[0001] Gegenstand der Erfindung sind aminfreie Kühlschmierstoffe für die Metallbearbeitung,
enthaltend Grundöle, Emulgatoren, Lösungsvermittler und Korrosionsschutzzusätze.
[0002] Kühlschmierstoffe sind Zubereitungen/Gemische, die bei der Metall-zerspanung und
bei der Metallumformung zum Kühlen und Schmieren der Werkstücke verwendet werden.
Die wichtigsten Bearbeitungsverfahren, die sich durch die Art der Bewegungen, die
das bearbeitete Teil und Werkzeug ausführen, und durch die Geometrie der herzustellenden
Teile unterscheiden bezeichnet man als Fräsen, Drehen, Bohren und Schleifen als spangebende
Bearbeitungen sowie Walzen, Tiefziehen und Kaltfließpressen als spanlose Verformungen.
[0003] Das gemeinsame Prinzip der spanabhebenden Metallbearbeitungsverfahren ist, daß die
Werkzeugschneide in das Material eingreift und dabei einen Span von der Oberfläche
abhebt und eine neue Oberfläche entsteht. Für die Zerteilung des Materials sind sehr
hohe Drücke erforderlich. Durch die Verformung des Spans und durch die auftretende
Reibung unter dem Druck entsteht Wärme, die das Werkstück, das Werkzeug und vor allem
die Späne aufheizt.
[0004] Die erwünschte Wirkung des Einsatzes von Kühlschmierstoffen ist daher die Senkung
der Temperatur, die ansonsten in den Spänen z. B. bis auf 1000° C steigen könnte,
und die bei den hergestellten Teilen Einfluß auf die Maßhaltigkeit hat. Eine weitere
Hauptaufgabe der Kühlschmierstoffe ist, die Standzeit der Werkzeuge zu verbessern,
die unter dem Einfluß hoher Temperatur schnell verschleißen. Durch Verwendung eines
Kühischmierstoffes wird die Rauhigkeit der Oberflächen vermindert, da der Schmierstoff
Verschweißungen von Werkzeug und Werkstückoberfläche verhindert und das Anhaften von
Partikeln vermeidet. Darüber hinaus übernimmt der Kühlschmierstoff die Aufgabe, die
gebildeten Späne abzutransportieren. Dies hat besonders bei Massenproduktionen große
Bedeutung.
[0005] Kühlschmierstoffe werden normalerweise im Umlaufverfahren eingesetzt, d. h. im einfachsten
Fall, dem Einsatz von Kühlschmierstoffen an einer Einzelmaschine, hat die Maschine
einen Behälter für den Kühlschmierstoff.
[0006] Mit der Neufassung der DIN 51385 Nr. 1 wurde eine eindeutige Benennung der Kühlschmierstoffe
geschaffen, wobei von nichtwassermischbaren, wassermischbaren und von wassergemischten
Kühlschmierstoffen die Rede ist. Nach DIN 51385 wird unter den Begriffen "wassergemischt"
der Endzustand des fertigen Mediums (meistens als Öl-in-Wasser-Emulsionen), unter
"wassermischbar" jedoch der Zustand des Konzentrates verstanden.
[0007] Wassergemischte Kühlschmierstoffe werden beim Verwender hergestellt durch Mischen
eines Konzentrates, des wassermischbaren Kühlschmierstoffs, mit Betriebswasser. In
der Regel werden ca. 5 %ige wäßrige Emulsionen hergestellt. Vorteil dieses Kühlschmierstofftyps
ist die gute Kühlwirkung, die auf den thermischen Eigenschaften des Wassers beruht.
Durch die gute Kühlwirkung ist es möglich, sehr hohe Arbeitsgeschwindigkeiten zu erreichen
und damit die Produktivität von Maschinen zu steigern. Die Schmierwirkung der wassergemischten
Kühlschmierstoffe reicht für die meisten Bearbeitungsverfahren in der spangebenden
Fertigung aus. Ein weiterer Vorteil sind die niedrigen Kosten, die durch die mögliche
Mischung des Konzentrates mit Wasser erreicht werden. Nachteil von wassergemischten
Kühlschmierstoffen ist, daß sie gegen den Befall durch Mikroorganismen empfindlich
sind und daher mehr Kontrolle und Pflege erfordern. Die Anwesenheit von Wasser kann
zur Rostbildung führen und kann empfindliche Metalle angreifen. Wassergemischte Kühlschmierstoffe
werden heute für fast alle Zerspanungsarten eingesetzt. Neben der Forderung nach Rostschutz
für die Maschinen und für bearbeitete Teile aus Eisenlegierungen wird gefordert, daß
auch Nichteisenmetalle nicht angegriffen werden. Die Kühlschmierstoffe müssen gut
hautverträglich sein, da die Bediener der Maschinen häufig in direkten Kontakt mit
der Flüssigkeit kommen. Es darf bei der Umwälzung des Kühlschmierstoffes kein störender
Schaum entstehen, und der Anstrich und die Dichtungen der Maschine dürfen nicht angegriffen
werden. Besondere Bedeutung hat die Emulsionsstabilität, die Einfluß auf fast alle
anderen Eigenschaften des Kühlschmierstoffes hat, zumindest nach einer längeren Gebrauchszeit.
Weiter wird gefordert, daß Rückstände vom Kühlschmierstoff auf der Maschine nicht
kleben, daß sich die Kühlschmierstoffe leicht mit Wasser mischen lassen, daß Geruch
und Aussehen angenehm sind und daß die üblichen Filtereinrichtungen durch den Kühlschmierstoff
nicht beeinträchtigt werden.
[0008] Die Tabelle zeigt eine Zusammenfassung der Anforderungen für wassermischbare und
wassergemischte Kühlschmierstoffe:
- Kühl- und Schmierwirkung
- Rostschutz
- kein Angriff auf NE-Metalle
- toxikologische Unbedenklichkeit insbesondere Hautverträglichkeit
- keine Schaumbildung
- kein Angriff auf Lacke und Dichtungen
- Emulsionsstabilität
- keine Verklebung oder Verharzung
- gute Mischbarkeit
- angenehmer Geruch
- sauberes Aussehen
- gute Filtrierbarkeit
- problemlose Entsorgung.
[0009] Die Anforderungen an die Rostschutzwirkung von Kühlschmierstoffen sind besonders
hoch, da nach der Bearbeitung mit Kühlschmierstoffen im allgemeinen kein Trocknen
möglich ist. Die Teile werden normalerweise naß in Kästen gelegt und dürften auch
in nassem Zustand nicht rosten. Zur Prüfung der Rostschutzwirkung werden bei der Entwicklung
und auch bei der Kontrolle von im praktischen Einsatz befindlichen Lösungen häufig
der Test mit Gußspänen nach DIN 51360/2 verwendet.
[0010] Die Rostschutzwirkung der Kühlschmierstoffe wird beeinflußt von einer Reihe von Faktoren.
So hat die Qualität des für die Mischung verwendeten Wassers einen großen Einfluß.
Die Wasserhärte, vor allen Dingen aber Chloride und Sulfate, verschlechtern die Rostschutzwirkung
der Lösung. Erschwerend kommt bei längerem Einsatz von Kühlschmierstoffen hinzu, daß
die Konzentration der Salze ständig ansteigt, da Teile der Emulsion verdampfen und
die Verluste mit salzhaltigem Wasser nachgefüllt werden.
[0011] Nichtwassermischbare und wassermischbare Kühlschmierstoffe, soweit sie im Anwendungszustand
Emulsionen sind, sind häufig auf Mineralöl aufgebaut. Die verwendeten Mineralölqualitäten
sind überwiegend Kombinationen von paraffinischen, naphthenischen und aromatischen
Kohlenwasserstoffverbindungen. Neben den Mineralölen haben auch sog. synthetische
Schmiermittel ("synthetische Öle") wie Polyolefine, Polyalkylenglykole und -glycolether,
nätürliche Esteröle sowie synthetische Ester und ihre Derivate Bedeutung.
[0012] Um die Anforderungen der Praxis erfüllen zu können, müssen die wassermischbaren Kühlschmierstoffe
neben dem Grundöl verschiedene Komponenten enthalten. Die wichtigsten Substanzgruppen
sind die Emulgatoren, Korrosionschutzzusätze, Biozide, EP-Zusätze, polare Zusätze,
Antinebelzusätze, Alterungsschutzstoffe, Festschmierzusätze und Entschäumer.
[0013] Emulgatoren (z. B. Tenside, Petroleumsulfonate, Alkaliseifen, Alkanolaminseifen)
stabilisieren die feine Verteilung von Öltröpfchen in der wäßrigen Arbeitsflüssigkeit,
die eine Öl-in-Wasser-Emulsion darstellt. Die Emulgatoren stellen mengenmäßig eine
wichtige Gruppe an Zusatzstoffen bei den wassermischbaren Kühlschmierstoffen dar.
[0014] Übliche Korosionsschutzzusätze (z. B. Alkanolamine und ihre Salze, Sulfonate, organische
Borverbindungen, Fettsäureamide, Aminodicarbonsäuren, Phosphorsäureester, Thiophosphonsäureester,
Dialkyldithiophosphate, Mono- und Dialkylarylsulfonate, Benzotriazole, Polyisobutenbernsteinsäurederivate)
sollen das Rosten von Metalloberflächen verhindern. Früher wurde als Korrosionsschutzmittel
häufig Nitrit verwendet, das jedoch heute wegen der Toxizität und Umweltschädlichkeit,
besonders auch wegen der Gefahr der Bildung carcinogener Nitrosamine verpönt ist.
Einige Korrosionsschutzzusätze haben gleichzeitig emulgierende Eigenschaften und finden
deshalb auch als Emulgator ihre Anwendung. Biozide (z. B. Phenol-Derivate, Formaldehydabkömmlinge,
Kathon MW) sollen das Wachstum von Bakterien und Pilzen verhindern. EP-Zusätze (z.
B. geschwefelte Fette und Öle, phosphorhaltige Verbindungen, chlororganische Verbindungen)
sollen Mikroverschweißungen zwischen Metalloberflächen bei hohen Drücken und Temperaturen
verhindern. Polare Zusätze (z. B. natürliche Fette und Öle, synthetische Ester) erhöhen
die Schmierungseigenschaften. Alterungsschutzstoffe (z. B. organische Sulfide, Zinkdithiophosphate,
aromatische Amine) gewährleisten eine lange Gebrauchsdauer der Kühlschmierstoffe.
[0015] Eine zentrale Stellung unter den Additiven nehmen die Alkanolamine und Alkanolaminderivate
ein, die in einer großen Zahl von wassermischbaren Kühlschmierstoffen als Korrosionsschutzzusätze
verwendet werden. Außerdem garantieren sie in Verbindung mit Carbonsäuren durch ihre
gute Pufferkapazität eine gewisse pH-Wert-Konstanz der wäßrigen Gebrauchsemulsionen.
Der pH-Wert Konstanz kommt hinsichtlich der Emulsionsstabilität und des Rostschutzes
eine besondere Bedeutung zu. Umsetzungsprodukte von Alkanolaminen mit Borsäure wirken
wachstumshemmend auf Bakterien und Schimmelpilze und verbessern deshalb die Gebrauchsdauer
von Kühlschmierstoffen.
[0016] Ein Nachteil der Alkanolamine und Alkanolaminderivate ist, daß sie während des Praxiseinsatzes
mit nitrosierenden Substanzen, z. B. bakteriell gebildetem Nitrit oder Stickoxiden
in der Luft, reagieren können und dabei in Nitrosamine umgewandelt werden. Z. B. kann
in wassergemischten Kühlschmierstoffen, die Ethanolamine enthalten, Nitrosodiethanolamin
(NDELA) gebildet werden.
[0017] Nitrosamine können nach Tierversuchen Krebs an verschiedenen Organen (z. B. Magen,
Lunge, Blase, Leber, Speiseröhre) auslösen. Deshalb sind einige Nitrosamine, z. B.
auch NDELA, in der deutschen Gefahrstoffverordnung als krebserzeugend eingestuft.
Zur Vermeidung von gesundheitlichen Gefahren für die Bediener von Metallbearbeitungsmaschinen
muß deshalb die Bildung von Nitrosaminen vermieden werden.
[0018] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der Bereitstellung von aminfreien
Kühlschmierstoffen, die jedoch in Bezug auf die Rostschutzwirkung in der Stabilität
und Verwendungsdauer sowie anderen Gebrauchseigenschaften den bisher üblichen aminhaltigen
Kühlschmierstoffen nicht nachstehen.
[0019] Die vorstehend genannte Aufgabe wird gelöst durch aminfreie Kühlschmierstoffe enthaltend
Grundöle, Emulgatoren, Lösevermittler und Korrosionsschutzzusätze, dadurch gekennzeichnet,
daß als Korrosionsschutzzusatz ein Gemisch aus
a) Dimerfettsäuren und
b) einer oder mehreren Carbonsäuren ausgewählt aus aliphatischen Carbonsäuren mit
6 bis 14 C-Atomen und aromatischen Monocarbonsäuren oder den Alkalimetall-, Magnesium-
und/oder Calciumsalzen der unter
a) und/oder b) genannten Säuren enthalten ist.
[0020] Überraschenderweise wurde gefunden, daß die Kombination aus Dimerfettsäure und weiteren
Carbonsäuren, ausgewählt aus aliphatischen und aromatischen Carbonsäuren bzw. deren
Alkalimetall-, Magnesium- und/oder Calciumsalze, geeignet ist, Kühlschmierstoffe zur
Verfügung zu stellen, die in Bezug auf die Korrosionsschutzwirkung gegenüber handelsüblichen
Kühlschmierstoffen auf der Basis von Alkanolaminen vergleichbare Korrosionsschutzwirkungen
aufweisen.
[0021] Die Auswahl der erfindungsgemäß enthaltenden Grundöle in den Kühlschmierstoffen ist
praktisch nicht begrenzt. So enthalten Emulsionen im Sinne der vorliegenden Erfindung
häufig Komponenten, die ausgewählt sind aus paraffinischen, naphthenischen und paraffinisch-naphthenischen
Mineralölen. In gleicher Weise ist der Einsatz von Esterölen, z. B. Trimethylolpropanestern,
Neopentyl- oder Pentaerythritestern, von Fettöl-Derivaten, Polyisobutylenen, hydrierten
Polydecenen, Polypropylenglykol, Silicatestern, Kohlensäureestern, Estern von Phosphor
enthaltenden Säuren, kettenartigen Diphenylethern und Phenoxyphenylethern bevorzugt.
[0022] Die erfindungsgemäßen Kühlschmierstoffe enthalten an sich im Stand der Technik bekannte
Emulgatoren, insbesondere solche, die ausgewählt sind aus a) anionischen Emulgatoren,
insbesondere Seifen, Sulfonaten und Phosphorsäureestern und deren Salze und b) nichtionischen
Emulgatoren, insbesondere Fettalkoholethoxylaten, Fettalkoholpropoxylaten und Zuckerestern.
[0023] Kühlschmierstoffe im Sinne der vorliegenden Erfindung enthalten neben Grundölen,
Emulgatoren und den erfindungsgemäßen Korrosionsschutzzusätzen auch Lösevermittler.
Im Sinne der vorliegenden Erfindung ist auch Wasser als Lösevermittler anzusehen.
Dementsprechend sind in einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung
die Lösevermittler ausgewählt aus Wasser, Alkoholen, Glykolen und Glykolethern. In
besonders bevorzugter Weise werden die Lösevermittler in einer Menge von 1 bis 30
Gew.%, insbesondere 2 bis 10 Gew.%, bezogen auf den wassermischbaren Kühlschmierstoff
eingesetzt.
[0024] Kühlschmierstoffe im Sinne der vorliegenden Erfindung enthalten als essentiellen
Bestandteil eine oder mehrere Carbonsäuren, die ausgewählt sind aus aliphatischen
Carbonsäuren und aromatischen Carbonsäuren. Besonders bevorzugte aliphatische Carbonsäuren
sind ausgewählt aus Adipinsäure, Caprylsäure, Sebacinsäure, 2,2,4-Trimethylhexansäure
und Ethylhexansäure. In gleicher Weise sind besonders bevorzugte aromatische Carbonsäuren
ausgewählt aus Benzoesäure, substituierten Benzoesäuren und besonders Salicylsäure.
Mögliche Substituenten der Benzoesäure können sein eine Hydroxygruppe, eine Nitrogruppe,
sowie geradkettige oder verzweigte Alkyloder Alkyloxygruppen mit bis zu 4 C-Atomen.
Kurzkettige Carbonsäuren sind als Komponenten von wasserlöslichen Korrosionsschutzmitteln
bekannt, z. B. aus DE 32 23 940, nicht jedoch als Komponenten von Emulsionen in der
erfindungsgemäßen Kombination mit Dimerfettsäuren, Emulgatoren, Grundölen usw.
[0025] Weiterer wesentlicher Bestandteil der erfindungsgemäßen Kühlschmierstoffe sind Dimerfettsäuren,
die bevorzugterweise in einer Menge von 2 bis 20 Gew.%, insbesondere 5 bis 15 Gew.%,
bezogen auf die wassermischbaren Kühlschmierstoffe enthalten sein können. Üblicherweise
versteht man unter Dimerfettsäuren durch Tonerdekatalysierte Dimerisierung ungesättigter
Fettsäuren gewonnene Gemische aus acyclischen und cyclischen Dicarbonsäuren mit durchschnittlich
36 C-Atomen (Literaturhinweis: Dimer Acids, E.C. Leonard, 1975, Humeo Sheffield).
Nebenprodukte der Dimerisierung sind verzweigte C-18-Fettsäuren und Trimerfettsäuren
bzw. polyhasische Fettsäuren, die häufig destillativ abgetrennt werden. Im Sinne der
vorliegenden Erfindung sind jedoch auch Dimerfettsäuren einsetzbar, die als Nebenbestandteile
Monomersäure, Trimerfettsäure und polymere Fettsäure enthalten. Gut einsetzbar sind
z. B. Empol
R 1022, Fa. Emery, USA oder Pripol
R 1040 bzw. Pripol
R 1013 von Fa. Unichema, Emmerich.
[0026] Die erfindungsgemäß verwendeten Dicarbonsäuren unterscheiden sich in der Struktur
wesentlich von den in WO 90/15663 genannten Dicarbonsäuren bzw. Dicarbonsäureanhydriden,
die durch Reaktion von Olefinen mit ungesättigten Carbonsäuren bzw. deren Anhydriden
hergestellt werden.
[0027] Die erfindungsgemäßen wassermischbaren bzw. wassergemischten Kühlschmierstoffe können
weitere funktionelle Zusatzstoffe wie polare Zusätze, EP-Zusätze, Anti-Nebel-Zusätze,
Alterungsschutzstoffe, Festschmierstoffe, Pigmente, Entschäumer und/oder Biozide enthalten.
Zur Anwendung bei der Metallbearbeitung enthalten die wäßrigen Emulsionen oder wäßrigen
Lösungen der erfindungsgemäßen Kühlschmierstoffe vorzugsweise 1 bis 10 Gew.%, insbesondere
2 bis 5 Gew.% des wassermischbaren Konzentrates.
[0028] Üblicherweise wird der pH-Wert der Kühlschmierstoffe im Bereich von etwa 7 bis 10
eingestellt. Besonders bevorzugt ist eine Einstellung des pH-Wertbereiches von 8 bis
9,5. Im Sinne der vorliegenden Erfindung ist es darüber hinaus besonders bevorzugt,
den alkalischen pH-Wert mittels Alkalimetallhydroxid einzustellen. Die Verwendung
von Magnesium oder Calciumhydroxid ist weniger bevorzugt, da möglicherweise schwerlösliche
Salze gebildet werden könnten. Dementsprechend ist der Einsatz von Kalium- und/oder
Natriumhydroxid im Sinne der vorliegenden Erfindung besonders bevorzugt.
Beispiele
[0029] 1/3 der benötigten Menge Mineralöl, Lösungsvermittler und Tallölfettsäure wurden
im Reaktor vorgelegt und gerührt. Anschließend wurde die aromatische Carbonsäure (nur
in den Beispielen 1 und 3) zugegeben und ca. 15 Minuten nachgerührt.
Unter ständigem Rühren wurde die wäßrige Kaliumhydroxidlösung innerhalb von 30 Minuten
vorsichtig zudosiert (exotherme Reaktion). Die Temperatur der Lösung wurde zwischen
50 - 70° C gehalten. Der Ansatz wurde 1 Stunde kräftig gerührt, bis eine klare braune
Lösung vorlag. Danach wurde die restliche Menge (2/3) Mineralöl zugegeben.
Die restlichen Komponenten:
Petrolsulfonat (nur im Rezepturbeispiel 1), Dimerfettsäure, Caprylsäure (nur in den
Rezepturbeispielen 1 und 2) und die Fettalkoholethoxylate wurden danach in o. g. Reihenfolge
zudosiert. Es wurde ca. 1 Stunde nachgerührt, bis eine braune klare Lösung vorlag.
[0030] Die nachfolgenden Tabellen 1 und 2 geben erfindungsgemäße (Tabelle 1) und nicht erfindungsgemäße
(Tabelle 2) Rezepturbeispiele von Kühlschmierstoffen wieder.
Tabelle 1
| |
Beispiel 1 |
Beispiel 2 |
Beispiel 3 |
| Mineralöl (naphthenisches Solventraffinat) |
33,3 % |
44,0 % |
35,5 % |
| Lösungsvermittler (Glykolbasis) |
11,7 % |
5,2 % |
10,0 % |
| langkettige Fettsäure (Tallölfettsäure) |
12,5 % |
9,0 % |
14,0 % |
| Petrolsulfonat |
4,2 % |
- |
- |
| kurzkettige Fettsäure (Caprylsäure) |
4,2 % |
4,0 % |
- |
| Fettalkoholethoxylate (Oleylalkohol + 5 EO) |
7,2 % |
15,5 % |
9,2 % |
| Dimerfettsäure (EmpolR 1022) |
8,3 % |
13,2 % |
16,0 % |
| aromatische Carbonsäure (Salicylsäure*, Benzoesäure**) |
4,2 %* |
- |
4,3 %** |
| wäßrige Kaliumhydroxidlösung (45 Gew.%) |
14,4 % |
9,1 % |
11,0 % |
| |
100,0 % |
100,0 % |
100,0 % |
Tabelle 2
| |
Vergleichsbeispiel 1 |
Vergleichsbeispiel 2 |
| Mineralöl (naphthenisches Solventraffinat) |
40,0 % |
60,0 % |
| Lösungsvermittler (Glykolbasis) |
3,0 % |
5,0 % |
| langkettige Fettsäure (Tallölfettsäure) |
6,0 % |
12,5 % |
| Petrolsulfonat |
- |
4,0 % |
| kurzkettige Fettsäure (Capryl* - oder Isononansäure) |
- |
3,0 % |
| Fettalkoholethoxylat (Oleylalkohol+5 EO) |
8,0 % |
- |
| Fettsäureester (Ethylhexyloleat) |
- |
4,5 % |
| Fettsäureamid (Tallölfettsäurediethanolamid) |
7,0 % |
6,0 % |
| wäßrige Kaliumhydroxidlösung (45 Gew.%) |
3,0 % |
5,0 % |
| Diethanolamin |
17,0 % |
- |
| Borsäure |
5,0 % |
- |
| Kondenswasser |
11,0 % |
- |
| |
100,0 % |
100,0 % |
Herstellung von Vergleichsbeispiel 1
[0031] Kondenswasser und Diethanolamin wurde vorgelegt und Borsäure unter Rühren eingelöst.
Danach wurde das Mineralöl und alle weiteren Komponenten in der durch die Tabelle
2 vorgegebenen Reihenfolge zugegeben und gerührt, bis ein klares homogenes Konzentrat
entstand.
Herstellung von Vergleichsbeispiel 2
[0032] In der durch die Tabelle 2 vorgegebenen Reihenfolge wurde gemischt und gerührt, bis
ein klares homogenes Konzentrat entstand.
[0033] Die nachfolgende Tabelle 3 gibt einen Vergleich der erfindungsgemäßen Formulierungen
mit den nicht erfindungsgemäßen Beispielen hinsichtlich Korrosionsschutzwirkung (Test
nach DIN 51360/2) wieder.
Tabelle 3
| Beispiel |
1 |
2 |
3 |
Vgl.1 |
Vgl.2 |
| AussehenBeschaffenheit der 5 %igen Emulsion |
fein dispers, fest transparent |
fein dispers halb-transparent |
grob dispers milchig |
fein dispers, halb-transparent |
grob dispers, milchig |
| |
| Korrosionsgrad |
|
|
|
|
|
| |
| 0 ab.... |
4,0 % |
4,0 % |
5,0 % |
3,0 % |
7,0 % |
| bei pH.. |
8,9 |
9,4 |
9,6 |
9,4 |
9,2 |
Nach DIN 51360/2 wird die Korrosionsschutzwirkung von wassergemischten Kühlschmierstoffen
geprüft, indem Gußspäne auf Filterpapier mit dem Kühlschmierstoff benetzt werden.
Nach zwei Stunden werden die Korrosionsabzeichnungen auf dem Filterpapier bewertet
entsprechend einer Vergleichsskala, wobei Korrosionsgrad 0 bedeutet, daß keine Korrosion
beobachtet wurde.
[0034] Zu den Beispielen wurde die Mindestkonzentration angegeben, die erforderlich ist,
um Korrosionsgrad 0 zu erreichen.
1. Aminfreie Kühlschmierstoffe, enthaltend Grundöl, Emulgatoren und Lösevermittler, dadurch
gekennzeichnet, daß als Korrosionsschutzzusatz ein Gemisch aus
a) Dimerfettsäuren und
b) einer oder mehreren Carbonsäuren ausgewählt aus aliphathischen Carbonsäuren mit
6 bis 14 C-Atomen und aromatischen Monocarbonsäuren oder den Alkalimetall-, Magnesium-
und/oder Calciumsalzen der unter a) und/ oder b) genannten Säuren enthalten ist.
2. Kühlschmierstoffe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Grundöl ausgewählt
ist aus paraffinischen, naphthenischen oder paraffinisch-naphthenischen Mineralölen,
Esterölen, z. B. Trimethylolpropanestern, Neopentyl- oder Pentaerythritester, aus
Fettöl-Derivaten, Polyisobutylenen, hydrierten Polydecenen, Polypropylenglykol, Silikatestern,
Kohlensäureestern, Estern Phospor enthaltender Säuren, kettenartigen Diphenylethern
und Phenoxyphenylethern.
3. Kühlschmierstoffe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Emulgatoren
ausgewählt sind aus
a) anionischen Emulgatoren, insbesondere Seifen, Sulfonaten, Phosphorsäureestern und
deren Salzen und
b) nichtionischen Emulgatoren, insbesondere Fettalkoholethoxylaten, Fettalkoholpropoxylaten
und Zuckerestern.
4. Kühlschmierstoffe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Lösevermittler ausgewählt sind aus Wasser, Alkoholen, Glykolen und/oder Glykolethern.
5. Kühlschmierstoffe nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mengen an Lösevermittler
1 bis 30 Gew. %, insbesondere 2 bis 10 Gew. % bezogen auf den wassermischbaren Kühlschmierstoff
betragen.
6. Kühlschmierstoffe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß die Menge an Dimerfettsäuren 2 bis 20 Gew. %, insbesondere 5 bis 15 Gew. %, bezogen
auf die wassermischbaren Kühlschmierstoffe beträgt.
7. Kühlschmierstoffe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die aliphatischen Carbonsäuren ausgewählt sind aus Adipinsäure, Caprylsäure, Sebacinsäure,
2,2,4-Trimethylhexansäure und Ethylhexansäure.
8. Kühlschmierstoffe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
daß die aromatischen Carbonsäuren ausgewählt sind aus Benzoesäure, substituierten
Benzoesäuren, wobei die Substituenten sein können eine Hydroxygruppe, eine Nitrogruppe
oder geradkettige oder verzweigte Alkyl- oder Alkyloxygruppen, und insbesondere Salicylsäure.
9. Kühlschmierstoffe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Menge an aliphatischen und/oder aromatischen Carbonsäuren 1 bis 20 Gew. %,
insbesondere 3 bis 10 Gew. %, bezogen auf den Kühlschmierstoff betragen.
10. Kühlschmierstoffe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 9, enthaltend weiterhin
polare Zusätze, EP-Zusätze, Antinebelzusätze, Alterungsschutzstoffe, Festschmierstoffe,
Pigmente, Entschäumer und/oder Biozide.
11. Wassermischbare Kühlschmierstoffe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10
in Form von Konzentraten.
12. Wassergemischte Kühlschmierstoffe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 10
in Form von wäßrigen Emulsionen oder Lösungen.
13. Verwendung der Kühlschmierstoffe nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 12 in
Form wäßriger Lösungen oder Emulsionen, enthaltend 1 bis 10 Gew. %, insbesondere 2
bis 5 Gew. % der wassermischbaren Kühlschmierstoff-Konzentrate zur Metallbearbeitung.
1. Amine-free cooling lubricants containing base oils, emulsifiers and solubilizers,
characterized in that a mixture of
a) dimer fatty acids and
b) one or more carboxylic acids selected from aliphatic carboxylic acids containing
6 to 14 carbon atoms and aromatic monocarboxylic acids or
the alkali metal, magnesium and/or calcium salts of the acids mentioned under a) and/or
b) is present as the corrosion-inhibiting additive.
2. Cooling lubricants as claimed in claim 1, characterized in that the base oil is selected
from paraffinic, naphthenic or paraffinic/naphthenic mineral oils, ester oils, for
example trimethylol propane esters, neopentyl or pentaerythritol esters, from fatty
oil derivatives, polyisobutylenes, hydrogenated polydecenes, polypropylene glycol,
silicate esters, carbonic acid esters, esters of phosphorus-containing acids, chain-like
diphenyl ethers and phenoxyphenyl ethers.
3. Cooling lubricants as claimed in claim 1 or 2, characterized in that the emulsifiers
are selected from
a) anionic emulsifiers, more particularly soaps, sulfonates, phosphoric acid esters
and salts thereof and
b) nonionic emulsifiers, more particularly fatty alcohol ethoxylates, fatty alcohol
propoxylates and sugar esters.
4. Cooling lubricants as claimed in one or more of claims 1 to 3, characterized in that
the solubilizers are selected from water, alcohols, glycols and/or glycol ethers.
5. Cooling lubricants as claimed in claim 4, characterized in that the solubilizer is
used in quantities of 1 to 30% by weight and, more particularly, 2 to 10% by weight,
based on the water-miscible cooling lubricant.
6. Cooling lubricants as claimed in one or more of claims 1 to 5, characterized in that
the dimer fatty acids are used in quantities of 2 to 20% by weight and, more particularly,
5 to 15% by weight, based on the water-miscible cooling lubricants.
7. Cooling lubricants as claimed in one or more of claims 1 to 6, characterized in that
the aliphatic carboxylic acids are selected from adipic acid, caprylic acid, sebacic
acid, 2,2,4-trimethyl hexanoic acid and ethyl hexanoic acid.
8. Cooling lubricants as claimed in one or more of claims 1 to 6, characterized in that
the aromatic carboxylic acids are selected from benzoic acid, substituted benzoic
acids, the substituents being a hydroxy group, a nitro group or linear or branched
alkyl or alkyloxy groups, and in particular salicylic acid.
9. Cooling lubricants as claimed in one or more of claims 1 to 8, characterized in that
the aliphatic and/or aromatic carboxylic acids are used in quantities of 1 to 20%
by weight and, more particularly, 3 to 10% by weight, based on the cooling lubricant.
10. Cooling lubricants as claimed in one or more of claims 1 to 9 additionally containing
polar additives, EP additives, anti-mist additives, antiagers, solid lubricants, pigments,
foam inhibitors and/or biocides.
11. Water-miscible cooling lubricants as claimed in one or more of claims 1 to 10 in the
form of concentrates.
12. Water-mixed cooling lubricants as claimed in one or more of claims 1 to 10 in the
form of aqueous emulsions or solutions.
13. The use of the cooling lubricants claimed in one or more of claims 1 to 12 in the
form of aqueous solutions or emulsions containing 1 to 10% by weight and, more particularly,
2 to 5% by weight of the water-miscible coaling lubricant concentrates for the machining
of metals.
1. Réfrigérants lubrifiants sans amines, contenant de l'huile de base, des émulsionnants
et des agents de solubilisation, caractérisés en ce que, comme additif anticorrosion
est contenu un mélange :
a) d'acides gras dimères et,
b) d'un ou plusieurs acides carboxyliques choisis parmi les acides carboxyliques aliphatiques
ayant de 6 à 14 atomes de C et les acides monocarboxyliques aromatiques ou les sels
de métaux alcalins, de magnésium et/ou de calcium des acides indiqués dans a) et/ou
dans b).
2. Réfrigérants lubrifiants selon la revendications 1, caractérisés en ce que l'huile
de base est choisie parmi les huiles minérales, paraffiniques, naphténiques ou paraffiniques-naphténiques,
les huile-esters, par exemple des triméthylolpropanesters et des esters de neopentyle
ou de pentaérithritol, les dérivés d'huiles grasses, les polyisobutylènes, les polydécènes
hydrogénés, les polypropylènglycols, les esters silicatés, les esters d'acide carbonique,
les esters d'acides contenant du phosphore, les éthers diphényliques du type à chaîne
et les éthers phénoxyphényliques.
3. Réfrigérants lubrifiants selon les revendications 1 ou 2, caractérisés en ce que les
émulsionnants sont choisis parmi :
a) des émulsionnants anioniques, en particulier des savons, sulfonates, esters d'acide
phosphorique et leurs sels et,
b) des émulsionnants non ioniques, en particulier des éthoxylates d'alcool gras, des
propoxylates d'alcool gras et des esters de sucre.
4. Réfrigérants lubrifiants selon une ou plusieurs des revendications 1 à 3, caractérisés
en ce que les agents de solubilisation sont choisis parmi l'eau, les alcools, les
glycols et/ou les éthers de glycols.
5. Réfrigérants lubrifiants selon la revendication 4, caractérisés en ce que les quantités
d'agents de solubilisation se montent à 1 jusqu'à 30 % en poids, en particulier de
2 à 10 % en poids par rapport au réfrigérant lubrifiant miscible dans l'eau.
6. Réfrigérants lubrifiants selon une ou plusieurs des revendications 1 à 5, caractérisés
en ce que la quantité d'acides gras dimères monte de 2 à 20 % en poids, en particulier
de 5 à 15 % en poids, par rapport aux réfrigérants lubrifiants miscibles dans l'eau.
7. Réfrigérants lubrifiants selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisés
en ce que les acides carboxyliques aliphatiques sont choisis parmi l'acide adipique,
l'acide caprylique, l'acide sébacique, l'acide 2,2,4-triméthylcaproique et l'acide
éthylcaproïque.
8. Réfrigérants lubrifiants selon une ou plusieurs des revendications 1 à 6, caractérisés
en ce que les acides carboxyliques aromatiques sont choisis parmi l'acide benzoïque,
les acides benzoïques substitués, les substituants pouvant être en groupe hydroxy,
ou groupe nitro ou des groupes alkyle ou alkyloxy à chaîne droite ou ramifiés, et
en particulier de l'acide salicylique.
9. Réfrigérants lubrifiants selon une ou plusieurs des revendications 1 à 8, caractérisés
en ce que la quantité d'acides carboxyliques aliphatiques et/ou aromatiques se monte
de 1 à 20 % en poids, en particulier de 3 à 10 % en poids, par rapport au réfrigérant
lubrifiant.
10. Réfrigérants lubrifiants selon une ou plusieurs des revendications 1 à 9, contenant
des additifs polaires, des additifs EP, des additifs antibrouillard, des matières
antivieillissement, des lubrifiants solides, des pigments, des antimousse et/ou des
biocides.
11. Réfrigérants lubrifiants miscibles à l'eau selon une ou plusieurs des revendications
1 à 10, sous la forme de produits concentrés.
12. Réfrigérants lubrifiants mélangés à l'eau selon une ou plusieurs des revendications
1 à 10, sous forme d'émulsions ou de solutions aqueuses.
13. Utilisation des réfrigérants lubrifiants selon une ou plusieurs des revendications
1 à 12, sous la forme de solutions ou d'émulsions aqueuses, contenant de 1 à 10 %
en poids, en particulier de 2 à 5 % en poids des concentrés de réfrigérants lubrifiants
miscibles dans l'eau pour l'usinage des métaux.