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<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.1//EN" "ep-patent-document-v1-1.dtd">
<ep-patent-document id="EP94101878A1" file="EP94101878NWA1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0666379" kind="A1" date-publ="19950809" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGB..ITLI..NLSE....IE................</B001EP><B005EP>R</B005EP></eptags></B000><B100><B110>0666379</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG</B121></B120><B130>A1</B130><B140><date>19950809</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>94101878.0</B210><B220><date>19940208</date></B220><B240></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>19950809</date><bnum>199532</bnum></B405><B430><date>19950809</date><bnum>199532</bnum></B430></B400><B500><B510><B516>6</B516><B511> 6E 04B   1/00   A</B511><B512> 6E 04F  11/18   B</B512></B510><B540><B541>de</B541><B542>Balkongeländer</B542><B541>en</B541><B542>Balcony balustrade</B542><B541>fr</B541><B542>Balustrade de balcon</B542></B540><B560></B560><B590><B598>5</B598></B590></B500><B700><B710><B711><snm>WERZALIT AG + CO.</snm><iid>00462771</iid><irf>34 002(Werz178)</irf><adr><str>Gronauer Strasse 70</str><city>D-71720 Oberstenfeld</city><ctry>DE</ctry></adr></B711></B710><B720><B721><snm>Munk, Edmund</snm><adr><str>In den Klären 25</str><city>D-71720 Oberstenfeld</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B740><B741><snm>Bögl, Wolfgang, Dipl.-Ing.</snm><iid>00002271</iid><adr><str>Hölderlinstrasse 16</str><city>74395 Mundelsheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>SE</ctry></B840></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="25"> -->
<abstract id="abst" lang="de">
<p id="pa01" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Balkongeländer für eine mit einem Gebäude einstückig verbundene Balkonplatte (6). Ein Balkongeländer besteht üblicherweise aus einem mit Balkonverkleidungsprofilen versehenen Gitter. Das Gitter wird von Balkonpfosten getragen, welche nahe am Rand der Balkonplatte befestigt sind.</p>
<p id="pa02" num="0002">Es kommt vor, daß Balkongeländer erneuert werden müssen, bei denen die Balkonplatten nicht oder nicht mehr (infolge von Verwitterung) für diese Befestigung von Balkonpfosten geeignet sind. Für ein Balkongeländer ist deshalb vorgeschlagen, das aus Handlauf (13), einem Untergurt (14) und wenigstens zwei Balkonpfosten (8) bestehende Gitter an den an die Balkonplatte angrenzenden Hauswänden (2) zu befestigen.<img id="iaf01" file="imgaf001.tif" wi="75" he="130" img-content="drawing" img-format="tif"/></p>
</abstract><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Balkongeländer für eine mit einem Gebäude einstückig verbundene Balkonplatte, bestehend aus einem Gitter, an dem Verkleidungsprofile befestigt sind.</p>
<p id="p0002" num="0002">Ein solches Balkongeländer ist bekannt ( Druckschrift "Preisliste 1993 Balkon Fassade Fensterbank " der Anmelderin, Seiten 40 - 48 ). Bei den bekannten Balkongeländern an Balkonplatten ist das Gitter in der Weise aufgebaut, daß die Balkonpfosten nahe der Außenkante der Balkonplatte, der Handlauf und wenigstens zwei Untergurte an den Pfosten und die Verkleidungsprofile an<!-- EPO <DP n="2"> --> den Untergurten befestigt sind. Bei einem solchen Aufbau eines Balkongeländers wird die vom Balkongeländer erzeugte statische und dynamische Last ausschließlich oder überwiegend von der Balkonplatte aufgenommen.</p>
<p id="p0003" num="0003">Nun sind jedoch - beispielsweise an zu sanierenden Altbauten - mit neuen Balkongeländern zu versehende Balkonplatten vorhanden, die entweder in ihrer Konstruktion so ausgelegt sind, daß das Anbringen von Balkongeländern in der vorstehend geschilderten Weise nicht zulässig ist oder welche infolge Verwitterung oder dgl. eine solche Befestigung von Balkongeländern nicht mehr zulassen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Das der Erfindung zugrunde liegende technische Problem besteht nun darin, ein Balkongeländer zu schaffen, bei dem die von dem Balkongeländer auf das Bauwerk ausgeübte Belastung nicht oder nur in sehr geringem Umfang von der Balkonplatte aufgenommen wird.</p>
<p id="p0005" num="0005">Dieses technische Problem ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Gitter aus einem Handlauf, einem gegenüber dem Handlauf nach innen versetzten Untergurt und wenigstens zwei Balkonpfosten besteht, welche an den an die Balkonplatte angrenzenden Hauswänden befestigt sind.</p>
<p id="p0006" num="0006">Ein derartiges Balkongeländer kommt entweder vollständig ohne Befestigungsmittel an der Balkonplatte aus oder benötigt nur eine leichte Abstützung an der Balkonplatte, welches diese nur geringfügig belastet.Wegen der Ausbildung und der Anordnung des Untergurtes kann zwischen der Unterkante des Untergurtes und der Balkonplattenkante<!-- EPO <DP n="3"> --> ein Abstand von ≦ 6 cm eingehalten werden, so daß kein größerer Gegenstand - wie ein Flasche oder dgl. - vom Balkon fallen kann, auch wenn keine Regenrinne vorhanden sein sollte. Die Balkonpfosten können beliebig lang gewählt werden und dennoch ist ausreichend Raum für eine durchgehende Regenrinne zwischen der Rückseite des Balkonpfostens und der Vorderkante der Balkonplatte. Es sind verschiedene Arten von Balkonverkleidungen zwischen den Balkonpfosten anbringbar.</p>
<p id="p0007" num="0007">Vorteilhafte Einzelheiten der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 8 enthalten, welche nachstehend anhand der Figuren 1 bis 21 näher erläutert sind. Es zeigen :
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>einen Ausschnitt aus der Fassade eines Hauses mit Nischenbalkonen,</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>einen Längsschnitt durch die Fassade gemäß Fig. 1,</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>einen Ausschnitt aus der Fassade eines Hauses mit auskragenden Eckbalkonen,</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>einen Längsschnitt durch die Fassade gemäß Fig. 3,</dd>
<dt>Fig. 5</dt><dd>den Längsschnitt durch ein Ausführungsbeispiel des Balkongeländers eines Nischenbalkons,</dd>
<dt>Fig. 6</dt><dd>den Längsschnitt durch ein anderes Ausführungsbeispiel des Balkongeländers eines Nischenbalkons,</dd>
<dt>Fig. 7</dt><dd>die Draufsicht -teilweise geschnitten -auf die Ecke eines Balkongeländers an einem auskragenden Eckbalkon,</dd>
<dt>Fig. 8</dt><dd>die Seitenansicht einer Halteplatte,</dd>
<dt>Fig. 9</dt><dd>den Längsschnitt durch die Halteplatte gemäß Fig. 8,<!-- EPO <DP n="4"> --></dd>
<dt>Fif.10</dt><dd>die Seitenansicht einer anderen Ausführungsform einer Halteplatte,</dd>
<dt>Fig.11</dt><dd>den Längsschnitt durch die Halteplatte gemäß Fig.10</dd>
<dt>Fig.12</dt><dd>die Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Halteplatte,</dd>
<dt>Fig.13</dt><dd>den Längsschnitt durch die Halteplatte gemäß Fig.13,</dd>
<dt>Fig.14</dt><dd>das Profil des Handlaufs,</dd>
<dt>Fig.15</dt><dd>das Profil des Untergurtes,</dd>
<dt>Fig.16</dt><dd>das Profil eines Ausführungsbeispieles des Balkonpfostens,</dd>
<dt>Fig.17</dt><dd>das Profil eines anderen Ausführungsbeispieles des Balkonpfostens,</dd>
<dt>Fig.18</dt><dd>das Profil der Doppelschiene,</dd>
<dt>Fig.19</dt><dd>das Profil des in die Doppelschiene gemäß Fig.18 einrastbaren Abdeckprofils und</dd>
<dt>Fig.20</dt><dd>und Fig.21 den Querschnitt von zwei verschiedenen Klemmen zur Befestigung von Verkleidungsprofilen.</dd>
</dl></p>
<p id="p0008" num="0008">Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, weist die Fassade dieses vierstöckigen Hauses Nischenbalkone auf, bei denen die Balkone eines jeden Stockwerks mit einer anderen Balkonverkleidung versehen sind. Wie aus Fig. 2 zu erkennen ist, befinden sich bei den Nischenbalkonen 1 die Balkonplatten 6 zwischen den Wänden 2,3 und 4 ; sie ragen nicht über die Frontlinie der Fassade hinaus. Das Balkongeländer 5 ist - wie in Fig. 2 angedeutet - ausschließlich auf eine später noch erläuterte Weise an den Wänden 2 und 4 befestigt. Der Abstand zwischen den Wänden 2 und 4 kann bis zu 6m betragen. Je nach<!-- EPO <DP n="5"> --> Ausgestaltung der Balkonverkleidung sind drei bis vier Balkonpfosten 8 vorgesehen.</p>
<p id="p0009" num="0009">Das Haus mit der in Fig. 3 gezeigten Fassade besitzt auskragende Eckbalkone, d.h. die Balkonplatte 6 steht nur mit den Wänden 9 und 10 in Verbindung. Es stehen daher für die Befestigung des Balkongeländers auch nur diese Wände zur Verfügung. Wie jedoch in den Figuren 3 und 4 angedeutet ist, ist der Eckpfosten 11 - wie später noch deutlicher gezeigt - über einen Pfostenhalter 12 an der Balkonplatte 6 abgestützt. Ein solcher Pfostenhalter 12 ist in der EP - A ..................(Anm.-Nr.93 120 583.5) beschrieben. Er ist so weit von der Kante der Balkonplatte 6 entfernt befestigt, daß er die Balkonplatte nicht wesentlich schwächt, aber die Ecke des Balkongeländers stabilisiert. Der größte Teil der vom Balkongeländer ausgeübten Belastung wird von den Befestigungspunkten an den Wänden 9 und 10 aufgenommen.</p>
<p id="p0010" num="0010">Fig. 5 zeigt den Aufbau und die Befestigung eines Balkongeländers an einem Nischenbalkon 1 gemäß Fig. 1 und Fig. 2. In Fig. 5 sind die Balkonplatte 6 und die Wand 2 zu erkennen. Der Balkonpfosten entspricht dem Balkonpfosten 8 in Fig. 1. Das Gitter des Balkongeländers besteht aus dem Handlauf 13, dem Untergurt 14 und den Balkonpfosten, von denen in Fig. 5 nur der Balkonpfosten 8 gezeigt ist. Das eine Ende dieses Gitters ist mit der Halteplatte 15 für den Handlauf 13 und der Halteplatte 16 für den Untergurt 14 an der Wand 2 befestigt. Der Untergurt besitzt ein trapezförmiges Profil, d.h. Ober- und Unterseite verlaufen schräg nach unten bzw. oben geneigt, so daß es zum Abstützen eines Fußes nicht<!-- EPO <DP n="6"> --> geeignet ist. Dadurch ist es als Stütze beim Klettern nicht geeignet, wodurch eine erhöhte Sicherheit gewährleistet ist.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die Vorderseite des Untergurtes 14 ist mit einer Nut versehen, welche zur Aufnahme von mit einem Gewinde versehenen Nutsteinen geeignet ist. Mit einer in den Nutstein eingedrehten Schraube kann ein Gegenstand am Untergurt befestigt werden. Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 ist das untere Ende des senkrecht angeordneten Verkleidungsprofils 17 am Untergurt befestigt. Zur Befestigung des oberen Endes des Verkleidungsprofils 17 ist die an den Balkonpfosten 8 befestigte Doppelschiene 18 vorgesehen. Die untere Hälfte der Doppelschiene 18 besitzt ebenfalls eine Nut zur Aufnahme von Nutsteinen. Das obere Ende des Verkleidungsprofils 17 ist mittels Schraube und Nutstein befestigt. Die obere Hälfte der Doppelschiene 18 weist einen U-förmigen Querschnitt auf, in welchen das Abdeckprofil 19 federnd eingerastet ist. Sein auskragender Fortsatz 20 überdeckt dabei die Kante des Verkleidungsprofils 17 und die Befestigungsmittel.Wenn - wie aus Fig. 5 ersichtlich - die Doppelschiene 18 auf der Rückseite der Balkonpfosten befestigt ist, dann erstreckt sich die Doppelschiene über die gesamte Länge des Balkons, aber das Abdeckprofil 19 wird jeweils zwischen den Balkonpfosten unterbrochen. Ist die Doppelschiene 18 aber vor den Balkopfosten 8 befestigt, dann erstreckt sich auch das Abdeckprofil 19 einstückig über die gesamte Länge des Balkons.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0012" num="0012">Der aus Fig. 6 ersichtliche Aufbau und die Befestigung des Balkongeländers unterscheiden sich von den in Fig.5 gezeigten dadurch, daß die Verkleidungsprofile 21 horizontal angeordnet sind. Ihre Befestigung erfolgt durch die Klemmen 22 und 23, welche an den Balkonpfosten 8 befestigt sind und zwischen denen die Verkleidungsprofile eingeklemmt sind. Die Verkleidungsprofile 21 können auf der Außenfläche der Balkonpfosten oder zwischen den Balkonpfosten verlegt sein. Im letzten Fall haben die Balkonpfosten ein L-förmiges Profil, wie in Fig. 6 gezeigt.</p>
<p id="p0013" num="0013">Fig. 7 zeigt den Eckpfosten bei einem Balkongeländer für einen auskragenden Eckbalkon gemäß Fig.3 und 4. Bei einem solchen Balkongeländer stoßen zwei Geländerteile an einer Ecke im rechten Winkel aneinander. Fig. 7 zeigt den Eckpfosten 24, welcher auf den Stutzen 25 des bereits erwähnten Pfostenhalters aufgesteckt und an diesem befestigt ist. Die Stege 26 des Doppel-Y-Profils 27 sind an dem Eckpfosten 24, beispielsweise mit Schrauben, befestigt. An den anderen Stegen 28 des Doppel-Y-Profils 27 sind die Enden des Untergurts 18 befestigt. In Fig. 7 sind auch noch die senkrecht angeordneten Verkleidungsprofile 29 zu erkennen, welche durch eine Schraube 30 an dem im der Doppelschiene 18 vorhandenen Nutstein 31 befestigt ist.Auch am Untergurt 14 ist das Verkleidungsprofil 29 mittels Schraube und Nutstein - nicht gezeigt - befestigt.</p>
<p id="p0014" num="0014">Die Figuren 8 und 9 zeigen zwei verschiedene Ansichten der Halteplatte 15. Sie besteht aus einer mit Befestigungslöchern 32 versehenen langestreckten<!-- EPO <DP n="8"> --> rechtwinkligen Metallplatte, welche am linken Ende mit einem rechtwinklig abstehenden Rohrstutzen 33 mit quadratischem Querschnitt versehen ist. Beim fertig montierten Balkongeländer liegen diese Rohrstutzen 33 in den Enden des Handlaufs 13.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die Figuren 10 und 11 zeigen zwei verschiedene Ansichten der Halteplatte 16 für den Untergurt. Sie besteht aus einer mit Befestigungslöchern 32 versehenen Metallplatte, deren Breite von einem Ende zum anderen Ende abnimmt. Sie ist an ihrem linken Ende ebenfalls mit einem Rohrstutzen 34 versehen. Beim fertig montierten Balkongeländer liegen die Rohrstutzen 34 in den Enden des Untergurtes 14.</p>
<p id="p0016" num="0016">Die Figuren 12 und 13 zeigen zwei verschiedene Ansichten einer anderen Halteplatte 35 für die stirnseitige Befestigung von Handlauf und Untergurtan einer Wand 9 - wie in Fig. 4 gezeigt -, welche aus einer mit den Befestigunsglöchern 36 versehenen rechteckigen Metallplatte besteht. Sie ist ebenfalls mit einem Rohrstutzen 37 versehen.</p>
<p id="p0017" num="0017">Fig. 14 zeigt das Profil des Handlaufs 13. Es weist einen, einem Oval angenäherten Querschnitt auf, und an seinem linken, beim fertigen Balkongeländer nach außen gerichteten Ende ist eine Nase 38 angeformt, welche beispielsweise für das lösbare Befestigen von Blumenkästen oder dgl. geeignet ist. Außerdem weist dieses Profil die Stege 39 auf, welche einem U-förmigen Kasten bilden, in welchen beim fertigen Balkongeländer die oberen Enden der Balkonpfosten eintauchen und an denen sie mittels Nieten oder Schrauben befestigt werden.<!-- EPO <DP n="9"> --></p>
<p id="p0018" num="0018">Fig. 15 zeigt das Profil des Untergurtes 14. Die Nut 40 zur Aufnahme von Nutsteinen, an denen die Befestigungsprofile befestigt werden können, ist deutlich zu erkennen.Die seitlich abstehenden,durchlaufenden Stege 7 sind zur Befestigung derBalkonpfosten durch Nieten oder Schrauben vorgesehen. Die Figuren 16 und 17 zeigen zwei verschiedene Profile von Balkonpfosten.Das Balkonpfostenprofil gemäß Fig. 16 weist eine größere Wandstärke als das Balkonpfostenprofil gemäß Fig. 17 auf. Bei beiden ist der Hohlraum im Inneren derart profiliert, daß er zur Aufnahme eines rechteckigen Stutzens 25 geeignet ist, wie er bei dem Eckpfosten 24 in Fig. 7 gezeigt ist.</p>
<p id="p0019" num="0019">Die Innenkontur des Profils gemäß Fig. 16 ist so ausgebildet, daß der rechteckige Aufnahmestutzen sowohl rechtwinklig als uach diagonal aufgenommen werden kann. Der Balkonpfosten gemäß Fig. 16 eignet sich somit als Eckpfosten und als normaler Balkonpfosten. Die Dimensionierung ist so gewählt, daß dieses Profil bei durchgehender Anordnung über mehrere Stockwerke die volle Belastung senkrecht zum Querschnitt aufnehmen kann.</p>
<p id="p0020" num="0020">Das Profil gemäß Fig. 17 weist eine geringere Wandstärke auf und ist in seiner Innenkontur so ausgebildet, daß der rechteckigen Aufnahmestutzen nur diagonal eingebracht werden kann. Dieser Balkonpfosten eignet sich vorzugsweise für einfache und durchgehende Eckpfosten.</p>
<p id="p0021" num="0021">Fig. 18 zeigt das Profil der Doppelschiene 18, welche im Zusammenhang mit Fig. 5 schon erwähnt worden ist. Die<!-- EPO <DP n="10"> --> untere Hälfte der Doppelschiene 18 ist mit einer zur Aufnahme von Nutsteinen geeigneten Nut 41 versehen. Das Profil 42 der oberen Hälfte der Dppelschiene 18 ist U-förmig. In die am äußeren Rand des U angeformten Stege können die Enden der Stege 43 und 44 des Abdeckprofils 19 gemäß Fig.19 eingreifen, von denen wenigstens eines federnd ausgebildet ist. Der Fortsatz 20 dient - wie bereits erwähnt - dem Schutz der Kante des Verkleidungsprofils 17.</p>
<p id="p0022" num="0022">Die Figuren 20 und 21 zeigen das Profil der Klemmen 22 und 23, welche bei der Beschreibung der Fig.6 bereits erwähnt worden sind. Sie bestehen beispielsweise aus oberflächenbehandeltem Alumnium, besitzen eine Länge von 25 mm und sind mit - nicht gezeigten - Befestigungslöchern versehen.</p>
</description><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-0001" num="0001">
<claim-text>Balkongeländer für eine mit einem Gebäude einstückig verbundene Balkonplatte, bestehend aus einem Gitter, an dem Verkleidungsprofile befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitter aus einem Handlauf (13), einem gegenüber dem Handlauf nach innen versetzten Untergurt (14) und wenigstens zwei Balkonpfosten (7,8) besteht, welche an den an die Balkonplatte (6) angrenzenden Hauswänden (2,3,4) befestigt sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0002" num="0002">
<claim-text>Balkongeländer nach Anspruch 1,<br/>
dadurch gekennzeichnet, daß sich der Handlauf (13) und der Untergurt (14) über die gesamte zu verkleidende Länge der Balkonplatte (6) erstrecken, ihre Enden an mit an Hauswänden befestigten Halteplatten (15,16) lösbar verbunden und die Balkonpfosten (7,8) am Handlauf (13) und am Untergurt (14) befestigt sind.<!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-0003" num="0003">
<claim-text>Balkongeländer nach den Ansprüchen 1 und 2,<br/>
dadurch gekennzeichnet, daß die Halteplatten (15,16) mit in das Innenprofil von Handlauf und Untergurt passenden Stutzen (33,34,37) versehen sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0004" num="0004">
<claim-text>Balkongeländer nach den Ansprüchen 1 bis 3,<br/>
dadurch gekennzeichnet, daß Handlauf (13) und Untergurt (14) aus einem stranggepreßten Leichtmetall-Hohlprofil bestehen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0005" num="0005">
<claim-text>Balkongeländer nach den Ansprüchen 1 bis 4,<br/>
dadurch gekennzeichnet, daß der Handlauf (13) einen etwa ovalen Querschnitt aufweist, an dessen Vorderkante eine einstückig angeformte Nase (38) vorhanden ist und auf dessen Unterseite Stege (39) eine Aufnahmetasche für das obere Ende eines Balkonpfostens bilden.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0006" num="0006">
<claim-text>Balkongeländer nach den Ansprüchen 1 bis 5,<br/>
dadurch gekennzeichnet, daß der Untergurt (14) einen trapezförmigen Querschnitt aufweist, an dessen Außenseite eine Nut (40) zur Aufnahme von Nutsteinen angeformt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0007" num="0007">
<claim-text>Balkongeländer nach den Ansprüchen 1 bis 6,<br/>
dadurch gekennzeichnet, daß parallel zum Handlauf und zum Untergurt an den Balkonpfosten eine Doppelschiene (18) befestigt ist, deren untere Hälfte eine Nut (41) zur Aufnahme von Nutsteinen und deren obere Hälfte eine U-förmige Nut (42) zur Aufnahme der Halterung eines Abdeckprofils (19) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-0008" num="0008">
<claim-text>Balkongeländer nach den Ansprüchen 1 bis 7,<br/>
<!-- EPO <DP n="13"> -->dadurch gekennzeichnet, daß bei einer Eckanordnung des Gitters zur Verbindung der an der Ecke aneinanderstoßenden Untergurte (14) miteinander und mit dem Eckpfosten ein Doppel-Y-Pofil (27) vorgesehen ist.</claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="14"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="157" he="237" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="15"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="152" he="237" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="16"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="142" he="245" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="17"> -->
<figure id="f0004" num=""><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="141" he="246" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="18"> -->
<figure id="f0005" num=""><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="150" he="239" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="19"> -->
<figure id="f0006" num=""><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="156" he="226" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="20"> -->
<figure id="f0007" num=""><img id="if0007" file="imgf0007.tif" wi="138" he="229" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="21"> -->
<figure id="f0008" num=""><img id="if0008" file="imgf0008.tif" wi="143" he="217" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="22"> -->
<figure id="f0009" num=""><img id="if0009" file="imgf0009.tif" wi="155" he="197" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="23"> -->
<figure id="f0010" num=""><img id="if0010" file="imgf0010.tif" wi="126" he="200" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings><!-- EPO <DP n="24"> -->
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