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EP 0 664 388 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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01.04.1998 Patentblatt 1998/14 |
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Anmeldetag: 18.01.1995 |
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Gehäusedeckel
Rocker cover
Couvre-culbuteurs
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Benannte Vertragsstaaten: |
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DE ES FR GB IT |
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Priorität: |
21.01.1994 DE 4401486
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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26.07.1995 Patentblatt 1995/30 |
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Patentinhaber: CR Elastomere GmbH |
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D-51379 Leverkusen-Opladen (DE) |
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Erfinder: |
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- Stephan, Bernd, Dipl.-Ing.
D-42897 Remscheid-Lennep (DE)
- Feldmann, Bernhard, Dipl.-Ing.
D-51381 Leverkusen 3 (DE)
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Vertreter: Glanz, Werner |
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c/o SKF GmbH,
Gunnar-Wester-Strasse 12 97421 Schweinfurt 97421 Schweinfurt (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 268 200 US-A- 3 115 268 US-A- 4 571 133
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EP-A- 0 547 306 US-A- 4 456 268
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Gehäusedeckel gemäß Oberbegriff des Anspruchs 1.
[0002] Die EP 0 268 200 B1 offenbart einen gattungsgemäßen Ventildeckel für den Zylinderkopf
eines Verbrennungsmotors. Der Deckel hat in seinem Boden Löcher zur Durchführung von
als Stehbolzen ausgebildeten Gewindebolzen. In den Löchern erstrecken sich Gummihülsen.
Diese dienen zum einen zur Abdichtung der Stehbolzen und zum anderen bewirken sie
eine Dämpfung bei der Übertragung von Körperschall. Beim Abziehen der Muttern auf
den Gewindebolzen wird darüber hinaus eine definierte Vorspannkraft in den Gummihülsen
erzeugt, so daß die Dichtung am Deckelrand mit einer bestimmten Kraft am Motorblock
verpreßt wird. Die Gummihülsen fungieren als Gummifedern und sorgen dafür, daß eine
hinreichende Abdichtung erzeugt wird.
[0003] Es hat sich nun gezeigt, daß bei einigen Anwendungsfällen die Gummi federkraft nicht
ausreicht für eine hinreichende Dichtpressung in der Dichtung. Auch mit zunehmender
Betriebszeit läßt die Kraft in den Gummifedern nach, wodurch die Dichtwirkung der
Dichtung am Deckelrand nachläßt.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen Gehäusedeckel im
Hinblick auf die Dichtwirkung der Dichtung am Deckelrand zu verbessern.
[0005] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß zur Einstellung der Vorspannkraft
ein metallischer Federkörper vorgesehen ist, gemäß dem kennzeichen des Anspruchs 1.
Auf diese Weise wird eine Federwirkung erzielt, die über die gesamte Betriebszeit
eine ausreichende Vorspannkraft erzeugt.
[0006] Beim Anziehen der Befestigungsschrauben oder Muttern kann eine definierte Vorspannkraft
erzeugt werden, dabei ist der Federkörper derart mit der Gummihülse verbunden, daß
die Befestigungsschraube sich auf dem Federkörper axial abstützt.
[0007] Es ist von Vorteil, wenn die Gummihülsen mit dem Federkörper verbunden sind, da auf
diese Weise die Montage erleichtert wird. Der Federkörper sollte vorzugsweise aus
Stahl bestehen.
[0008] Denkbar wäre, den Federkörper als Blattfeder auszubilden. Andere Federkörper, die
beispielsweise aus Federbandstahl gebildet sind, könnten auch zur Anwendung gelangen.
[0009] Damit eine ausreichende Schalldämpfung während des Betriebes der Brennkraftmaschine
gegeben ist, sollte der Federkörper mindestens im Bereich der Berührstellen mit dem
Deckel eine schalldämpfende Auflage besitzen.
[0010] Die Erfindung ist anhand eines Ausführungsbeispieles in der Zeichnung dargestellt
und wird im folgenden näher erläutert. Es zeigt:
- Figur 1:
- Ausschnitt eines erfindungsgemäßen Gehäusedeckels.
[0011] Die Figur 1 zeigt einen Gehäusedeckel (1) in Form eines Ventildeckels für Brennkraftmaschinen.
Der Gehäusedeckel (1) besteht aus Aluminium. Zur Abdichtung des Zylinderkopfes (2)
ist am Deckelrand (3) eine Elastomerdichtung (4) angeordnet. Um die Dichtung (4) mit
definierter Vorspannung auf die Dichtfläche des Zylinderkopfes (2) pressen zu können,
sind, über den Umfang verteilt, mehrere Löcher (5) angeordnet, durch die sich Stehbolzen
(6) erstrecken. Zur Abdichtung der Stehbolzen dienen Gummihülsen (7), die mit dem
Deckel (1) verbunden sind. Die Gummihülsen (7) können einvulkanisiert oder eingepreßt
sein. Ein aus Stahlband gefertigter Federkörper (8) ist formschlüssig mit der Gummihülse
(7) verbunden. Der Federkörper (8) stützt sich auf der Metallfläche (9) des Deckels
(1) ab. Beim Anziehen der Mutter (10) des Stehbolzens (6) wird der Federkörper (8)
axial verpreßt und erzeugt somit eine Vorspannkraft an die Dichtung (4). Da der Federkörper
(8) aus Metall gebildet ist, bleibt die Anpreßkraft über einen langen Zeitraum und
über ein breites Temperaturspektrum weitgehend konstant. Im Gegensatz zur Gummihülse
(7) tritt keine Alterung auf. Darüberhinaus kann dieser Federkörper (8) ein Fließen/Setzen
der Dichtung (4) ausgleichen. Zur Schalldämpfung kann auf der Unterseite des Federkörpers
(8) eine dünne schalldämpfende Schicht (11) aufgetragen sein.
1. Gehäusedeckel, insbesondere Ölwanne oder Ventildeckel, zum lösbaren, flüssigkeitsdichten
Befestigen am Motorblock einer Brennkraftmaschine, mit einer an dem dem Motorblock
zugekehrten Rand des Gehäusedeckels (1) befestigten elastomeren Dichtung (4) und mit
im Bereich des Bodens des Gehäusedeckels vorgesehenen Löchern (5) zur Durchführung
von Befestigungsschrauben (6) zum Verbinden des Gehäusedeckels (1) mit dem Motorblock,
wobei die Löcher (5) für die Befestigungsschrauben (6) mit Gummihülsen (7) versehen
sind, um eine hinreichende Vorspannkraft auf die elastomere Dichtung (4) zu erzeugen,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Einstellung der Vorspannkraft jeweils an einer axialen
Anschlagfläche einer Befestigungsschraube (6) ein sich auf der den Boden des Gehäusedeckels
(1) bildenden Metallfläche (9) abstützender metallischer Federkörper (8) vorgesehen
ist.
2. Gehäusedeckel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Federkörper (8) mit
den Gummihülsen (7) verbunden ist.
3. Gehäusedeckel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Federkörper
(8) aus Stahl gebildet ist.
4. Gehäusedeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Federkörper
(8) als Blattfeder ausgebildet ist.
5. Gehäusedeckel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Federkörper
(8) mindestens im Bereich seiner Berührstellen mit der Metallfläche (9) des Gehäusedeckels
(1) eine schalldämpfende Auflage (11) besitzt.
1. Rocker cover, especially an oil pan or a valve cover to be fastened to the motor unit
of a combustion engine so as to be detachable yet impermeable to liquid, with an elastomer
seal (4) attached to the edge of the rocker cover (1) facing the motor unit, and with
holes (5) provided in the region of the base of the rocker cover to take fastening
screws (6) to connect the rocker cover (1) to the motor unit, the holes (5) for the
fastening screws (6) being provided with rubber sleeves (7) in order to produce an
adequate pretensioning force on the elastomer seal (4) characterised in that, to adjust
the pretensioning force, a metallic spring body (8), supported on the metal surface
(9) forming the base of the rocker cover (1), is provided respectively on an axial
stop surface of a fastening screw (6).
2. Rocker cover according to claim 1, characterised in that the spring body (8) is connected
to the rubber sleeves (7).
3. Rocker cover according to claim 1 or 2, characterised in that the spring body (8)
is formed from steel.
4. Rocker cover according to one of claims 1 to 3, characterised in that the spring body
(8) is configured as a leaf spring.
5. Rocker cover according to one of claims 1 to 4, characterised in that the spring body
(8) has a sound-deadening layer (11) at least in the region of its points of contact
with the metal surface (9) of the rocker cover (1).
1. Couvre-culbuteur, en particulier de carter d'huile ou couvercle de soupape, destiné
à une fixation démontable étanche aux liquides sur le bloc moteur d'une machine à
combustion interne, comportant une garniture d'étanchéité en élastomère fixée au bord
du couvre-culbuteur (1) tourné vers le bloc moteur et des trous (5) prévus dans la
zone du fond du couvre-culbuteur pour le passage de vis de fixation (6) pour relier
le couvre-culbuteur au bloc moteur, les trous (5) étant pourvus de douilles en caoutchouc
(7) pour les vis de fixation (6), afin d'obtenir une force de précontrainte suffisante
sur la garniture d'étanchéité en élastomère (4), caractérisé en ce que, pour la création
de la force de précontrainte, il est prévu respectivement sur une surface de butée
axiale d'une vis de fixation (6), un corps élastique métallique (8) qui prend appui
sur la surface métallique (9) formant le fond du couvre-culbuteur.
2. Couvre-culbuteur selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps élastique
(8) est relié avec les douilles en caoutchouc (7).
3. Couvre-culbuteur selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que le corps élastique
(8) est réalisé en acier.
4. Couvre-culbuteur selon l'une des revendications là 3, caractérisé en ce que le corps
élastique (8) est réalisé sous la forme d'un ressort à lame.
5. Couvre-culbuteur selon l'une des revendications là 4, caractérisé en ce que le corps
élastique (8) comporte au moins dans la zone de ses points de contact avec la surface
métallique (9) du couvre-culbuteur (1) un revêtement acoustique (11).
