[0001] Die Erfindung betrifft einen Kämpferverbinder zur stirnseitigen Befestigung eines
aus Kunststoff bestehenden Kämpfer-Hohlprofils an einem dazu senkrecht verlaufenden,
innen metallverstärkten Kunststoff-Rahmenholm eines insbesondere Fensterrahmens, mit
einem im wesentlichen rechteckigen, auf dem Rahmenholm in dessen Längsrichtung aufliegend
anzubringenden Verbinderfuß-, der über in seinem mittleren, auf das Stirnende des
Kämpfers aufzusetzenden, entsprechend verbreiterten Teil gelegene innere Schraublöcher
und darin einzusetzende Innenschrauben mit am Kämpfer innenseitig vorhandenen, in
dessen Längsrichtung verlaufenden Schraubkanalrippen und über in seinen Enden vorhandene
äußere Schraublöcher und darin entgegengesetzt zu den Innenschrauben einzusetzende
Aussenschrauben mit dem Rahmenholm und dessen metallischem Verstärkungs-Hohlprofil
zu verschrauben ist.
[0002] Kämpferverbinder obiger Art sind durch die EP 0 569 957 A1 bekannt. Ihr Verbinderfuß
besteht aus einer flachen Metallplatte, die zu Beginn der Montage auf das Stirnende
des Kämpfers aufgesetzt und damit über in dessen Schraubkanalrippen einzudrehende,
selbstschneidende Innenschrauben fest zu verbinden ist, während danach der Kämpferverbinder
zusammen mit dem an ihm bereits befestigten Kämpfer an entsprechender Stelle auf dem
Rahmenholm in Längsrichtung verlaufend aufgelegt und darauf mittels der in den vom
Kämpfer unabgedeckten Enden des Verbinderfußes vorhandenen äußeren Schraublöcher einzusetzenden
Außenschrauben mit dem Rahmenholm des metallischen verstärkungsprofils verschraubt
wird. Das erlaubt nicht nur eine einfache Montage der Kämpferverbindung, sondern ist
vor allem auch insofern gegenüber anderen bekannten Kämpferverbindern von Vorteil,
als dadurch ein gutes Aussehen der Kämpferverbindungsstelle gewahrt wird, insbesondere
durch die vollständig verdeckte Innenanordnung der zwischen Kämpfer und Verbinderfuß
vorhandenen Innenschrauben sowie auch dadurch, daß von dem Kämpferverbinder lediglich
dessen äußere, für das Einsetzen der Außenschrauben zugängliche und daher notwendigerweise
auch sichtbar bleiben müssende Enden offenliegen. Da bei diesen Kämpferverbindern
die eigentliche Verbindung zwischen Kämpfer und dazu senkrecht verlaufendem Rahmenholm
aber lediglich über die aus Kunststoff bestehenden Schraubkanalrippen und die darin
eingreifenden Innenschrauben erfolgt, läßt die Verbindungs- wie auch Verdrehungsfestigkeit
dieser Kämpferverbindung noch zu wünschen übrig.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäß beschaffenen
Kämpferverbinder dahingehend zu verbessern und zu vervollkommnen, daß er unter Beibehalt
seiner das Äußere der Kämpferverbindungsstelle schonenden, vergleichsweise versteckten
Anordnung eine noch wesentlich grössere Verbindungsfestigkeit bei zugleich verbesserter
Verdrehsicherung gewährleistet.
[0004] Diese Aufgabe wird ausgehend von einem Kämpferverbinder der eingangs erwähnten Art
erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß auf dem mittleren Teil des Verbinderfußes ein
in das Kämpfer-Hohlprofil formschlüssig hineinpassender, hohler Verbinderstumpf angeformt
ist, der in seinen über den inneren Schraublöchern gelegenen Seitenwänden mit einwärts
gebogenen Aufnahmerinnen für die darin hineinpassenden Schraubkanalrippen des Kämpfers
versehen ist. Dieser Verbinderstumpf besitzt vorteilhaft einen unteren von vier senkrecht
zum Verbinderfuß verlaufenden Seitenwandflächen gebildeten Passungsbereich und ist
in diesem Bereich allseitig von im Abstand der jeweiligen Wandstärke der zugehörigen
Kämpfer-Innenwand gelegenen äußeren Seitenwandteilen umgeben, die an den Rändern des
mittleren, im Vergleich zu den Enden nahezu doppelt so breiten Teiles des Verbinderfußes
senkrecht zu letzterem verlaufend angeformt sind. Durch den Passungsbereich des Verbinderstumpfes
und die ihn ringsum mit entsprechendem Abstand umgebenden Seitenwandteile wird die
am Stirnende des Kämpfers vorhandene Innenwand von den entsprechenden Teilen des Verbinderfußes
innen sowie außen dicht anliegend umgeben, wodurch die Verbindungsfestigkeit an dieser
Stelle wie insbesondere aber auch die Verdrehsicherung zwischen Kämpfer und Rahmenholm
eine wesentliche Steigerung erfahren. Durch die nach wie vor weithin abgedeckte Anordnung
des Verbinderfußes bleibt das gute Aussehen der Kämpferverbindungsstelle praktisch
unbeeinträchtigt. Um das Einstecken des Verbinderstumpfes in das Kämpfer-Stirnende
zu erleichtern, weist der Verbinderstumpf oberhalb seines Passungsbereichs vorteilhaft
einen von äußeren Schrägwandflächen gebildeten, pyramidenstumpfartig gebildeten Einsteckbereich
auf.
[0005] Es sei hier bemerkt, daß es bei gattungsverschiedenen Kämpferverbindern z.B. nach
der DE 32 12 436 C3 bekannt ist, diese mit einem auf ihrem Verbinderfuß senkrecht
stehenden hohlen Verbinderstumpf zu versehen, der in das Innere des Kämpfer-Stirnendes
einzusetzen ist. Bei diesem Kämpferverbinder ragt aber der Verbinderstumpf in ein
im Kämpferinneren vorhandenes metallisches Verstärkungs-Hohlprofil und nicht direkt
in das Kunststoff-Kämpferprofil hinein, wobei die gegenseitige Befestigung dieser
drei Teile über sie durchsetzende Querverbindungsschrauben an Kämpfer erfolgt, die
sichtbar sind und daher das Aussehen dieser Verbindungsstelle beeinträchtigen. Weiterhin
ist hier der endseitige Passungsbereich des am Kämpferverbinder vorhandenen Verbinderstumpfes
nur an drei Seiten von in entsprechendem Abstand gelegenen Seitenwandteilen am Verbinderfuß
umgeben, also an einer Seite offen, was die durch diesen bekannten Kämpferverbinder
erzielbare Verdrehsicherung beeinträchtigt.
[0006] Im Gegensatz dazu wird bei einem für mit einem inneren metallischen Verstärkungsrohr
versehenen Kämpfer bestimmten Kämpferverbinder erfindungsgemäß vorgesehen, daß das
metallische Verstärkungsrohr dann innerhalb des hohlen Verbinderstumpfes zu liegen
kommt und darin bis zum Verbinderfuß eintaucht. Hierzu sind in den die Aufnahmerinnen
für die Kämpferschraubkanalrippen enthaltenden Seitenwandbereichen des Verbinderstumpfes
Distanzlappen am Verbinderfuß angeformt, deren innere Enden jeweils mit dem inneren
Scheitel der zugehörigen Aufnahmerinne fluchten und ebenso wie letztere am Kämpfer-Verstärkungsrohr
außen anliegen.
[0007] Weitere Merkmale der Erfindung sind in weiteren Unteransprüchen gekennzeichnet.
[0008] Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß beschaffenen Kämpferverbinders
ist in den Zeichnungen dargestellt, wobei
- Fig.1
- die Seitenansicht,
- Fig.2
- die Draufsicht und
- Fig.3
- die im Bereich der Linie III-III der Fig.1 geschnittene Stirnansicht des Kämpferverbinders
in jeweils vergrößerter Darstellung zeigen, während die
- Fig.4 und 5
- in etwa natürlicher Größe Schnittdarstellungen des Kämpferverbinders in Verbindung
entweder mit dem Rahmenholm oder dem Kämpfer des Fensterrahmens wiedergeben.
[0009] Der dargestellte Kämpferverbinder ist von einstückiger Beschaffenheit, insbesondere
aus Metall-, vornehmlich Zink-Druckguß hergestellt. Er besitzt einen länglichen, im
wesentlichen rechteckig konturierten Verbinderfuß 1, der in seinem mittleren Teil
1' etwa doppelt so breit wie an den beiden Enden 1'' ist. In den Verbinderfußenden
1'' sind äußere Schraublöcher 2 vorhanden, die zur Aufnahme von äußeren, in Fig.4
ersichtlichen Außenschrauben 3 dienen, über die der Kämpferverbinder mit dem aus Kunststoff
bestehenden Rahmenholm 4 und dessen innerem metallischen Verstärkungshohlrohr 5 fest
zu verschrauben ist. Im mittleren Bereich 1' sind weitere, sogenannte innere Schraublöcher
6 angeordnet, die zur Aufnahme von darin entgegengesetzt zu den Außenschrauben 3 einzusetzenden
Innenschrauben 7 dienen, die entsprechend Fig. 5 in im Kämpferhohlprofil 8 innenseitig
vorhandene, in dessen Längsrichtung verlaufende Schraubkanalrippen 8' einzuschrauben
und dazu selbstschneidend ausgebildet sind. Wie Fig.5 zeigt, besitzt der Kämpfer 8
eine ringsum geschlossene Innenwand 8'', die über Hohlräume 8''' voneinander trennende
Stege 8
IV mit der Kämpferaußenwand 8
V verbunden sind. Innenseitig ist die Kämpfer-Innenwand 8'' ebenso wie außenseitig
durch das Extrudierverfahren der Kämpferherstellung vergleichsweise glattwandig.
[0010] Zur zusätzlichen Verbindungs- und Scherfestigkeit sowie Verdrehsicherung zwischen
Kämpfer 8 und dem Kämpferverbinder ist auf dem mittleren, entsprechend verbreiterten
Teil 1' des Verbinderfußes 1 ein in das Kämpfer-Hohlprofil formschlüssig hineinpassender
hohler Verbinderstumpf 9 angeformt, der in seinen über den inneren Schraublöchern
6 gelegenen Seitenwänden 9' mit einwärts gebogenen Aufnahmerinnen 10 für die darin
hineinpassenden Schraubkanalrippen 8' des Kämpfers 8 versehen ist. In seinem unteren,
dem Verbinderfuß 1 zugewandten Teil besitzt der Verbinderstumpf 9 einen von vier senkrecht
zum Verbinderfuß 1 verlaufenden Seitenwandflächen 9' gebildeten Passungsbereich 9'''.
In diesem Passungsbereich 9''' ist der Verbinderfuß 9 allseitig von an den Rändern
des mittleren Teiles 1' des Verbinderfußes 1 senkrecht zu letzterem verlaufenden Seitenwandteilen
11,11' und 11'' umgeben. Ihr jeweiliger Abstand zu den Seitenwandflächen 9',9'' des
Verbinderstumpfes 9 entspricht der jeweiligen Wandstärke der zugehörigen Kämpfer-Innenwandteile
8'' bzw. 8
VI.
[0011] Oberhalb seines Passungsbereichs 9''' weist der Verbinderstumpf einen von äußeren
Schrägwandflächen 9
IV gebildeten, pyramidenstumpfartigen Einsteckbereich 9
V auf. Dadurch wird das passungsgerechte Aufsetzen des Kämpferverbinders auf das in
Fig.1 strichpunktiert angedeutete Stirnende 8
VII des Kämpfers erleichtert.
[0012] Sofern das Kämpfer-Hohlrohr üblicherweise mit einem innenliegenden metallischen Verstärkungshohlrohr
12 entsprechend Fig.5 versehen ist, sind in den die Aufnahmerinnen 10 für die Kämpfer-Schraubkanalrippen
8' enthaltenden Seitenwandbereichen des Verbinderstumpfes 9 noch am Verbinderfuß angeformte
Distanzlappen 13 vorhanden, deren innere Enden 13' jeweils mit dem inneren Scheitel
10' der zugehörigen Aufnahmerinne 10 fluchten und ebenso wie letztere am Kämpfer-Verstärkungsrohr
12 außen anliegen. Das metallische Hohlprofilrohr 12 ist mit einem Längsschlitz 12'
versehen, wodurch die Anpassungsfähigkeit dieses Verstärkungsrohres 12 entsprechend
gesteigert werden kann. Der besseren Anpassung sowie entsprechenden Steigerung der
Verbindungsfestigkeit dienen auch die jedenfalls im Passungsbereich 9''' des Verbinderstumpfes
9 vorhandenen, leicht vorspringenden Rippen 9
VI, die sich beim Aufstecken des Kämpferverbinders auf das Stirnende des Kämpfers in
dessen Innenwandung 8
VI leicht einzugraben vermögen.
[0013] Wie insbesondere aus Fig.1 hervorgeht, betragen die in Bezug auf den Verbinderfuß
1 gemessenen Höhen des im Verbinderstumpf 9 vorhandenen Passungsbereichs 9''', der
letzteren längsseitig umgebenden Seitenwandteile 11,11'' sowie der inneren Distanzlappen
13 etwa ein Viertel und des pyramidenstumpfartigen Einsteckbereichs 9
V etwa drei Viertel der Gesamthöhe des Verbinderstumpfes 9, während die seinen Passungsbereich
9''' schmalseitig umgebenden Seitenwandteile 11' etwa halb so hoch wie der Verbinderstumpf
9 sind. Diese Seitenwandteile 11' bilden mit den zugehörigen, die äußeren Schraublöcher
2 enthaltenden Verbinderfußenden 1'' jeweils ein L-förmiges Profil mit etwa gleich
langen Schenkeln und oberseitigen Kantenabrundungen 14,14'.
[0014] Zur Montage der Kämpferverbindung wird zunächst der Kämpferverbinder mit seinem Verbinderstumpf
9 in das Stirnende 8
VII des Kämpfers 8 bis zu dessen Anschlag auf dem Verbinderfuß 1 eingeschoben und dann
mittels der in die inneren Schraublöcher 6 einzusetzenden Befestigungsschrauben 7
verschraubt, die dabei in die in den Schraubkanalrippen 8' des Kämpfers 8 vorhandenen
Bohrungen 8
VIII selbstschneidend eingedreht werden. Dadurch ergibt sich ein insgesamt fester Dreh-
und Scherverbindungssitz zwischen Kämpfer 8 und dem Kämpferverbinder 9. Sodann wird
letzterer mit der Unterseite seines Verbinderfußes 1 und dem daran befestigten Kämpfer
8 auf die flache Oberseite 4' des Rahmenholms 4 in dessen Längsrichtung verlaufend
aufgelegt und über die in die äußeren Schraublöcher 2 einzusetzenden Außenschrauben
3 entsprechend Fig.4 mit dem Rahmenholm 4 und dessen innerem metallischen Verstärkungshohlprofil
5 verschraubt. Dadurch kommt man zu einer festigkeitsmäßig hochwertigen Verbindung
zwischen Kämpfer 8 und dem dazu senkrecht verlaufenden Rahmenholm 4, die noch dazu
wegen der weitestgehend abgedeckten Anordnung des Kämpferverbinders von gutem Aussehen
ist.
[0015] Es versteht sich, daß im Rahmen der vorliegenden Erfindung mancherlei Abwandlungen
möglich sind. Insbesondere kann dabei der Kämpferverbinder statt aus Metall-Druckguß
gegebenenfalls auch aus entsprechend hochfestem Kunststoff einstükkig hergestellt
werden. Weiterhin ist der Kämpferverbinder nicht nur für Kunststoff-Fensterrahmen,
sondern ebenso gut auch für Kunststoff-Türrahmen geeignet.
1. Kämpferverbinder zur stirnseitigen Befestigung eines aus Kunststoff bestehenden Kämpfer-Hohlprofils
(8) an einem dazu senkrecht verlaufenden, innen metallverstärkten Kunststoff-Rahmenholm
(4) eines insbesondere Fensterrahmens, mit einem im wesentlichen rechteckigen, auf
dem Rahmenholm (4) in dessen Längsrichtung aufliegend anzubringenden Verbinderfuß
(1), der über in seinem mittleren, auf das Stirnende (8VII) des Kämpfers (8) aufzusetzenden, entsprechend verbreiterten Teil (1') gelegene innere
Schraublöcher (6) und darin einzusetzende Innenschrauben (7) mit am Kämpfer (8) innenseitig
vorhandenen, in dessen Längsrichtung verlaufenden Schraubkanalrippen (8') und über
in seinen Enden (1'') vorhandene äußere Schraublöcher (2) und darin entgegengesetzt
zu den Innenschrauben (7) einzusetzende Außenschrauben (3) mit dem Rahmenholm (4)
und dessen metallischem Verstärkungs-Hohlprofil (5) zu verschrauben ist, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem mittleren Teil (1') des Verbinderfußes (1) ein in das Kämpfer-Hohlprofil
(8) formschlüssig hineinpassender, hohler Verbinderstumpf (9) angeformt ist, der in
seinen über den inneren Schraublöchern (6) gelegenen Seitenwänden (9') mit einwärts
gebogenen Aufnahmerinnen (10) für die darin hineinpassenden Schraubkanalrippen (8')
des Kämpfers (8) versehen ist.
2. Kämpferverbinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinderstumpf (9) in seinem unteren, von vier senkrecht zum Verbinderfuß
(1) verlaufenden Seitenwandflächen (9',9'') gebildeten Passungsbereich (9''') allseitig
von im Abstand der jeweiligen Wandstärke der zugehörigen Kämpfer-Innenwand (8'',8VI) gelegenen äußeren Seitenwandteilen (11,11',11'') umgeben ist, die an den Rändern
des mittleren, im Vergleich zu den Enden (1'') nahezu doppelt so breiten Teiles (1')
des Verbinderfußes (1) senkrecht zu letzterem verlaufend angeformt sind.
3. Kämpferverbinder nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Verbinderstumpf (9) oberhalb seines Passungsbereichs (9''') einen von äußeren
Schrägwandflächen (9IV) gebildeten, pyramidenstumpfartigen Einsteckbereich (9V) aufweist.
4. Kämpferverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 3, für mit einem inneren metallischen
Verstärkungsrohr (12) versehene Kämpfer (8), dadurch gekennzeichnet, daß in den die Aufnahmerinnen (10) für die Kämpfer-Schraubkanalrippen (8') enthaltenden
Seitenwandbereichen (9') des Verbinderstumpfes (9) Distanzlappen (13) am Verbinderfuß
(1) angeformt sind, deren innere Enden (13) jeweils mit dem inneren Scheitel (10')
der zugehörigen Aufnahmerinne (10) fluchten und ebenso wie letztere am Kämpfer-Verstärkungsrohr
(12) außen anliegen.
5. Kämpferverbinder nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die jeweils in Bezug auf den Verbinderfuß (1) gemessenen Höhen des im Verbinderstumpf
(9) vorhandenen Passungsbereichs (9'''), der letzteren längsseitig umgebenden Seitenwandteile
(11,11'') sowie der inneren Distanzlappen (13) etwa ein Viertel, des pyramidenstumpfartigen
Einsteckbereichs (9V) etwa drei Viertel und der den Passungsbereich (9''') schmalseitig umgebenden Seitenwandteile
(11') etwa die Hälfte der Gesamthöhe des Verbinderstumpfes (9) betragen.
6. Kämpferverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die den Passungsbereich (9''') des Verbinderstumpfes (9) schmalseitig umgebenden
Seitenwandteile (11') mit den zugehörigen, die äußeren Schraublöcher (2) enthaltenden
Verbinderfußenden (1') ein L-förmiges Profil mit oberseitigen Kantenabrundungen (14,14')
bilden.
7. Kämpferverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Metall-, insbesondere Zink-Druckguß besteht.
8. Kämpferverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß er aus hinreichend formfestem Kunststoff besteht.