[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung mit rotierfähigem Körper, Gehäuse
und dazwischen liegendem Dichtspalt gemäss Oberbegriff von Anspruch 1. Die Erfindung
bezieht sich auch auf einen Teil dieser Einrichtung und auf die Herstellung dieses
Teils.
[0002] Gattungsgemässe Einrichtungen sind spezielle Strömungsmaschinen, insbesondere Gasturbinen,
aber auch Zentrifugalpumpen. Es ist ferner möglich, dass der rotierfähige Körper eine
in einem Gehäuse angeordnete Welle ist, die zusammen mit dem Gehäuse in bezug auf
ein axial strömendes Medium eine Labyrinthdichtung bildet.
[0003] Aus der Offenlegungsschrift DE-A 41 07 416 ist ein Gussverfahren zur Herstellung
von partiell verschleissgeschützten Gussstücken bekannt. Bei diesem Verfahren wird
ein Penetrationsverbund aus einem Giessmetall und Hartstoffteilchen hergestellt, wobei
die Hartstoffteilchen zusammen mit Binde- und Flussmittel in die Form von porösen
Trägerkernen gebracht werden und diese Trägerkerne in den Hohlraum einer Gussformschale
eingesetzt werden.
[0004] Aus der Patentschrift US 4 735 656 ist bekannt, dass man die Spitzen von Turbinenschaufeln
mit einem Komposit oder Verbund, der sich aus einer Metallmatrix und keramischen Partikeln
zusammensetzt, panzern kann. Bei dem beschriebenen Verfahren wird das abrasive Material
aus einem Pulvergemisch von Metall und Keramik hergestellt, wobei das Gemisch auf
eine Temperatur erhitzt wird, bei der das Metall schmilzt und so nach dem Erstarren
den Verbund erzeugt.
[0005] Es ist Aufgabe der Erfindung, ausgehend von an sich bekannten Herstellverfahren eine
Weiterentwicklung der gattungsgemässen Einrichtung zu schaffen, die bezüglich des
Dichtspalts vorteilhaft ausgebildet ist. Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe
ist durch das kennzeichnende Merkmal des Anspruchs 1 gegeben.
[0006] In der EP-A 0 575 685 (= P.6507) ist näher beschrieben, wie eine Turbinenschaufel
mit gepanzerter Schaufelspitze als Gussstück mit eingelagertem keramischem Material
hergestellt werden kann. Bei einer vorteilhaften Ausführungsform liegt der poröse
Keramikkörper als keramisches Gerippe mit offenzelliger Schaumstrukur vor. Für die
mit diesem Verbund gebildete Panzerung der Schaufelspitze ist eine glatte Oberfläche
vorgesehen. Gemäss der vorliegenden Erfindung wird der Verbund an der abrasiven Oberläche
solcherart ausgeführt, dass die keramische Phase an der Oberfläche Erhebungen bildet,
die aus dem Verbund heraustreten. Diese Eigenschaft erhält man beispielsweise dadurch,
dass man die metallische Matrix an der Oberfläche wenige Zehntelmillimeter tief selektiv
wegätzt.
[0007] Erfindungsgemäss ist vorgesehen, dass die Erhebungen der keramischen Phase in Form
von labyrinthartigen Strukturelementen vorliegen. Im Hinblick auf diese Eigenschaft
ist es vorteilhaft, wenn gemäss Anspruch 2 für die strukurierte Keramik eine wabenförmig
ausgebildete Struktur gewählt wird. Im fertiggestellten Produkt stehen die Wabenwände,
die teilweise über die Metallmatrix herausragen, im wesentlichen senkrecht zur Oberfläche
oder schliessen einen spitzen Winkel mit der Oberflächennormalen ein. Die Wabenstruktur
lässt sich beispielsweise mittels eines Extrusionsverfahren - gleich wie bei der Herstellung
von Autokatalysatoren - und durch anschliessendes Trennen in produktgemässe Teile
erzeugen.
[0008] Die Lehre der vorliegenden Erfindung hat ein relativ breites Anwendungsgebiet (siehe
Einleitung sowie Anspruch 10). Die Erfindung wird aber im folgenden lediglich anhand
der Anwendung auf Gasturbinen (gemäss den Ansprüchen 5 bis 9 sowie 11 bis 14) näher
erläutert.
[0009] Das erfindungsgemässe Verfahren zum Herstellen einer Laufradschaufel einer Gasturbine
ist in Anspruch 12 gekennzeichnet. Es ist möglich, die Schmelze so erstarren zu lassen,
dass sich ein Stengelkristallgefüge ausbildet (Anspruch 13) oder dass ein Einkristallgefüge
entsteht (Anspruch 14). Die Ansprüche 3 und 4 beziehen sich auf Erzeugnisse, die nach
den Ansprüchen 13 bzw. 14 hergestellt sind.
[0010] Es ist bei Gasturbinen bekannt, die Statoroberfläche beim Dichtspalt mit einem keramischen
Material zu beschichten, insbesondere mit Zirkoniumoxid (mit Yttrium stabilisiertes
Zirkoniumoxid, z.B. ZrO₂·Y₂O₃. Mit dieser Materialwahl erhält man eine Beschichtung,
die sowohl die Funktion einer thermischen Dämmschicht als auch die Funktion einer
Anstreifschicht aufweist). Eine solche Beschichtung muss der maximalen Arbeitstemperatur
des Gasstroms (1200 - 1400°C) standhalten können. Beispielsweise durch Verformungen
des Gehäuses aufgrund von thermischen Spannungen kann es zur Berührung zwischen den
Schaufeln des rotierenden Laufrads und der Statoroberfläche kommen.
[0011] Bei solchen Berührungen können durch Reibung lokal Temperaturen bis gegen 3000°C
entstehen. Damit die Schaufelpanzerung widerstandsfähiger als die Statoroberfläche
ist, muss die Schmelztemperatur des eingelagerten keramischen Materials bezüglich
der durch die Reibung erzeugten Temperatur ausreichend gross sein (Anspruch 7). Wie
Anstreifversuche ergeben haben, ist dies insbesondere für keramische Materialien der
Fall, die in den Ansprüchen 8 und 9 genannt sind.
[0012] Nachfolgend wird die Erfindung im Zusammenhang mit Zeichnungen weiter erläutert.
Es zeigen:
- Fig. 1
- einen ausschnittsweisen Querschnitt durch eine Gasturbine,
- Fig. 2
- eine Turbinenschaufel,
- Fig. 3
- die Spitze einer erfindungsgemässen Turbinenschaufel,
- Fig. 4
- einen Schnitt durch eine keramische Wabenstrukur, die in eine Metallmatrix eingebettet
ist, und
- Fig.5-7
- Schnitte senkrecht zum Schnitt der Fig.4 für drei Ausbildungsformen der keramischen
Struktur.
[0013] In Fig.1 sind folgende Teile einer Gasturbine zu sehen: Das Laufrad 1 (Rotor) mit
der Drehachse 4; Turbinenschaufeln 10 auf dem Laufrad 1; ein ringförmiger Bereich
20 (Stator) des Gehäuses 2, der das Laufrad konzentrisch umschliesst; ein Dichtspalt
3 zwischen den Schaufeln 10 und der inneren Gehäuseoberfläche; sowie Statorschaufeln
10'. Die Breite des Dichtspalts 3 ist minimal gehalten; es kann daher während des
Betriebs zur Berührung zwischen den Schaufeln und dem Stator kommen.
[0014] Die Statoroberfläche und die Schaufelspitzen sollen derart ausgebildet sein, dass
die Schaufeln beim Anstreifen nicht beschädigt werden. (Für nähere Erläuterungen zu
dieser Problematik siehe beispielsweise: M.Borel, R.Schmid "Abradables Increase Turbine
Blade Life" SULZER TECHNICAL REVIEW 4/1990, p.7-11).
[0015] Fig.2 zeigt vergrössert eine perspektivische Darstellung der Turbinenschaufel 10.
In Fig.3 ist deren Spitze detaillierter gezeigt: Der Oberflächenbereich 11 über der
gestrichelt gezeichneten Linie 11' ist erfindungsgemäss als Verbund einer strukurierten
keramischen Phase mit einer Metallmatrix ausgebildet. Die labyrinthartigen Strukturelemente
werden aus Teilen der Strukturkeramik gebildet, die als Erhebungen 14 aus dem Verbund
heraustreten. Der Pfeil 15 gibt die Bewegungsrichtung der Schaufelspitze an.
[0016] Die Figuren 4 bis 7 beziehen sich auf den Verbund, der sich aus einer wabenförmigen
Strukturkeramik 13 und einer metallischen Matrix 12 zusammensetzt, wobei dieser Verbund
als Panzerung einer Turbinenschaufel vorgesehen ist. Fig.4 ist ein Schnitt nach der
Linie IV - IV in Fig.5, während Fig.5 ein Schnitt nach der Linie V - V in Fig.4 ist.
In Fig.5 ist zusätzlich die Statoroberfläche 21' und der Dichtspalt 3 dargestellt.
Der Pfeil 15 gibt die Drehrichtung des Laufrads 1 (Fig.1) an. Teile der keramischen
Phase 13 stehen mit den Erhebungen 14 aus dem Verbund 12, 13 in den Dichtspalt 3 hinein.
Zwischen den Erhebungen 14 befinden sich Zellen 140 der Labyrinthdichtung. Die Statoroberfläche
21' liegt als eine Beschichtung 21 aus beispielsweise Zirkoniumoxid vor. Die Strukturkeramik
13 besteht aus einem Material, das im Betriebszustand der Gasturbine widerstandsfähiger
als die Beschichtung 21 ist.
[0017] Bei einer allfälligen Streifberührung der Erhebungen 14 an der Statoroberfläche 21'
soll es zu einem Materialabtrag an der Beschichtung 21 kommen. Die Erhebungen 14 sollen
möglichst als "Schneiden" gestaltet sein, damit die Berührungsflächen möglichst klein
ausfallen. Bei einem derartigen Materialabtrag entsteht vorteilhafterweise weniger
Reibungswärme als bei anderen Abtragsmechanismen, bei denen starke plastische Verformungen
auftreten; und damit sind auch die lokalen Temperaturerhöhungen geringer und somit
weniger schädlich. Die Figuren 5 bis 7 zeigen drei Beispiele für die Geometrie der
Erhebungen 14. Die Wabenwände 13a stehen senkrecht zur Oberfläche (Fig.5, 6) und weisen
eine oder zwei abgeschrägte Flanken 14a bzw. 14b auf. Die Wabenwände 13a können auch
einen spitzen Winkel mit der Oberflächennormalen 16 bilden (Fig.7).
[0018] Die Strukturkeramik kann mittels verschiedener bekannter Verfahren hergestellt werden:
beispielsweise mit Extrudier- oder Giessverfahren (das anschliessende Sintern miteingeschlossen)
oder mit thermischem Spritzen. Die derart erzeugte Strukturkeramik wird unter Verwendung
von beispielsweise Trennscheiben oder mittels Hochdruck-Wasserstrahl in Stücke mit
der produktgemässen Form zugeschnitten. Die "Schneidengeometrie" der Erhebungen 14
kann beim Vornehmen des Zuschnitts eingestellt und aufgrund von Ergebnissen aus Anstreifversuchen
("abradable tests") optimiert werden.
[0019] Die Turbinenschaufeln werden mit bekannten Präzisionsguss- oder Feingussverfahren
hergestellt (siehe z.B. EP-A 0 477 136 = P.6388). Der Abguss erfolgt unter Vakuum
oder Schutzgas. Für Stengelkristallgefüge wird mit einer unten offenen Formschale,
die vorgeheizt auf eine Kühlplatte montiert wird, abgegossen. Für Einkristallgefüge
ist zwischen Kühlplatte und Werkstück zusätzlich ein Selektionssystem in der Formschale
integriert. Versuche haben ergeben, dass die eingelagerten Keramikstrukturen keine
Wachstumsstörungen bei der Ausbildung von Stengel- oder Einkristallgefügen zur Folge
haben. Für eine Fixierung der Strukturkeramik in der Formschale sind an geeigneten
Stellen Verankerungslappen vorgesehen; zum gleichen Zweck können auch Platinstifte
(sogenannte Pins) verwendet werden.
[0020] Als Material für die Strukturkeramik kommen ausser den in den Ansprüchen 8 und 9
aufgeführten Stoffen oder Stoffgemischen beispielsweise auch Thoriumoxid ThO₂, das
einen hohen Schmelzpunkt (3573 K) aufweist, in Frage. Die in Anspruch 9 genannten
Nitride weisen den Vorteil auf, dass sie oxidationsresistent sind und überdies keine
Reaktionen mit der metallischen Matrix eingehen. Bei den Karbiden ist eine Trennschicht
aus Boriden vorgesehen, um beispielsweise bei einer keramischen Phase aus SiC und
einer metallischen Phase aus einer Nickelbasislegierung Reaktionen zwischen Ni und
Si sowie C zu verhindern. Die Trennschicht erzeugt man durch Beschichten der Strukturkeramik
vor dem Herstellen des Verbunds.
[0021] Bei der Bearbeitung des Gussstücks wird an der Schaufelspitze durch Schleifen und
Läppen sowie durch anschliessendes Tiefätzen der metallischen Matrix die wirkungsvollste
Schneiden- und Labyrinthausbildung erzeugt. Da die Schaufelspitzen in der Gasturbine
hohen Temperaturen ausgesetzt werden, müssen sie gegebenenfalls gegen Oxidation geschützt
werden. Dies erreicht man beispielsweise mittels Aluminieren.
1. Einrichtung mit rotierfähigem Körper (1), Gehäuse (2) und dazwischen liegendem Dichtspalt
(3), wobei der Körper bezüglich einer Drehachse (4) rotationssymmetrisch ausgebildet
ist, das Gehäuse einen ringförmigen Bereich (20) aufweist, der den Körper konzentrisch
umschliesst, und der Dichtspalt, der innerhalb des ringförmigen Bereichs angeordnet
ist, labyrinthartige Strukturelemente (14, 140) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenbereiche (11) des rotierfähigen Körpers
beim Dichtspalt verbundartig ausgebildet sind, wobei der Verbund (12, 13) eine metallische
Matrix (12) mit einer darin eingebetteten strukturierten Keramik (13) umfasst und
Teile der keramischen Phase an der Oberfläche als Erhebungen (14) aus dem Verbund
heraustreten und dadurch die labyrinthartigen Strukturelemente bilden.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die strukurierte Keramik
(13) wabenförmig ausgebildet ist und die Erhebungen (14) an der Oberfläche des rotierfähigen
Körpers (1) durch Wabenwände (13a) gebildet sind.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die metallische Phase
(12) der kompositartigen Struktur in Form eines Stengelkristallgefüges vorliegt.
4. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die metallische Phase
(12)der kompositartigen Struktur in Form eines Einkristallgefüges vorliegt.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung
eine Strömungsmaschine ist, deren Laufrad mit dem rotierfähigen Körper (1) identisch
ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsmaschine eine
Gasturbine ist, die Oberfläche des Gehäuses beim Dichtspalt mit einem keramischen
Material (21), insbesondere Zirkoniumoxid, beschichtet ist und die Schaufelspitzen
(11, 14) des Laufrads (1) mit der keramischen Phase (13) gepanzert sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die keramische Phase (13)
der Schaufelspitzen aus einem Material besteht, dessen Schmelzpunkt höher als rund
2600 K ist.
8. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die keramische Phase (13)
der Schaufelspitzen aus einem der folgenden Stoffe oder Stoffgemische besteht: mit
Yttrium stabilisiertes Zirkoniumoxid ZrO₂(Y₂O₃) oder Hafniumoxid HfO₂(Y₂O₃); oder
auch ein Gemisch dieser Materialien, wobei zusätzlich rund bis zu 40% Aluminiumoxid
Al₂O₃ zugemischt sein kann.
9. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die keramische Phase (13)
der Schaufelspitzen aus einem der folgenden Stoffe oder Stoffgemische besteht: Siliziumnitrid
Si₃N₄, Siliziumaluminiumoxinitrid SiAlON oder ein Gemisch dieser Stoffe; oder auch
Siliziumkarbid SiC, Zirkoniumkarbid ZrC oder ein Gemisch dieser Stoffe, wobei zwischen
der Metallmatrix (12) und der keramischen Phase eine Trennschicht aus Boriden, beispielsweise
Titanborid TiB₂ oder Zirkoniumborid ZrB₂, oder Oxiden, beispielsweise Zirkoniumoxid
oder Hafniumoxid, vorgesehen ist.
10. Einrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Strömungsmaschine eine
Zentrifugalpumpe ist.
11. Laufradschaufel zu einer Gasturbine gemäss einem der Ansprüche 6 oder 7 und mit einer
Gefügestruktur der Verbundmatrix (12) nach einem der Ansprüche 3 oder 4.
12. Verfahren zum Herstellen einer Laufradschaufel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet,
dass die Schaufel als Präzisionsguss hergestellt wird, wobei die keramische Struktur
für die Panzerung in die Formschale an der für die Schaufelspitze vorgesehenen Stelle
eingelagert wird, so dass die Schmelze der Gusslegierung während des Giessens in die
keramischen Strukturen eindringen und dabei die Matrix bilden kann, und dass am fertiggestellten
Gussstück die metallische Phase der Panzerung an der Oberfläche weggeätzt wird, so
dass sich durch die keramische Phase die genannten Erhebungen der Labyrinthdichtung
ergeben.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass eine unten offene Formschale
verwendet wird, dass vor dem Abguss die Formschale auf eine Temperatur vorgeheizt,
die über der Liquidustemperatur der Schmelze liegt, sowie auf eine Kühlplatte montiert
wird und dass der Abguss unter einem Schutzgas oder in einer evakuierten Kammer vorgenommen
wird, wobei beim Erstarren des Gusses sich in der Regel ein Stengelkristallgefüge
ausbildet.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass an der unteren Öffnung der
Formschale zusätzlich ein Selektionssystem vorgesehen ist, mittels dessen beim Erstarren
des Gusses sich in der Regel ein Einkristallgefüge anstelle des Stengelkristallgefüges
ergibt.