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EP 0 665 072 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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09.12.1998 Patentblatt 1998/50 |
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Anmeldetag: 23.08.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B21D 26/02 |
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Vorrichtung zum Innenhochdruckumformen
Device for high pressure forming
Dispositif pour le formage à haute pression
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IE IT LI NL PT SE |
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Priorität: |
29.01.1994 DE 4402674
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.08.1995 Patentblatt 1995/31 |
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Patentinhaber: Anton Bauer Werkzeug- und Maschinenbau GmbH & Co. KG |
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66763 Dillingen (DE) |
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Erfinder: |
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- Bauer, Anton
D-66773 Schwalbach (DE)
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Vertreter: Bernhardt, Winfrid, Dr.-Ing. |
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Kobenhüttenweg 43 66123 Saarbrücken 66123 Saarbrücken (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
DE-A- 2 707 152 FR-A- 1 370 852
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FR-A- 342 356
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Innenhochdruckumformen eines Rohlings
aus duktilem Metall in einem einen Formhohlraum aufweisenden Werkzeug, das ein Unterteil
und ein Oberteil aufweist, wobei das eine dieser Teile von dem anderen Teil entfernbar
und heb- und senkbar an einem Gestell angeordnet ist und ferner als eine Einrichtung,
das Unterteil und das Oberteil zusammenhalten, ein Bajonettverschluß vorgesehen ist
mit mindestens vier Verhakungen auf einem den waagerechten Umriß des Werkzeuges einschließenden
Kreisumfang, die durch einen gegenüber dem Werkzeug verdrehbaren Ring in und außer
Eingriff zu bringen sind, und mit einer Krafteinleitung in das Unterteil und das Oberteil
nahe deren Umfang.
[0002] Eine solche Vorrichtung ist aus der FR-PS 1 370 852 bekannt zum hydraulischen Umformen
eines einseitig offenen Unter- oder Oberteils eines Munitionskastens aus Blech. Das
Gestell besteht aus einer Grundplatte, zwei Säulen und einem Querhaupt. Das Oberteil
des Werkzeuges ist fest an dem Querhaupt angebracht, das Unterteil ist durch einen
auf der Grundplatte stehenden Hydraulikzylinder heb- und senkbar gehalten und an den
beiden Säulen geführt. Das Oberteil und das Unterteil sind von einem über den Rand
des Oberteils fassenden Ring umgriffen, der mit dem Unterteil den erwähnten Bajonettverschluß
bildet. Von dem Ring ragt ein Arm radial nach außen; an diesem greift in einem Gelenk
ein andererseits außerhalb der Säulenanordnung angelenkter Hydraulikzylinder an. Damit
ist der Ring zum Öffnen und Lösen des Bajonettverschlusses drehbar.
[0003] Durch Benutzung bekannt ist eine Vorrichtung zum Innenhochdruckumformen eines rohrförmigen
Rohlings in einem Werkzeug, das ein Unterteil und ein abhebbares Oberteil aufweist
und in einer Art Pressengestell angeordnet ist, um das Unterteil und das Oberteil
zusammenzuhalten. Das Oberteil ist in dem Pressengestell heb- und senkbar angeordnet
wie der Oberstempel einer Presse.
Hier muß das Pressengestell große Kräfte aufnehmen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den baulichen Aufwand einer insbesondere
zum Umformen eines rohrförmigen Rohlings vorgesehenen Vorrichtung zu vermindern.
[0005] Gemäß der Erfindung wird dieser Zweck dadurch erfüllt, daß bei einer Vorrichtung
der eingangs genannten Art die genannte Einrichtung etwa topfförmig ausgebildet und
das Werkzeug in sie eingesetzt ist und daß der genannte Ring an einem auf dem, das
heb- und und senkbare Teil darstellenden, Oberteil des Werkzeugs angebrachten Deckel
angeordnet ist und durch mit tangentialer Kraftkomponente zwischen dem übrigen Deckel
und dem Ring wirkende Hydraulikzylinder verdrehbar ist.
[0006] Bei dieser Lösung werden die Kräfte nicht, wie in der letztgenannten Vorrichtung,
durch das zum Heben und Senken des Oberteils des Werkzeugs weiterhin erforderliche
Gestell aufgenommen, sondern unmittelbar an dem Werkzeug zwischen Unterteil und Oberteil
ausgeglichen. Mit dem verdrehbaren Ring läßt sich das Öffnen und Schließen der Preßform
verhältnismäßig einfach und schnell bewerkstelligen.
Die Betätigung des Ringes nicht, wie nach der FR-PS 1 370 852, von einer außerhalb
angeordneten festen Basis her, sondern von einem innerhalb des Ringes auf dem Oberteil
des Werkzeugs angebrachten Deckel aus, läßt dem Deckel mit dem Oberteil jegliche Bewegungsfreiheit.
[0007] Zweckmäßigerweise greifen die Hydraulikzylinder über an dem genannten übrigen Deckel
und dem Ring mit etwa radialer Erstreckung angelenkte Schwingen an dem Ring an. Der
Kraftangriff wird dadurch etwa tangential.
[0008] Die Krafteinleitung in das Unterteil und das Oberteil nahe deren Umfang und an mindestens
vier Stellen ist nötig, um das Werkzeug sicher geschlossen zu halten, das sich beispielsweise
zwischen nur zwei einander gegenüberliegenden Verbindungen aufbiegen würde. Bevorzugt
weist der Bajonettverschluß jedoch mindestens acht Verhakungen, am besten überhaupt
eine ununterbrochene Reihe von Verhakungen auf, und vorzugsweise überträgt die Einrichtung
dann die Kraft in das Unterteil und das Oberteil durchgehend ringförmig.
Die ringförmige oder punktweise Krafteinleitung nahe dem Umfang läßt es aber zu, daß
auch weiter innen eine Krafteinleitung erfolgt, beispielsweise also der Boden des
Unterteils vollflächig unterstützt ist und auf die Oberseite des Oberteils vollflächig
gedrückt wird.
Insbesondere (aber nicht ausschließlich) kann dann das Werkzeug auch kleiner sein
als der Innenraum des Topfes und auch eine andere als die Kreisform haben, beispielsweise
eine rechteckige, insbesondere eine quadratische.
[0009] Weitere Maßnahmen, die zur vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung dienen können,
sind in der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels angeführt.
[0010] Die Zeichnungen geben das Ausführungsbeispiel wieder.
- Fig. 1
- zeigt einen senkrechten Schnitt durch ein Werkzeug und eine Einrichtung, das Unterteil
und das Oberteil des Werkzeugs zusammenzuhalten,
- Fig. 2
- zeigt eine Draufsicht auf die Anordnung nach Fig. 1 und
- Fig. 3
- zeigt die Gesamtanordnung des Werkzeugs und der Einrichtung in einem Gestell in Seitenansicht.
[0011] Ein Werkzeug zum Innenhochdruckumformen eines rohrförmigen Rohlings 1 besteht aus
einem Unterteil 2 und einem Oberteil 3, die in der waagerechten Schnittebene 4 des
Rohlings 1 aneinanderschließen. Der Formhohlraum 5 des Werkzeuges ist schematisiert
dargestellt.
[0012] Das Werkzeug ist eingesetzt in einen mit einem Deckel 6 versehenen Topf 7.
[0013] Der auf einem ringförmigen Unterbau 8 stehende Topf 7 untergreift das Unterteil 2
mit einem nur ringförmigen Topfboden 9. In dem somit vorhandenen Hohlraum unter dem
Unterteil 2 ist eine durch einen Zylinder 10 heb- und senkbare Stößelplatte 11 angeordnet,
die die Anordnung von in das Werkzeug hineinwirkenden Stößeln erlaubt (nicht dargestellt),
etwa um nach der Hochdruckumformung eine Einsenkung in das Werkstück zu drücken oder
einen Hohlraum zur Formung eines Stutzens während der Hochdruckeinwirkung langsam
freizugeben o.a..
In der Verlängerung des rohrförmigen Rohlings 1 weist die Seitenwand des Topfes 7
zwei Ausnehmungen 12 auf, durch die hindurch Druckmittelanschlüsse an den rohrförmigen
Rohling 1 vorgeschoben werden können.
Oben ist an der Innenseite der Topfwandung durch eine umlaufende Einfräsung 13 ein
Kranz von Zähnen 14 herausgearbeitet.
[0014] Der Deckel 6 besteht aus einer Deckelplatte 15 und einem diese einschließenden und
weiter nach unten ragenden Ring 16. Die beiden Teile sind durch ein nicht dargestelltes,
einfaches Ringlager miteinander verbunden. Das Oberteil 3 ist an der Deckelplatte
15 befestigt.
Der Ring 16 ist gegenüber der Deckelplatte verdrehbar durch drei Hydraulikzylinder
17 und drei Schwingen 18: Die Schwingen 18 sind an der Deckelplatte 15 sowie an dem
Ring 16 so angelenkt, daß die Verbindungsgerade zwischen den beiden Gelenken im Mittel
etwa radial ausgerichtet ist, und die Hydraulikzylinder 17 sind mit einer der Tangentialrichtung
möglichst angenäherten Ausrichtung an der Deckelplatte 15 und an den Schwingen 18
angelenkt.
[0015] An dem nach unten sich erstreckenden Abschnitt des Ringes 16 ist ein Kranz nach außen
gerichteter Zähne 19 angeformt, die sich beim Aufsetzen des Deckels 6 auf den Topf
7 zwischen dessen Zähnen 14 nach unten bewegen und dann durch Verdrehen des Ringes
16 unter die Zähne 14 geschoben werden, wobei durch Schrägflächen 20 an jeweils beiden
Zähnen 14,19 eine Klemmkraft entsteht, mit der der Ring 16 auf einen flanschartigen
Absatz 21 des Oberteils 3 drückt.
[0016] Auf diese Weise werden das Unterteil 2 und das Oberteil 3 des Werkzeuges aneinandergepreßt
und zusammengehalten.
Die Stellkräfte für die Verriegelung werden innerhalb der Einheit Topf/Deckel/Werkzeug
ausgeglichen.
Der Ring 16 könnte auch mit der Deckelplatte 15 starr verbunden sein. Dann müßte diese
aber gleichfalls gegenüber dem Oberteil 3 verdreht werden.
[0017] Die beschriebene Anordnung erscheint in Fig. 3 in einer dem Schnitt gemäß Fig. 1
entsprechenden Seitenansicht, jedoch weitgehend verdeckt und mit Abwandlungen. In
etwa zu erkennen sind der Unterbau 8, der Zylinder 10, die Stößelplatte 11, der Topf
7 und der Deckel 6.
Die Achsen der drei inneren Gelenke der Schwingen 18 sind als Führungsstangen 22 nach
oben verlängert und durch den oberen Balken eines im Prinzip C-förmigen Gestelles
23 verschieblich hindurchgeführt, das den Maschinenrahmen darstellt. In der Mitte
dazwischen erstreckt sich die Kolbenstange eines in dem oberen Balken des Gestelles
angebrachten Hubzylinders 24 als Zugstange 25 zu einer Befestigung 26 an dem Deckel
6.
Die erwähnten zu dem rohrförmigen Rohling 1 vorschiebbaren Druckmittelanschlüsse liegen
verdeckt. Sichtbar sind jedoch die betreffenden Ausgangs- und Vorschubeinrichtungen
27 und 28.
[0018] Der rohrförmige Rohling 1 wird jeweils bei angehobenem Deckel 6 und Oberteil 3 an
dessen Unterseite in Klammern eingesetzt. Der Deckel 6 mit dem an ihm hängenden Oberteil
3 wird dann durch den Hubzylinder 24 abgesenkt. Die Zähne 19 am Ring 16 des Deckels
gleiten zwischen den Zähnen 14 an dem Topf 7 hindurch nach unten.
Nach Aufsetzen des Oberteils 3 auf dem Unterteil 2 wird durch Betätigen der Hydraulikzylinder
17 der Ring 16 verdreht. In der bereits angegebenen Weise wird dadurch der Bajonettverschluß,
den die Konstruktion darstellt, verriegelt und das Oberteil 3 mit dem Unterteil 2
zusammengehalten. Die Druckmittelanschlüsse werden vorgeschoben und in Verbindung
mit dem rohrförmigen Rohling 1 gebracht. Durch Einpressen von Hydraulikflüssigkeit
mit am Ende z.B. 6000 bar wird der Rohling aufgeweitet und an die Wand des, wie gesagt,
nur schematisch dargestellten Formhohlraumes 5 gepreßt. So entsteht das geformte Werkstück.
Nach der Formgebung wiederholen sich die oben beschriebenen Abläufe in umgekehrter
Richtung und Reihenfolge.
1. Vorrichtung zum Innenhochdruckumformen eines Rohlings (1) aus duktilem Metall in einem
einen Formhohlraum (5) aufweisenden Werkzeug, das ein Unterteil (2) und ein Oberteil
(3) aufweist, wobei das eine dieser Teile (2) von dem anderen Teil (3) entfernbar
und heb- und senkbar an einem Geste (23) angeordnet ist und ferner als eine Einrichtung
(6,7,13-21), das Unterteil (2) und das Oberteil (3) zusammenzuhalten, ein Bajonettverschluß
(13-20) vorgesehen ist mit mindestens vier Verhakungen (14,19) auf einem den waagerechten
Umriß des Werkzeuges (2,3) einschließenden Kreisumfang, die durch einen gegenüber
dem Werkzeug (2,3) verdrehbaren Ring (16) in und außer Eingriff zu bringen sind, und
mit einer Krafteinleitung in das Unterteil (2) und das Oberteil (3) nahe deren Umfang,
dadurch gekennzeichnet,
daß die genannte Einrichtung (6,7,13-21) etwa topfförmig (7) ausgebildet und das Werkzeug
(2,3) in sie eingesetzt ist und daß der genannte Ring (16) an einem auf dem, das heb-
und senkbare Teil darstellenden, Oberteil (3) des Werkzeugs angebrachten Deckel (6)
angeordnet ist und durch mit tangentialer Kraftkomponente zwischen dem übrigen Deckel
(15) und dem Ring (16) wirkende Hydraulikzylinder (17) verdrehbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch eine ringförmige Krafteinleitung (9 bzw. 21) in das Unterteil
(2) und das Oberteil (3).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Hydraulikzylinder über an dem genannten übrigen Deckel (15) und dem Ring (16)
mit etwa radialer Erstreckung angelenkte Schwingen (18) an dem Ring angreifen.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring (16) unmittelbar auf das Oberteil (3) drückt, vorzugsweise an einem flanschartigen
Absatz (21) des Oberteils (3).
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Bajonettverschluß (13-20) mindestens acht Verhakungen (14,19), vorzugsweise
eine ununterbrochene Reihe von Verhakungen (14,19), aufweist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ring (16) mit radial nach außen stehenden Zähnen (19) unter Gegenstücke (14)
an der Seitenwand des Topfes (7) greift.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Deckel (6) in dem Geste (23) durch eine Stangenführung (22) und eine, vorzugsweise
hydraulisch betätigte, Zugstange (25) gehalten ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Werkstück (1) in Klammern an dem Oberteil (3) des Werkzeugs gehalten ist.
1. Device for the internal high pressure forming of a blank (1) of ductile metal in a
tool which has a forming cavity (5) and has a bottom part (2) and a top part (3),
one of these parts (2) being arranged so that it can be removed from the other part
(3) and can be raised and lowered on a frame (23), and furthermore a bayonet closure
(13-20) being provided as an apparatus (6, 7, 13-21) which holds the bottom part (2)
and the top part (3) together, the said bayonet closure having at least four hooking
points (14, 19) on a circumference which encloses the horizontal contour of the tool
(2, 3), which hooking points can be engaged and disengaged by a ring (16) which is
rotatable relative to the tool (2, 3), and having force introduction into the bottom
part (2) and the top part (3) near to their circumference, characterized in that the
said apparatus (6, 7, 13-21) is of approximately pot-shaped design (7), and the tool
(2, 3) is inserted into it, and in that the said ring (16) is arranged on a lid (6),
attached to the top part (3) of the tool, which top part constitutes the raisable
and lowerable part, and can be turned by hydraulic cylinders (17) acting with a tangential
force component between the remainder of the lid (15) and the ring (16).
2. Device according to Claim 1, characterized by annular force introduction (9 and 21)
into the bottom part (2) and the top part (3).
3. Device according to Claim 1 or 2, characterized in that the hydraulic cylinders act
on the ring by means of rockers (18) which are linked to the said remainder of the
lid (15) and the ring (16) with an approximately radial extent.
4. Device according to Claim 3, characterized in that the ring (16) presses directly
onto the top part (3), preferably against a flange-like shoulder (21) of the top part
(3).
5. Device according to one of Claims 1 to 4, characterized in that the bayonet closure
(13-20) has at least eight hooking points (14, 19), preferably an uninterrupted row
of hooking points (14, 19).
6. Device according to one of Claims 2 to 5, characterized in that the ring (16) engages
with radially outwardly projecting teeth (19) below mating pieces (14) on the side
wall of the pot (7).
7. Device according to one of Claims 3 to 6, characterized in that the lid (6) is held
in the frame (23) by a rod guide (22) and a connecting rod (25) which is preferably
actuated hydraulically.
8. Device according to one of Claims 2 to 7, characterized in that the workpiece (1)
is held in clips on the top part (3) of the tool.
1. Dispositif pour le formage à haute pression d'une pièce brute (1) en métal ductile
dans un outil présentant un espace creux de moulage (5), qui présente une pièce inférieure
(2) et une pièce supérieure (3), une de ces pièces (2) étant disposée sur un bâti
(23) de manière à pouvoir être enlevé et soulevé et abaissé de l'autre pièce (3) et
en ce qu'on a prévu comme un dispositif (6, 7, 13-21) assemblant la pièce inférieure
(2) et la pièce supérieure (3) un emboîtement à baionnette (13-20) comportant au moins
quatre dispositifs de verrouillage (14,19) sur un périmètre circulaire enfermant le
profil horizontal de l'outil (2,3), qui peuvent être agrippés et détachés à l'aide
d'un anneau (16) pouvant être pivoté par rapport à l'outil (2,3), avec un déclenchement
de forces dans la partie inférieure (2) et la partie supérieure (3), à proximité de
leur périmètre, caractérisé en ce que le dispositif mentionné (6, 7, 13-21) présente
une forme en creuset (7) et en ce que l'outil (2, 3) est placé dans celui-ci et en
ce que l'anneau mentionné (16) est disposé sur un couvercle (6) placé sur la partie
supérieure (3) de l'outil formant la pièce pouvant être soulevée et abaissée et en
ce que ledit anneau peut être pivoté avec des composantes de forces tangentielles
à l'aide des cylindres hydrauliques (17) agissant entre l'autre couvercle (15) et
l'anneau (16).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé par un déclenchement de forces (9
ou 21) annulaire dans la partie inférieure (2) et la partie supérieure (3).
3. Dispositif selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les cylindres hydrauliques
s'agrippent à l'anneau via des mallivelles oscillantes (18) articulées avec une orientation
radiale sur l'autre couvercle (15) mentionné et l'anneau (16).
4. Dispositif selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'anneau (16) pousse immédiatement
sur la partie supérieure (3), de préférence sur un épaulement (21) en forme de bride
de la partie supérieure (3).
5. Dispositif selon une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'emboîtement
à baïonnette (13-20) présente au moins huit dispositifs de verrouillage (14, 19),
de préférence une série continue de dispositifs de verrouillage (14, 19).
6. Dispositif selon une quelconque des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que l'anneau
(16) s'agrippe avec des dents (19) à orientation radiale vers l'extérieur sous des
pendants (14) sur la paroi latérale du creuset (7).
7. Dispositif selon une quelconque des revendications 3 à 6, caractérisé en ce que le
couvercle (6) est maintenu dans le bâti (23) par un dispositif de guidage à barres
(22) et une barre de traction (25), de préférence à actionnement hydraulique.
8. Dispositif selon une quelconque des revendications 2 à 7, caractérisé en ce que la
pièce brute (1) est maintenue sur la pièce supérieure (3) de l'outil à l'aide de brides
de fixation.

