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(11) |
EP 0 669 148 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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25.02.1998 Patentblatt 1998/09 |
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Anmeldetag: 03.11.1994 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: A63C 9/085 |
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Vorderbacken einer Skibindung und Verfahren zur Montage des Vorderbackens
Front jaw for ski binding and method for installation
Butée avant de fixation de ski et procédé de montage
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR IT LI |
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Priorität: |
23.02.1994 DE 4405875
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.08.1995 Patentblatt 1995/35 |
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Patentinhaber: Marker Deutschland GmbH |
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D-82438 Eschenlohe (DE) |
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Erfinder: |
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- Klubitschko, Gerd
D-82487 Oberammergau (DE)
- Stepanek, Premek
D-82467 Garmisch-Partenkirchen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Laufhütte, Dieter, Dr.-Ing. et al |
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Lorenz-Seidler-Gossel
Widenmayerstrasse 23 80538 München 80538 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 564 769 FR-A- 2 492 668
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DE-A- 3 918 938 FR-A- 2 537 878
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Vorderbacken einer Skibindung nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 und ein Verfahren zur Montage dieses Vorderbackens.
[0002] Ein gattungsgemäßer Vorderbacken ist beispielsweise aus der EP 0 311 832 A1 bekannt.
Der dort beschriebene Vorderbacken weist bereits einen auf einer skifest montierbaren
Grundplatte angeordnetes Gehäuse und zwei Sohlenhalter, die über einen federbeaufschlagten
zweiteiligen Zuganker in ihrer Position gehalten sind, auf, wobei die Vorspannung
der den Zuganker beaufschlagenden Feder, deren eines Ende sich am Gehäuse und deren
anderes Ende sich am Schraubkopf des Zugankers abstützt, durch Verdrehen des Schraubkopfes
einstellbar ist. Der Schraubkopf ist am vorderen Ende des Gehäuses von außen frei
zugänglich angeordnet. Hier kann in bekannter Weise mittels eines Schraubendrehers
die Auslösekraft der Skibindung durch Veränderung der Vorspannung der Feder eingestellt
werden. Mit dem Schraubkopf zusammen kann eine im Gehäuse verschieblich gelagerte
Hülse verschoben werden. Das innerhalb des Gehäuses liegende freie Ende dieser Hülse
kann in Verbindung mit einer gehäusefesten Skala eine Anzeigeeinrichtung für die Einstellung
der Bindung bilden. Hier ist es aber nachteilig, daß der Skalenbereich für die Anzeige
der Bindungseinstellung verhältnismäßig schlecht aufgelöst ist. Weiterhin ist es bei
diesem vorbekannten Vorderbacken umständlich, den zweiteiligen Zuganker in dem ansonsten
geschlossenen Gehäuse zu montieren, da der an den Sohlenhaltern angreifende Teil des
Zugankers vor dem Aufschrauben des Schraubkopfes mit Gewinde nicht fixiert ist und
es daher schwierig ist, die beiden Teile derart zueinander zuzuführen, daß die gegenseitigen
Gewinde greifen.
[0003] Aufgabe der Erfindung ist es daher, den erfindungsgemäßen Vorderbacken derart weiterzubilden,
daß sich die Montage dieses Vorderbackens entsprechend vereinfacht.
[0004] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe ausgehend von dem gattungsgemäßen Vorderbacken
dadurch gelöst, daß der Schraubkopf des Zugankers als Kupplungsschraube ausgebildet
ist, die mit einer auf dieser aufsteckbaren Kappe kuppelbar ist und daß die aufsteckbare
Kappe in einem abnehmbaren Gehäuseteil derart einsetzbar ist, daß sie von außen verdrehbar
ist. Durch diese Maßnahme wird eine Zweiteilung des Gehäuses vorgesehen, die die Montage
wesentlich vereinfacht. Die Kupplungsschraube kann bei geöffnetem Gehäuse in den an
den Sohlenhaltern angelenkten Teil des Zugankers eingeschraubt werden, wobei hier
der Einschraubvorgang aufgrund des geöffneten Gehäuses beobachtet werden kann. Nach
Einschrauben der Kupplungsschraube ist der Zuganker aufgrund der Federbelastung so
starr, daß der abnehmbare Gehäuseteil mit der eingesetzten aufsteckbaren Kappe ohne
weitere Schwierigkeit auf den feststehenden Gehäuseteil aufgeschoben und mit diesem
fest verbunden werden kann.
[0005] Gemäß einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung können zwei Sohlenhalter über
einen Gelenkbolzen schwenkbar miteinander verbunden sein, wobei der Zuganker zentral
an diesem Gelenkbolzen angreift.
[0006] Die Kupplungsschraube des Zugankers kann einen Kupplungsteil derart aufweisen, daß
er aus einer kreisrunden Scheibe mit mehreren gleichmäßig auf Umfang angeordneten
Vorsprüngen besteht und daß die Kappe einen trichterförmigen Kupplungsteil aufweist,
in welchem entsprechend zu den Vorsprüngen der Kupplungsschraube in Richtung zur Symmetrielinie
längsverlaufende Nuten ausgenommen sind.
[0007] Das Kupplungsteil der Kupplungsschraube kann gemäß einer bevorzugten Ausführung acht
Vorsprünge auf Umfang aufweisen, die in entsprechende Nuten des trichterförmigen Kupplungsteils
der Kappe eingreifen können. Es ist vorteilhaft eine größere Anzahl von entsprechenden
Vorsprüngen vorzusehen, damit bei der Montage die Kappe nur um einen verhältnismäßig
kleinen Drehwinkel verdreht werden muß, falls die Vorsprünge beim Aufstecken nicht
gleich in die entsprechenden Nuten eingreifen.
[0008] Alternativ zu der Ausführungsform mit Vorsprüngen und Nuten können die jeweiligen
Kupplungsteile auch als Mehrecke ausgebildet sein.
[0009] In dem abnehmbaren Gehäuseteil ist zusätzlich eine Anzeigeeinrichtung zur Anzeige
der Einstellung der Skibindung verschieblich geführt. Diese Anzeigeeinrichtung kann
mit der drehbar in das abnehmbare Gehäuseteil eingesetzten Kappe kinematisch gekoppelt
sein. Dazu kann in einem Bereich des Kappenmantels ein Kappengewinde angeordnet sein,
mit dem ein entsprechendes Gewinde der Anzeigeeinrichtung kämmt. Durch entsprechende
Ausgestaltung der Gewindesteigungen kann ein gewünschtes Übersetzungsverhältnis geschaffen
werden. Dieses ermöglicht eine entsprechend gute Skalenauflösung bei der Anzeigeeinrichtung.
[0010] In einem Bereich des Kappenmantels können auf Umfang Abflachungen vorgesehen sein,
die an innerhalb des abnehmbaren Gehäuseteils angeordneten, zumindest teilweise elastischen
Zungen anliegen. Hierdurch wird die Kappe insbesondere während des Montagevorganges
vor ungewollten Rotationen, die insbesondere ein Verstellen der gegebenenfalls schon
justierten Anzeigeeinrichtung bewirken, verhindert.
[0011] Der Aufbau des zuvor beschriebenen Vorderbackens ermöglicht ein vorteilhaftes Montageverfahren,
für das unabhängig Schutz beansprucht wird.
[0012] Dieses Montageverfahren besteht darin, daß zunächst der Sohlenhalter mit dem Zuganker
und der zwischen dem Gehäuse und dem Schraubkopf des Zugankers angeordneten Feder
montiert wird. In das abnehmbare Gehäuseteil wird die drehbare Kappe eingesetzt und
erst dann wird das abnehmbare Gehäuseteil auf das feststehende Gehäuseteil aufgesteckt,
so daß die Kappe mit dem Schraubkopf d.h. der Kupplungsschraube des Zugankers in Eingriff
geht. Abschließend wird dann der abnehmbare Gehäuseteil fixiert.
[0013] Gemäß einer vorteilhaften Ausbildung kann vor dem Aufsetzen des abnehmbaren Gehäuseteils
die Federvorspannung durch Verdrehen der Kupplungsschraube des Zugankers auf einen
vorbestimmten Wert eingestellt werden. In dem abnehmbaren Gehäuseteil wird die verschieblich
geführte Anzeigeeinrichtung auf den Wert eingestellt, der der Federvorspannung entspricht.
Somit ist nach Aufsetzen und Fixieren des abnehmbaren Gehäuseteils sichergestellt,
daß der auf der Anzeigeeinrichtung eingestellte Wert auch dem durch die Federvorspannung
vorgegebenen Einstellwert der Bindung entspricht.
[0014] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung werden anhand eines in der Zeichnung
dargestellten Ausführungsbeispieles im folgenden näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1:
- eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform des erfindungsgemäßen Vorderbacken
in Explosionsdarstellung,
- Fig. 2:
- einen Schnitt durch den Vorderbacken gemäß der Ausführungsform nach Fig. 1,
- Fig. 3:
- einen Schnitt durch einen Teil des Vorderbackens gemäß Fig. 1, explosionsartig auseinandergezogen,
- Fig. 4:
- eine Draufsicht auf die Kupplungsschraube gemäß der in Fig. 3 dargestellten Ausführungsform,
- Fig. 5:
- eine Seitenansicht der in Fig. 3 dargestellten Kappe,
- Fig. 6:
- eine Draufsicht auf die Kappe in Pfeilrichtung C gemäß Fig. 5,
- Fig. 7:
- einen Schnitt A-A durch die Kappe gemäß Fig. 5 und
- Fig. 8.
- einen Schnitt B-B gemäß Fig. 5 durch die Kappe.
[0015] Der Vorderbacken 10 weist eine Grundplatte 12 auf, die mit einem Ski verschraubbar
ist. Im vorderen Bereich der Grundplatte 12, d.h. im montierten Zustand des Vorderbackens
in Richtung zur Skischaufel hin, ist ein nach vorne hin offenes Gehäuse 14 (vgl. Fig.
1) angeordnet, wobei die Grundplatte 12 und das nach vorne offene Gehäuse 14 aus einem
Spritzgußteil hergestellt sein können. An der im montierten Zustand des Vorderbackens
10 zum Skiende hinweisenden Wandung des Gehäuses 14 liegen im montierten Zustand zwei
Sohlenhalter 18 und 20 an, die jeweils um einen Gelenkbolzen 22 (vgl. Fig. 2) gegeneinander
verschwenkbar gehalten sind. Am Gelenkbolzen 22 greift ein erster Teil eines Zugankers
24 an, der sich durch einen Durchbruch 23 der hinteren Wand des Gehäuses 14 nach vorne
hin erstreckt. Der nach vorne gerichtete Abschnitt des ersten Teils des Zugankers
24 ist als Gewindebohrung ausgeführt. In diese ist eine Kupplungsschraube 26, die
den zweiten Teil des Zugankers bildet in der in Fig. 2 dargestellten Art und Weise
eingeschraubt. Durch Einschrauben der Kupplungsschraube 26 wird eine trichterförmige
Feder 30, die sich einerseits an dem Schraubkopf der Kupplungsschraube 26 und andererseits
an der Wandung des Gehäuses 14 abstützt, verspannt. Durch Variationen der Vorspannung
der Feder 30 wird der Einstellwert der Sohlenhalter 18 und 20 verändert.
[0016] Der vordere offene Teil des Gehäuses 14 wird durch Aufstecken und Fixieren des abnehmbaren
Gehäuseteils 16 verschlossen. In dem abnehmbaren Gehäuseteil 16 ist eine rotationssymmetrische
Kappe 28 eingesetzt, deren Schraufkopf 42 durch einen nach vorne hin gerichteten Durchbruch
36 im abnehmbaren Gehäuseteil 16 durchgesteckt ist. Die Kappe 28 ist im montierten
Zustand mit der Kupplungsschraube 26 gekuppelt, so daß die Vorspannung der Feder 30
im montierten Zustand des Vorderbackens 10 durch Drehung des Schraubkopfs 42 der Kappe
28 verstellt werden kann.
[0017] Mit der rotationssymmetrischen Kappe 28 ist eine Anzeigeeinrichtung 32 für den Einstellwert
der Skibindung kinematisch gekoppelt. Entsprechend der Rotation der Kappe 28 wird
die Anzeigeeinrichtung 32 axial zur Längsrichtung des Vorderbackens 10 verschoben.
Durch ein Sichtfenster 34 kann dann über eine feststehende Skala der Wert der Anzeigeeinrichtung
32 abgelesen werden.
[0018] Anhand der Fig. 3 und 4 kann der Kupplungsmechanismus zwischen der Kupplungsschraube
26 des Zugankers und der rotationssymmetrischen Kappe 28 nochmals näher erläutert
werden. Die Kupplungsschraube 26 hat einen Schraubkopf, der aus einer kreisrunden
Scheibe 48 besteht, an deren Umfang gleichverteilt acht Vorsprünge 50 vorgesehen sind.
[0019] Die Kappe 28, die im Detail auch noch mal in den Fig. 5-8 dargestellt ist, weist
auf ihrem Mantel im Bereich des offenen Endes ein Gewinde 38 auf, das, wie bereits
zuvor beschrieben, mit dem Gewinde 46 der im wesentlichen plattenförmigen Anzeigeeinrichtung
32 kämmt. Entsprechend der Steigung der Gewindegänge 38 und 46 kann ein gewünschtes
Übersetzungsverhältnis für die Axialbewegung der Anzeigeeinrichtung 32 geschaffen
werden. Die plattenförmige Anzeigeeinrichtung 32 ist verschieblich in eine Führung
des abnehmbaren Gehäuseteils 16 eingesetzt.
[0020] An dem offenen Ende gegenüberliegenden Ende weist die Kappe 28 den bereits zuvor
beschriebenen Schraubkopf 42 auf, der einen vergleichsweise kleineren Durchmesser
aufweist, damit er in dem Durchbruch 36 des abnehmbaren Gehäuseteils 16 einsteckbar
ist. Im Schraubkopf 72 sind Schlitze 44 zur Aufnahme eines Schraubendrehers aufgenommen.
[0021] An dem Gewinde 38 der Kappe 28 schließen Abflachungen 40 an, die nach Einsetzen der
Kappe 28 in den abnehmbaren Gehäuseteil 16 an entsprechenden im abnehmbaren Gehäuseteil
16 angeordneten federnden Zungen anliegen. Hierdurch ist eine Verdrehung der rotationssymmetrischen
Kappe 28 nur gegen Überwindung der zurückfedernden elastischen Zungen (hier nicht
dargestellt) möglich.
[0022] Das Innere der Kappe 28 ist trichterförmig ausgebildet. Auf dem Innenumfang sind
entsprechend der Vorsprünge 50 der im Inneren der Kappe 28 aufzunehmenden Kupplungsschraube
26 Nuten 52 ausgebildet. Die Nuten 52 sind im Bereich des offenen Endes der Kappe
28 trichterartig erweitert, so daß eine Führung und Aufnahme der Vorsprünge 50 der
Kupplungsschraube erleichtert ist.
[0023] Der zuvor beschriebene Aufbau des Vorderbackens erleichtert insbesondere seine Montage.
1. Vorderbacken einer Skibindung mit einem auf einer skifest montierbaren Grundplatte
(12) angeordneten Gehäuse (14), mindestens einem Sohlenhalter (18), der über einen
federbeaufschlagten Zuganker (24) in seiner Grundposition gehalten ist, wobei die
Vorspannung der den Zuganker (24) beaufschlagenden Feder (30), deren eines Ende sich
am Gehäuse und deren anderes Ende sich an einem Schraubkopf des Zugankers abstützt,
durch Verdrehen des Schraubkopfes einstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Schraubkopf des Zugankers als Kupplungsschraube (26) ausgebildet ist, die
mit einer auf diese aufsteckbaren Kappe (28) kuppelbar ist und daß die aufsteckbare
Kappe (28) in einem abnehmbaren Gehäuseteil (16) derart einsetzbar ist, daß sie von
außen verdrehbar ist.
2. Vorderbacken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Sohlenhalter (18, 20)
über einen Gelenkbolzen (22) schwenkbar miteinander verbunden sind und daß der Zuganker
(24, 26) an dem Gelenkbolzen (22) angreift.
3. Vorderbacken nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kupplungsschraube (26)
einen Kupplungsteil aufweist, der aus einer kreisrunden Scheibe (48) mit mehreren
gleichmäßig auf Umfang angeordneten Vorsprüngen (50) besteht, und daß die Kappe (28)
einen trichterförmigen Kupplungsteil aufweist, in welchem entsprechend zu den Vorsprüngen
(50) der Kupplungsschraube (26) in Richtung zur Symmetrielinie längs verlaufende Nuten
(52) ausgenommen sind.
4. Vorderbacken nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsteil der Kupplungsschraube
(26) acht Vorsprünge (50) auf Umfang aufweist.
5. Vorderbacken nach einem der Ansprüche 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß in dem abnehmbaren
Gehäuseteil (16) zusätzlich eine Anzeigeeinrichtung (32) zur Anzeige der Einstellung
der Skibindung verschieblich geführt ist.
6. Vorderbacken nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzeigeeinrichtung (32)
mit der drehbar in das abnehmbare Gehäuseteil (16) eingesetzten Kappe (28) kinematisch
gekoppelt ist.
7. Vorderbacken nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Bereich des Kappenmantels
ein Außengewinde (38) angeordnet ist, mit dem ein entsprechendes Gewinde (46) der
Anzeigeeinrichtung (32) kämmt.
8. Vorderbacken nach einem der Ansprüche 1-7, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Bereich
des Kappenmantels auf Umfang Abflachungen (40) vorgesehen sind, die an innerhalb des
abnehmbaren Gehäuseteils (16) angeordneten, zumindest teilweise elastischen Zungen
anliegen.
9. Verfahren zur Montage eines Vorderbackens nach einem der Ansprüche 1-8,
dadurch gekennzeichnet,
daß zunächst der Sohlenhalter (18, 20) mit dem Zuganker (24, 26) und der zwischen
dem Gehäuse (14) und der Kupplungsschraube (26) des Zugankers angeordneten Feder (30)
montiert wird und daß anschließend das abnehmbare Gehäuseteil (16), in dem die drehbare
Kappe (28) eingesetzt ist, aufgesteckt und fixiert wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß vor dem Aufsetzen des abnehmbaren
Gehäuseteils (16) die Federvorspannung durch Verdrehen der Kupplungsschraube (26)
des Zugankers auf einen vorbestimmten Wert eingestellt wird und daß in dem abnehmbaren
Gehäuseteil (16) die verschieblich geführte Anzeigeeinrichtung (32) auf den Wert eingestellt
wird, der der Federvorspannung entspricht.
1. A front jaw of a ski binding, with a casing (14) arranged on a base plate (12) fixedly
mountable on the ski, at least one sole holder (18) which is held in its case position
by means of a spring-loaded tension rod (24), wherein the prestressing of the spring
(30) loading the tension rod (24), one end of which bears on the casing and its other
end on a screw head of the tension rod, is adjustable by rotating the screw head,
characterized in that
the screw head of the tension rod is designed as a coupling screw (26) that can be
coupled with a cap (28) attachable thereto, and that the attachable cap (28) can he
inserted in a detachable casing part (16) in such a way that it is rotatable from
the outside.
2. A front jaw according to claim 1, characterized in that two sole holders (18, 20)
are pivotably connected to each other via a joint pin (22) and that the tension rod
(24, 26) acts on the joint pin (22).
3. A front jaw according to claim 2, characterized in that the coupling screw (26) has
a coupling part which consists of a circular disc (48) with several projections (50)
uniformly distributed over the circumference, and that the cap (28) has a funnel-shaped
coupling part, wherein grooves (52) are recessed which extend longitudinally in the
direction towards the line of symmetry and corresponding to the projections (50) of
the coupling screw (26).
4. A front jaw according to claim 3, characterized in that the coupling part of the coupling
screw (26) has eight projections (50) on its circumference.
5. A front jaw according to one of claims 1 to 4, characterized in that an indicator
device (32) is additionally carried in the detachable casing part (16), for indicating
the setting of the ski binding.
6. A front jaw according to claim 5, characterized in that the indicator device (32)
is kinematically coupled with the cap (28) inserted for rotation into the detachable
casing part (16).
7. A front jaw according to claim 6, characterized in that in a zone of the cap shell,
an external thread (38) is arranged wherewith there meshes a corresponding thread
(46) of the indicator device (32).
8. A front jaw according to one of claims 1 to 7, characterized in that in a zone of
the cap shell, there are provided flattened portions (40) on the circumference which
bear on at least partly elastic tongues arranged inside the detachable casing part
(16).
9. A method for mounting a front jaw according to one of claims 1 to 8,
characterized in that
the sole holder (18, 20) is at first mounted together with the tension rod (24, 26)
and the spring (30) arranged between the casing (14) and the coupling screw (26) of
the tension rod, and that subsequently the detachable casing part (16) wherein the
rotatable cap (28) is inserted, is fitted and secured.
10. A method according to claim 9, characterized in that before the detachable casing
part (16) is fitted, the prestressing of the spring is set to a predetermined value
by rotating the coupling screw (26) of the tension rod, and that in the detachable
casing part (16), the slidably carried indicator device (32) is set to the value that
corresponds to the prestressing of the spring.
1. Mâchoire avant d'une fixation de ski avec un boîtier (14) disposé sur une plaque de
base (12) montée de manière solidaire au ski, au moins un support de semelle (18)
retenu par un tirant d'ancrage (24) soumis à l'action d'un ressort dans sa position
de base, la précontrainte du ressort (30) sollicitant le tirant d'ancrage (24), et
dont une extrémité prend appui au boîtier et dont l'autre extrémité prend appui sur
une tête de vissage du tirant d'ancrage, étant réglable en faisant tourner la tête
de vis, caractérisée en ce que la tête de vis du tirant d'ancrage est réalisée sous
forme de vis d'accouplement (26) qui peut être accouplée avec un capuchon (28) pouvant
être placé sur celle-ci et en ce que le capuchon apte à être emboîté (28) peut être
placé dans une partie de boîtier amovible (16) de façon qu'elle puisse être tournée
de l'extérieur.
2. Mâchoire avant selon la revendication 1, caractérisée en ce que deux supports de semelle
(18, 20) sont reliés de manière pivotante par un boulon d'articulation (22), et en
ce que le tirant d'ancrage (24, 26) s'applique au boulon d'articulation (22).
3. Mâchoire avant selon la revendication 2, caractérisée en ce que la vis d'accouplement
(26) présente une partie d'accouplement qui est constituée d'un disque circulaire
(48) avec plusieurs saillies (50) disposées régulièrement sur le pourtour, et en ce
que le capuchon (28) présente une partie d'accouplement en forme d'entonnoir dans
laquelle sont ménagées des rainures (52) s'étendant en direction de la ligne de symétrie,
de façon correspondante aux saillies (50) de la vis d'accouplement (26).
4. Mâchoire avant selon la revendication 3, caractérisée en ce que la partie d'accouplement
de la vis d'accouplement (26) présente sur le pourtour huit saillies (50).
5. Mâchoire avant selon l'une des revendications 1-4, caractérisée en ce que, dans la
partie de boîtier amovible (16), il est guidé de manière déplaçable en plus un dispositif
indicateur (32) pour indiquer le réglage de la fixation de ski.
6. Mâchoire avant selon la revendication 5, caractérisée en ce que le dispositif indicateur
(32) est accouplé de façon cinématique avec le capuchon (28) placé de manière rotative
dans la partie de boîtier amovible (16).
7. Mâchoire avant selon la revendication 6, caractérisée en ce qu'il est disposé dans
une zone de l'enveloppe de capuchon un filetage extérieur (38) avec lequel engrène
un filetage correspondant (46) du dispositif indicateur (32).
8. Mâchoire avant selon l'une des revendications 1-7, caractérisée en ce que sont prévus,
dans une zone de l'enveloppe de capuchon, des plats (40) sur le pourtour qui s'appliquent
à des languettes disposées à l'intérieur de la partie de boîtier amovible (16), au
moins partiellement élastiques.
9. Procédé de montage d'une mâchoire avant selon l'une des revendications 1-8, caractérisé
en ce que d'abord le support de semelle (18, 20) avec le tirant d'ancrage (24, 26)
et le ressort (30) disposé entre le boîtier (14) et la vis d'accouplement (26) du
tirant d'ancrage est monté et qu'ensuite la partie de boîtier amovible (16), dans
laquelle est placé le capuchon tournant (28), est mis en place et fixé.
10. Procédé selon la revendication 9, caractérisé en ce qu'avant la mise en place de la
partie de boîtier amovible (16), la précontrainte, en faisant tourner la vis d'accouplement
(26) du tirant d'ancrage, est réglée à une valeur prédéterminée et en ce que, dans
la partie de boîtier amovible (16), le dispositif indicateur (32) guidé de façon déplaçable
est réglé à la valeur qui correspond à la précontrainte du ressort.