| (19) |
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(11) |
EP 0 665 359 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.11.1998 Patentblatt 1998/45 |
| (22) |
Anmeldetag: 22.11.1994 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: E06B 7/084 |
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Lamellenladen für ein Fenster oder eine Türe
Lamellar shutter for windows or doors
Volet à lamelles pour fenêtres ou portes
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE IT |
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Priorität: |
31.01.1994 DE 9401534 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.08.1995 Patentblatt 1995/31 |
| (73) |
Patentinhaber: MAYER & CO. |
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5020 Salzburg (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Eisenköck, Erwin
A-5020 Salzburg (AT)
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| (74) |
Vertreter: Manitz, Finsterwald & Partner |
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Robert-Koch-Strasse 1 80538 München 80538 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
CH-A- 619 506 GB-A- 1 086 476 US-A- 4 724 634
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FR-A- 2 603 063 US-A- 2 610 370
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Lamellenladen für ein Fenster oder eine
Türe mit einem Außenrahmen und einer Mehrzahl von zwischen zwei vertikalen Schenkeln
des Außenrahmens eingesetzten, relativ zum Außenrahmen verschwenkbaren Lamellen, mit
an den vertikalen Schenkeln vorhandenen Trägerleisten, mit an der Stirnseite der Lamellen
vorhandenen, bevorzugt zentral auf Lamellenendstücken sitzenden Lagerzapfen, welche
in entsprechenden Lageraufnahmen der Trägerleisten gelagert sind und mit einem Betätigungselement
für die Verschwenkung der Lamellen.
[0002] Lamellenläden für Fenster oder Türen bestehen üblicherweise aus einem Außenrahmen
mit zwei vertikalen und zwei horizontalen Schenkeln, die eine Öffnung umfassen, welche
von zumeist schwenkbar bzw. drehbar im Außenrahmen gelagerten Lamellen ausgefüllt
ist. Die Lamellen sind dabei in Trägerleisten gelagert, welche an den vertikalen Schenkeln
des Außenrahmens angeordnet sind.
[0003] Bei bekannten Lamellenläden werden die Lamellen in ihren Trägerleisten vormontiert,
und das vormontierte Lamellenpaket anschließend in den Außenrahmen eingesetzt und
dort fixiert. Die Beschläge sind hierzu beispielsweise als U-Profilschienen ausgebildet,
in deren Mittelschenkel Löcher vorhanden sind als Lageraufnahme für von den Stirnseiten
der Lamellen in deren Längsachsenrichtung abstrebende Lagerzapfen.
[0004] Diese Ausgestaltung weist den Nachteil auf, daß die vormontierten Lamellenpakete
labil, insbesondere nicht verwindungssteif sind, so daß das Einsetzen der Lamellenpakete
in den Außenrahmen bereits schwierig ist. Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß
die vormontierten Lamellenpakete nach dem Einsetzen in den Außenrahmen durch zum Beispiel
Verschraubungen mit diesem zu verbinden sind, und mindestens zwei Deckleisten zum
Abdecken der U-Profilschienen aufgebracht werden müssen. Dies bedeutet einen zusätzlichen
Arbeitsgang sowie eine Beeinträchtigung des äußeren Erscheinungsbildes des fertig
montierten Ladens.
[0005] Aus der CH-A-619 506 ist ein Lamellenladen bekannt, bei dem die eingesetzten Lamellen
an ihren beiden Stirnseiten jeweils über Federelemente am Außenrahmen abgestützt sind.
Dadurch wird zwischen den Trägerleisten und den Lamellenenden ein Reibungswiderstand
erzeugt, durch den die Lamellen in beliebiger Drehstellung fixiert bleiben. Problematisch
ist dabei, daß bei Verwendung von zu starken Federn die Verstellung der Lamellen mit
großem Kraftaufwand verbunden ist und bei Verwendung von zu schwachen Federn Lamellen
durch seitliches Verschieben ungewollt aus dem Außenrahmen austreten können.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Lamellenladen für ein Fenster
oder eine Türe anzugeben, welcher eine einfachere, auf Befestigungsschrauben und Deckleisten
verzichtende Montage ermöglicht und gewährleistet, daß keine Lamellen versehentlich
aus dem Außenrahmen austreten können. Zudem soll bevorzugt das äußere Erscheinungsbild
des fertig montierten Ladens verbessert und eine spielfreie und leichtgängige Betätigung
erreicht werden.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einem Lamellenladen der eingangs genannten Art durch die kennzeichnenden
Merkmale des Anspruchs 1 gelöst.
[0008] Diese Ausgestaltung ermöglicht es, die Lamellen einzeln in den Außenrahmen einzusetzen,
indem die erste Trägerleiste entgegen der Kraft des Federelementes soweit von der
zweiten Trägerleiste wegbewegt wird, daß eine Lamelle zwischen die beiden Trägerleisten
einsetzbar ist. Durch entsprechende Eingriffnahme können die eingesetzten Lamellen
aber auch aus dem Laden wieder herausgenommen werden, beispielsweise um diese zu ersetzen.
Durch die Verwendung eines bevorzugt auf die erste Trägerleiste wirkenden Federelementes
werden die Lamellen zwischen den beiden Trägerleisten unter Vorspannung gehalten und
dadurch vorteilhafterweise Klappergeräusche ausgeschaltet.
[0009] Durch die Einstellbarkeit der relativen Lage der zweiten Trägerleiste mittels eines
Stellelementes kann die Spannung des Federelementes nach Wunsch reguliert werden.
Das Stellelement ist dabei bevorzugt von außen betätigbar, so daß die Spannung des
Federelementes bei eingesetzter Lamelle einstellbar ist. Die Maße des Außenrahmens,
der Lamellen und der Beschläge sind dabei so aufeinander abgestimmt, daß die Lamellen
bei vollständig in die zugehörige Nut eingetauchten Trägerleisten in diese einsetzbar
sind. Durch das Austauchen der ersten Träger leiste aufgrund der Federspannung werden
die Lamellen zwischen den beiden Trägerleisten eingespannt, wobei die Vorspannung
durch Austauchen der zweiten Trägerleiste aus der Nut mittels des Stellelementes einstellbar
ist.
[0010] Die Maße sind zusätzlich bevorzugt so aufeinander abgestimmt, daß durch Austauchen
der zweiten Trägerleiste ein Auslösen der Lamellen durch ein Eintauchen der ersten
Trägerleiste unmöglich ist. Die Lamellen sind so im Außenrahmen verriegelt.
[0011] Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist das Betätigungselement für die Lamellen
in einer Träger leiste längsverschieblich geführt und als zum Beispiel gezahnte Treibstange
ausgebildet, welche mit einer auf dem Außenumfang des zugeordneten Lagerzapfens vorhandenen
Kerbung kämmt. Hierdurch wird auf einfache Weise eine gleichzeitige und gleichmäßige
Verstellung aller Lamellen sichergestellt, ohne zusätzlichen Bauraum zu beanspruchen.
[0012] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung sind die Trägerleisten in Nuten eingesetzt,
welche in den vertikalen Schenkeln des Außenrahmens vorhanden sind und als eine zum
Nutenboden hin offene U-förmige Trägerleiste ausgebildet, deren Mittelschenkel über
die Außenkanten der Nuten zumindest minimal überstehen und gegen die Stirnseiten der
Lamellen stoßen, wobei die Stirnseiten der Lamellen und die Mittelschenkel der U-förmigen
Trägerleiste bevorzugt mit Schrägflächen versehen sind, welche einen Anschlag für
die Lamellen bilden.
[0013] Durch diese Ausgestaltung wird eine geeignete, verschraubungsfreie Lagerung der Träger
leisten im Außenrahmen bewirkt, wobei diese in die Nuten lediglich eingesetzt werden
müssen, da die zweite Endstellung der Trägerleisten über die eingesetzten Lamellen
bestimmt wird. Durch das Stellelement wird ein definierter Überstand der zweiten Träger
leiste über die zugeordnete Nut bewirkt und aufgrund der Stoßverbindungen zwischen
zweiter Trägerleiste und Lamelle sowie zwischen Lamelle und erster Trägerleiste auch
der Überstand der ersten Trägerleiste über deren Nut bestimmt. Durch den zumindest
minimalen Überstand und die stets aufrechterhaltenen Stoßverbindungen ist jegliche
unerwünschte Durchsicht durch den Lamellenladen verhindert.
[0014] Die Federelemente sind bevorzugt zwischen den Seitenschenkeln einer der Trägerleisten
angeordnet und beispielsweise als Schraubenfeder ausgebildet. Alternativ kann die
Trägerleiste selbst mit federnden Abschnitten ausgebildet sein, welche sich in der
Nut abstützen.
[0015] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist das Stellelement zwischen den
Seitenschenkeln der zweckmäßig anderen Trägerleiste zwischen zwei Endstellungen längsverschieblich
geführt, stützt sich am Nutenboden ab und und ist mit einem an seinem Außenumfang
vorhandenen Schneckengang formschlüssig mit der in dieser Trägerleiste geführten Treibstange
gekoppelt. Hierdurch wird diese Trägerleiste vorteilhafterweise über die Treibstange
in die gewünschte Lage in der Nut und damit relativ zu der anderen Trägerleiste gebracht.
[0016] Bevorzugt weist das Stellelement längsgestreckte Form auf mit zum Mittelschenkel
der zweiten Trägerleiste senkrechter Längsachse, sowie zwei im Querschnitt kreisförmige
Endabschnitte unterschiedlichen Durchmessers, wobei der größere Durchmesser dem Abstand
zwischen den freien Enden der beiden Seitenschenkel der zweiten Trägerleiste entspricht
und der kleinere Durchmesser dem freien Öffnungsquerschnitt einer im Mittelschenkel
der zweiten Trägerleiste vorhandenen Durchtrittsöffnung, und einen Mittelabschnitt,
welcher insgesamt den geringsten Durchmesser aufweist, wobei die Übergänge zwischen
dem Mittelabschnitt und den Endabschnitten durch gleichsinnig um die Mittellängsachse
des Stellelementes gewundene Kantenflächen gebildet werden. Hierdurch wird vorteilhafterweise
ein Schneckengang gebildet, in welchem die Treibstange kämmt, so daß bei Verdrehen
des Stellelementes dies und damit die zweite Trägerleiste relativ zum Stellelement
verschoben werden. Durch die Abstützung des Stellelementes am Nutboden wird so die
zweite Trägerleiste aus der Nut ausgehoben. Durch die beschriebene Ausgestaltung ist
diese Funktion sehr einfach und betriebssicher verwirklicht. Durch Verdrehen des Stellelementes
kann so das Sperren und Lösen der Lamellen bewirkt werden.
[0017] Bevorzugt sind der kämmende Abschnitt der Treibstange und die Kantenflächen des Stellelementes
gleichsinnig schräg ausgebildet, was die Funktion weiter verbessert.
[0018] Das Stellelement ist vorteilhafterweise über die Ausnehmung im Mittelschenkel der
zweiten Trägerleiste zugänglich, so daß ein Verstellen auch bei eingesetzten Lamellen
möglich ist.
[0019] Der der ersten Träger leiste zugeordnete Lagerzapfen ist bevorzugt mit Widerhaken
versehen, welche die Ausnehmungen in dieser Trägerleiste hintergreifen, um ein unbeabsichtigtes
Auslösen einer einmal eingesetzten Lamelle zu verhindern, solange die Lamellen noch
nicht gesperrt sind.
[0020] Die an den Stirnseiten der Lamellen vorhandenen Endstücke, welche bevorzugt die Lagerzapfen
tragen, weisen auf der dem Lagerzapfen gegenüberliegenden Seite eine ebene Begrenzungsfläche
auf, welche auf die Stirnseite der Lamellen aufsetzbar sind. Zur Befestigung an den
Lamellen ist bevorzugt ein Einschlagstift in das Material des Endstücks eingeformt.
Ebenfalls bevorzugt ist die den Stirnseiten der Lamellen gegenüber liegende Flachseite
mit Zentrieransätzen versehen. Alternativ können die Endstücke die Lamellen mit einem
umlaufenden Bund übergreifen. Die Endstücke sind bevorzugt aus Kunststoff hergestellt
und weisen auf der den Trägerleisten gegenüberliegenden Seiten mit den an den Trägerleisten
vorhandenen Schrägflächen zusammenwirkende, zueinander versetzte Anschläge auf.
[0021] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend
beschrieben. Es zeigen:
- Figur 1
- eine Draufsicht auf einen erfindungsgemäßen Lamellenladen,
- Figur 2
- einen Querschnitt gemäß Linie II-II in Figur 1,
- Figur 3
- einen Querschnitt durch ein Detail von Figur 2 in einer ersten Endstellung,
- Figur 4
- das Detail von Figur 3 in einer zweiten Endstellung,
- Figur 5
- eine Seitenansicht eines anderen Details von Figur 2, und
- Figur 6
- eine um 90° gedrehte Seitenansicht des Details von Figur 5.
[0022] Der in Figur 1 gezeigte Fensterladen weist einen Außenrahmen 1 mit vertikalen Schenkeln
2, 3 auf, zwischen denen eine Mehrzahl von sich horizontal erstreckenden Lamellen
4 angeordnet ist. Die Lamellen 4 sind in Trägerleisten 5, 6 relativ zum Außenrahmen
1 verschwenkbar gelagert, welche in Nuten 7, 8 in den vertikalen Schenkeln 2, 3 eingesetzt
sind.
[0023] Wie in Figur 2 erkennbar ist, sind die Trägerleisten 5, 6 in den zugehörigen Nuten
7, 8 in Längsrichtung der Lamellen 4 verschieblich eingesetzt, wobei diese Trägerleisten
5, 6 zum jeweiligen Nutboden 9, 10 hin offen sein können. Die Lamellen 4 sind stirnseitig
zum Beispiel mit Endstücken 11, 12 versehen, an denen in Lamellenlängsrichtung abstrebende
Lagerzapfen 13, 14 vorhanden sind, mit denen die Lamellen 4 in entsprechende Lageraufnahmen
15, 16 in den Mittelschenkeln 17, 18 der zum Beispiel U-förmigen Trägerleisten 5,
6 einsetzbar sind.
[0024] Zwischen den beiden seitlichen Schenkeln 19, 20 zum Beispiel der Trägerleiste 5 sind
mindestens zwei, hier als Schraubenfeder dargestellte Federelemente 21 vorhanden,
welche sich einerseits am Boden 9 der Nut 7 und andererseits am Mittelschenkel 17
der U-förmigen Trägerleiste 5 abstützen. Die Federelemente 21 sind dabei so ausgebildet,
daß die U-förmige Trägerleiste 5 in entspanntem Zustand der Federelemente 21 über
den äußeren Rand der Nut 7 übersteht.
[0025] Die ebenfalls U-förmige Trägerleiste 6 weist - wie am besten in den Figuren 3 und
4 erkennbar ist - zwei an ihrem Mittelschenkel 18 angesetzte Seitenschenkel 22, 23
auf, wobei das freie Ende 24 des einen Seitenschenkels 23 zweimal rechtwinklig zum
Inneren der U-förmigen Träger leiste 6 abgewinkelt ist und mit einem gegenüberliegend
vom Mittelschenkel 18 abstrebenden Steg 25 eine Führung bildet.
[0026] Eine sich parallel zum Seitenschenkel 23 erstreckende Treibstange 27 ist zwischen
den Steg 25 und das abgewinkelte freie Ende 24 des Seitenschenkels 23 eingesetzt und
hintergreift diese mit zwei Außenbünden 28, 29. Diese längsverschieblich an dem Seitenschenkel
23 geführte Treibstange 27 steht mit ihrem Abschnitt 48 erhaben über der Führung 24,
25 über und ist mit an der zur Innenseite der Trägerleiste 6 ragenden Seite 51 dieses
Abschnittes 48 mit Zähnen 30 ausgestattet, welche mit einer auf der Außenumfangsfläche
des Lagerzapfens 14 vorhandenen Kerbung 31 kämmen (vergleiche Figur 2). Der Lagerzapfen
14 ist hierfür so lang ausgebildet, daß er ausreichend tief zwischen die seitlichen
Schenkel 22, 23 der Trägerleiste 6 hineingreift, während der Lagerzapfen 13 auf der
gegenüberliegenden Seite der Lamelle 4 demgegenüber kurz ausgebildet ist und nur soweit
zwischen die seitlichen Schenkel 19, 20 seiner Trägerleiste 5 hineingreift, daß der
Mittelschenkel 17 der Trägerleiste 5 von an dem Lagerzapfen 13 vorhandenen Widerhaken
32 hintergriffen wird.
[0027] Zwischen den seitlichen Schenkeln 22, 23 der Trägerleiste 6 sind mindestens zwei
Stellelemente 33 vorhanden, die wie in den Figuren 3 und 4 dargestellt ausgebildet
sind. Die Stellelemente 33 weisen eine im wesentlichen längsgestreckte Form auf, wobei
die Längsachse 34 senkrecht zum Mittelschenkel 18 der Trägerleiste 6 verläuft. Die
längsgestreckte Form ist mit zwei im Querschnitt kreisförmigen Endabschnitten 35,
36 unterschiedlichen Durchmessers ausgebildet. Der größere Durchmesser ist so an den
Abstand zwischen dem abgewinkelten freien Ende 24 des Seitenschenkels 23 und dem gegenüberliegenden
freien Ende des Seitenschenkels 22 angepaßt, daß sich eine Gleitführung für den entsprechenden
Endabschnitt 35 des Stellelementes 33 ergibt.
[0028] Der Durchmesser des zweiten Endabschnittes 36 ist so an den freien Querschnitt einer
im Mittelschenkel 18 der Trägerleiste 6 vorhandenen Durchtrittsöffnug 37 angepaßt,
daß sich ebenfalls eine Gleitführung für den in diese Durchtrittsöffnung 37 tauchenden
Endabschnitt 36 ergibt.
[0029] Der zwischen den beiden Seitenschenkeln 22, 23 gleitend geführte Endabschnitt 35
größeren Querschnitts ist nach außen durch eine zu seinem Umfang senkrechte ebene
Fläche 38 begrenzt, welche eine Abstützfläche gegenüber dem Nutenboden 10 bildet,
während der Endabschnitt 36 kleineren Querschnitts nach außen durch eine Profilfläche
39 begrenzt ist, die durch die Mündung eines in Richtung der Längsachse 34 stirnseitig
in das Stellelement 33 eingebrachten Schlitzes 40 unterbrochen ist, der die gesamte
Profilfläche 39 zentral durchtrennt. Seitlich des Schlitzes 40 ist die Profilfläche
39 mit zum Schlitz hin geneigten Schrägflächen 41, 42 versehen, welche in der einen,
in Figur 4 gezeigten, die Lamellen 4 verriegelnden Endstellung des Stellelementes
33 mit an der Trägerleiste 6 vorhandenen Schrägflächen 43, 44 bündig abschließen,
während das Stellelement 33 andererseits mit seiner Abstützfläche 38 über die freien
Enden der Seitenschenkel 22, 23 übersteht. Im übrigen verläuft die Profilfläche 39
senkrecht zur Längsachse 34 des Stellelementes 33.
[0030] In der in Figur 3 gezeigten anderen, die Lamellen 4 freigebenden Endstellung des
Stellelementes 33 steht dieses einerseits über den Mittelschenkel 18 der Trägerleiste
6 über und schließt andererseits bündig mit den freien Enden der Seitenschenkel 22,
23 ab. Auf diese Weise ist sofort von außen erkennbar, ob die eingesetzten Lamellen
4 bereits verriegelt sind. Die Montage wird hierdurch vereinfacht.
[0031] Zwischen den Endabschnitten 35, 36 weist das Stellelement 33 einen Mittelabschnitt
45 auf, dessen Querschnitt geringer als der der beiden Endabschnitte 35, 36 ist und
zu drei Vierteln einem Kreis entspricht, während das vierte Viertel des Querschnitts
einem Quadrat entspricht, in das der Kreis eingeschlossen ist.
[0032] Die am Übergang zwischen den beiden Endabschnitten 35, 36 und dem Mittelabschnitt
45 gebildeten Kantenflächen 46, 47 verlaufen gleichsinnig spiralförmig um die zentrale
Längsachse 34 des Stellelementes 33 und sind jeweils zur nächstliegenden Stirnseite
38, 39 des Stellelementes 33 geneigt, so daß auf dem Außenumfang des Stellelementes
33 ein Schneckengang 52 gebildet wird.
[0033] Der über die Führung 24, 25 in der Trägerleiste 6 überstehende Abschnitt 48 der Treibstange
27 weist zwei geneigte Schrägflächen 49, 50 auf, deren Neigung der Neigung der Kantenflächen
46, 47 des Stellelementes 33 entspricht. Mit diesem Abschnitt 48 ist die Treibstange
27 zwischen den Kantenflächen 46, 47 des Stellelementes 33 formschlüssig eingekoppelt,
wobei die zum Inneren der Trägerleiste 6 weisende Fläche 51 des Abschnitts 48 auf
der Mantelfläche 53 des Mittelabschnitts 45 aufliegt.
[0034] Durch diese Ausgestaltung wird bewirkt, daß sich die Trägerleiste 6 durch Verdrehen
des Stellelementes 33 relativ zu diesem zwischen den beiden in den Figuren 3 und 4
gezeigten Endstellungen verschiebt, wobei der Umfangsabschnitt quadratischen Querschnitts
des Mittelabschnitts 45 des Stellelementes 33 mit der gegenüberliegenden Fläche 51
der Treibstange 27 als Anschlag zusammenwirkt, so daß die Verdrehung des Stellelementes
33 auf circa 270° Grad begrenzt ist.
[0035] Für die Lamellen 4 sind die beiden stirnseitigen Endstücke 11 und 12 entsprechend
der Darstellung in den Figuren 5 und 6 ausgebildet, wobei hier speziell das Endstück
11 mit dem kurzen Lagerzapfen 13 dargestellt ist. Die Endstücke 11 und 12 weisen einen
flachen Grundkörper 54 auf, von dem einerseits der Lagerzapfen 13 bzw. 14 zentral
abstrebt und der andererseits eine zur Stirnseite der Lamellen 4 weisende ebene Flachseite
60 aufweist. Durch den Lagerzapfen 13 bzw. 14 ist ein zentraler Einschlagstift 61
geführt, welcher in das bevorzugt aus Kunststoff hergestellte Endstück 11 bzw. 12
eingespritzt oder eingedrückt ist. Auf der ebenen Flachseite 60 weisen die Endstücke
11 bzw. 12 seitlich zum Einschlagstift 61 versetzt angeordnete Zentrieransätze 62
auf, welche eine korrekte Orientierung der Endstücke 11 bzw. 12 relativ zu den Lamellen
4 sicherstellen.
[0036] Des weiteren sind auf der Zapfenseite der Endstücke 11, 12 zueinander versetzt angeordnete
Stege 63, 64 vorhanden, welche mit den Schrägflächen 43, 44 der jeweiligen Trägerleisten
5, 6 als Schwenkanschlag zusammenwirken, welcher die maximale Schließung der Lamellen
4 begrenzt. Als weiterer Anschlag für die Schließstellung können die Lamellen 4 untereinander
überlappend ausgebildet sein.
[0037] Der Zusammenbau des erfindungsgemäßen Lamellenladens erfolgt dadurch, daß die mit
den Endstücken 11, 12 versehenen Lamellen 4 nacheinander einzeln zwischen die vertikalen
Schenkel 2 und 3 des Außenrahmens 1 eingesetzt werden. Hierzu werden zunächst die
beiden U-förmigen Trägerleisten 5 und 6 mit den Federelementen 21 bzw. der Treibstange
27 und den Stellelementen 33 in die Nuten 7 bzw. 8 der vertikalen Schenkel 2 und 3
eingesetzt. Die Stellelemente 33 werden durch Verdrehen so eingestellt, daß sie einerseits
bündig mit den freien Enden der seitlichen Schenkel 22, 23 der Trägerleiste 6 abschließen
und andererseits über den Mittelschenkel 18 der Trägerleiste 6 überstehen. Dadurch
kann die Trägerleiste 6 maximal in die Nut 8 eintauchen.
[0038] Nun werden die Lamellen 4 mit ihrem durch Kerbung 31 gezahnten langen Lagerzapfen
14 in die Ausnehmung 16 der Trägerleiste 6 eingesetzt, wo sie mit den Zähnen 30 der
Treibstange 27 in Eingriff gelangen. Hierdurch sind die Lamellen 4 bereits gegen ein
Verschwenken relativ zum Außenrahmen 1 gesichert. Nun wird die Trägerleiste 5 entgegen
der Kraft des Federelementes 21 soweit in die Nut 7 hineinbewegt, daß der Lagerzapfen
13 der Lamelle 4 in die Ausnehmung 15 seiner Trägerleiste 5 einführbar ist. Nach Loslassen
der Trägerleiste 5 wird diese von dem Federelement 21 in Richtung auf die Lamelle
4 bewegt, so daß diese durch die Federspannung zwischen den beiden Trägerleisten 5
und 6 eingespannt ist, wobei der Lagerzapfen 13 mit seinen Widerhaken 32 den Mittelschenkel
17 dieser Trägerleiste 5 hintergreift, so daß ein unbeabsichtigtes Herausfallen der
Lamelle 4 beim Einsetzen der nächsten Lamelle verhindert wird.
[0039] Wenn alle Lamellen 4 auf diese Weise eingesetzt sind, werden die Stellelemente 33
um ihre Längsachsen 34 so weit verdreht, bis ihre Schrägflächen 41, 42 mit den Schrägflächen
43, 44 der Trägerleiste 6 bündig abschließen. Durch das Verdrehen der Stellelemente
33 wird die in den Schneckengängen 26 kämmende Treibstange 27 und mit ihr die Trägerleiste
6 aus der Nut 8 herausbewegt. Hierdurch wird die sich mit ihrem Endstück 12 am Mittelschenkel
18 der Trägerleiste 6 abstützende Lamelle 4 entsprechend verschoben, so daß die Trägerleiste
5, an welcher sich die Lamellen 4 mit ihren Endstücken 11 andererseits abstützen,
in die Nut 7 entgegen der Kraft des Federelementes 21 hineinbewegt werden.
[0040] Durch den Überstand der Trägerleiste 6 über die Außenkante der Nut 8 ist sichergestellt,
daß die Lamellen 4 mit ihren Lagerzapfen 13 und 14 nicht mehr selbständig aus den
Ausnehmungen 15 und 16 der Trägerleisten 5 und 6 auslösbar sind. Die Lamellen 4 sind
dadurch gesichert und gleichzeitig zwischen den beiden Trägerleisten 5 und 6 durch
das Federelement 21 eingespannt, so daß sich die Lamelle 4 nicht mehr in Längsrichtung
bewegt und daher keine Klappergeräusche auftreten können. Durch die Stoßverbindung
zwischen Lamellen 4 und Trägerleisten 5, 6 ist zudem jegliche ungewünschte Durchsicht
verhindert.
Bezugszeizenliste
[0041]
- 1
- Außenrahmen
- 2
- vertikaler Schenkel
- 3
- vertikaler Schenkel
- 4
- Lamelle
- 5
- Trägerleiste
- 6
- Trägerleiste
- 7
- Nut
- 8
- Nut
- 9
- Nutboden
- 10
- Nutboden
- 11
- Lamellenendstück
- 12
- Lamellenendstuck
- 13
- Lagerzapfen
- 14
- Lagerzapfen
- 15
- Lageraufnahme
- 16
- lageraufnahme
- 17
- Mittelschenkel
- 18
- Mittelschenkel
- 19
- seitlicher Schenkel
- 20
- seitlicher Schenkel
- 21
- Federelement
- 22
- seitlicher Schenkel
- 23
- seitlicher Schenkel
- 24
- freies Ende von 23
- 25
- Steg
- 26 27
- Treibstange
- 28
- Außenbund
- 29
- Außenbund
- 30
- Zähne
- 31
- Kerbung
- 32
- Widerhaken
- 33
- Stellelement
- 34
- Längsachse
- 35
- Endabschnitt von 33
- 36
- Endabschnitt von 33
- 37
- Durchtrittsöffnung
- 38
- Abstützfläche
- 39
- Profilfläche
- 40
- Schlitz
- 41
- Schrägfläche
- 42
- Schrägfläche
- 43
- Schrägfläche
- 44
- Schrägfläche
- 45
- Mittelabschnitt von 33
- 46
- Kantenfläche
- 47
- Kantenfläche
- 48
- Abschnitt von 27
- 49
- Schrägfläche
- 50
- Schrägfläche
- 51
- Fläche von 27
- 52
- Schneckengang
- 53
- Mantelfläche
- 54
- Grundkörper
- 60
- Flachseite
- 61
- Einschlagstift
- 62
- Zentrieransatz
- 63
- Steg
- 64
- Steg
1. Lamellenladen für ein Fenster oder eine Türe mit einem Außenrahmen (1) und einer Mehrzahl
von zwischen zwei vertikalen Schenkel (2,3) des Außenrahmens (1) eingesetzten, relativ
zum Außenrahmen verschwenkbaren Lamellen (4) mit an den vertikalen Schenkeln (2,3)
vorhandenen Trägerleisten (5, 6), nämlich einer ersten (5) und einer zweiten (6) Trägerleiste,
mit an der Stirnseite der Lamellen (4) vorhandenen, bevorzugt zentral auf Lamellenendstücken
(11, 12) sitzenden Lagerzapfen (13, 14), welche in entsprechenden Lageraufnahmen (15,
16) der Trägerleisten (5, 6) gelagert sind, mit einem Betätigungselement (27) als
Treibstange für die Verschwenkung der Lamellen (4), wobei die Trägerleisten (5, 6)
in bzw. an den vertikalen Schenkeln (2, 3) in Lamellenlängsrichtung jeweils zwischen
zwei Endstellungen beweglich gelagert sind und die eingesetzten Lamellen (4) nur dann
freigeben, wenn sie einen bestimmten Mindestabstand voneinander aufweisen, wobei die
erste Trägerleiste (5) durch zumindest ein sich am Außenrahmen (1) abstützendes Federelement
(21) in Richtung auf die zweite Trägerleiste belastet ist, während die Lage der zweiten
Trägerleiste (6) relativ zur ersten durch zumindest ein sich ebenfalls am Außenrahmen
(1) abstützendes Stellelement (33) einstellbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die der zweiten Trägerleiste (6) zugeordneten, sich am Außenrahmen (1) abstützenden
Stellelemente (33) zwischen einer Stellung, in der die eingesetzten Lamellen (4) derartig
verriegelt sind, daß sie nicht mehr selbständig aus den beiden Trägerleisten (5, 6)
auslösbar sind, und einer Stellung, in der die Lamellen (4) derartig freigegeben sind,
daß sie zwischen die beiden Trägerleisten (5, 6) eingesetzt und wieder herausgenommen
werden können beweglich sind.
2. Lamellenladen nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Treibstange (27) für die Verschwenkung der Lamellen (4) als an der zweiten
Trägerleiste (6) längsverschieblich geführte Zahnstange ausgebildet ist, welche mit
einer auf dem Außenumfang des zugeordneten Lagerzapfens (14) vorhandenen Kerbung (31)
kämmt.
3. Lamellenladen nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerleisten (5, 6) in Nuten (7, 8) eingesetzt sind, welche in den vertikalen
Schenkeln (2, 3) des Außenrahmens (1) vorhanden sind, und daß die Trägerleisten (5,
6) als zum Nutenboden (9,10) hin offene U-Profilschienen ausgebildet sind.
4. Lamellenladen nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittelschenkel (17, 18) der Trägerleisten (5, 6) über die Außenkanten der
Nuten (7, 8) zumindest minimal überstehen und gegen die Stirnseiten der Lamellen (4)
stoßen, wobei die Stirnseiten der Lamellen (4) und die Mittelschenkel (17, 18) der
Trägerleisten (5, 6) mit Schrägflächen (41, 42 bzw. 43, 44) versehen sind, welche
einen Schwenkanschlag für die Lamellen (4) bilden.
5. Lamellenladen nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß das freie Ende (24) des einen Seitenschenkels (23) der zweiten Trägerleiste (6)
zweimal rechtwinklig zum Inneren der zweiten U-Profilschiene (6) abgewinkelt ist und
mit einem gegenüberliegenden, vom Mittelschenkel (18) abstrebenden Steg (25) eine
Führung für die Treibstange (27) bildet, welche zwischen den Steg (25) und das freie
Ende (24) des Seitenschenkels (23) eingesetzt ist und einerseits mit zwei Außenbünden
(28, 29) den Steg (25) und das abgewinkelte freie Ende (24) des Seitenschenkels (23)
hintergreift und andererseits mit einem Abschnitt (48) über diese übersteht, an welchem
die mit der Kerbung (31) des Lagerzapfens (14) kämmenden Zähne (30) vorhanden sind.
6. Lamellenladen nach einem der Ansprüche 3 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Stellelement (33) zwischen den Seitenschenkeln (22, 23) der zweiten Trägerleiste
(6) zwischen zwei Endstellungen längsverschieblich geführt ist, sich am Nutenboden
(10) abstützt und mit einem an seinem Außenumfang vorhandenen Schneckengang (52) formschlüssig
mit der in der zweiten Trägerleiste (6) geführten Treibstange (27) gekoppelt ist.
7. Lamellenladen nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Stellelement (33) eine längsgestreckte Form mit zum Mittelschenkel (18) der
zweiten Trägerleiste (6) senkrechter Längsachse (34) aufweist, mit zwei im Querschnitt
kreisförmigen Endabschnitten (35, 36) bevorzugt unterschiedlichen Durchmessers, wobei
der größere Durchmesser dem Abstand zwischen den freien Enden der beiden Seitenschenkel
(22, 23) der zweiten Trägerleiste (6) entspricht und der kleinere Durchmesser dem
freien öffnungsquerschnitt einer im Mittelschenkel (18) der zweiten Trägerleiste (6)
vorhandenen Durchtrittsöffnung (37), und mit einem Mittelabschnitt (45), welcher insgesamt
den geringsten Durchmesser aufweist, wobei die Übergänge zwischen dem Mittelabschnitt
(45) und den Endabschnitten (35, 36) durch gleichsinnig um die Mittellängsachse (34)
des Stellelementes (33) gewundene Kantenflächen (46, 47) gebildet werden zur Bildung
eines Schneckenganges (52).
8. Lamellenladen nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß der über die Führung (24, 25) an dem Seitenschenkel (23) überstehende Abschnitt
(48) der Treibstange (27) Schrägflächen (49, 50) aufweist und daß die Kantenflächen
(46, 47) des Schneckenganges (52) entsprechend diesen Schrägflächen (49, 50) geneigt
sind.
9. Lamellenladen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der der ersten Trägerleiste (5) zugeordnete Lagerzapfen (13) kurz ausgebildet
ist und Widerhaken (32) aufweist, durch welche die Ausnehmung (15) in dieser Trägerleiste
(5) hintergreifbar ist.
10. Lamellenladen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Endstücke (11, 12) eine zu den Stirnseiten der Lamellen (4) weisende ebene
Flachseite (60) haben und bevorzugt mit einem zentralen Einschlagstift (61) sowie
seitlich davon angeordneten Zentrieransätzen (62) versehen sind.
11. Lamellenladen nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lamellenendstücke (11, 12) aus Kunststoff hergestellt sind, daß die Zentrieransätze
(62) an diese angeformt sind und daß der zentrale Einschlagstift (61) in das Kunststoffmaterial
eingeformt oder eingepreßt ist.
12. Lamellenladen nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Lamellenendstücke (11, 12) auf der Zapfenseite seitlich des Lagerzapfens (13,
14) zueinander versetzt angeordnete Stege (63, 64) aufweisen, welche mit Schrägflächen
(43, 44) der Trägerleisten (5, 6) zusammenwirken.
1. Lamellar shutter for a window or a door, comprising an outer frame (1) and a plurality
of lamellae (4) inserted between two vertical limbs (2, 3) of the outer frame (1)
and pivotable relative to the outer frame, carrier strips (5, 6) present at the vertical
limbs (2, 3), namely a first carrier strip (5) and a second carrier strip (6), bearing
spigots (13, 14) present at the end of the lamellae (4) and preferably sitting centrally
on lamella end pieces (11, 12), the bearing spigots (13, 14) being journalled in corresponding
bearing mounts (15, 16) of the carrier strips (5, 6), an actuating element (27) as
a drive bar for the pivoting of the lamellae (4), with the carrier strips (5, 6) being
movably mounted in each case between two positions in or on the vertical limbs (2,
3) in the longitudinal direction of the lamellae and only releasing the inserted lamellae
(4) when they have a specific minimum spacing from one another, with the first carrier
strip (5) being loaded in the direction of the second carrier strip (6) by at least
one spring element (21) supported on the outer frame (1), while the position of the
second carrier strip (6) relative to the first is adjustable by at least one positioning
element (33) which is likewise supported on the outer frame (1),
characterised in that
the positioning elements (33) associated with the second carrier strip (6) and supported
on the outer frame (1) are movable between a position in which the inserted lamellae
(4) are latched, so that they can not automatically be released from the two carrier
strips (5, 6) and a position in which the lamellae (4) are released in such a way
that they can be inserted between the two carrier strips (5, 6) and can be removed
again.
2. Lamellar shutter in accordance with claim 1,
characterised in that
the drive bar (27) for the pivoting of the lamellae (4) is formed as a toothed bar
which is longitudinally displaceably guided at the second carrier strip (6) and which
meshes with a notched arrangement (31) present on the outer periphery of the associated
bearing spigot (14).
3. Lamellar shutter in accordance with one of the claims 1 or 2,
characterised in that
the carrier strips (5, 6) are inserted into grooves (7, 8) which are present in the
vertical limbs (2, 3) of the outer frame (1), and in that the carrier strips (5, 6)
are formed as U-section rails open towards the groove bases (9, 10).
4. Lamellar shutter in accordance with claim 2 or claim 3,
characterised in that
the central limbs (17, 18) of the carrier strips (5, 6) project beyond the outer edges
of the grooves (7, 8) at least minimally and abut against the ends of the lamellae
(4), with the ends of the lamellae (4) and the central limbs (17, 18) of the carrier
strips (5, 6) being provided with oblique surfaces (41, 42 and 43, 44 respectively)
which form a pivotal abutment for the lamellae (4).
5. Lamellar shutter in accordance with claim 3 or claim 4,
characterised in that
the free end (24) of the one side limb (23) of the second carrier strip (6) is angled
twice at right angles towards the interior of the second U-section rail (6) and forms,
together with an oppositely disposed web (25) projecting from the central limb (18),
a guide for the drive bar (27) which is inserted between the web (25) and the free
end (24) of the side limb (23) and, on the one hand, has two outer flanges (28, 29)
which engage behind the web (25) and the angled free end (24) of the side limb (23)
and, on the other hand, has a section (48) which projects beyond these and on which
the teeth (30) are present which mesh with the notched arrangement (31) of the bearing
spigot (14).
6. Lamellar shutter in accordance with one of the claims 3 to 5,
characterised in that
the positioning element (33) is longitudinally displaceably guided between the side
limbs (22, 23) of the second carrier strip (6) between two end positions, is braced
against the base of the groove (10) and is coupled in form-fitted manner by a worm
turn (52) present in its outer periphery with the drive bar (27) which is guided in
the second carrier strip (6).
7. Lamellar shutter in accordance with claim 6,
characterised in that
the positioning element (33) has an elongated shape with a longitudinal axis (34)
perpendicular to the central limb (18) of the second carrier strip (6), with two end
portions (35, 36) of circular cross-section and preferably different diameter, with
the larger diameter corresponding to the spacing between the free ends of the two
side limbs (22, 23) of the second carrier strip (6) and the smaller diameter corresponding
to the free open cross-section of the passage opening (37) present in the central
limb (18) of the second carrier strip (6), and a central section (45) which, on the
whole, has the smallest diameter, with the transitions between the central section
(45) and the end sections (35, 36) being formed by edge surfaces (46, 47) wound in
the same sense around the central longitudinal axis (34) of the positioning element
(33) for the formation of a worm turn (52).
8. Lamellar shutter in accordance with claim 7,
characterised in that
the portion (48) of the drive bar (27) projecting beyond the guide (24, 25) at the
side limbs (23) has oblique surfaces (49, 50), and in that the edge surfaces (46,
47) of the worm turn (52) are inclined in correspondence with these oblique surfaces
(49, 50).
9. Lamellar shutter in accordance with one of the preceding claims,
characterised in that
the bearing spigot (13) associated with the first carrier strip (5) is of short design
and has barbs (32) which can engage behind the cutout (15) in this carrier strip (5).
10. Lamellar shutter in accordance with one of the preceding claims,
characterised in that
the end pieces (11, 12) have a planar flat side (16) facing the ends of the lamellae
(4) and are preferably provided with the central knock-in pin (61), and also centring
projections (62) arranged to the side thereof.
11. Lamellar shutter in accordance with claim 10,
characterised in that
the lamella end pieces (11, 12) are manufactured of plastic, in that the centring
projections (62) are moulded onto them, and in that the central knock-in pin (61)
is moulded into or pressed into the plastic material.
12. Lamellar shutter in accordance with one of the preceding claims,
characterised in that
the lamella end pieces (11, 12) have webs (63, 64) which are arranged displaced relative
to one another on the spigot side to the side of the bearing spigot (13, 14), and
which cooperate with inclined surfaces (43, 44) of the carrier strips (5, 6).
1. Battant à lamelles pour une fenêtre ou pour une porte, comprenant un cadre extérieur
(1) et une pluralité de lamelles (4) posées entre deux montants verticaux (2, 3) du
cadre extérieur (1) et capables de pivoter par rapport au cadre extérieur, comprenant
des barrettes de support (5, 6) prévues sur les montants verticaux (2, 3), à savoir
une première barrette de support (5) et une seconde barrette de support (6), comprenant
des tenons de montage (13, 14) prévus aux extrémités frontales des lamelles (4), posés
de préférence au centre sur des pièces terminales des lamelles (11, 12), lesdits tenons
étant logés dans des logements de montage correspondants (15, 16) des barrettes de
support (5, 6), comprenant un élément d'actionnement (27) formant une tige d'entraînement
pour le pivotement des lamelles (4), dans lequel les barrettes de support (5, 6) sont
montées dans ou sur les montants verticaux (2, 3) avec faculté de se déplacer dans
la direction longitudinale des lamelles entre deux positions finales respectives,
et ne libèrent les lamelles mises en place (4) que lorsqu'elles présentent l'une par
rapport à l'autre une distance minimum déterminée, la première barrette de support
(5) étant chargée en direction de la seconde barrette de support par au moins un élément
de ressort (21) qui s'appuie sur le cadre extérieur (1), tandis que la position de
la seconde barrette de support (6) par rapport à la première est réglable par au moins
un élément de positionnement (33) qui s'appuie également sur le cadre extérieur (1),
caractérisé en ce que
les éléments de positionnement (33) associés à la seconde barrette de support (6)
et s'appuyant sur le cadre extérieur (1) sont mobiles entre une position dans laquelle
les lamelles mises en place (4) sont verrouillées de telle manière qu'elles ne peuvent
plus être spontanément libérées depuis les deux barrettes de support (5, 6), et une
position dans laquelle les lamelles (4) sont libérées de telle façon qu'elles peuvent
être mises en place et à nouveau enlevées entre les deux barrettes de support (5,
6).
2. Battant à lamelles selon la revendication 1, caractérisé en ce que la barre d'entraînement
(27) pour le pivotement des lamelles (4) est réalisée sous la forme d'une crémaillère
guidée en déplacement longitudinal sur la seconde barrette de support (6), ladite
crémaillère étant en engrènement avec une entaille (31) prévue sur la périphérie extérieure
du tenon de montage associé (14).
3. Battant à lamelles selon l'une ou l'autre des revendications 1 et 2, caractérisé en
ce que les barrettes de support (5, 6) sont mises en place dans des gorges (7, 8),
lesquelles sont prévues dans les montants verticaux (2, 3) du cadre extérieur (1),
et en ce que les barrettes de support (5, 6) sont réalisées sous forme de rails profilés
en forme de U ouverts en direction du fond des gorges (9, 10).
4. Battant à lamelles selon l'une ou l'autre des revendications 2 et 3, caractérisé en
ce que les bras centraux (17, 18) des barrettes de support (5, 6) dépassent d'une
valeur au moins minimale au-delà des arêtes extérieures des gorges (7, 8) et viennent
buter contre les faces frontales des lamelles (4), lesdites faces frontales des lamelles
(4) et les bras centraux (17, 18) des barrettes de support (5, 6) étant pourvus de
surfaces obliques (41, 42 ; 43, 44), qui forment une butée de pivotement pour les
lamelles (4).
5. Battant à lamelles selon l'une ou l'autre des revendications 3 et 4, caractérisé en
ce que l'extrémité libre (24) de l'un des bras latéraux (23) de la seconde barrette
de support (6) est coudé deux fois à angle droit vers l'intérieur du second rail profilé
en forme de U (6) et, conjointement avec une patte opposée (25) qui dépasse du bras
central (18), forme un guidage pour la barre d'entraînement (27), ce guidage étant
mis en place entre la patte (25) et l'extrémité libre (24) du bras latéral (23), et
engage d'un côté par l'intermédiaire de deux bourrelets extérieurs (28, 29) par l'arrière
la patte (25) et les extrémités libres coudées (24) du bras latéral (23), et dépasse
au-delà de ceux-ci au moyen d'un tronçon (48) sur lequel sont prévues les dents (30)
qui engrènent avec l'entaille (31) du tenon de montage (14).
6. Battant à lamelles selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que l'élément de positionnement (33) est guidé en déplacement longitudinal
entre deux positions finales entre les bras latéraux (22, 23) de la seconde barrette
de support (6), s'appuie sur le fond de la gorge (10), et est accouplé en coopération
de formes avec la tige d'entraînement (27) guidée dans la seconde barrette de support
(6) au moyen d'un pas de vis (52) prévu sur sa périphérie extérieure.
7. Battant à lamelles selon la revendication 6, caractérisé en ce que l'élément de positionnement
(33) présente une forme allongée avec un axe longitudinal (34) perpendiculaire au
bras central (18) de la seconde barrette de support, comportant deux tronçons d'extrémité
(35, 36) de forme circulaire en section transversale, ayant de préférence des diamètres
différents, tels que le grand diamètre correspond à la distance entre les extrémités
libres des deux bras latéraux (22, 23) de la seconde barrette de support (6), et que
le petit diamètre correspond à la section d'ouverture libre d'une ouverture traversante
(37) prévue dans le bras central (18) de la seconde barrette de support (6), et comprenant
un tronçon médian (45) qui présente au total le plus petit diamètre, et dans lequel
les transitions entre le tronçon médian (45) et les tronçons d'extrémité (35, 36)
sont formées par des surfaces de bordure (46, 47) qui s'enroulent dans le même sens
autour de l'axe longitudinal médian (34) de l'élément de positionnement (33), afin
de constituer un pas de vis (52).
8. Battant à lamelles selon la revendication 7, caractérisé en ce que le tronçon (48)
de la tige d'entraînement (27) qui dépasse au-delà des guidages (24, 25) au niveau
du bras latéral (23) comporte des surfaces obliques (49, 50), et en ce que les surfaces
de bordure (46, 47) du pas de vis (52) sont inclinées en correspondance de ces surfaces
obliques (49, 50).
9. Battant à lamelles selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
le tenon de montage (13) associé à la première barrette de support (5) est réalisé
de manière courte et comporte des contre-crochets (32), au moyen desquels l'évidement
(15) dans cette barrette de support (5) est susceptible d'être attaqué par l'arrière.
10. Battant à lamelles selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
les pièces terminales (11, 12) ont une face plane (60) tournée vers les faces frontales
des lamelles (4), et sont de préférence pourvues d'une tige d'impact centrale (61),
ainsi que de talons de centrage (62) agencés latéralement par rapport à celle-ci.
11. Battant à lamelles selon la revendication 10, caractérisé en ce que les pièces terminales
des lamelles (11, 12) sont produites en matière plastique, en ce que les talons de
centrage (62) sont moulés sur ces pièces terminales, et en ce que la tige d'impact
centrale (61) est moulée ou enfoncée dans la matière plastique.
12. Battant à lamelles selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que
les pièces terminales des lamelles (11, 12) comportent des pattes (63, 64) agencées
de manière décalées les unes par rapport aux autres sur le côté latéral du tenon de
montage (13, 14), lesdites pattes coopérant avec des surfaces obliques (43, 44) des
barrettes de support (5, 6).