[0001] Die Erfindung betrifft einen Oberbau für Eisenbahngleise, insbesondere für Strecken
für hohe Geschwindigkeiten und Belastungen, mit einer in Gleisrichtung verlegten Betonwanne
mit U-förmigem Querschnitt und einem darin angeordneten Schotterbett und Gleisrost.
[0002] Ein bekannter Oberbau dieser Art gemäß der DE 41 00 881 A1 offenbart in Gleisrichtung
aneinanderreihbare, kurvengängig verlegare Fertigteile, welche die Betonwanne bilden,
in denen auf einem federnden Schotterbett das Gleisrost angeordnet ist. Das federnde
Schotterbett ist zumindest an ihrer Oberfläche mit Kunststoff verdichtet. Als Kunststoff
wird ein teurer Kunstharz oder ein Mehrkomponentenkleber vorgeschlagen. Dieser Oberbau
ist mit dem Nachteil einer sich durch Einschlämmungen verändernden Homogenität sowie
mit einer Verklebung des Schotterbettes mit der Innenoberfläche der Betonwanne verbunden,
wodurch Reparaturarbeiten erheblich behindert werden.
[0003] Dieser Oberbau geht im wesentlichen von dem Konstruktionsprinzip der Bauart "Rheda/Sengeberg"
aus. Bei der Herstellung des Rheda-Oberbaus wird ein vorgefertigter Gleisrost, bestehend
aus Schienen, Spannbetonschwellen und Bewehrung, mit Hilfe von Spindeln auf einer
zuvor erstellten Betontragplatte ausgerichtet und einbetoniert. Die zur Verteilung
der Verkehrslast auf mehrere Schwellen erforderliche Durchbiegung der Schiene wird
durch eine elastische Schienenbefestigung erzielt. Die zum ersten Mal im Sengeberg-Tunnel
der Neubaustrecke Hannover-Würzburg eingebaute Modifikation dieses Oberbaus besteht
darin, daß die mit einem Gleitschalungsfertiger hergestellte Betonplatte trogförmig
ausgebildet ist, so daß die Seitenwangen als Widerlager für die horizontalen Spindeln,
als Schalung für den Füllbeton und als Lauffläche für das Betoniergerät zum Einbau
des Füllbetons dienen. Zwischen dem einbetonierten Gleisrost und der als Trog ausgebildeten
Betontragplatte wird eine Folie eingelegt oder ein Trennmittel aufgesprüht, womit
bei einer Reparatur oder Erneuerung ein Anheben der Fahrbahnplatten möglich ist. Dieses
System ist jedoch mit dem Nachteil einer durchgehend kostspieligen und zeitaufwendigen
Einbetonierung der Gleisroste verbunden, was nicht nur Spezialmaschinen erfordert,
sondern auch eine Vorbelastung durch rollenden Verkehr verhindert.
[0004] Aus der AT-PS 370 461 ist ein Oberbau der eingangs genannten Gattung bekannt, bei
welchem die Betonwanne aus Stahlbetonfertigteilen von ca. 2 m Länge besteht, in welche
als Auflager eine Betoninnensohle und hiernach zur Aufnahme von Querkräften nach Einsatz
einer Innenschalung aus Stahlbetonfertigteilen Ortbeton für die Versteifung der Seitenwangen
eingebracht wird. Diese zeitaufwendige Fertigung erfordert nicht nur mindestens vier
Einzelteile für die Betonwanne, sondern auch eine sehr präzise Oberfläche der Betoninnenschale
als Auflager für das Gleisrost. Das aufgrund seiner Hohlräume federnde Schotterbett
erfordert insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten und Belastungen eine regelmäßige
Wartung, da sich die Lage des Gleisrostes und/oder die Homogenität des Schotterbettes
durch Einschlämmungen verändert. Außerdem beeinträchtigt der aufliegende Staub des
Schotterbettes die Wirbelstrombremsen von Hochgeschwindigkeitszügen bei Bremsvorgängen.
[0005] Aus der DE-OS 23 06 428 ist ein Oberbau anderer Gattung bekanntgeworden, bei welcher
auf einem Unterbau eine erste Schotterschicht gewalzt und sodann an ihrer Oberfläche
kleiner zerteilte Steine die Zwischenräume füllen. Auf diese Schicht werden unterhalb
der Gleisbereiche zwei zu diesem parallel verlaufende elastisch gehärtete Schichten
aus einem schnell härtenden Einspritzmaterial relativ großflächig aufgebracht und
darauf große, plattenförmige Schwellen aufgesetzt, an denen die Gleise befestigt werden.
Der Zwischenraum zwischen diesen plattenförmigen sowie in Längsrichtung verlegten
Schwellen und den zu beiden Seiten davon äquidistant angeordneten, im Querschnitt
U-förmigen Abflußgräben wird von einer oberen Schotterschicht mit einer Höhe von etwa
15 cm bis 25 cm verfüllt. Diese Schotterschicht wird sodann mit einer weiteren wasserdichten
Schicht abgedeckt. Dieser Oberbau ist mit dem Nachteil einer aufwendigen, nur mit
Spezialmaschinen durchführbaren Fertigung behaftet, wobei ein schnell härtendes Einspritzmaterial
auch in den unteren Bereich des Schotters eingebracht werden muß und somit insgesamt
den Aufbau und die Arbeiten nicht nur abschnittsweise, sondern auch stufenförmig durchgeführt
werden müssen.
[0006] Aus der DE 37 36 943 C1 ist ein Oberbau anderer Art bekanntgeworden, bei welchem
auf einem Betonunterbau eine Trennschicht in Form einer auflegten Folie angebracht
ist, auf welcher sodann bewehrter Ortbeton mit zur Längsrichtung der Gleise querverlaufenden
Fugen aufgebracht und die aus Spannbeton bestehenden Schwellen in ihrem unteren Bereich
in den Ortbeton miteingesetzt werden. Nach dem Abbinden des Ortbetons wird eine unterhalb
der Oberkante der Schwellen endende luftschallabsorbierende Schicht aus Haufwerksbeton
aufgebracht. Auch dieser fertigungsaufwendige Oberbau erfordert eine regelmäßige Nachbearbeitung
des Haufwerkbetons, der zudem Absetzungen von Stäuben und sonstigen Schmutzpartikeln
begünstigt und dadurch die Wirbelstrombremsen von Hochgeschwindigkeitszügen beeinträchtigt.
Wegen der fehlenden Betonwanne erfordert dieser Oberbau kosten- und zeitaufwendige
Verschalungen, bietet eine geringere Sicherheit gegen Querkräfte und ist durch rollenden
Verkehr erst nach dem Abbinden der Ortbetonplatte im Oberbau befahrbar.
[0007] Schließlich ist aus der DE-OS 20 63 727 ein Verfahren zur Stabilisierung eines Schotterbettes
bekanntgeworden, mit welchem die einzelnen Steine des Schottergerüstes flächig durch
einen Kunststoff verklebt werden, der die Hohlräume zwischen den Steinen ausfüllt.
Als Kunststoff wird ein Zwei-Komponenten-Kunstharz genannt, der unter Schaumbildung
aushärtet, so daß sich eine vollständige Füllung der Hohlräume zwischen den Steinen
ergibt. Dieses Verfahren ist aufgrund des verwendeten Kunststoffes sehr kostspielig
und setzt eine stufenweise Verfüllung und/oder Verschalung voraus, weil andernfalls
der Kunststoff in die Umgebung außerhalb des Schotterbettes abfließen kann. Reparaturen
gestalten sich äußerst zeitaufwendig und schwierig. Ferner bleibt die Elastizität
des Schotterbettes aufgrund des verwendeten Kunststoffes erhalten, was bei Hochgeschwindigkeitszügen
keineswegs erwünscht ist.
[0008] Von diesem Stand der Technik ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
einen Oberbau für Eisenbahngleise der eingangs genannten Gattung zu schaffen, der
mit den herkömmlichen Oberbaugeräten verlegt und repariert werden kann, bei dem alle
Arbeiten ohne Benutzung eines zweiten Gleises ausführbar sind, der eine Vorbelastung
durch rollenden Verkehr gestattet und innerhalb eines relativ kurzen Zeitraumes eine
endgültige Fertigstellung gewährleistet.
[0009] Diese komplexe Aufgabe wird in Verbindung mit dem eingangs genannten Gattungsbegriff
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die aus bewehrtem Ortbeton bestehende Betonwanne
unterhalb der Gleise mit je einem aus der Ebene der Sohlenoberfläche der Betonwanne
herausragenden Schwellenauflager versehen ist und daß nach Ausrichtung des Gleisrostes
die Hohlräume im eingebrachten, verdichteten Schotter mit einer Mörtelsuspension zur
Bildung eines starren Schotterbettes ausgefüllt sind. Durch die aus Sohlenoberfläche
der Betonwanne herausragenden Schwellenauflager kann das Gleisrost sehr genau auf
einer definierten Sohlenoberfläche aufgesetzt und die Strecke mit den herkömmlichen
Oberbaugeräten in Form von Meß-, Richt- und Justierwaggons sowie den üblichen Stopfmaschinen
auf derselben Gleisstrecke befahren werden, ohne daß es eines parallelen Nachbargleises
bedarf. Über dieses Gleisrost werden die Spezialwaggons mit dem Schotter gezogen,
und die Betonwanne wird mit Schotter so weit aufgefüllt, wie es gerade zu ihrer Befahrbarkeit
erforderlich ist. An die Körnung des Schotters werden keine besonderen Anforderungen
gestellt. Es können alle Körnungen, die im Bereich der DB üblich sind, eingesetzt
werden. Sie sind lediglich ölfrei und staubfrei einzubauen. Über das so eingeschotterte
Gleis fährt sodann eine Stopfmaschine, die das Gleisrost lediglich 5 cm hochzieht,
so daß die ersten Schottersteine unter die vorteilhaft aus Spannbeton bestehenden
Schwellen fallen. Das hochgezogene Gleis wird hiernach mit einer Stopfmaschine durch
einen Stopfhebegang auf eine exakte, vorherbestimmte Höhe gebracht. Bei diesem Arbeitsgang
wird der Schotter so weit verdichtet, daß ein Befahren keinerlei Veränderungen der
Gleislage nach sich zieht und eine Vorbelastung durch rollenden Verkehr möglich ist.
[0010] Vorteilhaft werden die Schottermassen profiliert, das heißt der Schotter wird so
verteilt, daß er mit der Oberkante der Schwelle abschließt, soweit dies erwünscht
ist. Es ist jedoch auch möglich, die Oberkante des Schotterbettes wenige Zentimeter
unterhalb der Oberkante der Spannbetonschwelle enden zu lassen und nach Einbringung
der Mörtelsuspension deren Pegel mit der Oberfläche des Schotterbettes und den angrenzenden
Oberflächen der Seitenwangen eine geschlossene ebene Oberfläche bilden zu lassen.
[0011] Sobald das Schotterbett mit dem Gleisrost durch den Auftraggeber kontrolliert und
abgenommen ist, erfolgt die Einfüllung der Mörtelsuspension zur Bildung eines starren
Schotterbettes. Dadurch entsteht im Gegensatz zum Stand der Technik ein Schwingungssystem
mit großer Masse und hoher Eigendämpfung, weil die Elastizität aus dem Oberbau entfernt
und nur noch die des Unterbaus wirksam ist, der bekanntermaßen nicht nur bei felsigem
Untergrund, sondern insgesamt als eine sehr "harte Feder" betrachtet werden kann.
Harte Federn haben den Vorzug einer hohen Eigendämpfung, so daß die Belastung durch
Hochgeschwindigkeitszüge nicht zu negativen Schwingungserscheinungen führt.
[0012] Für die Betonwanne wird vorteilhaft eine Mindestbetongüte von B 25 verwendet. Das
Schwellenauflager ist mit einer definierten Lagerfläche versehen und ragt mindestens
20 mm über die Ebene der Sohlenoberfläche der Betonwanne hinaus. Dadurch kann es mit
den herkömmlichen Oberbaugeräten während der Beschotterung bequem gehandhabt werden.
[0013] Die Betonwanne ist vorteilhaft an ihrer Unterseite zur Verankerung mit dem Unterbau
mit Dübelverzahnungen versehen. Die Seitenwangen der Betonwanne sind in Höhe der Sohlenoberfläche
mit von Stopfen verschließbaren Durchbrechungen zur Entwässerung während der Schotterung
versehen. Vor dem Ausfüllen der Hohlräume des Schotterbettes durch Einfüllung einer
Mörtelsuspension müssen diese Durchbrechungen von den Stopfen verschlossen werden.
Hierzu eignen sich dübelähnliche Dichtstopfen aus einem elastomeren Material.
[0014] Zum Ausgleich von Wärmedehnungen ist die Betonwanne mit zur Gleisrichtung quer verlaufenden
Dehnfugen versehen, die mit einem Dichtmittel wasserdicht verschlossen sind. Das Dichtmittel
besteht vorteilhaft aus einem elastomeren sowie polymeren Fugenband, wie es in der
Bautechnik üblich ist.
[0015] Der so beschaffene Oberbau ist zwar weitgehend wartungsfrei, kann jedoch durch Unterspülungen
des Unterbaus oder durch besondere, nicht im bestimmungsgemäßen Gebrauch liegende
Krafteinwirkungen Reparaturen erforderlich werden lassen. Diese Reparaturen müssen
nach Wunsch der Deutschen Bundesbahn in möglichst kurzen Zeiträumen durchführbar sein,
um eine Vollsperrung der betreffenden Strecke zu vermeiden. Um bei solchen Reparaturarbeiten
die Betonwanne in ihrem ursprünglichen Zustand belassen zu können und lediglich das
Schotterbett mit dem darin eingegossenen Gleisrost rasch entfernen zu können, ist
zwischen der Innenoberfläche der Betonwanne und dem Schotterbett ein die Verklammerung
bzw. Verkrallung zwischen diesen nicht behinderndes Trennmittel angeordnet (s. System
Rheda/Sengeberg). Dieses Trennmittel soll bei der Erfindung eine hydraulische Verbindung
zwischen der Mörtelsuspension und der Innenoberfläche der Betonwanne verhindern. Dieses
Trennmittel wird vorteilhaft aus einem einen dauerhaften Kontakt der Mörtelsuspension
an der Innenoberfläche der Betonwanne hindernden Sprühmittel, z.B. aus einem Bitumen,
oder von einer dünnen, eine Kraftübertragung des Schotters auf die Innenoberfläche
der Betonwanne zulassenden PE-Folie gebildet sein, die allerdings gleichfalls die
Kontaktnahme der Mörtelsuspension mit der Innenoberfläche der Betonwanne verhindert.
[0016] Aufgrund dieses Trennmittels kann im Falle einer Reparatur der betreffende Streckenabschnitt
innerhalb der Betonwanne, der aus einer durch Mörtelsuspension gebundenen Schotterschicht
und dem Gleisrost besteht, nach Durchtrennung mit einer Diamantsäge oder einer ähnlichen
Trennvorrichtung komplett herausgenommen und durch ein neues Gleisrost mit neuer Unterschotterung
und erneuter Mörtelsuspensionsfüllung ersetzt werden.
[0017] Die Strecke ist bereits nach Einsatz des Gleisrostes und der Unterschotterung mit
einer Mindesthöhe von 10 cm unterhalb der Spannbetonschwellen wieder durch Zugverkehr
befahrbar. Während dieser Reparaturphase kann sich der Erdkörper unter Eisenbahnbedingungen
nachverdichten. Bei eventuellen Setzungen oder Verschiebungen kann durch Korrektur
des Schotterbettes dieses wieder ausgeglichen werden. Erst hiernach wird der Schotter
mittels der Mörtelsuspension ausgefüllt. Dadurch wird erreicht, daß die Verstellmöglichkeiten
der Schienenbefestigung nicht zu einem zu frühen Zeitpunkt voll ausgenutzt werden.
Erst nach Abwarten der Setzungszeit können sodann in relativ kurzer Bauzeit von nur
wenigen Stunden mit beispielsweise einem schnell aushärtenden Vergußmörtel die Hohlräume
des Schotterbettes in der bereits beschriebenen Weise vergossen bzw. verfüllt werden.
[0018] Sowohl bei derartigen Reparaturarbeiten als auch bei einer Neuverlegung ist der Pegel
der Mörtelsuspension in aller Regel waagerecht ausgerichtet. Aus diesem Grunde ist
bei Gleisanlagen mit stärkerer Überhöhung die Mörtensuspension abschnittsweise in
das Schotterbett einzubringen, um eine gleichmäßige Verfüllung der Hohlräume sicherzustellen.
[0019] Nach einer vorteilhaften Ausführungsalternative ist es auch möglich, bereits vermörtelten
Schotter in die Betonwanne einzubringen. In diesem Fall behält die Mörtelsuspension
ein ihren Abbindungsprozeß verlängerndes Verzögerungsmittel, so daß Arbeitsvorgänge
- Ausrichten des Gleisrostes sowie Verdichten des Schotters - zeitgemäß ausgeführt
werden können, bevor der Abbindungsprozeß der Mörtelsuspension einsetzt.
[0020] Um bei einem Bruch der Betonwanne oder des Unterhaus eine abrupte Absenkung des Gleisrostes
zu vermeiden, ist nach einer vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung das Schotterbett
mit einer Bewehrung versehen. Diese Bewehrung besteht vorteilhaft aus meheren in Gleisrichtung
verlegten, parallel zueinander verlaufenden Reihen von Stahlstäben, welche die Schwellen
in Ausnehmungen oder Durchgangsöffnungen durchdringen. Dabei sind die Stahlstäbe endlos
zusammengeschweißt und werden so angeordnet, daß sie von der Stopfmaschine nicht beschädigt
werden können.
[0021] Mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnungen dargestellt. Dabei
zeigen:
Figuren 1 bis 3 den Querschnitt durch eine auf einem Unterbau angeordnete Betonwanne während unterschiedlicher
Fertigungsabschnitte der Erstellung des Oberbaus,
Figur 4 die Querschnittsansicht gemäß den Figuren 1 bis 3 nach Verfüllung des Schotterbettes
mit einer Mörtelsuspension sowie mit einer Oberflächenform in Schotterstruktur,
Figur 5 die Querschnittsansicht der Figuren 1 bis 3 nach Verfüllung der Mörtelsuspension
in das Schotterbett mit glatter Oberfläche,
Figur 6 die Querschnittsansicht von zwei nebeneinander verlaufenden Gleisstrecken,
Figur 7 die Draufsicht auf eine Gleisstrecke gemäß Fig. 5 mit den Querfugen und
Figur 8 die Querschnittsansicht gemäß dem Schnitt VIII-VIII von Fig. 7,
Figur 9 den Querschnitt von Fig. 2 mit in die Betonwanne eingesetztem Gleisrost und einer
ungeschnittenen Schwelle mit Durchgangsöffnungen,
Figur 10 den Querschnitt von Fig. 9 mit in die Betonwanne eingefülltem Schotter und in die
Durchgangsöffnungen eingesetzten Stahlstäben zur Bewehrung des Schotterbettes,
Figur 11 die Draufsicht von Fig. 10 nach Einbringung der Mörtelsuspension.
[0022] Auf einem Unterbau 1 herkömmlicher Bauart mit einer Mindestdicke der frostsicheren
Konstruktion (Planungsschutzschicht und Frostschutzschicht im Unterbau) von mindestens
60 cm wird in Gleisrichtung gemäß Pfeil 3a eine Betonwanne 2 angeordnet, die in ihrer
U-förmigen Querschnittsform aus dem System "Rheda" bekannt ist. Im Gegensatz zum vorbekannten
Stand der Technik ist die aus bewehrtem Ortbeton hergestellte Betonwanne mit einer
Mindestbetongüte von B 25 unterhalb der Gleise 3 mit je einem aus der Ebene 4a der
Oberfläche der Betonsohle 4 herausragenden Schwellenauflager 5 versehen. Dieses Schwellenauflager
5 weist eine definierte Lagerfläche 5a auf, die mindestens 20 mm über die Ebene 4a
der Sohlenoberfläche der Betonwanne 2 hinausragt. Auf diese Schwellenauflager 5 wird
das pauschal mit der Bezugsziffer 6 bezeichnete Gleisrost aufgelegt, welches aus den
Schienen 3, den Spannbetonschwellen 7 und der Schienenbefestigung 8 besteht. Vor dem
Aufsetzen des Gleisrostes 6 wird gemäß Fig. 1 auf die Innenoberfläche 2a der Betonwanne
2 ein die Verklammerung bzw. Verkrallung des Schotterbettes 9a (s. Fig. 3) mit dieser
Innenoberfläche 2a nicht hinderndes Trennmittel 10 angeordnet. Dieses Trennmittel
10 soll aus einem einen dauerhaften Kontakt der Mörtelsuspension 14 an der Innenoberfläche
2a der Betonwanne 2 hindernden Sprühmittel, z.B. einer Bitumenschicht, bestehen oder
von einer dünnen, zwar eine Kraftübertragung des Schotterbettes 9a auf die Innenoberfläche
2a der Betonwanne 2 zulassenden PE-Folie gebildet werden, die jedoch gleichfalls keinen
dauerhaften Kontakt der Mörtelsuspension 14 an der Innenoberfläche 2a der Betonwanne
2 zuläßt.
[0023] An ihrer Unterseite 2b ist die Betonwanne 2 mit dem Unterbau 1 durch eine Dübelverzahnung
11 in quadratischer Pyramidenstumpfform verbunden (s. Figuren 1 bis 5 in Verbindung
mit Fig. 7).
[0024] Erst nach dem Aufbringen der Trennschicht 10 auf die Innenoberfläche 2a der Betonwanne
2 wird das Gleisrost 6 gemäß Fig. 2 auf die Schwellenauflager 5 aufgesetzt.
[0025] In den Seitenwangen 2c der Betonwanne 2 sind in der Höhe der Ebene 4a der Sohlenoberfläche
mit von elastomeren Stopfen 13 verschließbare Durchbrechungen 12 zur Entwässerung
vorgesehen. Durch diese Durchbrechungen 12 kann die Betonwanne 2 während der Bauphase
entwässert werden. Bevor jedoch die Mörtelsuspension 14 gemäß den Figuren 4 und 5
eingebracht wird, müssen diese Durchbrechungen 12 durch diese Stopfen 13 verschlossen
werden, um ein Abfließen der Mörtelsuspension zu verhindern.
[0026] Das Aufsetzen der Gleisroste 6 erfolgt erst dann, wenn diese Stahlbetonwannen 2 die
nötige Festigkeit erreicht haben, was in der Regel nach 28 Tagen der Fall ist. Außerdem
sind diese Betonwannen 2 mit Dehnfugen 18 (s. Fig. 7) versehen, die mit bekannten
elastomeren sowie polymeren Fugenbändern abgedichtet sind.
[0027] In die so vorbereitete Betonwanne werden Gleisroste 6 eingebaut. Der Einbau der Gleisroste
6 erfolgt mit den herkömmlichen Oberbaugeräten, die alle gleisfahrbar sind. Das Gleisrost
6 besteht aus der vom Bauherrn vorgegebenen Schienenform sowie den an diesen Schienen
3 befindlichen Spannbetonschwellen 7. Auch diese Spannbetonschwellen 7 bedürfen keiner
besonderen Vorbehandlung. Sobald der vorgesehene Abschnitt mit den Gleisrosten 6 bestückt
ist, werden diese verlascht. Über dieses so erstellte Gleisrost 6 werden sodann im
nächsten Schritt die Spezialwaggons mit dem Schotter 9 gezogen und die Betonwanne
2 mit der erforderlichen Schotterhöhe aufgefüllt, die unterhalb der Spannbetonschwellen
7 mindestens 10 cm beträgt. Dabei können sämtliche Körnungen gemäß den Vorschriften
der DB eingesetzt werden. Sie sind lediglich ölfrei und staubfrei einzubauen, um einen
intensiven Kontakt und damit eine vollständige Verfüllung der Hohlräume des Schotters
9 mit der Mörtelsuspension 14 sicherzustellen.
[0028] Über das derart eingeschotterte Gleisrost 6 fährt eine Stopfmaschine, die das Gleisrost
lediglich 5 cm hochzieht, so daß die ersten Schottersteine unter die Schwellen fallen
können. Das hochgezogene Gleisrost 6 wird jetzt mit einer Stopfmaschine durch einen
Stopfhebegang auf die exakte vorbeschriebene Höhe angehoben. Bei diesem Arbeitsgang
wird der Schotter 9 so weit verdichtet, daß ein Befahren keinerlei Veränderung des
Gleisrostes 6 nach sich zieht. Der Schotter 9 wird profiliert, das heißt er wird so
verteilt, bis er mit der Oberkante 7a der Spannbetonschwellen 7 abschließt. Hiernach
wird das vom Schotter 9 gebildete Schotterbett 9a vom Auftraggeber kontrolliert und
abgenommen. Erst nach dieser Abnahme werden die Hohlräume im eingebrachten, verdichteten
Schotter 9 mit der Mörtelsuspension 14 zur Bildung eines starren Schotterbettes 9a
vergossen und dadurch ausgefüllt. Diese Mörtelsuspension 14 kann aus einer Zementsuspension
oder einem anderen geeigneten hydraulischen Bindemittel bestehen. Bei der Verfüllung
des Schotters 9 sowie bei der Verfüllung bzw. beim Verguß der Mörtelsuspension 14
sind folgende Ausführungsvarianten möglich:
[0029] Nach einer ersten Ausführungsform gemäß Fig. 4 schließt das Schotterbett 9a an seiner
Oberfläche 9b sowohl mit der Oberkante 7a der Spannbetonschwelle 7 als auch mit der
Oberkante 2d der beiden Seitenwangen 2c der Betonwanne 2 ab. In diesem Fall wird das
Schotterbett 9a mit der Mörtelsuspension 14 derart vergossen, daß in der Nähe der
Oberfläche 9b die Schotterstruktur erkennbar bleibt und dadurch schallabsorbierend
wirkt.
[0030] Nach einer zweiten Ausführungsform gemäß Fig. 5 wird der Schotter 9 nicht bis zur
Oberkante 7a der Spannbetonschwelle 7 eingebaut, sondern endet wenige Zentimeter unterhalb
der Oberfläche 7a der Spannbetonschwelle 7. Dadurch kann die Mörtelsuspension 14 nach
ihrem Verguß mit einem Pegel 14a versehen werden, der mit der Oberfläche 7a der Spannbetonschwelle
7 und den angrenzenden Oberflächen 2d der Seitenwangen 2c eine geschlossene ebene
Oberfläche 2d, 7a, 14a bildet.
[0031] In den Figuren 4 und 5 ist der Pegel 14a der Mörtelsuspension 14 waagerecht ausgebildet.
Bei einer derartigen Lage der Betonwanne 2 können nach dem Verschließen der Durchbrechungen
12 mittels der Stopfen 13 die Hohlräume innerhalb der Schotterbettes 9a zur Bildung
eines starren Schotterbettes 9a mit einem schnell aushärtenden Vergußmörtel 14 vollständig
verfüllt werden. Bei Gleisanlagen mit stärkeren Überhöhungen ist die Mörtelsuspension
14 abschnittsweise in das Schotterbett 9a einzubringen.
[0032] Gemäß Fig. 6 erfordert der erfindungsgemäße Oberbau bei mehrgleisigen Strecken eine
Entwässerungseinrichtung 15, die entweder herkömmlich gestaltet ist oder aus einer
Einschotterung 16 ohne Vergußmörtel mit den üblichen Entwässerungskanälen 17 bestehen
kann. Die besonderen Vorteile des erfindungsgemäßen Oberbaus beruhen darin, daß sämtliche
Arbeiten ohne Benutzung eines zweiten Gleises gemäß Fig. 6 ausgeführt werden können.
Der Einbau der Gleisroste 6 kann mit den vorhandenen Geräten ohne Umstellung der Arbeitsweise
der Gleisbauer eingesetzt werden. Das Ausrichten des Gleisrostes 6 im Schotterbett
9a ist sämtlichen Gleisbaufirmen bekannt und erfolgt mit hochmodernen Geräten. Das
Einbringen des Schotters 9 in die Betonwanne 2 erfolgt mit den Spezialwagen der Eisenbahngesellschaften.
Es kann herkömmlicher Schotter verwendet werden, der keiner Spezialbehandlung bedarf.
Die Möglichkeiten der Nachbesserung sind so lange gegeben, bis das Schotterbett 9a
vermörtelt ist. Eine Vorbelastung durch rollenden Verkehr ist im Gegensatz zum gesamten
Stand der Technik bei diesem Oberbau möglich. Bei der Verwendung von bekannten, schnell
aushärtenden Vergußmörteln kann nach einer Wartezeit von lediglich 3 bis 4 Stunden
der Fahrbetrieb auf dem Oberbau aufgenommen werden.
[0033] Zur Übertragung von Längs- und Querkräften ist der Oberbau mit einer Dübelverzahnung
11 versehen, die aus quadratischen Pyramidenstümpfen 11a an der Unterseite 2b der
Betonwanne 2 besteht, die formschlüssig in entsprechend gestaltete Rücksprünge 11b
des Unterbaus 1 greifen (s. Figuren 1 bis 5 und 7).
[0034] Bei einer Reparatur werden die Gleise 3 einschließlich des Schotterbettes 9a bis
zur Trennschicht 10 abschnittsweise mittels Diamantsägen, Trennscheiben etc. durchtrennt
und von bekannten Hebegeräten herausgehoben. Nach erneuter Aufbringung einer Trennschicht
10 werden neue Gleisroste 6 auf den Schwellenauflagern 5 angeordnet, die Gleise 3
an den Stoßstellen verschweißt und die Beschotterung dieser Gleisroste 6 wie bei der
beschriebenen Neuerstellung durchgeführt. Anschließend wird der Schotter 9 mittels
eines schnell aushärtenden Vergußmörtels 14 zu einem starren Schotterbett 9a verfüllt.
Da die Gleise 3 nach Einfüllung des Schotters 9 in die Betonwanne 2 bereits durch
rollenden Verkehr vorbelastet werden können und hiernach in einem zeitlich zweiten
Reparaturabschnitt das Schotterbett 9a mit dem schnell aushärtenden Vergußmörtel 14
fertiggestellt werden kann, bietet sich als vorteilhafte zweite Lösungsalternative
während der Reparatur die Möglichkeit an, bereits vorvermörtelten Schotter einzubringen,
der dann allerdings mit einem Abbindungsverzögerer versehen ist, um die Reparatur-Arbeitsgänge
des Ausrichtens und Verdichtens ausführen zu können, bevor der Abbindungsprozeß einsetzt.
Insbesondere bei kurzstreckigen Reparaturarbeiten können diese dann in einem einzigen
Zeitintervall durchgeführt werden.
[0035] Der erfindungsgemäße Oberbau gewährleistet sowohl auf Brücken als auch in Tunnels
aufgrund seiner geringen Gesamtbauhöhe eine besonders vorteilhafte Alternative zu
den Ausführungsformen des Standes der Technik.
[0036] Um bei einem Bruch der Betonwanne 2 oder des Unterbaus 1 eine abrupte Absenkung des
Gleisrostes 6 zu unterbinden, sind die Spannbetonschwellen 7 im Ausführungsbeispiel
der Fig. 9 bis 11 mit mehreren in Gleisrichtung gemäß den Doppelpfeilen 3a parallel
zueinander verlaufenden Durchgangsöffnungen 19 versehen, durch welche die Stahlstäbe
20 hindurchgeführt sowie hiernach endlos zusammengeschweißt werden. Diese Stahlstäbe
20 sind in Fig. 11 mit fetten, gestrichelten Linien dargestellt.
[0037] Sobald der vorgesehene Abschnitt mit den Gleisrosten 6 und der aus den Stahlstäben
20 bestehenden Bewehrung bestückt ist, werden die Gleisroste 6 verlascht und in der
vorbeschriebenen Weise mit Schotter gefüllt.
[0038] Diese Bewehrung in Form der Stahlstäbe 20 bewirkt nach Einfüllung der Mörtelsuspension
14 ein Verbundsystem, welches aus dem Gleisrost 6 mit den Spannbetonschwellen 7, der
von den Stahlstäben 20 gebildeten Bewehrung, dem Schotterbett 9a und der Mörtelsuspension
14 besteht. Auf diese Weise wird ein Oberbau mit bewehrten Schotterbett 9a und Gleisrost
6 geschaffen.
[0039] Bei einem Bruch der bewehrten Betonwanne 2 und/oder des Unterbaus 1, z.B. infolge
einer Unterspülung und nachfolgenden Belastung, verhindert dieses Verbundsystem 6,
7, 9a, 14, 20 eine abrupte Absenkung des Gleisrostes 6.
1. Oberbau für Eisenbahngleise, insbesondere für Strecken für hohe Geschwindigkeiten
und Belastungen, mit einer in Gleisrichtung verlegten Betonwanne mit U-förmigem Querschnitt
und einem darin angeordneten Schotterbett und Gleisrost, dadurch gekennzeichnet, daß die aus bewehrtem Ortbeton bestehende Betonwanne (2) unterhalb der Gleise (3)
mit je einem aus der Ebene (4a) der Sohlenoberfläche der Betonwanne (2) herausragenden
Schwellenauflager (5) versehen ist, und daß nach Ausrichtung des Gleisrostes (6) die
Hohlräume im eingebrachten, verdichteten Schotter (9) mit einer Mörtelsuspension (14)
zur Bildung eines starren Schotterbettes (9a) ausgefüllt sind.
2. Oberbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Betonwanne (2) eine Mindestbetongüte von B 25 aufweist.
3. Oberbau nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schwellenauflager (5) mit einer definierten Lagerfläche (5a) versehen ist
und mindestens 20 mm über die Ebene (4a) der Sohlenoberfläche der Betonwanne (2) hinausragt.
4. Oberbau nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Innenoberfläche (2a) der Betonwanne (2) und dem Schotterbett (9a)
ein die Verklammerung bzw. Verkrallung zwischen diesen (2a, 9a) nicht behinderndes
Trennmittel angeordnet ist.
5. Oberbau nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Trennmittel aus einem einen dauerhaften Kontakt der Mörtelsuspension (14)
an der Innenoberfläche (2a) der Betonwanne (2) hindernden Sprühmittel (10), z.B. Bitumen,
oder von einer dünnen, eine Kraftübertragung des Schotterbettes (9a) auf der Innenoberfläche
(2a) der Betonwanne (2) zulassenden PE-Folie gebildet ist.
6. Oberbau nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Betonwanne (2) an ihrer Unterseite (2b) zur Verankerung mit dem Unterbau
(1) mit einer Dübelverzahnung (11) versehen ist.
7. Oberbau nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwangen (2c) der Betonwanne (2) in der Höhe der Sohlenoberfläche mit
von elastomeren Stopfen (13) verschließbaren Durchbrechungen (12) zur Entwässerung
versehen sind.
8. Oberbau nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Betonwanne (2) mit zur Gleisrichtung (Pfeil 3a) quer verlaufenden Dehnfugen
(18) versehen ist, die mit einem Dichtmittel wasserdicht verschlossen sind.
9. Oberbau nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Dichtmittel aus einem elastomeren sowie polymeren Fugenband besteht.
10. Oberbau nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gleisrost (6) Spannbetonschwellen (7) aufweist.
11. Oberbau nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Schotterbett (9a) sowohl mit der Oberfläche (7a) der Spannbetonschwelle (7)
als auch mit der Oberkante (2d) der beiden Seitenwangen (2c) der Betonwanne (2) abschließt.
12. Oberbau nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche (9b) des Schotterbettes (9) wenige Zentimeter unterhalb der Oberfläche
(7a) der Spannbetonschwelle (7) endet und nach Einbringung der Mörtelsuspension (14)
deren Pegel (14a) mit der Oberfläche (7a) der Spannbetonschwelle (7) und den angrenzenden
Oberflächen (2d) der Seitenwangen (2c) eine geschlossene ebene Oberfläche (2d, 7a,
14a) bildet.
13. Oberbau nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe (h) des Schotterbettes (9a) unterhalb der Spannbetonschwelle (7) mindestens
10 cm beträgt.
14. Oberbau nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Pegel (14a) der Mörtelsuspension (14) waagerecht ausgerichtet ist.
15. Oberbau nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß bei Gleisanlagen mit stärkeren Überhöhungen die Mörtelsuspension (14) abschnittsweise
in das Schotterbett (9a) einbringbar ist.
16. Oberbau nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Mörtelsuspension (14) aus einem schnell aushärtenden Vergußmörtel besteht.
17. Oberbau nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß bei Reparaturarbeiten die Mörtelsuspension (14) ein ihren Abbindungsprozeß verlängerndes
Verzögerungsmittel enthält.
18. Oberbau nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß das Schotterbett (9a) mit einer Bewehrung (20) versehen ist.
19. Oberbau nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrung aus mehreren in Gleisrichtung (Pfeil 3a) verlegten, parallel zueinander
verlaufenden Reihen von Stahlstäben (20) besteht.
20. Oberbau nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlstäbe (20) die Schwellen (7) in Ausnehmungen oder Durchgangsöffnungen
(19) durchdringen.
21. Oberbau nach einem der Ansprüche 18 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlstäbe (20) endlos zusammengeschweißt sind.