[0001] Die Erfindung bezieht sich auf ein Druckrohr für Fleischwölfe entsprechend dem Oberbegriff
des Anspruchs 1.
[0002] In Fleischwölfen und in nach dem Wolfprinzip arbeitenden Zerkleinerungsmaschinen
wird das zu wolfende Verarbeitungsgut über eine geeignete Aufgabeeinrichtung, vorzugsweise
einen Einfülltrichter, in die Maschine gegeben und durch die im Druckgehäuse oder
Druckrohr gelagerte Druck-und Förderschnecke zum Schneidsatz gefördert. In den Druckschriften
PS 620 312, DE-AS 1061 646 und DE-OS 3245 414 sind entsprechende Druckgehäuse dargestellt.
[0003] Dabei haben die Druck- und Förderschnecke sowie das Druckrohr des Fleischwolfes die
Aufgabe, das Wolfgut zu stützen, zu fördern und bis zu einem bestimmten Grade zu komprimieren,
zu pressen.
[0004] Dies wird erreicht, indem die Druck- und Förderschnecke mit bestimmten geometrischen
Formen und Steigungen versehen wird und zusätzliche Elemente, sogenannte Spaltkeile,
den Effekt noch günstiger beeinflussen.
[0005] Es wird auf die Patentschrift DD 287 661 verwiesen. Das Gegenstück zur Druck- und
Förderschnecke in diesem Prozeß, das Druckrohr, wird, der Aufgabe Genüge zu tun, an
seiner Innenwandung gleichfalls mit bestimmten Konturen versehen, die als Züge ausgebildet
sind. Die Züge verleihen dem Wolfgut die erforderliche Stützung, um gefördert werden
zu können.
[0006] Die bekanntesten Formen der Züge, die im Druckrohr oder Druckgehäuse eingearbeitet
sind, weisen einen rechteckigen Querschnitt, dessen Kanten aber auch abgerundet sein
können, auf und verlaufen längs zur Mittelachse des Druckrohres. Aber auch gedrallte
Züge finden in Druckrohren Anwendung.
[0007] Die Druckrohre werden nach verschiedenen Herstellungsmethoden gefertigt. So werden
Druckrohre gegossen, geschweißt oder durch mechanische Bearbeitung hergegestellt.
Bei den bisher bekannten Herstellungsverfahren und -methoden werden die Züge in den
Druckrohren nach der jeweiligen Methode mit hergestellt, was mit hohem Material- und
Fertigungsaufwand verbunden ist.
[0008] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Druckrohr für Fleischwölfe zu entwickeln, welches
den geforderten Durchfluß- und Zerkleinerungsbedingungen gerecht wird, eine Austauschbarkeit,
je nach den vorherrschenden Betriebsbedingungen, gewährleistet und den Abrieb von
Materialteilchen und somit die Kontamination mit dem zu wolfenden Gut weitestgehend
ausschließt, wobei die Säuberung des Druckrohres vereinfacht und verbessert werden
soll, um einen hohen Hygienestand zu gewährleisten.
[0009] Die Aufgabe wird durch die im kennzeichnenden Teil des Hauptanspruches herausgestellten
Merkmale gelöst.
[0010] Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0011] In der Erkenntnis, daß von der Gestaltung und Ausführung des Druckrohres und der
Druck- und Förderschnecke die Förder- und Schneidbedingungen des zu wolfenden Gutes
in einem wesentlichen Maße mit abhängen, wurde ein Druckrohr gemäß der Erfindung geschaffen,
das aus einem Grundkörper und einem im Grundkörper vorgesehenen Stützsystem, als Druckrohreinsatz
ausgebildet, welcher im Grundkörper auswechselbar angeordnet ist, besteht, wobei das
Druckrohr selbst, mit einer besonderen Profilierung versehen, diese die Züge im Druckrohr
bildend, auswechselbar oder fest am Fleischwolf angeordnet ist.
[0012] Der Grundkörper des Druckrohres wird dabei in bekannter Art und Weise und aus den
gebräuchlichen Materialien hergestellt, während der Druckrohreinsatz unabhängig vom
Grundkörper gesondert und aus einem hochlegierten Stahl, beispielsweise einem Cr-Ni-legierten
Stahl, hergestellt wird, wobei andere Materialarten gleichfalls zum Einsatz kommen
können. Wesentlich ist, daß ohne erheblichen Mehraufwand der Druckrohreinsatz mit
einer Oberflächenbeschaffenheit ausgeführt ist, die wesentlich unter dem Normwert
Rz 25 liegt, um den geforderten Hygienebestimmungen zu entsprechen.
[0013] Das erfindungsgemäße Stützsystem, verkörpert in einem Druckrohreinsatz, bestehend
aus einem kaltverformten mit Sicken versehenen flächenhaften Körper, der nach der
Kaltverformung, beispielsweise Tiefziehen, zu einem zylindrischen Körper geformt und
verbunden wird, somit den Druckrohreinsatz ergebend, in dem sich die eingearbeiteten
Sicken als Züge darstellen, der dann in den Grundkörper des Druckrohres eingesetzt
wird.
[0014] Es gehört auch zur Erfindung, daß der Grundkörper des Druckrohres aus einem hochlegierten
Stahl, vorzugsweise einem Cr-Ni-Stahl, besteht, welcher in analoger Weise aus einem
kaltverformten mit Sicken versehenden flächenhaften Körper zum kreisrunden Grundkörper
geformt wird, bei dem gleichfalls die eingearbeiteten Sicken sich als Züge darstellen
und die entsprechenden Funktionen erfüllen.
[0015] Erfinderisch ist gleichfalls, daß der Druckrohreinsatz aus mehreren Segmenten, vorzugsweise
zwei Halbschalen, besteht, die, zueinander gepaart, im Grundkörper des Druckrohres
eingesetzt werden, wobei die Züge bereits in den Segmenten/Halbschalen ausgebildet
sind.
[0016] Es gehört auch zur Erfindung, daß das herausnehmbare Stützsystem als ein käfigartig
gestalteter Druckrohreinsatz ausgebildet ist, bei dem umfangsseitig und längs des
Druckrohreinsatzes mehrere spiralförmig verlaufende Leisten, an den Stirnseiten in
Endscheiben befestigt, vorgesehen sind.
[0017] Dieses Stützsystem, auch als offener Stützkäfig zu bezeichnen, steht in Wirkverbindung
mit den glatten Wandungen des Grundkörpers des Druckrohres und stellt somit das zum
Zerkleinern des Wolfgutes erforderliche Wirksystem her. Das Stützsystem nimmt im wesentlichen
die axial wirkenden Schubkräfte auf, die innere Wandung des Grundkörpers vom Druckrohr
wirkt als Nutgrund bei gleichzeitiger Aufnahme radial wirkender Rohstoffumspannkräfte.
Im Zusammenwirken von Stützsystem, dem Stützkäfig und dem Grundkörper des Druckrohres,
wird die Gesamtfunktion von Druckrohr und Arbeits-und Förderschnecke gesichert.
[0018] Die Verbindung zwischen dem Grundkörper und dem Stützsystem ist formschlüssig ausgebildet,
die einerseits gewährleistet, daß die Austauschbarkeit des Stützsystems nach den vorherrschenden
Betriebsbedingungen gegeben ist und andererseits eine genaue Fixierung und Positionierung
innerhalb des Grundkörpers sichert.
[0019] Mit der Erfindung wird es möglich, die Fleischwölfe mit einem relativ einfach herzustellenden
Grundkörper, als Druckgehäuse oder Druckrohr ausgebildet, auszurüsten und dann mit
dem gesondert hergestellten Druckrohreinsatz, welcher nach den Betriebsbedingungen
auswählbar nach Anzahl, Form und Größe der Züge, in den Grundkörper einzusetzen.
[0020] In dieser Lösung kommen die wesentlichen Vorteile der Erfindung, nämlich Anpassung
der Zügeausführung und -anordnung im Druckrohr nach den Betriebsbedingungen, die Austauschbarkeit
des Druckrohreinsatzes, die weitestgehende Vermeidung des Abriebes von Teilchen des
Druckrohres und somit der Kontamination dieser Teilchen mit dem Wolfgut, der wesentlich
günstigere Herstellungsaufwand und ein hoher Hygienestand zum Tragen.
[0021] Die Erfindung soll mit nachstehendem Ausführungsbeispiel näher erläutert werden,
wobei die dazugehörige Zeichnung in
Fig. 1 den Einsatz des Druckrohreinsatzes im Druckrohr eines Fleischwolfes,
Fig. 2 eine flächenhafte Darstellung des Druckrohreinsatzes,
Fig. 3 eine Seitenansicht nach Figur 1 mit verschiedenen Querschnittsformen von Zügen,
Fig. 4 eine weitere Seitenansicht nach Figur 1 mit Zwischenraum
Fig. 5 eine Halbschale des Druckrohreinsatzes
Fig. 6 eine weitere Ausgestaltung des Druckrohreinsatzes
Fig. 7 eine Schnittdarstellung des Druckrohres
Fig. 8 eine Seitenansicht nach Figur 7
Fig. 9 eine schematische Darstellung des Grundkörpers mit Einfülltrichter
Fig. 10 eine Seitenansicht nach Figur 9. zeigt.
[0022] Das erfindungsgemäße Stützsystem 7 ist, wie in der Figur 1 gezeigt, im Grundkörper
dergestalt angeordnet, daß es herausnehmbar bzw. auswechselbar und formschlüssig mit
dem Grundkörper 1 verbunden, wobei das Stützsystem 7 als Druckrohreinsatz 2 ausgebildet
ist.
[0023] Das Ausgangsprodukt für einen Druckrohreinsatz 2 ist einmal ein flächiges Grundelement
5 aus einem hochlegierten Edelstahl, wobei als Legierungselemente vorzugswseise Cr,
Ti oder Ni Anwendung finden.
[0024] Das flächige Grundelement 5 wird einer Kaltverformung unterzogen, wobei die Sicken
6 herausgeformt werden, und zwar dergestalt, daß bei der Herausbildung des Druckrohreinsatzes
2 infolge des Zusammenfügens des Grundelementes 5 zu einem zylindrischen Körper, die
Sicken 6 längs des entstandenen Druckrohreinsatzes 2 verlaufen und die Züge 3 bilden.
[0025] Die Figur 2 stellt das flächige Grundelement 5 ausschnittsweise dar und zeigt die
schräg eingeformten Sicken 6, die sich dann als drallförmig verlaufende Züge 3 im
Druckrohreinsatz 2 herausbilden.
[0026] Eine vorteilhafte Ausführung des Einsatzes des Druckrohreinsatzes 2 im Grundkörper
1 zeigt die Figur 4. Hier wird der Druckrohreinsatz 2 im Grundkörper 1 so eingesetzt,
daß zwischen beiden Teilen ein Zwischenraum 4 vorgesehen ist.
[0027] Dieser Zwischenraum 4 ermöglicht eine zusätzliche Kühlung des zu wolfenden Gutes,
indem in diesen Zwischenraum 4 ein Kühlmedium eingeleitet werden kann, welches unmittelbar
auf das Gut einwirken kann, da die vorhandene Wanddicke des Druckrohreinsatzes 2 von
ca. 1 - 3 mm einen guten Wärmeaustausch gestattet.
[0028] Es sei aber auch darauf verwiesen, daß der Zwischenraum 4 zur Installation und Anordnung
spezieller Funktionselemente verwendet werden kann. So können Sensoren angeordnet
werden, die unmittelbar die vorherrschenden Betriebsbedingungen erfassen, diese einer
zentralen Steuereinheit zugeführt werden, um dann als Regel- und Steuergröße auf den
funktionellen Ablauf des Wolfens und zur Regelung des Wolfes nutzbar sind.
[0029] Die Einarbeitung von Sicken 6 in ein flächiges Grundelement 5, was durch Kaltverformung
herstellungs- und kostenmäßige Vorzüge begründet, gestattet die Ausbildung von Zügen
3 unterschiedlichster Querschnittsformen, wie in Figur 3 dargestellt, die wiederum
den Förderprozeß und den Verarbeitungsprozeß des Wolfgutes positiv beeinflussen.
[0030] Der Druckrohreinsatz 2 kann auch aus einzelnen Segmenten gebildet werden, wobei ein
aus zwei Halbschalen 8 hergestellter Druckrohreinsatz 2 den fertigungs- und anwendungstechnischen
sowie hygienischen Anforderungen am vorteilhaftesten gerecht wird.
[0031] Die Figur 5 zeigt eine Halbschale 8 mit den bereits eingearbeiteten Zügen 3, die,
gepaart mit einer zweiten Halbschale 8, den kompletten Druckrohreinsatz 2 ergeben
und in diesem Zustand im Grundkörper 1 des Druckrohres eingesetzt werden.
[0032] Die Sicherung der Halbschalen 8 kann dabei über eine Leiste 9 erfolgen, die wiederum
in eine im Grundkörper 1 vorgesehene Nut 10 eingreift, wodurch der gesamte Druckrohreinsatz
2 verdrehsicher gelagert ist.
[0033] Die Sicherung des Druckrohreinsatzes 2 gegen axiales Verschieben erfolgt einlaufseitig
durch das stirnseitige Anliegen des Druckrohreinsatzes 2 im Druckrohr, und auslaufseitig
wird er über die Überwurfmutter des Fleischwolfes, welcher auch die Schneidsatzteile
verspannt, gesichert.
[0034] Diese Ausführung sichert den Formschluß von Druckrohreinsatz 2 und dem Grundkörper
1 des Druckrohres und ermöglicht ein leichtes Herausnehmen bzw. Auswechseln, da keine
zusätzlichen Verspann- und Halteeinrichtungen zu lösen sind.
[0035] Bei größeren Fleischwölfen kann zum Herausnehmen des Druckrohreinsatzes 2 die vorhandene
Ausstoßvorrichtung genutzt werden.
[0036] Die Figur 6 zeigt einen käfigartig gestalteten Druckrohreinsatz 2, der aus spiralförmig
verlaufenden Wendeln 11, die stirnseitig durch die Scheiben 12;13 begrenzt und an
diesen befestigt sind, besteht und längs des Druckrohreinsatzes 2 auf dem äußeren
Umfand der Wendeln 11 Leisten 9 vorgesehen sind, die sowohl mit den Scheiben 12;13
als auch mit den Wendeln 11 verbunden sind und somit dem Druckrohreinsatz 2 die erforderliche
Stabilität verleihen.
[0037] Gleichzeitig erfolgt über die Leisten 9, die an die Nuten 10 des Grundkörpers 1 greifen,
- Fig. 8 - die Lagesicherung des Druckrohreinsatzes 2.
[0038] Eine Verdrehsicherung des Druckrohreinsatzes 2 kann auch in der Form erfolgen, daß
in der auslaufseitig vorgesehenen Scheibe 12 eine Nut 14 vorgesehen ist, die im eingesetzten
Zustand durch die Paßfeder 15, die auch zur Aufnahme und Sicherung der Schneidsatzteile
erforderlich ist, den gesamten Druckrohreinsatz 2 arretiert. - Fig. 7 -
[0039] Das Herausnehmen des Druckrohreinsatzes 2 geschieht in der bereits beschriebenen
Art oder durch einfaches Hintergreifen der Scheibe 12 und des Nachvornziehens.
[0040] Im ausgebauten Zustand kann sowohl der Druckrohreinsatz 2 selbst, als auch das Druckrohr
problemlos und umfassend gereinigt werden, es verbleiben keine Restteilchen in oder
an den Teilen, es ist ein 100 %iges Reinigen möglich, was wiederum dem geforderten
Hygienezustand entspricht.
[0041] Diesen geforderten Hygienezustand erfüllt auch ein Fleischwolf mit einem Druckrohr,
dessen Grundkörper 1, wie in den Figuren 9 und 10 dargestellt, aus einem hochlegierten
Stahl, in dessen flächigen Ausgangsprodukt Sicken eingearbeitet sind und zu einem
kreisrunden Grundkörper geformt wird, besteht.
[0042] Die sich durch die Ausformungen zu einem Grundkörper 1 angeordnet ergebenden Züge
16, sind umfangsseitig am Grundkörper 1 angeordnet und können je nach Einformung der
Sicken in das flächige Ausgangsmaterial verschiedene Zügequerschnittsformen aufweisen.
[0043] Dargestellt sind trapezförmig ausgebildete Querschnitte, die mit Rundungen versehen
sind, was sich sehr vorteilhaft auf den Transport des Wolfgutes auswirkt und gleichzeitig
positiv den Reinigungsprozeß beeinflußt.
[0044] Die Züge 16 können sowohl geradlinig als auch drallförmig verlaufen und enden auslaufseitig
vor dem jeweiligen Schneidsatz.
[0045] In den Figuren 9 und 10 wird weiterhin die Zuordnung eines Einfülltrichters 17 zum
Druckrohr gezeigt, was insbesondere beim Fleischwolf kleiner Bauart vom Vorteil ist.
1. Druckrohr für einen Fleischwolf, das dem zu verarbeitenden Gut durch die an der
Innenwand vorhandenen Züge, die drallförmig angeordnet sind, oder in axialer Richtung
des Druckrohres verlaufen, die notwendige Stützung verleiht und den Fördervorgang
des Gutes mit bewirkt, wobei im Druckrohr, als Druckrohreinsatz ausgebildete Stützsysteme,
einsetzbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß
der Druckrohreinsatz (2) aus einem käfigartig gestalteten Stützsystem (7) besteht,
bei dem spiralförmig verlaufende Wendeln (11), im eingebauten Zustand die Züge (3)
ergebend, stirnseitig durch Scheiben (12;13) begrenzt sind und am äußeren Umfang und
umfangsseitig verteilt, axial verlaufende Leisten (9) angeordnet sind.
2. Druckrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der zylindrische Druckrohreinsatz (2) aus einem flächigen Grundelement (5) mit Sicken
(6), die Züge (3) ergebend, gebildet ist, wobei die Sicken (6) dergestalt im flächigen
Grundelement (5) eingearbeitet sind, daß die sich ausbildenden Züge (3) axial oder
gedrallt und umfangsseitig im Druckrohr verlaufen.
3. Druckrohr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Züge (3) unterschiedliche, vorzugsweise rechteckige, gerundete und trapezförmige
Querschnittsformen aufweisen.
4. Druckrohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Sicken (6) kaltverformt im Grundelement (5) ausgebildet werden.
5. Druckrohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Druckrohreinsatz (2) umfangsseitig bündig mit der Innenwandung des Grundkörpers
(1) oder mit Abstand, einen Zwischenraum (4) bildend, im Druckrohr angeordnet ist.
6. Druckrohr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Druckrohreinsatz (2) aus einem hochlegierten, vorzugsweise mit Cr - Ni - Ti Edelstahl
besteht.
7. Druckrohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Druckrohreinsatz (2) aus einzelnen Segmenten, vorzugsweise aus zwei Halbschalen
(8) mit eingearbeiteten Zügen (3) bestehend, formschlüssig im Grundkörper (1) angeordnet
ist.
8. Druckrohr nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß
die Halbschalen (8) eine lagesichernde Leiste (9) aufweisen.
9. Druckrohr nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
im Grundkörper (1) deckungsgleiche Nuten (10), den Druckrohreinsatz (2) verdrehsichernd
und formschlüssig aufnehmend, vorgesehen sind und die auslaufseitig vorgesehene Scheibe
(12) eine Nut (14) aufweist.
10. Druckrohr nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
der Grundkörper (1) aus einem flächigen Grundelement mit eingelassenen Sicken, die
Züge (16) ergebend, gebildet ist und die sich ausbildenden Züge (16) axial oder gedrallt
und umfangsseitig im Grundkörper (1) verlaufen.