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(11) |
EP 0 664 382 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.12.1998 Patentblatt 1998/49 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.01.1995 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: F01P 7/04 |
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Lüfterantrieb mit Flüssigkeitsreibungskupplung
Fan drive with liquid friction coupling
Commande de ventilateur avec un accouplement à friction de liquide
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB |
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Priorität: |
25.01.1994 DE 4401979
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.07.1995 Patentblatt 1995/30 |
| (73) |
Patentinhaber: Behr GmbH & Co. |
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D-70469 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- Martin, Hans, Dipl.-Ing.
D-70191 Stuttgart (DE)
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| (74) |
Vertreter: Heumann, Christian |
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Behr GmbH & Co.,
Patentabteilung,
Mauserstrasse 3 70469 Stuttgart 70469 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 349 945
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GB-A- 1 405 994
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Lüfterantrieb mit einer Flüssigkeitsreibungskupplung
für Kraftfahrzeuge nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
[0002] Ein derartiger Lüfterantrieb wurde durch die DE-C 33 22 779 der Anmelderin bekannt.
Bei diesem Antrieb ist vorgesehen, daß der Lüfter bei niedriger Motordrehzahl und
entsprechendem Kühlluftbedarf durch den Kühler und/oder den vorgeschalteten Kondensator
einer Fahrzeugklimaanlage mit erhöhter Drehzahl läuft, damit die anfallende Wärme
durch entsprechende Kühlluftförderung abgeführt werden kann. Bei dem bekannten Antrieb
wird die Lüfterdrehzahl über ein mit der Flüssigkeitsreibungskupplung integriertes
Planetengetriebe durch Veränderung der Übersetzung erhöht. Ein solcher Antrieb hat
sich jedoch nicht bewährt.
[0003] Durch die GB-A 1 405 994 wurde ein Lüfterantrieb bekannt, bei welchem der Lüfter
einerseits durch den Verbrennungsmotor des Fahrzeuges und andererseits durch einen
zusätzlichen Elektromotor bedarfsweise antreibbar ist. Bei einer von drei Ausführungsformen
dieser Druckschrift wird der Lüfter vom Verbrennungsmotor über eine Flüssigkeitsreibungskupplung
angetrieben, die als Freilauf fungieren soll, während der Antrieb vom Elektromotor
über eine Elektromagnetkupplung zugeschaltet wird. Nachteilig bei dieser Ausführung
ist, daß die Flüssigkeitsreibungskupplung nicht als Freilauf wirkt, sondern als Bremse
und somit Energie vernichtet. Wenn nämlich der Elektromotor bei eingeschalteter Kupplung
den Lüfter und damit das Gehäuse der Flüssigkeitsreibungskupplung antreibt und wenn
dabei die Drehzahl der Antriebsscheibe der Flüssigkeitsreibungskupplung niedriger
ist, wird ein Drehmoment aufgrund der Differenzdrehzahl übertragen, welches als Bremsmoment
wirkt. Diese Bremsleistung ist Verlustleistung, mit der das Bordnetz zusätzlich belastet
wird.
[0004] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Lüfterantrieb für Kraftfahrzeuge,
insbesondere mit Klimaanlage, zu schaffen, bei welchem die Lüfterdrehzahl bei niedriger
Motordrehzahl (im Leerlauf) mit einfachen Mitteln und mit geringer Leistung erhöht
werden kann. Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches
1 gelöst.
[0005] Erfindungsgemäß wird zu dem an sich bekannten Lüfterantrieb mit bekannter Flüssigkeitsreibungskupplung
ein im Fahrzeug befestigter Elektromotor über einen ersten Freilauf zugeschaltet;
ein zweiter Freilauf ist im Antriebsstrang zwischen Motor und Antriebsscheibe der
Kupplung vorgesehen. Die Zuschaltung erfolgt in Abhängigkeit von einem geeigneten
Parameter, beispielsweise von der Lüfterdrehzahl oder der Kühlmittel- oder Kältemitteltemperatur.
Wenn dieser Schwellwert erreicht ist, schaltet der Elektromotor automatisch zu und
überholt aufgrund des Freilaufes zwischen dem Elektromotor und dem Kupplungsgehäuse
den motorseitigen Antrieb. Der Elektromotor wird über das Batterienetz des Fahrzeuges
gespeist und treibt über einen Keilriemenantrieb direkt auf die Abtriebsseite der
Kupplung, d.h. auf den Lüfter, so daß dieser mit relativ geringer Mehrleistung auf
die gewünschte Drehzahl gebracht und auf dieser gehalten werden kann. Steigt die Motordrehzahl
wieder an, kann der Elektromotor ausgeschaltet werden, und aufgrund des Freilaufes
wird der Abtrieb des Elektromotors überholt.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen:
der zweite Freilauf kann entweder innerhalb der Kupplung oder außerhalb der Kupplung
angeordnet sein. Ferner kann der erste Freilauf entweder auf der Abtriebswelle des
Elektromotors, d.h. in der ersten Keilriemenscheibe, oder auf der Nabe der zweiten
Keilriemenscheibe und innerhalb einer kupplungsseitigen Hohlnabe angebracht sein.
Der Freilauf selbst ist ein handelsübliches Teil, welches relativ klein baut und wenig
kostet, so daß sich mit minimalem Kosten- und Bauaufwand eine Drehzahlsteigerung des
Lüfterantriebes in dem betreffenden Bedarfsfalle erreichen läßt. Der Elektromotor
kann beispielsweise am Motorblock befestigt werden.
[0007] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Figuren 2 bis 6 der Zeichnung dargestellt
und werden im folgenden näher beschrieben. Es zeigen:
Sämtliche Figuren jeweils eine Flüssigkeitsreibungskupplung mit einem elektromotorischen Hilfsantrieb
und unterschiedlicher Anordnung des oder der Freiläufe - so zeigen
- Fig. 1
- die Anordnung eines bekannten Lüfterantrieb mit einem Freilauf zwischen Antriebswelle
des Elektromotors und Nabe der Keilriemenscheibe,
- Fig. 2
- die Anordnung eines ersten Freilaufes wie in Figur 1, jedoch mit einem zweiten Freilauf
zwischen Antriebswelle und Antriebsscheibe,
- Fig. 3
- den Antrieb mit einem ersten Freilauf zwischen der kupplungsseitigen Keilriemenscheibe
und der kupplungsseitigen Nabe und einen zweiten Freilauf zwischen Antriebswelle und
Antriebsscheibe der Kupplung,
- Fig. 4
- einen ersten Freilauf wie in Figur 1 und 2 und einen zweiten Freilauf zwischen Antriebsflansch
und Antriebswelle der Kupplung,
- Fig. 5
- einen ersten Freilauf wie in Figur 1 und 2 und 4 und einen zweiten Freilauf zwischen
Antriebsflansch und Antriebswelle, im Prinzip wie Figur 4, und
- Fig. 6
- einen Freilauf, detailliert.
[0008] Figur 1 zeigt in schematischer Darstellung eine an sich bekannte Flüssigkeitsreibungskupplung,
die antriebsseitig aus einem Antriebsflansch 1, einer Antriebswelle 2 und einer darauf
befestigten Antriebsscheibe 3 besteht. Auf der Antriebswelle 2 ist ein Kupplungsgehäuse
4 über eine Nabe 5 mittels eines Kugellagers 6 drehbar gelagert. Das Gehäuse 4 besteht
wie üblich aus einer Arbeitskammer 7 und einer Vorratskammer 8, welche über eine Trennwand
9 voneinander abgeteilt sind, jedoch über nicht dargestellte Öffnungen bzw. Ventile
miteinander in Strömungsverbindung stehen. Das Drehmoment von der Antriebsscheibe
3 wird durch Flüssigkeitsreibung eines viskosen Mediums auf das Gehäuse 4 übertragen,
welches einen Lüfterkranz 10 trägt. Dieser Lüfter 10 fördert Kühlluft durch einen
nicht dargestellten Wasserkühler und einen diesem vorgeschalteten Kondensator einer
Klimaanlage eines Kraftfahrzeuges. Der Antrieb der Kupplung über den Antriebsflansch
1 erfolgt durch die Brennkraftmaschine des Fahrzeuges. Im Bereich der Kupplung ist
ein Elektromotor 11 angeordnet, der fahrzeug- bzw. karosserieseitig befestigt ist
und eine Abtriebswelle 12 aufweist. Über einen auf der Abtriebswelle 12 befestigten
Freilauf 13 treibt der Elektromotor 11 über eine erste Keilriemenscheibe 14 und einen
Keilriementrieb 15 auf eine zweite Keilriemenscheibe 16, welche mit dem Kupplungsgehäuse
4 bzw. dessen Nabe 5 befestigt ist. Zwischen beiden Keilriemenscheiben 14 und 16 besteht
ein Übersetzungsverhältnis i
3/2. Der zwischen der Abtriebswelle 12 des Elektromotors 11 und der Nabe der ersten Keilriemenscheibe
14 angeordnete Freilauf 13 ist ein handelsüblicher sogenannter Hülsenfreilauf, wie
er beispielsweise bei der Firma INA, Herzogenaurach, erhältlich ist. Dieser Freilauf
13 ist so auf der Antriebswelle 12 bzw. in der Nabe der Keilriemenscheibe 14 befestigt,
daß ein Antrieb vom Elektromotor 11 auf das Kupplungsgehäuse 4 nur dann erfolgt, wenn
die Drehzahl n
3 der Abtriebswelle 12 größer als die der Keilriemenscheibe 14 ist - dann wird ein
Drehmoment auf den Keilriementrieb 15 übertragen, und der Lüfter 10 wird dann zusätzlich
vom Elektromotor 11 angetrieben. Dieser Antrieb durch den Elektromotor 11 schaltet
sich automatisch dann ein, wenn entweder der Lüfter 10 eine gewisse Mindestdrehzahl
unterschreitet (und damit nicht mehr genügend Kühlluft fördert), oder wenn die Temperatur
des Kältemittels in dem oben erwähnten Kondensator der Klimaanlage des Fahrzeuges
eine bestimmte Temperatur überschreitet, d.h. wenn die Klimaanlage nicht mehr genügend
Kälteleistung zur Kühlung des Fahrzeuginnenraums erbringt. Diese Situation tritt insbesondere
beim Leerlauf des Fahrzeuges und entsprechend hohen Außentemperaturen auf. Dann wirkt
der sich automatisch einschaltende Elektromotor quasi als Zusatzantrieb oder booster
zur Verstärkung des Antriebs durch die Brennkraftmaschine. Durch das Übersetzungsverhältnis
i
3/2, d.h. der Drehzahlen n
3 von Elektromotor und n
2 des Lüfters mittels des Keilriementriebes 14, 15, 16 ist die Verwendung eines optimalen
Elektromotors - hinsichtlich Drehzahl, Drehmoment und Gewicht - möglich.
[0009] Figur 2 zeigt eine weitere Variante, wobei hier gleiche Bezugszahlen für gleiche Teile gelten
und daher nicht vollständig in der Zeichnung eingezeichnet sind. Zusätzlich zu dem
Freilauf 13 ist ein zweiter Freilauf 17 zwischen der Antriebswelle 2 der Kupplung
und der Antriebsscheibe 3 vorgesehen. Wenn die Drehzahl der Antriebsscheibe 3 bzw.
die Drehzahl des Lüfters n
2 größer wird als die Antriebsdrehzahl n
1 des Motors, dann wird die Antriebswelle 2 vom Kupplungsgehäuse 4 überholt und kein
Drehmoment mehr übertragen. Die Antriebsscheibe 3 wird dann vom Gehäuse lediglich
mitgeschleppt.
[0010] Ein weiteres Ausführungsbeispiel ist in
Figur 3 dargestellt, wobei dort der Freilauf zwischen der Abtriebswelle 12 des Elektromotors
11 und der ersten Keilriemenscheibe 14 weggelassen und stattdessen als Freilauf 18
auf einer Nabe 19 der zweiten Keilriemenscheibe 16 angeordnet ist und über eine kupplungsseitige
Nabe 20 das Kupplungsgehäuse 4 antreibt. Der Freilauf 17 bleibt, wie beim Ausführungsbeispiel
in Figur 2, erhalten. Solange also die Keilriemenscheibe 16 nicht schneller dreht
als das Kupplungsgehäuse mit der Drehzahl n
2, erfolgt der Antrieb mit der Antriebsdrehzahl n
1 über den Freilauf 17 auf das Kupplungsgehäuse.
[0011] Eine weitere Variante zeigt
Figur 4, wo - wie in Figur 1 und 2 - wiederum ein erster Freilauf 13 zwischen Elektromotor
und erster Keilriemenscheibe vorgesehen ist. Der Freilauf 17 entsprechend den Ausführungsbeispielen
nach Figur 2 und 3 ist hier aus dem Kupplungsgehäuse hinaus nach außen verlagert,
und zwar als Freilauf 21, der auf einer inneren Trommel 23 vom motorseitigen Flansch
1 angetrieben wird und andererseits in einer äußeren Trommel 22 befestigt ist, die
ihrerseits mit der Antriebswelle 2 verbunden ist. Die Funktion des motorseitigen Antriebes
1 auf die Antriebsscheibe 3 entspricht dem Ausführungsbeispiel nach Figur 3, allerdings
ist die Trennung des Antriebsstranges 1, 2 durch den Freilauf außerhalb der Kupplung
angeordnet, d.h. innerhalb der Kupplung brauchen keine Veränderungen vorgenommen zu
werden.
[0012] Ein letztes Ausführungsbeispiel ist in
Figur 5 dargestellt, welches funktionell dem Ausführungsbeispiel nach Figur 4 entspricht
- mit dem Unterschied, daß der Freilauf im motorseitigen Antriebsstrang konstruktiv
anders gestaltet ist: Die Kupplungsnabe 5 ist axial um ein zylindrisches Nabenstück
26 verlängert, welches ein zusätzliches Lager 25 aufnimmt, in welchem der motorseitige
Antriebswellenstummel la gelagert ist. Letzterer trägt auf der dem Antriebsflansch
1 entgegengesetzen Seite einen Freilauf 24, welcher in einer Hohlnabe 22 oder Antriebswelle
2 befestigt ist. Der motorseitige Antrieb erfolgt somit von dem Antriebswellenstummel
la über den Freilauf 24 auf die Antriebswelle 2 und die Antriebsscheibe 3. Die Keilriemenscheibe
16 ist auf der Nabe 5 kupplungsseitig befestigt.
[0013] Figur 6 zeigt eine detaillierte Darstellung des Freilaufes 13, wie er in den Ausführungsbeispielen
nach den Figuren 1, 2, 4 und 5 vorgesehen ist. Dabei handelt es sich, wie bereits
oben erwähnt, um einen sogenannten Hülsenfreilauf, wie er handelsüblich ist und beispielsweise
von der Firma INA, Herzogenaurauch, angeboten wird. Eine Hülse 27 nimmt auf den Umfang
verteilt nadelförmige Wälz- bzw. Klemmkörper 28 auf, die auf die Abtriebswelle 12
des Elektromotors aufgeschoben werden. Die Hülse 27 wird in eine entsprechende Bohrung
der Keilriemenscheibe 14 eingepreßt. Der Kraftfluß erfolgt von der Welle 12 auf die
Keilriemenscheibe 14, wenn die Welle 12 schneller als die Keilriemenscheibe 14 zu
drehen versucht - dann blockieren die Klemmkörper 28. Derartige Hülsenfreiläufe sind
auch für die übrigen Fälle mit den Bezugszahlen 17, 18, 21 und 24 vorgesehen.
1. Lüfterantrieb mit Flüssigkeitsreibungskupplung, bestehend aus einer Antriebswelle
(2) mit Antriebsscheibe (3) und Kupplungsgehäuse (4), welches über eine Kupplungshabe
(5) drehbar auf der Antriebswelle (2) gelagert ist und einen Lüfter (10) trägt, der
über die Antriebswelle (2) vom Motor eines Kraftfahrzeuges angetrieben wird und der
Förderung von Kühlluft durch den Kühler eines Kühlkreislaufes und/oder den Kondensator
eines Kältemittelkreislaufes dient, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (4) der Flüssigkeitsreibungskupplung bedarfsweise zur Erhöhung der Lüfterdrehzahl
über mindestens einen ersten Freilauf (13, 18) von einem fahrzeugseitig befestigten
Elektromotor (11) angetrieben wird und daß ein zweiter Freilauf (17. 21. 24) im motorseitigen
Antriebsstrang (1, 2, 3) angeordnet ist.
2. Lüfterantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Freilauf (13, 18) im Kraftfluß zwischen Abtriebswelle (12) des Elektromotors
(11) und Kupplungsgehäuse (4) angeordnet ist.
3. Lüfterantrieb nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Freilauf (13) zwischen der Abtriebswelle (12) und einer ersten Keilriemenscheibe
(14) angeordnet ist.
4. Lüfterantrieb nach Anspruch 1 oder 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Freilauf (18) zwischen der Nabe (19) einer zweiten Keilriemenscheibe (16)
und einem gehäuseseitigen Lagersitz (20) angeordnet ist.
5. Lüfterantrieb nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Freilauf (21) zwischen einer inneren Trommel (23), die mit einem Antriebsflansch
(1) verbunden ist, und einer äußeren Trommel (22), die mit der Antriebswelle (2) verbunden
ist, angeordnet ist.
6. Lüfterantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsnabe (5) axial durch ein zylindrisches Nabenstück (26) verlängert ist,
welches in sich über ein Kugellager (25) einen Antriebswellenstummel (1a) aufnimmt,
der den zweiten Freilauf (24) trägt, welcher in einer Hohlnabe (22) befestigt ist,
die über die Antriebswelle (2) die Antriebsscheibe (3) antreibt.
1. A fan drive with liquid friction coupling, consisting of a drive shaft (2) with drive
disc (3) and a gear housing (4) which is rotatably mounted on the drive shaft (2)
by means of a coupling hub (5) and bears a fan (10) which is driven via the drive
shaft (2) by the engine of a motor vehicle and conveys cool air through the cooler
of a cooling circuit and/or the condenser, characterised in that the housing (4) of the liquid friction coupling is driven so that the fan speed can
be increased when necessary by means of at least a first free-wheel (13, 18) of an
electric motor (11) mounted at the vehicle end and in that a second free-wheel (17.
21. 24) is arranged at the engine end of the drive train (1, 2, 3).
2. A fan drive as claimed in claim 1, characterised in that the first free-wheel (13, 18) is arranged in the power flow between the output shaft
(12) of the electric motor (11) and the coupling housing (4).
3. A fan drive as claimed in claim 2, characterised in that the first free-wheel (13) is arranged between the output shaft (12) and a first V-belt
pulley (14).
4. A fan drive as claimed in claim 1 or 2 or 3, characterised in that the first free-wheel (18) is arranged between the hub (19) of a second V-belt pulley
(16) and a bearing seat (20) at the housing end.
5. A fan drive as claimed in one of claims 1 to 4, characterised in that the second free-wheel (21) is arranged between an inner drum (23), which is connected
to a drive flange (1), and an outer drum (22) which is connected to the drive shaft
(2).
6. A fan drive as claimed in claim 1, characterised in that the coupling hub (5) is axially extended by means of a cylindrical hub-piece (26),
in which is received, by means of a ball bearing (25), a driveshaft stub (la) bearing
the second free-wheel (24), which is secured in a hollow hub which drives the drive
disc (3) via the drive shaft (2).
1. Commande de ventilateur à accouplement à frottement produit par un liquide, se composant
d'un arbre d'entraînement (2) équipé d'un disque d'entraînement (3) ainsi que d'un
carter de l'accouplement (4) qui est monté rotatif sur l'arbre d'entraînement (2)
au moyen d'un moyeu (5) de l'accouplement et qui supporte un ventilateur (10) qui
est commandé au moyen de l'arbre d'entraînement (2) par le moteur d'un véhicule et
qui sert à refouler de l'air de refroidissement à travers le radiateur d'un circuit
de refroidissement et/ou le condenseur d'un circuit d'agent réfrigérant, caractérisée
en ce que le carter (4) de l'accouplement à frottement produit par un liquide est
entraîné lorsque nécessaire pour l'élévation de la vitesse de rotation du ventilateur
par l'entremise d'au moins une première roue libre (13, 18) par un moteur électrique
(11) fixé côté véhicule et en ce qu'une deuxième roue libre (17, 21, 24) est disposée
dans le train d'entraînement (1, 2, 3) côté moteur.
2. Commande de ventilateur selon la revendication 1, caractérisée en ce que la première
roue libre (13, 18) est disposée dans le flux de force entre l'arbre de sortie (12)
du moteur électrique (11) et le carter de l'accouplement (4).
3. Commande de ventilateur selon la revendication 2, caractérisée en ce que la première
roue libre (13) est disposée entre l'arbre d'entraînement (12) et une première poulie
(14) à courroie trapézoïdale.
4. Commande de ventilateur selon la revendication 1 ou 2 ou 3, caractérisée en ce que
la première roue libre (18) est disposée entre le moyeu (19) d'une deuxième poulie
(16) de courroie trapézoïdale et un support de montage (20) côté carter.
5. Commande de ventilateur selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que
la deuxième roue libre (21) est disposée entre un tambour intérieur (23) qui est solidarisé
avec un plateau d'entraînement (1) et un tambour extérieur (22) qui est solidarisé
avec l'arbre d'entraînement (2).
6. Commande de ventilateur selon la revendication 1, caractérisée en ce que le moyeu
(5) de l'accouplement est prolongé axialement par un élément cylindrique de moyeu
(26) qui loge intérieurement, par l'intermédiaire d'un roulement à billes (25), un
bout d'arbre d'entraînement (la) qui supporte la deuxième roue libre (24) qui est
montée dans un moyeu creux (22) qui entraîne le disque d'entraînement (3) au moyen
de l'arbre d'entraînement (2).

