| (19) |
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(11) |
EP 0 663 986 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.01.1999 Patentblatt 1999/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.08.1993 |
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9302/116 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9409/275 (28.04.1994 Gazette 1994/10) |
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TROCKENVERDICHTENDE VAKUUMPUMPE
DRY-COMPRESSION VACUUM PUMP
POMPE A VIDE A COMPRESSION A SEC
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT NL |
| (30) |
Priorität: |
12.10.1992 DE 4234169
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.07.1995 Patentblatt 1995/30 |
| (73) |
Patentinhaber: Balzers und Leybold Deutschland Holding Aktiengesellschaft |
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63450 Hanau (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KUHN, Monika
D-50672 Köln (DE)
- KRIEHN, Hartmut
D-50997 Köln (DE)
- BAHNEN, Rudolf
D-52159 Roetgen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Leineweber, Jürgen, Dipl.-Phys. |
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Aggerstrasse 24 50859 Köln 50859 Köln (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 365 695 EP-A- 0 472 933 BE-A- 393 431 GB-A- 1 195 368
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EP-A- 0 448 750 EP-A- 0 476 631 DE-A- 1 403 467
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 9, no. 316 (M-438)(2039) 12 Dezember 1985 & JP,A,60
150 491 (EBARA SEISAKUSHO K.K.) 8 August 1985
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Trockenverdichtende Vakuumpumpen sind Pumpen mit ölfreien Schöpfräumen. Ihr Vorteil
liegt darin, daß sie ein von Kohlenwasserstoffen freies Vakuum erzeugen. Sie werden
deshalb bevorzugt zur Evakuierung von Kammern eingesetzt, in denen Ätz-, Beschichtungs-
oder andere Vakuumbehandlungs- oder Vakuumherstellprozesse ablaufen. Als trockenverdichtende
Vakuumpumpen haben sich insbesondere Rootspumpen oder mehrstufige Klauenpumpen bewährt,
also Zweiwellenvakuumpumpen mit ein oder mehreren Stufen. In jeder Stufe befindet
sich ein Rotorpaar. Die Drehbewegung der Rotoren erfolgt zueinander und zur Schöpfraumwandung
hin berührungsfrei.
[0002] Beim Einsatz trockenverdichtender Vakuumpumpen bei den oben erwähnten Prozessen oder
auch zur Evakuierung von Rezipienten, in denen chemische Prozesse ablaufen, geschieht
es häufig, daß - je nach Applikation - Feststoffe oder Flüssigkeiten in die Pumpe
gelangen. Solange diese lediglich durch die Pumpe hindurchgefördert werden, beeinträchtigen
sie deren Funktion kaum. Häufig handelt es sich jedoch um chemisch oder physikalisch
reagierende Stoffe, die zu Schichtbildungen (insbesondere bei Staubanfall) führen,
so daß die Gefahr reduzierter Standzeiten der Vakuumpumpe besteht. Die Gefahr eines
Staubanfalls besteht insbesondere dann, wenn die Pumpe Halbleiterprozeßgase fördert.
Bei dieser Applikation bilden sich unter Umständen äußerst feine Feststoffpartikel
erst während der Verdichtung der Gase, also während des Durchtritts der abzuführenden
Gase durch die Vakuumpumpe. Unmittelbar oder mittelbar in die Vakuumpumpe gelangende
Feststoffpartikel können sich im Schöpfraum ablagern, wo sie zunächst den zwischen
den Rotoren befindlichen Spalt verengen. Weitere Ablagerungen führen dazu, daß sich
die Rotoren berühren, was zu einem Aufwalzen der Feststoffpartikel auf die Rotoroberflächen
führt. Nehmen die Ablagerungen weiter zu, dann kommt es zu einer Verdickung der aufgewalzten
Schicht, so daß eine die Rotoren und damit die Rotorwellen auseinanderdrückende Kraft
entsteht. Diese führt insbesondere bei einem weiteren Anwachsen der aufgewalzten Schicht
zu Lagerschäden und damit zum Ausfall der Pumpe.
[0003] Aus den geschilderten Gründen werden beim Einsatz trockenverdichtender Vakuumpumpen
in den geschilderten Applikationen die Pumpen in regelmäßigen, aus Sicherheitsgründen
relativ kurzen Abständen gewartet, und zwar nicht nur mit dem Ziel, der Reduzierung
von Standzeiten vorzubeugen, sondern auch, um durch Betriebsstörungen der Vakuumpumpe
verursachte Betriebsunterbrechungen zu vermeiden. Für die notwendigen Wartungsarbeiten
sind aber ebenfalls Betriebsunterbrechungen erforderlich, so daß man dennoch bestrebt
ist, die Service-Intervalle nicht allzu kurz zu wählen.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die beim Betrieb von trockenverdichtenden
Vakuumpumpen wegen der Gefahr von Belagbildungen notwendigen, durch Wartungsarbeiten
bedingten Betriebsunterbrechungen zu reduzieren, ohne jedoch das Risiko reduzierter
Standzeiten bzw. das Risiko von Betriebsunterbrechungen durch Betriebsstörungen der
trockenverdichtenden Vakuumpumpen zu erhöhen.
[0005] Die Lösung dieser Aufgabe setzt die Überwachung von Belagbildungen voraus. Dieses
geschieht dadurch, daß applikationsspezifische, zu Abweichungen vom normalen Betriebszustand
führende Erscheinungen oder deren Wirkungen überwacht werden und daß nach dem Erreichen
einer vorgegebenen Abweichungsgröße, die eine künftige Gefährdung des Betriebs der
Vakuumpumpe erkennen läßt, Service-Maßnahmen ergriffen werden.
[0006] Entsprechend den in den Patentansprüchen angegebenen Lösungen der Aufgabe können
Druckänderungen, Änderungen des Motorstromes, Änderungen eines Inertgasstromes oder
Kapazitätsänderungen zur Überwachung von Belagbildungen in der Pumpe verwendet werden.
Der mit diesen Vorschlägen verbundene Vorteil liegt im wesentlichen darin, daß unnötig
häufige Betriebsunterbrechungen aufgrund von Wartungsarbeiten vermieden werden können.
Belagbildungen in der Pumpe werden laufend überwacht. Anzeichen für drohende Störungen
des Betriebs können rechtzeitig erkannt werden. Es besteht deshalb die Möglichkeit,
die Service-Intervalle so lange auszudehnen, bis die Gefahr von Betriebsstörungen
angezeigt wird. Da die Zeiten bis zu einer derartigen Anzeige von Applikation zu Applikation
verschieden ist, können die Service-Intervalle der jeweiligen Applikation optimal
angepaßt werden.
[0007] Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung sollen anhand der Figur erläutert
werden.
[0008] Die Figur zeigt die Ansicht einer mehrstufigen Klauenvakuumpumpe 1, wie sie beispielsweise
aus der EU-A-365 695 bekannt ist. Die beiden letzten Stufen 2 und 3 sind geschnitten
dargestellt, und zwar in Höhe einer der beiden Wellen 4. Der Antrieb der Wellen erfolgt
mit Hilfe des Antriebsmotors 5 über nicht sichtbare Getrieberäder, die auch für die
Synchronisation der Wellen 4 bzw. der Rotorpaare 6, 7 in den Stufen 2, 3 sorgen. Die
Rotorpaare 6, 7 befinden sich in Schöpfräumen 8, 9, die durch Seitenschilde 11 (nur
eines ist sichtbar) voneinander getrennt sind. Die letzte Stufe 3 wird gebildet vom
Seitenschild 11 und von einer Auslaßscheibe 12, in der sich der Auslaßkanal 13 befindet.
Die durch die Pumpe 1 geförderten, aus der letzten Stufe 3 ausgeschobenen Gase gelangen
durch den Auslaßkanal 13 in einen Schalldämpfer 14 und von dort aus - ggf. nach einer
Reinigung - ins Freie.
[0009] Die Wellen 4 durchdringen die Seitenschilde 11 und die Auslaßscheibe 12. In Höhe
der Durchdringungen sind Labyrinthdichtungen 15 vorgesehen. Schematisch angedeutet
ist weiterhin, daß die Labyrinthdichtungen 15 zwischen den Wellen 4 und der Auslaßscheibe
12 mit einem "purge seal" ausgerüstet sind. Dazu wird jeweils in einen Raum unterhalb
der Labyrinthdichtung 15 über die Leitung 16 mit dem Gasratenmeßgerät 17 Inertgas,
vorzugsweise Stickstoff, eingelassen. Über die Labyrinthdichtungen 15 und den Spalt
zwischen dem jeweiligen Rotor 7 und der zugehörigen Schöpfraumwand wird ständig ein
Inertgasstrom aufrechterhalten, und zwar in Richtung Schöpfraum 9. Dadurch wird verhindert,
daß schädliche Bestandteile der von der Klauenpumpe 1 geförderten Gase nicht in den
unterhalb der Auslaßscheibe 12 befindlichen Lager- und Getrieberaum 18 gelangen.
[0010] Um die Funktion der dargestellten Klauenvakuumpumpe 1 in Bezug auf applikationsbedingte
Abweichungen vom Normalbetrieb überwachen zu können, sind mehrere Alternativen schematisch
dargestellt, die einzeln, mehrfach oder auch zusammen eingesetzt werden können. Bei
allen Alternativen werden typische Betriebsparameter, die sich aufgrund von verfahrensbedingten
Erscheinungen verändern, überwacht. Die von Meßgeräten aufgenommenen Signale werden
einer Registrier- und Anzeigestufe 21 zugeführt. Diese Stufe hat die Aufgabe, zunächst
ein Warnsignal anzuzeigen oder abzugeben. Dieses Signal wird zu einem Zeitpunkt abgegeben,
zu dem die festgestellten, applikationsbedingten Erscheinungen noch nicht zu einer
Störung des Betriebs der Pumpe geführt haben. Die Beseitigung der Ursachen für spätere
Störungen kann nach der Abgabe des Warnsignales vorgenommen werden. Wird das Warnsignal
nicht beachtet, dann ist es zweckmäßig, daß nach einem weiteren Ansteigen der Abweichungsgröße
ein Alarmsignal erzeugt wird. Es zeigt entweder an, daß es nun dringend erforderlich
ist, die Beseitigung von Ursachen für mögliche Störungen zu beseitigen; eine andere
Möglichkeit besteht darin, daß gleichzeitig mit dem Erreichen des Alarm-Niveaus die
Pumpe 1 abgeschaltet wird.
[0011] Der Überwachung der Schichtbildung innerhalb einer Stufe der Pumpe 1 können verschiedene
Indikatoren zugrunde gelegt werden. Für eine trockenverdichtende Vakuumpumpe ist es
beispielsweise typisch, daß das Druckverhältnis über die Stufen u.a. von dem Rückströmungsverlust
in den Spaltdichtungen bestimmt wird. Bilden sich in diesen Spalten Beläge, so verringern
sich die Spiele, so daß zunächst das Kompressionsverhältnis steigt, die Pumpeigenschaften
also besser werden. Als Indikation kann deshalb das Druckverhältnis einer Stufe im
Enddruckbetrieb oder mit Durchfluß verwendet werden. Die Messung des Druckverhältnisses
erfolgt über Druckmeßgeräte 22, 23, deren Sensoren 24, 25 sich im Einlaß bzw. Auslaß
der zu überwachenden Stufen (beim Ausführungsbeispiel in der Figur die Stufe 3) befinden.
Bei zunehmender Belagbildung steigt das Druckverhältnis (Auslaßdruck zu Einlaßdruck).
Empirisch ist zu ermitteln, bei welchen Größen des Druckverhältnisses das Warnsignal
und das Alarmsignal abgegeben werden müssen. Auch allein die Überwachung des - sich
verbessernden - Enddruckes der Pumpe läßt Rückschlüsse auf sich ausbildende Beläge
in den Schöpfräumen und auf den Rotoren zu. Allerdings müßte hierzu die Pumpe vom
Prozeßrezipienten getrennt werden.
[0012] Beläge und damit kleinere Spiele in den Schöpfräumen führen außerdem zu ungleichmäßigen
Motorströmen. Ein Ansteigen dieser Unregelmäßigkeiten weist deshalb ebenfalls auf
das Anwachsen von Belägen hin und kann zur Detektion verwendet werden. Beim Ausführungsbeispiel
ist diese Alternative durch den dem Antriebsmotor 5 zugeordneten Sensor 26 und das
Strommeßgerät 27 angedeutet, dessen Signal der Registrier- und Anzeigestufe 21 zugeführt
werden.
[0013] Belagbildungen können auch den Auslaßkanal 13 und/oder den Schalldämpfer 14 verstopfen.
Treten Erscheinungen dieser Art auf, dann lassen sich diese relativ früh durch Beobachtung
der Leistungsaufnahme des Antriebsmotors 5, d.h., durch Beobachtung des Motorstromes
mit Hilfe des Strommeßgerätes 27 erkennen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin,
diese Erscheinungen durch Druckmessungen (Druckabfall im Schalldämpfer mit Hilfe der
Drucksensoren 31, 32 und der Meßgeräte 33, 34, Beobachtung des Auslaßdruckes mit Hilfe
des Meßgerätes 23) frühzeitig erkennen zu können. Zur Feststellung einer beginnenden
Verstopfung des Schalldämpfers könnte es ausreichen, wenn allein der Druck in seinem
Einlaßbereich (Drucksensor 31) überwacht wird. Zuverlässiger ist jedoch die Feststellung
des Druckabfalls, wozu zwei Drucksensoren 31 und 32 erforderlich sind.
[0014] Weiterhin besteht die Möglichkeit, Belagbildungen kapazitiv erfassen zu können. Dazu
sind in die Wandung des Schöpfraumes (beim Ausführungsbeispiel Schöpfraum 9) die Elektroden
eines Kondensators 28 integriert. Belagbildungen führen zur Änderung der Kapazität,
die mit Hilfe des Meßgerätes 29 gemessen werden können.
[0015] Außerdem besteht die Möglichkeit, Belagbildungen an der Inertgasrate, festgestellt
mit dem Meßgerät 17, erkennen zu können. Belagbildungen führen zu einer Reduzierung
der pro Zeiteinheit strömende Inertgasmenge.
[0016] Schließlich kann auch eine Überladung der Pumpe 1 mit Partikeln oder Flüssigkeiten
dazu führen, daß der Motorstrom ansteigt oder daß er ungleichmäßig wird. In Bezug
auf diese Erscheinungen kann also die Überwachung des Motorstroms bzw. seiner Gleichmäßigkeit
zur Fehlerfrüherkennung benutzt werden.
1. Verwendung von Druckänderungen zur Überwachung einer Belagbildung im Schöpfraum (8,
9) einer trockenverdichtenden, an einen Prozeßrezipienten angeschlossenen Vakuumpumpe
(1) mit mindestens einem Rotor (6, 7), der mit Hilfe eines Elektromotors (5) angetrieben
wird, nach den folgenden Verfahrensschritten:
- Das Verhältnis von Auslaßdruck zu Einlaßdruck einer oder mehrerer Stufen und/oder
- der Enddruck der Pumpe (1) bei vom Prozeßrezipienten getrennter Pumpe (1)
werden mit Hilfe von Drucksensoren (24, 25) sowie einer Registrier- und Anzeigestufe
(21) überwacht; überschreitet das Druckverhältnis und/oder unterschreitet der Enddruck
einen jeweils zulässigen Wert, erzeugt die Registrier- und Anzeigestufe (21) ein Warnsignal.
2. Verwendung von Druckänderungen zur Überwachung einer Belagbildung im Auslaßkanal (13)
einer trockenverdichtenden, an einen Prozeßrezipienten angeschlossenen Vakuumpumpe
(1) mit mindestens einem Schöpfraum (8, 9) und mindestens einem Rotor (6, 7), der
mit Hilfe eines Elektromotors (5) angetrieben wird, nach den folgenden Verfahrensschritten:
Der Druck im Eintrittsbereich des Auslaßkanals (13) wird mit Hilfe eines Drucksensors
(25) und einer Registrier- und Anzeigestufe überwacht; überschreitet dieser Druck
einen zulässigen Maximalwert, erzeugt die Registrier- und Anzeigestufe (21) ein Warnsignal.
3. Trockenverdichtende, an einen Prozeßrezipienten angeschlossene Vakuumpumpe (1) mit
mindestens einem Schöpfraum (8, 9) und mindestens einem Rotor (6, 7), der mit Hilfe
eines Elektromotors (5) angetrieben wird, sowie mit einem Auslaßkanal (13), geeignet
für die Verwendung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß sich im Eintrittsbereich des Auslaßkanals (13) ein Drucksensor (25) befindet
und daß eine Registrier- und Anzeigestufe (21) vorhanden ist.
4. Verwendung von Druckänderungen zur Überwachung einer Belagbildung im Schalldämpfer
einer trockenverdichtenden, an einen Prozeßrezipienten angeschlossenen Vakuumpumpe
(1) mit mindestens einem Schöpfraum (8, 9) und mindestens einem Rotor (6, 7), der
mit Hilfe eines Elektromotors (5) angetrieben wird, sowie mit einem an die Pumpe (1)
angeschlossenen Schalldämpfer (14), nach den folgenden Verfahrensschritten:
- Der Druck im Einlaßbereich des Schalldämpfers (14) oder
- der Druckabfall über dem Schalldämpfer (14)
wird mit Hilfe von Drucksensoren (31 bzw. 31, 32) und einer Registrier- und Anzeigestufe
(21) überwacht; übersteigen der Druck im Einlaßbereich des Schalldämpfers (14) oder
der Druckabfall über dem Schalldämpfer einen jeweils zulässigen Wert, erzeugt die
Registrier- und Anzeigestufe (21) ein Warnsignal.
5. Trockenverdichtende, an einen Prozeßrezipienten angeschlossene Vakuumpumpe (1) mit
mindestens einem Schöpfraum (8, 9) und mindestens einem Rotor (6, 7), der mit Hilfe
eines Elektromotors (5) angetrieben wird, sowie mit einem an die Pumpe (1) angeschlossenen
Schalldämpfer (14), geeignet für die Verwendung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß sich mindestens im Einlaßbereich des Schalldämpfers (14), vorzugsweise in seinem
Einlaßbereich und Auslaßbereich, je ein Drucksensor (31, 32) befindet und daß eine
Registrier- und Anzeigestufe (21) vorhanden ist.
6. Verwendung von Motorstromänderungen zur Überwachung einer Belagbildung im Schöpfraum
(8, 9) einer trockenverdichtenden, an einen Prozeßrezipienten angeschlossenen Vakuumpumpe
(1) mit mindestens einem Rotor (6, 7), der mit Hilfe eines Elektromotors (5) angetrieben
wird, nach den folgenden Verfahrensschritten:
- Der vom Elektromotor (5) aufgenommene Strom und/oder
- die Gleichmäßigkeit des Motorstromes
werden mit Hilfe eines Meßgerätes (27) sowie einer Registrier- und Anzeigestufe (21)
überwacht; überschreitet der Motorstrom einen zulässigen Maximalwert und/oder steigen
Unregelmäßigkeiten des Motorstroms in unzulässiger Weise an, erzeugt die Registrier-
und Anzeigestufe (21) ein Warnsignal.
7. Verwendung von Inertgasstromänderungen zur Überwachung einer Belagbildung im Schöpfraum
einer trockenverdichtenden, an einen Prozeßrezipienten angeschlossenen Vakuumpumpe
(1) mit mindestens einem Rotor (6, 7), der mit Hilfe eines Elektromotors (5) angetrieben
wird, sowie mit einer Dichtung, der ständig ein Inertgasstrom zugeführt wird, nach
den folgenden Verfahrensschritten:
Der Inertgasstrom wird mit Hilfe eines Gasratenmeßgerätes (17) und einer Registrier-
und Anzeigestufe (21) überwacht; unterschreitet die Gasrate einen zulässigen Minimalwert,
erzeugt die Registrier- und Anzeigestufe (21) ein Warnsignal.
8. Trockenverdichtende, an einen Prozeßrezipienten angeschlossene Vakuumpumpe (1) mit
mindestens einem Schöpfraum (8, 9) und mindestens einem Rotor (6, 7), der mit Hilfe
eines Elektromotors (5) angetrieben wird, sowie mit einer Dichtung, der ständig ein
Inertgasstrom zugeführt wird, geeignet für die Verwendung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der Wellendurchführungen zwischen zwei Schöpfräumen oder zwischen
dem Schöpfraum (9) und dem Lager- und Getrieberaum (18) mit einer Inertgasdichtung
ausgerüstet ist, die eine Inertgaszuleitung (16) mit einem Gasratenmeßgerät (17) umfaßt,
und daß eine Registrier- und Anzeigestufe (21) vorhanden ist.
9. Verwendung von Kapazitätsänderungen zur Überwachung einer Belagbildung im Schöpfraum
einer trockenverdichtenden, an einen Prozeßrezipienten angeschlossenen Vakuumpumpe
(1) mit mindestens einem Schöpfraum (8, 9) und mindestens einem Rotor (6, 7), der
mit Hilfe eines Elektromotors (5) angetrieben wird, sowie mit einem in die Wandung
eines Schöpfraumes (9) intregrierten Kondensator (28), nach den folgenden Verfahrensschritten:
Die Kapazität des Kondensators (28) wird mit Hilfe eines Meßgerätes (29) und einer
Registrier- und Anzeigestufe (21) überwacht; ändert sich die Kapazität um einen unzulässigen
Betrag, erzeugt die Registrier- und Anzeigestufe (21) ein Warnsignal.
10. Trockenverdichtende, an einen Prozeßrezipienten angeschlossene Vakuumpumpe (1) mit
mindestens einem Schöpfraum (8, 9) und mindestens einem Rotor (6, 7), der mit Hilfe
eines Elektromotors (5) angetrieben wird, geeignet für die Verwendung nach Anspruch
9, dadurch gekennzeichnet, daß in eine Schöpfraumwandung ein Kondensator (28) integriert ist.
1. The use of pressure variations for monitoring a coating build-up in the scoop chamber
(8, 9) of a dry-compressing vacuum pump (1) connected to a process recipient with
at least one rotor (6, 7), which is driven with the aid of an electromotor (5), according
to the following method steps:
- The ratio of outlet pressure to intake pressure of one or more stages and/or
- the final pressure of the pump (1) in the case of a pump (1) which is separated
from the process recipient
are monitored with the aid of pressure sensors (24, 25) as well as a recording and
display stage (21); if the pressure ratio exceeds and/or if the final pressure falls
below a respective permissible value, the recording and display stage (21) generates
a warning signal.
2. The use of pressure variations for monitoring a coating build-up in the outlet duct
(13) of a dry-compressing vacuum pump (1) connected to a process recipient with at
least one scoop chamber (8, 9) and at least one rotor (6, 7), which is driven with
the aid of an electromotor (5), according to the following method steps:
The pressure in the intake region of the outlet duct (13) is monitored with the aid
of a pressure sensor (25) and a recording and display stage; if this pressure exceeds
a permissible maximum value, the recording and display stage (21) generates a warning
signal.
3. Dry-compressing vacuum pump (1) connected to a process recipient with a least one
scoop chamber (8, 9) and at least one rotor (6, 7), which is driven with the aid of
an electromotor (5), and an outlet duct (13), suitable for the use according to claim
2, characterised in that a pressure sensor (25) is arranged in the intake region of
the outlet duct (13) and a recording and display stage (21) is provided.
4. The use of pressure variations for monitoring a coating build-up in the silencer of
a dry-compressing vacuum pump (1) connected to a process recipient with at least one
scoop chamber (8, 9) and at least one rotor (6, 7), which is driven with the aid of
an electromotor (5), and with a silencer (14) connected to the pump (1), according
to the following method steps:
- The pressure in the intake region of the silencer (14) or
- the drop in pressure via the silencer (14)
is monitored with the aid of pressure sensors (31 or 31, 32) and a recording and
display stage (21); if the pressure in the intake region of the silencer (14) or the
drop in pressure via the silencer (14) exceeds a respective permissible value, the
recording and display stage (21) generates a warning signal.
5. Dry-compressing vacuum pump (1) connected to a process recipient with a least one
scoop chamber (8, 9) and at least one rotor (6, 7), which is driven with the aid of
an electromotor (5), and with a silencer (14) connected to the pump (1), suitable
for the use according to claim 4, characterised in that a pressure sensor (31, 32)
is arranged at least in the intake region of the silencer (14), preferably in the
intake region and outlet region thereof, and a recording and display stage (21) is
provided.
6. The use of motor current variations for monitoring a coating build-up in the scoop
chamber (8, 9) of a dry-compressing vacuum pump (1) connected to a process recipient
with at least one rotor (6, 7), which is driven with the aid of an electromotor (5),
according to the following method steps:
- The current received by the electromotor (5) and/or
- the regularity of the motor current
are monitored with the aid of a measuring device (27) as well as a recording and
display stage (21); if the motor current exceeds a permissible maximum value and/or
if irregularities in the motor current increase to an unacceptable degree, then the
recording and display stage (21) generates a warning signal.
7. The use of inert gas flow variations for monitoring a coating build-up in the scoop
chamber (8, 9) of a dry-compressing vacuum pump (1) connected to a process recipient
with at least one rotor (6, 7), which is driven with the aid of an electromotor (5),
and with a seal, which is constantly supplied with an inert gas flow, according to
the following method steps:
The inert gas flow is monitored with the aid of a gas rate measuring device (17) and
a recording and display stage (21); if the gas rate falls below a permissible minimum
value, then the recording and display stage (21) generates a warning signal.
8. Dry-compressing vacuum pump (1) connected to a process recipient with a least one
scoop chamber (8, 9) and at least one rotor (6, 7), which is driven with the aid of
an electromotor (5), and with a seal, to which an inert gas flow is constantly supplied,
suitable for the use according to claim 7, characterised in that at least one of the
shaft ducts between two scoop chambers or between the scoop chamber (9) and the bearing
or gearing chamber (18) is provided with an inert gas seal, which comprises an inert
gas supply line (16) with a gas rate measuring device (17), and a recording and display
stage (21) is provided.
9. The use of capacitance variations for monitoring a coating build-up in the scoop chamber
of a dry-compressing vacuum pump (1) connected to a process recipient with at least
one scoop chamber (8, 9) and at least one rotor (6, 7), which is driven with the aid
of an electromotor (5), and with a capacitor (28), which is integrated in the wall
of a scoop chamber (9), according to the following method steps:
The capacitance of the capacitor (28) is monitored with the aid of a measuring device
(29) and a recording and display stage (21); if the capacitance varies by an unacceptable
amount, then the recording and display stage (21) generates a warning signal.
10. Dry-compressing vacuum pump (1) connected to a process recipient with a least one
scoop chamber (8, 9) and at least one rotor (6, 7), which is driven with the aid of
an electromotor (5), suitable for the use according to claim 9, characterised in that
a capacitor (28) is integrated in a scoop chamber wall.
1. Utilisation de modifications de la pression pour surveiller une formation de dépôt
dans l'espace d'aspiration (8, 9) d'une pompe à vide (1) à compression à sec, reliée
à un récipient de processus et comportant au moins un rotor (6, 7) qui est entraîné
à l'aide d'un moteur électrique (5), selon les pas de procédé suivants :
- le rapport entre pression de sortie et pression d'entrée d'un ou plusieurs étages
et/ou
- la pression finale de la pompe (1), la pompe (1) étant séparée du récipient de processus
sont surveillés à l'aide de détecteurs de pression (24, 25) ainsi que d'un étage
d'enregistrement et d'affichage (21) ; si le rapport des pression dépasse par valeur
supérieure et/ou si la pression finale dépasse par valeur inférieure une valeur chaque
fois autorisée, l'étage d'enregistrement et d'affichage (21) produit un signal d'avertissement.
2. Utilisation de modifications de la pression pour surveiller une formation de dépôt
dans le canal de sortie (13) d'une pompe à vide à compression à sec, reliée à un récipient
de processus et comportant au moins un espace d'aspiration (8, 9) et au moins un rotor
(6, 7) qui est entraîné à l'aide d'un moteur électrique (5), selon les pas de procédé
suivants :
La pression dans la zone d'entrée du canal de sortie (13) est surveillée à l'aide
d'un détecteur de pression (25) et d'un étage d'enregistrement et d'affichage ; si
cette pression dépasse une valeur maximale autorisée, l'étage d'enregistrement et
d'affichage (21) produit un signal d'avertissement.
3. Pompe à vide (1) à compression à sec, reliée à un récipient de processus et comportant
au moins un espace d'aspiration (8, 9) et au moins un rotor (6, 7) qui est entraîné
à l'aide d'un moteur électrique (5), ainsi qu'un canal de sortie (13), convenant pour
l'utilisation selon la revendication 2, caractérisée par le fait que dans la zone d'entrée du canal de sortie (13) se trouve un détecteur de pression
(25) et qu'il y a un étage d'enregistrement et d'affichage (21).
4. Utilisation de modifications de la pression pour surveiller une formation de dépôt
dans le silencieux d'une pompe à vide (1) à compression à sec, reliée à un récipient
de processus et comportant au moins un espace d'aspiration (8, 9) et au moins un rotor
(6, 7) qui est entraîné à l'aide d'un moteur électrique (5), ainsi qu'un silencieux
(14) relié à la pompe (1), selon les pas de procédé suivants :
- la pression dans la zone d'entrée du silencieux (14) ou
- la chute de pression dans le silencieux (14),
est surveillée à l'aide de détecteurs de pression (31 ou 31, 32) et d'un étage d'enregistrement
et d'affichage (21); si la pression dans la zone d'entrée du silencieux (14) ou la
chute de pression dans le silencieux dépasse une valeur chaque fois autorisée, l'étage
d'enregistrement et d'affichage (21) produit un signal d'avertissement.
5. Pompe à vide (1) à compression à sec, reliée à un récipient de processus et comportant
au moins un espace d'aspiration (8, 9) et au moins un rotor (6, 7) qui est entraîné
à l'aide d'un moteur électrique (5), ainsi qu'un silencieux (14) relié à la pompe
(1), convenant pour l'utilisation selon la revendication 4, caractérisée par le fait qu'au moins dans la zone d'entrée du silencieux (14), de préférence dans sa zone
d'entrée et dans sa zone de sortie, se trouve chaque fois un détecteur de pression
(31, 32) et qu'il y a un étage d'enregistrement et d'affichage (21).
6. Utilisation de modifications de l'intensité du moteur pour surveiller une formation
de dépôt dans l'espace d'aspiration (8, 9) d'une pompe à vide (1) à compression à
sec, reliée à un récipient de processus et comportant au moins un rotor (6, 7) qui
est entraîné à l'aide d'un moteur électrique (5), selon les pas de procédé suivants
:
- l'intensité prise par le moteur électrique (5) et/ou
- l'uniformité de l'intensité du moteur
sont surveillées à l'aide d'un appareil de mesure (27) ainsi que d'un étage d'enregistrement
et d'affichage (21) ; si l'intensité du moteur dépasse une valeur maximale autorisée
et/ou si des irrégularités de l'intensité du moteur apparaissent de façon non autorisée,
l'étage d'enregistrement et d'affichage (21) produit un signal d'avertissement.
7. Utilisation de modifications du flux d'un gaz inerte pour surveiller une formation
de dépôt dans l'espace d'aspiration (8, 9) d'une pompe à vide (1) à compression à
sec, reliée à un récipient de processus et comportant au moins un rotor (6, 7) qui
est entraîné à l'aide d'un moteur électrique (5), ainsi qu'une garniture d'étanchéité
à laquelle est amenée en permanence un flux de gaz inerte, selon les pas de procédé
suivants :
Le flux de gaz inerte est surveillé à l'aide d'un appareil de mesure de débit du
gaz (17) et d'un étage d'enregistrement et d'affichage (21) ; si le débit du gaz dépasse
une valeur minimale autorisée, l'étage d'enregistrement et d'affichage (21) produit
un signal d'avertissement.
8. Pompe à vide (1) à compression à sec, reliée à un récipient de processus et comportant
au moins un espace d'aspiration (8, 9) et au moins un rotor (6, 7) qui est entraîné
à l'aide d'un moteur électrique (5), ainsi qu'une garniture d'étanchéité à laquelle
est amenée en permanence un flux de gaz inerte, convenant pour l'emploi selon la revendication
7, caractérisée par le fait qu'au moins l'une des traversées de l'arbre entre deux espaces d'aspiration ou entre
l'espace d'aspiration (9) et l'espace de portée et d'entraînement (18) est équipée
d'une garniture d'étanchéité à gaz inerte qui comporte une conduite de gaz inerte
(16) avec un appareil (17) de mesure du débit du gaz et qu'il y a un étage d'enregistrement
et d'affichage (21).
9. Utilisation de modifications de capacité pour surveiller une formation de dépôt dans
l'espace d'aspiration d'une pompe à vide (1) à compression à sec, reliée à un récipient
de processus et comportant au moins un espace d'aspiration (8, 9) et au moins un rotor
(6, 7) qui est entraîné à l'aide d'un moteur électrique (5), ainsi qu'un condensateur
(28) intégré dans la paroi d'un espace d'aspiration (9), selon les pas de procédé
suivants :
La capacité du condensateur (28) est surveillée à l'aide d'un appareil de mesure
(29) et d'un étage d'enregistrement et d'affichage (21) ; si la capacité se modifie
d'une valeur non autorisée, l'appareil d'enregistrement et d'affichage (21) produit
un signal d'avertissement.
10. Pompe à vide (1) à compression à sec, reliée à un récipient de processus et comportant
au moins un espace d'aspiration (8, 9) et au moins un rotor (6, 7) qui est entraîné
à l'aide d'un moteur électrique (5), convenant pour l'utilisation selon la revendication
9, caractérisée par le fait que dans la paroi de l'espace d'aspiration est intégré un condensateur (28).
