| (19) |
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(11) |
EP 0 657 565 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.05.1997 Patentblatt 1997/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.11.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: D01H 7/22 |
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Aussendoppelbackenbremse für eine Spinnspindel
Outer dual shoe brake for a spinning spindle
Frein à double sabot extérieur pour une broche de filature
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
10.12.1993 DE 4342275
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.06.1995 Patentblatt 1995/24 |
| (73) |
Patentinhaber: Zinser Textilmaschinen GmbH |
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D-73058 Ebersbach/Fils (DE) |
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Erfinder: |
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- Mann, Peter
D-73079 Süssen (DE)
- Bothner, Jakob
D-73035 Göppingen (DE)
- Stölzner, Gerd
D-73553 Alfdorf (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 456 996
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US-A- 3 122 875
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Außendoppelbackenbremse für eine Spinnspindel,
welche in einer Ausnehmung einer Abdeckung einer Spindelbank gelagert ist und einen
Bremskörper aufweist, dessen im Zentralbereich verbundene, einander gegenüberstehende
Bremshebel über eine Spreizvorrichtung gegen die Spindel anstellbar sind.
[0002] Als Stand der Technik ist bereits eine derartige Bremse für Spinnspindeln einer Spinnereimaschine
bekannt (EP 0 456 996 A1).
[0003] Der Bremsenkörper ist bei dieser bekannten Konstruktion im wesentlichen U-förmig
ausgebildet. Er ist in der Ausnehmung der Abdeckung der Spindelbank gehaltert, wobei
die senkrecht zur Achse der Spindel beaufschlagbare Spreizeinrichtung im Bremskörper
geführt ist. Hierzu findet ein in der Abdeckung der Spindelbank befestigtes Tragstück
Anwendung, an dem sowohl der Bremskörper lagefest gehaltert, als auch die Spreizeinrichtung
geführt ist. Der Zentralbereich des Bremskörpers kann als Schwenklager ausgebildet
sein. Diese bekannte Konstruktion besteht aus mehreren Einzelteilen, welche vormontiert
und dann in der Abdeckung befestigt werden.
[0004] Zum Stand der Technik zählt weiterhin eine Spindelbremse (US-PS 3,122,875), welche
einen Tragkörper, einen Bremskörper sowie einen verschließbaren Deckel und einen Bremshebel
aufweist. Es liegt damit eine größere Anzahl von Einzelteilen vor, woraus eine zeit-
und kostenaufwendige Montage zur Erstellung der gesamten Spindelbremse resultiert.
[0005] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es demgegenüber, ausgehend von der eingangs
genannten Bremse, diese so zu verbessern, daß sie eine möglichst geringe Zahl von
Teilen bei leichter Auswechselbarkeit aufweist.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch einen in der Abdeckung über Rastelemente
gehalterten Tragkörper, welcher erste vertikale Lagerstellen für den Bremskörper aufweist,
in denen die mit jeweils einem ersten vertikalen Lagerzapfen versehenen Bremshebel
schwenkbar gelagert sind, einen den Tragkörper verschließbaren Deckel mit den ersten
Lagerstellen mit vertikalem Abstand gegenüberliegenden zweiten vertikalen Lagerstellen
für zweite Lagerzapfen der Bremshebel, wobei der Deckel mit die Abdeckung hintergreifenden
Rastelementen versehen ist und mit einer in horizontalen Schwenklagern im Tragkörper
einhängbaren Betätigungsplatte, welche die Spreizvorrichtung aufweist.
[0007] Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß diese Außendoppelbackenbremse nur aus vier
Teilen besteht, nämlich dem Bremskörper, dem Tragkörper, einem den Tragkörper verschließbaren
Deckel sowie einer Betätigungsplatte, welche mit der Spreizvorrichtung versehen ist.
Zusätzliche Befestigungselemente entfallen vorteilhafterweise. Die Bremse ist wartungsfrei,
beschädigte Teile, etwa die Betätigungsplatte, können leicht und zeitsparend ausgetauscht
werden.
[0008] Die Bremse ist bezüglich der Gestaltung der Spreizvorrichtung und der Eingriffsflächen
für die Spreizvorrichtung vorteilhafterweise so beschaffen, daß bei der Betätigung
ein deutlich spürbarer Knick in der Kraft/Weg-Linie erfolgt, so daß eine gute Bremshaltung
gesichert wird, ohne hierbei auf den aufgewendeten Druck achten zu müssen.
[0009] Durch Formänderung der Eingriffsflächen des Bremskörpers und der Bremsvorrichtung
kann die erfindungsgemäße Bremse als Feststellbremse ausgebildet werden. Wenn freihändiges
Lösen der Feststellbremse gefordert wird, kann dieser Forderung durch Verlängern der
Feststellplatte über ihre Schwenkachse nach oben entsprochen werden.
[0010] Vorteilhafte Weiterbildungen ergeben sich aus den Unteransprüchen.
[0011] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher beschrieben. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf den Tragkörper;
- Fig. 2
- einen Schnitt gemäß der Linie II-II in Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf den Bremskörper;
- Fig. 4
- einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3;
- Fig. 5 und 6
- zwei Ausführungsmöglichkeiten der Eingriffsflächen des Bremskörpers im Schnitt;
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf den Deckel;
- Fig. 8
- einen Schnitt gemäß der Linie VIII-VIII in Fig. 7;
- Fig. 9
- eine Vorderansicht der Betätigungsplatte;
- Fig. 10
- einen Schnitt gemäß der Linie X-X in Fig. 9;
- Fig. 11
- eine Sprengansicht der aus vier Einzelteilen bestehenden Außendoppelbackenbremse in
Seitenansicht, teils geschnitten;
- Fig. 12
- die erfindungsgemäße Außendoppelbackenbremse gemäß Schnitt XII-XII in Fig. 13;
- Fig. 13
- die Draufsicht auf die erfindungsgemäße Doppelbackenbremse.
[0012] Zunächst wird auf die Figuren 11 und 12 verwiesen, aus welchen erkennbar ist, daß
die Außendoppelbackenbremse 1 lediglich aus vier Teilen besteht, nämlich einem Bremskörper
3, einem Tragkörper 5, einem Deckel 9 sowie einer Betätigungsplatte 13.
[0013] Wie aus Fig. 11 ersichtlich, wird der Bremskörper 3 im ersten Schritt a in den Tragkörper
5 eingesetzt. Danach wird im zweiten Schritt b die Betätigungsplatte 13 in den Tragkörper
5 eingehängt. Anschließend wird mit Schritt c der Deckel 9 auf den Tragkörper 1 aufgebracht,
wonach der Zusammenbau abgeschlossen ist.
[0014] Es ergibt sich damit nach Fig. 12 eine im Schnitt dargestellte Außendoppelbackenbremse
1 für eine Spinnspindel 2, welche nach beendeter Montage in einer eine Abdeckung 40
aufweisenden, nicht näher dargestellten Spindelbank gelagert ist.
[0015] Diese Abdeckung 40 besitzt eine Ausnehmung 41, in welche die erfindungsgemäße Außendoppelbackenbremse
1 eingeklippt ist. Hierzu können der Deckel 9 sowie der Tragkörper 5 parallel nebeneinander
liegende Rastelemente 6 und 12 (Fig. 13) aufweisen, welche eine Seitenwandung der
Abdeckung 40 beaufschlagen und sich hinter der Ausnehmung 41 einlagern. Der Tragkörper
seinerseits weist entsprechende Gegenflächen 34 im Bereich 41 der Abdeckung 40 auf.
[0016] In den Figuren 1 bis 10 sind die einzelnen Elemente der erfindungsgemäßen Außendoppelbackenbremse
1 näher dargestellt:
[0017] Fig. 1 und 2 zeigen den Tragkörper 5. Dieser Tragkörper 5 ist im wesentlichen U-förmig
ausgebildet, mit einer Grundplatte 50, welche beidseitig durch Schenkel 35 und 35'
begrenzt ist. Diese Grundplatte 50 weist zwei im Abstand parallel liegende federnde
Rastelemente 6,6', sowie erste vertikale Lagerstellen 7, 7' auf.
[0018] Oberseitig der beiden Schenkel 35 und 35' sind Zapfen 42 sowie 42' vorgesehen. Diese
vier Zapfen liegen im Bereich von vier senkrechten Stegen 15, 16, 15' sowie 16'. Weiterhin
weisen die beiden Schenkel 35 und 35' zwei im Abstand voneinander liegende horizontale
Schwenklager 14 und 14' auf.
[0019] Fig. 3 und 4 zeigen den Bremskörper 3. Dieser besteht im wesentlichen aus zwei Bremshebeln
4 und 4', welche im Zentralbereich über zwei einander gegenüberstehende Filmscharniere
17 und 18 miteinander verbunden sind. Diese beiden Filmscharniere 17 und 18 gehen
in zwei Schenkel 19 und 20 über, welche außenseitig mit gewölbten Federelementen 26
und 26' versehen sind. Im vorderen Bereich der beiden Federelemente 26 und 26' ist
eine Nut 28 bzw. 28' bei jedem Teil des Bremshebels 3 vorgesehen.
[0020] Die Schenkel 19 und 20 weisen innenseitig eine Eingriffsfläche 21 und 22 für eine
noch näher zu beschreibende Spreizvorrichtung 23 auf. Wie aus Fig. 3 ersichtlich,
sind die Eingriffsflächen 21 und 22 der Schenkel 19 und 20 im spitzen Winkel zueinander
angeordnet. Nach Fig. 5 sind hierbei die Eingriffsflächen 21 und 22 abgewinkelt ausgebildet,
mit einem flachen Eingangsbereich 24, 25 und einem steileren Endbereich 27, 27'.
[0021] Wird nun die in Fig. 5 schematisch dargestellte Spreizvorrichtung 23 mit ihren konisch
zulaufenden Betätigungsflächen 32 in Pfeilrichtung bewegt, so wird zunächst der flache
Eingangsbereich 24 und 25 der beiden Schenkel und danach der steilere Endbereich 27
und 27' beaufschlagt. Es ergibt sich damit bei der Betätigung ein deutlich spürbarer
Knick in der Kraft/Weg-Linie, wodurch eine sichere Bremshaltung erzielt wird, ohne
daß der Druck aufmerksam gehalten oder sehr hoch gewählt werden muß.
[0022] Durch Betätigung der Spreizvorrichtung 23 schwenken damit die beiden Bremsbacken
4 und 4' gemäß Fig. 3 in Pfeilrichtung gegeneinander, wodurch sich in jeden Bremshebel
4, 4' eingesetzte Bremselemente 29, 29' an den Außenumfang der zu bremsenden Spindel
2 nach Fig. 12 anlegen und hierdurch eine Bremswirkung erzielen.
[0023] Aus Fig. 3 und 4 ist ersichtlich, daß im Zentralbereich des Bremskörpers 3 oberseitig
und unterseitig vertikale Lagerzapfen 8, 8', sowie 11, 11' angeordnet sind.
[0024] Bei der Montage wird gemäß Fig. 11 der Bremskörper 3 nach Verfahrensschritt a in
den Tragkörper 5 eingesetzt. Hierbei lagern sich die beiden unteren Lagerzapfen 11
und 11' in den entsprechenden ersten vertikalen Lagerstellen 7, 7' des Tragkörpers
5 ein. Gleichzeitig ruhen die senkrechten Stege 15 und 15' des Tragkörpers 5 in den
Nuten 28 und 28' des Bremskörpers 3. Die beiden Federelemente 26 und 26' lagern sich
darüber hinaus in dem Zwischenraum zwischen den senkrechten Stegen 15, 16 bzw. 15',
16' ein. Damit erfährt der Bremskörper 3 innerhalb des Tragkörpers 5 eine einwandfreie
Lagerung.
[0025] Bezüglich der Gestaltung der Eingriffsflächen des Bremskörpers 3 besteht nach Fig.
6 auch die Möglichkeit, die erfindungsgemäße Außendoppelbackenbremse 1 als Feststellbremse
auszuführen: In diesem Fall sind die beiden Eingriffsflächen 21' und 22' mit Hinterschneidungen
33' versehen. Die Betätigungsflächen der Betätigungsplatte 23' weisen darüber hinaus
Wülste 32'' auf, welche sich hinter den Hinterschneidungen 33' einlagern können. Damit
ergibt sich eine formschlüssige Halterung der Spreizvorrichtung 23' in den Hinterschneidungen
33' des Bremskörpers 3. Um diese formschlüssige Halterung zu lösen, kann die Betätigungsplatte
13, welche bei der vorliegenden Ausführungsform die Spreizvorrichtung 23 aufweist,
mit einer Betätigungsfläche versehen sein, wodurch die Spreizvorrichtung 23' zwangsläufig
wieder in ihre Ausgangsposition zurückgeführt wird.
[0026] Fig. 7 zeigt den dritten Teil der erfindungsgemäßen Außendoppelbackenbremse 1, nämlich
den Deckel 9. Dieser Deckel 9 weist eine Fläche mit seitlichen Abschrägungen 37, 37'
auf, wobei die Fläche zwei im Abstand parallel liegende Rastelemente 12, 12' besitzt.
Unterseitig sind außerdem zwei im Abstand zueinander liegende, zweite vertikale Lagerstellen
10, 10' vorgesehen, welche zur Aufnahme der ersten vertikalen Lagerzapfen 8, 8' des
Bremskörpers 2 dienen. Die Anlagefläche 36 geht darüber hinaus in zwei im Abstand
voneinander liegende Zungen 45 und 45' über.
[0027] Das in Fig. 9 und 10 dargestellte vierte Teil der erfindungsgemäßen Außendoppelbackenbremse
1 ist eine Betätigungsplatte 13, welche gemäß Fig. 9 zwei im Abstand voneinander liegende
horizontale Zapfen 30 und 30' aufweist, hinter welchen die Betätigungsplatte 13 mit
zwei Aussparungen 44 und 44' versehen ist. Die Rückseite 31 der Betätigungsplatte
13 trägt die Spreizvorrichtung 23, welche mit konisch zulaufenden Betätigungsflächen
32 versehen ist.
[0028] Wenn diese Bremse, wie vorstehend beschrieben, beispielsweise als Feststellbremse
dienen soll und hier nach Fig. 6 Hinterschneidungen 33' sowie Wülste 32'' vorgesehen
sind, kann der obere Bereich 38 der Betätigungsplatte 13 nach Fig. 10 eine weitere,
nicht näher dargestellte Betätigungsfläche aufweisen, um das Feststellen der Bremse
wieder zu lösen und diese in ihren Anfangszustand zu überführen.
[0029] Nachdem nach Fig. 11 der Bremskörper 3 mit Verfahrensschritt a in den Tragkörper
5 eingesetzt ist, wird die Betätigungsplatte gemäß Verfahrensschritt b mit dem beiden
horizontalen Zapfen 30 und 30' in die horizontalen Schwenklager 14 und 14' der Trägerplatte
5 eingehängt. Nach diesem Einsatz liegt die Spreizvorrichtung 23 in Höhe der Eingriffsflächen
21 und 22 der federnden Schenkel 19 und 20 des Bremskörpers 3. Nunmehr läßt sich als
Verfahrensschritt c der Deckel 9 auf den Tragkörper 5 aufsetzen. Hierdurch lagern
sich die beiden oberen Lagerzapfen 8 und 8' in den zweiten vertikalen Lagerstellen
10 und 10' ein, wobei außerdem die Zapfen 42 und 42' des Tragkörpers 5 in Öffnungen
43 bzw. 43' des Deckels 9 eingelagert werden. Gleichzeitig ragen die beiden Zungen
45 und 45' des Deckels 9 durch die Aussparungen 44 und 44' der Betätigungsplatte 13.
Es ergibt sich damit eine Baueinheit der erfindungsgemäßen Doppelaußenbackenbremse
1 nach Fig. 12.
[0030] Während nach Fig. 12 und 13 die Doppelbackenbremse in der Öffnung 41 der Abdeckung
40 nach beendeter Montage über die Rastelemente 6 und 12 als Baueinheit gehaltert
wird, bestehen auch andere, nicht näher dargestellte Möglichkeiten der Montage, z.B.
kann die Baueinheit durch Kleben, Verklippen oder über mindestens eine Verschraubung
an der Spinnereimaschine montiert werden. Wesentlich ist, daß erst nach der Montage
in der Maschine, d.h. z.B. der Abdeckung 40, die einzelnen Teile der Bremse als abgeschlossene
Baueinheit vorliegen.
[0031] Insgesamt ergibt sich eine Außendoppelbackenbremse, welche lediglich aus vier Teilen
besteht, die ohne zusätzliche Befestigungsmittel miteinander zusammengebaut sind.
Die einzelnen Teile sind wartungsfrei, wobei beschädigte Teile leicht ausgetauscht
werden können. Die fertige Baueinheit läßt sich in verschiedenster Weise an der Spinnereimaschine
montieren.
1. Außendoppelbackenbremse (1) für eine Spinnspindel (2), welche in einer Ausnehmung
(41) einer Abdeckung (40) einer Spindelbank gelagert ist und einen Bremskörper (3)
aufweist, dessen im Zentralbereich verbundene, einander gegenüberstehende Bremshebel
(4, 4') über eine Spreizvorrichtung (23) gegen die Spindel (2) anstellbar sind,
gekennzeichnet durch
einen in der Ausnehmung (41) der Abdeckung über Rastelemente (6, 6') gehalterten Tragkörper
(5), welcher erste vertikale Lagerstellen (7, 7') für den Bremskörper (3) aufweist,
in denen die mit jeweils einem ersten vertikalen Lagerzapfen (8, 8') versehenen Bremshebel
(4, 4') schwenkbar gelagert sind,
einen den Tragkörper (5) verschließbaren Deckel (9) mit den ersten Lagerstellen (7,
7') mit vertikalem Abstand gegenüberliegenden zweiten vertikalen Lagerstellen (10,
10') für zweite Lagerzapfen (11, 11') der Bremshebel (4, 4'), wobei der Deckel (9)
mit die Abdeckung hintergreifenden Rastelementen (12, 12') versehen ist und
eine in horizontalen Schwenklagern (14, 14') im Tragkörper (5) einhängbare Betätigungsplatte
(13), welche die Spreizvorrichtung (23) aufweist.
2. Bremse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Tragkörper (5) einander gegenüberliegende Führungen für jeden Bremshebel (4,
4') des Bremskörpers (3) aufweist.
3. Bremse nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Führungen jeweils aus zwei im Abstand voneinander angeordneten senkrechten
Stegen (15, 16; 15', 16') bestehen, wobei der vordere Steg (15, 15') im Bereich dem
ersten vertikalen Lagerstellen (7, 7') liegt.
4. Bremse nach Anspruch 1, 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bremskörper (3) im Zentralbereich mindestens ein Filmscharnier (17, 18) zur
Verbindung der beiden Bremshebel (4, 4') aufweist, wobei jeder Bremshebel (4, 4')
hinter dem Zentralbereich mit einem federnden Schenkel (19, 20) versehen ist, welcher
innenseitig eine Eingriffsfläche (21, 22, 21', 22') für die Spreizvorrichtung (23)
besitzt.
5. Bremse nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß im Zentralbereich zwei einander gegenüberstehende Filmscharniere (17, 18) vorgesehen
sind.
6. Bremse nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingriffsflächen (21, 22, 21', 22') der Schenkel (19, 20) im spitzen Winkel
zueinander angeordnet sind.
7. Bremse nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Eingriffsflächen (21, 22) jedes Schenkels (19, 20) abgewinkelt ausgebildet
sind mit einem flachen Eingangsbereich (24, 25) und einem steileren Endbereich (27,
27').
8. Bremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schenkel (19, 20) des Bremskörpers (3) außenseitig mit gewölbten Federelementen
(26, 26') versehen sind, welche vorderseitig in eine den vorderen Steg (15, 15') des
Tragkörpers (5) aufnehmende Nut (28, 28') übergehen, in der Mitte durch den zweiten
Steg (16, 16') geführt sind und sich rückseitig bis zu dem Eingangsbereich der Schenkel
(19, 20) des jeweiligen Bremshebels (4, 4') erstrecken.
9. Bremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß in die Bremshebel (4, 4') auf die Spindel (2) einwirkende Bremselemente (29, 29')
eingesetzt sind.
10. Bremse nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungsplatte (13) im oberen Bereich in die Schwenklager (14, 14') des
Tragkörpers (5) einhängbare, horizontal verlaufende Zapfen (30, 30') aufweist, zwischen
welchen auf der Rückseite (31) der Betätigungsplatte (13) sich die nach unten bis
in Höhe der Eingriffsflächen (21, 22, 21', 22') der Schenkel (19, 20) des Bremskörpers
(3) verlaufende, blockartige, zur Vertikalebene geneigte Spreizvorrichtung (23) erstreckt.
11. Bremse nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorderseite der Betätigungsplatte (13) über die Unterseite des Tragkörpers
(5) hinaus verläuft.
12. Bremse nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Spreizvorrichtung (23) an ihrem vertikal verlaufenden Randbereich auf die
Eingriffsflächen (21, 22; 21', 22') der Schenkel (19, 20) des Bremskörpers (3) einwirkende
Betätigungsflächen (32, 32') aufweist.
13. Bremse nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungsflächen (32, 32') konisch zueinander abgeschrägt ausgebildet sind.
14. Bremse nach Anspruch 6 und 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die spitzwinklig zueinander verlaufenden Eingriffsflächen (21', 22') an der Innenseite
der Schenkel (19, 20) des Bremshebels (4, 4')im vorderen Bereich mit Hinterschneidungen
(33') versehen sind und daß die Betätigungsflächen der Betätigungsplatte (13) sich
hinter die Hinterschneidungen (33') einlagerbare Wülste (32'') aufweisen.
15. Bremse nach Anspruch 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Betätigungsplatte (13) oberhalb der Zapfen (30, 30') mit einer weiteren Betätigungsfläche
versehen ist.
16. Bremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Tragkörper (5) - den Rastelementen (6, 6') gegenüberliegend - einen U-förmig
ausgebildeten Anlagerrahmen (34) für die mit einer Durchtrittsöffnung (41) versehene
Abdeckung (40) aufweist.
17. Bremse nach Anspruch 1 und 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß der auf den Tragkörper (5) aufsetzbare Deckel (9) eine den U-förmig ausgebildeten
Anlagerrahmen (34) abschließende Anlagefläche (36) aufweist.
18. Bremse nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckel (9) und der Tragkörper (5) über Zapfen (42, 42') und Ausnehmungen (43,
43') miteinander verbunden sind.
19. Bremse nach Anspruch 1 und 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Rastelemente (6, 6'; 12, 12') des Deckels (9) und des Tragkörpers (5) als
federnde, nebeneinanderliegende Zungenpaare ausgebildet sind, welche jeweils in der
gleichen, senkrecht zur Betätigungsplatte (13) liegenden Ebene angeordnet sind.
20. Bremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Deckel (9) über den Zentralbereich des Bremskörpers (3) bis zu dem Anfangsbereich
der beiden Bremshebel (4, 4') erstreckt.
21. Bremse nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anlagefläche (36) zwei sich in oberhalb der Zapfen (42, 42') liegenden Aussparungen
der Betätigungsplatte einlagerbare Führungszungen aufweist.
1. Outer double-jaw brake (1) for a spinning spindle (2), which brake is mounted in a
recess (41) in a cover (40) of a spindle rail and has a brake body (3) whose brake
levers (4, 4') connected in the central region and located opposite one another can
be applied against the spindle (2) by means of an expanding device (23), characterized
by:
- a supporting body (5) which is fastened by means of catch elements (6, 6') in the
recess (41) in the cover and which for the brake body (3) has first vertical bearings
(7, 7') in which the brake levers (4, 4'), each of which is provided with a first
vertical journal (8, 8'), are pivotally mounted,
- a lid (9) able to close the supporting body (5) and provided with second vertical
bearings (10, 10'), lying opposite and spaced vertically apart from the first bearings
(7, 7'), for second journals (11, 11') of the brake levers (4, 4'), the lid (9) being
provided with catch elements (12, 12') engaging behind the cover, and
- an actuating plate (13) which can be hung in horizontal pivot bearings (14, 14')
in the supporting body (5) and which is provided with the expanding device (23).
2. Brake according to Claim 1, characterized in that the supporting body (5) has guides
lying opposite one another for each brake lever (4, 4') of the brake body (3).
3. Brake according to Claim 2, characterized in that each of the guides consists of two
vertical webs (15, 16; 15', 16') spaced apart from one another, the front web (15,
15') being situated in the region of the first vertical bearings (7, 7').
4. Brake according to Claim 1, 2 or 3, characterized in that the brake body (3) has in
the central region at least one film hinge (17, 18) to connect the two brake levers
(4, 4'), each brake lever (4, 4') being provided behind the central region with a
resilient leg (19, 20) which on the inside has an engagement surface (21, 22, 21',
22') for the expanding device (23).
5. Brake according to Claim 4, characterized in that in the central region two film hinges
(17, 18) lying opposite one another are provided.
6. Brake according to Claim 4 or 5, characterized in that the engagement surfaces (21,
22, 21', 22') of the legs (19, 20) are arranged at an acute angle to one another.
7. Brake according to Claim 6, characterized in that the engagement surfaces (21, 22)
of each leg (19, 20) are angular in shape, comprising a flat starting region (24,
25) and a steeper end region (27,27').
8. Brake according to one of the preceding claims, characterized in that the legs (19,
20) of the brake body (3) are provided on the outer side with curved spring elements
(26, 26') which at the front side merge into a groove (28, 28') receiving the front
web (15, 15') of the supporting body (5) and which in the middle are guided by the
second web (16, 16') and at the rear side extend to the starting region of the legs
(19, 20) of the respective brake lever (4, 4').
9. Brake according to one of the preceding claims, characterized in that brake elements
(29, 29') acting on the spindle (2) are inserted into the brake levers (4, 4').
10. Brake according to Claim 1, characterized in that in the top region the actuating
plate (13) has horizontally extending pins (30, 30') which can be hung in the pivot
bearings (14, 14') of the supporting body (5) and between which, on the rear side
(31) of the actuating plate (13), extends the block-like expanding device (23) which
is inclined relative to the vertical plane and extends downwards to the height of
the engagement surfaces (21, 22, 21', 22') of the legs (19, 20) of the brake body
(3).
11. Brake according to Claim 10, characterized in that the front side of the actuating
plate (13) extends beyond the underside of the supporting body (5).
12. Brake according to Claim 11, characterized in that in its vertically extending edge
region the expanding device (23) has actuating surfaces (32, 32') acting on the engagement
surfaces (21, 22; 21', 22') of the legs (19, 20) of the brake body (3).
13. Brake according to Claim 12, characterized in that the actuating surfaces (32, 32')
are conically bevelled relative to one another.
14. Brake according to Claims 6 and 12, characterized in that on the inner side of the
legs (19, 20) of the brake lever (4, 4') the engagement surfaces (21', 22') extending
at an acute angle to one another are provided in the front region with undercuts (33'),
and in that the actuating surfaces of the actuating plate (13) have beads (32") which
can engage behind the undercuts (33').
15. Brake according to Claim 14, characterized in that above the pins (30, 30') the actuating
plate (13) is provided with another actuating surface.
16. Brake according to one of the preceding claims, characterized in that the supporting
body (5) has, in a position opposite the catch elements (6, G'), a U-shaped mounting
frame (34) for the cover (40) provided with a through opening (41).
17. Brake according to Claims 1 and 16, characterized in that the lid (9) which can be
fitted on the supporting body (5) has a mounting surface (36) which closes the U-shaped
mounting frame (34).
18. Brake according to Claim 17, characterized in that the lid (9) and the supporting
body (5) are connected to one another by means of pins (42, 42') and recesses (43,
43').
19. Brake according to Claims 1 and 17, characterized in that the catch elements (6, 6';
12, 12') of the lid (9) and of the supporting body (5) are in the form of pairs of
resilient tongues which lie side by side and which in each case are arranged in the
same plane extending at right angles to the actuating plate (13).
20. Brake according to one of the preceding claims, characterized in that the lid (9)
extends over the central region of the brake body (3) to the starting region of the
two brake levers (4, 4').
21. Brake according to Claim 17, characterized in that the mounting surface (36) has two
guide tongues which can engage in recesses in the actuating plate which lie above
the pins (42, 42').
1. Frein (1) à deux mâchoires extérieures qui est destiné à une broche de filage (2),
qui est monté dans un évidement (41) d'un capot (40) d'un banc à broches et qui comporte
un corps de freinage (3) dont les leviers de freinage (4, 4') se font face, sont reliés
entre eux dans la région du centre et peuvent être serrés contre la broche (2) par
l'intermédiaire d'un dispositif d'écartement (23), caractérisé par :
un corps porteur (5) qui est maintenu dans l'évidement (41) du capot par l'intermédiaire
d'éléments d'encliquetage (6, 6') et qui présente des premiers endroits de pivotement
verticaux (7, 7') destinés au corps de freinage (3) dans lesquels les leviers de freinage
(4, 4') sont montés en pivotement, ceux-ci étant munis chacun d'un premier tourillon
vertical (8, 8'),
un couvercle (9) pouvant fermer le corps porteur (5) et pourvu de deuxièmes endroits
de pivotement verticaux (10, 10') qui sont situés en face des premiers endroits de
pivotement (7, 7'), à distance de ceux-ci dans le sens vertical, et qui sont destinés
à des deuxièmes tourillons (11, 11') des leviers de freinage (4, 4'), le couvercle
(9) étant pourvu d'éléments d'encliquetage (12, 12') qui viennent en prise par l'arrière
avec le capot, et :
une plaque d'actionnement (13) qui peut être accrochée au corps porteur (5) dans des
paliers de pivotement horizontaux (14, 14') et qui comporte le dispositif d'écartement
(23).
2. Frein selon la revendication 1, caractérisé par le fait que le corps porteur (5) comporte
des guidages se faisant face pour chaque levier de freinage (4, 4') du corps de freinage
(3).
3. Frein selon la revendication 2, caractérisé par le fait que les guidages sont constitués
chacun par deux bossages verticaux (15, 16 ; 15', 16') qui sont disposés à distance
l'un de l'autre, le bossage antérieur (15, 15') étant situé dans la région des premiers
endroits de pivotement verticaux (7, 7').
4. Frein selon la revendication 1, 2 ou 3, caractérisé par le fait que le corps de freinage
(3) comporte dans sa région centrale au moins une charnière (17, 18) qui est constituée
par une pellicule pour relier les deux leviers de freinage (4, 4'), cependant que
chaque levier de freinage (4, 4') est pourvu derrière sa région centrale d'une branche
élastique (19, 20) qui comporte intérieurement une surface de venue en prise (21,
22, 21', 22') destinée au dispositif d'écartement (23).
5. Frein selon la revendication 4, caractérisé par le fait qu'il est prévu dans la région
centrale deux charnières (17, 18) qui sont constituées par une pellicule et qui se
font face.
6. Frein selon la revendication 4 ou 5, caractérisé par le fait que les surfaces de venue
en prise (21, 22, 21', 22') des branches (19, 20) sont disposées sous un angle aigu
les unes par rapport aux autres.
7. Frein selon la revendication 6, caractérisé par le fait que les surfaces de venue
en prise (21, 22) de chaque branche (19, 20) sont réalisées en formant un angle et
en comprenant une zone d'entrée plate (24, 25) et une zone terminale à plus forte
pente (27,27').
8. Frein selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que les
branches (19, 20) du corps de freinage (3) sont pourvues sur leur côté extérieur d'éléments
élastiques en forme d'arcs (26, 26') qui se prolongent à l'avant par une rainure (28,
28') recevant le bossage antérieur (15, 15') du corps porteur (5), qui sont guidés
en leur milieu par le deuxième bossage (16, 16') et qui s'étendent à l'arrière jusqu'à
la zone d'entrée des branches (19, 20) du levier de freinage correspondant (4, 4').
9. Frein selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que des
éléments de freinage (29, 29') qui agissent sur la broche (2) sont introduits dans
les leviers de freinage (4, 4').
10. Frein selon la revendication 1, caractérisé par le fait que la plaque d'actionnement
(13) présente dans sa région supérieure des tourillons (30, 30') qui s'étendent horizontalement,
qui peuvent être accrochés dans les paliers de pivotement (14, 14') du corps porteur
(5) et entre lesquels s'étend, sur le côté arrière (31) de la plaque d'actionnement
(13), le dispositif d'écartement (23) en forme de bloc qui est incliné par rapport
au plan vertical et qui s'étend vers le bas jusqu'au niveau des surfaces de venue
en prise (21, 22, 21', 22') des branches (19, 20) du levier de freinage (3).
11. Frein selon la revendication 10, caractérisé par le fait que le côté avant de la plaque
d'actionnement (13) s'étend au-delà du côté inférieur du corps porteur (5).
12. Frein selon la revendication 11, caractérisé par le fait que le dispositif d'écartement
(23) présente, sur la région de son bord qui s'étend verticalement, des surfaces d'actionnement
(32, 32') agissant sur les surfaces de venue en prise (21, 22 ; 21', 22') des branches
(19, 20) du corps de freinage (3).
13. Frein selon la revendication 12, caractérisé par le fait que les surfaces d'actionnement
(32, 32') sont réalisées en étant en biais l'une par rapport à l'autre.
14. Frein selon les revendications 6 et 12, caractérisé par le fait que les surfaces de
venue en prise (21', 22') qui s'étendent sous un angle aigu l'une par rapport à l'autre
sont pourvues dans la région antérieure de contre-dépouilles (33') ménagées sur le
côté intérieur des branches (19, 20) du levier de freinage (4, 4'), et par le fait
que les surfaces d'actionnement de la plaque d'actionnement (13) présentent des bourrelets
(32") qui peuvent se loger derrière les contre-dépouilles (33').
15. Frein selon la revendication 14, caractérisé par le fait que la plaque d'actionnement
(13) est pourvue d'une autre surface d'actionnement au-dessus des tourillons (30,
30').
16. Frein selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le corps
porteur (5) présente - en face des éléments d'encliquetage (6, 6') - un cadre d'appui
réalisé en forme de U (34) pour le capot (40) qui est pourvu d'un passage (41).
17. Frein selon les revendications 1 et 16, caractérisé par le fait que le couvercle (9)
que l'on peut poser sur le corps porteur (5) présente une surface d'appui (36) qui
ferme le cadre d'appui réalisé en forme de U (34).
18. Frein selon la revendication 17, caractérisé par le fait que le couvercle (9) et le
corps porteur (5) sont reliés entre eux par l'intermédiaire de goujons (42, 42') et
d'évidements (43, 43').
19. Frein selon les revendications 1 et 17, caractérisé par le fait que les éléments d'encliquetage
(6, 6' ; 12, 12') du couvercle (9) et du corps porteur (5) sont réalisés sous la forme
de paires de languettes élastiques juxtaposées qui sont disposées à chaque fois dans
le même plan perpendiculaire à la plaque d'actionnement (13).
20. Frein selon l'une des revendications précédentes, caractérisé par le fait que le couvercle
(9) s'étend au-delà de la région centrale du corps de freinage (3) jusque dans la
zone du début des deux leviers de freinage (4, 4').
21. Frein selon la revendication 17, caractérisé par le fait que la surface d'appui (36)
comporte deux languettes de guidage qui peuvent être logées dans des évidements de
la plaque d'actionnement, ceux-ci étant situés au-dessus des goujons (42, 42').