[0001] Die Erfindung betrifft eine Rückenschildanordnung für einen vorzugsweise papierkaschierten
Ordnereinband aus Pappmaterial.
[0002] Rückenschildanordnungen dieser Art bilden einen Rahmen oder eine Einschiebetasche
für Rückenschilder im Bereich des Ordnerrückens, die ein gegebenenfalls durch eine
Klarsichtfolie überspanntes Fenster für das Rückenschild freilassen. Bekannte Rückenschildhalter
weisen überwiegend eine am Ordnerrücken anschweißbare oder anklebbare Tasche aus schweißbarem
Kunststoffmaterial, wie PVC (DE-A 33 13 879, DE-GM 16 68 803) oder aus einem mit dem
Ordnerrücken verschraub- oder vernietbaren Metallrahmen (DE-GM 18 86 218) auf. Beide
Varianten sind relativ materialaufwendig und teuer. Bei einer bekannten Rückenschildanordnung
auf kunststoffloser und nichtmetallischer Basis (EP-A-505 697), die einfach herstellbar
und am Briefordner anbringbar ist, wurde bereits die Verwendung einer Maske vorgeschlagen,
die einen nach oben randoffenen, eine Sichtöffnung für das Rückenschild bildenden
Ausschnitt aufweist und die unter Freilassung eines Einschiebespalts und einer den
Einschiebespalt in Einschubrichtung begrenzenden Anschlagkante auf dem Rücken aufklebbar
ist. Das Sichtfenster kann dabei mit einer Klarsichtfolie auf Cellulosebasis überspannt
werden. Es hat sich jedoch gezeigt, daß gerade die Folien auf Cellulosebasis sehr
einreißempfindlich und ohne einen zusätzlichen Einreißschutz für Rückenschildtaschen
nicht geeignet sind.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Rückenschildanordnung der genannten
Art zu entwickeln, die trotz Verwendung einer Transparentfolie auf Cellulosebasis
nicht einreißgefährdet ist.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung ein aus mindestens zwei einander
paarweise gegenüberliegenden, das Sichtfenster begrenzenden Rahmenschenkeln bestehender
Papierrahmen vorgeschlagen, dessen Rahmenschenkel von der das Sichtfenster überspannenden
Transparentfolie hinterklebt sind und der unter Bildung einer im Bereich eines der
Rahmenschenkel offenen Einstecktasche für das Rückenschild unmittelbar oder mittelbar
über einen Papierträger am Ordnereinband anklebbar ist. Der Papierrahmen bildet dabei
einen wirksamen Einreißschutz für die Transparentfolie.
[0005] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß der Papierrahmen als einstückiger
Papierzuschnitt mit durch eine umlaufende Schnittlinie begrenztem Sichtfenster und
vier einstückig miteinander verbundenen Rahmenschenkeln ausgebildet ist. Um einen
Transportschutz für die Transparentfolie zu gewährleisten, ist es zweckmäßig, das
Sichtfenster durch ein entlang der teilweise durchgetrennten oder perforierten Schnittlinie
mit den Rahmenschenkeln verbundenes, von Hand oder maschinell heraustrennbares Zuschnitteil
zu verschließen. Das heraustrennbare Zuschnitteil kann dabei an seinem Außenrand durch
einen entlang der Schnittlinie verlaufenden Freischnitt begrenzt und durch im Abstand
voneinander angeordnete, den Freischnitt überbrückende, durchtrennbare Stege mit den
Rahmenschenkeln verbunden werden.
[0006] Zur Vermeidung von Papierabfällen bei der Herstellung ist es grundsätzlich auch möglich,
den Papierrahmen aus den voneinander getrennten, an der Transparentfolie angeklebten
Rahmenschenkeln zusammenzusetzen.
[0007] Eine herstellungsmäßig besonders einfache Ausgestaltung der Erfindung sieht vor,
daß der Papierrahmen mit der Folienseite seiner Rahmenschenkel flächig am Ordnereinband
angeklebt wird. Um den Einsteckraum für das Rückenschild zu vergrößern, ist es jedoch
zweckmäßig, an den drei anklebbaren Rahmenschenkeln Falzstreifen anzuformen, die an
Falzlinien mindestens einfach aus der Rahmenebene abbiegbar und im abgebogenen Zustand
am Ordnerrücken anklebbar sind.
[0008] Weiter kann an mindestens einem der Rahmenschenkel ein Greifausschnitt für den Zugriff
zu dem in der aufgeklebten Einstecktasche befindlichen Rückenschild angeordnet werden.
[0009] Eine bevorzugte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß an mindestens einem der
Rahmenschenkel ein Falzstreifen oder Falzrücken angeformt ist, der um eine zum Rahmenschenkel
parallele Falzlinie um 180° umfaltbar und im umgefalteten Zustand am Ordnerrücken
anklebbar ist. Vorteilhafterweise sind dabei an zwei einander gegenüberliegenden Rahmenschenkeln
je ein im umgefalteten Zustand am Ordnerrücken anklebbarer Falzstreifen angeformt,
während an einen dritten und/oder vierten Rahmenschenkel ein weiterer Falzstreifen
angeformt sein kann, der im umgefalteten Zustand am Ordnerrücken anklebbar ist. Zur
Erleichterung des Zugriffes zu dem Rückenschild kann in diesem Falle an mindestens
einem der Rahmenschenkel eine bis zur Falzlinie heranreichende oder die Falzlinie
übergreifende geschlossene Griffaussparung ausgestanzt werden, die zur Erzielung einer
ausreichenden Einsteckbreite sich über annähernd die gesamte Länge des betreffenden
Rahmenschenkels erstrecken kann. Um eine Überlappung der Falzstreifen zu vermeiden,
ist es von Vorteil, wenn mindestens einer der Falzstreifen sich nur über eine Teillänge
des betreffenden Rahmenschenkels erstreckt.
[0010] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsvariante der Erfindung sieht vor, daß ein an
einer Faltlinie umfaltbarer Falzrücken vorgesehen ist, der an seinem der Faltlinie
gegenüberliegenden Außenrand einen um eine weitere Faltlinie umfaltbaren, am gegenüberliegenden
Rahmenschenkel anklebbaren Falzstreifen trägt. Der Falzrücken bildet in diesem Falle
einen Taschenboden, der auf der einen Seite an einem Rahmenschenkel angeformt und
auf der anderen Seite über den Falzstreifen mit dem gegenüberliegenden Rahmenschenkel
verklebt ist.
[0011] Zur Erleichterung der Befestigung am Ordnerrücken ist es von Vorteil, wenn der Falzstreifen
oder Falzrücken auf seiner im umgefalteten Zustand dem Ordnerrücken zugewandten Seite
eine Klebstoff- oder Haftschicht trägt.
[0012] Um die Papierabfälle bei der Herstellung der Rückenschildanordnung so klein wie möglich
zu halten, wird gemäß einer abgewandelten Weiterbildung der Erfindung vorgeschlagen,
daß zumindest ein Teil der Rahmenschenkel als Falz- oder Doppelfalzstreifen an einem
am Ordnerrücken angeklebten Taschenboden angeformt sind, die um je eine Faltlinie
um 180° nach vorn umfaltbar und mit der Transparentfolie verbindbar sind. Auch in
diesem Falle ist es möglich, daß in mindestens einem der Falzstreifen eine bis zur
Faltlinie heranreichende oder die Faltlinie übergreifende geschlossene Griffaussparung
ausgestanzt ist.
[0013] Eine besonders einfache Ausführungsvariante, die sich durch einen geringen Materialaufwand
auszeichnet, sieht vor, daß zumindest ein Teil der Rahmenschenkel als einfach oder
doppelt gefaltete, einzeln mit der Transparentfolie und mit dem Ordnerrücken verklebte
Falzstreifen ausgebildet sind.
[0014] Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung in schematischer Weise
dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf einen Ordnereinband;
- Fig. 2a bis c
- je eine Draufsicht auf den Papierrahmen mit hinterklebter Transparentfolie, einen
Papierträger und die fertige Rückenschildtasche in gegenüber Fig. 1 vergrößerter Darstellung;
- Fig. 3a und b
- eine Draufsicht auf ein weiteres Ausführungsbeispiel einer Rückenschildtasche als
Zuschnitt und im aufgeklebten Zustand;
- Fig. 4a und b
- eine Darstellung entsprechend Fig. 3a und b für ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel;
- Fig. 5a bis c
- eine Draufsicht auf eine Rückenschildtasche als Zuschnitt, als Rückansicht im eingefalteten
Zustand und als Draufsicht im eingefalteten Zustand;
- Fig. 6a und b
- eine Darstellung entsprechend Fig. 3a und b für ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel;
- Fig. 7
- eine schaubildliche ausschnittsweise Darstellung eines Ordnerrückens mit aufgeklebter
Rückenschildtasche;
- Fig. 8a und b
- ein weiteres abgewandeltes Ausführungsbeispiel einer Rückenschildtasche in schaubildlicher
Darstellung und in einem Schnitt entlang der Schnittlinie VIII-VIII der Fig. 8a;
- Fig. 9a und b
- ein weiteres Ausführungsbiel einer Rückenschildtasche in Draufsicht und in einem Schnitt
entlang der Schnittlinie IX-IX der Fig. 9a;
- Fig. 10a und b
- eine ausschnittsweise schaubildliche Darstellung eines Ordnerrückens mit aufgeklebter
Rückenschildtasche sowie ein Schnitt entlang der Schnittlinie X-X der Fig. 10a.
[0015] Der aus einem rechteckigen Zuschnitt aus geschichteter Pappe bestehende Ordnereinband
10 ist in seinen Deckelbereichen 12 und in seinem Rückenbereich 14 mit gegebenenfalls
unterschiedlich farbigem Papier kaschiert. Am Ordnerrücken 14 befindet sich eine rechteckige
Rückenschildtasche 16, die einen aus vier bzw. drei (Fig. 7 und 9) Rahmenschenkeln
20', 20'', 20''', 20
IV bestehenden, ein Sichtfenster 18 für ein Rückenschild begrenzenden Papierrahmen 22
und eine an der Rückseite der Rahmenschenkel angeklebte, das Sichtfenster 18 überspannende
Transparentfolie 19 aus Celluloseacetat oder Pergamin auf. Die Rückenschildtasche
16 ist unter Freilassung einer Einstecköffnung 26 im Bereich des Rahmenschenkels 20
IV auf den Ordnerrücken 14 aufklebbar.
[0016] Bei dem in Fig. 2a bis c und in Fig. 8a und b gezeigten Ausführungsbeispiel ist zusätzlich
ein Papierträger 24 vorgesehen, auf den der Papierrahmen 22 mit einer Klebeverbindung
32 an den drei Rahmenschenkeln 20', 20'', 20''' aufklebbar ist und der seinerseits
beispielsweise mittels eines Haftklebers am Ordnerrücken befestigbar ist.
[0017] Bei den Ausführungsbeispielen nach Fig. 3a und b, 4a und b und 5a bis c sind an drei
oder vier Rahmenschenkeln 20', 20'', 20''', 20
IV (Fig. 5) Falzstreifen 34', 34'', 34''', 34
IV angeformt, die um benachbarte Faltlinien 36', 36'', 36''', 36
IV um 180° nach hinten umgefaltet werden können und die eine Haftkleberschicht 38 zum
Aufkleben auf den Ordnerrücken 14 tragen. Die im Bereich der unteren Faltlinie 36'''
befindliche Fensteraussparung 30' bildet nach Umfalten des betreffenden Falzstreifens
34''' den randoffenen Griffausschnitt 30. Entsprechend bildet die geschlossene Fensteraussparung
28' im Zuschnitt nach Fig. 5a nach dem Umfalten des Faltzstreifens 34
IV den randoffenen Greifausschnitt 28 im Bereich der Einstecköffnung 26.
[0018] Bei dem in Fig. 4a gezeigten Ausführungsbeispiel weist der den Papierrahmen 22 bildende
Papierzuschnitt ein das Sichtfenster 18 verschließendes Zuschnitteil 35 auf, das an
seinem Außenrand durch einen entlang der Sichtfensterkontur verlaufenden Freischnitt
37 begrenzt und durch im Abstand voneinander angeordnete, den Freischnitt 37 überbrückende
Stege 39 mit den Rahmenschenkeln 20', 20'', 20''', 20
IV verbunden ist. Das Zuschnitteil 35 dient bei der Fertigung, bei der Lagerung und
beim Transport der Rückenschildtasche als Schutz für die Transparentfolie 19 und kann
entweder im Zuge der Schlußfertigung oder im Zuge der Applikation auf dem Ordner unter
Durchbrechen der Stege und Freigabe des Sichtfensters aus dem Papierrahmen herausgetrennt
werden. Grundsätzlich ist es möglich, statt des Freischnitts 37 eine ausgeritzte Schnittlinie
vorzusehen, die ebenfalls ein nachträgliches Heraustrennen des inneren Zuschnitteils
35 erlaubt.
[0019] Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 6a und b ist an dem Rahmenschenkel 20' ein
Falzrücken 40 angeformt, der an der Faltlinie 36' um 180° nach hinten gefaltet werden
kann und an seinem der Faltlinie 36' gegenüberliegenden Rand einen Falzstreifen 42
trägt, der zum Ankleben an dem Rahmenschenkel 20'' um die Faltlinie 44 nach vorne
gefaltet werden kann. Der Falzrücken 40 trägt eine Haftkleberschicht 46 zum flächigen
Aufkleben auf den Ordnerrücken 14. Er kann mit einer durch die Transparentfolie hindurch
sichtbaren Beschriftung versehen werden. Am unteren Rahmenschenkel 20''' befindet
sich ein kurzer Falzstreifen 34''', der um die Faltlinie 36''' nach hinten gebogen
werden kann und in dem eine Fensteraussparung 30' zur Bildung des randoffenen Freiausschnitts
30 ausgestanzt ist.
[0020] Bei den in Fig. 7 sowie 9a und b gezeigten Rückenschildtaschen ist ein durchgehender
Taschenboden 48 vorgesehen, an welchem drei randseitig überstehende Falzstreifen angeformt
sind, die um die Faltkanten 36', 36'', 36''' nach vorne umgefaltet und unter Bildung
der Rahmenschenkel 20', 20'', 20''' an der Transparentfolie 19 angeklebt werden können.
Die Rahmenschenkel können dabei entweder als einfacher Falz (Fig. 7) oder als Doppelfalz
(Fig. 9a und b) ausgebildet sein. Grundsätzlich ist es möglich, auch im Bereich der
Oberkante der Rückenschildtasche einen Falzstreifen vorzusehen, der zur Bildung der
Einstecköffnung 26 mit einer Fensteraussparung versehen oder nachträglich aufgeschitten
werden müßte. Der Taschenboden 48 kann mit einer Klebstoffschicht zum Aufkleben auf
den Ordnerrücken 14 versehen werden.
[0021] Den geringsten Materialaufwand erfordert das Ausführungsbeispiel nach Fig. 10a und
b, bei welchem die Rahmenschenkel 20', 20'', 20''', 20
IV aus einzelnen, an den Ecken beispielsweise mit einem Gehrungsschnitt versehenen Falzstreifen
bestehen, die an ihrem vorderen Winkelschenkel 50 mit der Transparentfolie 19 hinterklebt
sind und mit ihrem rückwärtigen Winkelschenkel 52 im Bereich der Rahmenschenkel 20',
20'', 20''' am Ordnerrücken anklebbar sind. Der obere Rahmenschenkel 20
IV bleibt unter Bildung der Einstecköffnung mit Widerhakenfunktion frei.
[0022] Zusammenfassend ist folgendes festzustellen: Die Erfindung bezieht sich auf eine
Rückenschildanordnung für einen papierkaschierten Ordnereinband mit einem Sichtfenster
18 für ein Rückenschild und mit einer das Sichtfenster überspannenden Transparentfolie
auf Cellulosebasis. Um einen ausreichenden Einreißschutz für die Transparentfolie
zu gewärleisten, wird gemäß der Erfindung ein aus vier einander paarweise gegenüberliegenden,
das Sichtfenster 18 begrenzenden Rahmenschenkeln 20',20'',20''',20
IV bestehender Papierrahmen vorgeschlagen, dessen Rahmenschenkel von der Transparentfolie
19 hinterklebt sind und der längs dreier Rahmenschenkel 20',20'',20''' mit seiner
Folienseite unter Bildung einer im Bereich des vierten Rahmenschenkels 20
IV offenen Einstecktasche für das Rückenschild am Ordnereinband anklebbar ist.
1. Rückenschildanordnung für einen vorzugsweise papierkaschierten Ordnereinband mit einem
Sichtfenster (18) für ein Rückenschild und einer das Sichtfenster (18) überspannenden
Transparentfolie (19) vorzugsweise auf Cellulosebasis, gekennzeichnet durch einen aus mindestens zwei das Sichtfenster (18) begrenzenden Rahmenschenkeln (20',20'',
20''',20IV) bestehenden Papierrahmen (22), dessen Rahmenschenkel von der das Sichtfenster überspannenden
Transparentfolie (19) hinterklebt sind und der unter Bildung einer im Bereich eines
der Rahmenschenkel (20IV) offenen Einstecktasche für das Rückenschild unmittelbar oder mittelbar über einen
Papierträger (24) am Ordnereinband anklebbar ist.
2. Rückenschildanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Papierrahmen (22) als einstückiger Papierzuschnitt mit Sichtfenster (18)
und vier einstückig miteinander verbundenen Rahmenschenkeln ausgebildet ist.
3. Rückenschildanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Sichtfenster (18) durch ein entlang einer teilweise durchgetrennten oder
perforierten Schnittlinie (37) mit den Rahmenschenkeln (20', 20'', 20''', 20IV) verbundenen, von Hand oder maschinell heraustrennbaren Zuschnitteil (35) verschlossen
ist.
4. Rückenschildanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das heraustrennbare Zuschnittteil (35) an seinem Außenrand durch einen entlang
der Schnittlinie verlaufenden Freischnitt (37) begrenzt und durch im Abstand voneinander
angeordnete, den Freischnitt überbrückende, durchtrennbare Stege (39) mit den Rahmenschenkeln
(20',20'', 20''',20IV) verbunden ist.
5. Rückenschildanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Papierrahmen (22) aus den voneinander getrennten, an der Transparentfolie
(19) angeklebten Rahmenschenkeln (20',20'',20''', 20IV) zusammengesetzt ist.
6. Rückenschildanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an den anklebbaren Rahmenschenkeln (20',20'',20''') an Falzlinien aus der Rahmenebene
mindestens einfach abbiegbare Falzstreifen zum Ankleben am Ordnerrücken (14) oder
an einem Papierträger (24) angeformt sind.
7. Rückenschildanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem der Rahmenschenkel (20''',20IV) ein Greifausschnitt (28,30) für den Zugriff zu einem in der Einstecktasche befindlichen
Rückenschild angeordnet ist.
8. Rückenschildanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Transparentfolie (19) aus Celluloseacetat oder aus Pergamin besteht.
9. Rückenschildanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Papierträger eine nach dem Äußeren der Einstecktasche weisende Haftschicht
trägt.
10. Rückenschildanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an mindestens einem der Rahmenschenkel (20',20'',20''',20IV) ein Falzstreifen (34',34'',34''',34IV) oder Falzrücken (40) angeformt ist, der um eine zum Rahmenschenkel parallele Falzlinie
(36',36'',36''',36IV) um 180° umfaltbar und im umgefalteten Zustand am Ordnerrücken (14) anklebbar ist.
11. Rückenschildanordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an zwei einander gegenüberliegenden Rahmenschenkeln (20',20'') je ein im umgefalteten
Zustand am Ordnerrücken (14) anklebbarer Falzstreifen (34',34'') angeformt ist.
12. Rückenschildanordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß an einem dritten und/oder vierten Rahmenschenkel (20''',20IV) ein weiterer Falzstreifen (34''',34IV) angeformt ist, der im umgefalteten Zustand am Ordnerrücken (14) anklebbar ist.
13. Rückenschildanordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einem der Rahmenschenkel (20''',20IV) eine bis zur Faltlinie (36''',36IV) heranreichende oder die Faltlinie übergreifende geschlossene Griffaussparung (30',28')
ausgestanzt ist.
14. Rückenschildanordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Falzstreifen (34''') sich nur über eine Teillänge des betreffenden
Rahmenschenkels (20''') erstreckt.
15. Rückenschildanordnung nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Griffaussparung (28') sich über annähernd die gesamte Länge des betreffenden
Rahmenschenkels (20IV) erstreckt.
16. Rückenschildanordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Falzrücken (40) an seinem der Faltlinie (36') gegenüberliegenden Außenrand
einen um eine weitere Faltlinie (44) umfaltbaren, am gegenüberliegenden Rahmenschenkel
(20'') anklebbaren Falzstreifen (42) trägt.
17. Rückenschildanordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Falzstreifen (34',34'',34''',34IV) oder der Falzrücken (40) eine Klebstoff- oder Haftschicht zum Ankleben am Ordnerrücken
tragen.
18. Rückenschildanordnung nach einem der Ansprüche 1, 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Rahmenschenkel (20',20'',20''') als Falz- oder Doppelfalzstreifen
an einem am Ordnerrücken (14) angeklebten Taschenboden (48) angeformt sind, die um
je eine Faltlinie (36',36'',36''') um 180° nach vorn umfaltbar und mit der Transparentfolie
(19) verbindbar sind.
19. Rückenschildanordnung nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß in mindestens einem der Rahmenschenkel (20''') eine bis zur Faltlinie (36''')
heranreichende oder die Faltlinie übergreifende geschlossene Griffaussparung (30')
ausgestanzt ist.
20. Rückenschildanordnung nach einem der Ansprüche 1, 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest ein Teil der Rahmenschenkel (20',20'',20''',20IV) als einfach oder doppelt gefaltete, einzeln mit der Transparentfolie (19) und ggf.
mit dem Ordnerrücken (14) verklebte Falzstreifen ausgebildet sind.