[0001] Die Erfindung betrifft eine Trennmitteldosiervorrichtung zum Zuführen von Trennmittel
zur Oberfläche einer Fixierwalze eines nach dem Umdruckprinzip arbeitenden Druck-
oder Kopiergerätes.
[0002] Eine gattungsgemäße Trennmitteldosiervorrichtung ist aus US-A-3 964 431 bekannt.
Die Trennmitteldosiervorrichtung enthält eine Trennmittelgeberrolle, die auf der Fixierwalze
tangential abrollt und dabei flüssiges Trennmittel auf die Oberfläche der Fixierwalze
aufträgt.
[0003] Es hat sich gezeigt, daß insbesondere die Trennmittelgeberrolle einer Wärme-Druckfixiervorrichtung
beim Betrieb eine starke Abnutzung erfährt und deshalb regelmäßig ausgetauscht werden
muß. Dieser häufige Austausch ist besonders deshalb von großem Nachteil, da eine Wärme-Druckfixiervorrichtung
eine Arbeitstemperatur von ca. 200°C aufweist. Dies bedingt einerseits den hohen Verschleiß
und andererseits eine lange Wartezeit, bis die auszutauschenden Teile soweit abgekühlt
sind, daß sie gewechselt werden können. Häufig ist das Auswechseln der Teile so kompliziert
und aufwendig, daß zudem ein speziell geschulter Wartungstechniker zur Ausführung
dieser Arbeit gerufen werden muß. Zusätzliche Kosten entstehen erfahrungsgemaß dadurch,
daß auszutauschende Teile verlegt werden oder durch Herunterfallen beschädigt werden.
[0004] Üblicherweise werden Trennmittelgeberrollen komplett ausgewechselt, wenn ihre Oberfläche
verschmutzt oder abgenutzt ist. Dabei werden in der Regel auch hochwertige, noch nicht
verschlissene Teile, wie z.B. hitzebeständige Lager, die Bestandteil der Trennmittelgeberrolle
sind, entsorgt. Das neue einzusetzende Teil ist deshalb verhältnismäßig teuer.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die Trennmitteldosiervorrichtung
zum Zuführen von Trennmittel zur Oberfläche einer Fixierwalze eines nach dem Umdruckprinzip
arbeitenden Druck- oder Kopiergerätes so auszubilden, daß Verschleißteile auf einfache
Weise auswechselbar, langlebig, funktionssicher und kostengünstig sind.
[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im Patentanspruch 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
[0007] Im Wartungsfall muß nicht die gesamte Trennmittelgeberrolle einschließlich Lager-
und Trägerrohr ausgewechselt werden, sondern lediglich die axial über das Trägerrohr
schiebbare Antragsrolle, deren Verschleiß aufgrund des unmittelbaren Kontakts mit
der Fixierwalze besonders hoch ist.
[0008] Gemäß der Erfindung ist das Trägerrohr auf einem Trennmitteldosierrohr mit axial
angeordneten Trennmittel-Dosieröffnungen drehbar gelagert. Im Trägerrohr und in einer
Antragshülse der Antragsrolle sind einander zumindest teilweise überdeckende Durchtrittsöffnungen
für das Trennmittel im Trägerrohr und Durchtrittsöffnungen für das Trennmittel in
der Antragshülse vorgesehen. Durch die im Trennmitteldosierrohr angeordnete Trennmittel-Dosieröffnung
wird das Trennmittel gleichmäßig über die gesamte Länge der Trennmittelgeberrolle
verteilt. Die sich überlappenden Durchtrittsöffnungen für das Trennmittel im Trägerrohr
und in der Antragshülse gewährleisten einen sicheren Austritt des Trennmittels vom
Innern der Trennmittelgeberrolle nach außen.
[0009] Gemäß einer Weiterbildung und Ausgestaltung der Erfindung ist die Antragshülse aus
zusammensteckbaren Halbschalen gebildet. Durch diese Maßnahme kann die Antragshülse
kostengünstig gefertigt werden. Besonders vorteilhaft ist die Mehrteiligkeit der Antragshülse
dann, wenn die Antragshülse nicht aus Metall, sondern wie gemäß einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung, aus hitzebeständigem Thermoplast besteht. Die Spritzgußform des Thermoplasts
ist bei entsprechender Gestaltung der Halbschalen für beide Halbschalen identisch.
[0010] Die aus den beiden zusammengefügten Halbschalen bestehende Antragshülse kann auf
einfache Weise mit einem trennmitteldurchlässigen Material umwickelt werden. Dadurch
ist auf einfache und kostengünstige Weise die auswechselbare Antragsrolle herstellbar.
Als trennmitteldurchlässige Material- schicht eignet sich beispielsweise eine Papierlage
geklebter Filz oder ein vulkanisierter Silikonschaumstoff, der von einer ca. 0,4 mm
dicken Membranschicht der Firma Gore ummantelt ist. Letztere trennmitteldurchlassige
Materialschicht weist den Vorteil einer gegenüber Filz geringeren Verschmutzung, leichter
Reinigung von Tonerresten und Papierstaub und einer höheren Lebensdauer auf.
[0011] Gemäß einer weiteren Weiterbildung und Ausgestaltung der Erfindung sind zwischen
Trägerrohr und Antragsrolle formschlüssige Mitnahmemittel vorgesehen. Diese Mitnahmemittel
gewahrleisten die teilweise Überdeckung der Durchtrittsöffnungen für das Trennmittel
im Trägerrohr und in der Antragshülse. Dies kann beispielsweise durch eine umlaufende
Verzahnung der Innenfläche der Antragsrolle und der Außenfläche des Trägerrohrs, die
ineinandergreifen, erfolgen. Eine weitere Möglichkeit ist das formschlüssige Verbinden
von Trägerrohr und Antragsrolle durch ein Bajonett. Dabei wird im Trägerrohr oder
in der Antragshülse eine Kulisse vorgesehen, in die beim Aufschieben der Antragsrolle
auf das Trägerrohr eine Warze der Antragshülse oder des Trägerrohrs axial eindringt
und beim Erreichen der axialen Endposition Trägerrohr und Antragshülse zueinander
um ihre Achse verdreht werden und dabei die Warze in den radial verlaufenden Teil
der L-förmigen Kulisse eindringt.
[0012] Gemäß einer weiteren Weiterbildung und Ausgestaltung der Erfindung ist sowohl am
Außendurchmesser des Trägerrohrs, als auch am Innendurchmesser der Antragsrolle im
Bereich der Stirnseiten jeweils mindestens eine radial umlaufende Kerbe vorgesehen.
Mit Hilfe dieser Kerben wird verhindert, daß flüssiges Trennmittel an den Stirnseiten
der Trennmittelgeberrolle aufgrund ihrer Zweiteiligkeit austritt.
[0013] Gemäß einer weiteren Weiterbildung und Ausgestaltung der Erfindung ist die Trennmitteldosiervorrichtung
mittels einer Verschwenkeinrichtung um eine zur Fixierwalzenachse parallele Drehachse
in unterschiedlichen Betriebslagen zugeordnete Positionen verschwenkbar. Dadurch kann
die Trennmitteldosiervorrichtung auf einfache, bedienerfreundliche und unverlierbare
Weise von der Fixierwalze weggeschwenkt werden. Eine erste Schwenkposition ist die
Ruheposition der Trennmitteldosiervorrichtung, die diese immer dann einnimmt, wenn
der Fixiervorgang der Wärme-Druckfixiervorrichtung unterbrochen ist. Ein unnötiges
Aufheizen der Trennmittelgeberrolle wird dadurch vermieden, wodurch sich die Lebensdauer
der Trennmittelgeberrolle erhöht.
[0014] Eine weitere Schwenkposition ist eine Wartungsstellung der Trennmitteldosiervorrichtung.
Gemäß einer weiteren Weiterbildung an der Ausgestaltung der Erfindung kann in dieser
Wartungsstellung die Trennmittelgeberrolle aus der Trennmitteldosiervorrichtung entnommen
werden. Das Auswechseln wird dabei so einfach, daß eine nicht speziell geschulte Bedienerperson
das Auswechseln der Trennmittelgeberrolle vornehmen kann.
[0015] Ein weiterer Vorteil der Schwenkbarkeit der Trennmitteldosiervorrichtung besteht
darin, daß nach einem Auswechseln der Trennmittelgeberrolle keine Justierarbeiten
notwendig sind. Die Trennmitteldosiervorrichtung liegt mit ihrem Eigengewicht, geführt
durch ihre Schwenkachse, frei auf der Fixierwalze auf, wodurch die Berührungsbreite
(der sogenannte Nip) zwischen Fixierwalze und Trennmittelgeberrolle in axialer Richtung
konstant ist.
[0016] Eine weitere Ausgestaltung und Weiterbildung der Erfindung, wonach ein Trennmittelzulaufstecker
radial vom Trennmitteldosierrohr absteht, und an der Trennmitteldosiervorrichtung
eine Trennmittelzulaufbuchse so angeordnet ist, daß der Trennmittelzulaufstecker beim
Einsetzen der Trennmittelgeberrolle in die Öldosiervorrichtung in die Trennmittelzulaufbuchse
eindringt, bedingt eine weitere Vereinfachung des Austausches der Antragsrolle. Die
Trennmittelgeberrolle kann durch einen einzigen Vorgang gänzlich von der Trennmitteldosiervorrichtung
getrennt werden, und die Antragsrolle kann ausgewechselt werden, ohne daß Trägerrohr
und Trennmitteldosierrohr mit der Trennmitteldosiervorrichtung verbunden sind.
[0017] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung und Weiterbildung der Erfindung, sind die Enden
des Trennmitteldosierrohrs in einem ersten und einem zweiten Flansch gelagert. Der
erste Flansch weist eine Paßbohrung auf, deren Achse mit der Achse des in Einbaulage
befindlichen Trennmitteldosierrohrs fluchtet und deren stirnseitiger Boden mindestens
eine mit einer Trennmittelzuführvorrichtung verbundene Flanschdurchdringung aufweist.
Das im ersten Flansch gelagerte Ende des Trennmitteldosierrohrs ist als Kupplungsscheibe
ausgebildet, deren außere Oberfläche die Form einer Kugelschicht mit einem dem Paßbohrungsradius
gleichenden Kugelradius hat, und deren auf dem ebenen Teil der Kugelschichtoberflache
senkrecht stehende Symmetrieachse mit der Trennmitteldosierrohrachse fluchtet. Die
Kupplungsscheibe weist eine axial gerichtete, zum Trennmitteldosierrohr führende,
mit dem axial ausgerichteten Teil der Flanschdurchdringung fluchtende Kupplungsscheibendurchdringung
auf. Diese Ausgestaltung und Weiterbildung ermöglicht ein einfaches Wechseln der Trennmittelgeberrolle,
so daß nicht speziell geschultes Personal den Austausch auch bei hoher Temperatur
der Trennmittelgeberrolle besonders einfach vornehmen kann. Dadurch wird hohe Wartungswirtschaftlichkeit
erreicht. Der Aufbau der Kupplungsvorrichtung garantiert absolute Dichtigkeit der
Kupplung im Betrieb. Die äußere Form der Kupplungsscheibe, die einer Kugelschicht
entspricht, garantiert ein verklemmungsfreies Einführen der Kupplungsscheibe in die
Paßbohrung.
[0018] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung und Weiterbildung der Erfindung, ist zwischen
der Kupplungsscheibe und dem Boden der Paßbohrung eine Dichtscheibe einlegbar, die
eine mit dem axial ausgerichteten Teil der Flanschdurchdringung fluchtende Dichtscheibendurchdringung
aufweist. Die Dichtigkeit der Kupplung im Betrieb und die Zuverlässigkeit der Flüssigkeitskupplung
werden dadurch weiter erhöht.
[0019] Gemäß einer weiteren Ausgestaltung und Weiterbildung der Erfindung, ist der zweite
Flansch als Loslager ausgebildet, in das in radialer Richtung das Trennmitteldosierrohr
einlegbar ist. An dem Loslager sind, mindestens ein Verriegelungselement, das das
Trennmitteldosierrohr radial gegen Herausfallen sichert und mindestens ein Element,
das das Trennmitteldosierrohr axial in Richtung des ersten Flansches drückt vorgesehen.
Durch die unterschiedliche Form der in den Flanschen gelagerten Enden des Trennmitteldosierrohrs
wird eine Unverwechselbarkeit der Einbaulage der Trennmittelgeberrolle in der Trennmitteldosiervorrichtung
erreicht.
[0020] Durch das Verriegelungsmittel in Zusammenwirken mit dem Kraftmittel im Bereich des
zweiten Flansches ist ein einfaches Mittel aufgezeigt, mit dem die Trennmittelgeberrolle
sicher in der Trennmitteldosiervorrichtung gehalten werden kann. Die Kraft des Kraftmittels
dient zudem der Erreichung der Dichtigkeit der Kupplungsvorrichtung. Als Verriegelungsmittel
kann eine Klappe dienen, die das Loslager ringförmig schließt. Die Klappe kann in
ihrer das Trennmitteldosierrohr gegen Herausfallen sichernden Position durch einen
Schnappmechanismus verriegelt werden. Als Kraftmittel eignen sich alle Arten von Federn,
deren Kraft in die gewünschte axiale Richtung lenkbar ist. Als Kraftquelle kann auch
ein Gewicht wirken, dessen Kraft in die gewünschte axiale Richtung, beispielsweise
mittels eines Drahtseils, lenkbar ist.
[0021] Gemäß einer weiteren Weiterbildung und Ausgestaltung der Erfindung ist einseitig
am zweiten Flansch eine Blattfeder befestigt, die das entsprechende Ende des Trennmitteldosierrohrs
zur Verriegelung gegen Herausfallen formschlüssig umgreift und das Trennmitteldosierrohr
axial in Richtung des ersten Flansches drückt. Läßt sich die erforderliche Kraft mit
einer einzelnen Blattfeder nicht aufbringen, dann können mehrere Blattfedern übereinander
angeordnet diese Kraft aufbringen. Bei einer solchen Anordnung spricht man von einem
Blattfederpaket. Das Blattfederpaket, das zugleich die Trennmittelgeberrolle radial
kraftschlüssig hält, garantiert einen besonders einfachen Wechsel der Trennmittelgeberrolle.
Durch einseitiges, ruckartiges Herausheben gegen die Reibkraft des Blattfederpakets
kann die Trennmittelgeberrolle aus der Trennmitteldosiervorrichtung entnommen werden.
Auch in umgekehrter Richtung, beim Einbau der Trennmittelgeberrolle, ist nach Einführen
der Kupplungsscheibe in die Paßbohrung lediglich ein Ruck gegen die Reibkraft des
Blattfederpakets durchzuführen. Das Trennmitteldosierrohr rastet in der Blattfeder
formschlüssig ein, wodurch die Einbaumaßnahme beendet ist.
[0022] Gemäß einer weiteren Weiterbildung und Ausgestaltung der Erfindung ist im Boden der
Paßbohrung entlang deren axial gerichteter Wände eine umlaufende Paßbohrungsnut vorgesehen,
sodaß der Boden eine stempelartige Erhebung aufweist, in deren Oberfläche die Flanschdurchdringung
mündet. Auf der Gegenseite weist die Kupplungsscheibe eine axial gerichtete Vertiefung
auf, in die das Dichtmittel einlegbar ist. Der Querschnitt der stempelartigen Erhebung
ist dabei kleiner als der Querschnitt der Vertiefung in der Kupplungsscheibe. Die
Dichtscheibe ist in der Vertiefung der Kupplungsscheibe besonders gut vor schädigenden
mechanischen Einflüssen geschützt. Die stempelartige Erhebung dringt in die Vertiefung
der Kupplungsscheibe ein und drückt auf Grund der vom zweiten Flansch ausgehenden
axialen Kraft das Dichtmittel in die Vertiefung.
[0023] Gemäß einer weiteren Weiterbildung und Ausgestaltung der Erfindung wird das Dichtmittel
formschlüssig durch einen, den Querschnitt der Vertiefung verkleinernden Bund in der
Vertiefung gehalten. Dadurch wird die Dichtscheibe unverlierbar mit der Kupplungsscheibe
verbunden.
[0024] Gemäß einer weiteren Weiterbildung und Ausgestaltung der Erfindung sind über das
Trennmitteldosierrohr schiebbare Federringe vorgesehen, mit deren Hilfe einzelne Dosierrohrbohrungen
verschließbar sind. Durch diese Federringe kann die Breite des Trennmittelauftrags
auf die Fixierwalze der tatsächlichen Breite der von der Wärme-Druckfixiervorrichtung
verarbeiteten Aufzeichnungsträger angepaßt werden. Es gelangt deshalb kein überschüssiges
Trennmittel auf die Fixierwalze, wodurch diese weniger verschmutzt wird und damit
die Funktionssicherheit erhöht wird.
[0025] Weitere Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in weiteren Unteransprüchen
angegeben. Im folgenden werden Beispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher
erläutert. Dabei zeigen
Figur 1 eine axial geschnittene Trennmittelgeberrolle,
Figur 2 eine radial geschnittene Trennmittelgeberrolle,
Figur 3 ein Kulisse im Trägerrohr,
Figur 4 eine erste Ausführungsform einer Wärme-Druckfixiervorrichtung in Seitenansicht
mit in Arbeitsstellung befindlicher Trennmitteldosiervorrichtung und Trennmittelzulaufstecker,
Figur 5 eine weitere Ausführungsform einer Wärme-Druckfixiervorrichtung in Seitenansicht
mit in Wartungsstellung befindlicher Trennmitteldosiervorrichtung und Trennmittelzulaufbuchse,
Figur 6 eine weitere Ausführungsform einer Wärme-Druckfixiervorrichtung in Seitenansicht
mit in Wartungsstellung befindlicher Trennmitteldosiervorrichtung und Kupplungsscheibe,
Figur 7 einen Teil einer axial geschnittenen Trennmitteldosiervorrichtung gemäß Figur
6 und
Figur 8 eine Ansicht auf einen ein Ende der Trennmittelgeberrolle aufnehmenden zweiten
Flansch der Trennmitteldosiervorrichtung gemäß Figur 6.
[0026] Figur 1 zeigt eine Trennmittelgeberrolle 1, die wesentlicher Bestandteil einer Trennmitteldosiervorrichtung
30 ist. Mit Hilfe der Trennmittelgeberrolle 1 wird flüssiges Trennmittel auf eine
Fixierwalze 8 (siehe Figuren 4 und 5) aufgetragen. Das Trennmittel verhindert das
Ablagern von Tonerteilchen auf der Oberfläche der Fixierwalze 8 und unterstützt dadurch
den Fixiervorgang bei einer Wärme-Druckfixiervorrichtung. Als Trennmittel wird im
allgemeinen Öl verwendet, es kann jedoch jede beliebige andere Flüssigkeit Verwendung
finden, die die gewünschte Aufgabe erfüllt.
[0027] Die Trennmittelgeberrolle enthält ein Trägerrohr 6 mit darauf auswechselbar angeordneter
Antragsrolle 7. Die Antragsrolle 7 ist axial über das Trägerrohr 6 schiebbar. Am Ende
des Aufschiebevorgangs greifen Mitnahmemittel des Tragerrohrs 6 und der Antragsrolle
7 formschlüssig ineinander. Die Position der Antragsrolle 7 zum Trägerrohr 6 ist damit
festgelegt.
[0028] Die so festgelegte Position gewährleistet, daß sich die Durchtrittsöffnungen 11 für
das Trennmittel im Trägerrohr 6 und in einer Antragshülse 4 überdecken. Die Antragshülse
4, ist Bestandteil der Antragsrolle 7. Durch die Durchtrittsöffnungen 11,12 für das
Trennmittel im Trägerrohr 6 und in der Antragshülse 4 kann Trennmittel aus dem Inneren
des Tragerrohrs 6 in eine trennmitteldurchlässige Materialschicht 13 auf der Antragshülse
4 gelangen. Die trennmitteldurchlassige Materialschicht 13 ist Bestandteil der Antragsrolle
7. Durch die trennmitteldurchlässige Materialschicht 13 hindurch diffundiert das Trennmittel
zur Oberfläche der Trennmittelgeberrolle 1. Von dort wird das Trennmittel durch tangentiales
Abrollen unmittelbar auf die Fixierwalze 8 übertragen. Eine gleichmäßige Versorgung
der trennmitteldurchlässigen Materialschicht 13 mit Trennmittel ist durch vier in
gleichen Abständen zueinander angeordnete Reihen von Durchtrittsöffnungen 11, 12 im
Trägerrohr 6 bzw. in der Antragshülse 4 gewährleistet.
[0029] Das Trennmittel gelangt mit Hilfe eines Trennmitteldosierrohrs 5 in das Innere des
Trägerrohrs 6. Das Trennmitteldosierrohr 5 dient zusätzlich als Drehachse der Trennmittelgeberrolle
1 und durchdringt folglich das Trägerrohr 6 axial. Das Trägerrohr 6 ist im Bereich
seiner Stirnseiten über hitzebeständige Rillenkugellager 20 auf dem Trennmitteldosierrohr
5 drehbar gelagert. Auf den zur Rolleninnenseite weisenden Seiten der Rillenkugellager
20 sind Simmeringe 19 vorgesehen, die ein Austreten von Trennmittel durch die Rillenkugellager
20 verhindern. Gegen axiale Bewegungen des Trägerrohrs 6 auf dem Trennmitteldosierrohr
5 sind auf den Außenseiten der Rillenkugellager 20 Sicherungsscheiben 18 vorgesehen,
wobei auf ausreichendes Spiel zum Ausgleich der Wärmeausdehnungsunterschiede zwischen
Trennmitteldosierrohr 5 und Trägerrohr 6 geachtet ist.
[0030] Aus einem Vorratsbehälter (nicht dargestellt) wird mit einem auf einem Trennmittelzulaufstecker
9 gesteckten Schlauch 15 Trennmittel in das Trennmitteldosierrohr 5 gepumpt. Im Trennmitteldosierrohr
5 sind axial Trennmittel-Dosieröffnungen 10 angeordnet. Aus diesen Trennmittel-Dosieröffnungen
10 tritt das Trennmittel aus und gelangt über die Durchtrittsöffnungen 11, 12 für
das Trennmittel im Trägerrohr 6 und in der Antragshülse 4 in die trennmitteldurchlässige
Materialschicht 13.
[0031] Der Durchmesser des Trennmitteldosierrohrs 5 ist im Bereich einiger benachbarter
Trennmittel-Dosieröffnungen 10 jeweils so verringert, daß je ein Federring 3 zum Abdecken
einer Trennmittel-Dosieröffnung 10 axial gegen Verschieben gesichert auf das Trennmitteldosierrohr
5 schiebbar ist. Jeder Federring 3 umschließt das Trennmitteldosierrohr 5 teilweise.
Durch Drehen des Federrings 3 auf dem Trennmitteldosierrohr 5 kann die zugeordnete
Trennmittel-Dosieröffnung 10 von Hand verschlossen oder geöffnet werden. Dadurch ist
eine Anpassung der Breite des Trennmittelauftrags auf die Fixierwalze 8 an die Breite
eines Aufzeichnungstragers 27 möglich.
[0032] Um zu verhindern, daß Trennmittel zwischen der Antragshülse 4 und dem Trägerrohr
6 über die Stirnseiten der Trennmittelgeberrolle 1 nach außen gelangt, sind sowohl
am Außendurchmesser des Trägerrohrs 6, als auch am Innendurchmesser der Antragshülse
4 im Bereich jeder Stirnseite jeweils zwei gepaarte, umlaufende Kerben 29 vorgesehen.
Die antragshülsenseitigen Kerben 29 weisen zusätzlich Bohrungen zum Außendurchmesser
der Antragshülse 4 auf. Die Kerben 29 dienen als Labyrinth für das Trennmittel und
verhindern, daß der nicht von der trennmitteldurchlässigen Materialschicht 13 aufgesaugte
Trennmittelrest an den Stirnseiten der Trennmittelgeberrolle 1 austritt. Der Trennmittelrest
wird vielmehr über die Bohrungen in den Kerben 29 in die trennmitteldurchlässige Materialschicht
13 abgegeben.
[0033] Als formschlüssiges Mitnahmemittel zwischen Antragsrolle 7 und Trägerrohr 6 ist ein
aus einer Kulisse 22 und einer Warze 23 bestehender Bajonettverschluß vorgesehen (siehe
Figuren 2 und 3). Die Kulisse 22 ist L-förmig, wobei ein Schenkel in axialer und ein
Schenkel in radialer Richtung in die Oberfläche des Trägerrohrs eingebracht ist. Aus
dem Innendurchmesser der Antragshülse 4 ragt die Warze 23 hervor. Beim axialen Aufschieben
der Antragsrolle 7 auf das Trägerrohr 6 gelangt die Warze 23 in den axialen Schenkel
der Kulisse 22. Bei Erreichen der axialen Endposition der Antragsrolle 7 beginnt der
radiale Schenkel der Kulisse 22. In Figur 1 erkennt man nun, daß in einem der beiden
Flansche 31, an denen die Trennmittelgeberrolle 1 stirnseitig befestigt ist, ein axial
beweglicher Stift 21 zur verdrehsicheren Festlegung des Trägerrohrs 6 vorgesehen ist.
Dieser Stift 21 wird durch eine Druckfeder 17 von der Trennmittelgeberrolle 1 weggedrückt.
Soll nun der Bajonettverschluß verriegelt werden, dann wird der Stift 21 in eine Kerbe
des Trägerrohrs 6 eingedrückt, so daß das Trägerrohr 6 nicht mehr verdreht werden
kann. Die Antragsrolle 7 wird dann radial so bewegt, daß die Warze 23 in den radialen
Schenkel der Kulisse 22 bis zum Anschlag eindringt. Damit sind das Trägerrohr 6 und
die Antragsrolle 7 axial einander zugeordnet und werden durch den Bajonettverschluß
gemeinsam radial bewegt.
[0034] Die Antragshülse 4 besteht aus zwei Thermoplasthalbschalen. Im Gegensatz zu der Variante,
bei der die Antragshülse 4 aus einem gedrehten Aluminiumrohr mit axial vierreihig
gebohrten Durchtrittsöffnungen 12 für das Trennmittel (z.B. 80 Löchern) besteht, ist
eine Antragsrolle 7 mit einer als Thermoplasthalbschalen gefertigten Antragshülse
4 kostengünstiger. Dies liegt maßgeblich daran, daß die Durchtrittsöffnungen 12 für
das Trennmittel im Arbeitsgang des Spritzens der Thermoplasthalbschalen quasi gratis
in die Halbschalen eingebracht werden. Das Bohren der Durchtrittsöffnungen 12 für
das Trennmittel entfällt. Als Thermoplast eignet sich das bis zu 180°C wärmebeständige,
spritzbare Material Rython R-4. Dieses Material eignet sich auch deshalb, weil sein
Temperaturausdehnungskoeffizient mit dem Temperaturausdehnungskoeffizienten des aus
Aluminium gefertigten Trägerrohrs 6 zusammenpaßt.
[0035] Die beiden gleichen Halbschalen der Antragshülse 4 werden radial über formschlüssig
ineinandergreifende, innere Zentrierrippen 33 und äußere Zentrierrippen 32 zu einem
Rohr zusammengefügt. Die trennmitteldurchlässige Materialschicht 13 wird spiralförmig
um dieses Rohr gewickelt und stellt sicher, daß die Halbschalen zusammengesteckt bleiben.
[0036] Auf besonders kostengünstige Weise kann, anders als im vorliegenden Beispiel, die
Kulisse 22 in die Halbschalen der Antragshülse 4 auf deren Innendurchmesser vorgesehen
werden. Die Kulisse 22 ist im Spritzgußverfahren besonders einfach herstellbar. Es
muß dann lediglich die Warze 23 am Trägerrohr 6 vorgesehen werden.
[0037] Die Figuren 4,5 und 6 zeigen die Anordnung der Trennmitteldosiervorrichtung 30 in
der Wärme-Druckfixiervorrichtung. Der Wärme-Druckfixiervorrichtung eines nach dem
Umdruckprinzip arbeitenden Druck- oder Kopiergerätes wird ein Aufzeichnungsträger
27 zugeführt. Der Aufzeichnungsträger 27 gelangt dabei zwischen eine Andruckwalze
37 und die Fixierwalze 8. Die Fixierwalze 8 und die Andruckwalze 37 rollen aufeinander
ab und transportieren den Aufzeichnungsträger 27 durch Friktion weiter.
[0038] In den Figuren 4,5 und 6 sind drei unterschiedliche Ausführungsvarianten der Trennmitteldosiervorrichtung
30 gezeigt. Bei allen Varianten ist die Trennmitteldosiervorrichtung 30 um eine zur
Fixierwalzenachse parallele Drehachse 2 schwenkbar gelagert. Den Grundkörper der Trennmitteldosiervorrichtung
30 bildet ein Flachstahl, z.B. 40 mm x 15 mm oder ein Alustrangpreßprofil. Der Flachstahl
hat gegenüber dem Aluminium den Vorteil, daß er ein gewünschtes, höheres Eigengewicht
aufweist. Der Flachstahl erstreckt sich parallel entlang der Fixierwalze 8. An den
Stirnseiten des Flachstahls sind Flansche 31, 38, 50 vorgesehen, die zur Befestigung
des Trennmitteldosierrohrs 5 und damit der Trennmittelgeberrolle 1 dienen. Bei Verwendung
eines Alustrangpreßprofils ist auf der von der Fixierwalze 8 abgewandten Seite des
Profils ein Gewicht 34 vorgesehen, das so groß ist, daß die Andruckkraft der Trennmittelgeberrolle
1 auf die Fixierwalze 8 so groß ist, daß ein zuverlässiger und ausreichender Trennmittelauftrag
erfolgen kann. Dieses Gewicht 34 stellt auch sicher, daß die Trennmittelgeberrolle
1 von der Fixierwalze 8 stetig durch Friktion antreibbar ist. Bei Verwendung von Flachstahl
erübrigt sich das Gewicht 34. Bei einem Eigengewicht von ca. 1,4 kg des Flachstahls
wird die genannte Wirkung dennoch erzielt.
[0039] Die Ausführungsvarianten haben zudem gemeinsam, daß ein Blechwinkel 25 im rechten
Winkel zur Drehachse 2 auf der der Drehachse 2 gegenüberliegenden Seite der Trennmitteldosiervorrichtung
30 aus dieser hervorsteht. Befindet sich die Trennmitteldosiervorrichtung 30 in Arbeitsposition
(siehe Figur 4), dann liegt ein Betätigungsnocken 24 vertikal unterhalb des Winkels
25. In Arbeitsstellung der Trennmitteldosiervorrichtung 30 berührt der Nocken 24 den
Winkel 25 nicht. Im Falle einer Fixierpause wird der Nocken 24 von einer Welle 35
gedreht und drückt infolgedessen den Winkel 25 in vertikaler Richtung nach oben. Dadurch
wird die Trennmitteldosiervorrichtung 30 von der Fixierwalze 8 zumindest soweit weggeschwenkt,
daß sich die Trennmittelgeberrolle 1 und die Fixierwalze 8 nicht mehr berühren. In
einer Fixierpause wird auch eine Andruckwalze 37 von der Fixierwalze 8 durch hier
nicht näher bezeichnete Mittel weggeschwenkt.
[0040] Die Ausführungsvarianten gemäß den Figuren 4,5 und 6 unterscheiden sich in der Art
der Befestigung der Trennmittelgeberrolle 1 in der Trennmitteldosiervorrichtung 30.
Gemäß Figur 4 sind in den Flanschen 31 zwei Halbschalen vorgesehen, in die das Trennmitteldosierrohr
5 einlegbar ist. Um das Trennmitteldosierrohr 5 axial und radial gegen Verschieben
zu sichern, ist am Trennmitteldosierrohr 5 ein nicht dargestellter Stift vorgesehen,
der in eine entsprechende Bohrung in einer der Halbschalen eindringt. Zwei den Halbschalen
zugeordnete Riegel 16 halten das Trennmitteldosierrohr 5 in den Halbschalen. Die Riegel
16 sind einseitig klappbar über einen Riegeldrehpunkt 28 mit den Flanschen 31 verbunden.
An dem, dem Riegeldrehpunkt 28 gegenüberliegenden Ende der Riegel sind diese hakenartig
ausgeführt. Die Haken weisen in Klapprichtung eine Auflaufschräge auf, die beim Klappvorgang
eine jeweils dem Riegel 16 zugeordnete Blattfeder 26 vom Riegelende weg auslenkt,
bis der Klappvorgang beendet ist und der Riegel das Trennmitteldosierrohr 5 in seiner
Sollposition in den Halbschalen hält. Am Ende dieses Klappvorgangs dringt der Haken
in eine in den Blattfedern 26 vorgesehene Öffnung ein, wodurch die Blattfeder 26 in
Riegel 16 zurückfedert und diesen in seiner Sollposition hält.
[0041] Die Entnahme der Trennmittelgeberrolle 1 erfolgt bei in Wartungsstellung befindlicher
Trennmitteldosiervorrichtung 30. Die Riegel 16 sind so ausgeführt, daß sie im aufgeklappten
Zustand an einem im Bereich des Riegeldrehpunkts 28 vorgesehenen Anschlag aufliegen.
Ihre dem Trennmitteldosierrohr 5 zugewandte Seite befindet sich dann in etwa horizontaler
Position. In dieser Position kann das Trennmitteldosierrohr 5 auf den Riegeln 16 abgelegt
werden, sodaß eine Beschädigung des Schlauches 15, der über den Trennmittelzulaufstecker
9 geschoben ist, verhindert wird.
[0042] Die Variante gemäß Figur 5 verfügt über eine Trennmittelzulaufbuchse 14. Beim Einstecken
des Trennmitteldosierrohrs 5 in die Flansche 31 dringt der Trennmittelzulaufstecker
9 in die Trennmittelzulaufbuchse 14 ein. Durch das Zusammenwirken zwischen Trennmittelzulaufstecker
9 und Trennmittelzulaufbuchse 14 wird das Trennmitteldosierrohr 5 und damit die Trennmittelgeberrolle
1 axial und radial gegen Verschieben gesichert. Zudem sind die Flansche 31 bei der
Variante gemäß Figur 5 V-förmig ausgeführt, wobei die V-Form an ihrem Schenkelberührungsbereich
kreisrund so ausgeführt ist, daß die Schenkel das Trennmitteldosierrohr 5 teilweise
formschlüssig umgreifen. Einer der Schenkel ist als Federschenkel 36 ausgebildet.
Dieser Federschenkel 36 wird beim Einstecken bzw. Herausziehen des Trennmitteldosierrohrs
5 ausgelenkt und sichert bei Erreichen der Sollposition das Trennmitteldosierrohr
5 gegen Herausfallen. Bei dieser Variante ist die Trennmittelgeberrolle 1 auf einfache
Weise vollständig aus der Trennmitteldosiervorrichtung 30 entnehmbar und ist im herausgenommenen
Zustand nicht mit dem Schlauch verbunden.
[0043] Bei der Variante gemäß Figur 6 wird das Trennmittel über den Trennmittelzuführschlauch
15 der Trennmitteldosiervorrichtung 30 zugeführt. Der Trennmittelzuführschlauch 15
ist Bestandteil einer nicht dargestellten Trennmittelzuführvorrichtung, die durch
eine elektromechanische Pumpe realisierbar ist. Der Trennmittelzuführschlauch 15 ist
über einen Nippel 60 geschoben und auf diesem durch einen Ring 61 gesichert. Der Nippel
60 weist eine Nippelbohrung 62 auf, die in einer Flanschdurchdringung 63 mündet. Die
Flanschdurchdringung 63 verläuft rechtwinklig im ersten Flansch 38. Das nippelseitige
Ende der Flanschdurchdringung 63 ist im rechten Winkel zur Trennmitteldosierrohrachse
gerichtet, während das trennmitteldosierrohrseitige Ende der Flanschdurchdringung
63 mit der Trennmitteldosierrohrachse fluchtet.
[0044] Figur 7 zeigt einen axialen Schnitt durch die Trennmitteldosiervorrichtung 30. Zwischen
dem ersten Flansch 38 und dem zweiten Flansch 50 ist die Trennmittelgeberrolle 1 angeordnet.
Die Trennmittelgeberrolle 1 umfaßt auch das Trennmitteldosierrohr 5, auf dessen Enden
jeweils Hülsen 58, 59 gepreßt sind. Die Hülsen 58, 59 dienen zum einen der Lagerung
des Trennmitteldosierrohrs 5 im ersten und zweiten Flansch 38, 50 der Trennmitteldosiervorrichtung
30 und zum anderen der Aufnahme von hitzebeständigen Rillenkugellagern 20, mittels
derer die Antragsrolle 7 um die Achse des Trennmitteldosierrohrs 5 drehbar gelagert
ist.
[0045] Um das Trennmittel aus der Flanschdurchdringung 63 dem Inneren des Trennmitteldosierrohrs
5 zuzuführen, ist eine flüssigkeitsdichte axiale Kupplungsvorrichtung vorgesehen.
Die Kupplungsvorrichtung besteht aus einer in den ersten Flansch 38 eingebrachten
Paßbohrung 45, deren Achse mit der Achse des in Einbaulage befindlichen Trennmitteldosierrohrs
5 fluchtet und einer Kupplungsscheibe 39. Die außere Form der Kupplungsscheibe 39
entspricht einer Kugelschicht mit einem dem Paßbohrungsradius gleichenden Kugelradius.
Die auf den ebenen, flächengleichen Kugelschichtflächen senkrecht stehende Symmetrieachse
der Kupplungsscheibe 39 fluchtet mit der Trennmitteldosierrohrachse.
[0046] Die Kupplungsscheibe 39 ist einstückig mit der auf das Trennmitteldosierrohr 5 gepreßten
Hülse 58 gefertigt. In einer anderen Ausführungsform, bei der auf die Hülsen 58, 59
verzichtet wäre, kann die Kupplungsscheibe 39 auch einstückig mit dem Trennmitteldosierrohr
5 gefertigt sein. Die Kupplungsscheibe 39 weist ebenso wie der erste Flansch 38 eine
Durchdringung auf. Diese Kupplungsscheibendurchdringung ist axial gerichtet und fluchtet
mit der Trennmitteldosierrohrachse.
[0047] Zusätzlich weist die Kupplungsscheibe 39 eine von der ebenen Kugelschichtflache,
die vom Trennmitteldosierrohr 5 abgewandt ist, ausgehende, axial gerichtete, kreiszylindrische
Vertiefung auf. In diese Vertiefung ist eine Dichtscheibe 40 eingelegt, deren Größe
in etwa der Größe der Vertiefung entspricht.
[0048] Um ein hohes Maß an Dichtigkeit zu gewährleisten, ist der Boden der Vertiefung in
der Kupplungsscheibe 39 als Kupplungsscheibendichtfläche 47 ausgeführt. Die Kupplungsscheibendichtfläche
47 ist eben. Der Rand der Kupplungsscheibendichtfläche 47 ist von der Kupplungsscheibendichtfläche
47 in Form einer umlaufenden Kupplungsscheibenkerbe 48 zurückgesetzt. Dies dient einer
definierten Auflage der Dichtscheibe 40 am Rand der Vertiefung. Die Dichtscheibe 40
wird in der Vertiefung der Kupplungsscheibe 39 formschlüssig durch einen Kupplungsscheibenbund
49 gehalten. Der Kupplungsscheibenbund 49 befindet sich am äußeren Rand der Vertiefung
und verringert den Querschnitt der Vertiefung an dieser Stelle. Die Dichtscheibe 40
weist eine Dichtscheibendurchdringung 43 auf, deren Achse mit der Trennmitteldosierrohrachse
fluchtet.
[0049] Die Paßbohrung 45 weist entlang ihrer axial gerichteten Wände eine umlaufende Paßbohrungsnut
46 auf. In Folge dieser Paßbohrungsnut 46 weist der Paßbohrungsboden eine stempelartige
Erhebung auf, deren zur Dichtscheibe 40 gewandte ebene Oberfläche eine Stempeldichtfläche
44 bildet. Die Stempeldichtflache 44 ist geringfügig kleiner als der Querschnitt,
der durch den Kupplungsscheibenbund 49 verkleinerten Vertiefung in der Kupplungsscheibe
39. Die Stempeldichtflache 44 liegt vollflächig auf der Dichtscheibe 40 auf.
[0050] Der zweite Flansch 50 der Trennmitteldosiervorrichtung 30 ist als Loslager ausgebildet
. In dieses Loslager ist das zweite Ende des Trennmitteldosierrohrs 5, auf das die
Hülse 59 gepreßt ist, radial einlegbar. Der zweite Flansch 50 ist entsprechend, wie
in den Figuren 7 und 8 gezeigt, ausgebildet. Der zweite Flansch 50 weist eine Halbschale
51 auf, die in Entnahmerichtung der Trennmittelgeberrolle 1 offen ist. Diese Öffnung
ist als Halbschalentrichter 52 so ausgebildet, daß ein Einlegen des Trennmitteldosierrohrs
5 in die Halbschale 51 erleichtert ist.
[0051] An einer Stelle zwischen dem Trennmitteldosierrohr 5 und der Drehachse 2 der Trennmitteldosiervorrichtung
30 ist ein Ende einer Blattfeder 41 mit Hilfe einer Klemmschraube 64 befestigt. Die
Blattfeder 41 erstreckt sich von der Klemmschraube 64 ausgehend über die Stirnseite
des Trennmitteldosierrohrs 5 hinaus. An dieser Stirnseite weist das Trennmitteldosierrohr
5 einen gehärteten Zylinderstift 53 auf. Dieser Zylinderstift 53 steht über die Oberfläche
der Stirnseite hervor und verschließt das Trennmitteldosierrohr 5 so, daß kein Trennmittel
austreten kann.
[0052] Die Blattfeder 41 weist eine Vorspannung auf, die eine Dichtkraft 42 in Pfeilrichtung
axial auf das Trennmitteldosierrohr 5 in Richtung des ersten Flansches 38 hervorruft.
Die Blattfeder 41 liegt dabei auf dem gehärteten Zylinderstift 53 auf.
[0053] Als Verriegelungsmittel gegen radiales Herausfallen des Trennmitteldosierrohrs 5
aus dem Loslager des zweiten Flansches 50 dient die spezielle Ausformung der Blattfeder
41. Die Blattfeder 41 ist im Bereich der offenen Seite der Halbschale des zweiten
Flansches 50 in Richtung des ersten Flansches 38 so gebogen, daß die Blattfeder 41
auf der Hülse 59 aufliegt. Die Hülse 59 ist im Berührungsbereich angefast. Der Biegeverlauf
der Blattfeder 41 folgt schließlich einer runden Biegekante 54. Dieser Biegeverlauf
bewirkt, daß das freie Ende der Blattfeder 41 schräg nach außen, von den beiden Flanschen
38,50 weg verläuft. Dieses freie Ende dient als Auflaufschräge, die beim Einsetzen
der Trennmittelgeberrolle 1 in die Trennmitteldosiervorrichtung 30 vom zweiten Flansch
50 weggedrückt wird. Ein zu großes Auslenken der Blattfeder 41 vom zweiten Flansch
50 weg wird durch einen Federwegbegrenzer 57 verhindert. Ist keine Trennmittelgeberrolle
1 in die Trennmitteldosiervorrichtung 30 eingesetzt, dann liegt die Blattfeder 41
an einer Abstützstelle 56 am zweiten Flansch 50 an. Dies bewirkt, daß ein Bediener
die Trennmittelgeberrolle 1 jederzeit in die Trennmitteldosiervorrichtung 30 einsetzen
kann, ohne die Blattfeder 41 , beispielsweise von Hand, auslenken zu müssen. Die Auslenkarbeit
wird allein von dem stirnseitigen Ende des Trennmitteldosierrohrs 5 übernommen.
[0054] Die runde Biegekante 54 der Blattfeder 41 bewirkt, daß die Trennmittelgeberrolle
1 beim An- und Abschwenken der Trennmitteldosiervorrichtung 30 zur bzw. von der Fixierwalze
8 nicht aus der Halbschale des Flansches 50 fallen kann. In angeschwenktem Zustand
der Trennmitteldosiervorrichtung 30 wird die Trennmittelgeberrolle 1 durch die zwischen
der Trennmitteldosiervorrichtung 30 und der Fixierwalze 8 wirkenden Kräfte radial
in die Halbschale des zweiten Flansches gedrückt.
[0055] Die ebene Dichtscheibe 40 besteht aus einem silikonölbeständigen, bis max. 200° C
wärmebeständigen und mit bestimmter Shoreharte ausgerüsteten Werkstoff, z.B. Viton
oder Silikon. Die ebene Dichtscheibe 40 ist kostengünstig aus Plattenmaterial auszustanzen
oder auch vulkanisierbar. Die Shoreharte und die Dicke der Dichtscheibe 40 sind aufeinander
abgestimmte Parameter, damit bei möglichst geringer axialer Dichtkraft 42 absolute
Dichtheit gewährleistet ist, wobei dies auf die gesamte Lebensdauer einer Wärmedruckfixiereinrichtung,
von z.B. 5 Jahren, zutreffen muß. Ferner muß die ebene Dichtscheibe 40 so elastisch
sein, daß sie im Toleranzfall bei extrem unparallelen Dichtflächen 44, 47 immer absolute
Dichtheit der Kupplungsvorrichtung gewährleistet. Die Größe der Dichtscheibenbohrung
43 ist so gewählt, daß sie beim Trennen der Kupplungsvorrichtung als Drossel gegen
das Auslaufen des Trennmitteldosierrohrinhaltes wirkt.
[0056] Zum Ausbau der Trennmittelgeberrolle 1 nimmt ein Bediener diese ohne Verbrennungsgefahr
am wärmeisolierenden Filzmantel, der als trennmitteldurchlässige Materialschicht 13
dient, in der Nähe des zweiten Flansches 50 und hebt die Trennmittelgeberrolle 1 ruckartig
gegen die Reibkraft, die zwischen dem stirnseitigen Ende des Trennmitteldosierrohrs
5 und der Blattfeder 41 wirkt, schräg nach oben heraus. Jetzt kann die Antragshülse
4 von dem stationsgebundenen Trägerrohr 6 abgezogen und durch eine neue Antragshülse
4 ersetzt werden. Zum Einbau der erneuerten Trennmittelgeberrolle 1 steckt der Bediener
die Kupplungsscheibe 39 in die Paßbohrung 45 des ersten Flansches 38 ein. Das andere
Ende des Trennmitteldosierrohrs 5 wird in den Halbschalentrichter 52 gelegt und gegen
die Auflaufschräge 55 der Blattfeder 41 gedrückt. Die Blattfeder 41 federt nach außen
und verriegelt selbsttätig beim Zurückfedern über die runde Biegekante 54. Die Trennmittelgeberrolle
1 ist damit flüssigkeitsdicht in der Trennmitteldosiervorrichtung 30 verankert.
[0057] 

1. Trennmitteldosiervorrichtung zum Zuführen von Trennmittel zur Oberfläche einer Fixierwalze
(8) eines nach dem Umdruckprinzip arbeitenden Druck- oder Kopiergerätes, mit
a) einem Trennmitteldosierrohr (5), mit mindestens einer, entlang seiner Längsausdehnung
angeordneten Trennmittel-Dosieröffnung (10),
b) einem auf dem Trennmitteldosierrohr (5) drehbar gelagerten Trägerrohr (6), mit
am Umfang angeordneten Durchtrittsöffnungen (11) für das Trennmittel
c) einer als auswechselbares Verschleißteil axial über das Trägerrohr (6) schiebbar
ausgebildeten Antragsrolle (7), wobei die Antragsrolle (7)aufweist:
- eine das Trägerrohr (6) aufnehmende Antragshülse (4) mit Durchtrittsöffnungen (12)
für das Trennmittel, die derart angeordnet sind, daß sie sich mit den Durchtrittsöffnungen
(11) im Tragerrohr (6) zumindest teilweise überdecken, und
- eine auf dem außeren Umfang der Antragshülse (4) befestigte trennmitteldurchlässige
Materialschicht (13) als Trennmittel-Antragselement.
2. Trennmitteldosiervorrichtung nach Anspruch 1, mit einer Antragshülse (4), die zusammensteckbare
Halbschalen aufweist.
3. Trennmitteldosiervorrichtung nach Anspruch 2, bei der die Halbschalen aus hitzebeständigem
Thermoplast bestehen.
4. Trennmitteldosiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der zwischen
Trägerrohr (6) und Antragsrolle (7) formschlüssige Mitnahmemittel vorgesehen sind.
5. Trennmitteldosiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der sowohl
am Außendurchmesser des Trägerrohrs (6) als auch am Innendurchmesser der Antragsrolle
(7) im Bereich der Stirnseiten jeweils mindestens eine radial umlaufende Kerbe (29)
vorgesehen ist.
6. Trennmitteldosiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer die
Trennmitteldosiervorrichtung (30) um eine zur Fixierwalzenachse parallele Drehachse
(2) in unterschiedlichen Betriebslagen zugeordnete Positionen verschwenkenden Verschwenkeinrichtung
(31,34).
7. Trennmitteldosiervorrichtung nach Anspruch 6, bei der die Trennmittelgeberrolle (1)
aus der in einer Wartungsstellung befindlichen Trennmitteldosiervorrichtung (30) entnehmbar
ist.
8. Trennmitteldosiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer das
Trennmitteldosierrohr (5) mit einer Trennmittelzuführvorrichtung (15) koppelnden Flüssigkeitskupplung
(9,39).
9. Trennmitteldosiervorrichtung nach Anspruch 8, bei der
a) ein Trennmittelzulaufstecker (9) radial vom Trennmitteldosierrohr (5) absteht,
und
b) an der Trennmitteldosiervorrichtung (30) eine Trennmittelzulaufbuchse (14) so angeordnet
ist, daß der Trennmittelzulaufstecker (9) beim Einsetzen der Trennmittelgeberrolle
(1) in die Trennmitteldosiervorrichtung (30) in die Trennmittelzulaufbuchse (14) eindringt.
10. Trennmitteldosiervorrichtung nach Anspruch 8, bei der
a) die Enden des Trennmitteldosierrohrs (5) in einem ersten und einem zweiten Flansch
(38, 50) gelagert sind,
b) der erste Flansch (38) eine Paßbohrung (45) aufweist, deren Achse mit der Achse
des in Einbaulage befindlichen Trennmitteldosierrohrs (5) fluchtet und deren stirnseitiger
Boden mindestens eine mit der Trennmittelzuführvorrichtung (15) verbundene Flanschdurchdringung
(63) aufweist,
c) das im ersten Flansch (38) gelagerte Ende des Trennmitteldosierrohrs (5) als Kupplungsscheibe
(39) ausgebildet ist,
- deren außere Oberfläche die Form einer Kugelschicht mit einem dem Paßbohrungsradius
gleichenden Kugelradius hat, und deren auf dem ebenen Teil der Kugelschichtoberflache
senkrecht stehende Symmetrieachse mit der Trennmitteldosierrohrachse fluchtet und
- die eine axial gerichtete, zum Trennmitteldosierrohr (5) führende, mit dem axial
ausgerichteten Teil der Flanschdurchdringung (63) fluchtende Kupplungsscheibendurchdringung
aufweist.
11. Trennmitteldosiervorrichtung nach Anspruch 10, bei der zwischen der Kupplungsscheibe
(39) und dem Boden der Paßbohrung (45) eine Dichtscheibe (40) einlegbar ist, die eine
mit dem axial ausgerichteten Teil der Flanschdurchdringung (63) fluchtende Dichtscheibendurchdringung
(43) aufweist.
12. Trennmitteldosiervorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, bei der der zweite Flansch
(50) als Loslager ausgebildet ist, in das in radialer Richtung das Trennmitteldosierrohr
(5) einlegbar ist, wobei an dem Loslager vorgesehen sind:
- mindestens ein Verriegelungselement, das das Trennmitteldosierrohr (5) radial gegen
Herausfallen sichert, und
- mindestens ein Element, das das Trennmitteldosierrohr (5) axial in Richtung des
ersten Flansches (38) drückt.
13. Trennmitteldosiervorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, bei der mindestens
eine einseitig am zweiten Flansch (50) befestigte Blattfeder (41) das entsprechende
Ende des Trennmitteldosierrohrs (5), zur Verriegelung gegen Herausfallen formschlüssig
umgreift und das Trennmitteldosierrohr (5) axial in Richtung des ersten Flansches
(38) drückt .
14. Trennmitteldosiervorrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, bei der
- im Boden der Paßbohrung (45) entlang deren axial gerichteter Wände eine umlaufende
Paßbohrungsnut (46) vorgesehen ist, sodaß der Boden eine stempelartige Erhebung aufweist,
in deren Oberfläche der axial ausgerichtete Teil der Flanschdurchdringung (63) mündet,
- die Kupplungsscheibe (39) eine axial gerichtete Vertiefung aufweist, in die die
Dichtscheibe (40) einlegbar ist und
- der Querschnitt der stempelartigen Erhebung kleiner ist, als der Querschnitt der
Vertiefung in der Kupplungsscheibe (39).
15. Trennmitteldosiervorrichtung nach Anspruch 14, bei der die Dichtscheibe (40) formschlüssig
durch einen den Querschnitt der Vertiefung verkleinernden Bund (49) in der Vertiefung
gehalten wird.
16. Trennmitteldosiervorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, bei der über
das Trennmitteldosierrohr (5) schiebbare Federringe (3) vorgesehen sind, mit deren
Hilfe einzelne Dosieröffnungen (10) verschließbar sind.
17. Trennmitteldosiervorrichtung nach Anspruch 16, bei der die Federringe (3) das Trennmitteldosierrohr
(5) nicht vollständig umgreifen und bei der die Dosieröffnungen (10) durch radiales
Verdrehen der Federringe (3) verschließbar sind.
1. Separating agent metering device for supplying separating agent to the surface of
a fuser roller (8) of a printer or copier operating by the transfer-printing method,
having
a) a separating agent metering tube (5) with at least one separating agent metering
opening (10) arranged along its longitudinal extent,
b) a carrier tube (6) rotatably mounted on the separating agent metering tube (5)
with passage openings (11), arranged on the circumference, for the separating agent,
c) an applicator roller (7) designed as an exchangeable part subject to wear which
can be slid axially over the carrier tube (6), the applicator roller (7) having:
- an applicator sleeve (4) which receives the carrier tube (6) and has passage openings
(12) for the separating agent which are arranged in such a way that they are at least
partially congruent with the passage openings (11) in the carrier tube (6), and
- a layer of material (13), which is permeable to the separating agent and is attached
to the outer circumference of the applicator sleeve (4), as a separating agent applicator
element.
2. Separating agent metering device according to Claim 1, having an applicator sleeve
(4) which has semi-shells which can be fitted together.
3. Separating agent metering device according to Claim 2, in which the semi-shells are
composed of heat-resistant thermoplastic.
4. Separating agent metering device according to any of the preceding claims, in which
positive-locking carrier means are provided between the carrier tube (6) and the applicator
roller (7).
5. Separating agent metering device according to any of the preceding claims, in which
at least one radially extending notch (29) is provided both on the outside diameter
of the carrier tube (6) and on the inside diameter of the applicator roller (7) in
each case in the region of the end faces.
6. Separating agent metering device according to any of the preceding claims, having
a pivoting apparatus (31, 34) which pivots the separating agent metering device (30)
about an axis of rotation (2) parallel to the axis of the fuser roller into positions
assigned to different operating positions.
7. Separating agent metering device according to Claim 6, in which the separating agent
feed roller (1) can be removed from the separating agent metering device (30) when
it is in a servicing position.
8. Separating agent metering device according to any of the preceding claims, having
a hydraulic clutch (9, 39) which couples the separating agent metering tube (5) to
a separating agent supply device (15).
9. Separating agent metering device according to Claim 8, in which
a) a separating agent inlet plug (9) protrudes radially from the separating agent
metering tube (5), and
b) a separating agent inlet bush (14) is arranged on the separating agent metering
device (30) in such a way that the separating agent inlet plug (9) enters into the
separating agent inlet bush (14) when the separating agent feed roller (1) is inserted
into the separating agent metering device (30).
10. Separating agent metering device according to Claim 8, in which
a) the ends of the separating agent metering tube (5) are mounted in a first and a
second flange (38, 50),
b) the first flange (38) has a fitting bore (45) whose axis is flush with the axis
of the separating agent metering tube (5) when it is in the installation position,
and whose end-face base has at least one flange passage (63) connected to the separating
agent supply device (15),
c) the end of the separating agent metering tube (5) mounted in the first flange (38)
is designed as a clutch disc (39),
- whose outer surface has the shape of a spherical segment with a radius equal to
the radius of the fitting bore, and whose axis of symmetry disposed perpendicular
to the flat part of the surface of the spherical segment is flush with the axis of
the separating agent metering tube, and
- which has a passage which is directed axially, leads to the separating agent metering
tube (5) and is flush with the axially aligned part of the flange passage (63).
11. Separating agent metering device according to Claim 10, in which a sealing disc (40)
can be placed between the clutch disc (39) and the base of the fitting bore (45),
which sealing disc (40) has a passage (43) which is flush with the axially aligned
part of the flange passage (63).
12. Separating agent metering device according to Claim 10 or 11, in which the second
flange (50) is designed as a movable bearing, in which the separating agent metering
tube (5) can be placed in the radial direction, there being provided on the movable
bearing:
- at least one locking element which secures the separating agent metering tube (5)
against dropping out radially, and
- at least one element which presses the separating agent metering tube (5) axially
in the direction of the first flange (38).
13. Separating agent metering device according to any of Claims 10 to 12, in which at
least one leaf spring (41) is attached on one side of the second flange (50), which
leaf spring engages in a positive-locking manner around the corresponding end of the
separating agent metering tube (5) to lock it against dropping out and presses the
separating agent metering tube (5) axially in the direction of the first flange (38).
14. Separating agent metering device according to any of Claims 10 to 13, in which
- a peripheral fitting-bore groove (46) is provided in the base of the fitting bore
(45) along its axially directed walls so that the base has a ram-like elevation,
into whose surface the axially directed part of the flange passage (63) opens out,
- the clutch disc (39) has an axially directed depression in which the sealing disc
(40) can be placed, and
- the cross-section of the ram-like elevation is smaller than the cross-section of
the depression in the clutch disc (39).
15. Separating agent metering device according to Claim 14, in which the sealing disc
(40) is held in the depression in a positive-locking manner by a collar (49) which
reduces the cross-section of the depression.
16. Separating agent metering device according to any of the preceding claims, in which
spring rings (3) are provided, which can be slid over the separating agent metering
tube (5) and with the aid of which individual metering openings (10) can be closed.
17. Separating agent metering device according to Claim 16, in which the spring rings
(3) do not engage completely around the separating agent metering tube (5), and in
which the metering openings (10) can be closed by turning the spring rings (3) radially.
1. Dispositif de dosage d'agent séparateur destiné à alimenter en agent séparateur la
surface d'un rouleau fixateur (8) d'une imprimante ou d'une photocopieuse fonctionnant
selon le principe du report, comportant
a) un tube de dosage d'agent séparateur (5) muni d'au moins un orifice de dosage d'agent
séparateur (10) disposé dans le sens de la longueur,
b) un tube support (6) agencé de manière pivotable sur le tube de dosage de l'agent
séparateur (5) doté sur sa circonférence d'orifices traversants (11) destinés à l'agent
séparateur ;
c) un rouleau applicateur (7) coulissant monté axialement comme pièce d'usure au-dessus
du tube support (6), le rouleau applicateur (7) présentant:
- une douille applicatrice (4) recevant le tube support (6) et comportant des orifices
traversants (12) destinés à l'agent séparateur disposés de manière à recouvrir au
moins partiellement les orifices traversants (11) du tube support (6) et,
- comme élément applicateur de l'agent séparateur, une couche de matière (13) perméable
à l'agent séparateur fixée sur la circonférence extérieure de la douille applicatrice
(4).
2. Dispositif de dosage d'agent séparateur selon la revendication 1, comportant une douille
applicatrice (4) munie de demi-coquilles emboîtables les unes dans les autres.
3. Dispositif de dosage d'agent séparateur selon la revendication 2, dans lequel les
demi-coquilles sont réalisées dans une matière thermoplastique résistant à la chaleur.
4. Dispositif de dosage d'agent séparateur selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel des moyens d'entraînement à engagement positif sont prévus entre le tube
support (6) et le rouleau applicateur (7).
5. Dispositif de dosage d'agent séparateur selon l'une des revendications précédentes
dans lequel au moins une rainure périphérique radiale (29) est prévue, dans les zones
des faces frontales, tant sur le diamètre extérieur du tube support (6) que sur le
diamètre intérieur du rouleau applicateur (7).
6. Dispositif de dosage d'agent séparateur selon rune des revendications précédentes,
avec un dispositif de pivotement (31, 34) pivotant le dispositif de dosage de l'agent
séparateur (30) dans des positions assignées à différentes positions de fonctionnement
autour d'un axe de rotation (2) parallèle à l'axe du rouleau fixateur.
7. Dispositif de dosage d'agent séparateur selon la revendication 6, dans lequel le rouleau
donneur d'agent séparateur (1) peut être extrait du dispositif de dosage de l'agent
séparateur (30) mis en position d'attente.
8. Dispositif de dosage d'agent séparateur selon l'une des revendications précédentes
doté d'un accouplement fluidique (9, 39) assurant le couplage entre le tube de dosage
d'agent séparateur (5) et le dispositif d'alimentation de l'agent séparateur (15).
9. Dispositif de dosage d'agent séparateur selon la revendication 8, dans lequel
a) un connecteur mâle d'alimentation d'agent séparateur (9) fait saillie radialement
au tube de dosage de ragent séparateur (5) et dans lequel,
b) au niveau du dispositif de dosage de ragent séparateur (30), un connecteur femelle
d'alimentation d'agent séparateur (14) est disposé de manière à ce que le connecteur
mâle d'alimentation de l'agent séparateur (9) pénètre dans le connecteur femelle d'alimentation
de ragent séparateur (14) lors du positionnement du rouleau donneur de ragent séparateur
(1) dans le dispositif de dosage de l'agent séparateur (30).
10. Dispositif de dosage d'agent séparateur selon la revendication 8, dans lequel
a) les extrémités du tube de dosage de l'agent séparateur (5) sont placées dans une
première et une deuxième bride (38, 50),
b) la première bride (38) présente un alésage d'ajustement (45) dont l'axe est aligné
avec l'axe du tube de dosage de l'agent séparateur (5) placé en position de montage
et dont le fond situé sur la face frontale présente au moins une traversée de bride
(63) reliée avec le dispositif d'alimentation de l'agent séparateur (15),
c) l'extrémité du tube de dosage de l'agent séparateur (5) logée dans la première
bride (38) est conformée comme un disque d'accouplement (39),
- dont la surface extérieure a la forme d'une couche sphérique dotée d'un rayon de
sphère égal au rayon de l'alésage d'ajustement et dont l'axe de symétrie perpendiculaire
à la section plane de la surface de la couche sphérique est alignée avec l'axe du
tube de dosage de l'agent séparateur et
- qui présente une traversée de disque d'accouplement, axiale et menant au tube de
dosage de l'agent séparateur (5), alignée avec la section axiale de la traversée de
la bride (63).
11. Dispositif de dosage d'agent séparateur selon la revendication 10, dans lequel il
est possible d'intercaler entre le disque d'accouplement (39) et le fond de l'alésage
d'ajustement (45) une rondelle d'étanchéité (40) qui présente une traversée (43) alignée
avec la section axiale de la traversée de bride (63).
12. Dispositif de dosage d'agent séparateur selon la revendication 10 ou 11, dans lequel
la deuxième bride (50) est conformée comme un palier libre dans lequel le tube de
dosage de l'agent séparateur (5) peut être positionné radialement, le palier libre
étant muni :
- d'au moins un élément de verrouillage qui prévient toute chute radiale du tube de
dosage de l'agent séparateur (5) et
- d'au moins un élément qui comprime axialement le tube de dosage de l'agent séparateur
(5) en direction de la première bride (38).
13. Dispositif de dosage d'agent séparateur selon l'une des revendications 10 à 12, dans
lequel au moins un ressort à lames (41) fixé unilatéralement à la deuxième bride (50)
enveloppe, par engagement positif, l'extrémité correspondante du tube de dosage d'agent
séparateur (5) de manière à en prévenir la chute et comprime axialement le tube de
dosage de l'agent séparateur (5) en direction de la première bride (38).
14. Dispositif de dosage d'agent séparateur (45) selon l'une des revendications 10 à 13,
dans lequel
- une rainure périphérique d'alésage d'ajustement (46) est prévue au fond de l'alésage
d'ajustement (45) le long de ses parois axiales de sorte que le fond présente un rehaussement
en forme de poinçon à la surface duquel débouche la section axiale de la traversée
de la bride (63),
- le disque d'accouplement (39) présente un creux axial capable de recevoir la rondelle
d'étanchéité (40) et
- la section du rehaussement en forme de poinçon est inférieure à la section du creux
du disque d'accouplement (39).
15. Dispositif de dosage d'agent séparateur selon la revendication 14, dans lequel la
rondelle d'étanchéité (40) est maintenue dans le creux, par engagement positif, à
l'aide d'un collet (49) qui réduit la section du creux.
16. Dispositif de dosage d'agent séparateur selon l'une des revendications précédentes,
dans lequel sont prévues des rondelles-ressort (3) qui peuvent glisser sur le tube
de dosage de l'agent séparateur (5) et obturer les différents orifices de dosage (10).
17. Dispositif de dosage d'agent séparateur selon la revendication 16, dans lequel les
rondelles-ressort (3) n'enveloppent pas complètement le tube de dosage de l'agent
séparateur (5) et dans lequel les orifices de dosage (10) peuvent être obturés par
un pivotement radial des rondelles-ressort (3).