[0001] Die Erfindung betrifft einen Beschlag gemäß dem Gattungsbegriff des Hauptanspruches.
Spreizgetriebe dieser Art finden insbesondere bei um eine senkrechte Achse bewegbare
Flügel von Fenster oder Türen Anwendung, deren Flügel-und Blendrahmen aus extrudierten
Profilen aus Kunststoff oder Leichtmetall zusammengesetzt sind. Das Spreizgetriebe
wird auf die Stirnfläche des Flügelrahmens aufgesetzt und mittels Schrauben befestigt.
Dabei ragen zwei Mitnehmerzungen durch eine Längsfräsung des Überschlags des Flügelprofils
bis in den Bereich des flügelfalzseitigen Führungskanals hinein und sind dort formschlüssig
mit im Führungskanal verschiebbar gelagerten Kupplungshälften verbunden, die wiederum
mit zwei im Führungskanal ebenfalls längsverschiebbar geführten Treibstangen zusammenwirken.
Durch eine 90
°-Drehwinkelbewegung des Handgriffs werden die Mitnehmerzungen aufeinander zu bzw.
voneinander weg bewegt und damit auch den beiden Treibstangen eine gegenläufige Bewegung
erteilt.
[0002] Bei solchen Spreizgetrieben ist man bestrebt, mit einer einzigen Ausführungsform
wahlweise einen Linksanschlag oder einen Rechtsanschlag zu ermöglichen. Zum Anschlagwechsel
wird das Gehäuse des Spreizgetriebes um 180 um die Drehachse des Handgriffs und des
Ritzels gewendet. Dieses Wenden bedingt jedoch eine Änderung der Drehwinkelrichtung
des Handgriffs, die zumeist dadurch blockiert ist, daß beide in demselben Längsschlitz
der Deckplatte längsverschiebbar verlaufende Mitnehmerzungen mit ihren Stirnflächen
aneinander zur Anlage gelangen.
[0003] Bei einem gattungsbildenden Beschlag gemäß EP 0 491 133 A1 ist das Gehäuse des Spreizgetriebes
symmetrisch ausgebildet zu einer Querebene, die sich durch die Drehachse des Handgriffs
und des Ritzels erstreckt, und zwar senkrecht zu der Bewegungsrichtung der Zahnschieber
und damit der Treibstangen. Das einen flachrechteckigen Querschnitt aufweisende Gehäuse
ist auch symmetrisch zu seiner Längsmittenebene, die sich senkrecht zu vorgenannter
Ebene erstreckt. Der Längsschlitz der die Zahnschieber innerhalb des Gehäuses haltenden
Deckplatte ist seitlich versetzt gegenüber der Längsmittenebene des Gehäuses, vorgegeben
durch die Einbaubedingungen am Flügelrahmen. Auch die Zahnschieber, wobei Zahnleiste,
Grundplatte und Mitnehmerzunge einstückig ausgebildet sind, sind zu einer Querebene
symmetrisch ausgestaltet, die sich durch die Mitte der Breite der Mitnehmerzunge und
die Mitte der Länge der Zahnleiste erstreckt. Insbesondere ist die Gesamtlänge jeder
Zahnleiste gegenüber der erforderlichen Wirklänge verdoppelt, was auch eine Verlängerung
der gehäuseseitigen Führungen für die Zahnschieber auf das Doppelte der Baulänge der
Zahnleisten bedingt.
[0004] Zur Umstellung der Anschlagrichtung ist die Deckplatte zu lösen. Dann ist jedes Zahnstück
aus dem Eingriff mit dem Ritzel auszuheben. Nunmehr sind die Zahnstücke im Bereich
ihrer Führungen gegenläufig zueinander so weit längs zu verschieben, bis ihre Mitnehmerzungen
eine gegenseitig exakt vertauschte Lage einnehmen, in der sie wiederum mit dem Ritzel
in Eingriff gebracht werden müssen. Abschließend ist die Deckplatte wieder aufzubringen.
Diese Vorgehensweise bedingt zur Vermeidung von fehlerhaften Umsetzungen der Zahnschieber
eine sorgfältige Vorgehensweise. Auch sind Demontage- und Montagearbeitsgänge notwendig
und das Gehäuse erhält eine langgestreckte Ausgestaltung.
[0005] Zur Änderung der Anschlagrichtung bei Spreizgetrieben ist es auch bekannt, für jede
Anschlagart geeignete Zahnschieber zu benutzen und diese gegeneinander auszutauschen.
[0006] Mit dem DE-P 3 445 170 wird vorgeschlagen, die Zahnleisten mit beidseitigen Verzahnungen
zu versehen und die Mitnehmerzunge lösbar am Zahnschieber anzubringen. Die Umstellung
der Anschlagrichtung erfolgt durch Wenden jedes Zahnschiebers um 180 um seine Längsachse
und Umsetzen unter gleichzeitiger Versetzung der Mitnehmerzungen.
[0007] Bei der Ausgestaltung gemäß EP 0 446 566 A1 ist jeder Zahnschieber quersymmetrisch
aufgebaut und mit zwei Lagerungen für die Mitnehmerzunge versehen. Zum Umstellen der
Anschlagrichtung sind die Zahnschieber ebenfalls aus dem Eingriff mit dem Ritzel auszuheben
und in ihrer jeweiligen Führung längszuversetzen mit anschließendem Umsetzen der Mitnehmerzunge.
[0008] Die Änderung der Anschlagrichtung bei Spreizgetrieben erfordert damit jeweils das
Lösen der Deckplatte, das Entkuppeln der Zahnschieber vom Ritzel und eine Änderung
der Lage der Zahnschieber, teils unter Versetzung der lösbar am Zahnschieber gelagerten
Mitnehmerzunge, einen Wiedereingriff von Zahnschieber und Ritzel sowie die erneute
Aufbringung der Deckplatte.
[0009] Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, die Nachteile der vorbekannten Beschläge
mit Spreizgetrieben zu vermeiden und einen Beschlag mit einem Spreizgetriebe zu schaffen,
das zur Umstellung der Anschlagart keinerlei Eingriff in die Antriebsmittel des Gehäuses
bedarf bei kompakter Ausgestaltung des Gehäuses und konstruktiver Vereinfachung der
Antriebsmittel.
[0010] Zur Lösung dieser Aufgabe wird erfinderungsgemäß vorgeschlagen, daß der Beschlag
gemäß dem Gattungsbegriff des Anspruchs 1 entsprechend den Merkmalen des kennzeichnenden
Teils dieses Anspruchs ausgebildet ist.
[0011] Die Zahnschieber sind derart ausgebildet und im Gehäuse gelagert, daß die Mitnehmerzungen
aneinander vorbei längsverschiebbar und in der Mittelschaltstellung des Handgriffs
im wesentlichen deckungsgleich angeordnet sind. Zufolge dieser Ausgestaltung ist eine
Drehwinkelbewegung des Handgriffs aus der Mittelschaltstellung in beide, entgegengesetzt
gerichtete Endschaltstellungen ermöglicht, wobei der Längsverschiebeweg der gegenläufig
sich bewegenden Mitnehmerzungen jeweils gleich ist, unabhängig davon, ob der Handgriff
in die eine Endschaltstellung, z. B. mit vertikaler Ausrichtung des Handgriffs und
freiem Ende des Handgriffs nach unten gerichtet ist oder ob das freie Ende des Handgriffs
in der anderen Endschaltstellung nach oben gerichtet ist. Es steht damit für jede
Anschlagart ein zugehöriger Drehwinkelbereich des Handgriffs zur Verfügung, die entgegengesetzt
ausgerichtet sind. Damit ist nach einem Wenden des Spreizgetriebes um 180 um die Drehachse
des Handgriffs und des Ritzels bei Anordnung des Handgriffs in der Mittelschaltstellung
zur Umstellung der Anschlagart die dann erforderliche, gegenläufige Drehwinkelbewegung
des Handgriffs gewährleistet. Nach der Einstellung der gewünschten Anschlagart ist
der zur Flügelbetätigung nicht mehr notwendige Drehwinkelbereich des Handgriffs zu
sperren, beispielsweise durch eine Blockierung des Handgriffs, des Ritzels oder des
Schiebers. Diese Sperrung kann auch insbesondere über das im Falz des Flügelrahmens
angeordnete Gestänge erfolgen, also mit dem Aufsetzen des Gehäuses des Spreizgetriebes
auf die Stirnfläche des Rahmens des Flügels, z. B. auch mittels des das Spreizgetriebe
mit den Treibstangen verbindenden Kupplungsstücks.
[0012] Die Umstellung der Anschlagart ist damit ohne Demontage bzw. Montage von Bauteilen
des Spreizgetriebes ermöglicht und dadurch auftretende Fehlermöglichkeiten sind beseitigt.
Ein zusätzlicher konstruktiver Aufwand ist nicht erforderlich, zumal die Zahnschieber
jeweils einstückig ausgestaltet werden können. Trotz des seitlichen Versatzes der
Längsverschiebungsebene der Mitnehmerzungen gegenüber der Längsmittenebene des Gehäuses
des Spreizgetriebes genügen bereits zwei, auf derselben Seite der Längsmittenebene
des Gehäuses anzubringende Befestigungsschrauben für die Fixierung des Spreizgetriebes
am Rahmen des Flügels. Ebenso ist die Baulänge des Gehäuses reduziert, da die Länge
der Zahnleiste der Zahnschieber nicht mehr dem doppelten Längsverschiebeweg entsprechen
muß.
[0013] Bei dem im flügelrahmenseitigen Führungskanal an der Falzfläche untergebrachten Kupplungsstück,
dessen Kupplungshälften mit den Treibstangen gekoppelt sind, befinden sich in der
Mittelschaltstellung deren Aufnahmen für die form- und kraftschlüssige Verbindung
mit den Mitnehmerzungen der beiden Zahnschieber ebenfalls übereinander und während
der Drehwinkelbewegung des Handgriffs verschieben sich die Kupplungshälften gegeneinander,
wobei eine Kupplungshälfte die andere überdeckt.
[0014] Bei einem Beschlag mit im Querschnitt Z-förmig ausgebildeten Zahnschiebern, deren
parallel zur Deckplatte angeordnete Grundplatten ungleich breit sind und die Breite
des Längsschlitzes in etwa der Stärke der Mitnehmerzungen entspricht, ist es zweckmäßig,
wenn die Stärke jeder Mitnehmerzunge in der Symmetrie-Querebene in etwa an die halbe
Breite des Längsschlitzes angepaßt ist und die benachbarten Seitenwandungen der Mitnehmerzungen
in der Mittelschaltstellung aneinander anliegend sind. Der Platzbedarf in der Querebene
des Gehäuses bleibt damit unverändert, da die Gesamtstärke der beiden Mitnehmerzungen
derjenigen Stärke entspricht, welche die bisher gebräuchlichen Mitnehmerzungen aufweisen.
Gleichzeitig können sich die Mitnehmerzungen gegenseitig aneinander abstützen.
[0015] Die Führung der beiden Zahnschieber während ihrer gegenläufigen Bewegung wird dadurch
verbessert, daß einer der Zahnschieber mit einem über die Anlageebene der Mitnehmerzungen
vorstehenden Stützsteg versehen ist, der eine Längsnut des anderen Zahnschiebers untergreifend
angeordnet ist. Stützsteg und Längsnut sind innerhalb des Dickenbereiches der Grundplatte
der Zahnschieber ausgebildet.
[0016] Um während des Anbringens des Spreizgetriebes am Rahmen des Flügels die Einführung
der Mitnehmerzungen in die zugehörigen Aufnahmen der im Führungskanal längsverschiebbar
gelagerten Kupplungshälften zu erleichtern, ist das freie Ende jeder Mitnehmerzunge
mit einer Einführschräge versehen.
[0017] Wenn jede Kupplungshälfte mit einem Zapfen zum Einhängen in eine Bohrung der zuzuordnenden
Treibstange versehen ist und mit die Hinterschneidungen des Führungskanals hintergreifenden
Führungsstegen, ist es zur Erzielung eines kompakten Aufbaus des Kupplungsstücks günstig,
daß eine der Kupplungshälften zumindest im Bereich der Aufnahme für eine der Mitnehmerzungen
auf eine schmälere Breite abgesetzt ausgebildet und dieses abgesetzte Ende in einer
Längsausnehmung der anderen Kupplungshälfte geführt ist.
[0018] Die freie Frontfläche des abgesetzten Endes der einen Kupplungshälfte ist in der
Mittelschaltstellung an der Endbegrenzungswand der Längsausnehmung der anderen Kupplungshälfte
anschlagend, so daß ohne zusätzlichen Aufwand der nach der Verbindung der Mitnehmerzungen
des Spreizgetriebes mit dem Kupplungsstück nicht mehr benötigte Drehwinkelbewegungsbereich
des Handgriffs gesperrt ist durch die Blockstellung der beiden Kupplungshälften.
[0019] Zur Vereinfachung der Zusammenfügung der beiden in den Führungskanal des Rahmens
des Flügels eingeschobenen Kupplungshälften und zur gleichzeitigen verbesserten Abstützung
des abgesetzten Endes der einen Kupplungshälfte ist es vorteilhaft, das abgesetzte
Ende der einen Kupplungshälfte mit die andere Kupplungshälfte seitlich der Längsausnehmung
untergreifenden Führungsleisten zu versehen und die Aufnahme mit Queransätzen zu begrenzen,
welche die Längsausnehmung überragen. Mittels der Führungsleisten und der Queransätze,
welche die Längsausnehmung der anderen Kupplungshälfte einseitig oder beidseitig übergreifen,
ist das abgesetzte Ende allseitig an der anderen Kupplungshälfte geführt, gehalten
und abgestützt.
[0020] Die Aufnahme der anderen Kupplungshälfte kann durch einen parallel zur Längsausnehmung
ausgerichteten, diese weitgehend abdeckenden Flansch gebildet werden.
[0021] Besonders zweckmäßig ist es, die Begrenzungswände jeder Aufnahme jeweils mit einer
Hinterschneidung zu versehen und dabei jede Mitnehmerzunge im Bereich der Stirnflächen
mit einem insbesondere korrespondierenden verjüngten Querschnitt auszurüsten, um eine
ausreichende Kraftübertragungsfläche mit spezifisch geringer Belastung zu erhalten.
Gleichzeitig ermöglicht diese Ausgestaltung die Aufnahmen in Richtung zur anderen
Aufnahme geöffnet auszugestalten. Die Paketstärke im Bereich der Aufnahmen kann damit
niedrig gehalten werden. Gleichzeitig wird durch die ineinandergreifenden Hinterschnitte
ein unerwünschtes Abheben der Mitnehmerzungen aus den zugehörigen Aufnahmen verhindert.
[0022] Die Aufnahmen der beiden Kupplungshälften erstrecken sich in der Ebene der Mitnehmerzungen
jeweils über die gesamte Breite, so daß sie in dieser Ebene beidseitig geöffnet sind
und die Einführung der Mitnehmerzungen der spreizgetriebeseitigen Zahnschieber von
beiden Seiten des Kupplungsstücks her erfolgen kann.
[0023] Der Gegenstand der Erfindung wird in schematischer Darstellung an Hand der Zeichnung
eines Ausführungsbeispiels erläutert.
[0024] Es zeigen
Fig. 1 ein Fenster mit Beschlag und Spreizgetriebe mit Rechtsanschlag,
Fig. 2 eine entsprechende Darstellung gemäß Fig. 1 mit Linksanschlag,
Fig. 3 einen Schnitt 111-111 aus Fig. 1 in vergrößertem Maßstab,
Fig. 4 einen entsprechenden Schnitt IV-IV aus Fig. 2,
Fig. 5 eine Rückansicht gemäß dem Pfeil der Fig. 3 auf das Spreizgetriebe bei abgenommener
Deckplatte und bei Mittelschaltstellung,
Fig. 6 eine der Fig. 5 entsprechende Darstellung bei Endschaltstellung des Handgriffs
und bei teilweise dargestellter Deckplatte,
Fig. 7 eine Rückansicht gemäß dem Pfeil in Fig. 4 auf das Spreizgetriebe bei abgenommener
Deckplatte und bei Mittelschaltstellung,
Fig. 8 eine der Fig. 7 entsprechende Darstellung bei Endschaltstellung des Handgriffs,
Fig. 9 die beiden Kupplungshälften des Kupplungsstücks in Draufsicht und
Fig. 10 in Seitenansicht.
[0025] Das Fenster nach den Fig. 1 und 2 besteht aus dem Festrahmen 1 und einem Flügel 2,
dessen Rahmen 4 mittels Scharnieren 3 am Festrahmen 1 als Drehflügel beweglich angelenkt
ist, nämlich schwenkbar um die durch die Scharniere 3 gebildete Bewegungsachse. Auf
der von der Bewegungsachse abgewandten Seite des Flügels 2 ist auf die Stirnfläche
12 des Rahmens 4 ein Spreizgetriebe 5 mit seinem Gehäuse 6 aufgesetzt und mittels
Befestigungsschrauben fixiert. Das Gehäuse 6 trägt einen darin drehbar gelagerten
Handgriff 7, welcher auf durch ein Kupplungsstück 10 miteinander verbundene Treibstangen
8, 9 einwirkt, die gegenläufig bewegt werden, um den Flügel 2 und den Festrahmen 1
zu verriegeln bzw. zu entriegeln.
[0026] Fig. 1 zeigt den Rechtsanschlag und Fig. 2 den Linksanschlag. Der Handgriff 7 des
Spreizgetriebes 5 befindet sich in der voll ausgezogenen Stellung in der Horizontalen,
mit dem freien Ende 11 gegen die Bewegungsachse gerichtet. Dies stellt die Mittelschaltstellung
dar, in welcher der Flügel 2 entriegelt und damit um die Bewegungsachse bewegbar ist.
Gestrichelt ist die Endschaltstellung dargestellt, wobei der Handgriff 7 vertikal
ausgerichtet ist mit nach unten weisendem freien Ende 11. Dies stellt die Verriegelungsschaltstellung
dar, in welcher der Flügel 2 gegen den Festrahmen 1 verriegelt ist.
[0027] Den Fig. 3 und 4 ist der nähere Aufbau des Beschlags, insbesondere des Spreizgetriebes
5 und des Kupplungsstücks 10 entnehmbar.
[0028] Das von einer Abdeckung 13 umgebene Gehäuse 6 des Spreizgetriebes 5 lagert den Hals
14 des Handgriffes 7, der ein rundum verzahntes Ritzel 15 trägt, das mit einem Zahnschieber
16 geringer Breite und einem Zahnschieber 17 größerer Breite zusammenwirkt. Beide
Zahnschieber 16, 17 weisen einen Z-förmigen Querschnitt auf und bestehen aus der Zahnleiste
18, der Grundplatte 19 und der Mitnehmerzunge 20. Die Zahnleisten 18 greifen in Führungen
21 des Gehäuses 6 ein, die sich entlang den Längswandungen des im Querschnitt flachrechteckigen,
langgestreckten Gehäuses 6 erstrecken und kämmen mit diametral gegenüberliegenden
Umfangsseiten des Ritzels 15. Damit die Zahnschieber 16, 17 innerhalb des Gehäuses
6 gehalten sind, ist dessen Unterseite mit einer lösbaren Deckplatte 22 verschlossen,
die einen Längsschlitz 23 für den Durchtritt der Mitnehmerzungen 20 aufweist.
[0029] In am Flügel 2 angebrachten Zustand des Spreizgetriebes 5 wirken die Mitnehmerzungen
20 mit Aufnahmen 24 des Kupplungsstücks 10 zusammen, das längsverschiebbar in demjenigen
Führungskanal 25 an der Falzfläche 26 des Flügels 2 gelagert ist, in dem sich auch
die Treibstangen 8, 9 befinden. Der hinterschnitten ausgebildete Führungskanal 25
ist Teil eines aus Leichtmetall bestehenden Hohlprofils, aus dem der Rahmen 4 des
Flügels 2 gebildet ist.
[0030] Das Kupplungsstück 10 ist, wie Fig. 9 und 10 offenbaren, aus zwei Kupplungshälften
27, 28 gebildet. Jede der Kupplungshälften 27, 28 trägt an einem Ende einen Zapfen
29 zum Einhängen in eine Bohrung 30 einer Treibstange 8, 9. Jede Kupplungshälfte 27,
28 ist mit Führungsstegen 31 zum Hintergriff mit den Hinterschneidungen des Führungskanals
25 versehen. Die Kupplungshälfte 28 ist auf einem Teil ihrer Länge, der sich über
den Bereich der Aufnahme 24 hinaus erstreckt, auf eine schmälere Breite abgesetzt.
Dieses abgesetzte Ende 32 der Kupplungshälfte 28 ist mit seitlich abstehenden Führungsleisten
33 ausgestattet. Die Aufnahme 24 wird begrenzt durch zwei Queransätze 34, welche das
abgesetzte Ende 32 in der Breite jeweils beidseitig überragen.
[0031] Die Aufnahme 24 der anderen Kupplungshälfte 27 ist in einem Flansch 35 untergebracht,
der in einem solchen Abstand von den Führungsstegen 31 angeordnet ist, daß der Bereich
der Aufnahme 24 bei in den Führungskanal 25 eingeschobener Kupplungshälfte 27 außerhalb
des Führungskanals 25 angeordnet ist. Ausgehend von der der anderen Kupplungshälfte
28 benachbarten Stirnfläche 37 der Kupplungshälfte 27 erstreckt sich über den Bereich
der Ausnehmung 24 und damit vom Flansch 35 abgedeckt eine Längsausnehmung 36 zur formschlüssigen
und verschiebbaren Aufnahme des abgesetzten Endes 32 der einen Kupplungshälfte 28.
Das abgesetzte Ende 32 untergreift mit seinen Führungsleisten 33 die Kupplungshälfte
27 und übergreift mit seinen Queransätzen 34 diese Kupplungshälfte 27 jeweils beidseitig
der Längsausnehmung 36. Die quer zur Längsschieberichtung angeordneten Begrenzungswände
38 der Aufnahmen 24 sind jeweils mit einer Hinterschneidung 39 versehen.
[0032] In der in Fig. 1 und 2 bzw. 5 und 7 dargestellten Mittelschaltstellung des Spreizgetriebes
5 bei unverriegeltem Flügel 2 erstreckt sich der Handgriff 7 in der Horizontalen.
Beide Zahnschieber 16, 17 sind einander gegenüberliegend angeordnet, wobei die beiden
Seitenwandungen 40 der Mitnehmerzungen 20 aneinander anliegend sind. Das Gehäuse 6
ist symmetrisch zu einer Querebene G ausgebildet, die sich durch die Drehachse 41
des Handgriffs 7 und des Ritzels 15 erstreckt und senkrecht zur Längsausrichtung des
Gehäuses 6 und damit auch senkrecht zur Längsverschieberichtung der Zahnschieber 16,
17, des Kupplungsstücks 10 und der Treibstangen 8, 9. Ebenso ist das Gehäuse 6 zu
einer Längsmittenebene L symmetrisch. Auch die Zahnschieber 16, 17 sind symmetrisch
zu einer zu besagter Längsverschieberichtung senkrecht sich durch die Zahnleisten
18 und die Mitnehmerzungen 20 erstreckenden Querebene Z. In der Mittelschaltstellung
fallen die Querebenen Z der beiden Zahnschieber 16, 17 zusammen bei deckungsgleicher
Anordnung der Mitnehmerzungen 20. Gleichzeitig liegen die Querebenen Z in der Querebene
G.
[0033] Ausgehend von dieser Mittelschaltstellung des Spreizgetriebes 5 gemäß Fig. 5 ist
es einbaubereit für einen Rechtsanschlag, wie bei der Fig. 1. Zu diesem Zwecke werden
die Mitnehmerzungen 20 durch eine Längsfräsung 42 im Überschlag 43 des Rahmens 4 des
Flügels 2 hindurchgeschoben und in die Aufnahmen 24 des Kupplungsstücks 10 eingeführt.
Dies wird erleichtert durch an den freien Enden der Mitnehmerzungen 20 angebrachte
Einführschrägen 44. Nach dem Fixieren des Spreizgetriebes 5 am Flügel 2 ist der Beschlag
betätigbar. Dazu ist der Handgriff 7, ausgehend von Fig. 1, um einen Drehwinkelbereich
von 90 nach unten im Uhrzeigersinn zu bewegen. Das formschlüssig mit dem Hals 14 des
Handgriffs 7 verbundene Ritzel 15 dreht sich dadurch um die Drehachse 41 und der Zahnschieber
16 aus Fig. 5 bewegt sich nach oben, während der Zahnschieber 17 nach unten bewegt
wird. Diese gegenläufige Längsverschiebung der Zahnschieber 16, 17 wird gestoppt durch
das Anschlagen der Stirnkanten 45 der Zahnschieber 16, 17 an den Wandungen 46 des
Gehäuses 6. Damit ist die Endschaltstellung des Handgriffs 7 erreicht, die in Fig.
1 gestrichelt dargestellt ist. Während dieser Drehwinkelveränderung bewegen die sich
gegenläufig längsverschiebenden Mitnehmerzungen 20 die Kupplungshälfte 27 mit der
angekuppelten Treibstange 8 nach oben und die Kupplungshälfte 28 mit der Treibstange
9 nach unten unter Erzielung der Verriegelung zwischen Flügel 2 und Festrahmen 1.
[0034] Bei der Zurückbewegung des Handgriffs 2 läuft das abgesetzte Ende 32 der Kupplungshälfte
28 weiter in die Längsausnehmung 36 der Kupplungshälfte 27 hinein. Diese Bewegung
wird begrenzt durch das Anschlagen der Frontfläche 47 des abgesetzten Endes 32 der
Kupplungshälfte 28 an der Endbegrenzungswand 48 der Längsausnehmung 36 der Kupplungshälfte
27. Der Handgriff 7 befindet sich nunmehr wieder in der Mittelschaltstellung. Die
Drehwinkelbegrenzung ist bei am Flügel 2 montierten und mit den Kupplungshälften 27,
28 verbundenen Spreizgetriebe 5 auf 90 ausgerichtet.
[0035] Soll ein Anschlagwechsel vorgenommen werden, ausgehend von der Anordnung des Spreizgetriebes
5 gemäß Fig. 1 und 5 auf die Anordnung gemäß Fig. 2 und 7, ist das noch nicht am Flügel
2 angebrachte Spreizgetriebe 5 als Ganzes um die Drehachse 41 um 180 zu wenden. Um
in die Endschaltstellung zu gelangen mit vertikaler Anordnung des Handgriffs 7 und
freiem Ende 11 nach unten zeigend, ist nunmehr eine gegenläufige Drehwinkelbewegung
um 90 entgegen dem Uhrzeigersinne vorzunehmen. Dadurch bewegen sich auch die Mitnehmer
in entgegengesetzter Richtung wie beim Rechtsanschlag.
[0036] Da die Mitnehmerzungen 20, ausgehend von der Mittelschaltstellung, in beide Längsverschieberichtungen
sich voneinander unbehindert bewegen lassen, ist der Handgriff 7 des Spreizgetriebes
5 in nicht am Flügel 2 eingebautem Zustand in beide Endschaltstellungen drehbar, also
sowohl um 90 im Uhrzeigersinne, als auch um 90 entgegen dem Uhrzeigersinne, wobei
die Mitnehmer 20 jeweils dasselbe Maß an Verschiebung aufweisen, jedoch jeweils in
entgegengesetzter Richtung.
[0037] Nach dem Umwenden des Spreizgetriebes 5 um die Drehachse 41 um 180 ist es in dieser
Lage an dem Flügel 2 der Fig. 2 zu montieren. Wird nunmehr der Handgriff 7 entgegen
dem Uhrzeigersinne um 90 nach unten bewegt, verschiebt sich dadurch der Zahnschieber
16 nach oben und der Zahnschieber 17 nach unten. Die Endschaltstellung ist wiederum
erreicht durch den Anschlag der Stirnkanten 45 der Zahnschieber 16, 17 an der Wandung
46 des Gehäuses 6. Die Begrenzung beim Zurückführen des Handgriffs 7 wird wiederum
durch das Anstoßen der Frontfläche 47 der Kupplungshälfte 28 an der Endbegrenzungswand
48 der Kupplungshälfte 27 bewirkt.
[0038] Das Spreizgetriebe 5 ist somit links-rechtsverwendbar ohne Lösen der Deckplatte und
ohne Änderung des Aufbaus des Spreizgetriebes 5.
[0039] Die Deckplatte 22 muß nicht mehr lösbar am Gehäuse 6 befestigt sein, wie es bisher
notwendig war, um ein Umsetzen der Zahnschieber oder Mitnehmerzungen zu ermöglichen.
Die Deckplatte 22 hat nur noch den Zweck, die im Gehäuse 6 gelagerten Teile zusammenzuhalten
und vor Verlierbarkeit zu schützen. Die Deckplatte kann sogar ganz weggelassen werden,
wenn die Zahnschieber 16, 17 durch entsprechende konstruktive Maßnahmen unverlierbar
gegenüber dem Gehäuse 6 gelagert werden.
[0040] Zur Verbesserung der gegenseitigen Abstützung und zur Erleichterung des Einlegens
der Zahnschieber 16, 17 bei der Fertigung des Spreizgetriebes 5 trägt der Zahnschieber
16 einen von der Grundplatte 19 über seine Seitenwandung 40 vorspringenden Stützsteg
49, der in eine Längsnut 50 des anderen Zahnschiebers 17 ragt und diesen Zahnschieber
17 abstützt.
[0041] Zwischen dem Handgriff 7 und/oder dem Ritzel 15 und dem Gehäuse 6 können in an sich
bekannter Weise noch federnde Rastelemente vorgesehen sein, die Rastwinkel-Abstände
von 90 aufweisen, um den Handgriff 7 jeweils nach Drehwinkelbewegungen von 90 in der
Mittelschaltstellung bzw. in den Endschaltstellungen mit vorgegebener Haltekraft zu
fixieren, so daß die Gefahr der Einstellung von 90
°-Stellungen abweichenden, unschönen Zwischenschrägstellungen des Handgriffs 7 verringert
ist.
1. Beschlag für Fenster oder Türen, bei denen ein zumindest um eine Bewegungsachse
betätigbarer Flügel (2) einen Rahmen (4) aus Profilen aufweist, insbesondere aus Metall
und/oder Kunststoff, der an seiner Falzfläche (26) mit einem hinterschnitten profilierten
Führungskanal (25) zur längsverschiebbaren Aufnahme mindestens einer Treibstange (8,
9) versehen ist, mit einem Spreizgetriebe (5), dessen Gehäuse (6) auf die Stirnfläche
(12) des Rahmens (4) aufsetzbar und daran befestigbar ist, mit einem im Gehäuse (6)
drehbar gelagerten Handgriff (7) zur Betätigung eines rundum verzahnten Ritzels (15),
mit zwei im Gehäuse (6) gegenläufig längsverschiebbar geführten und an diametral gegenüberliegenden
Umfangsseiten mit dem Ritzel (15) kämmenden Zahnschiebern (16, 17) und jeweils einer
rückseitig von jedem Zahnschieber (16, 17) abstehenden Mitnehmerzunge (20), die durch
einen gemeinsamen Längsschlitz (23) einer lösbar mit dem Gehäuse (6) verbundenen Deckplatte
(22) ragen, wobei der Längsschlitz (23) seitlich versetzt zu der Längsmittelebene
des Gehäuses (6) angeordnet ist und die Mitnehmerzungen (20) bestimmt sind zur kraftschlüssigen
Verbindung mit einem Kupplungsstück (10), das im Führungskanal (25) des Rahmens (4)
längsverschiebbar zwischenzuschalten ist zwischen zwei Treibstangen (8, 9) und das
Kupplungsstück (10) zwei gegenläufig längsverschiebbar geführte Kupplungshälften (27,
28) aufweist, wobei jede Kupplungshälfte (27, 28) mit einer der Treibstangen (8, 9)
verbunden ist, und das Gehäuse (6) zu einer durch die Drehachse (41) des Handgriffs
(7) und des Ritzels (15) gelegten, senkrecht zur Längsverschieberichtung von Zahnschieber
(16, 17), Kupplungsstück (10) und Treibstange (8, 9) angeordneten Querebene (G) symmetrisch
ausgebildet ist, und der Zahnschieber (16, 17) ebenfalls symmetrisch ausgestaltet
ist zu einer durch die Zahnleiste (18) und die Mitnehmerzunge (20) sich erstreckenden,
senkrecht zur Längsverschieberichtung angeordneten Querebene (2), und in der Mittelschaltstellung
der Handgriff (7) in der Querebene angeordnet ist, wobei die Mitnehmerzungen (20)
der Zahnschieber (16, 17) einander benachbart angeordnet sind und in den beiden Endschaltstellungen
der Handgriff (7) sich jeweils in Längsverschieberichtung erstreckt, wobei in der
ersten Endschaltstellung das freie Ende (11) des Handgriffs (7) nach unten und in
der zweiten Endschaltstellung nach oben gerichtet ist, und bei der Umschaltung des
Handgriffs (7) aus der Mittelschaltstellung in die Endschaltstellung die Mitnehmerzungen
(20) sich jeweils voneinander weg bewegen, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerzungen
(20) im gemeinsamen Längsschlitz (23) aneinander vorbei bewegbar ausgebildet sind,
wobei in der Mittelschaltstellung des Handgriffs (7) die Quersymmetrieebenen der beiden
Zahnschieber (16, 17) in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind und daß die Kupplungshälften
(27, 28) zumindest mit ihren die Aufnahmen (24) für die Mitnehmerzungen (20) der Zahnschieber
(16, 17) tragenden Bereichen übereinander verschiebbar ausgestaltet sind und in der
Mittelschaltstellung des Handgriffs (7) die Aufnahmen (24) weitgehend deckungsgleich
übereinander liegend sind und daß nach der Einstellung der gewünschten Anschlagart
des Spreizgetriebes (5) die Drehwinkelbewegung des Handgriffs (7) in die nicht mehr
funktionsnotwendige Endschaltstellung gesperrt ist.
2. Beschlag nach Anspruch 1 mit im Querschnitt Z-förmig ausgebildeten Zahnschiebern
(16, 17), deren parallel zur Deckplatte (22) angeordnete Grundplatten (19) ungleich
breit sind und die Breite des Längsschlitzes (23) in etwa der Stärke der Mitnehmerzungen
(20) entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke jeder Mitnehmerzunge (20)
in der Symmetrie-Querebene in etwa an die halbe Breite des Längsschlitzes (23) angepaßt
ist und die benachbarten Seitenwandungen (40) der Mitnehmerzungen (20) in der Mittelschaltstellung
aneinander anliegend sind.
3. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß einer der
Zahnschieber (16) mit einem über die Anlageebene der Mitnehmerzungen (20) vorstehenden
Stützsteg (49) versehen ist, der eine Längsnut des anderen Zahnschiebers (17) untergreifend
angeordnet ist.
4. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Mitnehmerzunge
(20) im Bereich der Stirnflächen mit einem in der Ebene parallel zur Deckplatte (22)
verjüngtem Querschnitt versehen ist.
5. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das freie
Ende jeder Mitnehmerzunge (20) mit einer Einführschräge (44) versehen ist.
6. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem jede Kupplungshälfte (27, 28)
mit einem Zapfen (29) zum Einhängen in eine Bohrung (30) der zuzuordnenden Treibstange
(8, 9) versehen ist und mit die Hinterschneidungen des Führungskanals (25) hintergreifenden
Führungsstegen (31), dadurch gekennzeichnet, daß eine der Kupplungshälften (28) zumindest
im Bereich der Aufnahme für eine der Mitnehmerzungen (20) auf eine schmälere Breite
abgesetzt ausgebildet und dieses abgesetzte Ende (32) in einer Längsausnehmung (36)
der anderen Kupplungshälfte (27) geführt ist.
7. Beschlag nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Frontfläche (47)
des abgesetzten Endes (32) der einen Kupplungshälfte (28) in der Mittelschaltstellung
an der Endbegrenzungswand (48) der Längsausnehmung (36) der anderen Kupplungshälfte
(27) anschlagend ist.
8. Beschlag nach einem der Ansprüche 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das abgesetzte
Ende (32) der einen Kupplungshälfte (28) mit die andere Kupplungshälfte (27) seitlich
der Längsausnehmung (36) untergreifenden Führungsleisten (33) versehen und daß die
Aufnahme (24) von Queransätzen (34) begrenzt ist, welche die Längsausnehmung (36)
überragen.
9. Beschlag nach einem der Ansprüche 1 und 6 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die
Aufnahme (24) der anderen Kupplungshälfte (27) durch einen parallel zur Längsausnehmung
(36) ausgerichteten, diese weitgehend abdekkenden Flansch (35) gebildet ist.
10. Beschlag nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Begrenzungswände (38)
jeder Aufnahme (24) jeweils mit einer Hinterschneidung (39) versehen ist.
11. Beschlag nach einem der Ansprüche 6 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die eine
Aufnahme (24) in Richtung zur Gegenaufnahme (24) geöffnet ausgebildet ist.
12. Beschlag nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß sich die
Aufnahmen (24) in der Ebene der Mitnehmerzungen (20) über die gesamte Breite der Kupplungshälften
(27, 28) erstrecken.