[0001] Die Erfindung betrifft ein Axial-Schaufelgitter nach dem Oberbegriff des Patentanspruches
1.
[0002] Zur Verbesserung der Strömungsverhältnisse in Schaufelgittern von Axial-Strömungsmaschinen
ist es aus der EP 0425 889 A1 bekannt, die Schaufelvorderkante der Laufschaufeln im
Bereich der Blattspitze gegen die Strömungsrichtung gegenüber einem Vorderkantenverlauf
im mittleren Schaufelblattbereich zu neigen und dieser Neigung eine Neigung der Blattspitze
in Rotationsrichtung des Laufschaufelgitters zu überlagern. Dieser Schaufel vorderkantenverlauf
soll zu einer Verbesserung des Wirkungsgrades des Laufschaufelgitters führen, wobei
folgender Effekt zu Nutze gemacht werden soll:
[0003] Die Neigung der Schaufelvorderkanten gegen die Strömungsrichtung führt zu einem ebenfalls
gegen die Strömungsrichtung geneigten Verlauf der Isobaren. Hieraus ergibt sich ein
Anstieg des statischen Druckes nach radial außen, wodurch die unter dem Einfluß der
Zentrifugalkraft stehende Grenzschicht der Rotorschaufel stromabwärts abgelenkt wird.
Dadurch kann ein blattspitzennahes Ablösen der Grenzschicht vermieden werden.
[0004] Hiervon ausgehend ist es Aufgabe der Erfindung, eine für Leit- und Laufschaufelgitter
geeignete Schaufelgestaltung zur Verbesserung des Stufenwirkungsgrades anzugeben.
[0005] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches
1 gelöst.
[0006] Die erfindungsgemäße Gestaltung hat den Vorteil, daß durch den geradlinigen, gepfeilten
Verlauf zusätzlich zu dem aus dem Stand der Technik bekannten Effekt, der Beeinflussung
der Sekundärströmung bei Laufschaufelgittern, der radiale Druckgradient über den Schaufeln
im begrenzungsnahen Bereich beeinflußbar ist, so daß die unerwünschte Ausbildung von
Hufeisenwirbeln an der Seitenwand zumindest vermindert wird. Da die hierdurch erzielbare
Verbesserung des Stufenwirkungsgrades nicht alleine auf der Beeinflussung der bei
Rotorschaufeln von der Zentrifugalkraft geprägten Sekundärströmung beruht, wie dies
aus dem Stand der Technik bekannt ist, kann die Erfindung bei Lauf- und Leitschaufelgittern
von Verdichter- und Turbinenbeschaufelungen zu Nutze gemacht werden. Als Seitenwand
wird sowohl die nabenseitige, also radial innere, als auch die gehäuseseitige, also
radial äußere Begrenzung des Ringkanals verstanden, wobei diese als in Umfangs- und
axiale Richtung ausgebildete Schaufelplattform bzw. als Deckband oder Maschinengehäuse
ausgeführt sein kann. Vorzugsweise wird die erfindungsgemäße Gestaltung der Schaufelgitter
an den Schaufeln sowohl nabenseitig an den Schaufelfüßen als auch gehäuseseitig an
den Schaufelblattspitzen ausgeführt sein. Vorteilhafte Ausführungsformen der Erfindung
ergeben sich durch die Merkmale der Patentansprüche 2 bis 13.
[0007] Eine optimale Beeinflussung des begrenzungsnahen Druckfeldes und der dortigen Sekundärströmung
ergibt sich bei geradlinigen Schaufelvorderkantenverlauf innerhalb der naben- bzw.
gehäuseseitigen Grenzschicht, wobei je nach Grenzschichtdicke der geradlinige Verlauf
innerhalb der Bereiche der Blattspitzen bzw. Schaufelfüße sich bis zu einem Abstand
von der jeweiligen Seitenwand zur Schaufelmitte von ca. 10% der zugehörigen Schaufelhöhe
erstreckt. Die zu einem Schaufelpunkt zugehörige Schaufelhöhe ergibt sich durch den
zur Maschinenlängsachse senkrechten, durch den Schaufelpunkt gehenden Abstand zwischen
der radial inneren Begrenzung und der radial äußeren Seitenwand.
[0008] Strömungsgünstige positive Pfeilungswinkel δ G und δ N zwischen der Schaufelvorderkante
und einem Lot auf die radial innere bzw. radial äußere Begrenzung des Ringkanals betragen
zwischen 5° und 45°. Negative Pfeilungswinkel δ G und δ N zwischen -10° und 0° erlauben
auch unter konstruktiv schwierigen Bedingungen die mit der Pfeilung verbundenen Vorteile.
[0009] Im Anschluß an den geradlinigen Verlauf der Schaufelvorderkanten weisen diese in
einem Übergangbereich zur Schaufelmitte hin einen gekrümmten Verlauf nach einem Polynom
zweiter oder höherer Ordnung auf. Durch Variation der Krümmung kann wiederum der radiale
Druckgradient strömungsgünstig manipuliert werden. Darüberhinaus kann bei Rotorschaufeln,
die einer hohen Fliehkraftbeanspruchung unterliegen, der Übergangsbereich mit einer
stetigen Krümmung spannungsarm gestaltet werden. In einer bevorzugten Ausführung erstreckt
sich der gekrümmte Abschnitt im Anschluß an den geradlinigen Abschnitt bis zu einem
relativen Abstand von 25% der zugehörigen Schaufelhöhe ausgehend von der jeweiligen
Begrenzung ins Schaufelinnere.
[0010] Im Falle einer Ausführung der Laufschaufel als Hohlschaufel kann zur Vermeidung einer
hohen Biegemomentbeanspruchung der unter Fliehkrafteinfluß stehenden Rotorbeschaufelung
von Laufschaufelgittern weisen die Rotorschaufeln Hohlräume auf, die sich zumindest
über einen Teil der Schaufellänge erstrecken, wobei die Ausdehnung der Hohlräume derart
über die Schaufelprofiltiefe verteilt sind, daß die Schwerpunkte der Profilschnitte
auf einer gemeinsamen Ebene liegen. Bei Laufschaufelgittern von Turbinen können die
Hohlräume als Kühlkanäle ausgebildet sein.
[0011] Für massiv ausgeführte Laufschaufeln kann durch axialen Versatz der einzelnen Profilschnitte
günstiger Einfluß auf die Biegemomentbeanspruchung des Schaufelblattes ausgeübt werden,
wobei der Versatz derart gewählt werden kann, daß der Schaufelschwerpunkt in der Schwerelinie
der Scheibe zum Liegen kommt.
[0012] Bei der Ausführung des Laufschaufelgitters mit einer die Rotorschaufeln aufnehmenden
Scheibe liegt der Scheibenschwerpunkt ebenfalls auf der gemeinsamen Ebene. Festigkeitsmindernde
Spannungen im Schaufelfußbereich werden somit vermieden. Das gleiche gilt für Laufschaufelgitter
mit einem Deckband, welches das Schaufelgitter kanalkonzentrisch umgibt und mit den
Schaufel spitzen verbunden ist, bzw. dort angebracht ist. Dabei sind die Schwerpunkte
der Schaufeln eines solchen Schaufelgitters und der Schwerpunkt des Deckbandes derart
axial vom Schwerpunkt des Schaufelgitters beabstandet, daß der Schwerpunkt der die
Rotorschaufeln aufnehmenden Scheibe auf dem Schwerpunkt des Schaufelgitters liegt.
Hierdurch ergibt sich wiederum eine biegespannungsarme Gestaltung im Bereich der Schaufelfüße.
[0013] Einen dem Verlauf der Schaufelvorderkanten ähnlichen Verlauf der Schaufelhinterkanten
ergibt sich bei konstanter oder bei gleichmäßiger Zu- bzw. Abnahme der Schaufelblattiefe
über die Schaufelblattlänge.
[0014] Bevorzugte Ausführungsformen der Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme auf
die beigefügte Zeichnung erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1 a
- einen Längsschnitt durch die Niederdruckturbine eines Strahltriebwerkes mit gekrümmten
Turbinenschaufeln,
- Fig. 1 b
- einen Längsschnitt durch die Niederdruckturbine eines Strahltriebwerkes mit geradlinig
verlaufenden Turbinenschaufeln,
- Fig. 2
- einen vergrößerten Ausschnitt eines gekrümmten Schaufelblattes gemäß Fig. 1a,
- Fig. 3
- einen teilweisen Längsschnitt eines Laufschaufelgitters mit Scheibe und Deckband,
- Fig. 4
- einen Schnitt durch die Skelettfläche einer Laufschaufel mit hohlem Schaufelblatt
und
- Fig. 5
- eine Ansicht eines Laufschaufelblattes mit Krümmung in Umfangsrichtung
[0015] Für Richtungs- und Bezugsangaben wird ein in der Strömungsmechanik übliches Axial-Umfangs-Radial-Koordinatensystem
z-.φ.-r verwendet. Die Figuren 1a bis 4b zeigen Darstellungen in der z-r-Ebene. Die
in Figur 1a schematisch dargestellte obere Hälfte einer zweistufigen Axialturbine
weist paarweise axial hintereinander angeordnete Leit- und Laufschaufelgitter 2 bzw.
3 auf, die mit konkav entgegen der Strömungsrichtung S gekrümmten Leit- bzw. Laufschaufeln
4,5 bestückt sind. Die Schaufelblätter 6 der Leit- und Laufschaufeln 4,5 erstrecken
sich radial in einem zur Maschinenlängsachse A der Axialturbine 1 konzentrisch angeordneten
Ringkanal 7. Die achskonzentrisch verlaufenden naben- und gehäuseseitigen Seitenwände
bilden die radial innere und radial äußere Kanalbegrenzung 8 bzw. 9 des Ringkanals
7 und geben diesem einen bezüglich der Strömungsrichtung S divergenten Verlauf.
[0016] Die Laufschaufelgitter 3 sind in Scheibenbauweise ausgeführt, d.h., die Laufschaufeln
5 sind jeweils gitterweise an einer Scheibe 10 angebracht.
[0017] Fig. 1b zeigt eine nach dem Stand der Technik ausgebildete Axialturbine 1' deren
Leit- und Laufschaufelgitter 2' bzw. 3' mit ungekrümmten Leit- und Laufschaufeln 4'
bzw. 5' bestückt ist.
[0018] Fig. 2 zeigt die Auffädelung einzelner Profilschnitte P₁,P₂, P₃ und P₄ eines Schaufelblattes
6 der Axialturbine 1. Unter Auffädelung ist die Positionierung einzelner Profilschnitte
Pn eines Schaufelblattes 6 bezüglich einer senkrecht auf der Maschinenlängsachse A
stehenden Referenzlinie, Fädelachse F genannt, die bei Laufschaufeln 5 im allgemeinen
durch den Schaufelschwerpunkt SP
L läuft, zur Profilgebung eines Schaufelblattes 6 zu verstehen. Die Profilschnitte
P
n fallen in der z-r-Ebene definitionsgemäß mit Linien gleicher relativer Schaufelhöhe
h zusammen. Die zugehörige Schaufelhöhe h wiederum ergibt sich aus dem senkrecht zur
Maschinenlängsachse A zu messenden Abstand zwischen der inneren und äußeren Kanalbegrenzung
8 bzw. 9. Die in Fig. 2 erkenntlichen Profilschnitte P₁, P₂, P₃ und P₄ sind bei 5-,25-,75-
bzw. 95%iger relativer Schaufelhöhe gezogen und trennen Bereiche des Schaufelblattes
6 mit unterschiedlicher Formgebung der Schaufelvorderkante 11 ab. In den Bereichen
der Randschnitte P
G und P
N bis zum Profil schnitt P₁ bzw. P₄ weist die Schaufelvorderkante 11 einen geradlinig
verlaufenden Abschnitt B
G bzw. B
N in der r-z-Ebene auf. Der gegenüber einer Lotsrechten L auf die jeweilige Kanalbegrenzung
8,9 zu messende Pfeilungswinkel .δ.G bzw. .δ.N beträgt innerhalb der Abschnitte B
G und B
N gehäuseseitig 25° und nabenseitig 45°. Im Anschluß an die gradlinig verlaufenden
Abschnitte festgelegten Übergangsbereiche zwischen den Profilschnitten P₃ und P₄ sowie
P₁ und P₂ weist die Schaufelvorderkante 11 jeweils einen gekrümmten verlaufenden Abschnitt
Ü
G bzw. Ü
N auf, der einem Polynom zweiter oder höherer Ordnung entspricht. Im Mittenbereich
zwischen den Profilschnitten P₃ und P₂ ist die Schaufelkante 11 in der r-z-Ebene wiederum
geradlinig ausgeführt. Zur Vermeidung unerwünschter aerodynamischer Effekte und von
Spannungskonzentrationen sind die Übergänge von gekrümmten zum geradlinigen Verlauf
in der Schaufelvorderkante 11 stetig ausgebildet. Der Verlauf der Schaufelhinterkante
12 ergibt sich durch Vorgabe der Schaufelblattiefe t(h), die hier mit zunehmender
Kanalhöhe h linear abnimmt.
[0019] Das in der Fig. 3 in der r-z-Ebene dargestellte Laufschaufelgitter 3 ist in Scheibenbauweise
ausgeführt, wobei die Laufschaufeln 5 über ihre angeformten Schaufelfüße 13 formschlüssig
in gleichmäßig in Umfangsrichtung .φ. voneinander beabstandeten Scheibennuten 14 der
Scheibe 10 angebracht sind.
[0020] Zur Vermeidung unnötiger Biegespannungen während des Betriebes in der Scheibe 10
und in den Laufschaufeln 5 des Laufschaufelgitters 3 fallen die auf der Maschinenlängsachse
A liegenden Schwerpunkte SP
G und SP
S des Laufschaufelgitters 3 bzw. der Scheibe 10 zusammen. In diesem Sinne liegen die
Schwerpunkte SP
L der Laufschaufeln 5 durch entsprechende Auffädelung der Profilschnitte P auf einer
gemeinsamen Ebene E, die senkrecht zur Maschinenachse A steht und durch den gemeinsamen
Schwerpunkt SPS und SPG der Scheibe 10 bzw. des Laufschaufelgitters 3 verläuft. Das
Laufschaufelgitter 3 ist zur Vermeidung von Druckverlusten und zur Verbesserung der
Strömungsqualität mit einem in Umfangsrichtung .φ.. segmentierten Deckband 15 versehen,
welches die Laufschaufeln am radial äußeren Ende umfaßt. Durch balancieren der Deckbandsegmente
in z-Richtung liegen die Schwerpunkte SP
D der Deckbandsegmente 15 ebenfalls auf der Ebene E, wodurch Biegespannungen in den
Laufschaufeln 5 vermieden oder reduziert werden.
[0021] Fig. 4 zeigt eine alternative Ausführung einer Laufschaufel 5 zur Vermeidung von
Biegespannungen in der Laufschaufel 5 aufgrund unbalancierter Schwerpunktslagen SP
P der Profilschnitte P
n. Hierzu weist das Innere des Schaufelblattes 6 einen sich über die Kanalhöhe h hinweg
erstreckenden Hohlraum 16 auf, dessen Erstreckung über die Schaufelblattiefe t(h)
derart gestaltet ist, daß die Schwerpunkte SP
P der Profilschnitte P
n in einer gemeinsamen r-.φ..-Ebene liegen.
[0022] Fig. 5 zeigt ein zusätzlich bezüglich der Schaufelsaugseite 18 konkav, in Umfangsrichtung
gekrümmtes Schaufelblatt 6. Durch diese zusätzliche Krümmung läßt sich vorteilhaft
Einfluß auf den radialen Druckgradienten in der Abströmebene einer Leit- oder Laufschaufel
4,5 nehmen. Aufgrund der Umfangsbiegung werden die begrenzugsnahen Profilschnitte
aerodynamisch entlastet. Bei gleichzeitiger höheren Belastung des Mittenbereiches
der Schaufel 4,5, wodurch insgesamt für die Schaufel 4,5 ein günstigerer Wirkungsgrad
erzielt werden kann.
1. Schaufelgitter für Axial-Strömungsmaschinen mit Ringkanal, wobei die Schaufelvorderkanten
der Schaufeln des im Ringkanal angeordneten Schaufelgitters im Bereich der Schaufelblattspitzen
und/oder im Bereich des Nabenschnittes PN der Schaufelblätter in axialer Richtung gepfeilt sind, dadurch gekennzeichent, daß
die Schaufelvorderkanten (11) in dem Bereich einen geradlinig verlaufenden Abschnitt
(BG bzw. BN) und im Anschluß an diesen Abschnitt, in Übergangsbereichen einen gekrümmt verlaufenden
Abschnitt (ÜG bzw. ÜN) aufweisen.
2. Schaufelgitter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die geradlinig verlaufenden
Abschnitte (BG bzw. BN) sich um einen Abstand von der Schaufelblattspitze (17) bzw. von dem Nabenschnitt
PN des Schaufelblattes (6) von bis zu 30% der zugehörigen Schaufelhöhe (h) erstrecken.
3. Schaufelgitter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß positive Pfeilungswinkel
(δG bzw.δN) jeweils gemessen in einem Längsschnitt zwischen einem geradlinig verlaufenden Abschnitt
(BG bzw. BN) einer Schaufelvorderkante (11) und einer Lotrechten (L) auf eine radial äußere bzw.
radial innere Begrenzung (9,8) des Ringkanals (7) im Schnittpunkt mit der Schaufelvorderkante
(11) zwischen 5° und 45° betragen.
4. Schaufelgitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der gekrümmte Verlauf der Schaufelvorderkanten (11) in den Übergangsbereichen Polynomen
zweiter oder höherer Ordnung entsprechen.
5. Schaufelgitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schaufelvorderkanten (11) im Anschluß an die Übergangsbereiche im Mittenbereich
der Schaufelblätter (6) einen geradlinig verlaufenden Abschnitt (M) aufweisen.
6. Schaufelgitter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die gekrümmt verlaufenden
Abschnitte (ÜG bzw. ÜN) bis zu 50% der zugehörigen Schaufelhöhe einnehmen.
7. Schaufelgitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schaufelblätter (6) zusätzlich zur Pfeilung in Umfangsrichtung gekrümmt sind.
8. Schaufelgitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Schaufelgitter ein Laufschaufelgitter (3) mit Laufschaufeln (5) ist.
9. Schaufelgitter nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Laufschaufeln (5)
Hohlräume (16) aufweisen, die sich zumindest über einen Teil der Schaufellänge erstrecken,
wobei die Ausdehnung der Hohlräume (16) derart über die Schaufelprofiltiefe (t) verteilt
sind, daß die Schwerpunkte der Profilschnitte (Pn) auf einer gemeinsamen Ebene (E)
senkrecht zur Maschinenlängsachse (A) liegen.
10. Schaufelgitter nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hohlräume (16) Kühlkanäle
sind.
11. Schaufelgitter nach einem der Ansprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das
Laufschaufelgitter (3) eine die Laufschaufeln (5) aufnehmende Scheibe (10) aufweist,
deren Schwerpunkt (SPs) auf der gemeinsamen Ebene (E) liegt.
12. Schaufelgitter nach einem der Ansprüche 8 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß das
Laufschaufelgitter (3) ein Deckband (15) und eine, die Laufschaufeln (5) aufnehmende
Scheibe (10) aufweist, wobei die Schwerpunkte (SPL) der Laufschaufeln (5) und der Schwerpunkte (SPD) des Deckbandes (15) derart axial vom Schwerpunkt (SPG) des Laufschaufelgitters (3) beabstandet sind, daß der Schwerpunkt (SPs) der Scheibe (10) auf dem Schwerpunkt (SPG) des Laufschaufelgitters (3) liegt.
13. Schaufelgitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
die Schaufelblattiefe t(h) zwischen Schaufelvorder- (11) und -hinterkante (12) der
Laufschaufel (5) eines Schaufelgitters über die Schaufelhöhe (h) konstant ist oder
linear verläuft.
14. Schaufelgitter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
dem Verlauf der Schaufelvorder- (11) und/oder -hinterkante (12) der Schaufel (5,6)
im Bereich der randnahen Profilschnitte (PN bzw. PG) ein Ausrundungsradius (RN bzw. RG) überlagert ist.