| (19) |
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(11) |
EP 0 666 186 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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02.09.1998 Patentblatt 1998/36 |
| (22) |
Anmeldetag: 15.12.1994 |
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Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von mehrteiligen Druckereiprodukteeinheiten
Method and means for manufacturing multi-part printed product units
Dispositif et procédé pour réaliser des unités de production imprimées à plusieurs
parties
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI SE |
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Priorität: |
04.02.1994 CH 321/94
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.08.1995 Patentblatt 1995/32 |
| (73) |
Patentinhaber: Ferag AG |
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CH-8340 Hinwil (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Stauber, Hans-Ulrich
CH-8624 Grüt (CH)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte
Schaad, Balass, Menzl & Partner AG |
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Dufourstrasse 101
Postfach 8034 Zürich 8034 Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 019 606
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US-A- 5 096 176
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen
von mehrteiligen Produkteeinheiten gemäss den Ansprüchen 1, 5 und 9 sowie eine mehre
teilige Produkteeinheit gemäss Anspruch 10.
[0002] Zeitungen sind oft mit Beilagen wie Magazinen, Broschüren, Zeitschriften und dergleichen
versehen. Diese Beilagen sind jeweils zwischen Schenkeln der gefalteten Zeitung lose
angeordnet. Beim Handhaben dieser Zeitungen besteht die Gefahr, dass sich die Beilagen
verschieben oder sie sogar aus der Zeitung herausfallen. Das Problem besteht insbesondere
bei Beilagen mit einem erheblichen Gewicht und bei einer Vielzahl von Beilagen. Die
Beilagen bestehen oft aus Papier hoher Qualität mit glatter Oberfläche, die vielmals
satiniert ist. Dies begünstigt das Gleiten der Beilagen in der Zeitung. Weiter besteht
bei der Verarbeitung von Zeitungen mit derartigen Beilagen, insbesondere im Versandraum,
das Problem, dass sich die Beilagen infolge ihrer Massenträgheit in der Zeitung verschieben,
geschieht dies in Richtung gegen den Falz der Zeitung, wird diese aufgeplustert.
[0003] Die EP-A-0 019 606 offenbart Verschlussmittel für Periodika oder andere Papiere,
die für die Verbreitung und das Marketing vorgesehen sind. Die Verschlussmittel weisen
zwei Verschlusselemente auf, die die Schenkel eines gefalteten Aussenteils beim dem
Falz gegenüberliegenden Rand miteinander verbinden. Jedes Verschlusselement besteht
aus einem im wesentlichen rechteckigen Papierblatt, das in drei Felder aufgeteilt
ist. Die aussenliegenden Felder sind mit Mitteln zum Haften an der Aussenseite der
Schenkel des Aussenteils versehen und das unbearbeitete mittlere Feld kommt beim Rand
zu liegen.
[0004] Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein weiteres Verfahren und
eine Vorrichtung zum Herstellen von Produkteeinheiten zu schaffen, in welchen die
in einem Aussenteil angeordneten Druckereiprodukte (Zeitungen, Zeitschriften, Teile
hievon sowie Beilagen) am Verschieben und Herausfallen gehemmt oder gehindert sind.
[0005] Diese Aufgabe wird durch ein Verfahren und eine Vorrichtung gelöst, die die Merkmale
in den Ansprüchen 1, 5 und 9 aufweisen.
[0006] Verfahrensgemäss werden die Schenkel des gefalteten Aussenteils, zwischen denen die
Druckereiprodukte angeordnet sind, miteinander mittelbar über die dazwischenliegenden
Druckereiprodukte verbunden. Diese Verbindung zusammen mit dem gefalteten Aussenteil
bildet eine stabile Einheit, die die Druckereiprodukte am Gleiten oder Herausfallen
hemmt bzw. hindert.
[0007] Eine weitere Ausbildungsform des erfindungsgemässen Verfahrens ist im Anspruch 2
definiert. Die Druckereiprodukte werden dabei gegeneinander und gegenüber den Schenkeln
stabilisiert.
[0008] In bevorzugter Weise werden die Schenkel und die dazwischen liegenden Druckereiprodukte
mittels eines Antigleitmittels miteinander verbunden, wie dies im Anspruch 3 angegeben
ist. Das bereichsweise auf die Druckereiprodukte und/oder die Schenkel des Aussenteils
aufgebrachte Antigleitmittel erhöht die Reibung zwischen den Druckereiprodukten und
zwischen diesen und dem Aussenteil. Das Oeffnen des gefalteten Aussenteils und das
Herausnehmen der Druckereiprodukte ist gewährleistet ohne Beschädigung der Druckereiprodukte
bzw. des Aussenteils. Die Verbindung kann auch mittels eines Haftmittels hergestellt
werden. Dazu wird vorzugsweise ein Haftmittel verwendet, das das Oeffnen des Aussenteils
und das Herauslösen der Druckereiprodukte ohne Beschädigung ermöglicht.
[0009] Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemässen Verfahrens ist im
Anspruch 4 angegeben. Das Aufbringen des Antigleit- bzw. Haftmittels erfolgt auf einfache
Art und Weise.
[0010] Der Anspruch 5 definiert eine Vorrichtung zum Herstellen von Produkteeinheiten, bei
welchen die Schenkel des Aussenteils, zwischen denen Druckereiprodukte angeordnet
sind, beim offenen Rand und/oder an den offenen Seiten miteinander verbunden sind.
[0011] Besonders bevorzugte Ausbildungsformen der Vorrichtung gemäss Anspruch 5 sind in
den abhängigen Ansprüchen 6 bis 8 angegeben.
[0012] Eine weitere erfindungsgemässe Vorrichtung ist im Anspruch 9 definiert. Sie dient
insbesondere zur Durchführung des in den Ansprüchen 3 und 4 angegebenen Verfahrens.
[0013] Eine nach dem Verfahren gemäss einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4 hergestellte
Produkteeinheit ist in den Ansprüchen 10 bis 12 umschrieben.
[0014] Die vorliegende Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigen
rein schematisch:
- Fig. 1
- in perspektivischer Darstellung eine Produkteeinheit mit in einer gefalteten Zeitung
angeordneten Beilagen und einem die beiden Schenkel der Zeitung miteinander verbindenden
Klebbandabschnitt;
- Fig. 2
- in Ansicht eine Produkteeinheit gemäss Fig. 1, wobei die Zeitung einen Vorfalz aufweist;
- Fig. 3
- einen Teil einer trommelartigen Einrichtung zum Einstecken von Beilagen in ein gefaltetes
Druckereiprodukt, insbesondere eine Zeitung, und eine Einrichtung zum Anbringen eines
die Schenkel der Druckereiprodukte beim offenen Rand überbrückenden Klebbandabschnitts;
- Fig. 4
- in perspektivischer Darstellung und vergrössert einen Teil der in der Fig. 3 gezeigten
Einrichtung zum Anbringen des Klebbandabschnitts;
- Fig. 5
- in gleicher Darstellung wie Fig. 3 eine weitere Ausbildungsform der Einrichtung zum
Anbringen des Klebbandabschnitts;
- Fig. 6
- eine Einrichtung zum Anbringen des Klebbandabschnitts an mittels eines Greiferförderers
in Hängelage transportierten Druckereiprodukten mit darin angeordneten Beilagen;
- Fig. 7
- in gleicher Darstellung wie Fig. 2 eine Produkteeinheit mit in einer gefalteten Zeitung
angeordneten Beilagen, wobei die Schenkel des Druckereiprodukts und die Beilagen mittels
eines Antigleitmittel miteinander verbunden sind;
- Fig. 8
- eine Einrichtung zum Aufspritzen von Antigleitmittel auf Beilagen;
- Fig. 9
- eine Einrichtung zum Anbringen von als Antigleitmittel wirkenden Bandabschnitten auf
Beilagen;
- Fig. 10
- in perspektivischer Darstellung einen Teil eines Vorratsbandes mit Bandabschnitten;
- Fig. 11
- in ähnlicher Darstellung wie Fig. 2 eine Produkteeinheit mit einem Schutzumschlag;
und
- Fig. 12
- in perspektivischer Darstellung eine Produkteeinheit mit einer Schutzumhüllung.
[0015] Die in Fig. 1 gezeigte Produkteeinheit weist ein mehrblättriges Druckereiprodukt,
d.h. eine Zeitung 10 auf, das entlang eines quer verlaufenden Falzes 14 gefaltet ist.
[0016] Die jeweils auf der einen Seite des Falzes 14 angeordneten Teile der Zeitung 10 werden
nachfolgend als Schenkel 18 bezeichnet.
[0017] Zwischen den Schenkeln 18 sind zwei Beilagen 20 in Form von Magazinen, Broschüren,
Zeitschriften oder dergleichen angeordnet. Der dem Falz 14 gegenüberliegende offenen
Rand 22, die sogenannte Blume der Zeitung 10, ist von einem Klebbandabschnitt 24 umgriffen,
der mit seinen beiden Endbereichen 24' an der Aussenseite 26 der beiden Schenkel 18
klebt.
[0018] Fig. 2 zeigt eine Zeitung 10, deren einer Schenkel 18 über den anderen Schenkel vorsteht.
Der vorstehende, Vorfalz genannte Teil, ist mit 28 bezeichnet. In der Zeitung 10 sind
zwischen den beiden Schenkeln 18 wiederum zwei vielblättrige Beilagen 20 angeordnet.
Ein mit seinen Endbereichen 24' an der Aussenseite der Schenkel 18 klebender Klebbandabschnitt
24 überbrückt den offenen Rand 22.
[0019] Bei den in den Fig. 1 und 2 gezeigten Produkteeinheiten sind die Beilagen 20 lose
in die Zeitung 10 eingelegt. Der Klebbandabschnitt 24 verbindet die beiden Schenkel
18 miteinander, so dass ein Herausgleiten der Beilagen 20 aus der Zeitung 10 verhindert
ist. Ein Oeffnen oder Aufplustern der Zeitung 10 ist ohne Zerstörung des Klebbandabschnitts
24 verhindert. In bevorzugter Weise besteht der Träger des Klebbandabschnitts 24 aus
einem Material, das von Hand zerrissen werden kann, beispielsweise aus einem papierartigen
Material. Der Klebbandabschnitt 24 kann auch mit einem Klebstoff versehen sein, der
ein Ablösen des Klebbandabschnitts 24 von der Zeitung, beispielsweise durch Abschälen,
ermöglicht.
[0020] Es ist auch denkbar, den Vorfalz 28 umzulegen, so dass er den Spalt zwischen den
beiden Schenkeln 18 und somit die Beilagen 20 überdeckt.
[0021] Zusätzlich zum Klebbandabschnitt 24 am Rand 22 können auch an den rechtwinklig zum
Rand 22 verlaufenden Seitenkanten 29 Klebbandabschnitte angebracht werden, um auch
ein seitliches Herausgleiten der Beilagen 20 zu verhindern. Solche seitlichen Klebbandabschnitte
sind in den Fig. 1 und 2 gestrichelt angedeutet und mit 224 bezeichnet. Diese Klebbandabschnitte
224 kleben mit ihren Endbereichen 224' an der Aussenseite 26 der Schenkel 18.
[0022] Fig. 3 zeigt im Schnitt einen Teil einer trommelartigen Verarbeitungseinrichtung,
die zum Einstecken von Beilagen 20 in gefaltete Zeitungen 10 geeignet ist. Verarbeitungseinrichtungen
dieser Art sind beispielsweise in der CH-A-584 153 und der EP-A-0 341 423 bzw. den
entsprechenden US-Patentschriften Nrn. 3,951,399 und 4,981,291 offenbart. Bezüglich
dem Aufbau und der Funktionsweise der Verarbeitungseinrichtung 30 wird ausdrücklich
auf diese Veröffentlichungen verwiesen.
[0023] Die Verarbeitungseinrichtung 30 weist taschenartige Aufnahmeteile 32 auf, die um
eine gemeinsame Umlaufachse 34 angeordnet sind, sich in Richtung der Umlaufachse erstrecken
und in radialer Richtung gegen aussen offen sind. Die Aufnahmeteile 32 sind durch
Wände 36 und radial innen durch einen Boden 38 begrenzt. In dieser Verarbeitungseinrichtung
30 werden auf die in den vorstehend erwähnten Vorveröffentlichungen beschriebene Weise
die aus der Zeitung 10 und den eingesteckten Beilagen 20 bestehenden Endprodukte hergestellt.
[0024] In der Fig. 3 ist nun der letzte Abschnitt der Verarbeitungseinrichtung 30 gezeigt,
von welchem mittels der Greifer 42 eines Wegförderers 44 die Zeitungen 10 mit den
darin angeordneten Beilagen 20 entnommen und in Förderrichtung W wegtransportiert
werden. Bei diesem Abschnitt der Verarbeitungseinrichtung 30 ist, in Umlaufrichtung
U gesehen dem Wegförderer 44 Vorgeschaltet, eine Einrichtung 46 zum Aufbringen der
Klebbandabschnitte 24 angeordnet. Sie weist eine Klebbandabschnittspendeeinheit 48
sowie ein Uebertragungsrad 50 auf, das zum Verbringen der von der Klebbandabschnittspendeeinheit
48 abgegebenen Klebbandabschnitte 24 zu den in den Aufnahmeteilen 32 angeordneten
und in diesen transportierten Zeitungen 10 und Anbringen der Klebbandabschnitte 24
an die Zeitungen 10 bestimmt ist.
[0025] Die Klebbandspendeeinheit 48 weist einen Lagerschaft 52 auf, an dem eine Klebbandvorratsrolle
54 gelagert ist, von der mittels eines Förderrollenpaars 56 schrittweise Klebband
54' abgezogen wird, von dem mittels der Messer 58 einer drehend antreibbaren Schneidwalze
60 Klebbandabschnitte 24 abgetrennt werden.
[0026] Wie dies insbesondere auch aus der Fig. 4 hervorgeht, weist das im wesentlichen kreisrunde
Uebertragungsrad 50 am Umfang verteilte Einbuchtungen 62 auf, deren Mittenabstand
in Umfangsrichtung gemessen im wesentlichen dem Abstand der Wände 36 der Verarbeitungseinrichtung
30 entspricht. Das Uebertragungsrad 50 ist um eine zur Umlaufachse 34 parallele Drehachse
64 in Pfeilrichtung V, die der Umlaufrichtung U entgegengesetzt ist, drehend angetrieben.
Die Umfangsgeschwindigkeit des Uebertragungsrades 50 entspricht in etwa der Umlaufgeschwindigkeit
der Wände 36 und das Uebertragungsrad 50 ist mit der Verarbeitungseinrichtung 30 derart
synchronisiert, dass jeweils der offene Rand 22 einer Zeitung 10 in eine Einbuchtung
62 zu liegen kommt, wie dies insbesondere aus der Fig. 3 hervorgeht.
[0027] Die Mantelfläche 66 des Uebertragungsrades 50 weist jeweils an der Wurzel jeder Einbuchtung
62 und im zylinderförmigen Teil zwischen den Einbuchtungen 62, jeweils benachbart
zum in Pfeilrichtung V gesehen vorlaufenden Ende jeder Einbuchtung 62, eine Saugöffnung
68 bzw. 68' auf. Die Saugöffnungen 68,68' sind über radiale Saugkanäle 70 mit einer
Ventilanordnung 72 verbunden, um die Saugöffnungen 68,68' vorübergehend mit einer
nicht gezeigten Unterdruckquelle zu verbinden. Die Ventilanordnung 72 weist eine Steuerscheibe
74 mit einer in radialer Richtung gegen aussen offenen Steuernut 76 auf, die sich
in Umfangsrichtung über einen bestimmten Bereich erstreckt. Die Steuernut 76 ist einerseits
über eine Saugleitung 78 mit der Unterdruckquelle und andererseits jeweils mittels
der Saugkanäle 70 mit den Saugöffnungen 68,68' verbunden, wenn beim Drehen des Uebertragungsrades
50 um die Steuerscheibe 74 die inneren Enden der Saugkanäle 70 sich im Bereich der
Steuernut 76 befinden.
[0028] Wie dies insbesondere aus der Fig. 4 hervorgeht, steht ein Teil des Klebbandes 54'
über das Förderrollenpaar 56 vor und liegt mit seiner dem Uebertragungsrad 50 zugewandten,
klebstofffreien Flachseite an dessen Mantelfläche 66 an. Kommt eine Saugöffnung 68
in den Bereich dieses Teils des Klebbandes 54' wird diese Saugöffnung 68 mittels der
Ventilanordnung 72 mit der Unterdruckquelle verbunden und wird gleichzeitig das Förderrollenpaar
56 in Förderrichtung Z angetrieben. Dadurch wird der vorlaufende Endbereich des Klebbandes
54' an der Mantelfläche 66 gehalten und der nachfolgende Teil in die Einbuchtung 62
eingelegt. Dazu ist die Fördergeschwindigkeit des Förderrollenpaares 56 vorübergehend
entsprechend grösser als die Umlaufgeschwindigkeit des Uebertragungsrades 50. Um das
Klebband 54' in der Einbuchtung 62 zu halten, wird dann auch die Saugöffnung 68' mit
der Unterdruckquelle verbunden. Mittels der nun ebenfalls angetriebenen Schneidwalze
60 wird das Klebband 54' durchtrennt, um einen Klebbandabschnitt 24 abzutrennen, wobei
als mit dem Messer 58 zusammenwirkende Auflage der Abschnitt der Mantelfläche 66 zwischen
zwei Einbuchtungen 62 dient. Beim Drehen übernimmt somit das Uebertragungsrad 50 jeweils
mit jeder Einbuchtung 62 einen Klebbandabschnitt 24, der sich mit seinen Endabschnitten
über die Einbuchtung 62 hinaus erstreckt.
[0029] In Zuge des Drehens der Verarbeitungseinrichtung 30 und des Uebertragungsrades 50
kommt jeweils eine Zeitung 10 mit ihrem offenen Rand 22 in eine Einbuchtung 62 zu
liegen. Die Distanz zwischen der Drehachse 64 und der Zeitungen 10 ist dabei derart
eingestellt, dass der Klebbandabschnitt 24 mit seinen bezüglich dem Uebertragungsrad
50 radial äusseren Klebstoffbelag an die Zeitung im Bereich des offenen Rands 22 zur
Anlage kommt und leicht angepresst wird. Durch Lüften der Saugöffnungen 68 und 68'
wird der nun an der Zeitung 10 klebende Klebbandabschnitt 24 freigegeben. Im Zuge
der Weiterdrehung der Verarbeitungseinrichtung 30 umgreift nun jeweils ein Greifer
42 des Wegförderers 44 von oben die Zeitung 10 mit den darin angeordneten Beilagen
20 und drückt beim Schliessen des Greifermauls die über den offenen Rand 22 vorstehenden
Endbereiche 24' des Klebbandabschnittes 24 an die Schenkel 18 an und hält die Produkteeinheit
zum Wegtransport fest.
[0030] Fig. 5 zeigt in gleicher Darstellung wie Fig. 3 eine weitere mögliche Ausbildungsform
des Uebertragungsrades 50. Es weist eine um die Drehachse 64 in Pfeilrichtung V drehend
angetriebene Tragscheibe 80 auf, an der in Umfangsrichtung verteilt Uebertragungszangen
82 angeordnet sind. An den Enden der Zangenbacken 84 der Uebertragungszangen 82 sind
Saugköpfe 86 angeordnet, die ebenfalls über Saugkanäle 70 mit einer Ventilanordnung
72 verbunden sind, wie dies weiter oben im Zusammenhang mit der Fig. 4 beschrieben
ist. Mittels eines Federelements 88 sind die Zangenbacken 84 in Offenstellung vorgespannt
und sie sind mittels einer Kulisse 90, die mit Gleitschuhen 92 an den Zangenhebeln
94 zusammenwirkt, in Abhängigkeit von der Drehlage der Tragscheibe 80 in die Schliessstellung
verbringbar.
[0031] Läuft der in Drehrichtung V gesehen Vorlaufende Saugkopf 86 einer geöffneten Uebertragungszange
82 bei der Klebbandabschnittspendeeinheit 48 vorbei, wird das Förderrollenpaar 56
in Gang gesetzt und der Saugkopf 86 mit der Unterdruckquelle verbunden. Sobald auch
der nachlaufende Saugkopf 86 dieser Uebertragungszange 82 bei der Klebbandabschnittspendeeinheit
48 Vorbeiläuft, saugt dieser das Klebband 54' an und das in diesem Fall auch als Schneidewerkzeug
ausgebildete Förderrollenpaar 56 trennt den nun von der Uebertragungszange 82 gehaltenen
Klebbandabschnitt 24 vom Klebband 54'. Im Zuge der Weiterdrehung wird die Uebertragungszange
82 sukzessive geschlossen, wie dies mit den Pfeilen S angedeutet ist. Dadurch wird
der Klebbandabschnitt 24 U-förmig gebogen und umgreift den offenen Rand 22 der Zeitung
10, sobald die Bewegungsbahn der Zangenbacken 84 die Bewegungsbahn des offenen Randes
22 schneidet. Anschliessend wird die Uebertragungszange 82 vollständig geschlossen,
um den Klebbandabschnitt 24 an der Aussenseite 26 der Schenkel 18 anzudrücken. Dann
werden die beiden Saugköpfe 86 der betreffenden Uebertragungszange 82 gelüftet und
die Zangenbacken 84 in die Offenstellung zurückbewegt (Pfeile S').
[0032] Auch hier befinden sich die Zeitungen 10 mit den darin angeordneten Beilagen 20 in
Aufnahmeteilen 32 einer Verarbeitungseinrichtung 30, wie sie in der Fig. 3 gezeigt
und weiter oben beschrieben ist. Auch hier werden die gebildeten Produkteeinheiten
mittels eines Wegförderers 44 erfasst und zur Weiterverarbeitung wegtransportiert.
Damit die Uebertragungszangen 82 und die Greifer 42 des Wegförderers 44 sich an die
Zeitung 10 anlegen können, weisen die Wände 36 der Verarteitungseinrichtung 30 Ausnehmungen
96 auf (siehe auch Fig. 3).
[0033] Bei der Vorrichtung gemäss der Fig. 6 werden die Zeitungen 10 mit den darin angeordneten
Beilagen 20 in vertikaler Hängelage mittels eines Klammerförderers 98 in Förderrichtung
F transportiert. Die Klammern 100 des Klammerförderers 98 umgreifen dabei die Zeitungen
10 und halten diese. Der oben liegende Falz 14 der Zeitungen 10 verläuft rechtwinklig
zur Förderrichtung F und der unten liegende offene Rand 22 ist von unten frei zugänglich.
[0034] Unterhalb des Klammerförderers 98 befindet sich eine Einrichtung 46 zum Anbringen
jeweils eines Klebbandabschnitts 24 an die Zeitungen 10, der den offenen Rand 22 überbrückt.
Diese Einrichtung 46 ist genau gleich ausgebildet wie die in der Fig. 5 gezeigte und
weist an einer in Drehrichtung V angetriebenen Tragscheibe 80 angeordnete Zangenbacken
84 auf. Diese übernehmen von der Klebbandabschnittspendeeinheit 48 jeweils einen Klebbandabschnitt
24 und legen diesen, den offenen Rand 22 umgreifend, an die Zeitung 10 an.
[0035] Fig. 7 zeigt, wie die Fig. 1 und 2, eine gefaltete Zeitung 10 mit zwei darin angeordneten
Beilagen 20. Die Beilagen 20 und gegebenenfalls die Schenkel 18 der Zeitung 10 sind
in einem vorbestimmten Bereich mit einem Antigleitmittel 102 versehen, beispielsweise
einem transparenten Silikonbelag. Dabei befindet sich jeweils mindestens ein solcher
Bereich in jeder Berührungsfläche der Beilagen 20 untereinander und der Beilagen 20
mit den Schenkeln 18 der Zeitung 10. Dadurch sind die Beilagen 20 bezüglich der Schenkel
18 und untereinander am Verschieben gehemmt.
[0036] Fig. 8 zeigt eine Ausbildungsform einer Einrichtung zum Auftragen eines Antigleitmittels
102 auf die Aussenseite einer Beilage 20. Die Beilagen 20 werden mittels eines Greiferförderers
104 individuell, in bezüglich der horizontalen Förderrichtung F mit nach hinten und
schräg abfallender Lage transportiert, wobei die Greifer 105 die Beilagen 20 beim
in Förderrichtung F vorlaufenden Falz 20' halten. Unterhalb des Greiferförderers 104
ist eine Sprüheinrichtung 106 angeordnet, die auf jede daran vorbeitransportierte
Beilage 20 in einem vorbestimmten, vom Falz 20' entfernten Bereich 108, Antigleitmittel
102 aufträgt.
[0037] Bei der in der Fig. 9 gezeigten Ausbildungsform werden die Beilagen 20 ebenfalls
mittels eines Greiferförderers 104 mit bezüglich der Förderrichtung F schräg nach
hinten abfallender Hängelage transportiert. Unterhalb des Greiferförderers 104 ist
ein umlaufend angetriebenes Stützband 110 angeordnet, dessen oberer stützaktiver Trum
parallel zum Greiferförderer 104 läuft und mit gleicher Geschwindigkeit wie der Greiferförderer
104 angetrieben ist. Am Stützband 110 sind im Abstand der Greifer Haltenocken 112
angeordnet, die dazu bestimmt sind, zusammen mit dem Stützband 110, die Beilagen 20
im Bereich des offenen Randes 22 zu umfassen. Unterhalb des Stützbandes 110 ist an
einem Lagerschaft 52' eine Vorratsspule 114 angeordnet, von der ein selbstklebendes
Antigleitband um zwei Umlenkwalzen 118 geführt zu einer Aufwickelspule 120 verläuft.
Wie dies aus der Fig. 10 erkennbar ist, begrenzen Perforationen 122 im Antigleitband
116 etikettenartige Bandabschnitte 124. Zwischen den beiden Umlenkwalzen 118 ist ein
beispielsweise mittels eines Zylinderkolbenaggregates angetriebener Stössel 126 angeordnet,
der jeweils einen selbstklebenden Bandausschnitt 124 vom Antigleitband 116 unter Auftrennen
der Perforation 122 trennt und an die unten liegende Flachseite der Beilage 20 anbringt.
Die Haltenocken 112 dienen dabei als Gegenhaltemittel. Der Vollständigkeit halber
sei erwähnt, dass das Antigleitband 116 im Takt des Greiferförderers 104 angetrieben
ist, so dass für jede Beilage 20 jeweils ein Bandausschnitt 124 zur Verfügung steht.
[0038] Selbstverständlich kann mittels einer der Fig. 8 oder 9 analogen Einrichtung auch
auf der anderen Seite der Beilage 20 ein Antigleitmittel 102 aufgetragen werden.
[0039] Die mit Antigleitmittel 102 versehenen Beilagen 20 werden einer Verarbeitungseinrichtung
30 zugeführt, wie sie beispielsweise in der Fig. 3 gezeigt ist. Dort werden die Beilagen
20 in Zeitungen 10 eingesteckt. Die so gebildeten Produkteeinheiten werden dann mittels
des Wegförderers 44 wegtransportiert.
[0040] Es ist auch denkbar, die beiden Schenkel 18 der Zeitungen 10 an mehreren Stellen
miteinander zu verbinden.
[0041] Bei den gezeigten Ausführungsbeispielen sind die Beilagen 20 mittig in der gefalteten
Zeitung 10 angeordnet. Es ist aber auch möglich, die Beilagen 20 zwischen verschiedenen
Teilen der Zeitung 10 anzuordnen. Unter dem Begriff Schenkel sind dann die auf beiden
Seiten der Beilagen 20 angeordneten Teile der Zeitung 10 zu verstehen.
[0042] Es ist auch denkbar, statt einer Zeitung 10 ein andersartiges Druckereiprodukt, beispielsweise
eine Zeitschrift, zu verwenden.
[0043] In Fig. 11 ist eine Produkteeinheit gezeigt, bei der gleich wie bei der Produkteeinheit
gemäss Fig. 1 zwischen den Schenkeln 18 der entlang des Falzes 14 gefalteten Zeitung
oder Zeitschrift 10 drei Beilagen 20 angeordnet sind. Im Gegensatz zur Ausführungsform
gemäss Fig. 1 ist um die Zeitung 10 ein Umschlag 128 gelegt, der am offenen Rand 22
ebenfalls offen ist. Der Umschlag 128 wird im Bereich des offenen Randes 22 durch
einen Klebbandabschnitt 24 zusammengehalten, dessen Endbereiche 24' an der Aussenseite
130 des Umschlages 128 haften. Zusätzlich zu diesem Klebbandabschnitt 24 können im
Bereich der Seitenkanten 29 der Produkteeinheit zusätzliche Klebbandabschnitte 224
angebracht werden, wie das in Fig. 11 gestrichelt angedeutet ist und anhand der Fig.
1 und 2 bereits beschrieben wurde.
[0044] Bei der in Fig. 12 gezeigten Produkteeinheit sind zwei nebeneinander liegende, längs
der Kante 214 gefaltete Druckereierzeugnisse 132,134 von einer Umhüllung 136 umschlossen.
Der eine Seitenteil 138 der Umhüllung 136 übergreift dabei die Druckereiprodukte 132,134
an derem offenen Rand 222 mit einem Verschlusslappen 140, der am anderen Seitenteil
138' der Unhüllung 136 befestigt ist. An den offenen Seiten 142 der Produkteeinheit
sind wie bei den Ausführungsformen gemäss den Fig. 1 und 2 Klebbandabschnitte 224
vorhanden, die mit ihren Endbereichen 224' aussen an den Seitenteilen 138,138' der
Umhüllung 136 haften. Die Klebbandabschnitte 224 verhindern, dass die Druckereiprodukte
132,134 seitlich herausrutschen können.
[0045] Die Druckereiprodukte 132,134 können Zeitungen oder Zeitschriften oder aber auch
Teile davon, z.B. Beilagen, sein.
[0046] Der Umschlag 128 und die Umhüllung 136 dienen einerseits zum Zusammenhalten sowie
dem Schutz der Pakete oder Bündel von Druckereiprodukten 10,20,132,134 und bestehen
beispielsweise aus Papier oder Kunststoff.
[0047] Es ist auch denkbar, bei den Produkteeinheiten gemäss den Fig. 11 und 12 anstelle
der Klebbandabschnitte 24,224 oder zusätzlich dazu die Aussenseiten der Druckereiprodukte
10,20,132,134 mit einem Antigleitschutz zu versehen, wie das anhand der Fig. 7 bis
10 erläutert wurde.
[0048] Schliesslich sei noch darauf hingewiesen, dass es möglich ist, bei der in Fig. 11
gezeigten Produkteeinheit die einzelnen Druckereiprodukte 10,20, gleich wie in Fig.
12 gezeigt, nebeneinander anzuordnen. Entsprechend können bei der Produkteeinheit
gemäss Fig. 12 die Druckereiprodukte 132,134 ineinander gelegt werden, wie das in
Fig. 11 gezeigt ist.
1. Verfahren zum Herstellen von mehrteiligen Produkteeinheiten, die aus einem gefalteten
Aussenteil (10,128, 136) und zwischen den Schenkeln (18,138, 138') des Aussenteils
(10,128,136) angeordneten Druckereiprodukten (20,132,134) bestehen, die ineinander
und/oder nebeneinander liegen, bei dem die Schenkel (18,138,138') des Aussenteils
(10,128,136) trennbar miteinander verbunden werden, dadurch gekennzeichnet, dass die
Schenkel (18,138,138') indirekt über die dazwischenliegenden Druckereiprodukte (20,132,134)
trennbar miteinander verbunden werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass sowohl die Schenkel (18,138,138')
mit den dazwischen liegenden Druckereiprodukten (20) sowie letztere miteinander verbunden
werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (18,138,138')
und die dazwischenliegenden Druckereiprodukte (20,132,134) mittels eines Antigleitmittels
(102) oder eines Haftmittels in vorbestimmten Bereichen (108) miteinander verbunden
werden.
4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Antigleitmittel (102)
bzw. das Haftmittel auf die Druckereiprodukte (20,132,134) und/oder die Schenkel (18,138,138')
aufgespritzt oder in Form von Bandabschnitten (124) aufgebracht wird.
5. Vorrichtung zum Herstellen von mehrteiligen Produkteeinheiten, die aus einem gefalteten
Aussenteil (10, 128,136) und zwischen den Schenkeln (18, 138,138') des Aussenteils
(10,128, 136) angeordneten Druckereiprodukten (20,132,134) bestehen, die ineinander
und/oder nebeneinander liegen, gekennzeichnet durch Verarbeitungs- bzw.Transportmittel
(30,98) zum einzelweisen Transportieren der Aussenteile (10,128,136) mit den darin
angeordneten Druckereiprodukten (20,132,134), wobei die Verarbeitungsmittel (30) quer
zur Transportrichtung angeordnete taschenartige Aufnahmeteile (32) und die Transportmittel
(98) einen Klammerförderer mit quer zur Transportrichtung angeordneten Klammern (100)
aufweisen, und eine Einrichtung (46) zum Anbringen eines die Schenkel (18,138,138')
des Aussenteils (10,128,136) beim dem Falz (14) des Aussenteils (10,128,136) gegenüberliegenden
offenen Rand (22) und/oder bei den an diesen Falz (14) anschliessenden offenen Seiten
(29,142) miteinander trennbar verbindenden Verbindemittels (24, 224), wobei die Einrichtung
(46) zum Anbringen des Verbindemittels (24,224) eine Klebbandabschnittspendeeinheit
(48), Mittel zum Anbringen eines von der Klebbandabschnittspendeeinheit (48) ausgegebenen
Klebbandabschnitts (24,224), den offenen Rand (22) bzw. die offenen Seiten (29,142)
überbrückend, an der Aussenseite (26,130) des Aussenteils (10,128,136) und Andrückmittel
zum Andrücken der Endbereiche (24',224') des Klebbandabschnittes (24,224) an die Schenkel
(18,138,138') aufweist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die taschenartigen Aufnahmeteile
(32) dazu bestimmt sind, jeweils einen Aussenteil (10,128,136) mit den darin angeordneten
Druckereiprodukten (20,132,134) und mit am Boden (38) des Aufnahmeteils (32) anliegenden
Falz (14) aufzunehmen, die Mittel zum Anbringen des Klebbandabschnitts (24,224) ein
drehend angetriebenes Uebertragungsrad (50) aufweisen, das dazu bestimmt ist, mit
seiner Mantelfläche (66) einen Klebbandabschnitt (24,224) mit radial aussenliegendem
Klebbelag von der Klebbandabschnittspendeeinheit (48) zu übernehmen und an den offenen
Rand (22) bzw. die offene Seite (29,142) des Aussenteils (10,128,136) anzulegen, und
ein Greiferförderer (44), in Transportrichtung (F) gesehen, dem Uebertragungsrad (50)
nachgelagert, an den Verarbeitungsmitteln (30) vorbeiführt, der dazu bestimmt ist,
mit seinen Greifern (42) jeweils einen Aussenteil (10,128,136) und den in diesem enthaltenen
Druckereiprodukten (20,132,134) zum Wegtransport im Bereich des offenen Randes (22)
zu erfassen und zu halten und dabei die Endbereiche (24') des Klebbandabschnittes
(24) mit den Greiferzungen an die Aussenseite (26,130) des Aussenteils (10,128,136)
zu pressen.
7. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zum Anbringen
des Klebbandabschnitts (24,224) ein zangenartiges Uebertragungsmittel (82) aufweisen,
das dazu bestimmt ist, in geöffnetem Zustand einen Klebbandabschnitt (24,224) mit
einem auf der dem Uebertragungsmittel (82) abgewandten Seite aufgebrachten Klebbelag
von der Klebbandabschnittspendeeinheit (48) zu übernehmen und vorübergehend zu halten,
und dass Steuermittel (90,92) die Uebertragungsmittel (82) in eine den Aussenteil
(10,128,136) mitsamt den in diesem enthaltenen Druckereiprodukten (20, 132,134) beim
offenen Rand (22) umgreifende Lage verbringen und die Uebertragungsmittel (82) schliessen,
um den Klebbandabschnitt (24,224), den offenen Rand (22), bzw. die offenen Seiten
(29,142) übergreifend, an die Aussenseite (26,130) der Schenkel (18,138,138') anzulegen
und anzupressen.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die taschenartigen Aufnahmeteile
(32) dazu bestimmt sind, jeweils einen Aussenteil (10,128,136) mit den darin angeordneten
Druckereiprodukten (20,132,134) und mit am Boden (38) des Aufnahmeteils (32) anliegendem
Falz (14) aufzunehmen, bzw. die Klammern (100) dazu bestimmt sind jeweils einen Aussenteil
(10,128,136) mit den darin angeordneten Druckereiprodukten (20,132, 134) den Falz
(14) umgreifend zu halten.
9. Vorrichtung zum Herstellen von mehrteiligen Produkteeinheiten, die aus einem gefalteten
Aussenteil (10, 128,136) und zwischen den Schenkeln (18, 138,138') des Aussenteils
(10,128,136) angeordneten Druckereiprodukten (20,132,134) bestehen die ineinander
und/oder nebeneinander liegen, gekennzeichnet durch eine Fördereinrichtung (104) zum
einzelweisen Transportieren der Druckereiprodukte (20,132,134), eine Verbindemittelaufbringeinrichtung
(106,126) zum Aufbringen eines Verbindemittels (102,124) in einem bestimmten Bereich
(108) an der Aussenseite der Druckereiprodukte (20, 132,134), Verarbeitungsmittel
(30) zum Zusammenbringen der von der Fördereinrichtung (104) freigegebenen, mit dem
Verbindemittel (102,124) versehenen Druckereiprodukte (20,132,134) mit dem Aussenteil
(10,128,136) und einen Wegförderer (44) zum Wegführen der Produkteeinheiten vom Vearbeitungsmittel
(30).
10. Mehrteilige Produkteeinheit, herstellbar nach dem Verfahren gemäss einem oder mehreren
der Ansprüche 1 bis 4, mit einem gefalteten, am dem Falz (14) gegenüberliegenden Rand
(22) und/oder am diesen Falz (14) anschliessenden Seiten (29,142) offenen Aussenteil
(10,128,136), zwischen dessen Schenkeln (18,138,138') ineinander und/oder nebeneinander
liegende Druckereiprodukte (20,132,134), wie Zeitungen, Zeitschriften und Teile hievon,
sowie Beilagen angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (18,138,138')
des Aussenteils (10,128,136) indirekt über die dazwischenliegenden Druckereiprodukte
(20,132,134) trennbar miteinander verbunden sind.
11. Produkteeinheit nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schenkel (18,138,138')
des Aussenteils (10,128,136) und die dazwischenliegenden Druckereiprodukte (20,132,134)
mittels eines Antigleitmittels (102) oder eines Haftmittels in vorbestimmten Bereichen
(108) miteinander verbunden sind.
12. Produkteeinheit nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Aussenteil
durch ein Druckereiprodukt (20), z.B. eine Zeitung, eine Zeitschrift oder einen Teil
hievon, oder durch ein Umschlagelement (128,136) gebildet ist.
1. Process for producing multiple-part product units which are composed of a folded outer
part (10, 128, 136) and of printed products (20, 132, 134) which are arranged between
the legs (18, 138, 138') of the outer part (10, 128, 136) and are located one inside
the other and/or one beside the other, in the case of which process the legs (18,
138, 138') of the outer part (10, 128, 136) are separably connected to one another,
characterized in that the legs (18, 138, 138') are separably connected to one another
indirectly via the printed products (20, 132, 134) located therebetween.
2. Process according to Claim 1, characterized in that the legs (18, 138, 138') are connected
to the printed products (20) located therebetween, and said printed products are connected
to one another.
3. Process according to Claim 1 or 2, characterized in that the legs (18, 138, 138')
and the printed products (20, 132, 134) located therebetween are connected to one
another in predetermined regions (108) by means of an anti-slip agent (102) or an
adhesion agent.
4. Process according to Claim 3, characterized in that the anti-slip agent (102) or the
adhesion agent is sprayed onto the printed products (20, 132, 134) and/or the legs
(18, 138, 138') or applied thereon in the form of tape portions (124).
5. Apparatus for producing multiple-part product units which are composed of a folded
outer part (10, 128, 136) and of printed products (20, 132 134) which are arranged
between the legs (18, 138, 138') of the outer part (10, 128, 136) and are located
one inside the other and/or one beside the other, characterized by processing and
transporting means (30, 98) for individually transporting the outer parts (10, 128,
136) with the printed products (20, 132, 134) arranged therein, the processing means
(30) exhibiting pocket-like receiving parts (32) arranged transversely to the transporting
direction and the transporting means (98) exhibiting a clamp conveyor having clamps
(100) arranged transversely to the transporting direction, and by a device (46) for
applying a connection means (24, 224) which separably connects to one another the
legs (18, 138, 138') of the outer part (10, 128, 136) at the open border (22) which
is located opposite the fold (14) of the outer part (10, 128, 136) and/or at the open
sides (29, 142) which adjoin said fold (14), the device (46) for applying the connection
means (24, 224) exhibiting an adhesive-tape-portion dispensing unit (48), means for
applying an adhesive-tape portion (24, 224) discharged from the adhesive-tape-portion
dispensing unit (48), on the outer side (26, 130) of the outer part (10, 128, 136)
such that it spans the open border (22) and/or the open sides (29, 142), and further
exhibiting press-on means for pressing the end regions (24', 224') of the adhesive-tape
portion (24, 224) onto the legs (18, 138, 138').
6. Apparatus according to Claim 5, characterized in that the pocket-like receiving parts
(32) are intended for receiving in each case one outer part (10, 128, 136) with the
printed products (20, 132, 134) arranged therein and with the fold (14) butting against
the base (38) of the receiving part (32), the means for applying the adhesive-tape
portion (24, 224) exhibit a rotationally driven transfer wheel (50) which is intended
for receiving from the adhesive-tape-portion dispensing unit (48) by means of its
outer surface (66) an adhesive-tape portion (24, 224) with radially exterior adhesive
coating and for applying this onto the open border (22) and/or the open side (29,
142) of the outer part (10, 128, 136), and a gripper conveyor (44), provided downstream
of the transfer wheel (50) as seen in the transporting direction (F) goes past the
processing means (30), which gripper conveyor is intended, by means of its grippers
(42), to seize and to retain in each case one outer part (10, 128, 136) and the printed
products (20, 132, 134) located therein, in the region of the open border (22), for
transporting them away and, in this arrangement, to press the end regions (24') of
the adhesive-tape portion (24), by means of the gripper tongues, onto the outer side
(26, 130) of the outer part (10, 128, 136).
7. Apparatus according to Claim 5, characterized in that the means for applying the adhesive-tape
portion (24, 224) exhibit a tong-like transfer means (82) which is intended, in the
open state, to receive, from the adhesive-tape-portion dispensing unit (48), and temporarily
to retain, an adhesive-tape portion (24, 224) with an adhesive coating applied on
the side directed away from the transfer means (82), and in that control means (90,
92) shift the transfer means (82) into a position engaging around the outer part (10,
128, 136) together with the printed products (20, 132, 134) contained therein, at
the open border (22) and close the transfer means (82) in order to apply and to press
the adhesive-tape portion (24, 224) onto the outer side (26, 130) of the legs (18,
138, 138') such that it spans the open border (22) and/or the open sides (29, 142).
8. Apparatus according to Claim 7, characterized in that the pocket-like receiving parts
(32) are intended for receiving in each case one outer part (10, 128, 136) with the
printed products (20, 132, 134) arranged therein and with the fold (14) butting against
the base (38) of the receiving part (32), and/or the clamps (100) are intended to
retain in each case one outer part (10, 128, 136) with the printed products (20, 132,
134) arranged therein, said clamps engaging around the fold (14).
9. Apparatus for producing multiple-part product units which are composed of a folded
outer part (10, 128, 136) and of printed products (20, 132, 134) which are arranged
between the legs (18, 138, 138') of the outer part (10, 128, 136) and are located
one inside the other and/or one beside the other, characterized by a conveying device
(104) for individually transporting the printed products (20, 132, 134), by a connection-means
applying device (106, 126) for applying a connection means (102, 124) in a specific
region (108) on the outer side of the printed products (20, 132, 134), by processing
means (30) for bringing the printed products (20, 132, 134), which have been released
from the conveying device (104) and provided with the connection means (102, 124),
together with the outer part (10, 128, 136), and by a removal conveyor (44) for guiding
the product units away from the processing means (30).
10. Multiple-part product unit producible by the process according to one or more of Claims
1 to 4, comprising a folded outer part (10, 128, 136) which is open at the border
(22) which is located opposite the fold (14) and/or at the sides (29, 142) which adjoin
said fold (14), and between the legs (18, 138, 138') of which outer part there are
arranged printed products (20, 132, 134) located one inside the other and/or one beside
the other, such as newspapers, periodicals and parts thereof as well as supplements,
characterized in that the legs (18, 138, 138') of the outer part (10, 128, 136) are
separably connected to one another indirectly via the printed products (20, 132, 134)
located therebetween.
11. Product unit according to Claim 10, characterized in that the legs (18, 138, 138')
of the outer part (10, 128, 136) and the printed products (20, 132, 134) located therebetween
are connected to one another in predetermined regions (108) by means of an anti-slip
agent (102) or an adhesion agent.
12. Product unit according to Claim 10 or 11, characterized in that the outer part is
formed by a printed product (20), e.g. a newspaper, a periodical or a part thereof,
or by a cover element (128, 136).
1. Procédé pour réaliser des unités de produits à plusieurs parties qui comprennent une
partie extérieure pliée (10, 128, 136) et des produits imprimés (20, 132, 134) disposés
entre les côtés (18, 138, 138') de la partie extérieure (10, 128, 136), imbriqués
l'un dans l'autre et/ou disposés l'un à côté de l'autre, dans lequel les côtés (18,
138, 138') de la partie extérieure (10, 128, 136) sont assemblés l'un avec l'autre
de manière séparable, caractérisé en ce que les côtés (18, 138, 138') sont assemblés
l'un avec l'autre de manière séparable, indirectement par l'intermédiaire des produits
imprimés (20, 132, 134) situés entre lesdits côtés.
2. Procédé selon la revendication 1, caractérisé en ce que les côtés (18, 138, 138')
sont assemblés avec les produits imprimés (20) situés entre lesdits côtés, tout comme
les produits imprimés sont assemblés l'un avec l'autre.
3. Procédé selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que les
côtés (18, 138, 138') et les produits imprimés (20, 132, 134) situés entre lesdits
côtés sont assemblés entre eux à l'aide d'un agent antiglissant (102) ou d'un agent
adhésif, dans des zones prédéterminées (108).
4. Procédé selon la revendication 3, caractérisé en ce que l'agent antiglissant (102)
ou l'agent adhésif est projeté au pistolet sur les produits imprimés (20, 132, 134)
et/ou sur les côtés (18, 138, 138') ou est appliqué sous forme de sections de ruban
(124).
5. Dispositif pour réaliser des unités de produits à plusieurs parties qui comprennent
une partie extérieure pliée (10, 128, 136) et des produits imprimés (20, 132, 134)
disposés entre les côtés (18, 138, 138') de la partie extérieure (10, 128, 136), imbriqués
l'un dans l'autre et/ou disposés l'un à côté de l'autre caractérisé par des moyens
de traitement et de transport (30, 98), pour le transport sous forme individuelle
des parties extérieures (10, 128, 136) avec les produits imprimés (20, 132, 134) disposés
à l'intérieur desdites parties extérieures, les moyens de traitement (30) présentant
des logements (32) en forme de poche et disposés transversalement par rapport au sens
de transport et les moyens de transport (98) présentant un transporteur à crochets
avec des crochets (100) disposés transversalement par rapport au sens de transport,
et un dispositif (46) destiné à appliquer un moyen d'assemblage (24, 224) assemblant
l'un avec l'autre de manière séparable les côtés (18, 138, 138') de la partie extérieure
(10, 128, 136) près du bord (22) ouvert, opposé à la pliure (14) de la partie extérieure
(10, 128, 136) et/ou près des côtés (29, 142) ouverts, adjacents à cette pliure (14),
le dispositif (46) destiné à appliquer le moyen d'assemblage (24, 224) présentant
un distributeur de sections de ruban adhésif (48), des moyens destinés à appliquer
une section de ruban adhésif (24, 224) distribuée par le distributeur de sections
de ruban adhésif (48) et passant sur le bord ouvert (22) ou les côtés ouverts (29,
142), du côté extérieur (26, 130) de la partie extérieure (10, 128, 136), ainsi que
des moyens de serrage pour serrer les extrémités (24', 224') de la section de ruban
adhésif (24, 224) sur les côtés (18, 138, 138').
6. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les logements (32) en forme
de poche sont destinés à loger respectivement une partie extérieure (10, 128, 136)
avec les produits imprimés (20, 132, 134) disposés à l'intérieur de ladite partie
extérieure et avec la pliure touchant le fond (38) du logement (32), en ce que les
moyens destinés à appliquer une section de ruban adhésif (24, 224) présentent une
roue de transmission (50) entraînée à rotation et destinée à prendre avec sa surface
latérale sur le distributeur de sections de ruban adhésif (48) une section de ruban
adhésif (24, 224) munie d'une couche adhésive située à l'extérieur radialement et
à la poser sur le bord ouvert (22) ou le côté ouvert (29, 142) de la partie extérieure
(10, 128, 136) et en ce qu'un dispositif de transport à pinces (44), vu dans le sens
de transport (F), est monté après la roue de transmission (50), passe devant les moyens
de traitement (30) et est destiné à saisir et tenir avec ses pinces (42), respectivement
une partie extérieure (10, 128, 136) et le produit imprimé (20, 132, 134) contenu
dans ladite partie extérieure pour le transport ultérieur dans la zone du bord (22)
ouvert et en même temps, à serrer les extrémités (24') de la section de ruban adhésif
(24) avec les lames de contact des pinces, contre le côté extérieur (26, 130) de la
partie extérieure (10, 128, 136).
7. Dispositif selon la revendication 5, caractérisé en ce que les moyens destinés à appliquer
la section de ruban adhésif (24, 224) présentent un moyen de transmission (82) en
forme de pince qui à l'état ouvert, est destiné à prendre sur le distributeur de sections
de ruban adhésif (48), une section de ruban adhésif (24, 224) munie d'une couche adhésive
appliquée sur le côté opposé au moyen de transmission (82) et à la tenir temporairement
et en ce que des moyens de commande (90, 92) font passer les moyens de transmission
(82) dans une position entourant, près du bord ouvert (22), la partie extérieure (10,
128, 136) en même temps que les produits imprimés (20, 132, 134) contenus dans ladite
partie extérieure afin de poser et serrer la section de ruban adhésif (24, 224) contre
le côté extérieur (26, 130) des côtés (18, 138, 138') tout en chevauchant le bord
ouvert (22) ou les côtés ouverts (29, 142).
8. Dispositif selon la revendication 7, caractérisé en ce que les logements (32) en forme
de poche sont destinés à loger respectivement une partie extérieure (10, 128, 136)
avec les produits imprimés (20, 132, 134) disposés à l'intérieur de ladite partie
extérieure et avec la pliure touchant le fond (38) du logement (32) ou en ce que les
crochets (100) sont destinés à maintenir respectivement une partie extérieure (10,
128, 136) avec les produits imprimés (20, 132, 134) disposés à l'intérieur de ladite
partie extérieure tout en entourant la pliure (14).
9. Dispositif pour réaliser des unités de produits à plusieurs parties qui comprennent
une partie extérieure pliée (10, 128, 136) et des produits imprimés (20, 132, 134)
disposés entre les côtés (18, 138, 138') de la partie extérieure (10, 128, 136), imbriqués
l'un dans l'autre et/ou disposés l'un à côté de l'autre, caractérisé par un dispositif
de transport (104) pour le transport sous forme individuelle des produits imprimés
(20, 132, 134), par un dispositif d'application des moyens d'assemblage (106, 126)
destinés à appliquer un moyen d'assemblage (102, 124) dans une zone déterminée (108)
sur le côté extérieur des produits imprimés (20, 132, 134), par des moyens de traitement
(30) permettant de disposer les produits imprimés (20, 132, 134) dégagés par le dispositif
de transport (104) et munis du moyen d'assemblage (102, 124), avec la partie extérieure
(10, 128, 136) et par un dispositif de transport (44) pour évacuer les unités de produits
du moyen de traitement (30).
10. Unité de produit à plusieurs parties, réalisable selon le procédé selon l'une quelconque
ou plusieurs des revendications 1 à 4, avec une partie extérieure pliée (10, 128,
136), ouverte au bord (22) opposé à la pliure (14) et/ou sur les côtés (29, 142) adjacents
à cette pliure (14), entre les côtés (18, 138, 138') de ladite partie extérieure des
produits imprimés (20, 132, 134), tels que des journaux, des magazines et des éléments
de ces derniers ainsi que des encarts, imbriqués l'un dans l'autre et/ou placés l'un
à côté de l'autre sont disposés caractérisée en ce que les côtés (18, 138, 138') de
la partie extérieure (10, 128, 136) sont assemblés l'un avec l'autre, de manière séparable,
indirectement par l'intermédiaire des produits imprimés (20, 132, 134 ) situés entre
lesdits côtés.
11. Unité de produit selon la revendication 10, caractérisée en ce que les côtés (18,
138, 138') de la partie extérieure (10, 128, 136) et les produits imprimés (20, 132,
134) situés entre lesdits côtés sont assemblés l'un avec l'autre à l'aide d'un agent
antiglissant (102) ou d'un agent adhésif, dans des zones prédéterminées (108).
12. Unité de produit selon la revendication 10 ou la revendication 11, caractérisée en
ce que la partie extérieure est formée par un produit imprimé (20), par exemple, un
journal, un magazine ou un élément de ces derniers ou par un élément de couverture
(128, 136).