[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zum Ablesen von Verbrauchswerten
in einem Gebäude anfallender Verbrauchsmengen, insbescndere an Wärme, Wasser oder
dgl., mit mindestens einer einem Verbraucher zugeordneten Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
und einer Einrichtung zur Übertragung des von der Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
ermittelten Verbrauchswerte, an eine Zeitgebereinrichtung aufweisende lokale Empfangseinrichtung
des Gebäudes.
[0002] Das Ablesen der von derartigen Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen ermittelten
Verbrauchswerte erfordert den Zutritt zum Ort der jeweiligen Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung,
welcher durch den Ort des zugeordneten Verbrauchers bestimmt ist. Insbesondere im
Faile der für die Heizkostenabrechnung weit verbreiteten Heizkostenverteiler ist es
bisher erforderlich, die einzelnen Wohnräume zu betreten, in denen jeweils die Heizkostenverteiler
in Wärmekontakt an der Oberfläche der betreffenden Heizkörper festgelegt sind. Zur
Vermeidung dieser für die Wohnungsinhaber störenden und für die Ablesepersonen zeitaufwendigen
persönlichen Ablesearbeit ist verschiedentlich schon eine Fernablesung von einem zumindest
außerhalb der einzelnen Wohnungen des Gebäudes gelegenen Ort aus versucht worden.
Für eine derartige Übertragung der Ablesedaten von den einzelnen Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen
zu einem solchen Ort ist aber eine Verkabelung, beispielsweise mit einem Zwei-Draht-Datenbus,
sowohl aus optischen als auch aus Kostengründen problematisch. Darüber hinaus ist
jede zugängliche Drahtverbindung, insbesondere die vom Heizkörper zur Wand, eine Quelle
für Manipulationen und sonstige Störungen.
[0003] Grundsätzlich kann zwar eine drahtlose Übertragung der Daten per Funk in Betracht
gezogen werden. Einer wirtschaftlich praktikablen Anwendung der drahtlosen Datenübertragung
bei der Verbrauchswert-Erfassung steht jedoch entgegen, daß die einzelnen Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen
einerseits möglichst einfach aufgebaut sein sollen und andererseits wegen deren autonomer
Energieversorgung durch eine elektrische Energiequelle, also eine Batterie, die den
Betrieb der Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung für sehr lange Zeiträume von Jahren
aufrechterhalten soll, nur sehr wenig Energie zur Verfügung steht. Ein Abruf der von
den Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen gebildeten Verbrauchswerte zu einem gewünschten
Ablesezeitpunkt würde jedoch voraussetzen, daß jede Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
neben einem Sender für die Verbrauchswerte gleichzeitig auch einen Empfänger für einen
externen Ablesebefehl aufweist, durch den der Sender ansprechend auf einen einlaufenden
Ablesebefehl die Verbrauchsdaten überträgt. Dieser Empfänger müßte dann fortwährend
zumindest in einem Bereitschaftsbetrieb gehalten werden, um den Ablesebefehl zum gewünschten
Ablesezeitpunkt empfangen zu können. Auch ein getakteter Betrieb des Empfängers in
festen Intervallen würde angesichts der langen Zeiträume von beispielsweise zehn Jahren,
über die jede Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung ohne Batteriewechsel betrieben
werden muß, die verfügbare Energie bei weitem überschreiten.
[0004] Bei einer bekannten Einrichtung der eingangs genannten Art (DE 37 03 387 A1) beruht
die Einrichtung zur Übertragung des von der Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung ermittelten
Verbrauchswertes auf einem die Verbrauchswerterfassungseinrichtung und die lokale
Empfangseinrichtung verbindenden vieradrigen Bus, dessen einzelne Adern als Spannungsversorgungsleitung,
Steuersignalleitung, Meßstromleitung bzw. Masseleitung dienen. Durch von der lokalen
Empfangseinrichtung an die Steuersignalleitung angelegte Steuerimpulse wird in periodisch
wiederkehrenden Meßzyklen der Meßwandler der Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
auf die Spannungsversorgungsleitung aufgeschaltet und sein dem Meßwert entsprechendes
Signal in der Form von Stromänderungen auf der Meßstromleitung zur lokalen Empfangseinrichtung
übertragen. Diese Ausbildung und Funktionsweise setzt notwendigerweise eine Festverdrahtung
durch den vieradrigen Bus voraus, so daß aufwendige und unerwünschte Leitungsinstallationen
nicht vermieden werden können.
[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zum Ablesen von Verbrauchswerten
der eingangs genannten Art zu schaffen, bei der unter Aufrechterhaltung langer Betriebszeiträume,
insbesondere ohne die Notwendigkeit zu einem Austausch elektrischer Energiequellen,
mit geringem baulichen Aufwand eine Fernablesung zu gewünschten, festgelegten Ablesezeitpunkten
erfolgen kann.
[0006] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
eine Speichereinrichtung für den jeweils erfaßten Verbrauchswert, eine Zeitgebereinrichtung
und eine ihren elektrischen Leistungsbedarf liefernde interne elektrische Energiequelle
aufweist, daß die Übertragungseinrichtung als eine in der Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
angeordnete Sendeeinrichtung zur drahtlosen Übertragung des jeweils gespeicherten
Verbrauchswertes ausgebildet ist, daß die elektrische Energieversorgung der Sendeeinrichtung
von der Zeitgebereinrichtung jeweils außerhalb der Dauer eines vorbestimmten Zeitfensters,
das zeitlich nahe nach dem Stichtag eines gewünschten Abrechnungszeitraumes liegt
und in dem der Verbrauchswert übertragen wird, abgeschaltet und die Sendeeinrichtung
nur während der Dauer dieses Zeitfensters aktiviert wird, und daß die lokale Empfangseinrichtung
von ihrer Zeitgebereinrichtung nur während der Dauer eines dem vorbestimmten Zeitfenster
der Sendeeinrichtung angepaßten Zeitfensters in ihren Empfangsbetrieb geschaltet wird.
[0007] Infolge der drahtlosen Übertragung, insbesondere per Funk, werden störanfällige,
optisch nachteilige und in ihrer Installation kostenaufwendige Datenleitungen vermieden.
Da die drahtlose Übertragung jeweils nur bis zu einer lokalen Empfangseinrichtung
des Gebäudes erfolgt, braucht die Reichweite der Sendeeinrichtung nur gering zu sein,
so daß diese Sendeeinrichtungen in den ein Großserienerzeugnis darstellenden Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen,
wie Heizkostenverteilern, sehr einfach aufgebaut sein können. Darüber hinaus entfällt
durch eine Beschränkung des mit dem Betrieb der Sendeeinrichtung zusammenhängenden
Energieverbrauchs auf das durch die Zeitgebereinrichtung jeder Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
intern vorbestimmte Zeitfenster jeder mit der Verbrauchswert-Übertragung zusammenhängende
elektrische Energieverbrauch außerhalb dieses Zeitfensters, was den Betrieb der Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen
mit ein und derselben Batterie über die gewünschten langen Zeiträume in der Größenordnung
von zehn Jahren ermöglicht, während der die mit den Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen
ausgestatteten Räume des Gebäudes nicht betreten werden müssen. Dabei wird jeweils
das Zeitfenster jeder Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung derart gelegt, daß es zeitlich
nahe nach dem Stichtag eines gewünschten Abrechnungszeitraumes, beispielsweise jeweils
nach dem 31. Dezember, liegt, so daß nach der drahtlosen Übertragung in der lokalen
Empfangseinrichtung des Gebäudes die für diesen Abrechnungszeitraum zutreffenden Verbrauchswerte
greifbar sind. Die lokale Empfangseinrichtung selbst kann an einem leicht zugänglichen
Ort der jeweils abzulesenden Wohneinheit oder außerhalb derselben angeordnet sein,
so daß dort die Ablesung durch eine Ableseperson ohne Störung des Wohnungsinhabers
ausgeführt werden kann. Alternativ kann aber die lokale Empfangseinrichtung ihrerseits
zur Weiterleitung der Verbrauchswerte durch eine geeignete Datenübertragungsstrecke
über größere Entfernung zu einer zentralen Datenauswerteeinrichtung dienen. In diesem
Fall braucht dann das Gebäude überhaupt nicht mehr betreten zu werden.
[0008] Durch den bei der Erfindung vorgesehenen Zeitfenstersbetrieb hat auch die lokale
Empfangseinrichtung nur einen sehr geringen Energieverbrauch. Hierdurch wird es möglich,
auch die lokale Empfangseinrichtung lediglich durch eine interne, autonome Stromquelle,
also eine Batterie, mit Energie zu versorgen, weil die aus einer derartigen Energiequelle
verfügbare elektrische Leistung ausreicht, den Empfangsbetrieb während der im Verhältnis
zur Gesamtbetriebszeit sehr kurzen Zeitdauer aufrechtzuerhalten. Die dadurch ermöglichte
autonome Energieversorgung der lokalen Empfangseinrichtung erlaubt deren Anordnung
an jeder beliebigen, geeigneten Stelle des Gebäudes ohne die Notwendigkeit eines Netzanschlusses.
Außerdem werden durch diese autonome Energieversorgung Fehler durch Netzausfälle oder
durch Manipulationen an einer äußeren Energieversorgung vermieden.
[0009] Eine besonders bevorzugte Ausführungsform besteht darin, daß die Sendeeinrichtung
von der Zeitgebereinrichtung jeweils in dem vorbestimmten Zeitfenster zur Übertragung
des Verbrauchswertes eingeschaltet wird.
[0010] Bei dieser Ausführungsform ist gezielt auf jede Empfangsfähigkeit der Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
verzichtet, so daß letztere besonders einfach aufgebaut sein kann und keinerlei elektrische
Energie für einen Empfangsbetrieb notwendig ist. Vielmehr wird allein durch die interne
Zeitgebereinrichtung jeder Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung der Zeitpunkt der
Übertragung des Verbrauchswertes bestimmt und die Sendeeinrichtung nur zu diesem Zweck
und Zeitpunkt eingeschaltet.
[0011] Alternativ können die mit der Erfindung erzielten Vorteile in einer anderen Ausführungsform
in wesentlichen Gesichtspunkten jedoch auch dadurch erreicht werden, daß die Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
einen Signalempfänger mit einer Empfangsbereitschaftsschaltung aufweist, die von der
Zeitgebereinrichtung jeweils nur für die Dauer des vorbestimmten Zeitfensters in den
Empfangsbereitschaftsbetrieb geschaltet wird, in dem der Signalempfänger ansprechend
auf ein externes Abfragesignal die Sendeeinrichtung in ihren Übertragungsbetrieb schaltet.
[0012] Hierbei ist zwar der bauliche Aufwand jeder Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
durch den Signalempfänger erhöht, doch kann letzterer sehr einfach aufgebaut sein,
da er nur das externe Abfragesignal aufnehmen muß. Da der Signalempfänger nur während
des vorbestimmten Zeitfensters und dort in Abwesenheit des Abfragesignals nur in seinen
Empfangsbereitschaftsbetrieb geschaltet wird, während der Empfangsbetrieb erst beim
Eingang des Abfragesignals eingeschaltet wird, läßt sich auch auf diese Weise die
für die erfindungsgemäße Ableseeinrichtung maßgebliche Energieeinsparung erreichen.
Das vorbestimmte Zeitfenster läßt sich wegen der geringen Energieaufnahme im Empfangsbereitschaftsbetrieb
verhältnismäßig geräumig bemessen, so daß auch bei unvermeidlichen Gangungenauigkeiten
der Zeitgebereinrichtung im Verlauf der langen Betriebsdauer durch das Abfragesignal
ein genauer Sendezeitpunkt für die Verbrauchswerte festgelegt werden kann.
[0013] Wenngleich die Zeitgeber sowohl der Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen als auch
der lokalen Empfangseinrichtung des Gebäudes sehr einfach und kostengünstig beispielsweise
durch Uhrenquarze stabilisiert werden können, liegt doch über einen Betriebszeitraum
von Jahren die Gangungenauigkeit in der Größenordnung von Stunden. Da die Sendezeit
jeder Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung für eine einwandfreie Ablesung in das Zeitfenster
der betreffenden lokalen Empfangseinrichtung fallen muß, ist daher eine hinreichend
geräumige Bemessung zumindest des Zeitfensters der Empfangseinrichtung erforderlich.
Doch läßt sich die notwendige Länge des Zeitfensters in einer zweckmäßigen Ausführungsform
dadurch herabsetzen, daß die lokale Empfangseinrichtung eine die zeitliche Lage ihres
Zeitfensters jeweils in Abhängigkeit von der zeitlichen Lage einer vorangegangenen
Verbrauchswert-Übertragung anpassende Einrichtung aufweist.
[0014] Hierdurch synchronisiert also die lokale Empfangseinrichtung ihr Zeitfenster mit
denjenigen der Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen in jeder Ableseperiode erneut
aufgrund der durch die zeitlichen Übertragungsverhältnisse der Verbrauchswerte der
vorangegangenen Ableseperiode gelieferten Information. Auch bei einem Auseinanderlaufen
der verschiedenen Zeitfenster sowohl der Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen untereinander
als auch gegenüber der lokalen Empfangseinrichtung läßt sich somit eine Minimierung
des Bedarfs an Sende- bzw. Empfangsenergie erreichen.
[0015] Wie bereits erwähnt, kann infolge von Gangungenauigkeiten der Zeitgeber über lange
Zeiträume bei zur Ablesung von mehr als einer Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
bestimmten Empfangseinrichtungen nicht erwartet werden, daß die einzelnen Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen
ihre gespeicherten Verbrauchswerte zu genau eingehaltenen Zeitpunkten übertragen.
Dadurch besteht eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür, daß zwei oder mehr der einer
bestimmten lokalen Empfangseinrichtung zugeordneten Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen
ihre Verbrauchswerte in sich gegenseitig überlappenden Zeitintervallen übertragen,
so daß die zeitlich überlappend übertragenen Verbrauchswerte nicht aufgelöst und nicht
richtig erkannt werden können. Diese Störwahrscheinlichkeit läßt sich gemäß einer
vorteilhaften Ausführungsform dadurch auf einen vernachlässigbar kleinen Wert herabsetzen,
daß innerhalb des vorbestimmten Zeitfensters jede Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
die Übertragung ihres Verbrauchswertes zumindest einmal wiederholt und daß in der
lokalen Empfangseinrichtung die Übernahme der übertragenen Verbrauchswerte nur in
Abhängigkeit von einer Fehlerprüfung mittels eines Prüfkodes erfolgt.
[0016] Senden beispielsweise 100 Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen nach dem Stichtag
des Ablesezeitraumes innerhalb eines bestimmten Zeitfensters von beispielsweise 24
Stunden je fünfmal ihre jeweiligen Verbrauchswerte während eines Zeitintervalls von
5 Sekunden Dauer aus, so errechnet sich die Wahrscheinlichkeit dafür, daß eine bestimmte,
Sendebotschaft irgendeine andere teilweise überlappt, zu etwa 6 %. Damit ist die Wahrscheinlichkeit,
daß keine der fünf Botschaften einer Erfassungseinrichtung ungestört ankommt, kleiner
als 1 : 1 Million. Es ergibt sich unter diesen Umständen selbst bei 100 zu einem einzigen
lokalen Empfänger sendenden Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen für die Übertragungssicherheit
eine Wahrscheinlichkeit von über 99,99 %. Sollte dennoch das sehr unwahrscheinliche
Ereignis eintreten, daß keine der wiederholten Übertragungen zu einem sicheren Empfang
geführt hat, wird dies jedenfalls durch die Fehlerprüfung erkannt. Zwar liegt dann
in der lokalen Empfangseinrichtung kein gültiger Wert vor, doch ist dies als Ergebnis
der Fehlerprüfung erkennbar. In diesen seltenen Fällen kann dann die Ablesung unmittelbar
an der betreffenden Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung manuell vorgenommen werden,
da in deren Speichereinrichtung der gesuchte Verbrauchswert abgespeichert ist.
[0017] Bei einer Einrichtung zum Ablesen von Verbrauchswerten mit mehr als einer Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
ist im Rahmen der Erfindung ferner vorgesehen, daß jeder Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
eine Identifikationsnummer zugeordnet ist, die jeweils bei der Übertragung der Verbrauchswerte
mitübertragen wird.
[0018] Hierdurch wird eine zusätzliche Sicherheit für den Fall geschaffen, daß innerhalb
des Gebäudes mehrere lokale Empfangseinrichtungen betrieben werden, denen jeweils
zu einer gewissen Gebäudeuntereinheit, beispielsweise Wohneinheit, gehörende Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen
zugeordnet sind. Durch die mitgesendeten Identifikationsnummern wird sichergestellt,
daß die betreffende lokale Empfangseinrichtung, in der die ihr zugeordneten Identifikationsnummern
eingespeichert sind, nur die zu diesen Identifikationsnummern gehörenden Verbrauchswerte
annimmt. Vorteilhaft kann dabei jede lokale Empfangseinrichtung derart aufgebaut sein,
daß sie anfänglich in einem Lernlauf die zutreffenden Identifikationsnummern selbst
einspeichert.
[0019] Gemäß einem weiteren Gesichtspunkt der Erfindung ist vorgesehen, daß die lokale Empfangseinrichtung
als Zwischenspeicher der übertragenen Daten für die Weiterleitung an eine daran angeschlossene
Datenübertragungsstrecke zu einer weiteren Auswerteeinheit dient.
[0020] Statt einer Ablesung am Ort der lokalen Empfangseinrichtung wird hierdurch also in
weitergehender Automatisierung des Ableseverfahrens eine automatische Erfassung für
eine große Anzahl von Gebäuden in der zentralen Auswerteeinheit möglich. Als Datenübertragungsstrecke
kommen sowohl drahtlose als auch drahtgebundene Systeme in Betracht. Insbesondere
steht die bekannte Übertragung mit Modem zur Verfügung.
[0021] In allen Ausführungsformen, bei denen jede Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung einen
deren Betrieb steuernden Mikroprozessor aufweist, läßt sich die Erfindung ganz besonders
einfach dadurch verwirklichen, daß die Verbrauchswert-Übertragung durch eine aus der
Taktfrequenz des Mikroprozessors abgeleitete und unter Programmsteuerung durch den
Mikroprozessor mit dem jeweiligen Verbrauchswert modulierte Trägerfrequenz erfolgt.
[0022] Insbesondere sind elektronische Heizkostenverteiler von vornherein mit einem Mikroprozessor
ausgerüstet. Durch die Gewinnung der Trägerfrequenz direkt aus der Taktfrequenz des
Mikroprozessors und die Modulation per Software besteht dann der zusätzliche Aufwand
für die Sendeeinrichtung nur noch aus einem Transistor und einem Antennenschwingkreis.
[0023] Da die Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen, insbesondere Heizkostenverteiler,
preiswerte Großseriengeräte sind, ist die Möglichkeit einer nachträglichen einfachen
Aufrüstung zu einem fernablesbaren Gerät von besonderer Bedeutung. In diesem Zusammenhang
ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Sendeeinrichtung als ein in jede Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
einsetzbares Steckmodul ausgebildet ist.
[0024] Ein besonders wichtiges Anwendungsgebiet der erfindungsgemäßen Einrichtung stellt
das Gebiet der Heizkostenabrechnung dar. Dabei ist die Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
jeweils durch einen in Wärmekontakt an der Oberfläche eines Heizkörpers angeordneten
elektronischen Heizkostenverteiler gebildet. Bei dieser Anwendung sind die mit der
Erfindung erzielten Vorteile besonders deutlich. Da die Heizkostenverteiler auf den
Heizkörperoberflächen angeordnet sind, würde eine drahtgebundene Übertragung des Verbrauchswertes
eine sich jeweils vom Heizkörper frei durch den Raum bis zur nächstgelegenen Wand
erstreckende Leitung erfordern, was hinsichtlich der Betriebs- und Fälschungssicherheit
sowie auch aus optischen Gründen besonders ungünstig ist.
[0025] Üblicherweise beträgt bei der Heizkostenabrechnung die Ableseperiode jeweils ein
Jahr, so daß bei einer unmittelbaren Ablesung der Heizkostenverteiler eine jährliche
optische Kontrolle vor Ort stattfindet. Da letztere bei der Fernablesung entfällt,
ist gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung vorgesehen, daß jeder Heizkostenverteiler
eine eine Störung seiner ordnungsgemäßen Anordnung in Wärmekontakt mit dem Heizkörper
registrierende elektromechanische Einrichtung aufweist, deren eine Störung anzeigendes
Signal gespeichert und bei der Verbrauchswert-Übertragung mitübertragen wird.
[0026] Die elektromechanische Einrichtung erfaßt also etwaige Manipulationsversuche, wie
ein Öffnen oder Demontieren des Heizkostenverteilers, und macht einen derartigen Manipulationsversuch
durch das mitübertragene, die Störung anzeigende Signal erkennbar.
[0027] Eine in dieser Hinsicht besonders einfach aufgebaute Ausführungsform besteht darin,
daß die elektromechanische Einrichtung durch ein Prüfkontakte des Heizkostenverteilers
im geschlossenen Zustand seines Gehäuses überbrückendes, beim Öffnen des Gehäuses
unterbrechendes Leitgummiteil gebildet ist und das eine Störung anzeigende Signal
durch Abfragen der Prüfkontakte gebildet wird.
[0028] Wenn bei dieser Ausführungsform das Leitgummiteil infolge einer Entfernung des Heizkostenverteilers
von der Heizkörperoberfläche oder infolge eines unbefugten Öffnens des aus einem Vorderteil
und einem zum Heizkörper weisenden Rückteil zusammengesetzten Gehäuses die Kontaktgabe
zwischen den Prüfkontakten unterbricht, läßt sich dies leicht durch das Abfragen,
etwa auch in zeitlichen Abständen von beispielsweise 0,5 Sekunden, mittels der Elektronik
des Heizkostenverteilers erfassen. Statt des Zusammenwirkens der Prüfkontakte mit
dem Leitgummiteil sind alternativ auch andere Möglichkeiten denkbar, beispielsweise
die geeignete Anordnung eines Mikroschalters, dessen Schaltzustand durch Manipulationen
geändert wird.
[0029] Soweit vorstehend der in jeder Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung jeweils gespeicherte
und zur Übertragung vorgesehene Verbrauchswert angesprochen ist, muß es sich dabei
keinesfalls nur um einen einzelnen Wert handeln. Vielmehr kann dieser Verbrauchswert
aus einem Satz mehrerer, beispielsweise in monatlichen Abständen abgespeicherter Einzelwerte
bestehen. Die drahtlose Ablesung liefert dann nicht nur einen die gesamte Abrechnungsperiode
von beispielsweise einem Jahr wiedergebenden Verbrauchswert, sondern auch monatliche
Stützwerte, so daß beispielsweise bei einem Mieterwechsel innerhalb einer Abrechnungsperiode
auch eine anteilige Abrechnung, beispielsweise nach Monaten, erfolgen kann. Schließlich
wird darauf hingewiesen, daß beispielsweise eine zweitägige Bemessung der Länge des
Zeitfensters nach dem Ablesestichpunkt ausreicht, etwaige Gangungenauigkeiten der
Zeitgeber auch über hinreichend viele Jahre auszugleichen.
[0030] Weitere Merkmale, Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden
Beschreibung und der einzigen Figur der Zeichnung, auf die bezüglich einer erfindungswesentlichen
Offenbarung aller im Text nicht erwähnten Einzelheiten ausdrücklich hingewiesen wird.
[0031] Die in der Zeichnung dargestellte Einrichtung zum Ablesen von Verbrauchswerten in
einem Gebäude anfallender Verbrauchsmengen weist eine an einer geeigneten Stelle des
Gebäudes angeordnete lokale Empfangseinrichtung 1 auf, an die eine Anzahl von Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen
2, im dargestellten Beispiel Heizkostenverteiler, den relativen Wärmeverbrauchsmengen
der Heizkörper entsprechende Verbrauchswerte in noch zu erläuternder Weise drahtlos
übermitteln. Im Falle der Heizkostenverteiler werden diese relativen Verbrauchswerte
aus der an einer bestimmten Stelle der Heizkörperoberfläche herrschenden Temperatur
ermittelt, die von dem jeweils an der Oberfläche des betreffenden Heizkörpers in Wärmekontakt
festgelegten Heizkostenverteiler gemessen wird. Eine in dem Heizkostenverteiler vorgesehene
Elektronik, beispielsweise ein Mikroprozessor, berechnet aus dem gemessenen zeitlichen
Temperaturverlauf den Verbrauchswert und speichert ihn jeweils in einer Speichereinrichtung
des Heizkostenverteilers ab. Außerdem wird der ermittelte Verbrauchswert auf einer
an dem Heizkostenverteiler vorgesehenen Sichtanzeige 3 angezeigt. Die für den Betrieb
der Bausteine des Heizkostenverteilers erforderliche elektrische Energie wird von
einer in dem Heizkostenverteiler angeordneten Batterie geliefert, so daß dieser von
einer äußeren Elektrizitätsversorgung unabhängig ist. Da die Heizkostenverteiler über
einen sehr langen Betriebszeitraum, in der Größenordnung von zehn Jahren, betriebsfähig
bleiben sollen, muß der für seinen Betrieb erforderliche Stromverbrauch in Ansehung
der beschränkten Leistungsfähigkeit der Batterie möglichst klein gehalten werden.
[0032] Die durch die Heizkostenverteiler gebildeten Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen
2 weisen jeweils eine Sendeeinrichtung für den jeweils gespeicherten Verbrauchswert
auf. Diese Sendeeinrichtung wird jeweils nur innerhalb eines vorbestimmten Zeitfensters,
das nur eine im Vergleich zur Gesamtbetriebszeit sehr kurze Zeitdauer aufweist, jeweils
nach dem Stichtag eines gewünschten Abrechnungszeitraumes, beispielsweise eines Jahreszeitraumes,
durch eine in dem Heizkostenverteiler vorgesehene Zeitgebereinrichtung aktiviert,
so daß nur während dieser kurzen Dauer des Zeitfensters ein elektrischer Energieverbrauch
der Sendeeinrichtung erfolgt. Innerhalb dieses Zeitfensters überträgt jeder Heizkostenverteiler
den in seiner Speichereinrichtung abgespeicherten Verbrauchswert durch Funk an die
lokale Empfangseinrichtung 1. Die in der Zeichnung dargestellten Linien zwischen den
Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen 2, d. h. den Heizkostenverteilern, und der
lokalen Empfangseinrichtung 1 stellen also keine Drahtverbindung dar, sondern symbolisieren
lediglich die Funkverbindung.
[0033] Am einfachsten erfolgt die drahtlose Übertragung des Verbrauchswertes in einem rein
unidirektionalen Betrieb, in dem der Zeitgeber jeder Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
2 innerhalb des vorgesehenen Zeitfensters autonom den Sendevorgang einschaltet. Alternativ
könnte jede Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung 2 zusätzlich einen einfachen Signalempfänger
enthalten, der mit einer Empfangsbereitschaftsschaltung versehen ist, welche innerhalb
des vorbestimmten Zeitfensters von dem Zeitgeber in ihren Empfangsbereitschaftsbetrieb
geschaltet wird. Das eigentliche Einschalten der Sendeeinrichtung jeder Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
2 kann dann durch ein während der Dauer des Empfangsbereitschaftsbetriebs per Funk,
beispielsweise von der geeignet ausgestatteten lokalen Empfangseinrichtung 1 aus,
eingestrahltes Abfragesignal ausgelöst werden, wodurch der Übertragungszeitpunkt der
Verbrauchswerte innerhalb des Zeitfensters von außen gesteuert werden kann. Auch bei
dieser besonderen Art des bidirektionalen Betriebs kann wegen der verwendeten Zeitfenstertechnik
und der Maßnahme des Empfangsbereitschaftsbetriebs die für eine hinreichend lange
Gesamtbetriebszeit erforderliche Energieersparnis erreicht werden.
[0034] Allerdings weisen die die Zeitfenster bestimmenden Zeitgeber, die beispielsweise
durch die Taktgeneratoren von die Heizkostenverteiler steuernden Mikroprozessoren
gegeben sind, auch bei Stabilisierung durch Uhrenquarze Gangungenauigkeiten auf, die
bei den vorgesehenen jahrelangen Betriebsdauern eine nennenswerte Größe, beispielsweise
in der Größenordnung von Stunden, annehmen. Jedenfalls bei der rein unidirektionalen
Betriebsweise kann daher der genaue Übertragungszeitpunkt der Verbrauchswerte nicht
festgelegt werden. Daher kann es vorkommen, daß mindestens zwei der Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen
2 ihre Verbrauchswerte in zeitlicher Überlappung aussenden, so daß diese beiden Verbrauchswerte
von der lokalen Empfangseinrichtung 1 nicht ungestört empfangen werden können. Daher
werden die zu übertragenden Verbrauchswerte von jeder Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
2 innerhalb des Zeitfensters mit zufälliger zeitlicher Verteilung mehrmals ausgesendet.
Hierdurch wird die Wahrscheinlichkeit dafür, daß zumindest einmal eine ungestörte
Übertragung des Verbrauchswertes jeder Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung 2 erfolgt,
so stark erhöht, daß die erforderliche Übertragungssicherheit gewährleistet ist. Die
verbleibende sehr kleine Restwahrscheinlichkeit für eine Übertragungsstörung kann
in Kauf genommen werden, weil die lokale Empfangseinrichtung 1 die empfangenen Verbrauchswerte
unter Zugrundelegung eines Prüfkodes prüft und nur solche Verbrauchswerte als richtig
annimmt, die die Prüfung bestanden haben. In dem sehr unwahrscheinlichen Fall, daß
die Prüfung nicht bestanden wird, liegt dann zwar kein gültig übertragener Verbrauchswert
des betreffenden Heizkostenverteilers vor, doch wird dadurch die Ablesung und Erfassung
nicht vollständig vereitelt. Da nämlich der betreffende Verbrauchswert in der Speichereinrichtung
der betreffenden Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung 2 jedenfalls gespeichert ist,
kann in diesem Ausnahmefall der betreffende Verbrauchswert durch Ablesung oder sonstige
Entnahme am Ort der Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung 2 erhoben werden.
[0035] Ebenso wie die Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen 2 ist auch die lokale Empfangseinrichtung
1 autonom durch eine interne Energiequelle, d. h. eine geeignete Batterie, mit der
zu ihrem Betrieb erforderlichen elektrischen Leistung versorgt. Dies ermöglicht insbesondere
deren Montage an den dafür geeigneten Stellen des Gebäudes ohne die Notwendigkeit
eines Netzanschlusses und vermeidet auch Betriebs- und Fälschungssicherheitsprobleme
infolge Unterbrechungen der äußeren Leistungszufuhr. Zur gebotenen Energieeinsparung
weist zweckmäßigerweise auch die lokale Empfangseinrichtung 1 eine Zeitgebereinrichtung
auf, durch die ein die Zeitfenster der Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen 2 überdeckendes
Zeitfenster gesetzt wird, wobei die lokale Empfangseinrichtung 1 nur während dieses
Zeitfensters in ihren Empfangsbetrieb geschaltet wird. Wegen der bereits erwähnten
unvermeidlichen Gangungenauigkeit der Zeitgeber und zur Ermöglichung einer möglichst
kleinen Bemessung der Länge jedes Zeitfensters ist in der lokalen Empfangseinrichtung
1 eine geeignete Einrichtung vorgesehen, die jeweils die zeitliche Lage der Verbrauchswert-Übertragung
von den Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen 2 her erfaßt und die zeitliche Lage
des Zeitfensters der lokalen Empfangseinrichtung 1 in Abhängigkeit von dieser Erfassung
geeignet anpaßt. Auf diese Weise wird die Zeitfensterlage bei jeder Verbrauchswert-Übertragung
zwischen der lokalen Empfangseinrichtung 1 und den Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen
2 synchronisiert, wodurch ein schädliches Auseinanderlaufen auch über lange Betriebszeiten
sicher verhindert wird.
[0036] Aus verschiedenen Gründen kann es zweckmäßig sein, nicht alle Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen
2 eines Gebäudes mittels einer einzigen lokalen Empfangseinrichtung 1 abzulesen. Einer
dieser Gründe liegt darin, daß die Entfernungen zwischen den Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen
2 und der ihnen zugeordneten lokalen Empfangseinrichtung 1 nicht allzu groß sein dürfen,
damit die der Verbrauchswert-Übertragung dienenden Sendeeinrichtungen der Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen
2 sowohl im Hinblick auf die Kosten als auch den Energieverbrauch möglichst einfach
gehalten werden können. Weitere Gründe sind beispielsweise organisatorischer Art,
wonach es etwa zweckmäßig sein kann, für jede Wohneinheit eines Gebäudes eine eigene
lokale Empfangseinrichtung 1 für die in dieser Wohneinheit vorgesehenen Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen
2 vorzusehen.
[0037] Zur Sicherstellung dieser Zuordnung zwischen einer bestimmten lokalen Empfangseinrichtung
1 und den betreffenden Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen 2 ist zweckmäßigerweise
jeder der Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen 2 eine Identifikationsnummer zugeordnet,
die bei der Übertragung der Verbrauchswerte mitübertragen wird. In der lokalen Empfangseinrichtung
1 sind dann jeweils die Identifikationsnummern aller zugeordneten Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen
vorgespeichert, so daß letztere durch Vergleich der jeweils empfangenen Identifikationsnummer
mit allen vorgespeicherten Identifikationsnummern feststellen kann, ob der betreffende
Verbrauchswert zur Übertragung an sie bestimmt ist. Die Einspeicherung der zugeordneten
Identifikationsnummern in die betreffende lokale Empfangseinrichtung 1 kann zweckmäßigerweise
in einem Lernlauf erfolgen.
[0038] Die lokale Empfangseinrichtung 1, die beispielsweise frei zugänglich im Treppenhaus
des Gebäudes oder in einem unverschlossenen Eingangsbereich einer ihr zugeordneten
Gebäudeeinheit angeordnet sein kann, kann unmittelbar vor Ort abgelesen werden. Der
Ableser kann hierzu, wie in der Zeichnung angedeutet, auch mit einem geeignet ausgebildeten
Ablesegerät 4 ausgerüstet sein, in das die übertragenen Verbrauchswerte von der lokalen
Empfangseinrichtung 1 über ein steckbares Kabel oder auch drahtlos auf optischem oder
akustischem Wege ausgelesen werden. Dieses Ablesegerät 4 kann zusätzlich mit einem
durch das Bezugszeichen 5 symbolisch angedeuteten Drucker und/oder einer Aufzeichnungseinrichtung
6 zur Aufzeichnung der Verbrauchswerte auf einem Datenträger versehen sein. Alternativ
können die übertragenen Verbrauchswerte in der lokalen Empfangseinrichtung 1 auf eine
steckbare EEPROM-Karte 8 aufgezeichnet werden, die von dem Ableser mechanisch ausgetauscht
wird. In allen Fällen braucht also der Ort, an dem die Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen
2 installiert sind, nicht betreten zu werden.
[0039] Sofern die lokale Empfangseinrichtung 1, beispielsweise zum Schutz gegen anonyme
Eingriffe, innerhalb einer abgeschlossenen Wohneinheit angeordnet ist, kommt auch
ein Abruf per Funk in Betracht, wobei das mobile Ablesegerät 4 des Ablesers von außerhalb
der Wohnung aus einen Funk-Abrufbefehl an die lokale Empfangseinrichtung 1 aussendet
und letztere eine Sendeeinrichtung zur weiteren Übertragung der in ihr zwischengespeicherten
Verbrauchswerte zu dem Ablesegerät 4 aufweist.
[0040] Statt einer Ablesung vor Ort bzw. von einer Nahumgebung des Ortes der lokalen Empfangseinrichtung
1 aus kann letztere auch, beispielsweise über ein Bus-System, ein Datennetz oder Funk,
innerhalb des Gebäudes an einen zentralen Empfänger 7 angekoppelt sein. Diese Maßnahme
ist insbesondere dann zweckmäßig, wenn innerhalb des Gebäudes mehrere lokale Empfangseinrichtungen
1 vorgesehen sind. Neben einer Ablesung am Orte des zentralen Empfängers 7 ist auch
eine Datenfernübertragung von dem zentralen Empfänger 7, beispielsweise über Modem,
TEMEX oder Funktelefon, zu einer zentralen Verarbeitungseinrichtung möglich. Hierdurch
können die fernübertragenen Daten unmittelbar in der zentralen Verarbeitungseinrichtung
einer zentralen Auswertung für eine große Anzahl abzulesender Gebäude unterzogen werden.
[0041] Soweit die Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen 2 durch einen Mikroprozessor gesteuert
sind, wie es bei elektronischen Heizkostenverteilern der Fall ist, läßt sich die Sendeeinrichtung
besonders einfach verwirklichen. Aus der Taktfrequenz des Mikroprozessors läßt sich
unmittelbar die Trägerfrequenz für die Verbrauchswert-Übertragung gewinnen, wobei
die Modulation mit den Verbrauchswerten, beispielsweise eine 100-%-Amplituden-Modulation
durch Ein- und Ausschalten des Trägers, programmgesteuert erfolgen kann. Gegenüber
herkömmlichen Heizkostenverteilern braucht dann nur ein Antennenschwingkreis und ein
zusätzlicher Transistor eingebaut zu werden. Vorteilhaft werden diese die Sendeeinrichtung
bildenden Bauteile als Steckmodul ausgebildet, so daß eine Nachrüstung herkömmlicher
Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen 2 jederzeit leicht möglich ist.
[0042] Da somit in allen Fällen für die Ablesung ein Zutritt zu den einzelnen Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen
2 nicht erfolgt, entfällt auch die sonst mögliche optische Kontrolle der Unversehrtheit
der Verbrauchswert-Erfassungseinrichtungen 2 durch die Ableseperson. Zweckmäßigerweise
wird auch dies fernüberwacht. Beispielsweise könnte zu Manipulationszwecken das aus
einem zum Heizkörper weisenden Rückteil und einem dem Heizkörper abgewandten Vorderteil
zusammengesetzte und durch eine Plombe verschlossene Gehäuse des Heizkostenverteilers
für den Versuch einer Verbrauchsfälschung geöffnet werden. Daher sind die Heizkostenverteiler
mit einer elektromechanischen Einrichtung versehen, die bei einer Störung der ordnungsgemäßen
Anordnung des Heizkostenverteilers in Wärmekontakt mit dem Heizkörper ein elektrisches
Signal erzeugt und abspeichert, das bei der Verbrauchswert-Übertragung mitübertragen
wird. Dadurch kann auch bei der Fernablesung ein Fälschungsversuch erkannt werden.
Eine wegen ihrer Einfachheit nicht besonders dargestellte elektromechanische Einrichtung,
die dem gewünschten Zweck genügt, besteht beispielsweise aus einem Leitgummiteil,
das bei ordnungsgemäß geschlossenem Zustand des Gehäuses Prüfkontakte des Heizkostenverteilers
überbrückt. Beim Öffnen des Gehäuses werden die Prüfkontakte unterbrochen, was beispielsweise
durch fortwährendes Abfragen der Prüfkontakte mittels des Mikroprozessors des Heizkostenverteilers
in kurzen Zeitabständen erkannt werden kann, so daß das die Störung anzeigende Signal
ohne weiteres durch den Mikroprozessor gebildet werden kann.
1. Einrichtung zum Ablesen von Verbrauchswerten in einem Gebäude anfallender Verbrauchsmengen,
insbesondere an Wärme, Wasser oder dgl., mit mindestens einer einem Verbraucher zugeordneten
Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung und einer Einrichtung zur Übertragung des von
der Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung ermittelten Verbrauchswertes an eine eine
Zeitgebereinrichtung aufweisende lokale Empfangseinrichtung (1) des Gebäudes, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung eine Speichereinrichtung für den jeweils
erfaßten Verbrauchswert, eine Zeitgebereinrichtung und eine ihren elektrischen Leistungsbedarf
liefernde interne elektrische Energiequelle aufweist, daß die Übertragungseinrichtung
als eine in der Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung (2) angeordnete Sendeeinrichtung
zur drahtlosen Übertragung des jeweils gespeicherten Verbrauchswertes ausgebildet
ist, daß die elektrische Energieversorgung der Sendeeinrichtung von der Zeitgebereinrichtung
jeweils außerhalb der Dauer eines vorbestimmten Zeitfensters, das zeitlich nahe nach
dem Stichtag eines gewünschten Abrechnungszeitraumes liegt und in dem der Verbrauchswert
übertragen wird, abgeschaltet und die Sendeeinrichtung nur während der Dauer dieses
Zeitfensters aktiviert wird, und daß die lokale Empfangseinrichtung (1) von ihrer
Zeitgebereinrichtung nur während der Dauer eines dem vorbestimmten Zeitfenster der
Sendeeinrichtung angepaßten Zeitfensters in ihren Empfangsbetrieb geschaltet wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendeeinrichtung von der Zeitgebereinrichtung jeweils in dem vorbestimmten Zeitfenster
zur Übertragung des Verbrauchswertes eingeschaltet wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung (2) einen Signalempfänger mit einer Empfangsbereitschaftsschaltung
aufweist, die von der Zeitgebereinrichtung jeweils nur für die Dauer des vorbestimmten
Zeitfensters in den Empfangsbereitschaftsbetrieb geschaltet wird, in dem der Signalempfänger
ansprechend auf ein externes Abfragesignal die Sendeeinrichtung in ihren Übertragungsbetrieb
schaltet.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die lokale Empfangseinrichtung (1) eine die zeitliche Lage ihres Zeitfensters jeweils
in Abhängigkeit von der zeitlichen Lage einer vorangegangenen Verbrauchswert-Übertragung
anpassende Einrichtung aufweist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4 mit mehr als einer Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
(2), dadurch gekennzeichnet, daß jeder Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung (2) eine Identifikationsnummer zugeordnet
ist, die jeweils bei der Übertragung der Verbrauchswerte mitübertragen wird.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit mehr als einer Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
(2), dadurch gekennzeichnet, daß innerhalb des vorbestimmten Zeitfensters jede Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
(2) die Übertragung ihres Verbrauchswertes zumindest einmal wiederholt und daß in
der lokalen Empfangseinrichtung (1) die Übernahme der übertragenen Verbrauchswerte
nur in Abhängigkeit von einer Fehlerprüfung mittels eines Prüfkodes erfolgt.
7. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die lokale Empfangseinrichtung (1) als Zwischenspeicher der übertragenen Daten für
die Weiterleitung an eine daran angeschlossene Datenübertragungsstrecke zu einer weiteren
Auswerteeinheit (4 bzw. 7) dient.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei der jede Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
(2) einen deren Betrieb steuernden Mikroprozessor aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrauchswert-Übertragung durch eine aus der Taktfrequenz des Mikroprozessors
abgeleitete und unter Programmsteuerung durch den Mikroprozessor mit dem jeweiligen
Verbrauchswert modulierte Trägerfrequenz erfolgt.
9. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Sendeeinrichtung ganz oder teilweise als ein in jede Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung
(2) einsetzbares Steckmodul ausgebildet ist.
10. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrauchswert-Erfassungseinrichtung (2) jeweils durch einen in Wärmekontakt
an der Oberfläche eines Heizkörpers angeordneten elektronischen Heizkostenverteiler
gebildet ist.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Heizkostenverteiler eine eine Störung seiner ordnungsgemäßen Anordnung in Wärmekontakt
mit dem Heizkörper registrierende elektromechanische Einrichtung aufweist, deren eine
Störung anzeigendes Signal gespeichert und bei der Verbrauchswert-Übertragung mitübertragen
wird.
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die elektromechanische Einrichtung durch ein Prüfkontakte des Heizkostenverteilers
im geschlossenen Zustand seines Gehäuses überbrückendes, beim Öffnen des Gehäuses
unterbrechendes Leitgummiteil gebildet ist und das eine Störung anzeigende Signal
durch Abfragen der Prüfkontakte gebildet wird.
1. A device for reading off consumption values of consumption quantities produced in
a building, more particularly of heat, water or the like, comprising at least one
consumption value acquisition device associated with a consumer and a device for communicating
the consumption value ascertained by the consumption value acquisition device to a
local receiving device (1) of the building which has a timer device, characterised in that the consumption value acquisition device has a storage device for the particular
consumption value acquired, a timer device and an internal electrical energy source
supplying its electrical power requirement, in that the communication device is a transmitter device arranged in the consumption value
acquisition device (2) for wirelessly communicating the particular consumption value
stored, in that the electrical energy supply of the transmitter device is disconnected by the timer
device in each case outside the period of a preset time slot which in terms of time
is soon after the qualifying date of a desired accounting period and in which the
consumption value is communicated, and the transmitter device is only activated within
the period of this time slot, and in that the local receiving device (1) is switched by its timer device into its receiving
operation only within the period of a time slot matched to the preset time slot of
the transmitter device.
2. A device according to claim 1, characterised in that the transmitter device is switched on by the timer device in each case in the preset
time slot to communicate the consumption value.
3. A device according to claim 1, characterised in that the consumption value acquisition device (2) has a signal receiver with a ready-to-receive
circuit which is switched by the timer device into ready-to-receive operation in each
case only for the period of the preset time slot in which the signal receiver, responding
to an external interrogation signal, switches the transmitter device into its communication
operation.
4. A device according to one of claims 1 to 3, characterised in that the local receiving device (1) has a device adapting the position with respect to
time of its time slot in each case in dependence on the position with respect to time
of a preceding consumption value transmission.
5. A device according to one of claims 1 to 4, comprising more than one consumption value
acquisition device (2), characterised in that to each consumption value acquisition device (2) is allocated an identification number
which is transmitted at the same time with each transmission of the consumption values.
6. A device according to one of claims 1 to 5, comprising more than one consumption value
acquisition device (2), characterised in that within the preset time slot each consumption value acquisition device (2) repeats
the transmission of its consumption value at least once, and in that in the local receiving device (1) the transmitted consumption values are only accepted
subject to an error check by means of a check code.
7. A device according to one of claims 1 to 6, characterised in that the local receiving device (1) serves as an intermediate store of the transmitted
data for passing on to a data transfer link connected thereto to a further evaluating
unit (4 or 7).
8. A device according to one of claims 1 to 7, in which each consumption value acquisition
device (2) has a microprocessor controlling its operation, characterised in that the consumption value transmission takes place by means of a carrier frequency derived
from the clock frequency of the microprocessor and, under program control by means
of the microprocessor, modulated with the particular consumption value.
9. A device according to one of claims 1 to 8, characterised in that the transmitter device is entirely or in part a plug-in module which may be inserted
into each consumption value acquisition device (2).
10. A device according to one of claims 1 to 9, characterised in that the consumption value acquisition device (2) is formed in each case by an electronic
heating cost distributor board positioned in thermal contact on the surface of a heating
element.
11. A device according to claim 10, characterised in that each heating cost distributor board has an electromechanical device registering a
fault in its proper position in thermal contact with the heating element, of which
the signal indicating a fault is stored and is transmitted at the same time as the
consumption value transmission.
12. A device according to claim 11, characterised in that the electromechanical device is formed by a conducting rubber part bridging checking
contacts of the heating cost distributor board when its housing is in the closed state
and disconnecting them when the housing is opened, and the signal indicating a fault
is formed by interrogating the checking contacts.
1. Installation pour relever des valeurs de consommation de quantités de consommation
produites dans un bâtiment, notamment de chaleur, eau et analogue, avec au moins une
installation de détection de valeur de consommation associée à un consommateur et
une installation pour transmettre la valeur de consommation détectée par l'installation
de détection de valeur de consommation à une installation de réception locale (1)
du bâtiment présentant une installation d'horloge, caractérisée en ce que l'installation de détection de valeur de consommation présente une installation de
mémorisation pour la valeur de consommation respectivement saisie, une installation
d'horloge ainsi qu'une source d'énergie électrique interne fournissant la puissance
électrique requise, en ce que l'installation de transmission est réalisée comme installation d'émission disposée
dans l'installation de déteetion de valeur de consommation (2) pour la transmission
sans fil de la valeur de consommation respectivement stockée, en ce que l'alimentation électrique en énergie de l'installation d'émission est coupée par
l'installation d'horloge respectivement en dehors de la durée d'une fenêtre de temps
prédéterminée qui est proche dans le temps d'une date repère d'une période de facturation
prévue et à laquelle la valeur de consommation est transférée, et que l'installation
d'émission est activée seulement pendant la durée de cette fenêtre de temps, et en ce que l'installation de réception locale (1) est mise en service de réception par son installation
d'horloge seulement pendant la durée d'une fenêtre de temps adaptée à la fenêtre de
temps prédéterminée de l'installation d'émission.
2. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'inetallation d'émission est mise en service par l'installation d'horloge respectivement
dans la fenêtre de temps prédéterminée pour la transmission de la valeur de consommation.
3. Installation selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'installation de détection (2) de la valeur de consommation présente un récepteur
de signaux avec un montage de disponibilité de réception qui est mis par l'installation
d'horloge respectivement seulement pendant la durée de la fenêtre de temps prédéterminée
en service de disponibilité de réception en ce que le récepteur de signaux, en répondant à un signal d'interrogation externe, commute
l'installation d'émission en son service de transmission.
4. Installation selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce que l'installation de réception locale (1) présente une installation adaptant la position
temporaire de sa fenêtre de temps respectivement en fonction de la position temporaire
d'une transmission de valeur de consommation précédente.
5. Installation selon l'une des revendications 1 à 4 avec plus qu'une installation de
détection de valeur de consommation (2), caractérisée en ce qu'il est associé à chaque installation de détection de valeur de consommation (2) un
numéro d'identification qui est respectivement transmis conjointement lors de la transmission
des valeurs de consommation.
6. Installation selon l'une des revendications 1 à 5 avec plus qu'une installation de
détection de valeur de consommation (2), caractérisée en ce qu'à l'intérieur d'une fenêtre de temps prédéterminée, chaque installation de détection
de valeur de transmission (2) répète la transmission de sa valeur de consommation
au moins une fois et en ce que, dans l'installation de réception locale (1), l'acceptation des valeurs de consommation
transférées a lieu seulement en fonction d'une vérification d'erreur au moyen d'un
code de contrôle,
7. Installation selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que l'installation de réception locale (1) sert de mémoire intermédiaire des données
transmises en vue de la transmission ultérieure à une ligne de transmission de données
raccordée à celle-ci à une unité d'évaluation ultérieure (4 à 7).
8. Installation selon l'une des revendications 1 à 7, dans laquelle chaque installation
de détection de valeur de consommation (2) présence un microprocesseur commandant
son fonctionnement, caractérisée en ce que la transmission de la valeur de consommation a lieu par une fréquence porteuse dérivée
de la fréquence d'horloge du microprocesseur et modulée sous la commande du programme
par le microprocesseur avec la valeur de consommation respective.
9. Installation selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que l'installation d'émission est réalisée entièrement ou partiellement comme module
enfichable pouvant être inséré dans chaque installation de détection de valeur de
consommation (2).
10. Installation selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que l'installation de détection de valeur de consommation (2) est réalisée respectivement
par un dispositif de répartition électronique des coûts de chauffage disposé en contact
thermique à la surface d'un corps de chautte.
11. Installation selon la revendication 10, caractérisée en ce que chaque dispositif de répartition électronique des coûte de chauffage présente une
installation électromécanique enregistrant un dérangement de son agencement en bon
ordre en contact thermique avec le corps de chauffe, dont un signal indiquant un dérangement
est stocké et est transmis conjointement lors de la transmission de la valeur de consommation.
12. Installation selon la revendication 11, caractérisée en ce que l'installation électromécanique est constituée d'une pièce en caoutchouc conductrice
pontant des contacts de contrôle du dispositif de répartition des coûts de chauffage
à l'état fermé de son boîtier, les interrompant lors de l'ouverture du boîtier, et
en ce que le signal indiquant une perturbation est formé par interrogation des contacta de
contrôle.