrichtung kann jedoch auch aus einer in eine Farbwanne eintauchenden
bekannten Einfärbewalze bestehen, die die Druckfarbe auf einen Formzylinder 7, 8 überträgt
bzw. die Tiefdruckfarbe auf einem ebenfalls in die Farbwanne eintauchenden Tiefdruck-Formzylinder
verteilt. Dabei ist eine separate bekannte Rakeleinrichtung vorgesehen.
[0011] Die Funktionsweise ist wie folgt: Die Papierbahn 4 wird um den sich im Gegenuhrzeigersinn
drehenden Gegendruckzylinder 3 herumgeführt und hat mit der Druckplatte 11 des Formzylinders
8 im Bereich der Drucklinie 31, welche auch streifenförmig ausgebildet sein kann,
Kontakt (Fig. 1). Nach der Farbabgabe der Druckplatte 11 an die Papierbahn 4 erhält
die Druckplatte 11 des sich im Uhrzeigersinn drehenden Formzylinders 8 einen Niederschlag
aus einem Farblösungsmittel-Luft-Gemisch, z. B. einem Toluol-Luft-Gemisch aus den
Düsen 38, 39 bzw. aus den entgegengesetzt auf der anderen Stirnseite 35 angeordneten
beiden nicht dargestellten Düsen, so daß eine schnelle Antrocknung der von der Papierbahn
4 nicht abgenommenen Druckfarbe auf der Druckplatte 11 des Formzylinders 8 vermieden
wird. Die Düsen 38, 39 sind gleichzeitig mit dem Formzylinder 8 in Betrieb und die
Düsen 36, 37 sind gleichzeitig mit dem Formzylinder 7 in Betrieb. Dies gilt entsprechend
auch für die nicht dargestellten jeweils entgegengesetzt angeordneten zweiten Düsenpaare.
Dabei sprühen die vorgenannten Düsen jeweils in einen Raum 51, 52, welcher in Drehrichtung
der Formzylinder 7, 8 gesehen nach der Drucklinie 29, 31 beginnt und zwischen den
Wänden der Kammer 6; 15 und der Mantelfläche des Formzylinders 7, 8 gebildet wird
und welcher maximal an der Farbübertragungszone 40, 45 des Formzylinders 7, 8 mit
der Farbübertragungseinrichtung 12, 14; 13, 16 endet.
[0012] Es ist auch möglich, jeweils mehrere, in axialer Richtung nebeneinander angeordnete,
auf die Formzylinder 7, 8 in radialer Richtung gerichtete Düsen hinter den Drucklinien
29, 31 vorzusehen, die als sogenannte Flachstrahldüsen ausgebildet sein können, d.
h. daß diese Düsen jeweils einen streifenförmigen Bereich besprühen.
[0013] Es besteht auch die Möglichkeit, Druckfarbe auf Wasserbasis, sogenannte Flexodruckfarbe
zu verwenden. Dabei wird als zugehöriges Farblösungsmittel Wasser, vorzugsweise sogenanntes
"entspanntes" Wasser verwendet, welches dann ebenfalls durch die Düsen auf den genannten
streifenförmigen Bereich des Formzylinders 7, 8 gesprüht wird, um ein schnelles Antrocknen
derselben zu vermeiden. Sogenanntes "entspanntes" Wasser ist solches Wasser mit möglichst
geringer Oberflächenspannung.
[0014] Zweckmäßigerweise sind die in den Kammern 6; 15 des Gehäuses 32 untergebrachten Formzylinder
7, 8 bzw. Farbauftragswalzen 12, 13 in axialer Richtung an der traversenfernen Seite
mittels schwenkbarer Abdeckungen 43, 44, 46, 47 zugänglich. In geschlossenem Zustand
sind diese Abdeckungen 43, 44, 46, 47 verriegelbar. Obere Abdeckungen des Gehäuses
32 sind insgesamt mit 48, 49 bezeichnet. Die Seitengestelle 1, 2 stellen ebenfalls
einen Teil der Abdeckung 32 dar. Entsprechend der Art der Druckfarbe kann das Lösungsmittel
auch aus Wasser oder aus Alkohol bestehen.
Teileliste
[0015]
- 1
- Seitengestell
- 2
- Seitengestell
- 3
- Gegendruckzylinder
- 4
- Papierbahn
- 5
- -
- 6
- Kammer
- 7
- Formzylinder
- 8
- Formzylinder
- 9
- Druckplatte (7)
- 10
- -
- 11
- Druckplatte (8)
- 12
- Farbauftragswalze
- 13
- Farbauftragswalze
- 14
- Kammerrakel
- 15
- Kammer
- 16
- Kammerrakel
- 17
- Wanne
- 18
- Wanne
- 19
- Grundgestell
- 20
- Rücklauf (17)
- 21
- Stütze
- 22
- Rotationsachse (7)
- 23
- Rotationsachse (8)
- 24
- Rücklauf (18)
- 25
- Verstärkung (1, 2)
- 26
- Verstärkung (1, 2)
- 27
- Verstärkung (1, 2)
- 28
- Verstärkung (1, 2)
- 29
- Drucklinie (3, 4, 7)
- 30
- Stirnseite (6; 15)
- 31
- Drucklinie (3, 4, 8)
- 32
- Gehäuse
- 33
- Schlitz (32)
- 34
- Schlitz (32)
- 35
- Stirnseite (6; 15)
- 36
- Düse
- 37
- Düse
- 38
- Düse
- 39
- Düse
- 40
- Farbübertragungszone (12, 9)
- 41
- Druckluftzuführung
- 42
- Lösungsmittelzuführung
- 43
- Abdeckung (32)
- 44
- Abdeckung (32)
- 45
- Farbübertragungszone (13, 8)
- 46
- Abdeckung (32)
- 47
- Abdeckung (32)
- 48
- Abdeckung (32)
- 49
- Abdeckung (32)
- 50
- -
- 51
- Kammer (7)
- 52
- Kammer (8)
- 53
- Abdeckung (32)
- 54
- Abdeckung (32)
1. Gekapseltes Druckwerk mit in einer Kammer (6; 15) angeordnetem Formzylinder (7; 8),
einer Einrichtung zum Zuführen (14, 12; 16, 13) von Druckfarbe über eine Farbauftragszone
(40; 45) auf den Formzylinder (7; 8), dadurch gekennzeichnet, daß in der Kammer (6;
15) in Drehrichtung des Formzylinders (7; 8) gesehen zwischen Drucklinie (29; 31)
des Formrzylinders (7; 8) mit einem ihm zugeordneten Zylinder (3) und der Farbauftragszone
(44; 45) auf dem Formzylinder (7; 8) eine Anzahl Düsen (36; 37; 38; 39) zum Versprühen
eines Farblösungsmittel-Luft-Gemisches auf den Formzylinder (7; 8) vorgesehen sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Düsen (36; 37; 38;
39) in axialer Richtung des Formzylinders (7; 8) nebeneinander in den Stirnseiten
(30; 35) der Kammer (6; 15) angeordnet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Düsen (36; 37; 38; 39)
als Flachstrahldüsen ausgebildet sind.
4. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Farbzuführeinrichtung
(14; 16) auf die Farbauftragswalze (12; 13) eine in eine Farbwanne eintauchende Einfärbewalze
vorgesehen ist.
5. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbzuführeinrichtung
(12, 14; 13, 16) aus der Farbauftragswalze (12; 13) mit einer daran angeordneten Kammerrakel
(14; 16) besteht.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbauftragswalze (12;
13) als harte, gerasterte Aniloxwalze ausgebildet ist.
1. Encapsulated printing group with forme cylinder (7; 8), arranged in a chamber (6;
15), with a device for supplying (14, 12; 16, 13) printing ink to the forme cylinder
(7; 8) via an inking zone (40; 45), characterized in that a number of nozzles (36;
37; 38; 39) for spraying an ink-solvent/air mixture onto the forme cylinder (7; 8)
are provided in the chamber (6; 15) between pressure line (29; 31) of the forme cylinder
(7; 8) with a cylinder (3) associated with the latter and the inking zone (44 [sic];
45) on the forme cylinder (7; 8), as seen in the direction of rotation of the forme
cylinder (7; 8).
2. Device according to Claim 1, characterized in that a plurality of nozzles (36; 37;
38; 39) are arranged side by side in the end faces (30; 35) of the chamber (6; 15),
in the axial direction of the forme cylinder (7; 8).
3. Device according to Claim 2, characterized in that the nozzles (36; 37; 38; 39) are
designed as fan-jet nozzles.
4. Device according to Claims 1 to 3, characterized in that an inking roller which dips
into an ink trough is provided as the device (14; 16) for supplying ink to the forme
inking roller (12; 13).
5. Device according to Claims 1 to 3, characterized in that the device (12, 14; 13, 16)
for supplying ink comprises the forme inking roller (12; 13) with a chamber doctor
(14; 16) arranged thereon.
6. Device according to Claim 5, characterized in that the forme inking roller (12; 13)
is designed as a hard, engraved anilox roller.
1. Groupe d'impression fermé blindé avec un cylindre porte-clichés (7 ; 8) disposé dans
une chambre (6 ; 15), un dispositif pour l'amenée (14, 12 ; 16, 13) d'encre d'imprimerie
sur le cylindre porte-clichés (7 ; 8) par le biais d'une zone de transfert d'encre
(40 ; 45), caractérisé en ce que sont prévues dans la chambre (6 ; 15) en considérant
la direction de rotation du cylindre porte-clichés (7 ; 8), entre la ligne des pressions
(29 ; 31) du cylindre porte-clichés (7 ; 8) coordonné à un cylindre (3), et la zone
de transfert d'encre (44 ; 45), un certain nombre de buses (36 ; 37 ; 38 ; 39) sur
le cylindre porte-clichés (7 ; 8) pour pulvériser un mélange composé de solvant pour
encre et d'air sur le cylindre porte-clichés (7 ; 8).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que plusieurs buses (36 ; 37
; 38 ; 39) sont disposées côte à côte dans les faces frontales (30 ; 35) de la chambre
(6 ; 15) dans la direction axiale du cylindre porte-clichés (7 ; 8).
3. Dispositif selon la revendication 2, caractérisé en ce que les buses (36 ; 37 ; 38
; 39) sont conçues comme des buses à jet plan.
4. Dispositif selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce qu'il est prévu en tant
que dispositif d'amenée de l'encre (14 ; 16) sur le rouleau encreur (12 ; 13) un rouleau
encreur qui plonge dans un bac d'encre.
5. Dispositif selon les revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le dispositif d'amenée
d'encre (12, 14 ; 13, 16) se compose du rouleau encreur (12 ; 13) relié à une chambre
à racle (14 ; 16).
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que le rouleau encreur (12
; 13) est conçu sous forme d'un cylindre hélio dur et tramé.