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EP 0 657 642 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.01.1999 Patentblatt 1999/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 20.08.1994 |
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Kraftstoffeinspritzeinrichtung für Brennkraftmaschinen
Fuel injection device for internal combustion engines
Dispositif d'injection de combustible pour moteurs à combustion interne
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT |
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Priorität: |
07.12.1993 DE 4341543
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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14.06.1995 Patentblatt 1995/24 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Müller, Peter, Dipl.-Ing.
A-5400 Hallein (AT)
- Hlousek, Jaroslaw, Dipl.-Ing.
A-5440 Golling (AT)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
FR-A- 2 449 795 US-A- 5 245 970
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US-A- 4 360 163
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht von einer Kraftstoffeinspritzeinrichtung für Brennkraftmaschinen
nach der Gattung des Patentanspruchs 1 aus. Bei einer solchen aus der DE-OS 37 00
687 bekannten Kraftstoffeinspritzeinrichtung fördert eine Kraftstoffhochdruckpumpe
Kraftstoff aus einem Niederdruckraum in einen Hochdrucksammelraum, der über Hochdruckleitungen
mit den einzelnen, in den Brennraum der zu versorgenden Brennkraftmaschine ragenden
Einspritzventilen verbunden ist, wobei dieses gemeinsame Druckspeichersystem durch
eine Drucksteuereinrichtung auf einem bestimmten Druck gehalten wird. Zur Steuerung
der Einspritzzeiten und Einspritzmengen an den Einspritzventilen, ist an diesen jeweils
ein elektrisch gesteuertes Steuerventil in die Hochdruckleitungen eingesetzt, das
mit seinem Öffnen und Schließen die Kraftstoffhochdruckeinspritzung am Einspritzventil
steuert.
[0002] Dabei ist bei der bekannten Kraftstoffeinspritzeinrichtung an jedem Einspritzventil
ein weiterer Druckspeicherraum vorgesehen, der vom gemeinsamen Druckspeichersystem
gefüllt wird und der neben der vom Hochdrucksammelraum abführenden Hochdruckleitung
ebenfalls mit dem Einspritzventil verbunden ist. Durch diese Aufteilung des Speichervolumens
an jedem Einspritzventil auf zwei Druckräume, die durch eine Leitung bestimmter Länge
miteinander verbunden sind, kann dort in Verbindung mit einem gedrosselten Abströmen
von Kraftstoff aus einem auf das Ventilglied des Einspritzventils wirkenden Druckraum
der Einspritzverlauf den Erfordernissen der jeweiligen Brennkraftmaschine optimal
angepaßt werden, wobei insbesondere ein langsamer Druckanstieg am Beginn und ein hoher
Druckanstieg zum Ende der Einspritzung erreichbar ist. Die direkt aus dem gemeinsamen
Hochdrucksammelraum dem Einspritzventil zugeführte Kraftstoffmenge wird dabei lediglich
als Steuermittel zur Steuerung der Hubbewegung des Ventilgliedes des Einspritzventiles
verwendet, während die Einspritzmenge vollständig dem jeweiligen kleineren Druckspeicherraum
entnommen wird.
[0003] Aus der Schrift FR-A-2 449 795 ist desweiteren eine Kraftstoffeinspritzeinrichtung
bekannt, bei der das Steuerventil am Einspritzventil die Verbindung des weiteren Druckspeicherraumes
mit einem, das Ventilglied des Einspritzventils in öffnungsrichtung beaufschlagenden
Druckraum innerhalb des Einspritzventils während der Einspritzpausen verschließen
kann. Dabei steuert dieses Steuerventil während der Einspritzpausen am zu versorgenden
Einspritzventil eine Verbindung des Druckraumes des Einspritzventils mit einem Entlastungsraum
auf und entlastet so den Druckraum des Einspritzventilgliedes von dem hohen im Druckspeicherraum
befindlichen Kraftstoffdruck.
[0004] Dabei weist die bekannte Kraftstoffeinspritzeinrichtung jedoch den Nachteil auf,
daß sie konstruktiv sehr aufwendig baut und zudem zur definierten Begrenzung der Hubbewegungen
des Ventilgliedes zusätzliche Hubanschlagflächen vorgesehen sind.
Vorteile der Erfindung
[0005] Die erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzeinrichtung mit den kennzeichnenden Merkmalen
des Patentanspruchs 1 trägt zu einer Vereinfachung der gesamten Einspritzeinrichtung
bei. Dies wird dabei in vorteilhaft einfacher Weise mit einem als Doppelsitzventil
ausgebildeten elektrisch angesteuerten Steuerventil erreicht, dessen jeweiliger Hubanschlag
durch einen Ventilsitz gebildet ist und das durch die jeweils gleich groß dimensionierten
Druckangriffsflächen am Ventilglied in beiden Hubrichtungen in geöffnetem und geschlossenem
Zustand druckausgeglichen ist, so daß die Stellkräfte des das Ventilglied betätigenden
Magnetventils lediglich die Kraft einer Rückstellfeder überwinden müssen.
[0006] Ein weiterer Vorteil wird durch die Durchgangsbohrung im kolbenförmigen Ventilglied
des Steuerventils erreicht, über die der unter hohem Druck stehende Kraftstoff während
der Einspritzpausen aus dem Hochdruckbereich innerhalb des Steuerventils in einen
Entlastungsraum abströmt und über die ständig ein Druckausgleich an beiden Ventilgliedstirnseiten,
bzw. der an diese angrenzenden Räume erfolgt. Um einen Einspritzdruckverlauf mit zu
Beginn geringem Druckanstieg und zum Ende hin einem hohen Einspritzdruck zu erreichen
ist das Volumen der den Einspritzventilen zugeordneten Druckspeicherräume 5 bis 20
mal größer als die maximale Einspritzmenge am Einspritzventil ausgeführt, wobei der
am Einspritzventil am Beginn der Einspritzung reflektierte Kraftstoffdruck im Druckspeicherraum
für eine Druckerhöhung auf einen Wert oberhalb des Systemdrucks genutzt wird. Diese
Drucküberhöhung läßt sich dabei über das durch die Dimensionierung der Hochdruckleitung
und ein Druckventil im Zulauf einstellbare Nachströmen in den Druckspeicher derart
abstimmen, daß gegen Einspritzende der höchste Kraftstoffdruck im System aufgebaut
ist. Eine in den Druckanschluß des Druckspeichers eingesetzte Strömungsdrossel vermeidet
dabei eine Fortpflanzung der Druckschwankungen in das System.
[0007] Weitere Vorteile und vorteilhafte Ausgestaltungen des Gegenstandes der Erfindung
sind der Beschreibung, der Zeichnung und den Ansprüchen entnehmbar.
Zeichnung
[0008] Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Kraftstoffeinspritzeinrichtung ist
in der Zeichnung dargestellt und wird in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert.
[0009] Es zeigen die Figur 1 eine schematische Darstellung der Kraftstoffeinspritzeinrichtung
mit einem Längsschnitt durch das Steuerventil und das Einspritzventil und die Figur
2 die Ausbildung der Ventilsitze und Dichtflächen des Steuerventils in einem vergrößerten
Ausschnitt aus der Figur 1.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
[0010] Bei der in der Figur 1 dargestellten Kraftstoffeinspritzeinrichtung ist eine Kraftstoffhochdruckpumpe
1 saugseitig über eine Kraftstoffzuführungsleitung 3 mit einem kraftstoffgefüllten
Niederdruckraum 5 und druckseitig über eine Förderleitung 7 mit einem Hochdrucksammelraum
9 verbunden, wobei die Fördermenge der Kraftstoffhochdruckpumpe 1 von einem elektrischen
Steuergerät 11 steuerbar ist.
[0011] Vom Hochdrucksammelraum 9 führen Hochdruckleitungen 13 zu den einzelnen, in den Brennraum
der zu versorgenden Brennkraftmaschine ragenden Einspritzventilen 15 ab, wobei zur
Steuerung des Einspritzvorganges jeweils ein elektrisches Steuerventil 17 an jedem
Einspritzventil 15 in die jeweilige Hochdruckleitung 13 eingesetzt ist.
[0012] Des weiteren ist in jeder Hochdruckleitung 13 zwischen Hochdrucksammelraum 9 und
Steuerventil 17 ein weiterer Druckspeicherraum 19 vorgesehen, dessen Volumen in etwa
5 bis 20 mal größer als die maximale Einspritzmenge am Einspritzventil 15 pro Einspritzvorgang
ist und der über zwei parallele Druckanschlüsse mit dem zum Hochdrucksammelraum 9
führenden Teil der Hochdruckleitung 13 verbunden ist. Dabei weist ein erster Druckanschluß
21 ein in Richtung Druckspeicherraum 19 öffnendes, als Rückschlagventil ausgebildetes
Druckventil 23 und ein zweiter Druckanschluß 25 eine Drosselstelle 27 auf, wobei über
die Drossel 27 ein unkontrolliertes Rückströmen von Kraftstoff in den zum Hochdrucksammelraum
9 führenden Teil der Hochdruckleitung 13 und eine Beeinflussung des Druckes in den
Druckspeicherräumen der übrigen Einspritzventile vermieden werden soll, während das
Druckventil 23 ein rasches Nachfüllen des Druckspeicherraumes 19 ermöglicht. Dabei
lassen sich über die Auslegung der Drossel 27 und des Druckventils 23 in Abhängigkeit
von der Dimensionierung der Hochdruckleitung 13 die Zu- und Ablaufmenge in den Druckspeicherraum
19 insbesondere während der Hochdruckeinspritzung einstellen, wobei Drossel 27 und
Druckventil 23 auch in einem gemeinsamen Druckanschluß, in Reihe geschaltet angeordnet
sein können.
[0013] Das Steuerventil 17 ist als 3/2 Wegeventil ausgeführt, dessen kolbenförmiges Ventilglied
29 von einem auf seine eine Stirnseite entgegen einer sich zwischen Gehäuse 31 und
einem Federteller 33 am Ventilglied 29 abstützenden Druckfeder 35 wirkenden elektrischen
Stellmagneten 37 betätigt wird, dessen Bestromung vom Steuergerät 11 gesteuert wird.
Dabei weist das Ventilglied 29 an seinem Schaft einen Ringsteg 39 auf, dessen untere
dem Stellmagneten 37 abgewandte Übergangsfläche zum Kolbenschaft konisch ausgeführt
ist und dabei eine erste konische Dichtfläche 41 am Ventilglied 29 bildet, die mit
einem konischen Ventilsitz 43 zusammenwirkt. Dieser in der Figur 2 vergrößert dargestellte
konische Ventilsitz 43 ist dabei durch eine konische Durchmessererweiterung einer,
einen Führungskolbenteil 45 am Ventilglied 29 aufnehmenden Führungsbohrung 49 innerhalb
des Gehäuses 31 des Steuerventils 17 gebildet. Dabei ist zwischen dem das Ventilglied
29 auf der stellmagnetabgewandten Seite begrenzenden Führungskolbenteil 45 und der
konischen Ventildichtfläche 41 eine Ringnut 47 am Ventilglied 29 vorgesehen, die mit
der Wand der Führungsbohrung 49 einen Druckraum 51 bildet, der vom Führungskolbenteil
45 und der konischen Ventildichtfläche 41 am Ringsteg 39 begrenzt wird und in den
ein vom Druckspeicherraum 19 abführender Teil der Hochdruckleitung 13 zum Steuerventil
17 derart mündet, daß die Mündung während der Hubbewegung des Ventilgliedes 29 nicht
durch das Ventilglied 29 verschließbar ist.
[0014] Der dem Stellmagneten 37 zugewandte Übergang vom Ringsteg 39 zum Kolbenschaft erfolgt
über einen Ringabsatz 53, wobei die entstandene axial gerichtete Ringfläche am Ringabsatz
53 dabei eine zweite flache Dichtfläche 55 bildet, die mit einem eine Bohrung 57 umgebenden
Flachventilsitz 59 an der axialen Stirnseite eines Zwischenstückes 61 zusammenwirkt,
wobei der Kolbenschaft durch die Bohrung 57 zum Stellmagneten 37 weiterführt und dabei
mit seinem Ende in einen die Druckfeder 35 des Ventilgliedes 29 aufnehmenden Federaum
63 ragt. Der Außendurchmesser des die flache axiale Dichtfläche 55 tragenden Ringabsatzes
53 am Ringsteg 39 ist dabei für einen Druckausgleich am geöffneten Steuerventil 17
gleich groß dem Durchmesser des Führungskolbenteils 45.
[0015] Die Hubbewegung des Ventilgliedes 29 ist dabei jeweils durch Anlage der Dichtflächen
41, 55 an einem der Ventilsitze 43, 59 begrenzt. Der Ringsteg 39 ist in einem von
den jeweiligen Ventilsitzen 43, 59 begrenzten, einen Vorraum 65 bildenden Ringraum
angeordnet, von dem eine Druckleitung 67 zum Einspritzventil 15 und ein Entlastungskanal
69 abführen. Dieser Entlastungskanal 69 wird dabei zum Teil durch einen verbleibenden
Ringspalt zwischen dem Kolbenschaft und der Bohrung 57 im Zwischenstück 61 gebildet,
der mit seinem äußeren Durchmesser kleiner als die Dichtfläche 55 ausgebildet und
so von dieser verschließbar ist. Die Bohrung 57 mündet dabei in den die als Rückstellfeder
wirkende Druckfeder 35 des Ventilgliedes 29 aufnehmenden Federraum 63 und ist über,
eine axiale Durchgangsbohrung 71 im Ventilglied 29 schneidende Querbohrungen 73 mit
einem, von der dem Stellmagneten 37 abgewandten Stirnseite des Führungskolbens 45
des Ventilgliedes 29 begrenzten Entlastungsraum 75 verbunden. Dieser innerhalb der
Führungsbohrung 49 gebildete Entlastungsraum 75 setzt sich axial in vom Stellmagnet
37 abgewandter Richtung in einen Federraum 77 des Einspritzventils 15 fort, in dem
eine ein Ventilglied 79 des Einspritzventils 15 in Schließrichtung beaufschlagende
Ventilfeder 81 angeordnet ist und von dem eine Rücklaufleitung 83 in den Niederdruckraum
5 abführt.
[0016] Dabei ist das Ventilglied 79 des Einspritzventils 15 in bekannter Weise mit einer
konischen Druckschulter 85 versehen, die in einen mit der Druckleitung 67 verbundenen
Druckraum 87 derart ragt, daß der Druck im Druckraum 87 das Ventilglied 79 in Öffnungsrichtung
beaufschlagt. Vom Druckraum 87 führt desweiteren ein Einspritzkanal 89 entlang des
Ventilgliedes 79 zu einer oder mehreren von der Dichtfläche an der Spitze des Ventilgliedes
79 gesteuerten Einspritzöffnungen 91 des Einspritzventils 15 in den nicht näher dargestellten
Brennraum der zu versorgenden Brennkraftmaschine.
[0017] Die erfindungsgemäße Kraftstoffeinspritzeinrichtung arbeitet in folgender Weise.
[0018] Die Kraftstoffhochdruckpumpe 1 fördert den Kraftstoff aus dem Niederdruckraum 5 in
den Hochdrucksammelraum 9 und baut so in diesem einen Kraftstoffhochdruck auf, der
über die Steuerung der Hochdruckpumpe 1 einstellbar ist. Dieser Kraftstoffhochdruck
setzt sich über die Hochdruckleitungen 13 bis in den Druckraum 51 der einzelnen Steuerventile
17 an den Einspritzventilen 15 fort und befüllt dabei auch die jeweiligen Druckspeicherräume
19 über die Druckventile 23.
[0019] Im Ruhezustand, also bei geschlossenem Einspritzventil 15 ist der Stellmagnet 37
am Steuerventil 17 stromlos geschaltet, so daß die Druckfeder 35 das Ventilglied 29
über den Federteller 33 mit der konischen Dichtfläche 41 in Anlage am konischen Ventilsitz
43 hält, so daß die Verbindung zwischen dem unter Kraftstoffhochdruck stehenden Druckraum
51 und dem ständig mit der Druckleitung 67 zum Einspritzventil 15 verbundenen Vorraum
65 verschlossen und die Verbindung vom Vorraum 65 in den Entlastungskanal 69 geöffnet
ist.
[0020] Soll eine Einspritzung am Einspritzventil 15 erfolgen, wird der Stellmagnet 37 bestromt
und verschiebt das Ventilglied 29 des Steuerventils 17 entgegen der Rückstellkraft
der Feder 35 bis zur Anlage seiner flachen Ventildichtfläche 55 an den Flachventilsitz
59. Dabei wird die Verbindung des Vorraumes 65 zum Entlastungskanal 69 verschlossen
und zur Druckleitung 67 aufgesteuert, so daß sich der Kraftstoffhochdruck nun vom
Druckraum 51 über den Vorraum 65 und die Druckleitung 67 zum Druckraum 87 des Einspritzventils
15 fortsetzt und dort über das Abheben des Ventilgliedes 79 von seinem Ventilsitz
in bekannter Weise die Einspritzung an den Einspritzöffnungen 91 erfolgt.
[0021] Dabei läßt sich in der Druckleitung 67 während der Einspritzphase eine Drucküberhöhung
über den Systemdruck in folgender Weise erreichen. Durch die Verschiebung des Ventilgliedes
29 wird der Druckraum 51 mit dem Vorraum 65 verbunden und es setzt eine Strömung in
Richtung Querbohrung 73 und Durchgangsbohrung 71 bis hin zur drucklosen Rücklaufleitung
83 ein. Diese Strömung verursacht in weiterer Folge eine Strömung in der Leitungsverbindung
vom Druckspeicherraum 19 zum Druckraum 51 und in der Leitung 13 zwischen Druckspeicherraum
19 und Hochdrucksammelraum 9.
[0022] Bei Beendigung des Öffnungshubes des Ventilgliedes 29 durch Anlage der Dichtfläche
55 am Ventilsitz 59 wird der Kraftstoffluß in Richtung Druckleitung 67 gelenkt. Durch
den Staueffekt der in Bewegung befindlichen Kraftstoffströmung entsteht dort eine
Drucküberhöhung. Diese Drucküberhöhung ist durch geeignete Wahl der Einflußgrößen
Leitungslänge, Leitungsdurchmesser, Speichervolumen, Drosselquerschnitt usw. beeinflußbar.
[0023] Zudem läßt sich infolge der Umsetzung der Strömungsenergie eine Druckerhöhung des
Einspritzdruckes über den Wert des Systemdruckes erreichen, indem die zum Einspritzventil
15 laufende Kraftstoffdruckwelle zum Teil am Einspritzventil reflektiert wird, zum
Druckspeicher 19 zurückläuft und in diesem eine Druckerhöhung bewirkt, die sich durch
die Strömungsenergie des vom Hochdrucksammelraum 9 nachströmenden Kraftstoffes und
die Dimensionierung der Drossel 27, die einen schnellen Druckabbau verhindert, einstellen
läßt. Dieser erhöhte Kraftstoffdruck gelangt dann erneut zum Einspritzventil 15 und
erhöht dessen Einspritzrate gegen Ende der Einspritzung. Der Einspritzverlauf am Einspritzventil
15 läßt sich zudem über den Öffnungsquerschnitt am Ventilglied 29 (Durchmesser/Hub),
das Volumen des Vorraumes 65 und der Druckleitung 67 sowie das Volumen des Druckspeichers
19 formen.
[0024] Soll die Einspritzung beendet werden, wird der Stellmagnet 37 erneut stromlos geschaltet
und die Druckfeder 35 bringt das auch in geöffnetem Zustand durch den Ringabsatz 53
druckausgeglichene Ventilglied 29 des Steuerventils 17 wieder in Anlage an den konischen
Ventilsitz 43. Dabei wird der Öffnungsquerschnitt am Flachventilsitz 59 aufgesteuert
und der unter hohem Druck stehende Kraftstoff entspannt sich über den Entlastungskanal
69, den Federraum 63, die Querund Längsbohrungen 73, 71 im Ventilglied 29 in den Entlastungsraum
75, von wo der Kraftstoff über den Federraum 77 und die Rücklaufleitung 83 in den
Niederdruckraum 5 abströmt, so daß das Ventilglied 79 des Einspritzventils 15 druckentlastet
unter Einwirkung der Ventilfeder 81 in Schließstellung geht und das Ventilglied 29
wieder druckausgeglichen ist. Dabei ist der Querschnitt des Entlastungskanals 69 so
ausgelegt, daß er einerseits einen raschen Druckabfall in der Druckleitung 67 unter
den Schließdruck des Einspritzventils 15 gewährleistet, andererseits jedoch das Abströmen
aus der Druckleitung 67 so drosselt, daß während der Einspritzpausen ein Restdruck
in der Druckleitung 67 und dem Einspritzventil 15 verbleibt.
[0025] Um eine Beeinflussung der einzelnen Einspritzventile 15 untereinander durch die beim
Einspritzende vom geschlossenen Steuerventil 17 rücklaufende Druckwelle zu vermeiden,
ist das Volumen des Druckspeicherraumes 19 und der Querschnitt der Drossel 27 im als
Rücklaufleitung dienenden Druckanschluß 25 so abzustimmen, daß die Druckspitzen innerhalb
des Druckspeicherraumes 19 und zum Hochdrucksammelraum 9 abgebaut werden.
1. Kraftstoffeinspritzeinrichtung für Brennkraftmaschinen mit einer Kraftstoffhochdruckpumpe
(1), die Kraftstoff aus einem Niederdruckraum (5) in einen Hochdrucksammelraum (9)
fördert, der über Hochdruckleitungen (13) mit in den Brennraum der zu versorgenden
Brennkraftmaschine ragenden Einspritzventilen (15) verbunden ist, deren Öffnungs-
und Schließbewegung jeweils von einem elektrisch angesteuerten, in der Hochdruckleitung
(13) am Einspritzventil (15) angeordneten Steuerventil (17) mit einem Kolbenförmigen
Ventilglied (29) gesteuert wird und mit einem weiteren Druckspeicherraum (19) an jedem
Einspritzventil (15), der in die Hochdruckleitung (13) zwischen Hochdrucksammelraum
(9) und Einspritzventil (15) integriert ist, wobei das Steuerventil (17) am Einspritzventil
(15) die Verbindung des weiteren Druckspeicherraumes (19) mit einem, das Ventilglied
(79) des Einspritzventils (15) in Öffnungsrichtung beaufschlagenden Druckraum (87)
innerhalb des Einspritzventils (15) während der Einspritzpausen verschließt, wobei
das Steuerventil (17) während der Einspritzpausen des Einspritzventils (15) eine Verbindung
des Druckraumes (87) des Einspritzventils (15) mit einem Entlastungsraum (75) aufsteuert,
dadurch gekennzeichnet, daß das kolbenförmige Ventilglied (29) einen Ringsteg (39)
aufweist, dessen eine Übergangsfläche zum im Durchmesser geringeren Ventilgliedschaft
eine mit einem Ventilsitz (43) zusammenwirkende erste Ventildichtfläche (41) bildet,
und dessen anderer Übergang zum im Durchmesser geringeren Ventilgliedschaft über einen
Ringabsatz (53) erfolgt, an die sich dem Ringsteg (39) abgewandt ein vom Ringsteg
(39) beabstandeter Führungskolbenteil (45) anschließt, dessen axiale, dem Ringsteg
(39) abgewandte Ringstirnfläche eine zweite Ventildichtfläche (55) bildet, die mit
einem gehäusefesten Ventilsitz (59) zusammenwirkt.
2. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubbewegung
des Ventilgliedes (29) des Steuerventils (17) jeweils durch die Anlage der Ventildichtflächen
(41, 55) an einer der Ventilsitze (43, 59) begrenzt ist.
3. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Außendurchmesser
des die flache Ventildichtfläche (55) tragenden Ringabsatzes (53) gleich groß dem
Durchmesser eines Führungskolbens (45) des Ventilgliedes (29) in einer Führungsbohrung
(49) ist, der sich an eine von der konischen Ventildichtfläche (41) ausgehende Ringnut
(47) am Ventilglied (29) anschließt und dabei einen zwischen der Wand der Führungsbohrung
(49) und des Ventilgliedes (29) im Bereich der Ringnut (47) gebildeten Druckraum (51)
begrenzt.
4. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ringsteg
(39) in einem, ständig mit einer zum Druckraum (87) des Einspritzventils (15) führenden
Druckleitung (67) verbundenen Vorraum (65) angeordnet ist.
5. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckraum
(51) im Bereich der Ringnut (47) des Ventilgliedes (29) ständig mit einem vom Druckspeicherraum
(19) abführenden Teil der Hochdruckleitung (13) verbunden ist.
6. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß
die Verbindung zwischen dem Vorraum (65) und dem Druckraum (51) durch Anlage der konischen
Dichtfläche (41) des Ventilgliedes (29) am konischen Ventilsitz (43) verschließbar
ist.
7. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch
die Ausführung des sich an die flache Ventildichtfläche (55) anschließenden Ventilgliedschaftes
mit einem kleineren Durchmesser als eine ihn aufnehmende Bohrung (57) ein Entlastungskanal
(69) gebildet ist, der den Vorraum (65) bei geöffnetem Flachsitzventil mit dem Entlastungsraum
(75) verbindet.
8. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das kolbenförmige
Ventilglied (29) des Steuerventils (17) eine axiale Durchgangsbohrung (71) und radial
von dieser abführende Querbohrungen (73) im Bereich des Entlastungskanals (69) aufweist,
über die der Kraftstoffdurchtritt des aus der Druckleitung (67) und dem Vorraum (65)
bei geöffnetem Flachsitzventil abströmenden Kraftstoffes vom Entlastungskanal (69)
in den Entlastungsraum (75) erfolgt.
9. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Steuerventil
(17) als 3/2- Magnetventil ausgebildet ist, das mittels eines elektrischen Steuergerätes
(11) angesteuert wird.
10. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Speichervolumen
des Druckspeicherraumes (19) etwa 5 bis 20 mal größer als die maximale Einspritzmenge
am Einspritzventil (15) ist.
11. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckspeicherraum
(19) über zwei parallele Druckanschlüsse mit dem zum Hochdrucksammelraum (9) führenden
Teil der Hochdruckleitung (13) verbunden ist, von denen ein erster Druckanschluß (21)
ein in Richtung Druckspeicherraum (19) öffnendes Druckventil (23), vorzugsweise ein
Rückschlagventil und ein zweiter Druckanschluß (25) eine Drosselstelle (27) aufweist.
12. Kraftstoffeinspritzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckspeicherraum
(19) über einen Druckanschluß mit dem zum Hochdrucksammelraum (9) führenden Teil der
Hochdruckleitung (13) verbunden ist, der ein in Richtung Druckspeicherraum (19) öffnendes
Druckventil, vorzugsweise ein Rückschlagventil und eine mit diesem in Reihe geschaltete
Drosselstelle aufweist.
1. Fuel injection device for internal combustion engines, with a fuel high-pressure pump
(1) which conveys fuel out of a low-pressure space (5) into a high-pressure collecting
space (9) which is connected, via high-pressure conduits (13), to injection valves
(15) which project into the combustion space of the internal combustion engine to
be supplied and the opening and closing movement of which is controlled in each case
by an electrically activated control valve (17) arranged in the high-pressure conduit
(13) on the injection valve (15) and having a piston-shaped valve member (29), and
with, on each injection valve (15), a further pressure accumulator space (19) which
is integrated into the high-pressure conduit (13) between the high-pressure collecting
space (9) and the injection valve (15), during the injection intermissions the control
valve (17) on the injection valve (15) closing the connection of the further pressure
accumulator space (19) to a pressure space (87) located within the injection valve
(15) and acting on the valve member (79) of the injection valve (15) in the opening
direction, the control valve (17) opening a connection of the pressure space (87)
of the injection valve (15) to a relief space (75) during the injection intermissions
of the injection valve (15), characterized in that the piston-shaped valve member
(29) has an annular web (39), of which one surface of transition to the valve-member
shank of smaller diameter forms a first valve sealing surface (41) cooperating with
a valve seat (43) and of which the other transition to the valve-member shank of smaller
diameter takes place via an annular shoulder (53) which has adjoining it, facing away
from the annular web (39), a guide-piston part (45) spaced from the annular web (39)
and of which the axial annular end surface facing away from the annular web (39) forms
a second valve sealing surface (55) which co-operates with a valve seat (59) fixed
relative to the housing.
2. Fuel injection device according to Claim 1, characterized in that the stroke movement
of the valve member (29) of the control valve (17) is limited in each case by the
bearing of the valve sealing surfaces (41, 55) on one of the valve seats (43, 59).
3. Fuel injection device according to Claim 1, characterized in that the outside diameter
of the annular shoulder (53) carrying the flat valve sealing surface (55) is equal
to the diameter of a guide piston (45) of the valve member (29) in a guide bore (49),
the said guide piston adjoining an annular groove (47) located on the valve member
(29) and emanating from the conical valve sealing surface (41), and the said guide
piston, at the same time, delimiting a pressure space (51) formed between the wall
of the guide bore (49) and the valve member (29) in the region of the annular groove
(47).
4. Fuel injection device according to Claim 3, characterized in that the annular web
(39) is arranged in a pre-space (65) constantly connected to a pressure conduit (67)
leading to the pressure space (87) of the injection valve (15).
5. Fuel injection device according to Claim 4, characterized in that the pressure space
(51) in the region of the annular groove (47) of the valve member (29) is constantly
connected to a part of the high-pressure conduit (13) which leads away from the pressure
accumulator space (19).
6. Fuel injection device according to Claims 4 and 5, characterized in that the connection
between the pre-space (65) and the pressure space (51) can be closed by the bearing
of the conical sealing surface (41) of the valve member (29) on the conical valve
seat (43).
7. Fuel injection device according to Claim 4, characterized in that, by designing the
valve-member shank adjoining the flat valve sealing surface (55) so as to have a smaller
diameter than a bore (57) receiving the said shank, a relief duct (69) is formed which
connects the pre-space (65) to the relief space (75) when the flat-seat valve is open.
8. Fuel injection device according to Claim 7, characterized in that the piston-shaped
valve member (29) of the control valve (17) has an axial passage bore (71) and, in
the region of the relief duct (69), transverse bores (73) which lead radially away
from the said passage bore and via which the fuel flowing away from the pressure conduit
(67) and the pre-space (65) when the flat-seat valve is open passes from the relief
duct (69) into the relief space (75).
9. Fuel injection device according to Claim 1, characterized in that the control valve
(17) is designed as a 3/2-way solenoid valve which is activated by means of an electric
control unit (11).
10. Fuel injection device according to Claim 1, characterized in that the accumulator
volume of the pressure accumulator space (19) is about 5 to 20 times larger than the
maximum injection quantity on the injection valve (15).
11. Fuel injection device according to Claim 1, characterized in that the pressure accumulator
space (19) is connected, via two parallel pressure connections, to that part of the
high-pressure conduit (13) which leads to the high-pressure collecting space (9),
of which pressure connections a first (21) has a pressure valve (23), preferably a
non-return valve, opening in the direction of the pressure accumulator space (19)
and a second (25) has a throttle point (27).
12. Fuel injection device according to Claim 1, characterized in that the pressure accumulator
space (19) is connected, via one pressure connection, to that part of the high-pressure
conduit (13) which leads to the high-pressure collecting space (9), the said pressure
connection having a pressure valve, preferably a non-return valve, opening in the
direction of the pressure accumulator space (19) and a throttle point connected in
series with the said valve.
1. Installation d'injection de carburant pour des moteurs à combustion interne, comprenant
une pompe de carburant à haute pression (1) qui transfert du carburant d'une chambre
basse pression (5) dans une chambre collectrice à haute pression (9), en étant reliée
par des conduites haute pression (13) à des injecteurs (15) pénétrant dans les chambres
de combustion du moteur à combustion ainsi alimenté, injecteurs dont le mouvement
d'ouverture et de fermeture est commandé chaque fois par une vanne de commande (17)
à commande électrique, équipant la conduite haute pression (13) au niveau de l'injecteur
(15), et ayant un organe d'obturation ou organe de soupape (29) en forme de piston,
et
- une autre chambre accumulatrice de pression (19) à chaque injecteur (15), qui est
intégrée dans la conduite à haute pression (13) entre la chambre collectrice à haute
pression (9) et l'injecteur (15),
- la vanne de commande (17) de l'injecteur (15) fermant la communication entre l'autre
chambre accumulatrice de pression (19) et une chambre de pression (87) à l'intérieur
de l'injecteur (15), et qui sollicite l'organe d'obturation (79) de l'injecteur (15)
dans le sens de l'ouverture,
- la vanne de commande (17), pendant les pauses d'injection de l'injecteur (15), commandant
dans le sens de l'ouverture une communication entre la chambre de pression (87) de
l'injecteur (15) et une chambre de décharge (75),
caractérisée en ce que
l'organe d'obturation (29) en forme de piston, comporte une nervure annulaire (39)
dont la surface périphérique transitoire vers le corps de soupape de moindre diamètre,
forme une première surface d'étanchéité de soupape (41) coopérant avec un siège de
soupape (43), et
- dont l'autre transition vers le diamètre plus petit du corps de l'organe d'obturation
de soupape se fait par un décrochement annulaire (53), auquel fait suite une partie
(45) du piston de guidage, écarté de la nervure annulaire 39, du côté opposé à la
nervure annulaire (39), et dont la surface frontale annulaire, axiale, opposée à la
nervure annulaire (39), forme une seconde surface d'étanchéité de soupape (55) coopérant
avec un siège de soupape (59) solidaire du boîtier.
2. Installation d'injection de carburant selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le mouvement de translation de l'organe d'obturation (29) de la vanne de commande
(17) est limité chaque fois par la venue en butée des surfaces d'étanchéité de soupape
(41, 55) contre l'un des sièges de soupape (43, 59).
3. Installation d'injection de carburant selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le diamètre extérieur du décrochement annulaire (53) portant la surface d'étanchéité
de soupape (55) plate, est égal au diamètre d'un piston de guidage (45) de l'organe
d'obturation (29) dans un perçage de guidage (49) qui fait suite à une rainure annulaire
(47), partant de la surface d'étanchéité de soupape (41), conique de l'organe d'obturation
(29), en limitant ainsi une chambre de pression (51) formée entre la paroi du perçage
de guidage (49) et l'organe d'obturation (29) au niveau de la rainure annulaire (47).
4. Installation d'injection de carburant selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
la nervure annulaire (39) est prévue dans une antichambre (65), reliée en permanence
à une conduite de pression (67) aboutissant à la chambre de pression (87) de l'injecteur
(15).
5. Installation d'injection de carburant selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
la chambre de pression (51) est reliée au niveau de la rainure annulaire (47) de l'organe
d'obturation (29), en permanence avec une partie de la conduite à haute pression (13)
qui part de la chambre accumulatrice de pression (19).
6. Installation d'injection de carburant selon les revendications 4 et 5,
caractérisée en ce que
la liaison entre l'antichambre (65) et la chambre de pression (51) peut être fermée
par la venue en appui de la surface d'étanchéité conique (41) de l'organe d'obturation
(29) contre le siège de soupape conique (43).
7. Installation d'injection de carburant selon la revendication 4,
caractérisée en ce que
par la réalisation du corps de l'organe d'obturation adjacent à la surface d'étanchéité
de soupape (55), plate, avec un diamètre plus petit que celui du perçage (57) qui
le reçoit, on forme un canal de décharge (69) reliant l'antichambre (65) à la chambre
de décharge (75) lorsque le siège de soupape plat est ouvert.
8. Installation d'injection de carburant selon la revendication 7,
caractérisée en ce que
l'organe d'obturation (29) en forme de piston de la vanne de commande (17) comporte
un perçage axial traversant (71) et des perçages transversaux (73) qui en partent
au niveau du canal de décharge (69), par lesquels le carburant qui sort du passage
de carburant par la conduite de pression (67) et l'antichambre (65) lorsque le siège
de soupape plat est ouvert, se fait du canal de décharge (69) dans la chambre de décharge
(75).
9. Installation d'injection de carburant selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la vanne de commande (17) est une électrovanne à tiroir à 3/2 voies commandée par
un appareil de commande électrique (11).
10. Installation d'injection de carburant selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
le volume accumulateur de la chambre accumulatrice de pression (19) représente entre
5 et 20 fois la quantité injectée, maximale par l'injecteur (15).
11. Installation d'injection de carburant selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la chambre accumulatrice de pression (19) est reliée par deux branchements de pression
parallèles à la partie de la conduite haute pression (13) reliée à la chambre collectrice
haute pression (9), et dont un premier branchement de pression (21) comporte une vanne
de pression (23) s'ouvrant en direction de l'accumulateur de pression (19), de préférence
un clapet antiretour et le second branchement de pression (25) comporte un point d'étranglement
(27).
12. Installation d'injection de carburant selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la chambre accumulatrice de pression (19) est reliée par un branchement de pression
à la partie de la conduite haute pression (13) conduisant à la chambre collectrice
haute pression (9), et cette conduite comporte une soupape de pression s'ouvrant en
direction de la chambre accumulatrice de pression (19), de préférence un clapet antiretour
ainsi qu'un point d'étranglement branché en série avec celui-ci.
