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EP 0 660 462 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.04.1996 Patentblatt 1996/15 |
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Anmeldetag: 25.11.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01R 33/22 |
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Glühlampenfassung und damit ausgerüstete Strahlerleuchte
Lamp socket and projector equipped therewith
Douille de lampe à incandescence et projecteur équipé d'une telle douille
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI NL SE |
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Priorität: |
22.12.1993 DE 4343883
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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28.06.1995 Patentblatt 1995/26 |
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Patentinhaber: Brökelmann, Jaeger & Busse GmbH & Co |
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D-59755 Arnsberg (DE) |
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Erfinder: |
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- Henrici, Dieter, Dipl.-Ing.
D-59757 Arnsberg (DE)
- Vogt, Karl-Wilhelm
D-59469 Ense (DE)
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Vertreter: Patentanwälte Ostriga & Sonnet |
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Stresemannstrasse 6-8 D-42275 Wuppertal D-42275 Wuppertal (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-C- 3 329 475 DE-U- 9 305 897 US-A- 4 911 656
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DE-U- 8 323 973 US-A- 4 257 664
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Glühlampenfassung, im wesentlichen bestehend
aus einem einstückigen, als Kunststoffspritzgießteil ausgebildeten Fassungskörper
mit darin angeordneten, vorzugsweise schraubenlosen Leiteranschlußklemmen und Lampenkontaktzungen,
wobei im Fassungskörper ein Innengewinde zur Schraubhalterung einer Lampe ausgebildet
ist, das lampenseitige Ende des Fassungskörpers im Anschluß an einen Fassungskörperabschnitt
mit im wesentlichen kreiszylindrischem Umfang einen, ggf. mit Gewinde versehenen Bund
zum Anschluß eines Reflektors oder Lampenschirms aufweist und die Leiteranschlußklemmen
zentral im von der Lampe wegweisenden Fassungsendbereich angeordnet sind.
[0002] Die Erfindung geht damit von einer Glühlampenfassung aus, wie sie beispielsweise
in der DE 33 29 475 C1 beschrieben ist. Die bekannte Fassung hat sich außerordentlich
bewährt, vor allem auch, weil es mit ihr vor zehn Jahren gelungen war, den Werkstoffbedarf
für den Fassungskörper gegenüber vorbekannten Fassungen nennenswert zu reduzieren.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Glühlampenfassung der
vorausgesetzten Art anzugeben, deren Fassungskörper noch weniger Kunststoffmaterial
erfordert und die so geschickt gestaltet ist, daß sie einen neuartigen Verwendungszweck
im Zusammenhang mit einer Strahlerleuchte möglich macht.
[0004] Die Erfindung löst diese Aufgabe im wesentlichen und in erster Linie dadurch, daß
die Leiteranschlußklemmen und Lampenkontaktzungen in einem schmalrechteckigen Aufbaublock
angeordnet sind, dessen im Querschnitt gemessene Breite erheblich kleiner und dessen
im Querschnitt gemessene Länge zumindest noch geringfügig kleiner ist als der Durchmesser
des zylindrischen Fassungskörperabschnitts, an den sich lampenfern ein zu dem Aufbaublock
hin verjüngender Übergangsabschnitt anschließt.
[0005] Während bei der vorbekannten Fassung sich lampenfern an den zylindrischen Fassungskörperabschnitt
ein im wesentlichen ebenfalls zylindrischer weiterer Abschnitt bis zum Ende des Fassungskörpers
erstreckt, der mit nach außen vorstehenden Rippen und einem oberseitigen Flansch versehen
ist, ist die Glühlampenfassung entsprechend der Erfindung in diesem Bereich erheblich
schlanker gestaltet. Zwar werden damit die möglichen Befestigungsarten reduziert,
doch lassen sich neue Vorteile realisieren.
[0006] Die Ausgestaltung und Anordnung des schmalen, rechteckigen Aufbaublocks im Zusammenhang
mit dem Einzug vom zylindrischen Fassungskörperabschnitt her ergibt im oberen Bereich
des Fassungskörpers eine sehr schlanke Bauweise. Anders als beim Stand der Technik
ist - abgesehen vom unteren, gegebenenfalls mit Außengewinde versehenen Ringbund -
der zylindrische Fassungskörperabschnitt derjenige mit dem größten Umfang bzw. Durchmesser.
Alle Abschnitte, die danach bis zum Ende des Fassungskörpers folgen, sind bestenfalls
in einer Querrichtung noch so groß, zum Rest aber wesentlich schmaler bzw. kleiner
gehalten. Dadurch entstehen für den Einbau einer solchen Fassung sehr vorteilhafte
Freiräume, z.B. für den Anschluß der Leiter.
[0007] Dies ermöglicht es, eine Glühlampenfassung in einer neuartigen Weise in eine Strahlerleuchte
mit einem Leuchtenkörper derart einzubeziehen, daß der Leuchtenkörper lediglich aus
einem topfartigen Gehäuse mit Leitereinführung besteht, das den Fassungskörper nur
teilweise von der Leiteranschlußseite her übergreift und die Ansichtsfläche der Leuchte
wenigstens teilweise von Außenflächen des Leuchtenkörpers und des Fassungskörpers
gebildet ist. Die mit dem Korpus herkömmlicher Strahlerleuchten vergleichbare Anordnung
besteht also zum einen aus dem topfartigen Gehäuse und zum anderen aus Teilen der
Fassung. Damit ist eine in ihren Dimensionen äußerst kompakte Strahlerleuchte erzielbar.
Als weiterer Vorteil tritt hinzu, daß der Werkstoffaufwand für das topfartige Gehäuse
sehr gering ist, weil es, anders als bei üblichen Strahlerleuchten, die Fassung nicht
mehr vollständig umschließt.
[0008] In besonderer Weise eignet sich für eine Strahlerleuchte eine Glühlampenfassung,
bei der der sich verjüngende Abschnitt im Bereich einer durchmesserverjüngenden Absatzstufe
an den zylindrischen Abschnitt anschließt, wobei die radiale Erstreckung der Absatzstufe
etwa 1 mm betragen kann. Diese Absatzstufe des Fassungskörpers dient zur Aufnahme
des umlaufenden Randes des topfartigen Gehäuses, so daß das Gehäuse und die angrenzende
Lampenfassung im wesentlichen flächenbündig aneinandergrenzen bzw. ineinander übergehen.
Bei einer derartigen Strahlerleuchte ist in besonderer Weise die Fassung in das äußere
Erscheinungsbild integriert. Es lassen sich auch beliebige Farben bzw. Farbkontraste
auf einfache Weise durch Wahl der zur Spritzgießherstellung von Fassung und topfartigem
Gehäuse verwendeten Kunststoffe erzeugen.
[0009] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den übrigen Unteransprüchen sowie aus der nachfolgenden Beschreibung der Erfindung
anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine Glühlampenfassung in Ansicht,
- Fig. 2
- einen Teilschnitt durch eine Strahlerleuchte unter Verwendung der Fassung nach Fig.
1,
- Fig. 3
- eine um 90o zur Fig. 2 gedrehte Ansicht auf eine Strahlerleuchte, jedoch ohne den bei der Leuchte
nach Fig. 2 angesetzten Reflektor,
- Fig. 4
- eine perspektivische Innenansicht der längsgeschnittenen Strahlerleuchte der Fig.
2 und
- Fig. 5
- eine perspektivische Außenansicht der Leuchte.
[0010] Die in Fig. 1 insgesamt mit 10 bezeichnete Glühlampenfassung (in der Regel eine Edison-Fassung
der Dimension E 27) besteht im wesentlichen aus einem Fassungskörper 11 aus Isolierstoff,
insbesondere thermoplastischem Kunststoff. Der Fassungskörper 11 weist - ausgehend
von der Lampenseite - zunächst einen Bund 12 auf, der beim Ausführungsbeispiel außen
mit einem Schraubgewinde 13 versehen ist. Daran schließt sich ein kreiszylindrischer
Abschnitt 14 mit glatter äußerer Oberfläche an, der lampenfern an einer schmalen,
etwa 1 mm betragenden Absatzstufe 1S endet, an die sich ein kegel- bzw. konusförmiger
Abschnitt 16 anschließt.
[0011] Die nicht dargestellten Leiteranschlußklemmen und Lampenkontaktzungen, die die elektrische
Verbindung zwischen den Netzleitern 27 in Fig. 2) und der Lampe herstellen, befinden
sich in einem Aufbaublock 17, der - wie deutlich aus Fig. 1 ersichtlich ist - einen
schmal-rechteckigen Querschnitt aufweist. Die quere Breite 18 des Aufbaublocks 17
ist erheblich schmaler als der Durchmesser des zylindrischen Fassungskörperabschnittes
14 und beträgt etwa nur ein Drittel dessen. Die quere Länge 19 des Aufbaublocks 17
ist zumindest noch geringfügig kleiner als der Durchmesser des zylindrischen Abschnittes
14.
[0012] An den schmalen Außenseiten des Aufbaublocks 17 sind Kupplungsmittel 20 für aufrastbare
Anschlußstücke wie Fassungshalter, Leuchtenkörper od. dgl. dargestellt. Die Ausladung
dieser Kupplungsmittel 20 ist in Fig. 1 übertrieben gezeichnet, denn auch die Kupplungsmittel
20 sollen den Durchmesser des zylindrischen Abschnittes 14 des Fassungskörpers 11
nicht überragen.
[0013] Der schmal-rechteckige Anschlußblock 17, der mit den übrigen Fassungskörperteilen
selbstverständlich einstückig-stoffschlüssig gespritzt ist, sitzt quermittig auf dem
konischen Übergangsabschnitt 16, so daß an den beiden Längsseiten des Aufbaublocks
17 jeweils eine parabelförmige Übergangskante 21 entsprechend der geometrischen Durchdringung
der glatten Seitenwände des Aufbaublocks 17 durch den kegelförmigen Körper 16 hindurch
entsteht.
[0014] Mit 22 sind jeweils paarig angeordnete Leitereinstecköffnungen am lampenfernen Ende
des Fassungskörpers 11 bzw. des Aufbaublocks 17 bezeichnet. Unter ihnen befinden sich
schraubenlose Anschlußklemmen herkömmlicher Bauart.
[0015] Wie Fig. 4 veranschaulicht, ist im Innern des Fassungskörpers 11 im Bereich des außen
zylindrischen Fassungskörperabschnitts 14 ein Innengewinde 23 der Größe E 27 zur Schraubbefestigung
des Lampensockels angeordnet. Der konische Einzug 16, mit einem Spitzenwinkel von
etwa 90
o, entspricht weitgehend dem konischen Sockelende einer Glühlampe, d.h. dem Verlauf
der Schrägfläche zwischen dem Gewindeende und dem Mittenkontakt. Damit nähert sich
der Fassungskörper 11 optimal der Lampengeometrie an.
[0016] Das Außengewinde 13 am endseitigen Ringbund 12 des Fassungskörpers 11 dient, wie
die Figuren 2 sowie 4 und 5 erkennen lassen, zum Aufschrauben eines schalenförmigen
Reflektors 24. Das Außengewinde 13 am Bund 12 ist nicht zwingend, weil man auch einen
glatten Bund z.B. zum Aufschieben und also zur klemmschlüssigen Halterung eines Reflektors
od.dgl. nutzen könnte.
[0017] Wie nun Fig. 2 zeigt, ergibt sich aufgrund der beschriebenen und dargestellten Ausbildung
des Fassungskörpers 11 innerhalb eines in Fortsetzung des zylindrischen Abschnittes
14 von der Lampe wegweisend angeordneten Raums 25 vor beiden Längsseiten des Aufbaublocks
17 beachtliche Freiräume 26, die, wie die linke Hälfte der Fig. 2 zeigt, zur Verlegung
der Netzleiter 27 genutzt werden können. Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der Raum 25 der Innenraum eines topfförmigen Gehäuses 28 eines insgesamt mit 29
bezeichneten Leuchtenkörpers. Er weist eine Leitereinführung 30 auf, in die entsprechend
der Darstellung in Fig. 2 ein Anschlußstück, z.B. ein Posamentrohr 31, mündet. Dieses
kann an seinem nicht dargestellten Ende mit einem Gelenk, einer Wandhalterung und/oder
einem Standfuß verbunden sein. Deutlich zeigt Fig. 2 auch, daß die Freiräume 26 es
sogar gestatten, das Posamentrohr 31 deutlich ins Innere des vom topfartigen Gehäuse
28 umschlossenen Raumes eintauchen zu lassen, z.B. um es hier mittels einer Mutter
im Innern des Gehäuses 28 zu befestigen oder es direkt in die (mit Innengewinde versehene)
Öffnung 30 einzuschrauben.
[0018] Im übrigen ist die Anordnung in geschickter und optisch äußerst ansprechender Weise
so getroffen, daß die radiale Erstreckung der Absatzstufe 15 (Fig. 1) im wesentlichen
der Wandstärke des topfartigen Gehäuses 28 entspricht, so daß die Außenfläche 32 des
topfartigen Gehäuses 28 und die Außenfläche 33 des zylindrischen Fassungskörperabschnitt
14 flächengleich ineinander übergehen bzw. aneinander anschließen können (siehe insbesondere
Fig. 3 und 5).
[0019] Dergestalt ist die Glühlampenfassung 15 funktionaler und zugleich formbestimmender
Bestandteil der insgesamt in Fig. 2 dargestellten Strahlerleuchte. Anders als beim
einschlägigen Stand der Technik hinsichtlich der Gestaltung von Strahlerleuchten ist
der Fassungskörper 10 nicht vom Strahlerleuchten-Gehäuse "verschluckt", sondern ergänzt
dieses erst zur vollständigen leuchte. Hieraus resultieren erhebliche Vorteile. Zum
einen kann, wie aus den Zeichnungen deutlich ersichtlich, das topfartige Gehäuse 28
sowohl in Längsrichtung als auch im Umfang bzw. im Durchmesser sehr klein und damit
werkstoffsparend ausgeführt werden, zum anderen wird insgesamt eine extrem kompakte
Strahlerleuchte möglich. Der maßgebliche Durchmesser der Strahlerleuchte wird nicht
mehr vom Leuchtenkörper, sondern vom Durchmesser des Fassungskörperabschnitts 14 der
Glühlampenfassung 10 bestimmt, und die gesamte Leuchte ist lediglich um wenige, für
die Führung der Anschlußleiter 27 erforderliche Millimeter länger als die Glühlampenfassung
10 selbst. Mit anderen Worten: Die Glühlampenfassung 10 wurde derart geschickt konzipiert,
daß sie, mit einem topfartigen Gehäuse 28 mit Leitereinführung 30 kombiniert, unmittelbar
eine Strahlerleuchte ausbilden kann.
[0020] Selbstverständlich sollen das topfartige Gehäuse 28 und die Glühlampenfassung 10
fest, wenngleich ggf. wiederlösbar, miteinander verbunden sein. Insbesondere soll
eine drehfeste Verbindung zwischen ihnen vorgesehen sein, allein schon, um das Ein-
und Ausschrauben der Lampe problemlos zu gewährleisten, ohne daß sich die Leiter 27
verdrillen.
[0021] Abweichend vom dargestellten Ausführungsbeispiel kann man selbstverständlich das
topfartige Gehäuse 28 weiter und länger gestalten, so daß sein unterer Rand statt
auf der Absatzstufe 15 auf der unteren, zum Bund 12 führenden Absatzstufe 34 aufsteht,
doch würde man hier einen Teil der in der Kompaktheit der Anordnung zu sehenden Vorteile
verschenken. Auch würde man durch das Übergreifen des topfartigen Gehäuses über den
zylindrischen Fassungskörperabschnitt 14 die Wärmeabfuhr in diesem Bereich behindern.
[0022] Zur Rastverbindung des topfartigen Gehäuses 28 kann dieses nicht dargestellte federnde
Rastelemente besitzen, die mit den Kupplungsmitteln 20 am Fassungskörpers 11 verrastet
werden können. Diese Verrastung kann in der Formgebung so ausgeführt sein, daß sie
nicht nur in Axialrichtung wirkt, sondern auch sicher verhindert, daß die miteinander
gekuppelten Teile gegeneinander verdreht werden können.
[0023] Selbstverständlich müssen die Außenflächen 32 und 33 des Leuchtengehäuses 29 und
des Fassungskörpers 11 nicht glatt sein. Die Einformung von Oberflächenstrukturen
beim Spritzgießen der Teile könnte sogar besondere gestalterische Akzente setzten.
1. Glühlampenfassung, im wesentlichen bestehend aus einem einstückigen, als Kunststoffspritzgießteil
ausgebildeten Fassungskörper (11) mit darin angeordneten, vorzugsweise schraubenlosen
Leiteranschlußklemmen und Lampenkontaktzungen, wobei im Fassungskörper ein Innengewinde
(23) zur Schraubhalterung einer Lampe ausgebildet ist, das lampenseitige Ende des
Fassungskörpers im Anschluß an einen Fassungskörperabschnitt (14) mit im wesentlichen
kreiszylindrischem Umfang einen, ggf. mit Gewinde (13) versehenen Bund (12) zum Anschluß
eines Reflektors (24) oder Lampenschirms aufweist und die Leiteranschlußklemmen zentral
im von der Lampe wegweisenden Fassungsendbereich angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiteranschlußklemmen und Lampenkontaktzungen in einem schmal-rechteckigen
Aufbaublock (17) angeordnet sind, dessen im Querschnitt gemessene Breite (18) erheblich
kleiner und dessen im Querschnitt gemessene Länge (19) zumindest noch geringfügig
kleiner ist als der Durchmesser des zylindrischen Fassungskörperabschnitts (14), an
den sich lampenfern ein zu dem Aufbaublock (17) hin verjüngender Übergangsabschnitt
(16) anschließt.
2. Glühlampenfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der sich verjüngende
Übergangsabschnitt (16) im Bereich einer durchmesserverjüngenden Absatzstufe (15)
an den zylindrischen Fassungskörperabschnitt (14) anschließt und die radiale Erstreckung
der Absatzstufe etwa 1 mm beträgt.
3. Glühlampenfassung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der sich verjüngende
Übergangsabschnitt (16) als Kegelstumpf mit etwa 90° Spitzenwinkel ausgebildet ist.
4. Glühlampenfassung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufbaublock (17)
mit seinen Schmalseiten bis in die Nähe des lampenfernen Endes des zylindrischen Fassungskörperabschnitt
(14) reicht und seine Längsseiten entlang parabelförmiger Durchdringungslinien (21)
in den konischen Übergangsabschnitt (16) übergehen.
5. Glühlampenfassung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Aufbaublock (17) mit, insbesondere an seinen schmalen Außenseiten angeordneten Kupplungsmitteln
(20) für aufrastbare Anschlußstücke wie Fassungshalter, Leuchtenkörper (29) od.dgl.
versehen ist.
6. Strahlerleuchte mit einem Leuchtenkörper und einer Glühlampenfassung nach einem der
Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Leuchtenkörper (29) lediglich aus
einem topfartigen Gehäuse (28) mit Leitereinführung (30) besteht, das den Fassungskörper
(11) nur teilweise von der Leiteranschlußseite her übergreift und die Ansichtsfläche
der Leuchte je wenigstens teilweise von Außenflächen des Leuchtenkörpers (29) und
des Fassungskörpers (11) gebildet ist.
7. Strahlerleuchte nach Anspruch 6 mit einer Glühlampenfassung nach Anspruch 2, dadurch
gekennzeichnet, daß die Absatzstufe (15) des Fassungskörpers (11) zur Aufnahme des
umlaufenden Randes des topfartigen Gehäuse (28) ausgebildet ist derart, daß das Gehäuse
(28) und die angrenzende Lampenfassung (10) im wesentlichen flächenbündig ineinander
übergehen.
8. Strahlerleuchte nach Anspruch 6 oder 7 mit einer Glühlampenfassung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, daß das topfartige Gehäuse (28) mit federnden Rastorganen
zur ggf. wiederlösbaren Steckverbindung mit den Kupplungsmitteln (20) des fassungsseitigen
Aufbaublocks (17) versehen sind.
9. Strahlerleuchte nach einem der Ansprüche 5 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das
topfartige Gehäuse (28) und der Fassungskörper (11) drehfest miteinander verbindbar
sind.
1. Incandescent lamp holder, consisting essentially of a single-piece holder body (11),
fashioned as an injectionmoulded part of plastics material, within which there are
disposed preferably screwless conductor connection terminals and lamp contact studs,
with an internal screw thread (23) being fashioned within the holder body for retaining
a lamp by a screwed connection, the end of the holder body which is nearest to the
lamp and adjoins a section (14) of the holder body with an essentially circular cylindrical
circumference having a collar (12), which may have a screw thread (13), for the connection
of a reflector (24) or lamp screen, and the conductor connection terminals being centrally
disposed within the end region of the holder which faces away from the lamp, characterized
in that the conductor connection terminals and lamp contact studs are disposed within
a narrow, rectangular mounting block (17) whose width (18), measured in crosssection,
is considerably smaller and whose length (19), measured in cross-section, is at least
slightly smaller than the diameter of the cylindrical section (14) of the holder body
which is adjoined, at its end which is farthest from the lamp, by a transition section
(16) which tapers towards the mounting block (17).
2. Incandescent lamp holder according to Claim 1, characterized in that the tapering
transition section (16) adjoins the cylindrical section (14) of the holder body in
the region of a shoulder stage (15) which reduces the diameter and the radial span
of the shoulder stage is about 1 mm.
3. Incandescent lamp holder according to either of Claims 1 or 2, characterized in that
the tapering transition section (16) has the form of a truncated cone with an apex
angle of about 90°.
4. Incandescent lamp holder according to Claim 3, characterized in that the narrow sides
of the mounting block (17) extend close to the end of the section (14) of the holder
body which is farthest from the lamp and its longitudinal sides pass, along parabolic
penetration lines (21) into the conical transition section (16).
5. Incandescent lamp holder according to any one of Claims 1 to 4, characterized in that
the mounting block (17) has couplings (20), particularly disposed on its narrow, outer
faces, for snap-on connection pieces such as a lamp holder, lighting unit body (29),
or similar item.
6. Reflector lighting unit with a lighting unit body and an incandescent lamp holder
according to any one of Claims 1 to 5, characterized in that the lighting unit body
(29) consists only of a pot-type casing (28), with a conductor inlet (30), which overlaps
the holder body (11) only partially from the conductor connection end and the visible
face of the lighting unit is formed at least partially by outer faces of the lighting
unit body (29) and of the holder body (11).
7. Reflector lighting unit according to Claim 6 with an incandescent lamp holder according
to Claim 2, characterized in that the shoulder stage (15) of the holder body (11)
for holding the encompassing edge of the pot-type casing (28) is fashioned so that
the casing (28) and the adjoining lamp holder (10) essentially graduate one into the
other in a flush fit.
8. Reflector lighting unit according to either of Claims 6 or 7 with an incandescent
lamp holder according to Claim 5, characterized in that the pot-type casing (28) has
sprung snap-in elements for the purpose of effecting a push-on connection, which can
be separated if necessary, with the couplings (20) of the mounting block (17) of the
holder.
9. Reflector lighting unit according to any one of Claims 5 to 8, characterized in that
the pot-type casing (28) and the holder body (11) can be joined in a torsion-proof
connection.
1. Douille de lampe à incandescence, constituée pour l'essentiel par un corps de douille
(11) d'un seul tenant réalisé sous la forme d'une pièce en matière plastique moulée
par injection et comprenant des bornes de connexion des conducteurs, de préférence
sans vis, et des lames de contact destinées à l'ampoule qui sont disposées dans ce
corps, cependant qu'un filetage intérieur (23) est formé dans le corps de la douille
pour maintenir une ampoule par vissage, que l'extrémité du corps de la douille qui
est située du côté de l'ampoule présente, dans le prolongement d'une partie (14) du
corps de la douille dont le pourtour est cylindrique de révolution pour l'essentiel,
un collet (12) qui est pourvu d'un filetage (13), le cas échéant, et qui est destiné
au raccordement d'un réflecteur (24) ou d'un abat-jour, et que les bornes de connexion
des conducteurs sont disposées au centre de la zone terminale de la douille qui est
opposée à l'ampoule, caractérisée par le fait que les bornes de connexion des conducteurs
et les lames de contact destinées à l'ampoule sont disposées dans un bloc de montage
rectangulaire et étroit (17) dont la largeur (18) mesurée en section transversale
est nettement inférieure au diamètre de la partie cylindrique (14) du corps de la
douille à laquelle se raccorde, à l'opposé de l'ampoule, une partie de transition
(16) se rétrécissant dans la direction du bloc de montage (17), et dont la longueur
(19) mesurée en section transversale est encore au moins légèrement inférieure à ce
diamètre.
2. Douille de lampe à incandescence selon la revendication 1, caractérisée par le fait
que la partie de transition (16) qui se rétrécit se raccorde à la partie cylindrique
(14) du corps de la douille dans la région d'un gradin (15) dont le diamètre se rétrécit,
et que l'étendue du gradin dans le sens radial est égale à 1 mm environ.
3. Douille de lampe à incandescence selon la revendication 1 ou 2, caractérisée par le
fait que la partie de transition (16) qui se rétrécit est réalisée sous la forme d'un
tronc de cône dont l'angle au sommet est égal à 90° environ.
4. Douille de lampe à incandescence selon la revendication 3, caractérisée par le fait
que le bloc de montage (17) arrive par ses côtés étroits jusqu'au voisinage de l'extrémité
de la partie cylindrique (14) du corps de la douille qui est éloignée de l'ampoule,
et que ses côtés longitudinaux se prolongent par la partie de transition conique (16)
le long de lignes d'intersection paraboliques (21).
5. Douille de lampe à incandescence selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée
par le fait que le bloc de montage (17) est pourvu de moyens d'accouplement (20) qui
sont destinés à des pièces de raccordement à encliqueter comme des porte-douille,
des corps de projecteur (29) ou similaires et qui sont disposés en particulier sur
ses côtés extérieurs étroits.
6. Projecteur comprenant un corps de projecteur et une douille de lampe à incandescence
selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par le fait que le corps de projecteur
(29) est constitué uniquement par un boîtier (28) en forme de pot qui est pourvu d'une
entrée de conducteurs (30) et qui ne dépasse que partiellement le corps (11) de la
douille du côté de la connexion des conducteurs, et que la surface visible du projecteur
est à chaque fois formée, du moins partiellement, par des surfaces extérieures du
corps (29) du projecteur et du corps (11) de la douille.
7. Projecteur selon la revendication 6 comprenant une douille de lampe à incandescence
selon la revendication 2, caractérisé par le fait que le gradin (15) du corps (11)
de la douille est réalisé en vue de recevoir le bord annulaire du boîtier (28) en
forme de pot, et ce, d'une manière telle que le boîtier (28) et la douille de lampe
adjacente (10) se prolongent l'un par l'autre selon la même surface pour l'essentiel.
8. Projecteur selon la revendication 6 ou 7 comprenant une douille de lampe à incandescence
selon la revendication 5, caractérisé par le fait que le boîtier (28) en forme de
pot est pourvu d'organes d'encliquetage élastiques pour le relier par enfoncement,
le cas échéant d'une manière amovible, aux moyens d'accouplement (20) du bloc de montage
(17) qui est situé du côté de la douille.
9. Projecteur selon l'une des revendications 5 à 8, caractérisé par le fait que le boîtier
(28) en forme de pot et le corps (11) de la douille peuvent être reliés entre eux
d'une manière solidaire en rotation.

